Römerstraßen in Gampern: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Tag der offenen Ausgrabung am [[Römer im Attergau|'''römischen Gutshof''']] in Königswiesen bei St. Georgen im Attergau'''<br>
'''Dienstag, 21. Juli 2020, von 13 bis 17 Uhr, Führungen um 14 Uhr und 16 Uhr, Eintritt frei'''<br>
'''Nähere Details unter [[Römer im Attergau]]'''
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Das neu erschienene [[Die Römer im Attergau (Buch)|Buch '''"Die Römer im Attergau"''']] und die Erwerbsmöglichkeit ist [[Die Römer im Attergau (Buch)|'''hier''']] beschrieben.
Das neu erschienene [[Die Römer im Attergau (Buch)|Buch '''"Die Römer im Attergau"''']] und die Erwerbsmöglichkeit ist [[Die Römer im Attergau (Buch)|'''hier''']] beschrieben.

Version vom 12. Juli 2020, 20:26 Uhr

Tag der offenen Ausgrabung am römischen Gutshof in Königswiesen bei St. Georgen im Attergau
Dienstag, 21. Juli 2020, von 13 bis 17 Uhr, Führungen um 14 Uhr und 16 Uhr, Eintritt frei
Nähere Details unter Römer im Attergau

Das neu erschienene Buch "Die Römer im Attergau" und die Erwerbsmöglichkeit ist hier beschrieben.

Römischer Meilenstein in Weiterschwang

Die Straßen der Römer werden als eines ihrer größten Werke in unserem Heimatland bezeichnet. Ihnen war die Ausbreitung der römischen Kultur und des römischen Handels zu verdanken.

Eine wichtige Handelsstraße der Römerzeit führte auch durch das Gemeindegebiet von Gampern. Diese verband die Städte Iuvavum[1] (Salzburg), Ovilavis (Wels) und Lauriacum (Lorch/Enns). Sie führte ungefähr zwei Kilometer nördlich am jetzigen Ortszentrum vorbei und erklärt möglicherweise auch den Namen Gampern, der sich vom römischen „Campara“ ableitet und soviel wie die Leute vom Camp (Feld) bedeutet.

Die Tatsache, dass an der Dürren Ager Säulen und Sockel aus Untersberger Forellenmarmor gefunden wurden, lassen darauf schließen, dass es sich um römische Meilensteine handelt. Einer der Funde betrifft den Sockel einer Säule, der 1971 im Bachbett der Dürren Ager in der sogenannten „Wilden Stuben“ bei Obergallaberg gefunden wurde. Der zweite Fund, die abgebildete Säule mit Sockel mit einer Länge von 160 cm und einem Durchmesser von 43 cm, ist 1970 bei Bauarbeiten beim Anwesen „Weißböck“ in Weiterschwang in der Gemeinde Gampern gefunden worden. Daraus lässt sich schließen, dass es sich hier um den Verlauf einer Römerstraße gehandelt hat. Auffallend ist auch die Entfernung der beiden Funde. Sie beträgt 1.500 Meter und entspricht somit genau der Länge einer römischen Meile.

Siehe auch

Quelle

  • Hans Plötzeneder: Heimatbuch Gampern, Gemeinde Gampern 1993

Fußnote