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| === Vorgeschichte ===
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| |'''vor 150 Jahren'''|| Man müsste sich hier ca. 150 Jahre zurückdenken und sich die Dörfer in ihrer Bauart vorstellen. Die Häuser waren fast alle aus Holz erbaut, mit Stroh oder Holzschindeln gedeckt und noch dazu waren sie sehr dicht aneinander gebaut. Kam es da zu einem Brand, so konnte sich dieser sehr leicht zu einer Feuerbrunst entwickeln, und es wurden nicht selten ganze Dörfer ein Raub der Flammen. Die Bevölkerung stand fast hilflos solchen Katastrophenfällen gegenüber. Außer dem Wasserkübel waren keine Hilfsmittel vorhanden.
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| |'''1881'''|| Einige beherzte Männer wollten nun diesem Übel entgegenwirken und griffen zur bewährten Selbsthilfe. Wir wissen nicht genau, wieviele Männer es waren, die gemeinsam eine Feuerspritze kaufen wollten. Wir wissen aber, dass genau vor 145 Jahren lt. Aufzeichnungen im Ausgabenbuch der Gemeinde Aurach, in Weyregg eine Feuerspritze angekauft wurde. Im Kassenbuch der Gemeinde Aurach vom Jahre 1881 steht unter "Verschiedene Ausgaben": Zechkosten beim Feuerspritzenankauf in Weyregg: 4 Kronen 50 Kreuzer. Herausführen der Feuerspritze von Weyregg: 4 Kronen.
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| * Dies ist der Nachweis, dass Aurach seit dem Jahre 1881 im Besitz einer Feuerspritze ist, die vermutlich von einigen Gemeindebürgern bezahlt wurde.
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| Die Gemeinde Aurach hat diesen Kauf unterstützt. So stehen im Kassabuch Ausgaben für Feuerwehrzwecke wie: dem Feuerspritzenkauf dazugeben 20 K. 2 neue Laternen zur Feuerspritze und 2 Kerzen: 5 K 30 Kr. "Schafel" zur Handspritze: 55 Kr.
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| |'''1886'''|| Die Feuerspritze war beim Andreas Schuster, vulgo Wagner, Bauer in Aurach, eingestellt. Die Gemeinde hat ihm dafür 1886 und 1887 einen "Feuerspritzenzins" in der Höhe von 4 K ausbezahlt.
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| |'''1887'''|| wurden an Josef Stelzer für die Instandhaltung der Feuerspritze 3 K 60 Kr bezahlt.
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| |'''1901'''|| In den Aufzeichnungen der Gemeinde scheinen auch noch Ausgaben für "Wagenschmier und Pumpenöl für die Feuerspritze" auf. Wenn 1881 von der Gemeinde eine Feuerspritze gekauft wurde sowie laufende Sonderzahlungen getätigt wurden, kann man dies als einen Beweis für eine organisierte Feuerwehr bezeichnen.
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