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[[Datei:Mgvunterach.jpg|thumb|250px|[[Männergesangsverein Unterach]] mit [[Viktor Kaplan]] und Margarete Kaplan als Fahnenmutter.]]
[[Datei:SteinbachKirche.jpg|thumb|250px|[[Pfarrkirche Steinbach]] mit dem [[Höllengebirge]] im Hintergurnd]]
'''Unterach am Attersee''' ist die südlichste Gemeinde der [[Region Attersee-Attergau]]. Sie ist seit dem 19. Jahrhundert eine gefragte Tourismusgemeinde. Viele bekannte Persönlichkeiten bauten schon in der k.u.k. Monarchie ihre [[Villen in Unterach|Villen am Atterseeufer]].  
'''Steinbach am Attersee''' bildet über das Weißenbachtal und die Großalmstraße die Verbindung nach Bad Ischl und zum Traunsee. So kamen auch die ersten "Sommerfrischler" über das Weißenbachtal an den [[Attersee]].


Der wohl bekannteste "Neubürger" war [[Viktor Kaplan|Prof. Viktor Kaplan]], der sich auf Rochuspoint einkaufte und dort seinen vielen Beschäftigungen nachging. Dank seiner finanziellen Möglichkeiten hat er auch ein umfangreiches privates Filmarchiv hinterlassen. Teile davon - [[Straßenbahn Unterach-See]], [[Männergesangsverein Unterach]], [[Kirtage|Kirtag in Unterach]] oder eine [[Hochzeitsbräuche im Attergau|Hochzeit in Unterach]] - können im AtterWiki abgerufen werden. Der [[Viktor-Kaplan-Themenweg]] wurde ihm zu Ehren 2008 eröffnet.
Bekannte Persönlichkeiten bauten ihre [[Villen in Weißenbach]] und in [[Villen in Steinbach|Steinbach]]. Ein beliebter Treffpunkt wurde das [[Hotel Post in Weißenbach]]. Wohl eine der interessantesten Personen war der "Briefmarkenkönig" [[Philipp Ferrary]], der als großer Gönner der Gemeinde in Erinnerung geblieben ist.


Viele Künstler machten Unterach zu ihrer zweiten Heimat. Der Sohn von [[Oswald Grill]] wurde sogar von [[Alois Raimund Hein]] auf dem rechten Seitenaltar der [[Pfarrkirche Unterach|Pfarrkirche]] als junger Jesus verewigt.  
Künstler aller Sparten wie [[Gustav Mahler]], [[Gustav Klimt]], [[Heimito von Doderer]], [[Charlotte Wolter]], [[Hedwig Bleibtreu]], Friedrich Gulda usw. schätzten das Naturerlebnis am südöstlichen Atterseeufer mit dem [[Höllengebirge]] im Hintergrund.


Die heutige [[Unterach am Attersee|Gemeinde Unterach]] verbindet das Mondseeland und den [[Attergau]]. Während die Katastralgemeinde Au dem Mondseeland zuzuordnen ist, war die Katastralgemeinde Unterach immer Bestandteil des Attergaus. Der [[Landgraben]] trennte ursprünglich diese beiden Gebiete.
Über Weißenbach führte ein wichtiger Holzverkehrsweg. Brennholz aus dem [[Attergau]] wurde über den Attersee geschifft und über das Weißenbachtal bis zur Saline in Ebensee verfrachtet. Um die Wasserscheide zwischen Attersee und Traunsee zu überbrücken wurde der sogenannte Hallholzaufzug errichtet. Ein Modell dieses Aufzuges ist im [[Heimathaus Steinbach]] zu sehen.
Vor einigen Jahren wurde Steinbach in die Liste der Bergsteigerdörfer aufgenommen. Viele Routen führen von Steinbach aus auf die Gipfel des [[Höllengebirge]]s. Ein Klettersteig führt auf den Mahdlgupf.


Unterach ist auch bekannt für sein mildes Klima, so dass sogar Edelkastanien und Wein gedeihen. [[Naturdenkmale]] wie die [[Insel in Unterach]] bei der [[Seeache]] oder Naturschutzgebiete wie der [[Egelsee]] sind beliebte Erholungsgebiete. Unterach ist auch der zentrale Ort für die [[Burgau]], obwohl dieser Ortsteil am Attersee zur Gemeinde St. Gilgen und damit zum Land Salzburg gehört.
Schöne Wander- und Radwege führen durch das Weißenbachtal. Ein lohnendes Ziel ist dabei auch der [[Nixenfall]]. Der Zugang zur [[Burggrabenklamm]] wird gerade erneuert. Für Kulturinteressierte ist der [[Künstlerweg am Attersee]] zu empfehlen.


Der bedeutendste Betrieb in Unterach ist die ehemalige Firma EBEWE, die jetzt Teil der Sandoz Gruppe ist und mit ihren 600 Mitarbeitern Produkte für die Krebstherapie erzeugt.
Ein beliebtes Fotomotiv ist die [[Pfarrkirche Steinbach]] mit dem kleinen Friedhof.


'''[[:Kategorie:Unterach am Attersee|Artikel zu Unterach am Attersee]]'''
'''[[:Kategorie:Steinbach am Attersee|Artikel zu Steinbach am Attersee]]'''


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Version vom 24. August 2013, 09:42 Uhr

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Artikel des Monats

Pfarrkirche Steinbach mit dem Höllengebirge im Hintergurnd

Steinbach am Attersee bildet über das Weißenbachtal und die Großalmstraße die Verbindung nach Bad Ischl und zum Traunsee. So kamen auch die ersten "Sommerfrischler" über das Weißenbachtal an den Attersee.

Bekannte Persönlichkeiten bauten ihre Villen in Weißenbach und in Steinbach. Ein beliebter Treffpunkt wurde das Hotel Post in Weißenbach. Wohl eine der interessantesten Personen war der "Briefmarkenkönig" Philipp Ferrary, der als großer Gönner der Gemeinde in Erinnerung geblieben ist.

Künstler aller Sparten wie Gustav Mahler, Gustav Klimt, Heimito von Doderer, Charlotte Wolter, Hedwig Bleibtreu, Friedrich Gulda usw. schätzten das Naturerlebnis am südöstlichen Atterseeufer mit dem Höllengebirge im Hintergrund.

Über Weißenbach führte ein wichtiger Holzverkehrsweg. Brennholz aus dem Attergau wurde über den Attersee geschifft und über das Weißenbachtal bis zur Saline in Ebensee verfrachtet. Um die Wasserscheide zwischen Attersee und Traunsee zu überbrücken wurde der sogenannte Hallholzaufzug errichtet. Ein Modell dieses Aufzuges ist im Heimathaus Steinbach zu sehen.

Vor einigen Jahren wurde Steinbach in die Liste der Bergsteigerdörfer aufgenommen. Viele Routen führen von Steinbach aus auf die Gipfel des Höllengebirges. Ein Klettersteig führt auf den Mahdlgupf.

Schöne Wander- und Radwege führen durch das Weißenbachtal. Ein lohnendes Ziel ist dabei auch der Nixenfall. Der Zugang zur Burggrabenklamm wird gerade erneuert. Für Kulturinteressierte ist der Künstlerweg am Attersee zu empfehlen.

Ein beliebtes Fotomotiv ist die Pfarrkirche Steinbach mit dem kleinen Friedhof.

Artikel zu Steinbach am Attersee

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