Franzosenlinde in Unterach: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Franzosenlinde in [[Unterach am Attersee]]'''
[[Bild: Franzosenlinde.jpg|thumb|Franzosenlinde Unterach]]
Die '''Franzosenlinde''' in [[Unterach am Attersee]] ist ein [[Naturdenkmale|Naturdenkmal]].
 
ND-Nr.: 420
ND-Nr.: 420
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== Standort und Beschreibung ==
== Standort und Beschreibung ==


Die so genannte Franzosenlinde befindet sich neben der Kapelle in der Ortschaft Au, Gemeinde Unterach am Attersee, weist einen Kronendurchmesser von ca. 15 m, einen Stammumfang von etwa 5 m und eine Höhe von ungefähr 25 m auf. Ihr Alter wird auf ca. 200 Jahre geschätzt.
Die so genannte Franzosenlinde befindet sich neben der Kapelle in der Ortschaft Au, Gemeinde Unterach am Attersee, weist einen Kronendurchmesser von ca. 15 m, einen Stammumfang von etwa fünf Meter und eine Höhe von ungefähr 25 m auf. Ihr Alter wird auf ca. 200 Jahre geschätzt.
 
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== Die Franzosenlinden ==
== Die Franzosenlinden ==


Franzosenlinden findet man im deutschen Sprachraum relativ häufig. Sie wurden meist zur Zeit der Franzosenkriege im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert oder zur Zeit des 1. Weltkriegs aus verschiedenen Anlässen gepflanzt. Die Franzosenlinde im bayrischen Albaching wurde etwa von französischen Kriegsgefangenen im frühen 20. Jahrhundert, aus Dank für ihre gute Behandlung eingepflanzt. Die viele hundert Jahre alte Franzosenlinde in Bargischow in Ostpommern verdankt ihren Namen dem Umstand, dass die napoleonischen Soldaten in ihrem hohlen Stamm Bier ausschenkten. Weitere Gründe für das Anpflanzen von Franzosenlinden können auch Dankbarkeit für den Abzug der französischen Truppen oder die Präsenz von französischen Soldatengräbern sein.  
Franzosenlinden findet man im deutschen Sprachraum relativ häufig. Sie wurden meist zur Zeit der Franzosenkriege im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert oder zur Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] aus verschiedenen Anlässen gepflanzt. Die Franzosenlinde im bayerischen Albaching wurde etwa von französischen Kriegsgefangenen im frühen 20. Jahrhundert, aus Dank für ihre gute Behandlung eingepflanzt. Die viele hundert Jahre alte Franzosenlinde in Bargischow in Ostpommern verdankt ihren Namen dem Umstand, dass die napoleonischen Soldaten in ihrem hohlen Stamm Bier ausschenkten. Weitere Gründe für das Anpflanzen von Franzosenlinden können auch Dankbarkeit für den Abzug der französischen Truppen oder die Präsenz von französischen Soldatengräbern sein.  
 
Die Unteracher Franzosenlinde stammt ebenfalls aus der Zeit der napoleonischen Feldzüge, was der genaue Grund für ihre Pflanzung war, ist jedoch unbekannt.
 
 
''Weitere Informationen zur Linde als Gerichts- und Versammlungsort finden Sie bei der [[Gerichtslinde Attersee]].''


''Weitere Informationen zur „heiligen Linde“ im Christentum finden Sie bei den zwei [[Kapellenlinden in Abtsdorf]]''
Die Unteracher Franzosenlinde stammt ebenfalls aus der Zeit der napoleonischen Feldzüge, was der genaue Grund für ihre Pflanzung war, ist jedoch unbekannt.


''Weitere Informationen zur Verwendung der Linde und Lindenprodukten finden Sie bei der [[Kapellenlinde Koberg]].''
==Siehe auch==
 
* Linde als Gerichts- und Versammlungsort - siehe [[Gerichtslinde Attersee]]
''Weitere Informationen zur Linde in botanischer Hinsicht finden Sie bei der [[1000jährige Linde|1000-jährigen Linde]] in St. Georgen im Attergau.''
* über die „heilige Linde“ im Christentum - siehe [[Kapellenlinden in Abtsdorf]]
 
* zur Verwendung der Linde und Lindenprodukten - siehe [[Kapellenlinde Koberg]]
''Weitere Informationen zu den sog. Franzosenlinden finden Sie bei der Franzosenlinde Unterrach.''
* zur Linde in botanischer Hinsicht - siehe [[Tausendjährige Linde|1000-jährigen Linde]] in St. Georgen im Attergau
 
* zur Linde in heidnischer Zeit und zur Linde in der Literatur  - siehe [[Brunnenlinde in St. Georgen]]
''Weitere Informationen zur Linde in heidnischer Zeit und zur Linde in der Literatur  finden Sie bei der [[Brunnenlinde in St. Georgen]].''


== Quellen ==
== Quellen ==
*[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/zwischen-spessart-und-karwendel/linde-franzosen-albaching-ID1251377774707.xml Franzosenlinde in Albaching] 
*Siehe gesamte Quellenangabe zu den Naturdenkmalen beim Hauptartikel [[Naturdenkmale]].
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bargischow Franzosenlinde in Bargischow]
*Mündliche Überlieferung
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Kasberger_Linde Kasberger Linde]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bargischow Franzosenlinde in Bargischow in der Wikipedia]
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Kasberger_Linde Kasberger Linde in der Wikipedia]
{{Naturdenkmale}}
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[[Kategorie:Unterach am Attersee]]
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Aktuelle Version vom 11. Mai 2023, 22:18 Uhr

Franzosenlinde Unterach

Die Franzosenlinde in Unterach am Attersee ist ein Naturdenkmal.

ND-Nr.: 420

Standort und Beschreibung

Die so genannte Franzosenlinde befindet sich neben der Kapelle in der Ortschaft Au, Gemeinde Unterach am Attersee, weist einen Kronendurchmesser von ca. 15 m, einen Stammumfang von etwa fünf Meter und eine Höhe von ungefähr 25 m auf. Ihr Alter wird auf ca. 200 Jahre geschätzt.

Die Franzosenlinden

Franzosenlinden findet man im deutschen Sprachraum relativ häufig. Sie wurden meist zur Zeit der Franzosenkriege im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert oder zur Zeit des Ersten Weltkriegs aus verschiedenen Anlässen gepflanzt. Die Franzosenlinde im bayerischen Albaching wurde etwa von französischen Kriegsgefangenen im frühen 20. Jahrhundert, aus Dank für ihre gute Behandlung eingepflanzt. Die viele hundert Jahre alte Franzosenlinde in Bargischow in Ostpommern verdankt ihren Namen dem Umstand, dass die napoleonischen Soldaten in ihrem hohlen Stamm Bier ausschenkten. Weitere Gründe für das Anpflanzen von Franzosenlinden können auch Dankbarkeit für den Abzug der französischen Truppen oder die Präsenz von französischen Soldatengräbern sein.

Die Unteracher Franzosenlinde stammt ebenfalls aus der Zeit der napoleonischen Feldzüge, was der genaue Grund für ihre Pflanzung war, ist jedoch unbekannt.

Siehe auch

Quellen

Naturdenkmale in der Region Attersee-Attergau
Edelkastanie Steinbach.jpg
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