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Im 18. Jahrhundert war der Ort im Osten durch den [[Amthof]] und im Westen durch die Pfarrkirche begrenzt. Nur wenige einzelne Gebäude standen außerhalb dieses Gebietes, dazu kamen ein paar Häuser am See. Bei der ersten Häusernummerierung 1781 wurden 62 Nummern vergeben.<br/>
 
[[Bild: Hatschekstrasse_Entwicklung_a.jpg|thumb|right|600px|Die Hatschekstraße und ihre Geschichte]]
 
  
1850 waren es gerade einmal 68 Häuser und der Chronist [[Max Laminger]] brachte in seinem Rückblick auf die zehn Jahre seit der Bauernbefreiung zum Ausdruck, dass die Bevölkerung wenig Interesse an der Veränderung oder Vergrößerung des Ortes hatte.<br/>
 
Ab 1870 standen mehrere Villenbauten vorwiegend am See und erst mit Beginn des 20. Jh. begann eine Bautätigkeit in größerem Rahmen. So entstanden in der östlichen Hauptstraße, am Weg nach Neißing und am Weg nach Reichersberg neue Gebäude, Geschäfts- und Wohnhäuser.<br/>
 
  
Die Straße nach Roitham, Kraims und Reichersberg führte vom Ortszentrum zwischen Kletzl und Schiemer (König) ziemlich gerade nach Norden zum Knäulberg und dann weiter in die Ortschaften.<br/>
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[[Bild: Freyung.jpg|thumb|right|350px|Freyung vom Steinberg aus]]
Hier gab es zwar schon ein paar Gebäude, die meisten Häuser in dieser Straße entstanden zwischen 1925 und 1936.<br/>
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Eines der ersten Häuser war das des Zimmermannes und späteren Feuerwehrführers Franz Lachinger.
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<p style="color:black; background-color:#D3D3D3"><small>
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Sein Wunsch zu bauen, gestaltete sich schwierig. So liest man im Protokoll des Gemeinderates:<br/>
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29.7.1925: Betreffend Ansuchen des Zimmermannes Franz L. in Seewalchen um Überlassung eines Baugrundes in der Stieglerwiese (Anm.: heute Rathausplatz) wird einstimmig beschlossen, denselben zu verhalten, durch Vorlage eines Bauplanes das Ansuchen zu instruieren.<br/>
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22.8.1925: Auf den Punkt in der A.S. v. 29.7. und über Vorlage eines Planes durch Franz L.. wegen Überlassung (Verkauf oder Pachtung) eines Baugrundes auf der Stieglerwiese wurden in Debatte mehrere Anträge eingebracht:<br/>
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a) Wegen des Fehlens der allgemeinen Anforderungen der Stieglerwiese für Bauzwecke sei das Ansinnen Franz L. abzuweisen. (wurde mehrheitlich zum Beschluss erhoben).
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b) Dem Herrn Franz L.. den erforderlichen Baugrund im Ausmaß von zirka 150 m² in der Stieglerwiese im oberen Teil an der Neissingerstraße (anschließend an Zaun) zum Preis von 55 g per m², zahlbar in 10 Jahresraten unverzinslich mit dem Vorbehalte zu überlassen, dass das aufgeführte Objekt ohne Bewilligung der Gemeinde und nur mit Vorbehalt der Gemeinde Vorkaufsrechte unter 10 Jahren nicht verkauft werden darf.<br/>
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Im Falle sich Franz L. um einen anderen Baugrund bewirbt, ein Darlehen zu bewilligen.<br/>
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Hierüber wird einstimmig beschlossen, Herrn Franz L. bei Erwerbung eines Baugrundes auf 10 Jahre unverzinslich 500 S Darlehen aus dem Wohnungsfonds gegen Zusicherung des Vorkaufsrechtes an die Gemeinde bei Verkauf des Objektes unter 10 Jahren zu bewilligen. <br/>
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Lachinger hatte sich dann um einen anderen Baugrund beworben und so entstand sein Haus in der Hatschekstraße.</small><br/></p>
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'''Freyung''' ist die Kreisstadt des Landkreises Freyung-Grafenau in Niederbayern. Die Stadt liegt nahe an der Grenze zu Tschechien und Österreich und ist Partnerstadt von [[Seewalchen am Attersee]].
  
In der Straße befanden sich auch zwei Geschäfte: auf Nummer 9 war der Lacher Bäck´, der nach seinem Konkurs von der Familie Oberndorfer übernommen wurde. Im Haus Nummer  13 befand sich die Trafik des Herrn Aigner. Vor dem Krieg verkaufte er im Sommer auch auf der Promenade bei den alten Badehäusern Zigaretten. Die Trafik gibt es schon lange nicht mehr, die Bäckerei besteht noch heute.
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==Geschichte==
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Erste Siedlungen sind aus dem 13. Jahrhundert bekannt. <br/>
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Zuvor hatte der Kaiser Heinrich VI. das Land 1193 an die Passauer Bischöfe abgetreten. Die Freyung war damals noch kein Ortsname, sondern bezeichnete ein Gebiet, wo den Siedlern eine Befreiung von den Steuern gewährt wurde. <br/>
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1354 erhielt der Nachbarort Kreuzberg, der Anfang des 14. Jahrhunderts gegründet worden war, das Marktrecht, das 1523 auf Freyung übertragen wurde. <br/>
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Als 1803 das Fürstbistum Passau aufgelöst wurde, fiel Freyung zunächst dem österreichischen Herzogtum Salzburg zu und kam zwei Jahre später mit dem Frieden von Pressburg an das Königreich Bayern. 1811 wurden 535 Einwohner gezählt<br/>
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Nach dem 2. Weltkrieg setze eine sprunghafte Entwicklung ein. Viele Neubürger haben in Freyung eine neue Heimat gefunden. Dieser Aufschwung, verbunden mit einer regen Bautätigkeit, schuf die Grundlagen zur Stadterhebung im Dezember 1953. <br/>
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==Einige Daten==
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[[Bild: FRG_SWN_1989_3.jpg|thumb|right|250px| Begründung der Partnerschaft 1988: Bgm Fritz Wimmer und Bgm. Josef Limberger]]Bundesland: Bayern,  Regierungsbezirk: Niederbayern, Landkreis:  Freyung-Grafenau  <br/>
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Seehöhe:  655 m <br/>
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Fläche:  48,64 km² 
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Kfz-Kennzeichen:  FRG, GRA, WOS  <br/>
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Stadtgliederung:  27 Ortsteile  <br/>
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Adresse der Stadtverwaltung:  Rathausplatz 1<br/>
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94078 Freyung  <br/>
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Bürgermeister: Olaf Heinrich (CSU)  <br/>
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Homepage der Stadt: https://www.freyung.de/de/rathaus-und-buerger.html
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==Partnerschaft mit Seewalchen==
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Im Sommer 1988 ging die Marktgemeinde Seewalchen eine Partnerschaft mit der rund 140 km entfernten Stadt Freyung ein. <br/>
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Der eigentliche Geburtsort dieser Partnerschaft ist Oostrozebeke in Belgien. Bürgermeister Limberger begleitete die Marktmusik zu einem internationalen Musikfestival, an der auch die Kreuzberger Kapelle aus Freyung teilnahm. Dort kamen Mitte August 1987 die Bürgermeister Limberger und Wimmer ins Gespräch und beschlossen, ihren Gemeinderäten die Partnerschaft vorzuschlagen. <br/>
  
Der spöttische, gar nicht gern gehörte Ausdruck „Revolutionsgasse“ entstand in den 1930er Jahren, als zwei Hausfrauen ihre Konflikte über die Straße so laut austrugen, „dass man es im halben Dorf hörte“.
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==Europagemeindefeier und Partnerschaft==
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Am 24. Juni 1988 wurde Seewalchen in der Gemeinderatssitzung im Turnsaal der Hauptschule zur Europagemeinde proklamiert und die Partnerschaft fixiert. <br/>
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800 Freyunger gestalteten einen Festzug, dem 2000 Besucher beiwohnten. <br/>
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Nach einem ökumenischen Gottesdienst, gestaltet von den Pfarrern Karl Smrcka und Volker Petri, würdigten in einem Festakt die Bürgermeister Fritz Wimmer, Freyung, und Josef Limberger die Bedeutung der Partnerschaft. Anschließend wurden die Urkunden ausgetauscht.
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==Partnerschaftstag in Freyung==
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[[Bild: FRG_2009.jpg|thumb|right|250px| Festschrift: 20 Jahre Partnerschaft Freyung-Seewalchen]]
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Ein Jahr später fuhren rund 1000 Seewalchner zum Partnerschaftstag nach Freyung.
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Nach einem Konzert wurde ein Gedenkstein enthüllt. <br/>
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Ein „Seewalchner Abend“ in der Kurhalle Freyung gab den Einwohnern einen Einblick in das Seewalchner Kulturleben. <br/>
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Ein Festzug, den die Seewalchner Vereine gestalteten, führte von der Stadt zum Schloss Wolfstein.
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Dort wurde von den Pfarrern Alfons Hackl und Karl Smrcka eine Feldmesse zelebriert. <br/>
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Anschließend wurde das Musikstück „Grüaß di Nachbar“, komponiert von der Wahl- Seewalchnerin Trude Marchand, von den Musikkapellen Kreuzberg, Seewalchen und Rosenau intoniert, uraufgeführt. <br/>
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Nach den Ansprachen klang der Partnerschaftstag im Festzelt aus.
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==Gelebte Partnerschaft==
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Seit 1988 gab es eine Reihe von Veranstaltungen und Treffen. Hier eine kleine Auswahl: <br/>
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Betriebsausflüge und gegenseitige Besuche der Gemeindepolitiker und Beamten.<br/>
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Im November  1989 legten zwei  Löschgruppen der [[FF Steindorf]] in Freyung das bairische Leistungsabzeichen ab. <br/>
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Ausflug des Pensionistenverbandes, Seewalchner Abende und Konzerte in Seewalchen und Freyung. Bairisch-österreichischer Adventabend in Freyung (1991), Partnerschaftstage und Volksfeste in den Partnergemeinden<br/>
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Der Kulturverein Wolfsstein stellte im Kultursaal Gemälde und Skulpturen aus (1993).
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Im Jahr 2009 wurde 20 Jahre Partnerschaft mit Feiern in Freyung und Seewalchen gefeiert sowie ein Film und eine gemeinsame Festschrift gestaltet. <br/>
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Sebastian Gruber, der Sohn des Tourismusdirektors von Freyung wurde 1994 in Kremsmünster gefirmt, Göd ist Sepp Limberger.<br/>
  
1938 beendete die Planung und der Bau der „Reichsautobahn“ die Entwicklung in dieser Straße unvermittelt. Vier Häuser wurden sogar abgerissen, zwei Familien errichteten ihre neuen Häuser entlang einer neuen Straße, (heute Müllnerweg 9 und 11).
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Im Juni.2019 fuhren 130 Seewalchner*innen einschließlich der Marktmusikkapelle mit drei Bussen zum Partnerschaftstag (30 Jahre Partnerschaft) nach Freyung. Der Gegenbesuch im Juni 2020 musste corona-bedingt verschoben werden. <br/>
So wurde die Hatschekstraße zur Sackgasse – bis erst um 2005 die Anton-Bruckner-Straße eine Verbindung zur Autobahnunterführung und zur Steindorfer Straße schuf.
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Nach dem Ende der Autobahnarbeiten 1940, wo bereits der halbfertige Damm für die Trasse der Autobahn errichtet wurde, ging ein schmaler Fußweg über diesen Damm zur heutigen Reichersberger Straße. Er wurde bis zur Wiederaufnahme des Autobahnbaus um 1960 von Fußgängern gerne als Abkürzung benutzt.
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Das Haus der Maria Kroiß, Hatschekstraße 7 wurde einige Jahre nach ihrem Tod im Jahr 2012 abgerissen. Dort befindet heute ein Parkplatz und eine Garage.
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==Quellen:==
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Chronik der Marktgemeinde Seewalchen<br/>
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Festschrift: 20 Jahre Partnerschaft<br/>
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wikipedia<br/>
  
 
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[[Kategorie: Seewalchen am Attersee]
 
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<small>[[Portal:Klimt am Attersee|<-- Klimt am Attersee]]</small>
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[[Datei:Klimt_V_06_Logo_Verein.jpg|right|290px|]]
+
Der '''Verein Klimt am Attersee''' widmet sich dem Leben Gustav Klimts am Attersee.<br/>
+
Daneben bemüht sich der Verein u.a.
+
:* um die Förderung von Kunst und Kultur
+
:* die Vermittlung der Werke und des Lebens von Gustav Klimt und anderer 
Künstler mit Bezug zum Attersee und Umgebung
+
:* die Unterstützung bei der Präsentation von Kunst in Form von Dauer- und 
Sonderausstellungen
+
:* die Unterstützung der Betriebsführung des Gustav Klimt-Zentrums in Schörfling am 
Attersee sowie
+
:* die Organisation von kulturellen Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Vorträge und 
Kulturfahrten.<br/>
+
 
+
== Vereinsgründung 2011==
+
[[Bild:DSCN4105.JPG|thumb|250px|Die Obfrau Käthe Zwach mit dem Vorstand des Vereins „Klimt am Attersee“]]
+
Am 9. November 2011 fand im Gasthaus Frickh in Schörfling die Gründungsversammlung des Vereines „Klimt am Attersee“ statt. Der Verein hat sich zur Aufgabe gestellt, das Schaffen Gustav Klimts, der mit seinen Landschaftsbildern untrennbar mit dem [[Attersee (See)|Attersee]] verbunden ist, zu präsentieren. Um dies zu erreichen, wird vom Verein das [[Gustav Klimt-Zentrum]] betrieben. <br/>
+
Der Verein wird von [[Käthe Zwach]], der Besitzerin der gleichnamigen [[Kaethe Zwach Galerie|Galerie in Schörfling]] geleitet. <br/>
+
<small>In der Gründungsversammlung wurden in den Vorstand gewählt:
+
: Waltraud Ottet und Leopoldine Hummer als Obfrau-Stellvertreterinnen;
+
: Mag. Leo Gander als Schriftführer und Eva Knoll als seine Stellvertreterin sowie
+
: Dipl.-Ing. Werner Arnitz als Kassier und Ingeborg Reischl als seine Stellvertreterin. <br/></small>
+
Wie Käthe Zwach und der Besitzer des Gebäudes, Mag. Erich Kaniak, betonen, sollen die Initiativen des Vereines den Bezug zu Klimt mit seinen berühmten Bildern, die hier in der wunderschönen Gegend am Attersee entstanden sind, den Menschen näher bringen. Darüber hinaus soll das Gustav Klimt-Zentrum die Drehscheibe des (kultur-)touristischen Angebotes sein und ein Highlight der touristischen Initiativen in der Ferienregion Attersee werden.<br/>
+
Die erste große Aufgabe des Vereines war die Abwicklung der Errichtung des Gustav Klimt-Zentrums.
+
== Gustav Klimt-Zentrum ==
+
[[Bild:DSCN5288a.jpg|thumb|400px|Das Gustav Klimt-Zentrum in Kammer]]
+
Der Spatenstich fand am 20. Oktober 2011 statt, das Gebäude wurde am 150. Geburtstag [[Gustav Klimt]]s, am 14. Juli 2012, eröffnet. <br/>
+
Der Bau - anschließend an die [[See-Apotheke Kammer]] – wurde von Architekt Dipl.-Ing. Günther Dollnig geplant. Der Platz in der Hauptstraße 30 könnte nicht besser sein, liegt er doch direkt am Eingang zur Allee des [[Schloss Kammer|Schlosses]], welches unter anderem von Klimt gemalt wurde, mit einem grandiosen Blick über den [[Marina Schörfling|Segelhafen]] auf den See.<br/>
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Das Gustav Klimt-Zentrum ist kein Museum, sondern ein Informationspunkt, ein Ort kleinerer Sonderausstellungen, ein Dokumentationszentrum für Klimt am Attersee und ein Ausgangspunkt für Klimt-Führungen (Kunstvermittlung, Audioguides). <br/> Der wissenschaftliche Partner ist das Team um Mag. Peter Weinhäupl und Mag. Sandra Tretter aus Wien. <br/>
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Schon im ersten Jahr konnten rund 15.000 Besucher begrüßt werden. Rasch fand das Zentrum viel Lob und große Anerkennung in der Öffentlichkeit. Eine besondere Freude für den Verein war die Verleihung des Leader-Preises in Linz
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==LEADER-Preis 2015==
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[[Datei:2015_Leader_Preis_GKZ_38a.jpg|thumb|right|240px|Preisverleihung im Linzer Landhaus<br/><small>von links: Landesrat Max Hiegelsberger, Werner Arnitz, Obfrau Käthe Zwach, REGATTA-Obmann Bgm. Johann Reiter, Sandra Tretter, Leo Gander, Minister Andrä Rupprechter.</small>]]
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Am 3. Juli 2015 reiste eine Delegation bestehend aus den Bürgermeistern, der REGATTA, des Tourismus-Verbandes sowie des Klimt-Vereines mit Sandra Tretter nach Linz um den OÖ LEADER-Preis entgegen zu nehmen.<br/>
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Den Hauptpreis in der Kategorie „Erhaltung des kulturellen Erbes und Schonung der natürlichen Ressourcen“ gewann der Verein Klimt am Attersee für die Errichtung des Gustav Klimt-Zentrums.<br/>
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In der LEADER-Programmperiode 2007-2013 haben sich 24 Leader-Regionen, darunter REGATTA beteiligt.<br>
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Insgesamt wurden 170 Projekte eingereicht, eine hochkarätig zusammengesetzte Jury hat die LEADER-Projekte bewertet und die Preisträger ausgewählt. Insgesamt wurden 12 Preise in 3 Kategorien vergeben.
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Voller Stolz nahm unser Delegation die Auszeichnung von Bundesminister DI Andrä Rupprechter und Landesrat Max Hiegelsberger entgegen.
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==Generalversammlung 7. März 2016==
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<big>Judith Burgstaller Legat wurde zur neuen Obfrau gewählt</big><br/>
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Am 7. März 2016 fand im Seeparksaal Kammer die Generalversammlung des Vereines „Klimt am Attersee“ statt. Diese stand ganz im Zeichen des Ablebens der langjährigen Gründungs-Obfrau '''[[Käthe Zwach]]''', die Ende Jänner 2016 überraschend in Kitzbühel verstorben ist. Finanzreferent Werner Arnitz hielt den diesbezüglichen Nachruf.<br/>
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[[Bild: KaA_Vorstand_6_Rz.JPG|thumb|400px|left|Der Vorstand des Vereines Klimt am Attersee seit 2016<br/><small>Im Bild v.l.n.r. L. Gander, W. Arnitz, E. Mandl, S. Tretter, J. Rauchenzauner, J. Burgstaller-Legat, E. Löcker, E. Reiter, T. Füleki</small>]]
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Obfrau-Stv.in Elfriede Mandl begrüßte die anwesenden Mitglieder und Ehrengäste und wickelte gemeinsam mit Werner Arnitz die Tagesordnung ab.<br/>
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In ihrer Vorschau auf das laufende Jahr 2016 definierten Elfriede Mandl und Werner Arnitz als Hauptaktivitäten die Abwicklung des Regatta-Förderprojektes '''„Ausbildung zum Attersee-/Attergau-Experten bzw. Spezialausbildung Klimt- und Pfahlbau-Vermittler“''', die jährliche Kulturfahrt (2016  „Auf den Spuren Klimts am Gardasee“) und die Unterstützung des Betriebes rund um das Gustav Klimt-Zentrum inkl. Themenweg samt Klimt-Stelen und Klimt-Blumenbeete.<br/>
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Die Nachwahlen brachten folgende Zusammenstellung des Vorstandes des Vereines „Klimt am Attersee“:
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:'''Obfrau''': Mag. Judith Burgstaller-Legat
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::(Stv.: Elfriede Mandl, Dr. Elisabeth Reiter);
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:'''Schriftführer:''' Mag. Leo Gander (Stv.: Johann Rauchenzauner);
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:'''Kassier:''' DI Werner Arnitz (Stv.: Elisabeth Löcker);
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:'''Beirat:''' Mag. Sandra Tretter, Timea Füleki;
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:'''Rechnungsprüfer:''' Manuela Hofer, Hofrat Dkfm. Mag. Dr. Rudolf Mayrhofer.<br/>
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In einem weiteren Tagesordnungspunkt berichteten Sandra Tretter und Timea Füleki für den Betreiber des Gustav Klimt-Zentrums, der Klimt-Foundation über die sehr zufriedenstellende Besucherzahl 2015 von ca. 9000 Kunstinteressierten. Die sehr engagiert arbeitende Privatstiftung hofft für die nächsten Jahre auf eine intensivere Unterstützung des Betriebes durch die öffentlichen Organisationen Bund, Land und Gemeinde sowie auf eine aktive Zusammenarbeit mit ihren Partnern aus der lokalen Wirtschaft sowie mit dem Klimt-Verein. Im Gustav Klimt-Zentrum stehen im  Jahr 2016 die Frauen rund um Gustav Klimt, insbesondere Emilie Flöge unter dem Titel „Reform der Mode, Inspiration der Kunst“, im Mittelpunkt der Sonderveranstaltungen.<br/>
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Schörflings Bürgermeister Gerhard Gründl bedankte sich beim Vereinsvorstand für den geleisteten wohltätigen Einsatz im vergangenen Jahr und sicherte für die nächsten Jahre die weitere Unterstützung im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu.<br/>
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==Vorteile==
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Die Mitglieder des Vereins werden durch vier Vereins-Newsletter jährlich informiert. Mit der '''Klimtcard''' für die Mitglieder können eine Reihe von Ermäßigungen in Anspruch genommen werden.
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<big><br/>Adresse: <br/>Verein<br/>Klimt am Attersee <br/>Hauptstraße 30<br/>4861 Schörfling am Attersee
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*Homepage des Vereines: '''www.klimtverein.at'''  [http://www.klimtverein.at/ <br/>zur Homepage des Klimtvereines hier klicken]
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*Telefonnummer des Klimtvereines: +43 680 116 84 10
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*[mailto:office@klimtverein.at Email an Verein Klimt am Attersee]</big>
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Aktuelle Version vom 6. August 2020, 11:23 Uhr


Freyung vom Steinberg aus

Freyung ist die Kreisstadt des Landkreises Freyung-Grafenau in Niederbayern. Die Stadt liegt nahe an der Grenze zu Tschechien und Österreich und ist Partnerstadt von Seewalchen am Attersee.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erste Siedlungen sind aus dem 13. Jahrhundert bekannt.
Zuvor hatte der Kaiser Heinrich VI. das Land 1193 an die Passauer Bischöfe abgetreten. Die Freyung war damals noch kein Ortsname, sondern bezeichnete ein Gebiet, wo den Siedlern eine Befreiung von den Steuern gewährt wurde.
1354 erhielt der Nachbarort Kreuzberg, der Anfang des 14. Jahrhunderts gegründet worden war, das Marktrecht, das 1523 auf Freyung übertragen wurde.
Als 1803 das Fürstbistum Passau aufgelöst wurde, fiel Freyung zunächst dem österreichischen Herzogtum Salzburg zu und kam zwei Jahre später mit dem Frieden von Pressburg an das Königreich Bayern. 1811 wurden 535 Einwohner gezählt
Nach dem 2. Weltkrieg setze eine sprunghafte Entwicklung ein. Viele Neubürger haben in Freyung eine neue Heimat gefunden. Dieser Aufschwung, verbunden mit einer regen Bautätigkeit, schuf die Grundlagen zur Stadterhebung im Dezember 1953.

Einige Daten

Begründung der Partnerschaft 1988: Bgm Fritz Wimmer und Bgm. Josef Limberger
Bundesland: Bayern, Regierungsbezirk: Niederbayern, Landkreis: Freyung-Grafenau

Seehöhe: 655 m
Fläche: 48,64 km² Kfz-Kennzeichen: FRG, GRA, WOS
Stadtgliederung: 27 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Rathausplatz 1
94078 Freyung
Bürgermeister: Olaf Heinrich (CSU)
Homepage der Stadt: https://www.freyung.de/de/rathaus-und-buerger.html

Partnerschaft mit Seewalchen

Im Sommer 1988 ging die Marktgemeinde Seewalchen eine Partnerschaft mit der rund 140 km entfernten Stadt Freyung ein.
Der eigentliche Geburtsort dieser Partnerschaft ist Oostrozebeke in Belgien. Bürgermeister Limberger begleitete die Marktmusik zu einem internationalen Musikfestival, an der auch die Kreuzberger Kapelle aus Freyung teilnahm. Dort kamen Mitte August 1987 die Bürgermeister Limberger und Wimmer ins Gespräch und beschlossen, ihren Gemeinderäten die Partnerschaft vorzuschlagen.

Europagemeindefeier und Partnerschaft

Am 24. Juni 1988 wurde Seewalchen in der Gemeinderatssitzung im Turnsaal der Hauptschule zur Europagemeinde proklamiert und die Partnerschaft fixiert.
800 Freyunger gestalteten einen Festzug, dem 2000 Besucher beiwohnten.
Nach einem ökumenischen Gottesdienst, gestaltet von den Pfarrern Karl Smrcka und Volker Petri, würdigten in einem Festakt die Bürgermeister Fritz Wimmer, Freyung, und Josef Limberger die Bedeutung der Partnerschaft. Anschließend wurden die Urkunden ausgetauscht.

Partnerschaftstag in Freyung

Festschrift: 20 Jahre Partnerschaft Freyung-Seewalchen

Ein Jahr später fuhren rund 1000 Seewalchner zum Partnerschaftstag nach Freyung. Nach einem Konzert wurde ein Gedenkstein enthüllt.
Ein „Seewalchner Abend“ in der Kurhalle Freyung gab den Einwohnern einen Einblick in das Seewalchner Kulturleben.
Ein Festzug, den die Seewalchner Vereine gestalteten, führte von der Stadt zum Schloss Wolfstein. Dort wurde von den Pfarrern Alfons Hackl und Karl Smrcka eine Feldmesse zelebriert.
Anschließend wurde das Musikstück „Grüaß di Nachbar“, komponiert von der Wahl- Seewalchnerin Trude Marchand, von den Musikkapellen Kreuzberg, Seewalchen und Rosenau intoniert, uraufgeführt.
Nach den Ansprachen klang der Partnerschaftstag im Festzelt aus.

Gelebte Partnerschaft

Seit 1988 gab es eine Reihe von Veranstaltungen und Treffen. Hier eine kleine Auswahl:
Betriebsausflüge und gegenseitige Besuche der Gemeindepolitiker und Beamten.
Im November 1989 legten zwei Löschgruppen der FF Steindorf in Freyung das bairische Leistungsabzeichen ab.
Ausflug des Pensionistenverbandes, Seewalchner Abende und Konzerte in Seewalchen und Freyung. Bairisch-österreichischer Adventabend in Freyung (1991), Partnerschaftstage und Volksfeste in den Partnergemeinden
Der Kulturverein Wolfsstein stellte im Kultursaal Gemälde und Skulpturen aus (1993). Im Jahr 2009 wurde 20 Jahre Partnerschaft mit Feiern in Freyung und Seewalchen gefeiert sowie ein Film und eine gemeinsame Festschrift gestaltet.
Sebastian Gruber, der Sohn des Tourismusdirektors von Freyung wurde 1994 in Kremsmünster gefirmt, Göd ist Sepp Limberger.

Im Juni.2019 fuhren 130 Seewalchner*innen einschließlich der Marktmusikkapelle mit drei Bussen zum Partnerschaftstag (30 Jahre Partnerschaft) nach Freyung. Der Gegenbesuch im Juni 2020 musste corona-bedingt verschoben werden.

Quellen:

Chronik der Marktgemeinde Seewalchen
Festschrift: 20 Jahre Partnerschaft
wikipedia

[[Kategorie: Seewalchen am Attersee]