Gustav Klimt Zentrum: Unterschied zwischen den Versionen

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|'''Betreiber seit 2015
 
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|Gustav Klimt Wien 1900-Privatstiftung
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|Gustav Klimt Wien 1900 Foundation
 
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|[https://www.facebook.com/gustavklimtzentrum/ Gustav Klimt-Zentrum]
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<big>'''Öffnungszeiten 2016:'''</big><br/>
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[[Bild:DSCN5312.JPG||thumb|350px|Das Gustav Klimt Zentrum in Kammer]]
'''26.03.2016 - 30.06.2016'''<br>
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Das '''Gustav Klimt Zentrum''' in Schörfling am Attersee ist dem berühmten Wiener Maler gewidmet, der viele Sommer am Attersee verbrachte, und hier vor allem seine Landschaftsgemälde schuf. Seit der erfolgreichen Eröffnungsschau anlässlich des 150. Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli 2012 folgt 2019 bereits die achte neu gestaltete Ausstellung. Geführt wird das Gustav Klimt Zentrum von der Gustav Klimt Wien 1900 Foundation.<br/>
Mi bis So und an Feiertagen<br>
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10 bis 15 Uhr<br>
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Letzter Einlass/Kassaschluss: 14.30 Uhr<br>
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'''01.07.2016 - 31.08.2016'''<br>
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<big>'''Die Ausstellung  ist vom 20. Juni bis 26. Oktober 2020 täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr wieder geöffnet.'''</big><br/>
täglich 9 bis 16 Uhr<br>
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Letzter Einlass/Kassaschluss: 15.30 Uhr<br>
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'''01.09.2016 - 26.10.2016'''<br>
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== Gustav Klimt am Attersee ==
Mi - So und an Feiertagen<br>
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Vergleichbar mit Claude Monets Giverny, Paul Cézannes Provence und Egon Schieles Krumau präsentiert sich der Attersee als einzigartige Wirkungsstätte von [[Gustav Klimt]] (1862-1918). Der weltberühmte Maler verbrachte die Sommermonate zwischen 1900 und 1916 regelmäßig in dieser Region und urlaubte, aufgrund der verwandtschaftlichen Beziehungen der Familien Klimt, Flöge und Paulick, besonders gern mit seiner Lebenspartnerin Emilie Flöge (1874-1952) am türkisblauen See. Auf der Suche nach ruhigen Plätzen für Erholung und künstlerische Inspiration fand er diese, abseits der Großstadt Wien, zunächst am Nordufer des Attersees in Litzlberg bei Seewalchen, ab 1908 in Kammer sowie ab 1914 im Süden des Sees am Eingang des Weißenbachtales.
10 bis 15 Uhr<br>
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Letzter Einlass/Kassaschluss: 14.30 Uhr<br><br>
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<big><span style="color:blue;">'''Sonderausstellung 04.06.-31.08.2016'''<br>Emilie Flöge. Reform der Mode. Inspiration der Kunst</span></big><br/>
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Noch knapp 20 Jahre zuvor, 1883, bemerkte ein Attersee-Reiseführer, dass man ein „tüchtiger Maler“ sein müsse, wollte man „nur annähernd die Farbentöne der Seefläche bestimmen“. Im Jahr 1900 gelang es schließlich [[Gustav Klimt]], die Farben des Attersees so vortrefflich in ein Gemälde zu fassen, dass es der Kunstkritiker Ludwig Hevesi als „Rahmen voll Seewasser“ bezeichnete. Letztendlich ließ sich [[Gustav Klimt]] am Attersee zu über 40 seiner rund 55 bekannten Landschaften inspirieren, die bis heute Kunstliebhaber aus aller Welt begeistern.
  
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== Die Ausstellung ==
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Anlässlich des 150. Geburtstages des Jugendstilkünstlers eröffnete das Klimt-Zentrum in prominenter Lage an der vom Künstler gemalten Schlossallee in Kammer-Schörfling.
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Das Klimt-Zentrum mit Kino, Shop und Café etablierte sich seither als attraktiver Treffpunkt für regionale Besucherinnen und Besucher sowie für internationale Gäste.
  
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Der erfolgreichen Eröffnungsschau anlässlich des 150. Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli 2012 folgt nun die zweite, vollständig neu gestaltete Ausstellung. Im Fokus stehen dabei biografisch prägende und künstlerische Meilensteine im Leben und Schaffen des Jugendstilkünstlers: Familie, Frauen, Skandale, Erotik, Sommerfrische und honorige Aufträge! Darüber hinaus wird besonders der einzigartige, unmittelbar an der Allee von Schloss Kammer gelegene Standort des Klimt-Zentrums thematisiert, denn nur dieses Motiv des Schloßparks inspirierte Klimt allein zu sechs Landschaftsgemälden!
  
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Die multimedial gestaltete Ausstellung mit eigenem Kino, Multimedia-Touchscreens und einem Salzkammergut-Panorama in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria dokumentiert in einer abwechslungsreichen Zusammenstellung von originalen und faksimilierten Objekten Gustav Klimts Schaffen und Leben als „Sommerfrischler“ in den Jahren 1900-1916 sowie den gesellschaftlichen Kulturtourismus der Jahrhundertwende am Attersee und in der Reichs- und Residenzstadt Wien.
  
[[Bild:DSCN5312.JPG||thumb|left|350px|Das Gustav Klimt-Zentrum in Kammer]]
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Im Fokus der permanenten Ausstellung stehen der Urlaubsgast Gustav Klimt sowie biografisch prägende als auch künstlerische Meilensteine im Leben und Schaffen des Jugendstilkünstlers. Familie, Frauen, Skandale, Erotik, Sommerfrische und honorige Aufträge werden ebenso thematisiert wie der unmittelbar an der Allee gelegene Standort des Klimt-Zentrums, denn allein dieses Motiv des Schlossparks inspirierte Klimt zu sechs Landschaftsgemälden. Für Individualbesucher bieten sich in der Dokumentation des Klimt-Zentrums außerdem Saaltexte und Audioguides zur persönlichen Vertiefung an. Auch die Bücher zur Ausstellung sowie zur vergangenen Sonderausstellung sind im Shop erhältlich.
  
Vergleichbar mit Claude Monets Giverny, Paul Cezannés Provence und Egon Schieles Krumau präsentiert sich der Attersee als einzigartige Wirkungsstätte von [[Gustav Klimt]] (1862-1918). Der weltberühmte Maler verbrachte die Sommermonate zwischen 1900 und 1916 regelmäßig in dieser Region. Hier am Attersee entstand der überwiegende Teil seiner über 50 bekannten Landschaftsgemälde und bis heute begeistern diese Werke Kunstliebhaber aus aller Welt.
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Das Dokumentationszentrum am Attersee bietet ein vielfältiges Vermittlungsprogramm: Die multimedial gestaltete Ausstellung mit eigenem Kino, Multimedia-Touchscreens und einem Salzkammergut-Panorama in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria dokumentiert in einer Zusammenstellung von originalen und faksimilierten Objekten Gustav Klimts Schaffen und Leben als „Sommerfrischler“ in den Jahren 1900-1916 sowie den gesellschaftlichen Kulturtourismus der Jahrhundertwende am Attersee und in der Reichs- und Residenzstadt Wien.
[[Gustav Klimt]]s Entdeckung des Attersees als Refugium für die Sommerfrische begann fast 50 Jahre nach den ersten touristischen Impulsen in dieser Region, im Sommer 1900. Auf der Suche nach ruhigen Plätzen für Erholung und künstlerische Inspiration fand er diese, abseits der Großstadt Wien, zunächst am Nordufer des Attersees in Litzlberg bei Seewalchen, ab 1908 in Kammer sowie ab 1914 im Süden des Sees am Eingang des Weißenbachtales.
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Anlässlich des 150. Geburtstages des Jugendstilkünstlers eröffnete das Klimt-Zentrum in prominenter Lage an der vom Künstler gemalten Schlossallee in Kammer-Schörfling.
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Das im Klimt-Zentrum integrierte Kino umfasst Sitzplätze für 20 Personen und zeigt einen zwanzigminütigen Film (Titel: Sehnsucht „nach dort“, 2012) über Klimts Leben und Schaffen am Attersee. Auf weiteren Multimedia-Screens in der Ausstellung und im Salzkammergut-Panorama können Besucher Auszüge aus den Filmen „Ich male in großer Not“ (2014) und Das Salzkammergut in Oberösterreich und Salzburg (2008) sehen.
Das Klimt-Zentrum mit Kino, Shop und Café etablierte sich seither als attraktiver Treffpunkt für regionale Besucher und internationale Gäste!
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Der erfolgreichen Eröffnungsschau anlässlich des 150. Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli 2012 folgt nun die zweite, vollständig neu gestaltete Ausstellung. Im Fokus stehen dabei biografisch prägende und künstlerische Meilensteine im Leben und Schaffen des Jugendstilkünstlers: Familie, Frauen, Skandale, Erotik, Sommerfrische und honorige Aufträge! Darüber hinaus wird besonders der einzigartige, unmittelbar an der Allee von Schloss Kammer gelegene Standort des Klimt-Zentrums thematisiert, denn nur dieses Motiv des Schloßparks inspirierte Klimt allein zu sechs Landschaftsgemälden!  
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=== Ausstellung 2019 ===
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<small>(Quelle: Klimt Foundation News Juli 2019) </small> <br/>
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'''Fulminante Eröffnung der Sonderschau 2019'''<br/>
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Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung der neuen Sonderschau „Florale Welten – Blühender Jugendstil“ am 21. Juni 2019. <br/>
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Die neue Ausstellung präsentiert hochkarätige Leihgaben – wie das Original-Gemälde „Litzlbergkeller“ – und würdigt Gustav Klimt als Künstler des „ewigen Blühens“ im Netzwerk seiner Wegbereiter und Zeitgenossen.
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Das Originalgemälde „Litzlbergkeller“ war vom 21. Juni bis 14. Juli im Klimt-Zentrum zu sehen. <br/>
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Ein umfangreicher Querschnitt durch Architektur, Fotografie, Möbeldesign, Druckgrafik, Schmuck und Kunsthandwerk beleuchtet die vielfältigen Facetten der floralen Bewegung des Jugendstils. <br/>
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Zur Ausstellung erschien die Publikation „Gustav Klimt. Florale Welten“ in der Reihe „Edition Klimt“, erschienen im Verlag Christian Brandstätter. Die neue Sonderschau ist bis 27.10.2019 geöffnet. <br/>
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'''Der weltweit erste Gustav-Klimt-Garten'''<br/>
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Zeitgleich mit der Eröffnung unserer neuen Ausstellung wurde auch der unweit des Zentrums in der Bucht Marina liegende Klimt-Garten der Öffentlichkeit präsentiert. Gustav Klimts Begeisterung für die Farbenpracht der Natur entfaltet sich besonders in seinen Landschaftsgemälden. Inspirationsquelle für die rund 100m² große, in quadratischen Beeten konzipierte Anlage mit Seerosenbecken und Rosengarten waren sechs blumenreiche Gartenansichten des Meisters. Ein Meer aus Blumen bereichert nun also die Bucht Marina! <br/><br/>
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Siehe auch: [https://www.meinbezirk.at/voecklabruck/c-freizeit/ein-blumenbeet-wie-ein-klimt-gemaelde_a3433284 Ein Zeitungsartikel aus "meinbezirk" zum Klimt Garten.]<br/>
  
Die multimedial gestaltete Ausstellung mit eigenem Kino, Multimedia-Touchscreens und einem Salzkammergut-Panorama in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria dokumentiert in einer abwechslungsreichen Zusammenstellung von originalen und faksimilierten Objekten Gustav Klimts Schaffen und Leben als „Sommerfrischler“ in den Jahren 1900-1916 sowie den gesellschaftlichen Kulturtourismus der Jahrhundertwende am Attersee und in der Reichs- und Residenzstadt Wien.
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=== Rückblick 2012-2019 ===
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Am 14. Juli 2012 erfolgte anlässlich des 150. Geburtstages des Malergenies die Eröffnung des [Gustav Klimt-Zentrum][https://www.klimt-am-attersee.at/], das sich in prominenter Lage an der vom Künstler gemalten Schlossallee in Kammer-Schörfling am Attersee befindet. Bis 2014 wurden die Dauer- und Sonderausstellungen von der Wiener [Leopold Museum-Privatstiftung][https://www.leopoldmuseum.org/] kuratiert, ein Mal pro Jahr wurde zusätzlich ein Originalgemälde von Gustav Klimt aus dem Sammlungsbestand des Leopold Museums präsentiert.
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'''2012'''
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Das Gustav Klimt-Zentrum am Attersee wurde anlässlich des 150. Geburtstages des Jugendstilkünstlers am 14. Juli 2012 eröffnet.Die multimediale Ausstellung am Attersee, mit musikalischen Hörsäulen und eigenem Klimt-Kino, wurde von Peter Weinhäupl und Sandra Tretter kuratiert. Erstmals kehrt die Ikone aus dem Leopold Museum, das Gemälde ''Am Attersee'' aus dem Jahr 1900, an seinen Entstehungsort zurück. Das MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst stellte permanente Eins-zu-eins-Reproduktionen der am Attersee entstandenen Entwürfe für den Stocletfries zur Verfügung.
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'''2013'''
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Das 1899 im Salzburger Golling entstandene Gemälde ''Ein Morgen am Teiche'' aus dem Leopold Museum wurde im Klimt-Zentrum präsentiert. Es war Klimts erste Landschaft im quadratischen Format und prägend für seine darauffolgenden Attersee-Landschaften. Die Betriebsführung des Klimt-Zentrums erfolgt in diesem Jahr durch den Tourismusverband der Ferienregion Attersee-Salzkammergut.
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'''2014'''
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Neuerlich gelangte ein Meisterwerk aus dem Leopold Museum, das durch seine charakteristischen »Forellentupfen« betonte Werk ''Die große Pappel II (Aufsteigendes Gewitter)'' von 1902/03, im Klimt-Zentrum zur Präsentation.
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'''2015'''
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Im Frühjahr 2015 sicherte die Klimt-Foundation mit der Übernahme der wissenschaftlichen Leitung und der wirtschaftlichen Betriebsführung das Weiterbestehen des Zentrums. Im Zuge dessen erfolgte eine wesentliche Vergrößerung der Ausstellungsfläche und die Eingliederung einer zeitgemäßen Shop- und Besucherservicestruktur. Die Räumlichkeiten wurden um das »Salzkammergut-Panorama« in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria erweitert.
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Klimts 1907 vollendetes Gemälde ''Freundinnen I (Die Schwestern)''kehrte nach über 100 Jahren an den Ort seiner Vollendung zurück. Erstmals gelang die Zusammenführung von drei Klimt-Zeichnungen der jungen Gertrude Flöge. Am 3. Juli erhielt das überregional etablierte Gustav-Klimt-Zentrum am Attersee eine EU-LEADER-Auszeichnung des Landes Oberösterreich.
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'''2016'''
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Erstmals stand die Modedesignerin Emilie Flöge im Fokus einer Sonderausstellung. Unter dem Titel »Emilie Flöge. Reform der Mode. Inspiration der Kunst« präsentierte die Schau exakt hundert Jahre nach der letzten gemeinsamen Sommerfrische Gustav Klimts und Emilie Flöges exklusive Botschaften und Erinnerungsstücke ihres Lebens in Wien und am Attersee ‒ Momente zwischen Reformkleid und Malerkittel ‒ und, damit verbunden, eine gleichnamige neue Publikation in der Edition Klimt. Darüber hinaus präsentierten auch zeitgenössische Künstlerinnen – Irene Andessner und Bernadette Huber – ihre Arbeiten im Klimt-Zentrum. Anlässlich des dreijährigen Bestehens der Klimt-Foundation gelangte das Stück Süße Wiener Dunkelheit / tiefheller See von Clara Gallistl mit Schauspielerin Maxi Blaha als Emilie Flöge am 3. September 2016 in der Villa Paulick in Seewalchen zur Uraufführung.
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'''2017'''
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Anlässlich des 155. Geburtstages von Gustav Klimt stand die Malerei des Künstlers in seinen drei Schaffensperioden am Attersee im Zentrum der neuen Ausstellung. Darüber hinaus widmete sich die Schau im Besonderen der historistischen Villa Paulick in Seewalchen, die 2017 ihr 140-jähriges Jubiläum feierte und impulsgebender Treffpunkt für das Urlaubspaar Gustav Klimt und Emilie Flöge war. Die oberösterreichische Künstlerin Marlene Schröder war mit einer von den Wellen des Attersees inspirierten Glasskulptur in der Ausstellung vertreten. In den Sommermonaten Juli und August wurde auch das Stück über Emilie Flöge Süße Wiener Dunkelheit / tiefheller See wieder exklusiv in der Villa Paulick in Seewalchen aufgeführt.
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'''2018'''
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Anlässlich des 100. Todestages von Gustav Klimt initiierte die [Klimt-Foundation][https://www.klimt-foundation.com/de/] die Lichtinstallation eighteensixtytwo nineteeneighteen von Brigitte Kowanz für den Wiener Stiftungssitz und widmete Klimt sowie Egon Schiele, Koloman Moser und Otto Wagner, die ebenfalls 1918 verstarben, und ihrer Verbindung zum Salzkammergut einen besonderen Themenschwerpunkt. Im Grafik-Kabinett war der Jugendstilkünstler als erotischer Zeichner zu entdecken. Die permanente Ausstellung »Gustav Klimt & Emilie Flöge. Sommerfrische am Attersee 1900–1916« erzählte mit Klimt-Kino und multimedialen Touchscreens über Wirken und Schaffen des weltberühmten Urlaubspaares an dessen »Sehnsuchtsort« im Salzkammergut. Einen zeitgenössischen Akzent setzte die renommierte Wiener Künstlerin Nives Widauer mit ihrer Videoinstallation ''Time Tunnel'', die einzigartige Einblicke in die 1877 errichtete historistische Villa Paulick in Seewalchen am Attersee gewährt.
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Im Rahmen der Maecenas-Preisverleihung erhielt die Klimt-Foundation zwei Anerkennungspreise für den Einsatz der gemeinnützigen Privatstiftung für das Klimt-Zentrum am Attersee.
  
== Rückblick 2012-2014 ==
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'''2019'''
Seit der Eröffnung des Klimt-Zentrums im Juli 2012 wurden dort zahlreiche originale Kunstwerke präsentiert. In Kooperation mit dem Wiener Leopold Museum, das von 2012 bis 2014 auch für die kuratorische Konzeption der Ausstellungen verantwortlich zeichnete, kehrten zwei Landschaftsgemälde an ihren Entstehungsort zurück: Im Jahr 2012 das von zeitgenössischen Kritikern als „Rahmen voll Seewasser“ bezeichnete Gemälde „Am Attersee“ (1900), zwei Jahre später das durch ihre charakteristischen „Forellentupfen“ betonte Werk „Die große Pappel II (Aufsteigendes Gewitter)“ (1902/03). Das Gemälde „Ein Morgen am Teiche“ entstand im Jahr 1899 im Salzburger Golling und war prägend für Klimts darauffolgende Attersee-Landschaften im quadratischen Format. Auch diese Ikone aus dem Bestand des Leopold Museum konnte im Jahr 2013 am Attersee präsentiert werden.  
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Die Saison stand ganz im Zeichen der Naturverbundenheit Gustav Klimts. Die Sonderschau »Florale Welten – Blühender Jugendstil« beleuchtete Klimts sensible Auseinandersetzung mit der Welt der Blumen, Bäume und Blüten. Begleitend dazu erschien der gleichnamige vierte Band der Edition Klimt. Vom 21. Juni 2019 bis zu Klimts 157. Geburtstag am 14. Juli 2019 wurde das Originalgemälde ''Litzlberger Keller'' (1915/16) im Rahmen der Sonderschau im Klimt-Zentrum präsentiert.
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Parallel zur Ausstellung wurde am 21. Juni 2019 auch der rund 100 Quadratmeter große »Gustav-Klimt-Garten« eröffnet. Sechs Gartenansichten des Meisters zwischen 1907 und 1916 – ''Bauerngarten, Bauerngarten mit Sonnenblumen, Obstgarten mit Rosen (Rosengarten), Bauerngarten mit Kruzifix, Italienische Gartenlandschaft'' und ''Gartenweg mit Hühnern'' – waren die Basis für das von der Klimt-Foundation erstellte Bepflanzungskonzept. Die Gartenanlage, 2018 vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus ausgewählt und gefördert, ist Teil des Gustav Klimt-Themenweges rund um den Attersee und liegt unmittelbar vor dem Gustav Klimt-Zentrum.  
  
  
<big>Klimt-Zentrum 2012-2014</big>
 
 
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Bild:DSCN5305.JPG|11. Juli 2012: Die erste Ausstellung wird aufgebaut
 
Bild:DSCN5305.JPG|11. Juli 2012: Die erste Ausstellung wird aufgebaut
 
Bild:DSCN5362.JPG|Pressekonferenz am 13.7.2012 <br/> v.l.: Geli Eichhorn, Sandra Tretter, Erich Kaniak, Elisabeth Leopold, Erich Lessing, Peter Weinhäupl, Käthe Zwach
 
Bild:DSCN5362.JPG|Pressekonferenz am 13.7.2012 <br/> v.l.: Geli Eichhorn, Sandra Tretter, Erich Kaniak, Elisabeth Leopold, Erich Lessing, Peter Weinhäupl, Käthe Zwach
Bild:GKZ_12_15_Rz.JPG|Peter Weinhäupl, Sandra Tretter und Leo Gander vor dem Stoclet-Fries
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Bild:GKZ_12_15_Rz.JPG|Peter Weinhäupl, Sandra Tretter und [[Leo Gander]] vor dem Stoclet-Fries
 
Bild:DSCN5420.JPG|Klimts Malerkittel
 
Bild:DSCN5420.JPG|Klimts Malerkittel
 
Bild:GKZ_12_16_Rz.JPG|Sommer 2012: Das Original: "Am Attersee"
 
Bild:GKZ_12_16_Rz.JPG|Sommer 2012: Das Original: "Am Attersee"
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<big>Bilder vom Eröffnungstag 14. Juli 2012</big>
 
<big>Bilder vom Eröffnungstag 14. Juli 2012</big>
 
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Bild:GKZ_14_06_Rz.JPG|Das Gustav Klimt-Zentrum am 14. Juli 2012
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Bild:GKZ_14_06_Rz.JPG|Das Gustav Klimt Zentrum am 14. Juli 2012
 
Bild:GKZ_14_15_Rz.JPG|Obfrau [[Käthe Zwach]] mit dem Moderator Günther Hartl beim Festakt im Schloss
 
Bild:GKZ_14_15_Rz.JPG|Obfrau [[Käthe Zwach]] mit dem Moderator Günther Hartl beim Festakt im Schloss
 
Bild:GKZ_14_17_Rz.JPG|Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner
 
Bild:GKZ_14_17_Rz.JPG|Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner
 
Bild:GKZ_14_20_Rz.JPG|Festgäste im Schloss
 
Bild:GKZ_14_20_Rz.JPG|Festgäste im Schloss
Bild:GKZ_14_18_Rz.JPG|Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer eröffnet das Klimtzentrum
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Bild:GKZ_14_18_Rz.JPG|Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer eröffnet das Klimt-Zentrum
 
Bild:GKZ_14_25_Rz.JPG|Empfang im Schlosshof
 
Bild:GKZ_14_25_Rz.JPG|Empfang im Schlosshof
 
Bild:GKZ_14_30_Rz.JPG|Damen in der Mode um 1900
 
Bild:GKZ_14_30_Rz.JPG|Damen in der Mode um 1900
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== Lageplan ==
 
== Lageplan ==
*[https://www.google.at/maps/place/Gustav+Klimt+Zentrum/@47.9463321,13.5941915,17z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x4774022dd05912d1:0xe8e5270af50d010c Gustav Klimt-Zentrum auf Google Maps]
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*[https://www.google.at/maps/place/Gustav+Klimt+Zentrum/@47.9463321,13.5941915,17z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x4774022dd05912d1:0xe8e5270af50d010c Gustav Klimt Zentrum auf Google Maps]
  
 
== Weblink ==
 
== Weblink ==
*[http://www.klimt-am-attersee.at/ Website Gustav Klimt Zentrum am Attersee]
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*Website [http://www.klimt-am-attersee.at/ Gustav Klimt Zentrum am Attersee]
*[https://www.facebook.com/gustavklimtzentrum/ Facebook Gustav Klimt Zentrum am Attersee]
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*Facebook [https://www.facebook.com/gustavklimtzentrum/ Gustav Klimt Zentrum]
  
 
[[Kategorie:Klimt am Attersee|Klimt]]
 
[[Kategorie:Klimt am Attersee|Klimt]]
 
[[Kategorie:Schörfling am Attersee|Klimt]]
 
[[Kategorie:Schörfling am Attersee|Klimt]]
 
[[Kategorie:Museen|Klimt]]
 
[[Kategorie:Museen|Klimt]]
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[[Kategorie:Haustafeln in Schörfling]]

Aktuelle Version vom 20. Juni 2020, 09:56 Uhr

<-- Klimt am Attersee

Gustav Klimt Zentrum am Attersee
GK-Z Logo.jpg
Ort Schörfling am Attersee
Art Dokumentationszentrum
Eröffnung 14. Juli 2012
Betreiber seit 2015 Gustav Klimt Wien 1900 Foundation
Website www.klimt-am-attersee.at
Facebook Gustav Klimt Zentrum
Das Gustav Klimt Zentrum in Kammer

Das Gustav Klimt Zentrum in Schörfling am Attersee ist dem berühmten Wiener Maler gewidmet, der viele Sommer am Attersee verbrachte, und hier vor allem seine Landschaftsgemälde schuf. Seit der erfolgreichen Eröffnungsschau anlässlich des 150. Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli 2012 folgt 2019 bereits die achte neu gestaltete Ausstellung. Geführt wird das Gustav Klimt Zentrum von der Gustav Klimt Wien 1900 Foundation.

Die Ausstellung ist vom 20. Juni bis 26. Oktober 2020 täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr wieder geöffnet.

Inhaltsverzeichnis

Gustav Klimt am Attersee

Vergleichbar mit Claude Monets Giverny, Paul Cézannes Provence und Egon Schieles Krumau präsentiert sich der Attersee als einzigartige Wirkungsstätte von Gustav Klimt (1862-1918). Der weltberühmte Maler verbrachte die Sommermonate zwischen 1900 und 1916 regelmäßig in dieser Region und urlaubte, aufgrund der verwandtschaftlichen Beziehungen der Familien Klimt, Flöge und Paulick, besonders gern mit seiner Lebenspartnerin Emilie Flöge (1874-1952) am türkisblauen See. Auf der Suche nach ruhigen Plätzen für Erholung und künstlerische Inspiration fand er diese, abseits der Großstadt Wien, zunächst am Nordufer des Attersees in Litzlberg bei Seewalchen, ab 1908 in Kammer sowie ab 1914 im Süden des Sees am Eingang des Weißenbachtales.

Noch knapp 20 Jahre zuvor, 1883, bemerkte ein Attersee-Reiseführer, dass man ein „tüchtiger Maler“ sein müsse, wollte man „nur annähernd die Farbentöne der Seefläche bestimmen“. Im Jahr 1900 gelang es schließlich Gustav Klimt, die Farben des Attersees so vortrefflich in ein Gemälde zu fassen, dass es der Kunstkritiker Ludwig Hevesi als „Rahmen voll Seewasser“ bezeichnete. Letztendlich ließ sich Gustav Klimt am Attersee zu über 40 seiner rund 55 bekannten Landschaften inspirieren, die bis heute Kunstliebhaber aus aller Welt begeistern.

Die Ausstellung

Anlässlich des 150. Geburtstages des Jugendstilkünstlers eröffnete das Klimt-Zentrum in prominenter Lage an der vom Künstler gemalten Schlossallee in Kammer-Schörfling. Das Klimt-Zentrum mit Kino, Shop und Café etablierte sich seither als attraktiver Treffpunkt für regionale Besucherinnen und Besucher sowie für internationale Gäste.

Der erfolgreichen Eröffnungsschau anlässlich des 150. Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli 2012 folgt nun die zweite, vollständig neu gestaltete Ausstellung. Im Fokus stehen dabei biografisch prägende und künstlerische Meilensteine im Leben und Schaffen des Jugendstilkünstlers: Familie, Frauen, Skandale, Erotik, Sommerfrische und honorige Aufträge! Darüber hinaus wird besonders der einzigartige, unmittelbar an der Allee von Schloss Kammer gelegene Standort des Klimt-Zentrums thematisiert, denn nur dieses Motiv des Schloßparks inspirierte Klimt allein zu sechs Landschaftsgemälden!

Die multimedial gestaltete Ausstellung mit eigenem Kino, Multimedia-Touchscreens und einem Salzkammergut-Panorama in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria dokumentiert in einer abwechslungsreichen Zusammenstellung von originalen und faksimilierten Objekten Gustav Klimts Schaffen und Leben als „Sommerfrischler“ in den Jahren 1900-1916 sowie den gesellschaftlichen Kulturtourismus der Jahrhundertwende am Attersee und in der Reichs- und Residenzstadt Wien.

Im Fokus der permanenten Ausstellung stehen der Urlaubsgast Gustav Klimt sowie biografisch prägende als auch künstlerische Meilensteine im Leben und Schaffen des Jugendstilkünstlers. Familie, Frauen, Skandale, Erotik, Sommerfrische und honorige Aufträge werden ebenso thematisiert wie der unmittelbar an der Allee gelegene Standort des Klimt-Zentrums, denn allein dieses Motiv des Schlossparks inspirierte Klimt zu sechs Landschaftsgemälden. Für Individualbesucher bieten sich in der Dokumentation des Klimt-Zentrums außerdem Saaltexte und Audioguides zur persönlichen Vertiefung an. Auch die Bücher zur Ausstellung sowie zur vergangenen Sonderausstellung sind im Shop erhältlich.

Das Dokumentationszentrum am Attersee bietet ein vielfältiges Vermittlungsprogramm: Die multimedial gestaltete Ausstellung mit eigenem Kino, Multimedia-Touchscreens und einem Salzkammergut-Panorama in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria dokumentiert in einer Zusammenstellung von originalen und faksimilierten Objekten Gustav Klimts Schaffen und Leben als „Sommerfrischler“ in den Jahren 1900-1916 sowie den gesellschaftlichen Kulturtourismus der Jahrhundertwende am Attersee und in der Reichs- und Residenzstadt Wien.

Das im Klimt-Zentrum integrierte Kino umfasst Sitzplätze für 20 Personen und zeigt einen zwanzigminütigen Film (Titel: Sehnsucht „nach dort“, 2012) über Klimts Leben und Schaffen am Attersee. Auf weiteren Multimedia-Screens in der Ausstellung und im Salzkammergut-Panorama können Besucher Auszüge aus den Filmen „Ich male in großer Not“ (2014) und Das Salzkammergut in Oberösterreich und Salzburg (2008) sehen.

Ausstellung 2019

(Quelle: Klimt Foundation News Juli 2019)
Fulminante Eröffnung der Sonderschau 2019
Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung der neuen Sonderschau „Florale Welten – Blühender Jugendstil“ am 21. Juni 2019.
Die neue Ausstellung präsentiert hochkarätige Leihgaben – wie das Original-Gemälde „Litzlbergkeller“ – und würdigt Gustav Klimt als Künstler des „ewigen Blühens“ im Netzwerk seiner Wegbereiter und Zeitgenossen. Das Originalgemälde „Litzlbergkeller“ war vom 21. Juni bis 14. Juli im Klimt-Zentrum zu sehen.
Ein umfangreicher Querschnitt durch Architektur, Fotografie, Möbeldesign, Druckgrafik, Schmuck und Kunsthandwerk beleuchtet die vielfältigen Facetten der floralen Bewegung des Jugendstils.
Zur Ausstellung erschien die Publikation „Gustav Klimt. Florale Welten“ in der Reihe „Edition Klimt“, erschienen im Verlag Christian Brandstätter. Die neue Sonderschau ist bis 27.10.2019 geöffnet.
Der weltweit erste Gustav-Klimt-Garten
Zeitgleich mit der Eröffnung unserer neuen Ausstellung wurde auch der unweit des Zentrums in der Bucht Marina liegende Klimt-Garten der Öffentlichkeit präsentiert. Gustav Klimts Begeisterung für die Farbenpracht der Natur entfaltet sich besonders in seinen Landschaftsgemälden. Inspirationsquelle für die rund 100m² große, in quadratischen Beeten konzipierte Anlage mit Seerosenbecken und Rosengarten waren sechs blumenreiche Gartenansichten des Meisters. Ein Meer aus Blumen bereichert nun also die Bucht Marina!

Siehe auch: Ein Zeitungsartikel aus "meinbezirk" zum Klimt Garten.

Rückblick 2012-2019

Am 14. Juli 2012 erfolgte anlässlich des 150. Geburtstages des Malergenies die Eröffnung des [Gustav Klimt-Zentrum][1], das sich in prominenter Lage an der vom Künstler gemalten Schlossallee in Kammer-Schörfling am Attersee befindet. Bis 2014 wurden die Dauer- und Sonderausstellungen von der Wiener [Leopold Museum-Privatstiftung][2] kuratiert, ein Mal pro Jahr wurde zusätzlich ein Originalgemälde von Gustav Klimt aus dem Sammlungsbestand des Leopold Museums präsentiert.

2012 Das Gustav Klimt-Zentrum am Attersee wurde anlässlich des 150. Geburtstages des Jugendstilkünstlers am 14. Juli 2012 eröffnet.Die multimediale Ausstellung am Attersee, mit musikalischen Hörsäulen und eigenem Klimt-Kino, wurde von Peter Weinhäupl und Sandra Tretter kuratiert. Erstmals kehrt die Ikone aus dem Leopold Museum, das Gemälde Am Attersee aus dem Jahr 1900, an seinen Entstehungsort zurück. Das MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst stellte permanente Eins-zu-eins-Reproduktionen der am Attersee entstandenen Entwürfe für den Stocletfries zur Verfügung.

2013 Das 1899 im Salzburger Golling entstandene Gemälde Ein Morgen am Teiche aus dem Leopold Museum wurde im Klimt-Zentrum präsentiert. Es war Klimts erste Landschaft im quadratischen Format und prägend für seine darauffolgenden Attersee-Landschaften. Die Betriebsführung des Klimt-Zentrums erfolgt in diesem Jahr durch den Tourismusverband der Ferienregion Attersee-Salzkammergut.

2014 Neuerlich gelangte ein Meisterwerk aus dem Leopold Museum, das durch seine charakteristischen »Forellentupfen« betonte Werk Die große Pappel II (Aufsteigendes Gewitter) von 1902/03, im Klimt-Zentrum zur Präsentation.

2015 Im Frühjahr 2015 sicherte die Klimt-Foundation mit der Übernahme der wissenschaftlichen Leitung und der wirtschaftlichen Betriebsführung das Weiterbestehen des Zentrums. Im Zuge dessen erfolgte eine wesentliche Vergrößerung der Ausstellungsfläche und die Eingliederung einer zeitgemäßen Shop- und Besucherservicestruktur. Die Räumlichkeiten wurden um das »Salzkammergut-Panorama« in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria erweitert. Klimts 1907 vollendetes Gemälde Freundinnen I (Die Schwestern)kehrte nach über 100 Jahren an den Ort seiner Vollendung zurück. Erstmals gelang die Zusammenführung von drei Klimt-Zeichnungen der jungen Gertrude Flöge. Am 3. Juli erhielt das überregional etablierte Gustav-Klimt-Zentrum am Attersee eine EU-LEADER-Auszeichnung des Landes Oberösterreich.

2016 Erstmals stand die Modedesignerin Emilie Flöge im Fokus einer Sonderausstellung. Unter dem Titel »Emilie Flöge. Reform der Mode. Inspiration der Kunst« präsentierte die Schau exakt hundert Jahre nach der letzten gemeinsamen Sommerfrische Gustav Klimts und Emilie Flöges exklusive Botschaften und Erinnerungsstücke ihres Lebens in Wien und am Attersee ‒ Momente zwischen Reformkleid und Malerkittel ‒ und, damit verbunden, eine gleichnamige neue Publikation in der Edition Klimt. Darüber hinaus präsentierten auch zeitgenössische Künstlerinnen – Irene Andessner und Bernadette Huber – ihre Arbeiten im Klimt-Zentrum. Anlässlich des dreijährigen Bestehens der Klimt-Foundation gelangte das Stück Süße Wiener Dunkelheit / tiefheller See von Clara Gallistl mit Schauspielerin Maxi Blaha als Emilie Flöge am 3. September 2016 in der Villa Paulick in Seewalchen zur Uraufführung.

2017 Anlässlich des 155. Geburtstages von Gustav Klimt stand die Malerei des Künstlers in seinen drei Schaffensperioden am Attersee im Zentrum der neuen Ausstellung. Darüber hinaus widmete sich die Schau im Besonderen der historistischen Villa Paulick in Seewalchen, die 2017 ihr 140-jähriges Jubiläum feierte und impulsgebender Treffpunkt für das Urlaubspaar Gustav Klimt und Emilie Flöge war. Die oberösterreichische Künstlerin Marlene Schröder war mit einer von den Wellen des Attersees inspirierten Glasskulptur in der Ausstellung vertreten. In den Sommermonaten Juli und August wurde auch das Stück über Emilie Flöge Süße Wiener Dunkelheit / tiefheller See wieder exklusiv in der Villa Paulick in Seewalchen aufgeführt.

2018 Anlässlich des 100. Todestages von Gustav Klimt initiierte die [Klimt-Foundation][3] die Lichtinstallation eighteensixtytwo nineteeneighteen von Brigitte Kowanz für den Wiener Stiftungssitz und widmete Klimt sowie Egon Schiele, Koloman Moser und Otto Wagner, die ebenfalls 1918 verstarben, und ihrer Verbindung zum Salzkammergut einen besonderen Themenschwerpunkt. Im Grafik-Kabinett war der Jugendstilkünstler als erotischer Zeichner zu entdecken. Die permanente Ausstellung »Gustav Klimt & Emilie Flöge. Sommerfrische am Attersee 1900–1916« erzählte mit Klimt-Kino und multimedialen Touchscreens über Wirken und Schaffen des weltberühmten Urlaubspaares an dessen »Sehnsuchtsort« im Salzkammergut. Einen zeitgenössischen Akzent setzte die renommierte Wiener Künstlerin Nives Widauer mit ihrer Videoinstallation Time Tunnel, die einzigartige Einblicke in die 1877 errichtete historistische Villa Paulick in Seewalchen am Attersee gewährt. Im Rahmen der Maecenas-Preisverleihung erhielt die Klimt-Foundation zwei Anerkennungspreise für den Einsatz der gemeinnützigen Privatstiftung für das Klimt-Zentrum am Attersee.

2019 Die Saison stand ganz im Zeichen der Naturverbundenheit Gustav Klimts. Die Sonderschau »Florale Welten – Blühender Jugendstil« beleuchtete Klimts sensible Auseinandersetzung mit der Welt der Blumen, Bäume und Blüten. Begleitend dazu erschien der gleichnamige vierte Band der Edition Klimt. Vom 21. Juni 2019 bis zu Klimts 157. Geburtstag am 14. Juli 2019 wurde das Originalgemälde Litzlberger Keller (1915/16) im Rahmen der Sonderschau im Klimt-Zentrum präsentiert. Parallel zur Ausstellung wurde am 21. Juni 2019 auch der rund 100 Quadratmeter große »Gustav-Klimt-Garten« eröffnet. Sechs Gartenansichten des Meisters zwischen 1907 und 1916 – Bauerngarten, Bauerngarten mit Sonnenblumen, Obstgarten mit Rosen (Rosengarten), Bauerngarten mit Kruzifix, Italienische Gartenlandschaft und Gartenweg mit Hühnern – waren die Basis für das von der Klimt-Foundation erstellte Bepflanzungskonzept. Die Gartenanlage, 2018 vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus ausgewählt und gefördert, ist Teil des Gustav Klimt-Themenweges rund um den Attersee und liegt unmittelbar vor dem Gustav Klimt-Zentrum.


Pressestimmen zur Eröffnung


Bilder vom Eröffnungstag 14. Juli 2012

Lageplan

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