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'''<big>Georg Brandner</big>
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'''Georg Brander aus Litzlberg, Gde [[Seewalchen am Attersee]] war über 60 Jahre in verschiedensten Funktionen aktiv.'''<br/>
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2.11.1939 bis 25.4.2020)<br/>
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Geboren in Frankenmarkt, wohnte er seit 1960 in Seewalchen. Brandner war technischer Angestellter (Obermeister im Bereich Viskose) in der Lenzing AG bis 1992, von November 1982 bis März 1983 auf Montage bei der SPV in Purvakaarta (Indonesien). <br/>
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Er war mit Gertrude verheiratet, hatte er eine Tochter und zwei Söhne und baute in Litzlberg ein Haus, welches die Familie über Jahrzehnte als Pension führte. Brandner war auch Vorstandsmitglied des Fremdenverkehrsverbandes.<br/>
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1973 wurde er in den Gemeinderat gewählt, 1984 wurde er erster Vizebürgermeister und 1985 SPÖ-Parteiobmann. Im Oktober 1987 bekam er schwere gesundheitliche Probleme, die zum Rücktritt aus diesen Funktionen führten.
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Nach weitgehender Genesung wurde er 1991 für die Freie Bürgerliste Seewalchen neuerlich in den Gemeinderat gewählt  und wurde Obmann des Prüfungsausschusses. Weiters arbeitete er 1993 im Rahmen des Ortsentwicklungsprojektesin führender Position mit.<br/>
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1960 gründete er den Trachtenverein Seewalchen und trat mit dieser Schuhplattlergruppe in über 100 Veranstaltungen bis 1984 im Seewalchner Haus des Fremdenverkehr und in mehreren Nachbargemeinden auf. Ein Höhepunkt war hier zweifelsohne ein Auftritt bei der Fernsehsendung mit Heinz Conrad 1968.<br/>
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Von 1997 bis 2011 war Brandner Obmann des [[Siedlerverein Seewalchen|Siedlervereines]]. In seiner Zeit wuchs die Zahl der Mitglieder von 159 auf über 500.<br/>Gesellige Veranstaltungen wie Ausflüge, Teilnahme an verschiedenen Festen oder der monatliche Siedlerstammtisch gehören zu den Aktivitäten des Vereins. Die Mitwirkung an Veranstaltungen wie der alljährliche Stand beim Seewalchner Faschingstreiben, das Siedlergrillfest, Radwandertag gehören ebenso zum Vereinsgeschehen wie der Blumentauschmarkt, das Kürbisfest und sportliche Betätigungen. <br/>
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Die Aktion „Adventfenster“, eine seit mehreren Jahren durchgeführte Spendenaktion, für verschiedene in Not lebenden Menschen oder Gruppen brachten mehrere 100.000 Euro, großes Medienecho und eine Auszeichnung des Landes.<br/>
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Den Geräte- und Werkzeugverleih des Siedlervereines betreute er persönlich. Sein handwerkliches Geschick in vielen Bereichen kam ihm beim Service der Geräte und bei seinem Hausbau entgegen. Er war auch bei Verwandten und Kindern ein gern gesehener Helfer.<br/>
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Auch im Bereich Sport war er vielseitig tätig. Von 1971 bis 1981 war er ATSV-Obmann und in den 1970er Jahren Gemeindesportreferent. In dieser Zeit organisierte er zahlreiche Kinderschitag, Vereins- und Ortsmeisterschaften. und war als Mitbetreuer der Sportler bei diversen Wettkämpfen tätig.<br/>
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Zu erwähnen ist, dass er 1993 (gemeinsam mit seiner Frau) an der Aktion Erholungsurlaub für die Kinder aus Tschernobyl tätig war und 1996 für die [[Filialkirche Buchberg|Buchberger Kirche]] 14 von ihm gestickte Kreuzwegbilder spendete.<br/>
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Für seine Leistungen erhielt er 2004 die Verdienstmedaille der Gemeinde in Gold.
  
Im 18. Jahrhundert war der Ort im Osten durch den [[Amthof]] und im Westen durch die Pfarrkirche begrenzt. Nur wenige einzelne Gebäude standen außerhalb dieses Gebietes, dazu kamen ein paar Häuser am See. Bei der ersten Häusernummerierung 1781 wurden 62 Nummern vergeben.<br/>
 
1850 waren es gerade einmal 68 Häuser und der Chronist [[Max Laminger]] brachte in seinem Rückblick auf die zehn Jahre seit der Bauernbefreiung zum Ausdruck, dass die Bevölkerung wenig Interesse an der Veränderung oder Vergrößerung des Ortes hatte.<br/>
 
Ab 1870 standen mehrere Villenbauten vorwiegend am See und erst mit Beginn des 20. Jh. begann eine Bautätigkeit in größerem Rahmen. So entstanden in der östlichen Hauptstraße, am Weg nach Neißing und am Weg nach Reichersberg neue Gebäude, Geschäfts- und Wohnhäuser.<br/>
 
  
Die Straße nach Roitham, Kraims und Reichersberg führte vom Ortszentrum zwischen Kletzl und Schiemer (König) ziemlich gerade nach Norden zum Knäulberg und dann weiter in die Ortschaften.<br/>
 
Hier gab es zwar schon ein paar Gebäude, die meisten Häuser in dieser Straße entstanden zwischen 1925 und 1936.
 
  
<small>Eines der ersten Häuser war das des Zimmermannes und späteren Feuerwehrführers Franz Lachinger. Sein Wunsch zu bauen, gestaltete sich schwierig. So liest man im Protokoll des Gemeinderates:<br/>
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[[Kategorie: Seewalchen am Attersee]
29.7.1925: Betreffend Ansuchen des Zimmermannes Franz L. in Seewalchen um Überlassung eines Baugrundes in der Stieglerwiese (Anm.: heute Rathausplatz) wird einstimmig beschlossen, denselben zu verhalten, durch Vorlage eines Bauplanes das Ansuchen zu instruieren.<br/>
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22.8.1925: Auf den Punkt in der A.S. v. 29.7. und über Vorlage eines Planes durch Franz L.. wegen Überlassung (Verkauf oder Pachtung) eines Baugrundes auf der Stieglerwiese wurden in Debatte mehrere Anträge eingebracht:<br/>
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a) Wegen des Fehlens der allgemeinen Anforderungen der Stieglerwiese für Bauzwecke sei das Ansinnen Franz L. abzuweisen. (wurde mehrheitlich zum Beschluss erhoben).
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b) Dem Herrn Franz L.. den erforderlichen Baugrund im Ausmaß von zirka 150 m² in der Stieglerwiese im oberen Teil an der Neissingerstraße (anschließend an Zaun) zum Preis von 55 g per m², zahlbar in 10 Jahresraten unverzinslich mit dem Vorbehalte zu überlassen, dass das aufgeführte Objekt ohne Bewilligung der Gemeinde und nur mit Vorbehalt der Gemeinde Vorkaufsrechte unter 10 Jahren nicht verkauft werden darf.<br/>
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Im Falle sich Franz L. um einen anderen Baugrund bewirbt, ein Darlehen zu bewilligen.<br/>
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Hierüber wird einstimmig beschlossen, Herrn Franz L. bei Erwerbung eines Baugrundes auf 10 Jahre unverzinslich 500 S Darlehen aus dem Wohnungsfonds gegen Zusicherung des Vorkaufsrechtes an die Gemeinde bei Verkauf des Objektes unter 10 Jahren zu bewilligen. <br/>
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Lachinger hatte sich dann um einen anderen Baugrund beworben und so entstand sein Haus in der Hatschekstraße.</small><br/>
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In der Straße befanden sich auch zwei Geschäfte: auf Nummer 9 war der Lacher Bäck´, der nach seinem Konkurs von der Familie Oberndorfer übernommen wurde. Im Haus Nummer  13 befand sich die Trafik des Herrn Aigner. Vor dem Krieg verkaufte er im Sommer auch auf der Promenade bei den alten Badehäusern Zigaretten. Die Trafik gibt es schon lange nicht mehr, die Bäckerei besteht noch heute.
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Der spöttische, gar nicht gern gehörte Ausdruck „Revolutionsgasse“ entstand in den 1930er Jahren, als zwei Hausfrauen ihre Konflikte über die Straße so laut austrugen, „dass man es im halben Dorf hörte“.
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1938 beendete die Planung und der Bau der „Reichsautobahn“ die Entwicklung in dieser Straße unvermittelt. Vier Häuser wurden sogar abgerissen, zwei Familien errichteten ihre neuen Häuser entlang einer neuen Straße, (heute Müllnerweg 9 und 11).
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So wurde die Hatschekstraße zur Sackgasse – bis erst um 2005 die Anton-Bruckner-Straße eine Verbindung zur Autobahnunterführung und zur Steindorfer Straße schuf.
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Nach dem Ende der Autobahnarbeiten 1940, wo bereits der halbfertige Damm für die Trasse der Autobahn errichtet wurde, ging ein schmaler Fußweg über diesen Damm zur heutigen Reichersberger Straße. Er wurde bis zur Wiederaufnahme des Autobahnbaus um 1960 von Fußgängern gerne als Abkürzung benutzt.
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Das Haus der Maria Kroiß, Hatschekstraße 7 wurde einige Jahre nach ihrem Tod im Jahr 2012 abgerissen. Dort befindet heute ein Parkplatz und eine Garage.
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<small>[[Portal:Klimt am Attersee|<-- Klimt am Attersee]]</small>
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[[Datei:Klimt_V_06_Logo_Verein.jpg|right|290px|]]
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Der '''Verein Klimt am Attersee''' widmet sich dem Leben Gustav Klimts am Attersee.<br/>
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Daneben bemüht sich der Verein u.a.
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:* um die Förderung von Kunst und Kultur
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:* die Vermittlung der Werke und des Lebens von Gustav Klimt und anderer 
Künstler mit Bezug zum Attersee und Umgebung
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:* die Unterstützung bei der Präsentation von Kunst in Form von Dauer- und 
Sonderausstellungen
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:* die Unterstützung der Betriebsführung des Gustav Klimt-Zentrums in Schörfling am 
Attersee sowie
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:* die Organisation von kulturellen Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Vorträge und 
Kulturfahrten.<br/>
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== Vereinsgründung 2011==
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[[Bild:DSCN4105.JPG|thumb|250px|Die Obfrau Käthe Zwach mit dem Vorstand des Vereins „Klimt am Attersee“]]
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Am 9. November 2011 fand im Gasthaus Frickh in Schörfling die Gründungsversammlung des Vereines „Klimt am Attersee“ statt. Der Verein hat sich zur Aufgabe gestellt, das Schaffen Gustav Klimts, der mit seinen Landschaftsbildern untrennbar mit dem [[Attersee (See)|Attersee]] verbunden ist, zu präsentieren. Um dies zu erreichen, wird vom Verein das [[Gustav Klimt-Zentrum]] betrieben. <br/>
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Der Verein wird von [[Käthe Zwach]], der Besitzerin der gleichnamigen [[Kaethe Zwach Galerie|Galerie in Schörfling]] geleitet. <br/>
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<small>In der Gründungsversammlung wurden in den Vorstand gewählt:
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: Waltraud Ottet und Leopoldine Hummer als Obfrau-Stellvertreterinnen;
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: Mag. Leo Gander als Schriftführer und Eva Knoll als seine Stellvertreterin sowie
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: Dipl.-Ing. Werner Arnitz als Kassier und Ingeborg Reischl als seine Stellvertreterin. <br/></small>
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Wie Käthe Zwach und der Besitzer des Gebäudes, Mag. Erich Kaniak, betonen, sollen die Initiativen des Vereines den Bezug zu Klimt mit seinen berühmten Bildern, die hier in der wunderschönen Gegend am Attersee entstanden sind, den Menschen näher bringen. Darüber hinaus soll das Gustav Klimt-Zentrum die Drehscheibe des (kultur-)touristischen Angebotes sein und ein Highlight der touristischen Initiativen in der Ferienregion Attersee werden.<br/>
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Die erste große Aufgabe des Vereines war die Abwicklung der Errichtung des Gustav Klimt-Zentrums.
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== Gustav Klimt-Zentrum ==
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[[Bild:DSCN5288a.jpg|thumb|400px|Das Gustav Klimt-Zentrum in Kammer]]
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Der Spatenstich fand am 20. Oktober 2011 statt, das Gebäude wurde am 150. Geburtstag [[Gustav Klimt]]s, am 14. Juli 2012, eröffnet. <br/>
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Der Bau - anschließend an die [[See-Apotheke Kammer]] – wurde von Architekt Dipl.-Ing. Günther Dollnig geplant. Der Platz in der Hauptstraße 30 könnte nicht besser sein, liegt er doch direkt am Eingang zur Allee des [[Schloss Kammer|Schlosses]], welches unter anderem von Klimt gemalt wurde, mit einem grandiosen Blick über den [[Marina Schörfling|Segelhafen]] auf den See.<br/>
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Das Gustav Klimt-Zentrum ist kein Museum, sondern ein Informationspunkt, ein Ort kleinerer Sonderausstellungen, ein Dokumentationszentrum für Klimt am Attersee und ein Ausgangspunkt für Klimt-Führungen (Kunstvermittlung, Audioguides). <br/> Der wissenschaftliche Partner ist das Team um Mag. Peter Weinhäupl und Mag. Sandra Tretter aus Wien. <br/>
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Schon im ersten Jahr konnten rund 15.000 Besucher begrüßt werden. Rasch fand das Zentrum viel Lob und große Anerkennung in der Öffentlichkeit. Eine besondere Freude für den Verein war die Verleihung des Leader-Preises in Linz
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==LEADER-Preis 2015==
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[[Datei:2015_Leader_Preis_GKZ_38a.jpg|thumb|right|240px|Preisverleihung im Linzer Landhaus<br/><small>von links: Landesrat Max Hiegelsberger, Werner Arnitz, Obfrau Käthe Zwach, REGATTA-Obmann Bgm. Johann Reiter, Sandra Tretter, Leo Gander, Minister Andrä Rupprechter.</small>]]
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Am 3. Juli 2015 reiste eine Delegation bestehend aus den Bürgermeistern, der REGATTA, des Tourismus-Verbandes sowie des Klimt-Vereines mit Sandra Tretter nach Linz um den OÖ LEADER-Preis entgegen zu nehmen.<br/>
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Den Hauptpreis in der Kategorie „Erhaltung des kulturellen Erbes und Schonung der natürlichen Ressourcen“ gewann der Verein Klimt am Attersee für die Errichtung des Gustav Klimt-Zentrums.<br/>
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In der LEADER-Programmperiode 2007-2013 haben sich 24 Leader-Regionen, darunter REGATTA beteiligt.<br>
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Insgesamt wurden 170 Projekte eingereicht, eine hochkarätig zusammengesetzte Jury hat die LEADER-Projekte bewertet und die Preisträger ausgewählt. Insgesamt wurden 12 Preise in 3 Kategorien vergeben.
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Voller Stolz nahm unser Delegation die Auszeichnung von Bundesminister DI Andrä Rupprechter und Landesrat Max Hiegelsberger entgegen.
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==Generalversammlung 7. März 2016==
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<big>Judith Burgstaller Legat wurde zur neuen Obfrau gewählt</big><br/>
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Am 7. März 2016 fand im Seeparksaal Kammer die Generalversammlung des Vereines „Klimt am Attersee“ statt. Diese stand ganz im Zeichen des Ablebens der langjährigen Gründungs-Obfrau '''[[Käthe Zwach]]''', die Ende Jänner 2016 überraschend in Kitzbühel verstorben ist. Finanzreferent Werner Arnitz hielt den diesbezüglichen Nachruf.<br/>
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[[Bild: KaA_Vorstand_6_Rz.JPG|thumb|400px|left|Der Vorstand des Vereines Klimt am Attersee seit 2016<br/><small>Im Bild v.l.n.r. L. Gander, W. Arnitz, E. Mandl, S. Tretter, J. Rauchenzauner, J. Burgstaller-Legat, E. Löcker, E. Reiter, T. Füleki</small>]]
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Obfrau-Stv.in Elfriede Mandl begrüßte die anwesenden Mitglieder und Ehrengäste und wickelte gemeinsam mit Werner Arnitz die Tagesordnung ab.<br/>
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In ihrer Vorschau auf das laufende Jahr 2016 definierten Elfriede Mandl und Werner Arnitz als Hauptaktivitäten die Abwicklung des Regatta-Förderprojektes '''„Ausbildung zum Attersee-/Attergau-Experten bzw. Spezialausbildung Klimt- und Pfahlbau-Vermittler“''', die jährliche Kulturfahrt (2016  „Auf den Spuren Klimts am Gardasee“) und die Unterstützung des Betriebes rund um das Gustav Klimt-Zentrum inkl. Themenweg samt Klimt-Stelen und Klimt-Blumenbeete.<br/>
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Die Nachwahlen brachten folgende Zusammenstellung des Vorstandes des Vereines „Klimt am Attersee“:
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:'''Obfrau''': Mag. Judith Burgstaller-Legat
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::(Stv.: Elfriede Mandl, Dr. Elisabeth Reiter);
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:'''Schriftführer:''' Mag. Leo Gander (Stv.: Johann Rauchenzauner);
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:'''Kassier:''' DI Werner Arnitz (Stv.: Elisabeth Löcker);
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:'''Beirat:''' Mag. Sandra Tretter, Timea Füleki;
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:'''Rechnungsprüfer:''' Manuela Hofer, Hofrat Dkfm. Mag. Dr. Rudolf Mayrhofer.<br/>
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In einem weiteren Tagesordnungspunkt berichteten Sandra Tretter und Timea Füleki für den Betreiber des Gustav Klimt-Zentrums, der Klimt-Foundation über die sehr zufriedenstellende Besucherzahl 2015 von ca. 9000 Kunstinteressierten. Die sehr engagiert arbeitende Privatstiftung hofft für die nächsten Jahre auf eine intensivere Unterstützung des Betriebes durch die öffentlichen Organisationen Bund, Land und Gemeinde sowie auf eine aktive Zusammenarbeit mit ihren Partnern aus der lokalen Wirtschaft sowie mit dem Klimt-Verein. Im Gustav Klimt-Zentrum stehen im  Jahr 2016 die Frauen rund um Gustav Klimt, insbesondere Emilie Flöge unter dem Titel „Reform der Mode, Inspiration der Kunst“, im Mittelpunkt der Sonderveranstaltungen.<br/>
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Schörflings Bürgermeister Gerhard Gründl bedankte sich beim Vereinsvorstand für den geleisteten wohltätigen Einsatz im vergangenen Jahr und sicherte für die nächsten Jahre die weitere Unterstützung im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu.<br/>
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==Vorteile==
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Die Mitglieder des Vereins werden durch vier Vereins-Newsletter jährlich informiert. Mit der '''Klimtcard''' für die Mitglieder können eine Reihe von Ermäßigungen in Anspruch genommen werden.
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<big><br/>Adresse: <br/>Verein<br/>Klimt am Attersee <br/>Hauptstraße 30<br/>4861 Schörfling am Attersee
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*Homepage des Vereines: '''www.klimtverein.at'''  [http://www.klimtverein.at/ <br/>zur Homepage des Klimtvereines hier klicken]
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*Telefonnummer des Klimtvereines: +43 680 116 84 10
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*[mailto:office@klimtverein.at Email an Verein Klimt am Attersee]</big>
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Aktuelle Version vom 26. Mai 2020, 17:20 Uhr

Georg Brandner
Georg Brander aus Litzlberg, Gde Seewalchen am Attersee war über 60 Jahre in verschiedensten Funktionen aktiv.
2.11.1939 bis 25.4.2020)
Geboren in Frankenmarkt, wohnte er seit 1960 in Seewalchen. Brandner war technischer Angestellter (Obermeister im Bereich Viskose) in der Lenzing AG bis 1992, von November 1982 bis März 1983 auf Montage bei der SPV in Purvakaarta (Indonesien).
Er war mit Gertrude verheiratet, hatte er eine Tochter und zwei Söhne und baute in Litzlberg ein Haus, welches die Familie über Jahrzehnte als Pension führte. Brandner war auch Vorstandsmitglied des Fremdenverkehrsverbandes.
1973 wurde er in den Gemeinderat gewählt, 1984 wurde er erster Vizebürgermeister und 1985 SPÖ-Parteiobmann. Im Oktober 1987 bekam er schwere gesundheitliche Probleme, die zum Rücktritt aus diesen Funktionen führten. Nach weitgehender Genesung wurde er 1991 für die Freie Bürgerliste Seewalchen neuerlich in den Gemeinderat gewählt und wurde Obmann des Prüfungsausschusses. Weiters arbeitete er 1993 im Rahmen des Ortsentwicklungsprojektesin führender Position mit.
1960 gründete er den Trachtenverein Seewalchen und trat mit dieser Schuhplattlergruppe in über 100 Veranstaltungen bis 1984 im Seewalchner Haus des Fremdenverkehr und in mehreren Nachbargemeinden auf. Ein Höhepunkt war hier zweifelsohne ein Auftritt bei der Fernsehsendung mit Heinz Conrad 1968.
Von 1997 bis 2011 war Brandner Obmann des Siedlervereines. In seiner Zeit wuchs die Zahl der Mitglieder von 159 auf über 500.
Gesellige Veranstaltungen wie Ausflüge, Teilnahme an verschiedenen Festen oder der monatliche Siedlerstammtisch gehören zu den Aktivitäten des Vereins. Die Mitwirkung an Veranstaltungen wie der alljährliche Stand beim Seewalchner Faschingstreiben, das Siedlergrillfest, Radwandertag gehören ebenso zum Vereinsgeschehen wie der Blumentauschmarkt, das Kürbisfest und sportliche Betätigungen.
Die Aktion „Adventfenster“, eine seit mehreren Jahren durchgeführte Spendenaktion, für verschiedene in Not lebenden Menschen oder Gruppen brachten mehrere 100.000 Euro, großes Medienecho und eine Auszeichnung des Landes.
Den Geräte- und Werkzeugverleih des Siedlervereines betreute er persönlich. Sein handwerkliches Geschick in vielen Bereichen kam ihm beim Service der Geräte und bei seinem Hausbau entgegen. Er war auch bei Verwandten und Kindern ein gern gesehener Helfer.
Auch im Bereich Sport war er vielseitig tätig. Von 1971 bis 1981 war er ATSV-Obmann und in den 1970er Jahren Gemeindesportreferent. In dieser Zeit organisierte er zahlreiche Kinderschitag, Vereins- und Ortsmeisterschaften. und war als Mitbetreuer der Sportler bei diversen Wettkämpfen tätig.
Zu erwähnen ist, dass er 1993 (gemeinsam mit seiner Frau) an der Aktion Erholungsurlaub für die Kinder aus Tschernobyl tätig war und 1996 für die Buchberger Kirche 14 von ihm gestickte Kreuzwegbilder spendete.
Für seine Leistungen erhielt er 2004 die Verdienstmedaille der Gemeinde in Gold.


[[Kategorie: Seewalchen am Attersee]