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Die Region Attersee-Attergau und ihre ....


Atterseee-Attergau Porträt einer Kulturlandschaft


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Region Attersee - Attergau

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Die Region Attersee-Attergau umfasst 14 Gemeinden mit etwa 33.000 Einwohnern. Mit einem Klick auf die jeweilige Gemeinde erhalten Sie detaillierte Gemeindeinformationen.

Die Region Attersee-Attergau und ihre ....


Der Attergau

Kartenskizze des Attergaus gegen Ende des 12. Jh
Landgerichtsgrenzen im Attergau

Der Attergau ist eine geographische Bezeichnung für eine Region, die im Südwesten Oberösterreichs liegt und durch die Flüsse Vöckla, Dürre Ager und Ager entwässert wird.

Der Attergau war schon in der Frühzeit ein bewohntes Gebiet. Funde aus der Jungsteinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit und Römerzeit beweisen dies. Bei den Römern zählte der spätere Mattiggau (Teile des Innviertels und Mondseeland) und der Attergau zum Territorium Iuvavum (Salzburg) in der Provinz Noricum. Die Baiern haben offensichtlich diese römischen Grenzen für ihre Gaueinteilung zumindest teilweise weiterverwendet.

Der Name Attergau taucht erst mit der Einwanderung der Baiern ab dem 6. Jahrhundert auf.

Der Attergau kann zur Zeit des Agilolfinger-Herzogtums im Wesentlichen als eigene Verwaltungseinheit angesehen werden, die im Westen durch den Mattiggau und im Osten durch den Traungau begrenzt war. Die enge Beziehung zwischen dem Gau- und dem Ortsnamen deutet darauf hin, dass das heutige St. Georgen im Attergau damals der Hauptort war. St. Georgen führte bis zum 16. Jahrhundert den Namen Attergaudorf, erst dann setzte sich der Name St. Georgen (nach dem Kirchenpatron) durch. Große Besitzungen im Attergau erhielt das Kloster Mondsee, das von den Agilolfingern gegründet wurde.

Im Jahr 788 ging das bayerische Herzogsgut von den Agilofingern an die Karolinger über. Mittelpunkt dieses Attergaues wurde nun Atterhofen (heute Attersee am Attersee), wo ein karolingischer Königshof errichtet wurde, der auch nachweislich von karolingischen Königen besucht wurde.

977 bezeichnet König Otto II. den Atterhof als ihm gehörig. 1007 schenkte Kaiser Heinrich II. (damals noch König, Kaiser ab 1014) sein Königsgut im Attergau (Atergowi) mit dem Atterhof (Aterahof) an das neu gegründete Bistum Bamberg. Von 1046 bis 1047 war ein Bamberger Bischof auch Papst. Als Clemens II. ging dieser Papst in die Geschichte ein, und wurde nach seinem Tod auch im Bamberger Dom bestattet. Die Bamberger Besitzungen im Attergau unterstanden daher unter Clemens II. direkt einem Papst. Die Anwesenheit der Bischöfe von Bamberg im Attergau ist bis ins späte 13. Jahrhundert bezeugt.

Weiterlesen hier: Attergau