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'''Die Dr.-Rudolf Schuh-Straße in erinnert an einen hoch geschätzen Bürger aus Seewalchen.'''
'''Die Firma Legat und das Autohaus Seewalchen reichen bis 1972 zurück.'''<br/>
[[Bild: Schuh_Villa_6_gogler.jpg|thumb|right|350px|Die Villa Schuh in Seewalchen]]
==Helmut Legat==
== Carl Schuh==
[[Bild: Legat_3_sen.jpg|thumb|right|200px|Helmut Legat]]
Carl Schuh (1839-1915) war Inhaber einer Wiener Tapezierer-Firma in der Währingerstraße im 9. Bezirk. Als Stadtrat in Wien war er mit dem Bürgermeister Karl Lueger befreundet, der ihn dann auch 1907 in seiner Villa in Seewalchen besuchte.<br/>
Helmut Legat wurde 1944 in Steyr geboren. Dort lernte er auch den Beruf des Karosseriebauers bei seinem Onkel.<br/>
Im Jahr 1901 kaufte Carl Schuh ein Grundstück in [[Seewalchen am Attersee|Seewalchen]]. Er hatte mit Hans Makart und [[Friedrich Paulick]] zusammengearbeitet. Letzterer dürfte wohl sein Interesse für Seewalchen geweckt haben. So erwarb er von den Moserbauern-Ehegatten Rosalia und Franz Mayerhofer die ca. 5800 m² große Parzelle zwischen Straße und See um rund 6300 Kronen. Ein Seeufer-Grundstück mit rund 400 m², das er vom „Staatsvermögen“ (um á 60 Heller) erwarb, rundete den Besitz ab. <br/>
In Wien legte er dann die Meisterprüfung ab. Beruflich kam er gelegentlich an den Attersee. Die Gegend hatte es ihm angetan und so entschloss er sich, einen Spenglerei- und Lackierbetrieb in Nussdorf zu eröffnen.
Er beauftragte den Architekten Franz Biberhofer mit der Planung einer Villa, der Schörflinger Baumeister Franz Lösch begann dann 1902 mit dem Bau, der ein Jahr später fertig gestellt wurde. Das Haus hatte die Nummer Seewalchen 99, heute Atterseestraße 67.
==Autohaus Legat Seewalchen==
==Dr. Rudolf Schuh==
Am 1. August 1968 meldete der Karosseriebaumeister Helmut Legat - noch vor seinem 24. Geburtstag - das Gewerbe an. <br/>
Der Sohn Rudolf Schuh (1874-1945) besuchte das Stiftsgymnasium in Melk, studierte in Wien Medizin und wurde 1901 zum Doktor promoviert. <br/>
Schon nach dem ersten Jahr war eine Mannschaft aufgebaut und mit Gottfried Resch ab Juli 1969 der erste Lehrling beschäftigt. <br/>
Im Juni 1912 heiratete er Paula Helene Bernhard (1893-1974), die dann  -verwitwet – bis 1969 in Seewalchen wohnte.
Die Karosseriewerkstätte wurde um eine Lackierbox erweitert und ein Abschleppfahrzeug mit Abschleppachse und Beschriftung angeschafft.
[[Bild:Schuh_15_GChr.jpg|thumb|right|250px|Bezirkswart der Feuerwehr Dr. R. Schuh]]
Was die damaligen Arbeitsbedingungen dieser Zeit besonders verdeutlicht ist die Tatsache, dass alle Richtarbeiten noch im Freien erledigt wurden.  
Während des Weltkrieges 1914-1918 leistete Dr. Schuh Kriegsdienst als Militärarzt und war in Kaschau im Spitalsdienst und an der Südtiroler Front eingesetzt. Dr. Schuh, war bisher nur gelegentlich als praktischer Arzt tätig. Zweimal machte er als Schiffsarzt Amerika-Reisen. Er war auch in mehreren Wiener Spitälern tätig. <br/>
==Übersiedlung nach Seewalchen==
Da die Familie immer im Frühjahr nach Seewalchen zog und meist bis in den Herbst blieb, war es für Rudolf schwierig, eine Ordination in Wien zu führen und für so lange Zeiträume nicht anwesend zu sein. <br/>
[[Bild: Legat_12.jpg|thumb|right|300px|Die Firma Legat in Seewalchen]]
Begeistert über den Villenbau schrieb er in sein Tagebuch: ''„Somit war der Villenbau aus dem Reich des Traumes in die Wirklichkeit getreten. Es erschien mir unfassbar, dass von nun alle Gedanken an Fernfahrten mit einem Schlage aus sein sollten und wir von nun an jedes Jahr im Frühjahre nach Seewalchen übersiedeln sollten. Insgeheim dachte ich auch daran, in Seewalchen gegebenenfalls die ärztliche Praxis auszuüben. Ich hatte daher die Villa so angelegt, dass die Halle nicht nur Wohnraum …sondern auch gleichzeitig Warteraum für die Patienten im Stande war.“ Und weiter: „Wäre mein Interesse an der Medizin ebenso groß gewesen wie am Sport, am Fechten, an Waffen, an Schiffen, an technischen Dingen, so hätt ich auch im Spital reichen Nutzen haben können.“'' <br/>
Bereits Anfang der 70er Jahre wurden Grundstücke in Seewalchen erworben und der Bau einer neuen Karosseriewerkstätte begann. 1972 startete der Betrieb in Seewalchen am Attersee. <br/>
So kamen ihm sein Interesse und seine Hobbys am Attersee durchaus entgegen und in seiner Seewalchner Villa eröffnete er dann um 1919 eine Zahnartpraxis, die er dann bis zu seinem Lebensende betrieb.
Die Karosseriehalle wurde bald erweitert, um der Lackiererei mehr Platz zu bieten. Auch ein unterkellerter Bürotrakt wurde im Zuge der Erweiterung angebaut. <br/>
==Feuerwehr==
Außerdem wurde der Betrieb 1974 um eine Autoverwertung ergänzt.
Rudolf Schuh war in den 1920er Jahren auch Bezirkswart des Feuerwehr-Bezirksverbandes Attergau. Nr. 43. In dieser Eigenschaft schrieb er die vielbeachtete Broschüre „Landfeuer“.
==Die 80er Jahre – Honda und Suzuki==
Diese war Leitfaden für Feuerwehreinsätze, gerade für neu eintretende Kameraden. Der Verbandsvorsitzende schrieb in seinem Geleitwort: ''das beste Feuerwehr-Handbüchlein, das bisher erschienen ist. Die Schrift eignet sich hervorragend für Versammlungen und zum Gebrauch bei Feuerwehrkursen.'' <br/>
Nach dem Umbau des bestehenden Gebäudes der Fa. Haase („Ich bin 2 Öltanks“)  im Industriegebiet Seewalchen gegenüber der Straßenmeisterei Seewalchen startete die Firma Legat 1988 den Exklusivvertrieb in den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden für die Produkte des japanischen Herstellers Honda. Ein paar Jahre später wurden auch Suzuki-Fahrzeuge verkauft und betreut.
Schuh gab auch seiner Heimatgemeinde Seewalchen Hinweise und Anregungen: So teilte er 1924 das Ergebnis einer Großübung in Steindorf mit. Die Feuerwehr, so wurde in diesem Bericht aufgezeigt, braucht von der Brandmeldung bis zum Einsatz auf dem Brandplatz  48 Minuten: „Gerade in [[Brand in Steindorf|Steindorf]], wo die Häuser ziemlich eng aneinander gebaut sind, sei die Ausbreitung eines Brandes leicht möglich“, meinte Dr. Schuh. Die Befürchtungen wurden leider zwei Jahre später traurige Wirklichkeit, wo beim großen Brand von Steindorf 21 Häuser abbrannten. <br/>
==Um die Jahrtausendwende==
1930 regte Dr. Schuh den Ankauf eines Feuerwehrautos an, weil im Bedarfsfall selten die erforderlichen Pferde vorhanden waren. <br/>
Das Unternehmen erreichte mit etwa 50 Beschäftigten den höchsten Mitarbeiterstand. Auf drei Standorten wurden eine Autoverwertung mit mehr als 1200 Wracks und einer 800 m² großen Halle, in der über 50.000 Gebrauchtteile lagerten, eine freie KFZ-Werkstätte mit Karosserie & Lackiererei und einer Abschleppflotte von 4 LKW sowie ein Markenhandel mit Honda und Suzuki inkl. Gebrauchtwagenhandel (bis 250 – 300 Fahrzeuge jährlich) mit zusätzlicher Markenwerkstatt betrieben.
Sein Engagement wurde schließlich 1932 mit der Ernennung zum Ehrenbürger von Seewalchen gewürdigt.
==Klimt==
Dr. Schuh war mit dem Schwiegersohn der Familie Paulick Paul Bacher befreundet. Bacher war wiederum mit seinem Fechtkameraden [[Gustav Klimt]] befreundet. <br/>
[[Bild: F_Klimt_R_Schuh_gog.jpg |thumb|right|300px| Emilie Flöge, Gustav Klimt und Dr. R. Schuh (im Boot)]]
Über diverse Begegnungen schreibt Schuh: „Um jene Zeit kam auch der Maler Klimt nach Seewalchen, zusammen mit einer Familie Flöge. Ein Frl. Emilie Flöge fiel mir durch ihre Schönheit besonders auf. <br/>Klimt und die Schwestern Flöge…wohnten damals im Litzlberger Bräuhaus. So oft ich vorbeikam riefen sie mir zu und ich stieg gerne aus meinem Canoe aus. <br/>Klimt liebte es, mit mir zu „ringen“. Er suchte mich mit seinen eisernen Händen am Hals rückwärts zu packen und wollte mich immer ins Gras legen, es gelang ihm nie.
Er zeigte mir öfters auch seine Ölgemälde und fragte mich dann, wie sie mir gefielen. Es waren herrliche Seestücke darunter. Man sah den Abend, die Stimmung, man fühlte woher der kühle Wind kam, sah einen silbernen Streif, wo er am Wasser dahin wehte.


Man sah die Zeit, wann das Bild gemacht wurde. Klimt war auf jeden Fall einer der bedeutendsten Künstler, den es ja gab.“<br/>
==Die Jahre nach 2010==
Klimt schickte auch seine Glückwünsche zur Vermählung von Rudolf Schuh.
[[Bild:Legat_25_Zopf-Photography_KG.jpg|thumb|right|300px|Die Firma Legat in Seewalchen]]
==Die letzten Jahrzehnte==
Bereits Anfang der 70er Jahre Nun wurde es notwendig, das Geschäft auf einem Standort zu führen. Im Sommer 2012 übersiedelte das Autohaus Seewalchen vom Industriegebiet 4 in die Werkstätte „Legat Karosserie“ nach Pettighofen 13 (heute Gewerbegebiet Ager). <br/>
Im Jahr 1945 verstarb Dr. Schuh, die Villa erbten die beiden Töchter Elfi (verh. Gogler), Hedy (verh. Böttger) sowie die Witwe, die aber auf ihren Anteil verzichtete. <br/>
Das Betriebsgelände im Industriegebiet erwarb 2016 Stefan Legat, ein Sohn von Firmengründer Helmut Legat. Er führt dort erfolgreich sein Unternehmen, welches auf die Restaurierung historischer Militärfahrzeuge spezialisiert ist. <br/>
Immer wieder gab es Interessenten, welche die Villa kaufen oder mieten wollten.  
2017 wurde die Autoverwertung geschlossen und veräußert. Seit 2018 führt Fabian Jungnitsch, der zweite Sohn von Helmut Legat, die Legat Automobil GmbH als Eigentümer und Geschäftsführer mit dem bewährten Stammteam fort. Neben allen Werkstattleistungen werden auch weiterhin die Marken Honda & Suzuki sowie Gebrauchtfahrzeuge angeboten. Im Sommer 2018 wurden die Außenanlagen des Betriebsgeländes komplett neu gestaltet. Anfang September 2018 feierte die Firma Legat das 50- jährige Firmenjubiläum mit einem großen Fest.
Es gab auch Bewerber, die einen Teil der Parzelle erwerben wollten. <br/>
==Bildergalerie==
Ende der 1960er Jahre kam es schließlich zum Verkauf,  der frühere Christbaumschmuck-Hersteller und spätere Waffenhändler Fritz Eggeling aus Niederösterreich erstand die Villa um rund 2,8 Mio. Schilling. Paula Schuh zog in das „Stammhaus“ der Familie nach Wien.<br/>
Nachdem Eggeling 1981 in Konkurs ging, ersteigerte eine Bank die Parzelle um 9,2 Mio. Schilling. .Die wiederum verkaufte an die Bau-Atelier-West, die Ende der 1980er Jahre die Villa zu Apartment-Wohnungen umbaute. Im ehemaligen Park wurde ein Neubau mit weiteren Apartment-Wohnungen errichtet. <br/>
 
==Fotogalerie==
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Bild:Schuh_Villa_Bau_4_gogler.jpg|Villenbau 1903
Bild:Legat_10.jpg|Der Beginn in Nußdorf
Bild:Lueger_C_Schuh_gog.jpg|Bürgermeister Karl Lueger mit Sekretär bei der Familie Carl Schuh in Seewalchen um 1907
Bild:Legat_21d.jpg|Die Legat-Betriebe in Seewalchen
Bild:Schuh_2_gogler.jpg|Dr. Rudolf Schuh um 1910
Bild:Legat_14.jpg|Exklusiv-Vertrieb für Honda
Bild:Schuh_Hochzeit_Klimt_2_gogler.jpg|Hochzeit-Glückwünsche von G. Klimt 1912
Bild:Legat_40.jpg|Übergabe an Sohn Fabian Jungnitsch
Bild:P_E_R_Schuh_Gog.jpg|Gattin Paula,Tochter Elfi und Rudolf Schuh um 1942
Bild:SWN_H_Atterseestr_67_9b_Prospekt.jpg|Prospekt der Firma Bau-Atelier-West in den 1980-er Jahren
</gallery>
</gallery>


==Quellen:==
Tagebuch des Dr. Rudolf Schuh<br/>
Dipl. Ing. Herwig Gogler, Wien<br/>
Festschrift der Freiwilligen Feuerwehren Seewalchen und Steindorf<br/>
„Landfeuer“, Broschüre von Dr. R. Schuh<br/>
Chronik der Marktgemeinde Seewalchen<br/>


<small>zusammengestellt von Johann Rauchenzauner</small>
 
==Quellen: ==
Fabian Jungnitsch<br/>
Homepage der Fa. Autohaus Legat<br/>
Fotos: Fotobuch 50 Jahre Legat<br/>


[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]
[[Kategorie:Villen|Seewalchen]]
[[Kategorie:Unternehmen]]
[[Kategorie:Privatpersonen]]





Version vom 1. November 2018, 08:59 Uhr

Die Firma Legat und das Autohaus Seewalchen reichen bis 1972 zurück.

Helmut Legat

Helmut Legat

Helmut Legat wurde 1944 in Steyr geboren. Dort lernte er auch den Beruf des Karosseriebauers bei seinem Onkel.
In Wien legte er dann die Meisterprüfung ab. Beruflich kam er gelegentlich an den Attersee. Die Gegend hatte es ihm angetan und so entschloss er sich, einen Spenglerei- und Lackierbetrieb in Nussdorf zu eröffnen.

Autohaus Legat Seewalchen

Am 1. August 1968 meldete der Karosseriebaumeister Helmut Legat - noch vor seinem 24. Geburtstag - das Gewerbe an.
Schon nach dem ersten Jahr war eine Mannschaft aufgebaut und mit Gottfried Resch ab Juli 1969 der erste Lehrling beschäftigt.
Die Karosseriewerkstätte wurde um eine Lackierbox erweitert und ein Abschleppfahrzeug mit Abschleppachse und Beschriftung angeschafft. Was die damaligen Arbeitsbedingungen dieser Zeit besonders verdeutlicht ist die Tatsache, dass alle Richtarbeiten noch im Freien erledigt wurden.

Übersiedlung nach Seewalchen

Die Firma Legat in Seewalchen

Bereits Anfang der 70er Jahre wurden Grundstücke in Seewalchen erworben und der Bau einer neuen Karosseriewerkstätte begann. 1972 startete der Betrieb in Seewalchen am Attersee.
Die Karosseriehalle wurde bald erweitert, um der Lackiererei mehr Platz zu bieten. Auch ein unterkellerter Bürotrakt wurde im Zuge der Erweiterung angebaut.
Außerdem wurde der Betrieb 1974 um eine Autoverwertung ergänzt.

Die 80er Jahre – Honda und Suzuki

Nach dem Umbau des bestehenden Gebäudes der Fa. Haase („Ich bin 2 Öltanks“) im Industriegebiet Seewalchen gegenüber der Straßenmeisterei Seewalchen startete die Firma Legat 1988 den Exklusivvertrieb in den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden für die Produkte des japanischen Herstellers Honda. Ein paar Jahre später wurden auch Suzuki-Fahrzeuge verkauft und betreut.

Um die Jahrtausendwende

Das Unternehmen erreichte mit etwa 50 Beschäftigten den höchsten Mitarbeiterstand. Auf drei Standorten wurden eine Autoverwertung mit mehr als 1200 Wracks und einer 800 m² großen Halle, in der über 50.000 Gebrauchtteile lagerten, eine freie KFZ-Werkstätte mit Karosserie & Lackiererei und einer Abschleppflotte von 4 LKW sowie ein Markenhandel mit Honda und Suzuki inkl. Gebrauchtwagenhandel (bis 250 – 300 Fahrzeuge jährlich) mit zusätzlicher Markenwerkstatt betrieben.

Die Jahre nach 2010

Die Firma Legat in Seewalchen

Bereits Anfang der 70er Jahre Nun wurde es notwendig, das Geschäft auf einem Standort zu führen. Im Sommer 2012 übersiedelte das Autohaus Seewalchen vom Industriegebiet 4 in die Werkstätte „Legat Karosserie“ nach Pettighofen 13 (heute Gewerbegebiet Ager).
Das Betriebsgelände im Industriegebiet erwarb 2016 Stefan Legat, ein Sohn von Firmengründer Helmut Legat. Er führt dort erfolgreich sein Unternehmen, welches auf die Restaurierung historischer Militärfahrzeuge spezialisiert ist.
2017 wurde die Autoverwertung geschlossen und veräußert. Seit 2018 führt Fabian Jungnitsch, der zweite Sohn von Helmut Legat, die Legat Automobil GmbH als Eigentümer und Geschäftsführer mit dem bewährten Stammteam fort. Neben allen Werkstattleistungen werden auch weiterhin die Marken Honda & Suzuki sowie Gebrauchtfahrzeuge angeboten. Im Sommer 2018 wurden die Außenanlagen des Betriebsgeländes komplett neu gestaltet. Anfang September 2018 feierte die Firma Legat das 50- jährige Firmenjubiläum mit einem großen Fest.

Bildergalerie


Quellen:

Fabian Jungnitsch
Homepage der Fa. Autohaus Legat
Fotos: Fotobuch 50 Jahre Legat




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<-- Klimt am Attersee

Klimt V 06 Logo Verein.jpg

Der Verein Klimt am Attersee widmet sich dem Leben Gustav Klimts am Attersee.
Daneben bemüht sich der Verein u.a.

  • um die Förderung von Kunst und Kultur
  • die Vermittlung der Werke und des Lebens von Gustav Klimt und anderer 
Künstler mit Bezug zum Attersee und Umgebung
  • die Unterstützung bei der Präsentation von Kunst in Form von Dauer- und 
Sonderausstellungen
  • die Unterstützung der Betriebsführung des Gustav Klimt-Zentrums in Schörfling am 
Attersee sowie
  • die Organisation von kulturellen Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Vorträge und 
Kulturfahrten.

Vereinsgründung 2011

Die Obfrau Käthe Zwach mit dem Vorstand des Vereins „Klimt am Attersee“

Am 9. November 2011 fand im Gasthaus Frickh in Schörfling die Gründungsversammlung des Vereines „Klimt am Attersee“ statt. Der Verein hat sich zur Aufgabe gestellt, das Schaffen Gustav Klimts, der mit seinen Landschaftsbildern untrennbar mit dem Attersee verbunden ist, zu präsentieren. Um dies zu erreichen, wird vom Verein das Gustav Klimt-Zentrum betrieben.
Der Verein wird von Käthe Zwach, der Besitzerin der gleichnamigen Galerie in Schörfling geleitet.
In der Gründungsversammlung wurden in den Vorstand gewählt:

Waltraud Ottet und Leopoldine Hummer als Obfrau-Stellvertreterinnen;
Mag. Leo Gander als Schriftführer und Eva Knoll als seine Stellvertreterin sowie
Dipl.-Ing. Werner Arnitz als Kassier und Ingeborg Reischl als seine Stellvertreterin.

Wie Käthe Zwach und der Besitzer des Gebäudes, Mag. Erich Kaniak, betonen, sollen die Initiativen des Vereines den Bezug zu Klimt mit seinen berühmten Bildern, die hier in der wunderschönen Gegend am Attersee entstanden sind, den Menschen näher bringen. Darüber hinaus soll das Gustav Klimt-Zentrum die Drehscheibe des (kultur-)touristischen Angebotes sein und ein Highlight der touristischen Initiativen in der Ferienregion Attersee werden.
Die erste große Aufgabe des Vereines war die Abwicklung der Errichtung des Gustav Klimt-Zentrums.

Gustav Klimt-Zentrum

Das Gustav Klimt-Zentrum in Kammer

Der Spatenstich fand am 20. Oktober 2011 statt, das Gebäude wurde am 150. Geburtstag Gustav Klimts, am 14. Juli 2012, eröffnet.
Der Bau - anschließend an die See-Apotheke Kammer – wurde von Architekt Dipl.-Ing. Günther Dollnig geplant. Der Platz in der Hauptstraße 30 könnte nicht besser sein, liegt er doch direkt am Eingang zur Allee des Schlosses, welches unter anderem von Klimt gemalt wurde, mit einem grandiosen Blick über den Segelhafen auf den See.
Das Gustav Klimt-Zentrum ist kein Museum, sondern ein Informationspunkt, ein Ort kleinerer Sonderausstellungen, ein Dokumentationszentrum für Klimt am Attersee und ein Ausgangspunkt für Klimt-Führungen (Kunstvermittlung, Audioguides).
Der wissenschaftliche Partner ist das Team um Mag. Peter Weinhäupl und Mag. Sandra Tretter aus Wien.
Schon im ersten Jahr konnten rund 15.000 Besucher begrüßt werden. Rasch fand das Zentrum viel Lob und große Anerkennung in der Öffentlichkeit. Eine besondere Freude für den Verein war die Verleihung des Leader-Preises in Linz

LEADER-Preis 2015

Preisverleihung im Linzer Landhaus
von links: Landesrat Max Hiegelsberger, Werner Arnitz, Obfrau Käthe Zwach, REGATTA-Obmann Bgm. Johann Reiter, Sandra Tretter, Leo Gander, Minister Andrä Rupprechter.

Am 3. Juli 2015 reiste eine Delegation bestehend aus den Bürgermeistern, der REGATTA, des Tourismus-Verbandes sowie des Klimt-Vereines mit Sandra Tretter nach Linz um den OÖ LEADER-Preis entgegen zu nehmen.
Den Hauptpreis in der Kategorie „Erhaltung des kulturellen Erbes und Schonung der natürlichen Ressourcen“ gewann der Verein Klimt am Attersee für die Errichtung des Gustav Klimt-Zentrums.
In der LEADER-Programmperiode 2007-2013 haben sich 24 Leader-Regionen, darunter REGATTA beteiligt.
Insgesamt wurden 170 Projekte eingereicht, eine hochkarätig zusammengesetzte Jury hat die LEADER-Projekte bewertet und die Preisträger ausgewählt. Insgesamt wurden 12 Preise in 3 Kategorien vergeben. Voller Stolz nahm unser Delegation die Auszeichnung von Bundesminister DI Andrä Rupprechter und Landesrat Max Hiegelsberger entgegen.

Generalversammlung 7. März 2016

Judith Burgstaller Legat wurde zur neuen Obfrau gewählt
Am 7. März 2016 fand im Seeparksaal Kammer die Generalversammlung des Vereines „Klimt am Attersee“ statt. Diese stand ganz im Zeichen des Ablebens der langjährigen Gründungs-Obfrau Käthe Zwach, die Ende Jänner 2016 überraschend in Kitzbühel verstorben ist. Finanzreferent Werner Arnitz hielt den diesbezüglichen Nachruf.

Der Vorstand des Vereines Klimt am Attersee seit 2016
Im Bild v.l.n.r. L. Gander, W. Arnitz, E. Mandl, S. Tretter, J. Rauchenzauner, J. Burgstaller-Legat, E. Löcker, E. Reiter, T. Füleki

Obfrau-Stv.in Elfriede Mandl begrüßte die anwesenden Mitglieder und Ehrengäste und wickelte gemeinsam mit Werner Arnitz die Tagesordnung ab.
In ihrer Vorschau auf das laufende Jahr 2016 definierten Elfriede Mandl und Werner Arnitz als Hauptaktivitäten die Abwicklung des Regatta-Förderprojektes „Ausbildung zum Attersee-/Attergau-Experten bzw. Spezialausbildung Klimt- und Pfahlbau-Vermittler“, die jährliche Kulturfahrt (2016 „Auf den Spuren Klimts am Gardasee“) und die Unterstützung des Betriebes rund um das Gustav Klimt-Zentrum inkl. Themenweg samt Klimt-Stelen und Klimt-Blumenbeete.

Die Nachwahlen brachten folgende Zusammenstellung des Vorstandes des Vereines „Klimt am Attersee“:

Obfrau: Mag. Judith Burgstaller-Legat
(Stv.: Elfriede Mandl, Dr. Elisabeth Reiter);
Schriftführer: Mag. Leo Gander (Stv.: Johann Rauchenzauner);
Kassier: DI Werner Arnitz (Stv.: Elisabeth Löcker);
Beirat: Mag. Sandra Tretter, Timea Füleki;
Rechnungsprüfer: Manuela Hofer, Hofrat Dkfm. Mag. Dr. Rudolf Mayrhofer.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt berichteten Sandra Tretter und Timea Füleki für den Betreiber des Gustav Klimt-Zentrums, der Klimt-Foundation über die sehr zufriedenstellende Besucherzahl 2015 von ca. 9000 Kunstinteressierten. Die sehr engagiert arbeitende Privatstiftung hofft für die nächsten Jahre auf eine intensivere Unterstützung des Betriebes durch die öffentlichen Organisationen Bund, Land und Gemeinde sowie auf eine aktive Zusammenarbeit mit ihren Partnern aus der lokalen Wirtschaft sowie mit dem Klimt-Verein. Im Gustav Klimt-Zentrum stehen im Jahr 2016 die Frauen rund um Gustav Klimt, insbesondere Emilie Flöge unter dem Titel „Reform der Mode, Inspiration der Kunst“, im Mittelpunkt der Sonderveranstaltungen.

Schörflings Bürgermeister Gerhard Gründl bedankte sich beim Vereinsvorstand für den geleisteten wohltätigen Einsatz im vergangenen Jahr und sicherte für die nächsten Jahre die weitere Unterstützung im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu.

Vorteile

Die Mitglieder des Vereins werden durch vier Vereins-Newsletter jährlich informiert. Mit der Klimtcard für die Mitglieder können eine Reihe von Ermäßigungen in Anspruch genommen werden.
Adresse:
Verein
Klimt am Attersee
Hauptstraße 30
4861 Schörfling am Attersee