Gustav Klimt Zentrum: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:DSCN5312.JPG||thumb|left|350px|Das Gustav Klimt-Zentrum in Kammer]]
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[[Bild:DSCN5312.JPG||thumb|350px|Das Gustav Klimt Zentrum in Kammer]]
[[Bild:GKZ_12_20_Rz.JPG|thumb|left|350px|Die ersten Besucher im Klimt-Zentrum]]
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Das '''Gustav Klimt Zentrum''' in Schörfling am Attersee ist dem berühmten Wiener Maler gewidmet, der viele Sommer am Attersee verbrachte, und hier vor allem seine Landschaftsgemälde schuf. Seit der erfolgreichen Eröffnungsschau anlässlich des 150. Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli 2012 folgt 2019 bereits die achte neu gestaltete Ausstellung. Geführt wird das Gustav Klimt Zentrum von der Gustav Klimt Wien 1900 Foundation.
Das '''Gustav Klimt-Zentrum''' in Kammer am Attersee, Gemeinde [[Schörfling am Attersee|Schörfling]], dokumentiert das Leben [[Gustav Klimt]]s am [[Attersee (See)|Attersee]].
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Am 14. Juli 2012, dem 150. Geburtstag von [[Gustav Klimt]], wurde das neue Gustav Klimt-Zentrum eröffnet. <br/>
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== Gustav Klimt am Attersee ==
Der Spatenstich erfolgte am 20. Oktober 2011. Die Dachgleiche konnte noch vor Weihnachten 2011 gefeiert werden.<br/>
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Vergleichbar mit Claude Monets Giverny, Paul Cezannés Provence und Egon Schieles Krumau präsentiert sich der Attersee als einzigartige Wirkungsstätte von [[Gustav Klimt]] (1862-1918). Der weltberühmte Maler verbrachte die Sommermonate zwischen 1900 und 1916 regelmäßig in dieser Region. Hier am Attersee entstand der überwiegende Teil seiner über 50 bekannten Landschaftsgemälde und bis heute begeistern diese Werke Kunstliebhaber aus aller Welt.
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[[Gustav Klimt]]s Entdeckung des Attersees als Refugium für die Sommerfrische begann fast 50 Jahre nach den ersten touristischen Impulsen in dieser Region, im Sommer 1900. Auf der Suche nach ruhigen Plätzen für Erholung und künstlerische Inspiration fand er diese, abseits der Großstadt Wien, zunächst am Nordufer des Attersees in Litzlberg bei Seewalchen, ab 1908 in Kammer sowie ab 1914 im Süden des Sees am Eingang des Weißenbachtales.
  
Die Eröffnung wurde in einem Festakt im [[Schloss Kammer]] feierlich begangen.<br/>
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== Die Ausstellung ==
In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, wie die Minister Dr. Maria Fekter, Dr. Reinhold Mitterlehner und Alois Stöger wurde die Geschichte und Entwicklung des neuen Zentrums dargestellt.<br/>
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Anlässlich des 150. Geburtstages des Jugendstilkünstlers eröffnete das Klimt-Zentrum in prominenter Lage an der vom Künstler gemalten Schlossallee in Kammer-Schörfling.
Unter den zahlreichen Festgästen waren Dr. Elisabeth Leopold (Leopold Museum Wien), Leihgeber, die ihre Originale dem neuen Gustav Klimt-Zentrum zur Verfügung gestellt haben und einige Nachkommen des großen Malers.<br>
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Das Klimt-Zentrum mit Kino, Shop und Café etablierte sich seither als attraktiver Treffpunkt für regionale Besucher und internationale Gäste!
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer nahm die Eröffnung vor.<br/>
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'''Das Gustav Klimt-Zentrum ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.''' <br/>
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Der erfolgreichen Eröffnungsschau anlässlich des 150. Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli 2012 folgt nun die zweite, vollständig neu gestaltete Ausstellung. Im Fokus stehen dabei biografisch prägende und künstlerische Meilensteine im Leben und Schaffen des Jugendstilkünstlers: Familie, Frauen, Skandale, Erotik, Sommerfrische und honorige Aufträge! Darüber hinaus wird besonders der einzigartige, unmittelbar an der Allee von Schloss Kammer gelegene Standort des Klimt-Zentrums thematisiert, denn nur dieses Motiv des Schloßparks inspirierte Klimt allein zu sechs Landschaftsgemälden!
  
Anlässlich des 150. Geburtstages des Jugendstilkünstlers [[Gustav Klimt]] am 14. Juli 2012 wurde das Gustav Klimt-Zentrum in prominenter Lage an der vom Künstler gemalten Schloss-Allee in Kammer am Attersee errichtet. Eine multimediale Ausstellung, gestaltet vom Wiener Leopold Museum, informiert über Klimts Sommerfrische am Attersee und seine Aufenthalte in Litzlberg ([[Brauerei Litzlberg|Bräuhof]]), Kammer ([[Villa Oleander]]) und Weißenbach (Forsthaus). <br/>
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Die multimedial gestaltete Ausstellung mit eigenem Kino, Multimedia-Touchscreens und einem Salzkammergut-Panorama in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria dokumentiert in einer abwechslungsreichen Zusammenstellung von originalen und faksimilierten Objekten Gustav Klimts Schaffen und Leben als „Sommerfrischler“ in den Jahren 1900-1916 sowie den gesellschaftlichen Kulturtourismus der Jahrhundertwende am Attersee und in der Reichs- und Residenzstadt Wien.
Zu sehen gibt es das Originalgemälde "Am Attersee" (1900) von Gustav Klimt und rund 30 Originalzeichnungen. Sie stammen aus dem Wiener Leopold Museum oder sind Leihgaben prominenter Sammler. Zu sehen gibt es auch eine Auswahl von Klimts Brief- und Telegrammverkehr zwischen Wien und dem Attersee. Der Original-Malerkittel, zahlreiche Original-Publikationen aus der Zeit um 1900 und erste Drucke von Klimt-Bildern aus dem Jahr 1917(!) sind ebenfalls ausgestellt. Wie Peter Weinhäupl vom Leopold Museum betont, wurde größter Wert auf die Präsentation von Originalen gelegt.<br/>
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Über dem Aufgang ist eine Kopie der Werkzeichnung des Stoclet-Fries angebracht, welches Klimt in der [[Villa Oleander]] in Kammerl entworfen hat. <br/>
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Auf drei Touch-Screens werden die Atterseebilder Klimts, die Sommerfrische am Attersee und sein Leben dokumentiert. Es ist somit ein echtes Dokumentationszentrum an einer der wichtigsten Wirkungsstätten des weltberühmten Künstlers.<br/>
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Weitere Highlights bieten das Klimt-Kino, ein Klimt-Shop und das angeschlossene Klimt-Café. Zusätzlich können die Spuren des Malers bei geführten Spaziergängen, individuellen Wanderungen
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Im Fokus der permanenten Ausstellung stehen der Urlaubsgast Gustav Klimt sowie biografisch prägende als auch künstlerische Meilensteine im Leben und Schaffen des Jugendstilkünstlers. Familie, Frauen, Skandale, Erotik, Sommerfrische und honorige Aufträge werden ebenso thematisiert wie der unmittelbar an der Allee gelegene Standort des Klimt-Zentrums, denn allein dieses Motiv des Schlossparks inspirierte Klimt zu sechs Landschaftsgemälden. Für Individualbesucher bieten sich in der Dokumentation des Klimt-Zentrums außerdem Saaltexte und Audioguides zur persönlichen Vertiefung an. Auch die Bücher zur Ausstellung sowie zur vergangenen Sonderausstellung sind im Shop erhältlich.
mit Audioguides oder einer Fahrt mit dem »Klimt-Schiff« der [[Attersee-Schifffahrt]]
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erkundet werden.<br/>
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[http://maps.doris.eu/?x=19403&y=311909&zoom=7&layer=ortho&marker_x=19543&marker_y=312012&popup_x=19554&popup_y=311999&popup_text=Gustav+Klimt-Zentrum  '''-&#xBB;''' Das Gustav Klimt-Zentrum auf der Karte]<br/>
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Das Dokumentationszentrum am Attersee bietet ein vielfältiges Vermittlungsprogramm: Die multimedial gestaltete Ausstellung mit eigenem Kino, Multimedia-Touchscreens und einem Salzkammergut-Panorama in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria dokumentiert in einer Zusammenstellung von originalen und faksimilierten Objekten Gustav Klimts Schaffen und Leben als „Sommerfrischler“ in den Jahren 1900-1916 sowie den gesellschaftlichen Kulturtourismus der Jahrhundertwende am Attersee und in der Reichs- und Residenzstadt Wien.
  
'''Bilder vom Eröffnungstag sehen Sie auf der Seite [[Klimt aktuell]].'''
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Das im Klimt-Zentrum integrierte Kino umfasst Sitzplätze für 20 Personen und zeigt einen zwanzigminütigen Film (Titel: Sehnsucht „nach dort“, 2012) über Klimts Leben und Schaffen am Attersee. Auf weiteren Multimedia-Screens in der Ausstellung und im Salzkammergut-Panorama können Besucher Auszüge aus den Filmen „Ich male in großer Not“ (2014) und Das Salzkammergut in Oberösterreich und Salzburg (2008) sehen.
  
==Bildergalerie==
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=== Ausstellung 2019 ===
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<small>(Quelle: Klimt Foundation News Juli 2019) </small> <br/>
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'''Fulminante Eröffnung der Sonderschau 2019'''<br/>
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Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung der neuen Sonderschau „Florale Welten – Blühender Jugendstil“ am 21. Juni 2019. <br/>
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Die neue Ausstellung präsentiert hochkarätige Leihgaben – wie das Original-Gemälde „Litzlbergkeller“ – und würdigt Gustav Klimt als Künstler des „ewigen Blühens“ im Netzwerk seiner Wegbereiter und Zeitgenossen.
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Das Originalgemälde „Litzlbergkeller“ war vom 21. Juni bis 14. Juli im Klimt-Zentrum zu sehen. <br/>
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Ein umfangreicher Querschnitt durch Architektur, Fotografie, Möbeldesign, Druckgrafik, Schmuck und Kunsthandwerk beleuchtet die vielfältigen Facetten der floralen Bewegung des Jugendstils. <br/>
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Zur Ausstellung erschien die Publikation „Gustav Klimt. Florale Welten“ in der Reihe „Edition Klimt“, erschienen im Verlag Christian Brandstätter. Die neue Sonderschau ist bis 27.10.2019 geöffnet. <br/>
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'''Der weltweit erste Gustav-Klimt-Garten'''<br/>
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Zeitgleich mit der Eröffnung unserer neuen Ausstellung wurde auch der unweit des Zentrums in der Bucht Marina liegende Klimt-Garten der Öffentlichkeit präsentiert. Gustav Klimts Begeisterung für die Farbenpracht der Natur entfaltet sich besonders in seinen Landschaftsgemälden. Inspirationsquelle für die rund 100m² große, in quadratischen Beeten konzipierte Anlage mit Seerosenbecken und Rosengarten waren sechs blumenreiche Gartenansichten des Meisters. Ein Meer aus Blumen bereichert nun also die Bucht Marina! <br/><br/>
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Siehe auch: [https://www.meinbezirk.at/voecklabruck/c-freizeit/ein-blumenbeet-wie-ein-klimt-gemaelde_a3433284 Ein Zeitungsartikel aus "meinbezirk" zum Klimt Garten.]<br/>
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=== Rückblick 2012-2018 ===
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Seit der Eröffnung des Gustav Klimt-Zentrums im Juli 2012 wurden dort zahlreiche originale Kunstwerke präsentiert. In Kooperation mit dem Wiener Leopold Museum, das von 2012 bis 2014 auch für die kuratorische Konzeption der Ausstellungen verantwortlich zeichnete, kehrten zwei Landschaftsgemälde an ihren Entstehungsort zurück: Im Jahr 2012 das von zeitgenössischen Kritikern als „Rahmen voll Seewasser“ bezeichnete Gemälde „Am Attersee“ (1900), zwei Jahre später das durch ihre charakteristischen „Forellentupfen“ betonte Werk „Die große Pappel II (Aufsteigendes Gewitter)“ (1902/03). Das Gemälde „Ein Morgen am Teiche“ entstand im Jahr 1899 im Salzburger Golling und war prägend für Klimts darauffolgende Attersee-Landschaften im quadratischen Format. Auch diese Ikone aus dem Bestand des Leopold Museum konnte im Jahr 2013 am Attersee präsentiert werden.
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In der fünften Saison des Gustav Klimt-Zentrums widmete sich die Klimt-Foundation als Betreiber des Dokumentationszentrums in der Sommerausstellung erstmals der Frau an der Seite des berühmten Urlaubsgastes: der Modedesignerin Emilie Flöge. Bis heute wird über die Beziehung zwischen Gustav Klimt und Emilie Flöge spekuliert. Das Gustav Klimt-Zentrum zeigte exakt 100 Jahre nach ihrer letzten gemeinsamen Sommerfrische am Attersee exklusive Botschaften und Erinnerungsstücke ihres Lebens in Wien und am Attersee – Momente zwischen Reformkleid & Malerkittel. Die Ausstellung integrierte erstmals auch zeitgenössische Positionen und zeigt Arbeiten der Künstlerinnen Bernadette Huber und Irene Andessner.
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Im Jahr 2017 stand dabei eine verstärkte Betonung der drei Perioden des Klimt-Schaffens am Attersee (Litzlberg bei Seewalchen, Kammer, Weißenbachtal) im Fokus. Neben den Bildern wurde die Ausstellung auch durch Fotografien und Briefe ergänzt.
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Die Ausstellung 2018 hatte das Thema „Klimt & Natur“. Darüber hinaus erinnerte diese Ausstellung an alle vier wegweisenden Künstlerpersönlichkeiten der Jahrhundertwende, deren 100. Todestag 2019 in der Kunstwelt gedacht wird: Gustav Klimt, Egon Schiele, Kolo Moser und Otto Wagner.
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Bild:DSCN5305.JPG|11. Juli 2012: Die erste Ausstellung wird aufgebaut
 
Bild:DSCN5305.JPG|11. Juli 2012: Die erste Ausstellung wird aufgebaut
Bild:DSCN5316.JPG|Aufgang zum Klimt-Zentrum
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Bild:DSCN5362.JPG|Pressekonferenz am 13.7.2012 <br/> v.l.: Geli Eichhorn, Sandra Tretter, Erich Kaniak, Elisabeth Leopold, Erich Lessing, Peter Weinhäupl, Käthe Zwach
Bild:DSCN5320.JPG|Eingang zum Gustav-Klimt-Zentrum
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Bild:GKZ_12_15_Rz.JPG|Peter Weinhäupl, Sandra Tretter und [[Leo Gander]] vor dem Stoclet-Fries
Bild:DSCN5362.JPG|Pressekonferenz am 13.7.2012 <br/> v.l.: Geli Eichhorn, Sandra Tretter, Erich Kaniak, Elisabeth Leopold, Erich Lessing, Peter Weinhäupl, Kaethe Zwach
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Bild:GKZ_12_15_Rz.JPG|Peter Weinhäupl, Sandra Tretter und Leo Gander vor dem Stoclet-Fries
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Bild:DSCN5420.JPG|Klimts Malerkittel
 
Bild:DSCN5420.JPG|Klimts Malerkittel
Bild:GKZ_12_16_Rz.JPG|Das Original: "Am Attersee"
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Bild:GKZ_12_16_Rz.JPG|Sommer 2012: Das Original: "Am Attersee"
 
Bild:GKZ_12_12_Rz.JPG|Klimt-Kino
 
Bild:GKZ_12_12_Rz.JPG|Klimt-Kino
 
Bild:GKZ_12_18a_Telegramm Rz.jpg|Multimediaschau: Ein Telegramm v. G.Klimt
 
Bild:GKZ_12_18a_Telegramm Rz.jpg|Multimediaschau: Ein Telegramm v. G.Klimt
Bild:GKZ_12_05_Rz.JPG|Klimt-Shop
 
 
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<big>Pressestimmen zur Eröffnung</big>
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* [http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,926359 OÖ Nachrichten vom 14. Juli 2012]
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* [http://www.news.at/articles/1228/120/334568/gustav-klimt-maler-150 News vom 14. Juli 2012]
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* [http://ooe.orf.at/radio/stories/2540766/ Radio Oberösterreich 14. Juli 2012]
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* [http://www.salzi.at/2012/07/gustav-klimt-zentrum-am-attersee-feierlich-eroffnet/ Salzkammergut-Zeitung: Eröffnung I]
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* [http://www.salzi.at/2012/07/politik-wurdigt-gustav-klimt-zentrum-am-attersee/ Salzkammergut-Zeitung: Eröffnung II]
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* [http://www.salzi.at/2012/07/exklusive-klimt-schifffahrt-unterm-regenbogen/ Salzkammergut-Zeitung: Schifffahrt]
 +
* [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,929456 OÖ Nachrichten 19. Juli 2012]
 +
* [http://www.zeit.de/2012/30/Klimt-Schnitzler-Salzkammergut/komplettansicht Die Zeit 26. Juli 2012]
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<big>Bilder vom Eröffnungstag 14. Juli 2012</big>
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Bild:GKZ_14_06_Rz.JPG|Das Gustav Klimt Zentrum am 14. Juli 2012
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Bild:GKZ_14_15_Rz.JPG|Obfrau [[Käthe Zwach]] mit dem Moderator Günther Hartl beim Festakt im Schloss
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Bild:GKZ_14_17_Rz.JPG|Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner
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Bild:GKZ_14_20_Rz.JPG|Festgäste im Schloss
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Bild:GKZ_14_18_Rz.JPG|Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer eröffnet das Klimt-Zentrum
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Bild:GKZ_14_25_Rz.JPG|Empfang im Schlosshof
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Bild:GKZ_14_30_Rz.JPG|Damen in der Mode um 1900
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Bild:GKZ_14_32_Rz.JPG|Mit dem Schiff zu den Klimt-Plätzen am Attersee
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Bild:GKZ_14_35_Rz.JPG|Im Hafen: ein Erinnerungsfoto
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== Lageplan ==
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*[https://www.google.at/maps/place/Gustav+Klimt+Zentrum/@47.9463321,13.5941915,17z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x4774022dd05912d1:0xe8e5270af50d010c Gustav Klimt Zentrum auf Google Maps]
  
 
== Weblink ==
 
== Weblink ==
*[http://www.klimt-am-attersee.at/ Klimt am Attersee auf attersee.at]
+
*Website [http://www.klimt-am-attersee.at/ Gustav Klimt Zentrum am Attersee]
 +
*Facebook [https://www.facebook.com/gustavklimtzentrum/ Gustav Klimt Zentrum]
  
[[Kategorie:Klimt am Attersee]]
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[[Kategorie:Klimt am Attersee|Klimt]]
 
[[Kategorie:Schörfling am Attersee|Klimt]]
 
[[Kategorie:Schörfling am Attersee|Klimt]]
[[Kategorie:Museen]]
+
[[Kategorie:Museen|Klimt]]
 +
[[Kategorie:Haustafeln in Schörfling]]

Aktuelle Version vom 16. Juli 2019, 15:22 Uhr

<-- Klimt am Attersee

Gustav Klimt Zentrum am Attersee
GK-Z Logo.jpg
Ort Schörfling am Attersee
Art Dokumentationszentrum
Eröffnung 14. Juli 2012
Betreiber seit 2015 Gustav Klimt Wien 1900 Foundation
Website www.klimt-am-attersee.at
Facebook Gustav Klimt Zentrum
Das Gustav Klimt Zentrum in Kammer

Das Gustav Klimt Zentrum in Schörfling am Attersee ist dem berühmten Wiener Maler gewidmet, der viele Sommer am Attersee verbrachte, und hier vor allem seine Landschaftsgemälde schuf. Seit der erfolgreichen Eröffnungsschau anlässlich des 150. Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli 2012 folgt 2019 bereits die achte neu gestaltete Ausstellung. Geführt wird das Gustav Klimt Zentrum von der Gustav Klimt Wien 1900 Foundation.

Inhaltsverzeichnis

Gustav Klimt am Attersee

Vergleichbar mit Claude Monets Giverny, Paul Cezannés Provence und Egon Schieles Krumau präsentiert sich der Attersee als einzigartige Wirkungsstätte von Gustav Klimt (1862-1918). Der weltberühmte Maler verbrachte die Sommermonate zwischen 1900 und 1916 regelmäßig in dieser Region. Hier am Attersee entstand der überwiegende Teil seiner über 50 bekannten Landschaftsgemälde und bis heute begeistern diese Werke Kunstliebhaber aus aller Welt. Gustav Klimts Entdeckung des Attersees als Refugium für die Sommerfrische begann fast 50 Jahre nach den ersten touristischen Impulsen in dieser Region, im Sommer 1900. Auf der Suche nach ruhigen Plätzen für Erholung und künstlerische Inspiration fand er diese, abseits der Großstadt Wien, zunächst am Nordufer des Attersees in Litzlberg bei Seewalchen, ab 1908 in Kammer sowie ab 1914 im Süden des Sees am Eingang des Weißenbachtales.

Die Ausstellung

Anlässlich des 150. Geburtstages des Jugendstilkünstlers eröffnete das Klimt-Zentrum in prominenter Lage an der vom Künstler gemalten Schlossallee in Kammer-Schörfling. Das Klimt-Zentrum mit Kino, Shop und Café etablierte sich seither als attraktiver Treffpunkt für regionale Besucher und internationale Gäste!

Der erfolgreichen Eröffnungsschau anlässlich des 150. Geburtstages von Gustav Klimt am 14. Juli 2012 folgt nun die zweite, vollständig neu gestaltete Ausstellung. Im Fokus stehen dabei biografisch prägende und künstlerische Meilensteine im Leben und Schaffen des Jugendstilkünstlers: Familie, Frauen, Skandale, Erotik, Sommerfrische und honorige Aufträge! Darüber hinaus wird besonders der einzigartige, unmittelbar an der Allee von Schloss Kammer gelegene Standort des Klimt-Zentrums thematisiert, denn nur dieses Motiv des Schloßparks inspirierte Klimt allein zu sechs Landschaftsgemälden!

Die multimedial gestaltete Ausstellung mit eigenem Kino, Multimedia-Touchscreens und einem Salzkammergut-Panorama in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria dokumentiert in einer abwechslungsreichen Zusammenstellung von originalen und faksimilierten Objekten Gustav Klimts Schaffen und Leben als „Sommerfrischler“ in den Jahren 1900-1916 sowie den gesellschaftlichen Kulturtourismus der Jahrhundertwende am Attersee und in der Reichs- und Residenzstadt Wien.

Im Fokus der permanenten Ausstellung stehen der Urlaubsgast Gustav Klimt sowie biografisch prägende als auch künstlerische Meilensteine im Leben und Schaffen des Jugendstilkünstlers. Familie, Frauen, Skandale, Erotik, Sommerfrische und honorige Aufträge werden ebenso thematisiert wie der unmittelbar an der Allee gelegene Standort des Klimt-Zentrums, denn allein dieses Motiv des Schlossparks inspirierte Klimt zu sechs Landschaftsgemälden. Für Individualbesucher bieten sich in der Dokumentation des Klimt-Zentrums außerdem Saaltexte und Audioguides zur persönlichen Vertiefung an. Auch die Bücher zur Ausstellung sowie zur vergangenen Sonderausstellung sind im Shop erhältlich.

Das Dokumentationszentrum am Attersee bietet ein vielfältiges Vermittlungsprogramm: Die multimedial gestaltete Ausstellung mit eigenem Kino, Multimedia-Touchscreens und einem Salzkammergut-Panorama in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria dokumentiert in einer Zusammenstellung von originalen und faksimilierten Objekten Gustav Klimts Schaffen und Leben als „Sommerfrischler“ in den Jahren 1900-1916 sowie den gesellschaftlichen Kulturtourismus der Jahrhundertwende am Attersee und in der Reichs- und Residenzstadt Wien.

Das im Klimt-Zentrum integrierte Kino umfasst Sitzplätze für 20 Personen und zeigt einen zwanzigminütigen Film (Titel: Sehnsucht „nach dort“, 2012) über Klimts Leben und Schaffen am Attersee. Auf weiteren Multimedia-Screens in der Ausstellung und im Salzkammergut-Panorama können Besucher Auszüge aus den Filmen „Ich male in großer Not“ (2014) und Das Salzkammergut in Oberösterreich und Salzburg (2008) sehen.

Ausstellung 2019

(Quelle: Klimt Foundation News Juli 2019)
Fulminante Eröffnung der Sonderschau 2019
Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung der neuen Sonderschau „Florale Welten – Blühender Jugendstil“ am 21. Juni 2019.
Die neue Ausstellung präsentiert hochkarätige Leihgaben – wie das Original-Gemälde „Litzlbergkeller“ – und würdigt Gustav Klimt als Künstler des „ewigen Blühens“ im Netzwerk seiner Wegbereiter und Zeitgenossen. Das Originalgemälde „Litzlbergkeller“ war vom 21. Juni bis 14. Juli im Klimt-Zentrum zu sehen.
Ein umfangreicher Querschnitt durch Architektur, Fotografie, Möbeldesign, Druckgrafik, Schmuck und Kunsthandwerk beleuchtet die vielfältigen Facetten der floralen Bewegung des Jugendstils.
Zur Ausstellung erschien die Publikation „Gustav Klimt. Florale Welten“ in der Reihe „Edition Klimt“, erschienen im Verlag Christian Brandstätter. Die neue Sonderschau ist bis 27.10.2019 geöffnet.
Der weltweit erste Gustav-Klimt-Garten
Zeitgleich mit der Eröffnung unserer neuen Ausstellung wurde auch der unweit des Zentrums in der Bucht Marina liegende Klimt-Garten der Öffentlichkeit präsentiert. Gustav Klimts Begeisterung für die Farbenpracht der Natur entfaltet sich besonders in seinen Landschaftsgemälden. Inspirationsquelle für die rund 100m² große, in quadratischen Beeten konzipierte Anlage mit Seerosenbecken und Rosengarten waren sechs blumenreiche Gartenansichten des Meisters. Ein Meer aus Blumen bereichert nun also die Bucht Marina!

Siehe auch: Ein Zeitungsartikel aus "meinbezirk" zum Klimt Garten.

Rückblick 2012-2018

Seit der Eröffnung des Gustav Klimt-Zentrums im Juli 2012 wurden dort zahlreiche originale Kunstwerke präsentiert. In Kooperation mit dem Wiener Leopold Museum, das von 2012 bis 2014 auch für die kuratorische Konzeption der Ausstellungen verantwortlich zeichnete, kehrten zwei Landschaftsgemälde an ihren Entstehungsort zurück: Im Jahr 2012 das von zeitgenössischen Kritikern als „Rahmen voll Seewasser“ bezeichnete Gemälde „Am Attersee“ (1900), zwei Jahre später das durch ihre charakteristischen „Forellentupfen“ betonte Werk „Die große Pappel II (Aufsteigendes Gewitter)“ (1902/03). Das Gemälde „Ein Morgen am Teiche“ entstand im Jahr 1899 im Salzburger Golling und war prägend für Klimts darauffolgende Attersee-Landschaften im quadratischen Format. Auch diese Ikone aus dem Bestand des Leopold Museum konnte im Jahr 2013 am Attersee präsentiert werden.

In der fünften Saison des Gustav Klimt-Zentrums widmete sich die Klimt-Foundation als Betreiber des Dokumentationszentrums in der Sommerausstellung erstmals der Frau an der Seite des berühmten Urlaubsgastes: der Modedesignerin Emilie Flöge. Bis heute wird über die Beziehung zwischen Gustav Klimt und Emilie Flöge spekuliert. Das Gustav Klimt-Zentrum zeigte exakt 100 Jahre nach ihrer letzten gemeinsamen Sommerfrische am Attersee exklusive Botschaften und Erinnerungsstücke ihres Lebens in Wien und am Attersee – Momente zwischen Reformkleid & Malerkittel. Die Ausstellung integrierte erstmals auch zeitgenössische Positionen und zeigt Arbeiten der Künstlerinnen Bernadette Huber und Irene Andessner.

Im Jahr 2017 stand dabei eine verstärkte Betonung der drei Perioden des Klimt-Schaffens am Attersee (Litzlberg bei Seewalchen, Kammer, Weißenbachtal) im Fokus. Neben den Bildern wurde die Ausstellung auch durch Fotografien und Briefe ergänzt.

Die Ausstellung 2018 hatte das Thema „Klimt & Natur“. Darüber hinaus erinnerte diese Ausstellung an alle vier wegweisenden Künstlerpersönlichkeiten der Jahrhundertwende, deren 100. Todestag 2019 in der Kunstwelt gedacht wird: Gustav Klimt, Egon Schiele, Kolo Moser und Otto Wagner.


Pressestimmen zur Eröffnung


Bilder vom Eröffnungstag 14. Juli 2012

Lageplan

Weblink