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	<title>Atterwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorfer_Heimatbuch_mit_Attergauer_Kulturf%C3%BChrer&amp;diff=69759</id>
		<title>Nußdorfer Heimatbuch mit Attergauer Kulturführer</title>
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		<updated>2026-03-30T13:01:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==[https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com Das digitale Heimatbuch von Nußdorf am Attersee]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Luftbild Nußdorf 1956.png|thumb|Nußdorf 1956]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das digitale Nußdorfer Heimatbuch verbindet die örtliche Geschichte mit aktuellen Hinweisen auf regionale Kulturgüter, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen reichen von den Pfahlbauern über die Kelten, Römer, die bayerische Besiedlung, die verschiedenen Grundherrschaften, dazu detailreiche Überlieferungen aus dem bäuerlich geprägten Leben über die touristische Entwicklung bis zu den gravierenden Veränderungen des 20. Jahrhunderts. Eine Auswahl an Biographien zeigen interessante Merkmale ihrer Zeit auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Hinweise auf Sehenswürdigkeiten, Museen, Heimathäuser, Themenwege, Traditionen, Musik, Literatur und viele weitere Initiativen machen die faszinierende Geschichte von Nußdorf am Attersee und den Attergau sichtbar und erlebbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einige Sehenswürdigkeiten im Attergau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aignerhaus.jpg|Museum Aignerhaus St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:HausderKultur.jpg|Haus der Kultur&lt;br /&gt;
Datei:Pfarrmuseum St. Georgen.jpg|Pfarrmuseum St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:DSCN5312.JPG|Klimtzentrum in Kammer am Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Pfahlbaugarten.jpg|Prähistorischer Garten in Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Pfahlbaupavillon Attersee.jpg|Pfahlbaupavillon in Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung2006.jpg|Einweihung Pavillon in Baum&lt;br /&gt;
Datei:Pavillons1.jpg|Informations-Pavillons im Attergau&lt;br /&gt;
Datei:Keltenplan.JPG|Keltenbaumweg auf den Koglberg in St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:WildWeg1.jpg|Wildholzweg Nußdorf am Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Attergauer Kultursommer Logo 18.jpg|Attergauer Kultursommer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*AtterWiki &lt;br /&gt;
*Manfred Hemetsberger, Nußdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Kunst und Kultur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Holzverarbeitung&amp;diff=68624</id>
		<title>Holzverarbeitung</title>
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		<updated>2026-01-21T13:01:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Holzverarbeitung.jpg|thumb|Holz aus dem Attergau wird hier seit Jahrtausenden zu vielen verschiedenen Produkten verarbeitet]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Holzverarbeitung&#039;&#039;&#039; zählt seit jeher zu einer wesentlichen Lebensgrundlage für die Menschen im [[Attergau]]. Schon die ersten [[Pfahlbauten|Pfahlbausiedler]] um den [[Attersee (See)|Attersee]] bearbeiteten [[Holz]] als Baumaterial für ihre Behausungen mit Steinbeilen, stellten Werkzeuge aus Holz her und nützten es zum [[Holz als Energieträger|Wärmen und Kochen]]. Über dem Rauch ihrer Holzfeuer [[Gerberei|gerbten]] sie die Felle für ihre Bekleidung. Heute, sechstausend Jahre später, wird im Attergau mit modernen Maschinen, Werkzeugen und Methoden Holz zu verschiedensten Produkten verarbeitet. Aber auch das traditionelle Holzhandwerk wird in den vielen [[Tischlerei]]en und [[Zimmerei]]en des Attergaues nach wie vor gepflegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Anfänge==&lt;br /&gt;
Im [[Salzkammergut]] und damit wohl auch im [[Attergau]] begann sich bereits um 4000 v. Chr. eine Hochkultur zu entwickeln. Grundlagen dafür waren die Salzlagerstätten in Hallstatt, die Hornsteinvorkommen am Mondsee und die Kupfervorkommen in der Grauwackenzone&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Grauwackenzone Wikipedia Deutschland Grauwackenzone]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als Heizmaterial und Hilfsmittel für Bergbau und Transport hatte Holz, das in großen Mengen und leicht zugänglich zur Verfügung stand, bereits damals eine große Bedeutung. Die Seenplatte des Salzkammergutes war über [[Seeache]], [[Ager]] und Traun mit dem Donauraum verbunden und ermöglichte Kontakte und Transport zu andern steinzeitlichen Ansiedlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schneidewerkzeuge==&lt;br /&gt;
Die scharfen Schneidekanten von Feuersteinabschlägen eignen sich für Messer und Beile und damit auch zur Holzbearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Untersuchungen in den Jahren 2008/2009 lagern am nahen [[Mondsee (See)|Mondsee]] etwa 60 Millionen Kubikmeter qualitativ hochwertige Hornsteine auf einer Fläche von 240 Quadratkilometern. Sie dürften bereits in der Mondseekultur &amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Mondseekultur Wikipedia Deutschland Mondseekultur]&amp;lt;/ref&amp;gt;  von 3800 bis 3300 v. Chr. abgebaut und für steinzeitliche Werkzeuge und Waffen verwendet worden sein. Fundstücke in den nahen Pfahlbausiedlungen des Mondsees und Attersees aber auch in anderen steinzeitlichen Siedlungsgebieten Mitteleuropas konnten der Mondseer Herkunft zugeordnet werden. Im Gegenzug wurden auch Feuersteine aus bayerischer und norditalienischer Provenienz am Mond- und Attersee nachgewiesen. Der Feuersteindolch des Steinzeitmannes Ötzi &amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Ötzi Wikipedia Deutschland Ötzi]&amp;lt;/ref&amp;gt; stammt eindeutig aus den Monti Lessini am Gardasee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederentdeckt wurden die Lagerstätten am Fuße der Eisenau am Mondsee nach einem starken Windwurfereignis. Der Sturm „Emma“ entwurzelte vom 29. Februar bis 2. März 2008 einen Großteil des Baumbestandes und legte das darunter liegende Felsgeröll frei. Die darauf folgenden Nachforschungen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Binsteiner Geoarchäologen Alexander Binsteiner] lassen vermuten, dass ein gigantischer Bergsturz an dieser Stelle um 3300 v. Chr. mit einer riesigen Flutwelle die Mondseekultur schlagartig beendete. Die umfangreichen Pfahlbaufunde am Abfluss des Mondsees mit Hausrat, organischen Resten und wertvollen Kupferbeilen legen nahe, dass die Siedlungen nicht geordnet verlassen wurden, sondern auf Grund eines katastrophalen Ereignisses. Pinsteiner begründet seine These in [https://www.archaeologie-online.de/artikel/2010/naturkatastrophe-in-den-alpen/ | ARCHAEOLOGIE-ONLINE.DE - Naturkatastrophe in den Alpen - Der Untergang der Mondseekultur]. Manche Wissenschaftler vertreten auch andere Ansichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneidewerkzeuge für die Bearbeitung von Holz wurden in späterer Folge aus Bronze, Eisen, legierten Stählen und Hartmetall hergestellt. Das Bearbeiten und Zerteilen von Holz mit einer scharfen Schneide ist seit urgeschichtlichen Zeiten bis heute gleich geblieben, geändert hat sich die Geschwindigkeit. Was einmal tagelange mühevolle Handarbeit beanspruchte, geschieht heute ohne Anstrengung in Sekunden. Verschleißfreie Trenntechnologien, wie etwa Laser&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Laser Wikipedia Deutschland Laser]&amp;lt;/ref&amp;gt;, konnten sich nur in sehr geringem Maß bei der Bearbeitung von nur wenige Millimeter dicken Holzquerschnitten durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebensgrundlage - Entwicklung==&lt;br /&gt;
In moderner Form stellt die Holzverarbeitung nach wie vor auch im 21. Jahrhundert eine bedeutende Einkommensquelle für die Menschen der Region dar. Von der Waldarbeit über Transport, Säge, Tischlerei bis zur industriellen Verwertung des Holzes für die Herstellung von Papier, Zellstoff, Textilfasern zählt die Holzwirtschaft zu den bedeutendsten Arbeitgebern rund um den [[Attersee (See)|Attersee]]. Als nachwachsender, umweltfreundlicher [[Holz als Energieträger|Energieträger]] gewinnt Holz zunehmend an Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veränderten sich die Formen der Holzbearbeitung bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nur langsam, so ging die Entwicklung in der Folge umso rascher voran. Mit dem hohen Holzbedarf für den Wiederaufbau der im zweiten Weltkrieg zerstörten Städte ab 1945 begann eine Industriealisierungswelle mit nachhaltigen Auswirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Holz verarbeitenden Betriebe, wie [[Sägewerk|Sägewerke]], Möbelfabriken, [[Tischlerei|Tischlereien]] und die Papier-, Zellstoff- und Faserindustrie, der [[Lenzing AG]] boten bis dahin nicht gekannte Perspektiven. Menschen, die zuvor vorwiegend in der Landwirtschaft tätig waren, sowie viele Heimatvertriebene aus Osteuropa (siehe [[Rosenau]]) fanden in der aufstrebenden Holzwirtschaft eine neue Lebensgrundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer leistungsfähigere Produktionsmethoden, die reichliche Verfügbarkeit von Energie, kostengünstige Transportmöglichkeiten über weite Entfernungen (Eisenbahn, Autobahnen, Rhein-Main-Donau-Kanal),  etc. schufen die Grundlagen für wirtschaftliches Wachstum.  Die Arbeitsabläufe und die gesamte Logistik wurden mechanisiert und mit Hilfe elektronischer Steuerungen automatisiert. Hubstapler und Kräne übernahmen die schwergewichtigen Transport- und Verladearbeiten. Einige Möbelfabriken und Sägewerke erreichten eine beachtliche Größe und beschäftigten teilweise mehr als einhundert Mitarbeiter. Die Zellwollefabrik, jetzt [[Lenzing AG]] mit Fabriken in Asien und den USA wuchs zum Weltmarktführer für Textilfasern heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die generelle Globalisierung der Wirtschaft führte nach den „Wirtschaftswunderjahren“ ab etwa 1970 zu erheblichen Umwälzungen.  Viele kleine Holzverarbeitungsbetriebe, wie zB Wagner und Fassbinder, wurden geschlossen. Einige kleine Familienbetriebe, wie zB zwei [[Holzdraht| Holzdrahterzeuger]] in Misling am Attersee überlebten noch einige Jahre mit Nischenprodukten. Über Jahrhunderte ausgeübtes Handwerk, altes Werkzeug mitsamt dem überlieferten Wissen über seine Handhabung gerät in Vergessenheit. Menschen, die all das noch aus eigener unmittelbarer Anwendung kennen, haben schon ein hohes Alter erreicht. Vieles ist nur mehr aus Erzählungen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch größere Unternehmen konnten im internationalen Wettbewerb nicht mehr mithalten. Keine der Möbelfabriken überlebte. Von den ehemals zwanzig Sägewerken im Attergau arbeiten noch vier kleine Familienbetriebe und 2012 schloss das letzte größere Säge-, Hobel- und Leimholzwerk, die [[Raudaschlmühle]] in Schörfling. Ausnahmen sind die vielen familiär geführten  [[Tischlerei]]en, die nach wie vor im individuellen Innenausbau und als Vertriebspartner großer Möbel- und Fensterfabriken weit über den Attergau hinaus erfolgreich tätig sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Holzvermarktung==&lt;br /&gt;
Die im Attergau hergestellten Holzprodukte fanden in der Frühzeit in der näheren Umgebung seine Abnehmer. Im globalen Handel ab dem 20. Jahrhundert muss sich die Holzwirtschaft der [[Region Attersee-Attergau]] weltweit behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der Monarchie dehnte sich das Absatzgebiet mehr und mehr aus. Der Ausbau des Eisenbahnnetzes im 19. Jahrhundert ermöglichte Geschäftskontakte in ganz Europa. Hauptabsatzmärkte für Sägeholz liegen heute im europäischen und arabischen Raum, in den USA und Japan. Österreich ist insgesamt zu 47% mit Wald bedeckt – Tendenz steigend – und fünftgrößter Holzexporteur der Erde. Eine Sonderrolle spielt die [[Lenzing AG]], die zum Teil regionales Buchenholz zu Textilfasern verarbeitet und auf diesem Gebiet Weltmarktführer ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vom Baum zum aussergewöhnlichen Möbelstück==&lt;br /&gt;
Einer der mächtigsten Bäume des Attergaus, eine 50 Meter hohe Fichte aus dem Dexelbacher Wald in der Gemeinde Nußdorf am Attersee, wurde 1989 von einem Föhnsturm umgeworfen. Der folgende Film zeigt die Aufarbeitung  des Baumes im Wald, das Holzfuhrwerk und die Weiterbearbeitung zu aussergewöhnlichen Möbelstücken für Kunden im In- und Ausland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#evt:&lt;br /&gt;
 service=youtube&lt;br /&gt;
 |id=https://www.youtube.com/watch?v=-8JzH_IzFvE&amp;amp;t=10s&lt;br /&gt;
 |dimensions=600&lt;br /&gt;
 |alignment=center&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nebenprodukte==&lt;br /&gt;
Holzreste wurden früher vor Ort zu Holzkohle für die Huf- und Wagenschmieden gebrannt oder als Brennholz verwendet. Heute sind Holznebenprodukte wie Hackschnitzel, Sägespäne etc. Rohstoff für die Papier-, Spanplatten- und Holzwerkstoffindustrie sowie [[Holz als Energieträger|Energieträger]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baumrinde dient heute überwiegend als [[Holz als Energieträger|Heizmaterial]] für die Holztrocknung und für Rindenmulch. Bis in die 1950er Jahre wurde Fichtenrinde zum Teil wegen seines Gerbstoffgehaltes an [[Gerberei|Gerbereien]] geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Holzversorgung – Vorräte==&lt;br /&gt;
Seit 1961 werden vom Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald (BFW) Erhebungen über verschiedene Parameter des österreichischen Waldes, die sogenannte [[Waldinventur]], durchgeführt. In diesem Beitrag werden Kennzahlen &amp;lt;ref&amp;gt;[http://web.bfw.ac.at/i7/oewi.oewi0002 Waldinventur Österreich]&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Bezirk Vöcklabruck ausgewiesen. Der Attergau mit den Gemeinden um den Attersee nimmt davon etwa 35% der Fläche ein. Etwa 40% des Attergaues ist mit Wald bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jährliche Holzzuwachs allein im Bezirk Vöcklabruck (515.000 fm) ist um 189.000 Festmeter höher als dessen Nutzung (327.000 fm). Österreichweit überwiegt der Zuwachs (31,3 Mio. fm) die Nutzung (18,8 Mio. fm) um 12,5 Mio. Festmeter also um 40% bzw. das 67-fache des Bezirkes Vöcklabruck. Diese Menge steht noch bis zu einer ausgeglichenen Waldnutzung für zusätzliche Möglichkeiten etwa zum Teil als umweltfreundlicher, CO²-neutraler Energieträger zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenübersicht==&lt;br /&gt;
Das Thema Holzbearbeitung spannt sich vom Wald bis zu den zahllosen Produkten aus Holz. Nachstehend ein Überblick über Beiträge, die nach und nach im AtterWiki entstehen sollen bzw. bereits vorhanden sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Holz als Bau- und Werkstoff=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sägewerk]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zimmerei|Zimmerei, Holzbau, Wasserbau, Architektur mit Holz]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tischlerei|Tischlerei, Möbelfabriken]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Holzdraht|Holzdrahterzeugung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagnerei, Fassbinderei, Holzschindelerzeugung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bootbau, Schiffbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzwarenerzeugung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Holz als Industrierohstoff===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papier-, Zellstoff-, Faserindustrie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzwerkstoffindustrie, Spanplatten, Faserplatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Holz als Energieträger===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Holz als Energieträger|Hackschnitzel/Pellets - Heizung - Nah- und Fernwärme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheitholz für Hausbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Köhlerei &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salzversiedung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glasverhüttung, [[Glasfabrik Freudenthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
Die Bilder zeigen Formen der Holzbearbeitung im Lauf der Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Feuersteinabschl.jpg|Feuersteinabschläge&lt;br /&gt;
Bild:Treppe Hallstatt.jpg|Tannenholz-Stiege im Salzberg Hallstatt aus 1000 v.Chr. ist unversehrt erhalten&lt;br /&gt;
Bild:RomSäge.jpg|Schon die Ägypter verwendeten in der Bronzezeit Bügelsägen aus Bronze - die Abbildung zeigt die Sägearbeit im alten Rom&lt;br /&gt;
Bild:ÄltestGatter1245.jpg|Aus dem Jahre 1245 stammt die älteste Darstellung einer Säge mit Wasserantrieb, eine Reiseskizze von Villard de Honnecourt&lt;br /&gt;
Bild:SägeZeichn daVinci1480.jpg|Skizze eines Sägewerkes aus dem Jahre 1480 von Leonardo da Vinci&lt;br /&gt;
Bild:AugsbSägeGatt.jpg|Augsburgersäge&lt;br /&gt;
Bild:GetriebeAugsbSäge.jpg|Getriebe&lt;br /&gt;
Bild:Zimmerleute Pilotieren 1950.jpg|Zimmerleute beim Stegbau am Attersee 1950&lt;br /&gt;
Bild:Zimmerleute beim Abbund 1951.jpg|Zimmerleute beim Abbund 1951&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1960Gatter.jpg|Vollgatter 1960&lt;br /&gt;
Bild:ModSpaneranlage.jpg|Profilzerspaner&lt;br /&gt;
Bild:Jumbo_01.jpg|Tannenholz aus der Region&lt;br /&gt;
Bild:CNC_01.jpg|CNC-Fertigung von Möbelteilen&lt;br /&gt;
Bild:ModSchleifAut.jpg|Schärfautomat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildersammlung ==&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Bildergalerie Holzverarbeitung|&#039;&#039;&#039;Bilder Holzverarbeitung&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Walter Großpointner - Heimatgeschichtliche Sammlung&lt;br /&gt;
* Familie Hemetsberger Nußdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzverarbeitung| Holzverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorfer_Heimatbuch_mit_Attergauer_Kulturf%C3%BChrer&amp;diff=66715</id>
		<title>Nußdorfer Heimatbuch mit Attergauer Kulturführer</title>
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		<updated>2026-01-08T12:36:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==[https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com Das digitale Heimatbuch von Nußdorf am Attersee]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Luftbild Nußdorf 1956.png|thumb|Nußdorf 1956]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der digitale Fortschritt macht es möglich, Heimatbücher nicht mehr aufwändig drucken zu müssen, sondern Zeitdokumente, Fotografien und Überlieferungen nach aktuellem Wissensstand im Internet jederzeit und kostenlos einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Das digitale Nußdorfer Heimatbuch verknüpft eine geschichtliche Orietierung mit aktuellen Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Museen, Ausstellungen, Themenwege und zahlreiche weitere Initiativen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen reichen von den Pfahlbauern über die Kelten, Römer, Baiern, das Habsburgerreich bis zu den gravierenden Veränderungen des 20. Jahrhunderts. Die verschiedenen Kapitel können als PDF-Dateien aus dem Internet geladen, gespeichert und auch ausgedruckt werden.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehr als eineinhalb Jahrhunderten Sommerfrische sind fundamentale Veränderungen in den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen, im Lebensstil der einheimischen Bevölkerung und auch im Orts- und Landschaftsbild einher gegangen. Ein Rückblick auf die touristische Entwicklung zeigt, wie Fremdes vertraut wurde und zugleich früher einmal Vertrautes wieder entfremdet.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibungen von Höfen, Häusern, Kirchen, Orts- und Landschaftsbildern lassen teilhaben am Wandel der Zeit. Manches hat Generationen überdauert und wurde so zum wertgeschätzten Bestandteil unserer Kultur und unserer Identität. Ein Rückblick auf 100 Jahre Nußdorfer Dorfleben von 1860-1960 lässt die Lebensumstände früherer Generationen im Attergau wieder aufleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auswahl von Biographien aus Nußdorf und dem Attergau erinnert an bemerkenswerte Personen die in Nußdorf und im Attergau gelebt und gewirkt haben.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einige Sehenswürdigkeiten im Attergau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aignerhaus.jpg|Museum Aignerhaus St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:HausderKultur.jpg|Haus der Kultur&lt;br /&gt;
Datei:Pfarrmuseum St. Georgen.jpg|Pfarrmuseum St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:DSCN5312.JPG|Klimtzentrum in Kammer am Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Pfahlbaugarten.jpg|Prähistorischer Garten in Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Pfahlbaupavillon Attersee.jpg|Pfahlbaupavillon in Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung2006.jpg|Einweihung Pavillon in Baum&lt;br /&gt;
Datei:Pavillons1.jpg|Informations-Pavillons im Attergau&lt;br /&gt;
Datei:Keltenplan.JPG|Keltenbaumweg auf den Koglberg in St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:WildWeg1.jpg|Wildholzweg Nußdorf am Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Attergauer Kultursommer Logo 18.jpg|Attergauer Kultursommer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*AtterWiki &lt;br /&gt;
*Manfred Hemetsberger, Nußdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Kunst und Kultur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee&amp;diff=66709</id>
		<title>Nußdorf am Attersee</title>
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		<updated>2026-01-08T12:14:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gemeindeübersicht|Nußdorf am Attersee|Nußdorf v ReithergupfWeb.jpg|MiniMapNussdorf.png|WappenNussdorf.jpg|www.nussdorf.ooe.gv.at|Vöcklabruck (VB)|Vöcklabruck (früher Frankenmarkt)|Lichtenbuch, Nußdorf|27,3|1.132 (2024)|500|+437666|4865|47° 53′ 0″ N, 13° 31′ 29″ O|41718|Dorfstraße 33&amp;lt;br&amp;gt;4865 Nußdorf|Ing. Josef Mayrhauser (ÖVP)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Nußdorf am Attersee&#039;&#039;&#039; liegt am westlichen Ufer des [[Attersee (See)|Attersees]]. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,2 km, von West nach Ost 6,3 km.  44,3 % der Fläche sind bewaldet, 23,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
===Ortschaften ===&lt;br /&gt;
{{Ortschaften der Gemeinde Nußdorf}}&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
An die Gemeinde Nußdorf  grenzen die Gemeinden [[Attersee am Attersee]], [[Weyregg am Attersee|Weyregg]], [[Steinbach am Attersee|Steinbach]],  [[Unterach am Attersee|Unterach]],  [[Straß im Attergau|Straß]], und Oberwang. Die Grenzen zu Weyregg und Steinbach liegen in der Mitte des Attersees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NußdorfLuftbild2004Web.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf 2004]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nußdorf 1950-60.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf ca 1960]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PanoramaAichereben Web.JPG|thumb|Panorama von Aichereben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com Das digitale Heimatbuch von Nußdorf am Attersee]&#039;&#039;&#039; verknüpft einen geschichtlichen Überblick mit aktuellen Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Museen, Ausstellungen, Themenwege und zahlreiche weitere Initiativen. Die verschiedenen Kapitel können als PDF-Dateien aus dem Internet geladen, gespeichert und auch ausgedruckt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen datieren die ältesten Funde menschlicher Ansiedlungen am Attersee, von denen auch in Nußdorf Reste gefunden wurden, auf die Zeit um 3770 v.Chr. Die [[Pfahlbauten]] haben im Alpenbereich eine so hohe Bedeutung, dass sie im Juni 2011 in den Status eines UNESCO-Welterbes erhoben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit der [[Kelten]] ab etwa 600 bis 400 v.Chr. konnte durch Ausgrabungen im Attergau nachgewiesen werden. Um 180 v. Chr. gründeten mehrere Keltenstämme, mit ihnen auch die Alaunen und Saevaken, die im Gebiet um  Salzburg und Oberösterreich siedelten, das Königreich Noricum, das unter Kaiser Augustus (27 v. Chr. - 14 n. Chr.) von römischen Legionen besetzt wurde. Alte Mauerreste im Ortsteil Gmauredt, Schindergrube genannt, stammten vermutlich aus der Römerzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 375 setzte die Völkerwanderung ein, mit der es zur größten Umwälzung in Europa kam. Ab etwa 600 n. Chr. erfolgte die Besiedlung durch die Baiern. Ein in den 1950er Jahren in Nußdorf gefundenes Frauenskelett aus der Zeit der bairischen Besiedelung befindet sich heute im Stadtmuseum Wels. Dass das Gemeindegebiet schon bald nach der Völkerwanderung neu besiedelt war, bezeugt die frühe urkundliche Erwähnung der beiden Ortschaften Zell und Reith (&amp;quot;per fines riute et celle in aterse&amp;quot;, 748) in einem Mondseer Codex aus dem 12. Jahrhundert. Bei Reith handelt es sich um einen frühen Rodungsnamen, Zell bedeutet eine außerhalb der Klostergemeinschaft (in diesem Fall Mondsee) gelegene Mönchszelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer agilolfingischen Schenkungsurkunde aus dem 6. Jahrhundert wird die Hofmark Nußdorf erstmals erwähnt. Die Höfe gehörten schon vor der ersten Jahrtausendwende zum Benediktinerinnen-Kloster Nonnberg in Salzburg. Als in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts durch die Grafen von Raschenburg-Reichenhall das Frauenkloster Traunkirchen gegründet wurde, hatte dieses Kloster, neben dem [[Kloster Mondsee]], das schon im 10. Jahrhundert in Zell am Attersee – Zelle – mit Rodungstätigkeiten begonnen hatte, auch in der Nußdorfer Gegend Grundbesitz. Eine urkundliche Erwähnung von 1190 lautet auf  &amp;quot;Nisdorf&amp;quot;, alle späteren Belege verzeichnen jedoch die heutige Lautgestalt &amp;quot;Nußdorf&amp;quot;. Zins- und Robot-Leistungen waren lange Zeit an das Nonnenkloster Traunkirchen (1020 gegründet, 1573 aufgehoben) zu entrichten. Geringe Freiheiten hatten sich im 14. Jahrhundert vier Bauerngüter, der Nidernhof, der Kollerhof, der Seitlhof und der Mitterhof, erkämpft. Gegen Ende des Mittelalters, als der Siedlungsraum und die landwirtschaftlich nutzbare Fläche knapp wurden, entstanden durch Rodung neue Ortschaften im bergigen Hinterland (z.B. Wienerroith, urkundlich 1325 als &amp;quot;Winderreut&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarre Nußdorf geht mindestens in das 14. Jahrhundert zurück. In der Reformationszeit wird die Pfarre aufgelöst und später von den Jesuiten von Traunkirchen aus als Predigerkirche betreut. Über 200 Jahre war Nußdorf keine katholische Pfarre. Unter Joseph II. wurde Nußdorf 1783 wieder als Pfarre eingerichtet. Die Zahl der Protestanten war trotz Gegenreformation wegen der einschichtigen Lage sehr hoch und ist es mit etwa 12% auch heute noch (Österreichdurchschnitt 5,5%). Nach der Gewährung der Religionsfreiheit (Toleranzpatent 1781) bauten dreißig evangelische Familien eine eigene Schule in Zell am Attersee, die von 1789 bis 1925 bestand. In dieser &amp;quot;Konfessionsschule&amp;quot; wurden seinerzeit die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet. Sie gehörte damit zu den ältesten Privatschulen Oberösterreichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Gerberei]] am Nußdorferbach wurde bereits 1450 urkundlich erwähnt, dürfte aber vermutlich bereits seit etwa 1200 bestehen. Entlang der [[Nußdorfer Bach|Bachläufe]] entstanden einige Mühlen und [[Holzverarbeitung|Sägen]]. [[Wald]] und [[Holz]] hatten schon früh Bedeutung, insbesondere als [[Forstwirtschaft|Brennholzlieferant]] zur Salzversiedung im inneren Salzkammergut. Im 19. Jahrhundert wurde von den örtlichen [[Sägewerk|Sägen]] bereits Sägeholz auf dem Wasserweg bis Wien und Budapest geliefert. Ein Beispiel für das Werden und Vergehen einer &amp;quot;Brettersäge&amp;quot; ist die [[Niedermayrsäge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brandkatastrophe zerstörte 1857 im Ortskern von Nußdorf 14 Häuser. Auch der Pfarrhof und das wertvolle Pfarrarchiv wurden ein Raub der Flammen. Das im Privatbesitz des Kollerhofes erhalten gebliebene [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] ist eines der wenigen Zeitdokumente und gibt Aufschluss über das bäuerliche Leben dieser Zeit. Das [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]], die [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] und die [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] werden in eigenen AtterWiki-Beiträgen beschrieben. Die Grundlagen für diese Aufarbeitung hat der Nußdorfer Walter Großpointner mit seiner Sammlung alter Fotografien und Zeitdokumente geschaffen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Sommergäste nach Nußdorf, und in der Folgezeit entstanden einige Villenbauten am See. Zu erwähnen sind hier die Latzel-Villa, die bei einem späteren Umbau den klassizistischen Schlosscharakter erhielt, sowie die [[Villa Ransonnet|Ransonnet-Villa]], welche 1873 von [[Eugen Ransonnet|Eugen Freiherr von Ransonnet-Villez]] (1838–1926) erbaut wurde. Die Tochter des Freiherrn, Eugenie, vermachte den Besitz der Diözese Linz als Erholungsheim des Priesterseminars. Nach gründlichen Adaptierungen wird es als Seminarhotel &amp;quot;Grafengut&amp;quot; genützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Artikeln [[Nußdorf im 1. Weltkrieg]] und [[Nußdorf im 2. Weltkrieg]] wird versucht anhand alter Fotografien die Zeit um die beiden Weltkriege darzustellen. Der Artikel [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] schildert einen ungewöhnlichen Aspekt des Nußdorfer Fremdenverkehrs als die Ferienwohnungen und auch das Barackenlager unterhalb des Wieserbauernhofes als Notquartiere dienen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Attergau]]&lt;br /&gt;
*[[Landgraben]]&lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch]]&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Nussdorf.jpg|thumb|Blick von der Sonnleithen über Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:Nußdorf v Reithergupf süd Web.jpg|thumb|Blick vom Reithergupf in Richtung Reith, Dexelbach, Parschallen&lt;br /&gt;
Datei:Atterseeblick v. Nußdorf PICT0009.jpg|thumb|Atterseeblick von Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:Panoramabild Nußdorf am Attersee.JPG|thumb|Panoramabild Nußdorf am Attersee (Ansicht von Südosten über den See hinweg)&lt;br /&gt;
Datei:Panoramabild Attersee Westuferseite.JPG|thumb|Gemeindegebiet von Nußdorf am Attersee, Ostansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:WappenNussdorf.jpg|thumb| Wappen]]&lt;br /&gt;
Die Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 23. März 1982 festgesetzten Gemeindefarben erfolgte durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 7. Juni 1982. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau eine erniedrigte, silberne Wellenleiste, darauf ein silbernes Segelboot mit goldenem Rumpf; im Schildfuß eine goldene, liegende Walnuß. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Blau. Segelboot und Welle charakterisieren die Lage und den Wassersport am Attersee, die Walnuss spielt auf den bereits um das Jahr 1190 nachweisbaren Ortsnamen an. - Entwurf des Wappens: Herbert Erich Baumert, Linz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindeorgane ===&lt;br /&gt;
Seit der Landtagswahl am 26.9.2021 ist die ÖVP mit 10 und die FPÖ mit 3 Mandataren im Gemeinderat vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindevorstand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mayrhauser Josef, Ing. (Bürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hammerl Herbert (Vizebürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Claudia Mag. (Gemeindevorstand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinderatsmitglieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kletzl Ingrid (Gemeindevorstand, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebetsberger Julia, Mag. (FH) (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wider Katharina (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häupl Heinrich, Mag. Dr. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Alexander (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperr Stefan (Gemeinderat, ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neubacher Franz, Ing. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reyer Alois (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roither Andreas (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendl Manfred (Gemeinderat, FPÖ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Nicht als offizielle Partnergemeinde, jedoch durch langjährige freundschaftlichen Beziehungen und gegenseitige Besuche der Musikkapellen, wird der Kontakt zu Nussdorf am Bodensee gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Versorgung ==&lt;br /&gt;
[[Autobahn]]:&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
* A 1 (Westautobahn) Wien – Salzburg. Anschlussstelle Exit 235: St. Georgen im Attergau, Entfernung 6 Kilometer &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesstraßen: &lt;br /&gt;
* B 151 Attersee Straße von Timelkam (B 1) über Seewalchen, Attersee und Unterach nach Mondsee.&lt;br /&gt;
Gemeindestraßen nach Oberwang, Limberg, Dachsteinblick, Reith, Aich, Aichereben, Wienerroith, Dickau&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ortschaftswege, Güterwege, Forststraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserversorgung===&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung erfolgt durch öffentliche  Trinkwasseranlagen der Gemeinde und durch eine Wassergenossenschaft in Stockwinkl. Daneben gibt es einige private Wasserversorgungseinrichtungen für Privathäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entsorgungseinrichtungen===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Nußdorf verfügt über ein öffentliches Kanalnetz. Bis auf wenige Einzelobjekte ist das gesamte Gemeindegebiet erschlossen. Die Abwässer werden in das Ringleitungssystem des Reinhaltungsverbandes Attersee, mit der Kläranlage in Lenzing, eingeleitet. Hausmüll, Altpapier und Kunststoffverpackungen können durch ein regelmäßiges Abholsystem entsorgt werden. An mehreren Stellen der Gemeinde befinden sich Altglascontainer. Am Bauhof der Gemeinde steht eine Entsorgungsmöglichkeit für Baum und Strauchschnitt, in Oberwang eine Kompostieranlage für Grünschnitt und in St. Georgen ein großes Abfallsammelzentrum zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wegekreuz in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|px300|Wegkreuz oberhalb von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail.jpg|thumb|Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Musikpavillon in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Musikpavillon in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Bevölkerung bekennt sich zur römisch-katholischen Religion. Die Pfarre wird gemeinsam mit anderen Pfarren seelsorglich betreut. Die religiösen Feste werden traditionell mit großer Anteilnahme der Bevölkerung begangen. Nußdorf kann auf eine lange Tradition der evangelischen Glaubensgemeinschaft zurückblicken. Sie ist überwiegend in der Ortschaft Zell beheimatet, wo in der evangelischen Schule von 1789 bis 1925 die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet wurden. Sie gehören zur [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|evangelischen Pfarrgemeinde und Kirche in Attersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[Pfarrkirche Nußdorf]] ist in einem eigenen Artikel beschrieben. Überregionale Bekanntheit hat das Marienbild des Malers Emanuel Oberhauser erlangt. Emma Adler, die Gattin von Victor Adler, dem Gründer der sozialdemokratischen Partei Österreichs, diente dafür als Modell. Das Bild war anlässlich des 100-jährigen Bestehens der SPÖ 1989 in Wien ausgestellt. Der belgische Orgelbauer Patrick Collon baute von 1995 bis 1998 in seiner Manufacture d’orgues de Bruxelles eine neue Orgel für die Nußdorfer Kirche. Sie ist nach dem Vorbild der alten spanischen Orgeln aufgebaut und gilt in seiner Art als einmalig im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
*[[Kleindenkmale in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Kapellen in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die [[Musikkapelle Nußdorf]] bietet sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch den Urlaubsgästen seit 1852 musikalische Unterhaltung und spielt eine tragende Rolle im kulturellen und öffentlichen Leben. &lt;br /&gt;
Das Spielen von Theaterstücken lebt in Nußdorf am Attersee in periodischen Abständen auf und wird im Artikel, [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] beschrieben.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von den Künstlern, die in der Vergangenheit in Nußdorf gewohnt haben, sei stellvertretend erinnert an die Schauspielerin Lotte Medelsky, die Maler [[Sigmund Walter Hampel]], [[Ferdinand Matthias Zerlacher]], [[Hubert Lechner]], die Schriftsteller Dora Stockert-Meynert, Fritz Stüber-Gunther und Heinz Konsalik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Holzknechtmarterl]] werden die Kleindenkmäler beschrieben, die entlang der Wanderwege in den Nußdorfer Wäldern an verunglückte Forstarbeiter erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 wird das Kriegerdenkmal für die Opfer des [[Erster Weltkrieg|ersten Weltkrieges]] errichtet. Der Entwurf stammt vom Wiener Künstler [[Sigmund Walter Hampel]], der seine Sommerfrischen und auch seinen Lebensabend in der [[Villa Ransonnet]] in Nußdorf verbrachte und auch in Nußdorf begraben ist. 1954 wurde das Kriegerdenkmal erweitert und mit den Namen der Opfer des [[Nußdorf im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Gegenwärtiges und vergangenes Brauchtum wird im Beitrag [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Nußdorfer Bürger ab 1860]] zeigt Fotografien von Nußdorfer Bürgern, die Nußdorf mitgeprägt und mitgestaltet haben, von der Mitte des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts alleine oder im Familienkreis, bei Festen, Feiern und besonderen Anlässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kameradschaftsbundes ist im Artikel [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] dargestellt. &lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
*Die [[Reiserbauer-Mühle]] ist ein Freilichtmuseum in der Gemeinde Nußdorf, die als letzte der einst zahlreichen kleinen Getreidemühlen von einer Schar Freiwilliger vor dem Verfall gerettet wurde. Im Sommer kann bei regelmäßigen Vorführungen beobachtet werden, wie mühsam früher für das tägliche Brot gearbeitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der [[Wildholzweg Nußdorf]] wurde 2009 als EU-Leaderprojekt angelegt, informiert anschaulich über die Themen Wald und Holz und führt zu einem &amp;quot;Kraftplatz&amp;quot;, dem &amp;quot;Pfarrer Salettl&amp;quot; oberhalb von Nussdorf der eine einzigartigen Rundblick, fast über den gesamten Attersee bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Dorfkrippe Nußdorf]] wird über Initiative der Goldhaubenfrauen seit 1998 alljährlich von Adventbeginn bis Mitte Jänner im Musikpavillon aufgestellt. Die lebensgroßen Figuren wurden von der Malerin und Bildhauerin Nora Brunnhofer geschaffen und deren Aussehen nach &amp;quot;echten&amp;quot; Personen (Wirtsleute, Bergbäurin etc.) aus Nussdorf geformt.&lt;br /&gt;
=== Kulturveranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Konzerte der [[Musikkapelle Nußdorf]] und auswärtiger Musikgruppen, Diverse Vernissagen, Ausstellungen, Lesungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] wird die Entwicklung des Fremdenverkehrs beschrieben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Jausenstation Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Gasthaus Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pension Rosenauer.jpg|thumb|Pension Rosenauer in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Hotels und Gastronomie ===&lt;br /&gt;
Bräugasthof Aichinger, Landgasthof Ragginger, 1er Beisl, [[Villa Ransonnet|Grafengut]], Restaurant Seecamping Wiesinger, Restaurant Seestern, Restaurant Achterdeck, Kleiner Lex am See, Dorfstube Großpointner, Cafe Alte Schmiede, Cafe Auinger, Axl’s Bar, Gasthaus Danter Aich, Gasthaus Fischerwirt – Erricher, Hotel Gasthaus Schönberger, Gasthaus Dachsteinblick, nicht vollständig&lt;br /&gt;
===Pensionen===&lt;br /&gt;
Pension Neubacher, Pension Rosenauer, (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
===Campingplätze===&lt;br /&gt;
Camping Wiesinger, Camping Graus, Camping Gruber, Camping Bruckbacher, Camping Hemetsberger,&lt;br /&gt;
[[Bild:NußdorfLuftbild2003.jpg|thumb|Nußdorfer Campingplätze um 2003]]&lt;br /&gt;
=== Beispiele einiger Gewerbebetriebe ===&lt;br /&gt;
[[Gerberei|Gerberei Kölblinger]], Haberltüren, Werke aus Holz - Norbert Haberl, Tischlerei Rebhan, Tischlerei Wiesner, Tischlerei Treml, Tischlerei KARL, Tischlerei Neubacher, [[Niedermayrsäge|Gewerbeimmobilie Attersee]], Bootslift - Schlosserei Fritz Wiesinger, Elektro – Kühlanlagen Rosenauer, Bäckerei Auinger, [[Holz als Energieträger|Nahwärme Heizwerk Ragginger]], Polar Instruments Reischer, Attersee Exclusiv Immobilien,  [[Raiffeisenbank Attersee-Süd|Pivat Banking und Raiffeisenbank Attersee Süd]], Gartenservice Adam, Gartenservice Enzlmüller, Buchhaltungen Wendl, Segelschule-Bootvermietung Koller, Dorfmarkt und Tankstelle Nußdorf, Kaufhaus Schönberger, Erdbau Holzer, Ofenbau - Fliesen Gebhart, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Von den zahlreichen Bauernhöfen in Nussdorf sind nur wenige Voll- und Nebenerwerbsbetriebe übrig geblieben. Die großen Hofgebäude und Seegrundstücke werden touristisch genützt. Es sind Pensionen, Fremdenzimmer, Ferienwohnungen und fünf Campingplätze entstanden. Die landwirtschaftlichen Flächen sind überwiegend verpachtet oder wurden als Wohngebiet umgewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Tennisplätze, Kinderspielplätze, Beachvolleyballplatz, [[Wildholzweg Nußdorf|Themenwege]], Wanderwege, [[Golfclub am Attersee|Golfplatz]], Turngruppen, Badeplätze, Segelschule, Bootvermietung, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Wandern in Nußdorf-Umgebung]] zeigt einen illustrierten Wanderführer durch die [[Wald|Bergwälder]] und zu den lohnendsten Aussichtsplätzen.  Entlang der Wanderwege zeugen Kleindenkmäler, wie die [[Holzknechtmarterl]] oder die wiedererrichtete [[Schindelbaumstube]], eine alte Holzknecht &amp;quot;Sölln&amp;quot; zwischen Nußdorf und Oberwang, für interessante Einblicke in die [[Holzfuhrwerk|Waldarbeit]] früherer Zeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Kirchliche Feste, [[Kirtage|Kirtag]], [[Musikkapelle Nußdorf|Konzerte der Musikkapelle]], Jazzkonzerte, Gartenfeste der Feuerwehren, [[OMG Nußdorf|Oldtimer Bergpreis]], Wertungsausfahrt und Teilemarkt, Radrennen zum Dachsteinblick, [[Wildholzweg Nußdorf|Feste am Wildholzweg]], (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Organisationen ==&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879|Militärveteranen Verein Nußdorf am Attersee]], gegründet: 01.01.1879 jetzt Kameradschaftsbund &lt;br /&gt;
*LosVerein Nußdorf am Attersee, gegründet: 09.12.1882 (Glücksspiel) - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870|Verschönerungsverein Nußdorf am Attersee, gegründet: 1886]]&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf a. Attersee, gegründet: 01.01.1890]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] - wird von Zeit zu Zeit aktiv&lt;br /&gt;
*Gewerbl. UV Selbsthilfe OÖ u.Sbg (OGr) Nußdorf, gegründet: 23.02.1904 &lt;br /&gt;
*Segler Verein Nußdorf, gegründet: 30.08.1907 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*Christlicher Arbeiter Verein Nußdorf Ugb., gegründet: 05.11.1907 - aufgelöst &lt;br /&gt;
*Politik: Südmark (OGr) Nußdorf a.A., gegründet: 14.01.1909 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich, gegründet: 05.07.1912]] &lt;br /&gt;
*[[Musikkapelle Nußdorf|Musikverein]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Goldhaubenfrauen|Goldhaubenfrauen]] &lt;br /&gt;
*Tennisclub &lt;br /&gt;
*[[Golfclub am Attersee]] &lt;br /&gt;
*[[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Feuerwehren ===&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf (Kommandant Martin Koblmüller)]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich (Kommandant Ernst Aigner)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserrettung===&lt;br /&gt;
In Nussdorf befindet sich ein Stützpunkt der O.Ö. Wasserrettung mit Einsatz- und Tauchstation sowie einem überregionalen Ausbildungszentrum. Die [[Nußdorfer Wasserrettung]] leistet permanente Ausbildungsarbeit für Schwimmer, Rettungsschwimmer und Taucher, insbesondere für Kinder und Jugendliche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Bildung ==&lt;br /&gt;
Kindergarten, Volksschule Nussdorf, Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Bibliothek ===&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.bvoe.at/willkommen Öffentliche Pfarrbibliothek in der Raiffeisenbank - 4865 Nußdorf am Attersee, Dorfstraße 50 - Mail: nussdorf@bibliotheken.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Umwelt ==&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
Zwei Naturdenkmale wurden in Nußdorf unter Schutz gestellt. Es sind dies die [[Weißpappel Nussdorf|Weißpappel an der Anlegestelle]] und der ehemalige [[Ahorn in Nußdorf|Ahorn beim Café Seestern]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Gesundheit und Soziales ==&lt;br /&gt;
Gemeindearzt Dr. Markus Wenger-Öhn mit Hausapotheke, Logopädie Renate Neubacher, (nicht vollständig) &lt;br /&gt;
*[[Rotes Kreuz Ortsstelle St. Georgen im Attergau]], der auch die Gemeinde Nußdorf zugeordnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Bürgermeister der Gemeinde Nußdorf a. A. ]]&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch|Bürgermeister der Gemeinde Lichtenbuch]], (&#039;&#039;&#039;Lichtenbuch&#039;&#039;&#039;, Gemeinde Nußdorf am Attersee, war von 1850 bis 1938 eine eigene Gemeinde).&lt;br /&gt;
*[[Ehrenbürger von Nußdorf|Ehrenbürger und Ehrenringträger von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Eugen Ransonnet]], Gründer des [[Union-Yacht-Club Attersee]] und des [[Tourismusverband Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Sigmund Walter Hampel]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Hubert Lechner]], Grafiker&lt;br /&gt;
*[[Ferdinand Matthias Zerlacher]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Alois Raimund Hein]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Johanna Raudaschl]], Nußdorfer Bäuerin, [https://www.oeaw.ac.at/acdh/oebl/biographien-des-monats/juli Biographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]&lt;br /&gt;
*[[Robert Eitzinger]], Unternehmer&lt;br /&gt;
*[[Joannes Karolus Schorn]], Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
*[[Ransonnet-Themenweg]]&lt;br /&gt;
*[[Wildholzweg Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Reiserbauer-Mühle]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Architektur und Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] wird die bauliche Entwicklung beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webcams ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aichereben.at Wetterstation Aichereben (Aktuelles Wetter - Webcam - Satellitenbild - Statistik)]&lt;br /&gt;
*[[Webcams]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie Nußdorf ==&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Bildergalerie Nußdorf|&#039;&#039;&#039;Bildergalerie Nußdorf&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee Wikipedia Nussdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.ooe.gv.at/system/web/default.aspx?menuonr=220257767 Homepage der Gemeinde Nussdorf]* &lt;br /&gt;
* [http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetgemeinden/Start.jsp?id%F6stat=41718 Land Oberösterreich]&lt;br /&gt;
* {{Kulturführer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden der Region Attersee-Attergau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeämter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Politik und Verwaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Geografie und Natur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee&amp;diff=66686</id>
		<title>Nußdorf am Attersee</title>
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		<updated>2026-01-08T11:18:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gemeindeübersicht|Nußdorf am Attersee|Nußdorf v ReithergupfWeb.jpg|MiniMapNussdorf.png|WappenNussdorf.jpg|www.nussdorf.ooe.gv.at|Vöcklabruck (VB)|Vöcklabruck (früher Frankenmarkt)|Lichtenbuch, Nußdorf|27,3|1.132 (2024)|500|+437666|4865|47° 53′ 0″ N, 13° 31′ 29″ O|41718|Dorfstraße 33&amp;lt;br&amp;gt;4865 Nußdorf|Ing. Josef Mayrhauser (ÖVP)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Nußdorf am Attersee&#039;&#039;&#039; liegt am westlichen Ufer des [[Attersee (See)|Attersees]]. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,2 km, von West nach Ost 6,3 km.  44,3 % der Fläche sind bewaldet, 23,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
===Ortschaften ===&lt;br /&gt;
{{Ortschaften der Gemeinde Nußdorf}}&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
An die Gemeinde Nußdorf  grenzen die Gemeinden [[Attersee am Attersee]], [[Weyregg am Attersee|Weyregg]], [[Steinbach am Attersee|Steinbach]],  [[Unterach am Attersee|Unterach]],  [[Straß im Attergau|Straß]], und Oberwang. Die Grenzen zu Weyregg und Steinbach liegen in der Mitte des Attersees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NußdorfLuftbild2004Web.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf 2004]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nußdorf 1950-60.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf ca 1960]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PanoramaAichereben Web.JPG|thumb|Panorama von Aichereben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com/ digitale Heimatbuch von Nußdorf am Attersee]&#039;&#039;&#039; verknüpft einen geschichtlichen Überblick mit aktuellen Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Museen, Ausstellungen, Themenwege und zahlreiche weitere Initiativen. Die verschiedenen Kapitel können als PDF-Dateien aus dem Internet geladen, gespeichert und auch ausgedruckt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen datieren die ältesten Funde menschlicher Ansiedlungen am Attersee, von denen auch in Nußdorf Reste gefunden wurden, auf die Zeit um 3770 v.Chr. Die [[Pfahlbauten]] haben im Alpenbereich eine so hohe Bedeutung, dass sie im Juni 2011 in den Status eines UNESCO-Welterbes erhoben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit der [[Kelten]] ab etwa 600 bis 400 v.Chr. konnte durch Ausgrabungen im Attergau nachgewiesen werden. Um 180 v. Chr. gründeten mehrere Keltenstämme, mit ihnen auch die Alaunen und Saevaken, die im Gebiet um  Salzburg und Oberösterreich siedelten, das Königreich Noricum, das unter Kaiser Augustus (27 v. Chr. - 14 n. Chr.) von römischen Legionen besetzt wurde. Alte Mauerreste im Ortsteil Gmauredt, Schindergrube genannt, stammten vermutlich aus der Römerzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 375 setzte die Völkerwanderung ein, mit der es zur größten Umwälzung in Europa kam. Ab etwa 600 n. Chr. erfolgte die Besiedlung durch die Baiern. Ein in den 1950er Jahren in Nußdorf gefundenes Frauenskelett aus der Zeit der bairischen Besiedelung befindet sich heute im Stadtmuseum Wels. Dass das Gemeindegebiet schon bald nach der Völkerwanderung neu besiedelt war, bezeugt die frühe urkundliche Erwähnung der beiden Ortschaften Zell und Reith (&amp;quot;per fines riute et celle in aterse&amp;quot;, 748) in einem Mondseer Codex aus dem 12. Jahrhundert. Bei Reith handelt es sich um einen frühen Rodungsnamen, Zell bedeutet eine außerhalb der Klostergemeinschaft (in diesem Fall Mondsee) gelegene Mönchszelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer agilolfingischen Schenkungsurkunde aus dem 6. Jahrhundert wird die Hofmark Nußdorf erstmals erwähnt. Die Höfe gehörten schon vor der ersten Jahrtausendwende zum Benediktinerinnen-Kloster Nonnberg in Salzburg. Als in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts durch die Grafen von Raschenburg-Reichenhall das Frauenkloster Traunkirchen gegründet wurde, hatte dieses Kloster, neben dem [[Kloster Mondsee]], das schon im 10. Jahrhundert in Zell am Attersee – Zelle – mit Rodungstätigkeiten begonnen hatte, auch in der Nußdorfer Gegend Grundbesitz. Eine urkundliche Erwähnung von 1190 lautet auf  &amp;quot;Nisdorf&amp;quot;, alle späteren Belege verzeichnen jedoch die heutige Lautgestalt &amp;quot;Nußdorf&amp;quot;. Zins- und Robot-Leistungen waren lange Zeit an das Nonnenkloster Traunkirchen (1020 gegründet, 1573 aufgehoben) zu entrichten. Geringe Freiheiten hatten sich im 14. Jahrhundert vier Bauerngüter, der Nidernhof, der Kollerhof, der Seitlhof und der Mitterhof, erkämpft. Gegen Ende des Mittelalters, als der Siedlungsraum und die landwirtschaftlich nutzbare Fläche knapp wurden, entstanden durch Rodung neue Ortschaften im bergigen Hinterland (z.B. Wienerroith, urkundlich 1325 als &amp;quot;Winderreut&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarre Nußdorf geht mindestens in das 14. Jahrhundert zurück. In der Reformationszeit wird die Pfarre aufgelöst und später von den Jesuiten von Traunkirchen aus als Predigerkirche betreut. Über 200 Jahre war Nußdorf keine katholische Pfarre. Unter Joseph II. wurde Nußdorf 1783 wieder als Pfarre eingerichtet. Die Zahl der Protestanten war trotz Gegenreformation wegen der einschichtigen Lage sehr hoch und ist es mit etwa 12% auch heute noch (Österreichdurchschnitt 5,5%). Nach der Gewährung der Religionsfreiheit (Toleranzpatent 1781) bauten dreißig evangelische Familien eine eigene Schule in Zell am Attersee, die von 1789 bis 1925 bestand. In dieser &amp;quot;Konfessionsschule&amp;quot; wurden seinerzeit die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet. Sie gehörte damit zu den ältesten Privatschulen Oberösterreichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Gerberei]] am Nußdorferbach wurde bereits 1450 urkundlich erwähnt, dürfte aber vermutlich bereits seit etwa 1200 bestehen. Entlang der [[Nußdorfer Bach|Bachläufe]] entstanden einige Mühlen und [[Holzverarbeitung|Sägen]]. [[Wald]] und [[Holz]] hatten schon früh Bedeutung, insbesondere als [[Forstwirtschaft|Brennholzlieferant]] zur Salzversiedung im inneren Salzkammergut. Im 19. Jahrhundert wurde von den örtlichen [[Sägewerk|Sägen]] bereits Sägeholz auf dem Wasserweg bis Wien und Budapest geliefert. Ein Beispiel für das Werden und Vergehen einer &amp;quot;Brettersäge&amp;quot; ist die [[Niedermayrsäge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brandkatastrophe zerstörte 1857 im Ortskern von Nußdorf 14 Häuser. Auch der Pfarrhof und das wertvolle Pfarrarchiv wurden ein Raub der Flammen. Das im Privatbesitz des Kollerhofes erhalten gebliebene [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] ist eines der wenigen Zeitdokumente und gibt Aufschluss über das bäuerliche Leben dieser Zeit. Das [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]], die [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] und die [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] werden in eigenen AtterWiki-Beiträgen beschrieben. Die Grundlagen für diese Aufarbeitung hat der Nußdorfer Walter Großpointner mit seiner Sammlung alter Fotografien und Zeitdokumente geschaffen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Sommergäste nach Nußdorf, und in der Folgezeit entstanden einige Villenbauten am See. Zu erwähnen sind hier die Latzel-Villa, die bei einem späteren Umbau den klassizistischen Schlosscharakter erhielt, sowie die [[Villa Ransonnet|Ransonnet-Villa]], welche 1873 von [[Eugen Ransonnet|Eugen Freiherr von Ransonnet-Villez]] (1838–1926) erbaut wurde. Die Tochter des Freiherrn, Eugenie, vermachte den Besitz der Diözese Linz als Erholungsheim des Priesterseminars. Nach gründlichen Adaptierungen wird es als Seminarhotel &amp;quot;Grafengut&amp;quot; genützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Artikeln [[Nußdorf im 1. Weltkrieg]] und [[Nußdorf im 2. Weltkrieg]] wird versucht anhand alter Fotografien die Zeit um die beiden Weltkriege darzustellen. Der Artikel [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] schildert einen ungewöhnlichen Aspekt des Nußdorfer Fremdenverkehrs als die Ferienwohnungen und auch das Barackenlager unterhalb des Wieserbauernhofes als Notquartiere dienen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Attergau]]&lt;br /&gt;
*[[Landgraben]]&lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch]]&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Nussdorf.jpg|thumb|Blick von der Sonnleithen über Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:Nußdorf v Reithergupf süd Web.jpg|thumb|Blick vom Reithergupf in Richtung Reith, Dexelbach, Parschallen&lt;br /&gt;
Datei:Atterseeblick v. Nußdorf PICT0009.jpg|thumb|Atterseeblick von Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:Panoramabild Nußdorf am Attersee.JPG|thumb|Panoramabild Nußdorf am Attersee (Ansicht von Südosten über den See hinweg)&lt;br /&gt;
Datei:Panoramabild Attersee Westuferseite.JPG|thumb|Gemeindegebiet von Nußdorf am Attersee, Ostansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:WappenNussdorf.jpg|thumb| Wappen]]&lt;br /&gt;
Die Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 23. März 1982 festgesetzten Gemeindefarben erfolgte durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 7. Juni 1982. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau eine erniedrigte, silberne Wellenleiste, darauf ein silbernes Segelboot mit goldenem Rumpf; im Schildfuß eine goldene, liegende Walnuß. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Blau. Segelboot und Welle charakterisieren die Lage und den Wassersport am Attersee, die Walnuss spielt auf den bereits um das Jahr 1190 nachweisbaren Ortsnamen an. - Entwurf des Wappens: Herbert Erich Baumert, Linz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindeorgane ===&lt;br /&gt;
Seit der Landtagswahl am 26.9.2021 ist die ÖVP mit 10 und die FPÖ mit 3 Mandataren im Gemeinderat vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindevorstand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mayrhauser Josef, Ing. (Bürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hammerl Herbert (Vizebürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Claudia Mag. (Gemeindevorstand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinderatsmitglieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kletzl Ingrid (Gemeindevorstand, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebetsberger Julia, Mag. (FH) (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wider Katharina (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häupl Heinrich, Mag. Dr. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Alexander (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperr Stefan (Gemeinderat, ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neubacher Franz, Ing. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reyer Alois (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roither Andreas (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendl Manfred (Gemeinderat, FPÖ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Nicht als offizielle Partnergemeinde, jedoch durch langjährige freundschaftlichen Beziehungen und gegenseitige Besuche der Musikkapellen, wird der Kontakt zu Nussdorf am Bodensee gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Versorgung ==&lt;br /&gt;
[[Autobahn]]:&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
* A 1 (Westautobahn) Wien – Salzburg. Anschlussstelle Exit 235: St. Georgen im Attergau, Entfernung 6 Kilometer &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesstraßen: &lt;br /&gt;
* B 151 Attersee Straße von Timelkam (B 1) über Seewalchen, Attersee und Unterach nach Mondsee.&lt;br /&gt;
Gemeindestraßen nach Oberwang, Limberg, Dachsteinblick, Reith, Aich, Aichereben, Wienerroith, Dickau&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ortschaftswege, Güterwege, Forststraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserversorgung===&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung erfolgt durch öffentliche  Trinkwasseranlagen der Gemeinde und durch eine Wassergenossenschaft in Stockwinkl. Daneben gibt es einige private Wasserversorgungseinrichtungen für Privathäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entsorgungseinrichtungen===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Nußdorf verfügt über ein öffentliches Kanalnetz. Bis auf wenige Einzelobjekte ist das gesamte Gemeindegebiet erschlossen. Die Abwässer werden in das Ringleitungssystem des Reinhaltungsverbandes Attersee, mit der Kläranlage in Lenzing, eingeleitet. Hausmüll, Altpapier und Kunststoffverpackungen können durch ein regelmäßiges Abholsystem entsorgt werden. An mehreren Stellen der Gemeinde befinden sich Altglascontainer. Am Bauhof der Gemeinde steht eine Entsorgungsmöglichkeit für Baum und Strauchschnitt, in Oberwang eine Kompostieranlage für Grünschnitt und in St. Georgen ein großes Abfallsammelzentrum zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wegekreuz in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|px300|Wegkreuz oberhalb von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail.jpg|thumb|Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Musikpavillon in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Musikpavillon in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Bevölkerung bekennt sich zur römisch-katholischen Religion. Die Pfarre wird gemeinsam mit anderen Pfarren seelsorglich betreut. Die religiösen Feste werden traditionell mit großer Anteilnahme der Bevölkerung begangen. Nußdorf kann auf eine lange Tradition der evangelischen Glaubensgemeinschaft zurückblicken. Sie ist überwiegend in der Ortschaft Zell beheimatet, wo in der evangelischen Schule von 1789 bis 1925 die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet wurden. Sie gehören zur [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|evangelischen Pfarrgemeinde und Kirche in Attersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[Pfarrkirche Nußdorf]] ist in einem eigenen Artikel beschrieben. Überregionale Bekanntheit hat das Marienbild des Malers Emanuel Oberhauser erlangt. Emma Adler, die Gattin von Victor Adler, dem Gründer der sozialdemokratischen Partei Österreichs, diente dafür als Modell. Das Bild war anlässlich des 100-jährigen Bestehens der SPÖ 1989 in Wien ausgestellt. Der belgische Orgelbauer Patrick Collon baute von 1995 bis 1998 in seiner Manufacture d’orgues de Bruxelles eine neue Orgel für die Nußdorfer Kirche. Sie ist nach dem Vorbild der alten spanischen Orgeln aufgebaut und gilt in seiner Art als einmalig im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
*[[Kleindenkmale in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Kapellen in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die [[Musikkapelle Nußdorf]] bietet sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch den Urlaubsgästen seit 1852 musikalische Unterhaltung und spielt eine tragende Rolle im kulturellen und öffentlichen Leben. &lt;br /&gt;
Das Spielen von Theaterstücken lebt in Nußdorf am Attersee in periodischen Abständen auf und wird im Artikel, [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] beschrieben.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von den Künstlern, die in der Vergangenheit in Nußdorf gewohnt haben, sei stellvertretend erinnert an die Schauspielerin Lotte Medelsky, die Maler [[Sigmund Walter Hampel]], [[Ferdinand Matthias Zerlacher]], [[Hubert Lechner]], die Schriftsteller Dora Stockert-Meynert, Fritz Stüber-Gunther und Heinz Konsalik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Holzknechtmarterl]] werden die Kleindenkmäler beschrieben, die entlang der Wanderwege in den Nußdorfer Wäldern an verunglückte Forstarbeiter erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 wird das Kriegerdenkmal für die Opfer des [[Erster Weltkrieg|ersten Weltkrieges]] errichtet. Der Entwurf stammt vom Wiener Künstler [[Sigmund Walter Hampel]], der seine Sommerfrischen und auch seinen Lebensabend in der [[Villa Ransonnet]] in Nußdorf verbrachte und auch in Nußdorf begraben ist. 1954 wurde das Kriegerdenkmal erweitert und mit den Namen der Opfer des [[Nußdorf im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Gegenwärtiges und vergangenes Brauchtum wird im Beitrag [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Nußdorfer Bürger ab 1860]] zeigt Fotografien von Nußdorfer Bürgern, die Nußdorf mitgeprägt und mitgestaltet haben, von der Mitte des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts alleine oder im Familienkreis, bei Festen, Feiern und besonderen Anlässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kameradschaftsbundes ist im Artikel [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] dargestellt. &lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
*Die [[Reiserbauer-Mühle]] ist ein Freilichtmuseum in der Gemeinde Nußdorf, die als letzte der einst zahlreichen kleinen Getreidemühlen von einer Schar Freiwilliger vor dem Verfall gerettet wurde. Im Sommer kann bei regelmäßigen Vorführungen beobachtet werden, wie mühsam früher für das tägliche Brot gearbeitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der [[Wildholzweg Nußdorf]] wurde 2009 als EU-Leaderprojekt angelegt, informiert anschaulich über die Themen Wald und Holz und führt zu einem &amp;quot;Kraftplatz&amp;quot;, dem &amp;quot;Pfarrer Salettl&amp;quot; oberhalb von Nussdorf der eine einzigartigen Rundblick, fast über den gesamten Attersee bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Dorfkrippe Nußdorf]] wird über Initiative der Goldhaubenfrauen seit 1998 alljährlich von Adventbeginn bis Mitte Jänner im Musikpavillon aufgestellt. Die lebensgroßen Figuren wurden von der Malerin und Bildhauerin Nora Brunnhofer geschaffen und deren Aussehen nach &amp;quot;echten&amp;quot; Personen (Wirtsleute, Bergbäurin etc.) aus Nussdorf geformt.&lt;br /&gt;
=== Kulturveranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Konzerte der [[Musikkapelle Nußdorf]] und auswärtiger Musikgruppen, Diverse Vernissagen, Ausstellungen, Lesungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] wird die Entwicklung des Fremdenverkehrs beschrieben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Jausenstation Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Gasthaus Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pension Rosenauer.jpg|thumb|Pension Rosenauer in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Hotels und Gastronomie ===&lt;br /&gt;
Bräugasthof Aichinger, Landgasthof Ragginger, 1er Beisl, [[Villa Ransonnet|Grafengut]], Restaurant Seecamping Wiesinger, Restaurant Seestern, Restaurant Achterdeck, Kleiner Lex am See, Dorfstube Großpointner, Cafe Alte Schmiede, Cafe Auinger, Axl’s Bar, Gasthaus Danter Aich, Gasthaus Fischerwirt – Erricher, Hotel Gasthaus Schönberger, Gasthaus Dachsteinblick, nicht vollständig&lt;br /&gt;
===Pensionen===&lt;br /&gt;
Pension Neubacher, Pension Rosenauer, (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
===Campingplätze===&lt;br /&gt;
Camping Wiesinger, Camping Graus, Camping Gruber, Camping Bruckbacher, Camping Hemetsberger,&lt;br /&gt;
[[Bild:NußdorfLuftbild2003.jpg|thumb|Nußdorfer Campingplätze um 2003]]&lt;br /&gt;
=== Beispiele einiger Gewerbebetriebe ===&lt;br /&gt;
[[Gerberei|Gerberei Kölblinger]], Haberltüren, Werke aus Holz - Norbert Haberl, Tischlerei Rebhan, Tischlerei Wiesner, Tischlerei Treml, Tischlerei KARL, Tischlerei Neubacher, [[Niedermayrsäge|Gewerbeimmobilie Attersee]], Bootslift - Schlosserei Fritz Wiesinger, Elektro – Kühlanlagen Rosenauer, Bäckerei Auinger, [[Holz als Energieträger|Nahwärme Heizwerk Ragginger]], Polar Instruments Reischer, Attersee Exclusiv Immobilien,  [[Raiffeisenbank Attersee-Süd|Pivat Banking und Raiffeisenbank Attersee Süd]], Gartenservice Adam, Gartenservice Enzlmüller, Buchhaltungen Wendl, Segelschule-Bootvermietung Koller, Dorfmarkt und Tankstelle Nußdorf, Kaufhaus Schönberger, Erdbau Holzer, Ofenbau - Fliesen Gebhart, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Von den zahlreichen Bauernhöfen in Nussdorf sind nur wenige Voll- und Nebenerwerbsbetriebe übrig geblieben. Die großen Hofgebäude und Seegrundstücke werden touristisch genützt. Es sind Pensionen, Fremdenzimmer, Ferienwohnungen und fünf Campingplätze entstanden. Die landwirtschaftlichen Flächen sind überwiegend verpachtet oder wurden als Wohngebiet umgewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Tennisplätze, Kinderspielplätze, Beachvolleyballplatz, [[Wildholzweg Nußdorf|Themenwege]], Wanderwege, [[Golfclub am Attersee|Golfplatz]], Turngruppen, Badeplätze, Segelschule, Bootvermietung, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Wandern in Nußdorf-Umgebung]] zeigt einen illustrierten Wanderführer durch die [[Wald|Bergwälder]] und zu den lohnendsten Aussichtsplätzen.  Entlang der Wanderwege zeugen Kleindenkmäler, wie die [[Holzknechtmarterl]] oder die wiedererrichtete [[Schindelbaumstube]], eine alte Holzknecht &amp;quot;Sölln&amp;quot; zwischen Nußdorf und Oberwang, für interessante Einblicke in die [[Holzfuhrwerk|Waldarbeit]] früherer Zeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Kirchliche Feste, [[Kirtage|Kirtag]], [[Musikkapelle Nußdorf|Konzerte der Musikkapelle]], Jazzkonzerte, Gartenfeste der Feuerwehren, [[OMG Nußdorf|Oldtimer Bergpreis]], Wertungsausfahrt und Teilemarkt, Radrennen zum Dachsteinblick, [[Wildholzweg Nußdorf|Feste am Wildholzweg]], (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Organisationen ==&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879|Militärveteranen Verein Nußdorf am Attersee]], gegründet: 01.01.1879 jetzt Kameradschaftsbund &lt;br /&gt;
*LosVerein Nußdorf am Attersee, gegründet: 09.12.1882 (Glücksspiel) - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870|Verschönerungsverein Nußdorf am Attersee, gegründet: 1886]]&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf a. Attersee, gegründet: 01.01.1890]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] - wird von Zeit zu Zeit aktiv&lt;br /&gt;
*Gewerbl. UV Selbsthilfe OÖ u.Sbg (OGr) Nußdorf, gegründet: 23.02.1904 &lt;br /&gt;
*Segler Verein Nußdorf, gegründet: 30.08.1907 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*Christlicher Arbeiter Verein Nußdorf Ugb., gegründet: 05.11.1907 - aufgelöst &lt;br /&gt;
*Politik: Südmark (OGr) Nußdorf a.A., gegründet: 14.01.1909 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich, gegründet: 05.07.1912]] &lt;br /&gt;
*[[Musikkapelle Nußdorf|Musikverein]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Goldhaubenfrauen|Goldhaubenfrauen]] &lt;br /&gt;
*Tennisclub &lt;br /&gt;
*[[Golfclub am Attersee]] &lt;br /&gt;
*[[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Feuerwehren ===&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf (Kommandant Martin Koblmüller)]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich (Kommandant Ernst Aigner)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserrettung===&lt;br /&gt;
In Nussdorf befindet sich ein Stützpunkt der O.Ö. Wasserrettung mit Einsatz- und Tauchstation sowie einem überregionalen Ausbildungszentrum. Die [[Nußdorfer Wasserrettung]] leistet permanente Ausbildungsarbeit für Schwimmer, Rettungsschwimmer und Taucher, insbesondere für Kinder und Jugendliche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Bildung ==&lt;br /&gt;
Kindergarten, Volksschule Nussdorf, Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Bibliothek ===&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.bvoe.at/willkommen Öffentliche Pfarrbibliothek in der Raiffeisenbank - 4865 Nußdorf am Attersee, Dorfstraße 50 - Mail: nussdorf@bibliotheken.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Umwelt ==&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
Zwei Naturdenkmale wurden in Nußdorf unter Schutz gestellt. Es sind dies die [[Weißpappel Nussdorf|Weißpappel an der Anlegestelle]] und der ehemalige [[Ahorn in Nußdorf|Ahorn beim Café Seestern]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Gesundheit und Soziales ==&lt;br /&gt;
Gemeindearzt Dr. Markus Wenger-Öhn mit Hausapotheke, Logopädie Renate Neubacher, (nicht vollständig) &lt;br /&gt;
*[[Rotes Kreuz Ortsstelle St. Georgen im Attergau]], der auch die Gemeinde Nußdorf zugeordnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Bürgermeister der Gemeinde Nußdorf a. A. ]]&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch|Bürgermeister der Gemeinde Lichtenbuch]], (&#039;&#039;&#039;Lichtenbuch&#039;&#039;&#039;, Gemeinde Nußdorf am Attersee, war von 1850 bis 1938 eine eigene Gemeinde).&lt;br /&gt;
*[[Ehrenbürger von Nußdorf|Ehrenbürger und Ehrenringträger von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Eugen Ransonnet]], Gründer des [[Union-Yacht-Club Attersee]] und des [[Tourismusverband Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Sigmund Walter Hampel]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Hubert Lechner]], Grafiker&lt;br /&gt;
*[[Ferdinand Matthias Zerlacher]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Alois Raimund Hein]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Johanna Raudaschl]], Nußdorfer Bäuerin, [https://www.oeaw.ac.at/acdh/oebl/biographien-des-monats/juli Biographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]&lt;br /&gt;
*[[Robert Eitzinger]], Unternehmer&lt;br /&gt;
*[[Joannes Karolus Schorn]], Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
*[[Ransonnet-Themenweg]]&lt;br /&gt;
*[[Wildholzweg Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Reiserbauer-Mühle]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Architektur und Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] wird die bauliche Entwicklung beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webcams ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aichereben.at Wetterstation Aichereben (Aktuelles Wetter - Webcam - Satellitenbild - Statistik)]&lt;br /&gt;
*[[Webcams]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie Nußdorf ==&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Bildergalerie Nußdorf|&#039;&#039;&#039;Bildergalerie Nußdorf&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee Wikipedia Nussdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.ooe.gv.at/system/web/default.aspx?menuonr=220257767 Homepage der Gemeinde Nussdorf]* &lt;br /&gt;
* [http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetgemeinden/Start.jsp?id%F6stat=41718 Land Oberösterreich]&lt;br /&gt;
* {{Kulturführer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden der Region Attersee-Attergau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeämter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Politik und Verwaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Geografie und Natur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee&amp;diff=66680</id>
		<title>Nußdorf am Attersee</title>
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		<updated>2026-01-08T10:36:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gemeindeübersicht|Nußdorf am Attersee|Nußdorf v ReithergupfWeb.jpg|MiniMapNussdorf.png|WappenNussdorf.jpg|www.nussdorf.ooe.gv.at|Vöcklabruck (VB)|Vöcklabruck (früher Frankenmarkt)|Lichtenbuch, Nußdorf|27,3|1.132 (2024)|500|+437666|4865|47° 53′ 0″ N, 13° 31′ 29″ O|41718|Dorfstraße 33&amp;lt;br&amp;gt;4865 Nußdorf|Ing. Josef Mayrhauser (ÖVP)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Nußdorf am Attersee&#039;&#039;&#039; liegt am westlichen Ufer des [[Attersee (See)|Attersees]]. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,2 km, von West nach Ost 6,3 km.  44,3 % der Fläche sind bewaldet, 23,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
===Ortschaften ===&lt;br /&gt;
{{Ortschaften der Gemeinde Nußdorf}}&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
An die Gemeinde Nußdorf  grenzen die Gemeinden [[Attersee am Attersee]], [[Weyregg am Attersee|Weyregg]], [[Steinbach am Attersee|Steinbach]],  [[Unterach am Attersee|Unterach]],  [[Straß im Attergau|Straß]], und Oberwang. Die Grenzen zu Weyregg und Steinbach liegen in der Mitte des Attersees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NußdorfLuftbild2004Web.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf 2004]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nußdorf 1950-60.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf ca 1960]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PanoramaAichereben Web.JPG|thumb|Panorama von Aichereben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen datieren die ältesten Funde menschlicher Ansiedlungen am Attersee, von denen auch in Nußdorf Reste gefunden wurden, auf die Zeit um 3770 v.Chr. Die [[Pfahlbauten]] haben im Alpenbereich eine so hohe Bedeutung, dass sie im Juni 2011 in den Status eines UNESCO-Welterbes erhoben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit der [[Kelten]] ab etwa 600 bis 400 v.Chr. konnte durch Ausgrabungen im Attergau nachgewiesen werden. Um 180 v. Chr. gründeten mehrere Keltenstämme, mit ihnen auch die Alaunen und Saevaken, die im Gebiet um  Salzburg und Oberösterreich siedelten, das Königreich Noricum, das unter Kaiser Augustus (27 v. Chr. - 14 n. Chr.) von römischen Legionen besetzt wurde. Alte Mauerreste im Ortsteil Gmauredt, Schindergrube genannt, stammten vermutlich aus der Römerzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 375 setzte die Völkerwanderung ein, mit der es zur größten Umwälzung in Europa kam. Ab etwa 600 n. Chr. erfolgte die Besiedlung durch die Baiern. Ein in den 1950er Jahren in Nußdorf gefundenes Frauenskelett aus der Zeit der bairischen Besiedelung befindet sich heute im Stadtmuseum Wels. Dass das Gemeindegebiet schon bald nach der Völkerwanderung neu besiedelt war, bezeugt die frühe urkundliche Erwähnung der beiden Ortschaften Zell und Reith (&amp;quot;per fines riute et celle in aterse&amp;quot;, 748) in einem Mondseer Codex aus dem 12. Jahrhundert. Bei Reith handelt es sich um einen frühen Rodungsnamen, Zell bedeutet eine außerhalb der Klostergemeinschaft (in diesem Fall Mondsee) gelegene Mönchszelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer agilolfingischen Schenkungsurkunde aus dem 6. Jahrhundert wird die Hofmark Nußdorf erstmals erwähnt. Die Höfe gehörten schon vor der ersten Jahrtausendwende zum Benediktinerinnen-Kloster Nonnberg in Salzburg. Als in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts durch die Grafen von Raschenburg-Reichenhall das Frauenkloster Traunkirchen gegründet wurde, hatte dieses Kloster, neben dem [[Kloster Mondsee]], das schon im 10. Jahrhundert in Zell am Attersee – Zelle – mit Rodungstätigkeiten begonnen hatte, auch in der Nußdorfer Gegend Grundbesitz. Eine urkundliche Erwähnung von 1190 lautet auf  &amp;quot;Nisdorf&amp;quot;, alle späteren Belege verzeichnen jedoch die heutige Lautgestalt &amp;quot;Nußdorf&amp;quot;. Zins- und Robot-Leistungen waren lange Zeit an das Nonnenkloster Traunkirchen (1020 gegründet, 1573 aufgehoben) zu entrichten. Geringe Freiheiten hatten sich im 14. Jahrhundert vier Bauerngüter, der Nidernhof, der Kollerhof, der Seitlhof und der Mitterhof, erkämpft. Gegen Ende des Mittelalters, als der Siedlungsraum und die landwirtschaftlich nutzbare Fläche knapp wurden, entstanden durch Rodung neue Ortschaften im bergigen Hinterland (z.B. Wienerroith, urkundlich 1325 als &amp;quot;Winderreut&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarre Nußdorf geht mindestens in das 14. Jahrhundert zurück. In der Reformationszeit wird die Pfarre aufgelöst und später von den Jesuiten von Traunkirchen aus als Predigerkirche betreut. Über 200 Jahre war Nußdorf keine katholische Pfarre. Unter Joseph II. wurde Nußdorf 1783 wieder als Pfarre eingerichtet. Die Zahl der Protestanten war trotz Gegenreformation wegen der einschichtigen Lage sehr hoch und ist es mit etwa 12% auch heute noch (Österreichdurchschnitt 5,5%). Nach der Gewährung der Religionsfreiheit (Toleranzpatent 1781) bauten dreißig evangelische Familien eine eigene Schule in Zell am Attersee, die von 1789 bis 1925 bestand. In dieser &amp;quot;Konfessionsschule&amp;quot; wurden seinerzeit die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet. Sie gehörte damit zu den ältesten Privatschulen Oberösterreichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Gerberei]] am Nußdorferbach wurde bereits 1450 urkundlich erwähnt, dürfte aber vermutlich bereits seit etwa 1200 bestehen. Entlang der [[Nußdorfer Bach|Bachläufe]] entstanden einige Mühlen und [[Holzverarbeitung|Sägen]]. [[Wald]] und [[Holz]] hatten schon früh Bedeutung, insbesondere als [[Forstwirtschaft|Brennholzlieferant]] zur Salzversiedung im inneren Salzkammergut. Im 19. Jahrhundert wurde von den örtlichen [[Sägewerk|Sägen]] bereits Sägeholz auf dem Wasserweg bis Wien und Budapest geliefert. Ein Beispiel für das Werden und Vergehen einer &amp;quot;Brettersäge&amp;quot; ist die [[Niedermayrsäge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brandkatastrophe zerstörte 1857 im Ortskern von Nußdorf 14 Häuser. Auch der Pfarrhof und das wertvolle Pfarrarchiv wurden ein Raub der Flammen. Das im Privatbesitz des Kollerhofes erhalten gebliebene [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] ist eines der wenigen Zeitdokumente und gibt Aufschluss über das bäuerliche Leben dieser Zeit. Das [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]], die [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] und die [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] werden in eigenen AtterWiki-Beiträgen beschrieben. Die Grundlagen für diese Aufarbeitung hat der Nußdorfer Walter Großpointner mit seiner Sammlung alter Fotografien und Zeitdokumente geschaffen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Sommergäste nach Nußdorf, und in der Folgezeit entstanden einige Villenbauten am See. Zu erwähnen sind hier die Latzel-Villa, die bei einem späteren Umbau den klassizistischen Schlosscharakter erhielt, sowie die [[Villa Ransonnet|Ransonnet-Villa]], welche 1873 von [[Eugen Ransonnet|Eugen Freiherr von Ransonnet-Villez]] (1838–1926) erbaut wurde. Die Tochter des Freiherrn, Eugenie, vermachte den Besitz der Diözese Linz als Erholungsheim des Priesterseminars. Nach gründlichen Adaptierungen wird es als Seminarhotel &amp;quot;Grafengut&amp;quot; genützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Artikeln [[Nußdorf im 1. Weltkrieg]] und [[Nußdorf im 2. Weltkrieg]] wird versucht anhand alter Fotografien die Zeit um die beiden Weltkriege darzustellen. Der Artikel [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] schildert einen ungewöhnlichen Aspekt des Nußdorfer Fremdenverkehrs als die Ferienwohnungen und auch das Barackenlager unterhalb des Wieserbauernhofes als Notquartiere dienen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com/ digitalen Nußdorfer Heimatbuch] sind die verschiedenen Kapitel in PDF-Dateien gegliedert, welche einzeln aufgerufen, aus dem Internet geladen, gespeichert und auch ausgedruckt werden können. Die geschichtlichen Themen werden ergänzt mit aktuellen Hinweisen auf Museen, Ausstellungen, Pavillons, Themenwegen und vielen weiteren Zeugnissen aus der Vergangenheit, welche Einheimische und Gäste zum Besuch einladen. Darüber hinaus wird auf vielfältige Kulturveranstaltungen aufmerksam gemacht. Auf diese Weise dient das digitale Heimatbuch auch als Medium für Freizeitaktivitäten, als Kulturführer und als Marketinginstrument für den Tourismus. Mehrere Vereine mit vielen ehrenamtlichen Mitgliedern bemühen sich um die Aufbereitung und Wissensvermittlung der faszinierenden Geschichte des Attergaus. Die intensive Zusammenarbeit mit international renommierten Experten und universitären Einrichtungen garantiert höchstes wissenschaftliches Niveau. Dieses [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com/ „e &amp;gt;heimat&amp;lt; book] versucht diese Bemühungen zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Attergau]]&lt;br /&gt;
*[[Landgraben]]&lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch]]&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Nussdorf.jpg|thumb|Blick von der Sonnleithen über Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:Nußdorf v Reithergupf süd Web.jpg|thumb|Blick vom Reithergupf in Richtung Reith, Dexelbach, Parschallen&lt;br /&gt;
Datei:Atterseeblick v. Nußdorf PICT0009.jpg|thumb|Atterseeblick von Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:Panoramabild Nußdorf am Attersee.JPG|thumb|Panoramabild Nußdorf am Attersee (Ansicht von Südosten über den See hinweg)&lt;br /&gt;
Datei:Panoramabild Attersee Westuferseite.JPG|thumb|Gemeindegebiet von Nußdorf am Attersee, Ostansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:WappenNussdorf.jpg|thumb| Wappen]]&lt;br /&gt;
Die Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 23. März 1982 festgesetzten Gemeindefarben erfolgte durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 7. Juni 1982. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau eine erniedrigte, silberne Wellenleiste, darauf ein silbernes Segelboot mit goldenem Rumpf; im Schildfuß eine goldene, liegende Walnuß. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Blau. Segelboot und Welle charakterisieren die Lage und den Wassersport am Attersee, die Walnuss spielt auf den bereits um das Jahr 1190 nachweisbaren Ortsnamen an. - Entwurf des Wappens: Herbert Erich Baumert, Linz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindeorgane ===&lt;br /&gt;
Seit der Landtagswahl am 26.9.2021 ist die ÖVP mit 10 und die FPÖ mit 3 Mandataren im Gemeinderat vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindevorstand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mayrhauser Josef, Ing. (Bürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hammerl Herbert (Vizebürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Claudia Mag. (Gemeindevorstand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinderatsmitglieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kletzl Ingrid (Gemeindevorstand, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebetsberger Julia, Mag. (FH) (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wider Katharina (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häupl Heinrich, Mag. Dr. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Alexander (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperr Stefan (Gemeinderat, ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neubacher Franz, Ing. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reyer Alois (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roither Andreas (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendl Manfred (Gemeinderat, FPÖ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Nicht als offizielle Partnergemeinde, jedoch durch langjährige freundschaftlichen Beziehungen und gegenseitige Besuche der Musikkapellen, wird der Kontakt zu Nussdorf am Bodensee gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Versorgung ==&lt;br /&gt;
[[Autobahn]]:&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
* A 1 (Westautobahn) Wien – Salzburg. Anschlussstelle Exit 235: St. Georgen im Attergau, Entfernung 6 Kilometer &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesstraßen: &lt;br /&gt;
* B 151 Attersee Straße von Timelkam (B 1) über Seewalchen, Attersee und Unterach nach Mondsee.&lt;br /&gt;
Gemeindestraßen nach Oberwang, Limberg, Dachsteinblick, Reith, Aich, Aichereben, Wienerroith, Dickau&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ortschaftswege, Güterwege, Forststraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserversorgung===&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung erfolgt durch öffentliche  Trinkwasseranlagen der Gemeinde und durch eine Wassergenossenschaft in Stockwinkl. Daneben gibt es einige private Wasserversorgungseinrichtungen für Privathäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entsorgungseinrichtungen===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Nußdorf verfügt über ein öffentliches Kanalnetz. Bis auf wenige Einzelobjekte ist das gesamte Gemeindegebiet erschlossen. Die Abwässer werden in das Ringleitungssystem des Reinhaltungsverbandes Attersee, mit der Kläranlage in Lenzing, eingeleitet. Hausmüll, Altpapier und Kunststoffverpackungen können durch ein regelmäßiges Abholsystem entsorgt werden. An mehreren Stellen der Gemeinde befinden sich Altglascontainer. Am Bauhof der Gemeinde steht eine Entsorgungsmöglichkeit für Baum und Strauchschnitt, in Oberwang eine Kompostieranlage für Grünschnitt und in St. Georgen ein großes Abfallsammelzentrum zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wegekreuz in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|px300|Wegkreuz oberhalb von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail.jpg|thumb|Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Musikpavillon in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Musikpavillon in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Bevölkerung bekennt sich zur römisch-katholischen Religion. Die Pfarre wird gemeinsam mit anderen Pfarren seelsorglich betreut. Die religiösen Feste werden traditionell mit großer Anteilnahme der Bevölkerung begangen. Nußdorf kann auf eine lange Tradition der evangelischen Glaubensgemeinschaft zurückblicken. Sie ist überwiegend in der Ortschaft Zell beheimatet, wo in der evangelischen Schule von 1789 bis 1925 die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet wurden. Sie gehören zur [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|evangelischen Pfarrgemeinde und Kirche in Attersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[Pfarrkirche Nußdorf]] ist in einem eigenen Artikel beschrieben. Überregionale Bekanntheit hat das Marienbild des Malers Emanuel Oberhauser erlangt. Emma Adler, die Gattin von Victor Adler, dem Gründer der sozialdemokratischen Partei Österreichs, diente dafür als Modell. Das Bild war anlässlich des 100-jährigen Bestehens der SPÖ 1989 in Wien ausgestellt. Der belgische Orgelbauer Patrick Collon baute von 1995 bis 1998 in seiner Manufacture d’orgues de Bruxelles eine neue Orgel für die Nußdorfer Kirche. Sie ist nach dem Vorbild der alten spanischen Orgeln aufgebaut und gilt in seiner Art als einmalig im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
*[[Kleindenkmale in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Kapellen in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die [[Musikkapelle Nußdorf]] bietet sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch den Urlaubsgästen seit 1852 musikalische Unterhaltung und spielt eine tragende Rolle im kulturellen und öffentlichen Leben. &lt;br /&gt;
Das Spielen von Theaterstücken lebt in Nußdorf am Attersee in periodischen Abständen auf und wird im Artikel, [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] beschrieben.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von den Künstlern, die in der Vergangenheit in Nußdorf gewohnt haben, sei stellvertretend erinnert an die Schauspielerin Lotte Medelsky, die Maler [[Sigmund Walter Hampel]], [[Ferdinand Matthias Zerlacher]], [[Hubert Lechner]], die Schriftsteller Dora Stockert-Meynert, Fritz Stüber-Gunther und Heinz Konsalik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Holzknechtmarterl]] werden die Kleindenkmäler beschrieben, die entlang der Wanderwege in den Nußdorfer Wäldern an verunglückte Forstarbeiter erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 wird das Kriegerdenkmal für die Opfer des [[Erster Weltkrieg|ersten Weltkrieges]] errichtet. Der Entwurf stammt vom Wiener Künstler [[Sigmund Walter Hampel]], der seine Sommerfrischen und auch seinen Lebensabend in der [[Villa Ransonnet]] in Nußdorf verbrachte und auch in Nußdorf begraben ist. 1954 wurde das Kriegerdenkmal erweitert und mit den Namen der Opfer des [[Nußdorf im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Gegenwärtiges und vergangenes Brauchtum wird im Beitrag [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Nußdorfer Bürger ab 1860]] zeigt Fotografien von Nußdorfer Bürgern, die Nußdorf mitgeprägt und mitgestaltet haben, von der Mitte des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts alleine oder im Familienkreis, bei Festen, Feiern und besonderen Anlässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kameradschaftsbundes ist im Artikel [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] dargestellt. &lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
*Die [[Reiserbauer-Mühle]] ist ein Freilichtmuseum in der Gemeinde Nußdorf, die als letzte der einst zahlreichen kleinen Getreidemühlen von einer Schar Freiwilliger vor dem Verfall gerettet wurde. Im Sommer kann bei regelmäßigen Vorführungen beobachtet werden, wie mühsam früher für das tägliche Brot gearbeitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der [[Wildholzweg Nußdorf]] wurde 2009 als EU-Leaderprojekt angelegt, informiert anschaulich über die Themen Wald und Holz und führt zu einem &amp;quot;Kraftplatz&amp;quot;, dem &amp;quot;Pfarrer Salettl&amp;quot; oberhalb von Nussdorf der eine einzigartigen Rundblick, fast über den gesamten Attersee bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Dorfkrippe Nußdorf]] wird über Initiative der Goldhaubenfrauen seit 1998 alljährlich von Adventbeginn bis Mitte Jänner im Musikpavillon aufgestellt. Die lebensgroßen Figuren wurden von der Malerin und Bildhauerin Nora Brunnhofer geschaffen und deren Aussehen nach &amp;quot;echten&amp;quot; Personen (Wirtsleute, Bergbäurin etc.) aus Nussdorf geformt.&lt;br /&gt;
=== Kulturveranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Konzerte der [[Musikkapelle Nußdorf]] und auswärtiger Musikgruppen, Diverse Vernissagen, Ausstellungen, Lesungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] wird die Entwicklung des Fremdenverkehrs beschrieben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Jausenstation Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Gasthaus Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pension Rosenauer.jpg|thumb|Pension Rosenauer in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Hotels und Gastronomie ===&lt;br /&gt;
Bräugasthof Aichinger, Landgasthof Ragginger, 1er Beisl, [[Villa Ransonnet|Grafengut]], Restaurant Seecamping Wiesinger, Restaurant Seestern, Restaurant Achterdeck, Kleiner Lex am See, Dorfstube Großpointner, Cafe Alte Schmiede, Cafe Auinger, Axl’s Bar, Gasthaus Danter Aich, Gasthaus Fischerwirt – Erricher, Hotel Gasthaus Schönberger, Gasthaus Dachsteinblick, nicht vollständig&lt;br /&gt;
===Pensionen===&lt;br /&gt;
Pension Neubacher, Pension Rosenauer, (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
===Campingplätze===&lt;br /&gt;
Camping Wiesinger, Camping Graus, Camping Gruber, Camping Bruckbacher, Camping Hemetsberger,&lt;br /&gt;
[[Bild:NußdorfLuftbild2003.jpg|thumb|Nußdorfer Campingplätze um 2003]]&lt;br /&gt;
=== Beispiele einiger Gewerbebetriebe ===&lt;br /&gt;
[[Gerberei|Gerberei Kölblinger]], Haberltüren, Werke aus Holz - Norbert Haberl, Tischlerei Rebhan, Tischlerei Wiesner, Tischlerei Treml, Tischlerei KARL, Tischlerei Neubacher, [[Niedermayrsäge|Gewerbeimmobilie Attersee]], Bootslift - Schlosserei Fritz Wiesinger, Elektro – Kühlanlagen Rosenauer, Bäckerei Auinger, [[Holz als Energieträger|Nahwärme Heizwerk Ragginger]], Polar Instruments Reischer, Attersee Exclusiv Immobilien,  [[Raiffeisenbank Attersee-Süd|Pivat Banking und Raiffeisenbank Attersee Süd]], Gartenservice Adam, Gartenservice Enzlmüller, Buchhaltungen Wendl, Segelschule-Bootvermietung Koller, Dorfmarkt und Tankstelle Nußdorf, Kaufhaus Schönberger, Erdbau Holzer, Ofenbau - Fliesen Gebhart, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Von den zahlreichen Bauernhöfen in Nussdorf sind nur wenige Voll- und Nebenerwerbsbetriebe übrig geblieben. Die großen Hofgebäude und Seegrundstücke werden touristisch genützt. Es sind Pensionen, Fremdenzimmer, Ferienwohnungen und fünf Campingplätze entstanden. Die landwirtschaftlichen Flächen sind überwiegend verpachtet oder wurden als Wohngebiet umgewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Tennisplätze, Kinderspielplätze, Beachvolleyballplatz, [[Wildholzweg Nußdorf|Themenwege]], Wanderwege, [[Golfclub am Attersee|Golfplatz]], Turngruppen, Badeplätze, Segelschule, Bootvermietung, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Wandern in Nußdorf-Umgebung]] zeigt einen illustrierten Wanderführer durch die [[Wald|Bergwälder]] und zu den lohnendsten Aussichtsplätzen.  Entlang der Wanderwege zeugen Kleindenkmäler, wie die [[Holzknechtmarterl]] oder die wiedererrichtete [[Schindelbaumstube]], eine alte Holzknecht &amp;quot;Sölln&amp;quot; zwischen Nußdorf und Oberwang, für interessante Einblicke in die [[Holzfuhrwerk|Waldarbeit]] früherer Zeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Kirchliche Feste, [[Kirtage|Kirtag]], [[Musikkapelle Nußdorf|Konzerte der Musikkapelle]], Jazzkonzerte, Gartenfeste der Feuerwehren, [[OMG Nußdorf|Oldtimer Bergpreis]], Wertungsausfahrt und Teilemarkt, Radrennen zum Dachsteinblick, [[Wildholzweg Nußdorf|Feste am Wildholzweg]], (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Organisationen ==&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879|Militärveteranen Verein Nußdorf am Attersee]], gegründet: 01.01.1879 jetzt Kameradschaftsbund &lt;br /&gt;
*LosVerein Nußdorf am Attersee, gegründet: 09.12.1882 (Glücksspiel) - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870|Verschönerungsverein Nußdorf am Attersee, gegründet: 1886]]&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf a. Attersee, gegründet: 01.01.1890]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] - wird von Zeit zu Zeit aktiv&lt;br /&gt;
*Gewerbl. UV Selbsthilfe OÖ u.Sbg (OGr) Nußdorf, gegründet: 23.02.1904 &lt;br /&gt;
*Segler Verein Nußdorf, gegründet: 30.08.1907 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*Christlicher Arbeiter Verein Nußdorf Ugb., gegründet: 05.11.1907 - aufgelöst &lt;br /&gt;
*Politik: Südmark (OGr) Nußdorf a.A., gegründet: 14.01.1909 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich, gegründet: 05.07.1912]] &lt;br /&gt;
*[[Musikkapelle Nußdorf|Musikverein]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Goldhaubenfrauen|Goldhaubenfrauen]] &lt;br /&gt;
*Tennisclub &lt;br /&gt;
*[[Golfclub am Attersee]] &lt;br /&gt;
*[[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Feuerwehren ===&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf (Kommandant Martin Koblmüller)]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich (Kommandant Ernst Aigner)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserrettung===&lt;br /&gt;
In Nussdorf befindet sich ein Stützpunkt der O.Ö. Wasserrettung mit Einsatz- und Tauchstation sowie einem überregionalen Ausbildungszentrum. Die [[Nußdorfer Wasserrettung]] leistet permanente Ausbildungsarbeit für Schwimmer, Rettungsschwimmer und Taucher, insbesondere für Kinder und Jugendliche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Bildung ==&lt;br /&gt;
Kindergarten, Volksschule Nussdorf, Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Bibliothek ===&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.bvoe.at/willkommen Öffentliche Pfarrbibliothek in der Raiffeisenbank - 4865 Nußdorf am Attersee, Dorfstraße 50 - Mail: nussdorf@bibliotheken.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Umwelt ==&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
Zwei Naturdenkmale wurden in Nußdorf unter Schutz gestellt. Es sind dies die [[Weißpappel Nussdorf|Weißpappel an der Anlegestelle]] und der ehemalige [[Ahorn in Nußdorf|Ahorn beim Café Seestern]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Gesundheit und Soziales ==&lt;br /&gt;
Gemeindearzt Dr. Markus Wenger-Öhn mit Hausapotheke, Logopädie Renate Neubacher, (nicht vollständig) &lt;br /&gt;
*[[Rotes Kreuz Ortsstelle St. Georgen im Attergau]], der auch die Gemeinde Nußdorf zugeordnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Bürgermeister der Gemeinde Nußdorf a. A. ]]&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch|Bürgermeister der Gemeinde Lichtenbuch]], (&#039;&#039;&#039;Lichtenbuch&#039;&#039;&#039;, Gemeinde Nußdorf am Attersee, war von 1850 bis 1938 eine eigene Gemeinde).&lt;br /&gt;
*[[Ehrenbürger von Nußdorf|Ehrenbürger und Ehrenringträger von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Eugen Ransonnet]], Gründer des [[Union-Yacht-Club Attersee]] und des [[Tourismusverband Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Sigmund Walter Hampel]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Hubert Lechner]], Grafiker&lt;br /&gt;
*[[Ferdinand Matthias Zerlacher]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Alois Raimund Hein]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Johanna Raudaschl]], Nußdorfer Bäuerin, [https://www.oeaw.ac.at/acdh/oebl/biographien-des-monats/juli Biographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]&lt;br /&gt;
*[[Robert Eitzinger]], Unternehmer&lt;br /&gt;
*[[Joannes Karolus Schorn]], Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
*[[Ransonnet-Themenweg]]&lt;br /&gt;
*[[Wildholzweg Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Reiserbauer-Mühle]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Architektur und Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] wird die bauliche Entwicklung beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webcams ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aichereben.at Wetterstation Aichereben (Aktuelles Wetter - Webcam - Satellitenbild - Statistik)]&lt;br /&gt;
*[[Webcams]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie Nußdorf ==&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Bildergalerie Nußdorf|&#039;&#039;&#039;Bildergalerie Nußdorf&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee Wikipedia Nussdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.ooe.gv.at/system/web/default.aspx?menuonr=220257767 Homepage der Gemeinde Nussdorf]* &lt;br /&gt;
* [http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetgemeinden/Start.jsp?id%F6stat=41718 Land Oberösterreich]&lt;br /&gt;
* {{Kulturführer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden der Region Attersee-Attergau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeämter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Politik und Verwaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Geografie und Natur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Manfred_Hemetsberger&amp;diff=66659</id>
		<title>Manfred Hemetsberger</title>
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		<updated>2026-01-08T10:23:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:ManfredHolz Kopie.jpg|thumb|Manfred Hemetsberger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Manfred Hemetsberger&#039;&#039;&#039;, geb. 1943 lebt in [[Nußdorf am Attersee]], ist verheiratet, hat zwei Töchter und drei Enkelkinder. Nach seiner beruflichen Ausbildung in der Holzfachschule Kuchl und zwei Jahren Praxis in einem Sägewerk in Mauthausen übernahm er die elterliche [[Niedermayrsäge]]. Gemeinsam mit seiner Ehefrau gestaltete er den Betrieb zu einer Möbelproduktion und danach zu einem [http://www.gewerbeimmobilie-attersee.at Gewerbepark] um, den er nach wie vor betreut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Drei Perioden lang arbeitete er im Nußdorfer Gemeinderat für die ÖVP und den Wirtschaftsbund mit. Für den Verein, &amp;quot;[[Freunde der Archäologie]] - an den Seeufern des Attersees und seines Hinterlandes&amp;quot; und das „Museum ATARHOF“ erstellte und betreute er von der Gründung 2017 bis zur Auflösung 2024 den Internetauftritt. Für die regelmäßig erscheinenden Nußdorfer Gemeindenachrichten verfasst er die Chronikbeiträge. Im Verein AtterWiki ist er seit der Gründung 2009 engagiert und behandelt Themen rund um Wald, Holz, Forstwirtschaft, Holzverarbeitung, Geschichtliches aus seiner Heimatgemeinde und weitere Aspekte. Bisherige Beiträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. [[Nußdorf am Attersee]] 2. [[Holz]] / 3. [[Wald]] / 4. [[Waldinventur]] / 5. [[Forstwirtschaft]] / 6. [[Holzverarbeitung]] / 7. [[Holzfuhrwerk]] / 8. [[Plätte]] / 9. [[Sägewerk]] / 10. [[Niedermayrsäge]] / 11. [[Tischlerei]] / 12. [[Gerberei]] / 13. [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] / 14. [[Radetzkys Lebensretter]] / 15. [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]] / 16. [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] / 17. [[Geologie des Attergaues]] / 18. [[Segeln]] / 19. [[Rosenwind]] / 20. [[Pfarrkirche Nußdorf]] / 21. [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] / 22. [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] / 23. [[Holzknechtmarterl]] / 24. [[Schindelbaumstube]] / 25. [[Wandern in Nußdorf-Umgebung]] / 26. [[Nußdorf im Ersten Weltkrieg]] / 27. [[Nußdorf im Zweiten Weltkrieg]] / 28. [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] / 29. [[Nußdorfer Turnverein 1926-38]] / 30. [[Musikkapelle Nußdorf]] / 31. [[Nußdorfer Feuerwehren]] / 32. [[Zimmerei]] / 33. [[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf]] / 34. [[Golf am Attersee]] / 35. [[Golfclub am Attersee]] / 36. [[Golfclub Weyregg am Attersee]] / 37. [[Nußdorfer Goldhaubenfrauen]] / 38. [[Eisarschregatta für Optimisten]] / 39. [[Maibaum]] / 40. [[Stimmungsbilder]] / 41. [[Holz als Energieträger]] / 42. [[Elektrifizierung im Attergau]] / 43. [[Holzdraht]] / 44. [[Sigmund Walter Hampel]] / 45. [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] / 46. [[Hubert Lechner]] / 47. [[Raiffeisen]] / 48. [[Naturpark Attersee-Traunsee]] / 49. [[Maria Jeritza]] / 50. [[Nußdorfer Wasserrettung]] / 51. [[Ferdinand Matthias Zerlacher]] / 52. [[Nußdorfer Bürger ab 1860]] / 53. [[Pflanzen der Steinzeit]] / 54. [[Nußdorfer Erbhöfe]] / 55. [[Brücken bauen]] / 56. [[Nußdorfer Bach]] / 57. [[Nußdorfer Heimatbuch mit Attergauer Kulturführer]] / 58. [[Robert Eitzinger]] / 59. [[Joannes Karolus Schorn]] /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitales Heimatbuch ==&lt;br /&gt;
Für seine Heimatgemeinde [[Nußdorf am Attersee]] verfasste er ein digitales [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com Heimatbuch]. Es verknüpft geschichtliche Themen mit aktuellen Informationen über kulturelle und touristische Angebote der Region und wird von ihm laufend erweitert und aktualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AtterwikiAutorenSeew.jpg|thumb|Besprechung der AtterWiki-Autoren im Hotel Häupl in Seewalchen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstbetrachtung als AtterWiki-Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein während des Zweiten Weltkrieges Geborener kann ich mich an die Jahrzehnte danach noch gut erinnern. Vieles, was unseren Kindern schon eine fremde Welt geworden ist, habe ich von meiner Eltern- und Großelterngeneration und aus eigenen Erlebnissen noch lebhaft mitbekommen. Alte Gepflogenheiten und Arbeitsweisen, wie auch notgedrungene Abhängigkeiten und dadurch bedingte Denk- und Verhaltensmuster waren noch selbstverständlicher Teil des Alltags. Die nächsten Generationen werden die Lebensbedingungen dieser Zeit, samt ihren möglichen Lehren für Gegenwart und Zukunft daraus, nicht mehr so authentisch wiedergeben können wie jemand in meinem Alter. Zugleich erlauben die modernen Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung geschichtliche Themen einfacher als früher zu sammeln, darzustellen, zu archivieren und einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Über das Internet erreicht Wissenswertes aus unserer Region einen grenzenlosen Kreis von Interessenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nußdorf am Attersee stehen weniger Dokumente aus der Vergangenheit zur Verfügung als anderswo, da beim Großbrand im Jahr 1857 das gesamte Pfarrarchiv vernichtet wurde. Eine geschichtliche Fundgrube hat Walter Großpointner mit seiner umfangreichen Sammlung von alten Fotografien und Zeitdokumenten über Nußdorf und Umgebung zusammengetragen. Diese reichen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurück und erlauben eine Vorstellung vom ländlichen Leben und die touristische Entwicklung am Attersee. Viele alte Fotografien stammen von Familien, die oft über Jahrzehnte ihre Sommerfrische am Attersee verbrachten und mit der einheimischen Bevölkerung sehr verbunden waren. Aufschlussreiche Überlieferungen aus der Zeit von 1830 bis 1895 sind im Tagebuch des Michael Wiesinger vom Kollerhof erhalten geblieben. Die Erbhofforschungen von Hans Plötzeneder in den Jahren 1980 bis 1990 geben viele Aufschlüsse über die Geschichte der bäuerlichen Anwesen und Höfe in Nußdorf bis in das 14. Jahrhundert zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Tätigkeit im Verein AtterWiki betrachte ich nicht als Heimatforschung im eigentlichen Sinn, ich versuche lediglich Zeitdokumente und Überlieferungen und damit vielleicht auch Lehren aus der Vergangenheit für jüngere Generationen möglichst interessant aufzubereiten. In der sinnstiftenden Überzeugung, „Zukunft braucht Wissen was war“, macht mir die Mitwirkung unter der überaus kompetenten und motivierenden Leitung unseres Vereinsobmannes Franz Hauser viel Freude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen in Nußdorf|Hemetsberger, Manfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer|Hemetsberger, Manfred]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee&amp;diff=66359</id>
		<title>Nußdorf am Attersee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee&amp;diff=66359"/>
		<updated>2026-01-07T09:36:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gemeindeübersicht|Nußdorf am Attersee|Nußdorf v ReithergupfWeb.jpg|MiniMapNussdorf.png|WappenNussdorf.jpg|www.nussdorf.ooe.gv.at|Vöcklabruck (VB)|Vöcklabruck (früher Frankenmarkt)|Lichtenbuch, Nußdorf|27,3|1.132 (2024)|500|+437666|4865|47° 53′ 0″ N, 13° 31′ 29″ O|41718|Dorfstraße 33&amp;lt;br&amp;gt;4865 Nußdorf|Ing. Josef Mayrhauser (ÖVP)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Nußdorf am Attersee&#039;&#039;&#039; liegt am westlichen Ufer des [[Attersee (See)|Attersees]]. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,2 km, von West nach Ost 6,3 km.  44,3 % der Fläche sind bewaldet, 23,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
===Ortschaften ===&lt;br /&gt;
{{Ortschaften der Gemeinde Nußdorf}}&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
An die Gemeinde Nußdorf  grenzen die Gemeinden [[Attersee am Attersee]], [[Weyregg am Attersee|Weyregg]], [[Steinbach am Attersee|Steinbach]],  [[Unterach am Attersee|Unterach]],  [[Straß im Attergau|Straß]], und Oberwang. Die Grenzen zu Weyregg und Steinbach liegen in der Mitte des Attersees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NußdorfLuftbild2004Web.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf 2004]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nußdorf 1950-60.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf ca 1960]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PanoramaAichereben Web.JPG|thumb|Panorama von Aichereben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen datieren die ältesten Funde menschlicher Ansiedlungen am Attersee, von denen auch in Nußdorf Reste gefunden wurden, auf die Zeit um 3770 v.Chr. Die [[Pfahlbauten]] haben im Alpenbereich eine so hohe Bedeutung, dass sie im Juni 2011 in den Status eines UNESCO-Welterbes erhoben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit der [[Kelten]] ab etwa 600 bis 400 v.Chr. konnte durch Ausgrabungen im Attergau nachgewiesen werden. Um 180 v. Chr. gründeten mehrere Keltenstämme, mit ihnen auch die Alaunen und Saevaken, die im Gebiet um  Salzburg und Oberösterreich siedelten, das Königreich Noricum, das unter Kaiser Augustus (27 v. Chr. - 14 n. Chr.) von römischen Legionen besetzt wurde. Alte Mauerreste im Ortsteil Gmauredt, Schindergrube genannt, stammten vermutlich aus der Römerzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 375 setzte die Völkerwanderung ein, mit der es zur größten Umwälzung in Europa kam. Ab etwa 600 n. Chr. erfolgte die Besiedlung durch die Baiern. Ein in den 1950er Jahren in Nußdorf gefundenes Frauenskelett aus der Zeit der bairischen Besiedelung befindet sich heute im Stadtmuseum Wels. Dass das Gemeindegebiet schon bald nach der Völkerwanderung neu besiedelt war, bezeugt die frühe urkundliche Erwähnung der beiden Ortschaften Zell und Reith (&amp;quot;per fines riute et celle in aterse&amp;quot;, 748) in einem Mondseer Codex aus dem 12. Jahrhundert. Bei Reith handelt es sich um einen frühen Rodungsnamen, Zell bedeutet eine außerhalb der Klostergemeinschaft (in diesem Fall Mondsee) gelegene Mönchszelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer agilolfingischen Schenkungsurkunde aus dem 6. Jahrhundert wird die Hofmark Nußdorf erstmals erwähnt. Die Höfe gehörten schon vor der ersten Jahrtausendwende zum Benediktinerinnen-Kloster Nonnberg in Salzburg. Als in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts durch die Grafen von Raschenburg-Reichenhall das Frauenkloster Traunkirchen gegründet wurde, hatte dieses Kloster, neben dem [[Kloster Mondsee]], das schon im 10. Jahrhundert in Zell am Attersee – Zelle – mit Rodungstätigkeiten begonnen hatte, auch in der Nußdorfer Gegend Grundbesitz. Eine urkundliche Erwähnung von 1190 lautet auf  &amp;quot;Nisdorf&amp;quot;, alle späteren Belege verzeichnen jedoch die heutige Lautgestalt &amp;quot;Nußdorf&amp;quot;. Zins- und Robot-Leistungen waren lange Zeit an das Nonnenkloster Traunkirchen (1020 gegründet, 1573 aufgehoben) zu entrichten. Geringe Freiheiten hatten sich im 14. Jahrhundert vier Bauerngüter, der Nidernhof, der Kollerhof, der Seitlhof und der Mitterhof, erkämpft. Gegen Ende des Mittelalters, als der Siedlungsraum und die landwirtschaftlich nutzbare Fläche knapp wurden, entstanden durch Rodung neue Ortschaften im bergigen Hinterland (z.B. Wienerroith, urkundlich 1325 als &amp;quot;Winderreut&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarre Nußdorf geht mindestens in das 14. Jahrhundert zurück. In der Reformationszeit wird die Pfarre aufgelöst und später von den Jesuiten von Traunkirchen aus als Predigerkirche betreut. Über 200 Jahre war Nußdorf keine katholische Pfarre. Unter Joseph II. wurde Nußdorf 1783 wieder als Pfarre eingerichtet. Die Zahl der Protestanten war trotz Gegenreformation wegen der einschichtigen Lage sehr hoch und ist es mit etwa 12% auch heute noch (Österreichdurchschnitt 5,5%). Nach der Gewährung der Religionsfreiheit (Toleranzpatent 1781) bauten dreißig evangelische Familien eine eigene Schule in Zell am Attersee, die von 1789 bis 1925 bestand. In dieser &amp;quot;Konfessionsschule&amp;quot; wurden seinerzeit die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet. Sie gehörte damit zu den ältesten Privatschulen Oberösterreichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Gerberei]] am Nußdorferbach wurde bereits 1450 urkundlich erwähnt, dürfte aber vermutlich bereits seit etwa 1200 bestehen. Entlang der [[Nußdorfer Bach|Bachläufe]] entstanden einige Mühlen und [[Holzverarbeitung|Sägen]]. [[Wald]] und [[Holz]] hatten schon früh Bedeutung, insbesondere als [[Forstwirtschaft|Brennholzlieferant]] zur Salzversiedung im inneren Salzkammergut. Im 19. Jahrhundert wurde von den örtlichen [[Sägewerk|Sägen]] bereits Sägeholz auf dem Wasserweg bis Wien und Budapest geliefert. Ein Beispiel für das Werden und Vergehen einer &amp;quot;Brettersäge&amp;quot; ist die [[Niedermayrsäge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brandkatastrophe zerstörte 1857 im Ortskern von Nußdorf 14 Häuser. Auch der Pfarrhof und das wertvolle Pfarrarchiv wurden ein Raub der Flammen. Das im Privatbesitz des Kollerhofes erhalten gebliebene [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] ist eines der wenigen Zeitdokumente und gibt Aufschluss über das bäuerliche Leben dieser Zeit. Das [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]], die [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] und die [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] werden in eigenen AtterWiki-Beiträgen beschrieben. Die Grundlagen für diese Aufarbeitung hat der Nußdorfer Walter Großpointner mit seiner Sammlung alter Fotografien und Zeitdokumente geschaffen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Sommergäste nach Nußdorf, und in der Folgezeit entstanden einige Villenbauten am See. Zu erwähnen sind hier die Latzel-Villa, die bei einem späteren Umbau den klassizistischen Schlosscharakter erhielt, sowie die [[Villa Ransonnet|Ransonnet-Villa]], welche 1873 von [[Eugen Ransonnet|Eugen Freiherr von Ransonnet-Villez]] (1838–1926) erbaut wurde. Die Tochter des Freiherrn, Eugenie, vermachte den Besitz der Diözese Linz als Erholungsheim des Priesterseminars. Nach gründlichen Adaptierungen wird es als Seminarhotel &amp;quot;Grafengut&amp;quot; genützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Artikeln [[Nußdorf im 1. Weltkrieg]] und [[Nußdorf im 2. Weltkrieg]] wird versucht anhand alter Fotografien die Zeit um die beiden Weltkriege darzustellen. Der Artikel [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] schildert einen ungewöhnlichen Aspekt des Nußdorfer Fremdenverkehrs als die Ferienwohnungen und auch das Barackenlager unterhalb des Wieserbauernhofes als Notquartiere dienen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com/ digitalen Nußdorfer Heimatbuch] sind die verschiedenen Kapitel in PDF-Dateien gegliedert, welche einzeln aufgerufen, aus dem Internet geladen, gespeichert und auch ausgedruckt werden können. Die geschichtlichen Themen werden ergänzt mit aktuellen Hinweisen auf Museen, Ausstellungen, Pavillons, Themenwegen und vielen weiteren Zeugnissen aus der Vergangenheit, welche Einheimische und Gäste zum Besuch einladen. Darüber hinaus wird auf vielfältige Kulturveranstaltungen aufmerksam gemacht. Auf diese Weise dient das digitale Heimatbuch auch als Medium für Freizeitaktivitäten, als Kulturführer und als Marketinginstrument für den Tourismus. Mehrere Vereine mit vielen ehrenamtlichen Mitgliedern bemühen sich um die Aufbereitung und Wissensvermittlung der faszinierenden Geschichte des Attergaus. Die intensive Zusammenarbeit mit international renommierten Experten und universitären Einrichtungen garantiert höchstes wissenschaftliches Niveau. Dieses [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com/ „e &amp;gt;heimat&amp;lt; book] versucht diese Bemühungen zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Attergau]]&lt;br /&gt;
*[[Landgraben]]&lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch]]&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Nussdorf.jpg|thumb|Blick von der Sonnleithen über Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:Nußdorf v Reithergupf süd Web.jpg|thumb|Blick vom Reithergupf in Richtung Reith, Dexelbach, Parschallen&lt;br /&gt;
Datei:Atterseeblick v. Nußdorf PICT0009.jpg|thumb|Atterseeblick von Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:Panoramabild Nußdorf am Attersee.JPG|thumb|Panoramabild Nußdorf am Attersee (Ansicht von Südosten über den See hinweg)&lt;br /&gt;
Datei:Panoramabild Attersee Westuferseite.JPG|thumb|Gemeindegebiet von Nußdorf am Attersee, Ostansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:WappenNussdorf.jpg|thumb| Wappen]]&lt;br /&gt;
Die Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 23. März 1982 festgesetzten Gemeindefarben erfolgte durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 7. Juni 1982. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau eine erniedrigte, silberne Wellenleiste, darauf ein silbernes Segelboot mit goldenem Rumpf; im Schildfuß eine goldene, liegende Walnuß. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Blau. Segelboot und Welle charakterisieren die Lage und den Wassersport am Attersee, die Walnuss spielt auf den bereits um das Jahr 1190 nachweisbaren Ortsnamen an. - Entwurf des Wappens: Herbert Erich Baumert, Linz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindeorgane ===&lt;br /&gt;
Seit der Landtagswahl am 26.9.2021 ist die ÖVP mit 10 und die FPÖ mit 3 Mandataren im Gemeinderat vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindevorstand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mayrhauser Josef, Ing. (Bürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hammerl Herbert (Vizebürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Claudia Mag. (Gemeindevorstand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinderatsmitglieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kletzl Ingrid (Gemeindevorstand, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebetsberger Julia, Mag. (FH) (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wider Katharina (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häupl Heinrich, Mag. Dr. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Alexander (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperr Stefan (Gemeinderat, ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neubacher Franz, Ing. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reyer Alois (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roither Andreas (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendl Manfred (Gemeinderat, FPÖ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Nicht als offizielle Partnergemeinde, jedoch durch langjährige freundschaftlichen Beziehungen und gegenseitige Besuche der Musikkapellen, wird der Kontakt zu Nussdorf am Bodensee gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Versorgung ==&lt;br /&gt;
[[Autobahn]]:&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
* A 1 (Westautobahn) Wien – Salzburg. Anschlussstelle Exit 235: St. Georgen im Attergau, Entfernung 6 Kilometer &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesstraßen: &lt;br /&gt;
* B 151 Attersee Straße von Timelkam (B 1) über Seewalchen, Attersee und Unterach nach Mondsee.&lt;br /&gt;
Gemeindestraßen nach Oberwang, Limberg, Dachsteinblick, Reith, Aich, Aichereben, Wienerroith, Dickau&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ortschaftswege, Güterwege, Forststraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserversorgung===&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung erfolgt durch öffentliche  Trinkwasseranlagen der Gemeinde und durch eine Wassergenossenschaft in Stockwinkl. Daneben gibt es einige private Wasserversorgungseinrichtungen für Privathäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entsorgungseinrichtungen===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Nußdorf verfügt über ein öffentliches Kanalnetz. Bis auf wenige Einzelobjekte ist das gesamte Gemeindegebiet erschlossen. Die Abwässer werden in das Ringleitungssystem des Reinhaltungsverbandes Attersee, mit der Kläranlage in Lenzing, eingeleitet. Hausmüll, Altpapier und Kunststoffverpackungen können durch ein regelmäßiges Abholsystem entsorgt werden. An mehreren Stellen der Gemeinde befinden sich Altglascontainer. Am Bauhof der Gemeinde steht eine Entsorgungsmöglichkeit für Baum und Strauchschnitt, in Oberwang eine Kompostieranlage für Grünschnitt und in St. Georgen ein großes Abfallsammelzentrum zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wegekreuz in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|px300|Wegkreuz oberhalb von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail.jpg|thumb|Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Musikpavillon in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Musikpavillon in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Bevölkerung bekennt sich zur römisch-katholischen Religion. Die Pfarre wird gemeinsam mit anderen Pfarren seelsorglich betreut. Die religiösen Feste werden traditionell mit großer Anteilnahme der Bevölkerung begangen. Nußdorf kann auf eine lange Tradition der evangelischen Glaubensgemeinschaft zurückblicken. Sie ist überwiegend in der Ortschaft Zell beheimatet, wo in der evangelischen Schule von 1789 bis 1925 die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet wurden. Sie gehören zur [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|evangelischen Pfarrgemeinde und Kirche in Attersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[Pfarrkirche Nußdorf]] ist in einem eigenen Artikel beschrieben. Überregionale Bekanntheit hat das Marienbild des Malers Emanuel Oberhauser erlangt. Emma Adler, die Gattin von Victor Adler, dem Gründer der sozialdemokratischen Partei Österreichs, diente dafür als Modell. Das Bild war anlässlich des 100-jährigen Bestehens der SPÖ 1989 in Wien ausgestellt. Der belgische Orgelbauer Patrick Collon baute von 1995 bis 1998 in seiner Manufacture d’orgues de Bruxelles eine neue Orgel für die Nußdorfer Kirche. Sie ist nach dem Vorbild der alten spanischen Orgeln aufgebaut und gilt in seiner Art als einmalig im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
*[[Kleindenkmale in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Kapellen in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die [[Musikkapelle Nußdorf]] bietet sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch den Urlaubsgästen seit 1852 musikalische Unterhaltung und spielt eine tragende Rolle im kulturellen und öffentlichen Leben. &lt;br /&gt;
Das Spielen von Theaterstücken lebt in Nußdorf am Attersee in periodischen Abständen auf und wird im Artikel, [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] beschrieben.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von den Künstlern, die in der Vergangenheit in Nußdorf gewohnt haben, sei stellvertretend erinnert an die Schauspielerin Lotte Medelsky, die Maler [[Sigmund Walter Hampel]], [[Ferdinand Matthias Zerlacher]], [[Hubert Lechner]], die Schriftsteller Dora Stockert-Meynert, Fritz Stüber-Gunther und Heinz Konsalik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Holzknechtmarterl]] werden die Kleindenkmäler beschrieben, die entlang der Wanderwege in den Nußdorfer Wäldern an verunglückte Forstarbeiter erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 wird das Kriegerdenkmal für die Opfer des [[Erster Weltkrieg|ersten Weltkrieges]] errichtet. Der Entwurf stammt vom Wiener Künstler [[Sigmund Walter Hampel]], der seine Sommerfrischen und auch seinen Lebensabend in der [[Villa Ransonnet]] in Nußdorf verbrachte und auch in Nußdorf begraben ist. 1954 wurde das Kriegerdenkmal erweitert und mit den Namen der Opfer des [[Nußdorf im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Gegenwärtiges und vergangenes Brauchtum wird im Beitrag [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Nußdorfer Bürger ab 1860]] zeigt Fotografien von Nußdorfer Bürgern, die Nußdorf mitgeprägt und mitgestaltet haben, von der Mitte des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts alleine oder im Familienkreis, bei Festen, Feiern und besonderen Anlässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kameradschaftsbundes ist im Artikel [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] dargestellt. &lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
*Die [[Reiserbauer-Mühle]] ist ein Freilichtmuseum in der Gemeinde Nußdorf, die als letzte der einst zahlreichen kleinen Getreidemühlen von einer Schar Freiwilliger vor dem Verfall gerettet wurde. Im Sommer kann bei regelmäßigen Vorführungen beobachtet werden, wie mühsam früher für das tägliche Brot gearbeitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der [[Wildholzweg Nußdorf]] wurde 2009 als EU-Leaderprojekt angelegt, informiert anschaulich über die Themen Wald und Holz und führt zu einem &amp;quot;Kraftplatz&amp;quot;, dem &amp;quot;Pfarrer Salettl&amp;quot; oberhalb von Nussdorf der eine einzigartigen Rundblick, fast über den gesamten Attersee bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Dorfkrippe Nußdorf]] wird über Initiative der Goldhaubenfrauen seit 1998 alljährlich von Adventbeginn bis Mitte Jänner im Musikpavillon aufgestellt. Die lebensgroßen Figuren wurden von der Malerin und Bildhauerin Nora Brunnhofer geschaffen und deren Aussehen nach &amp;quot;echten&amp;quot; Personen (Wirtsleute, Bergbäurin etc.) aus Nussdorf geformt.&lt;br /&gt;
=== Kulturveranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Konzerte der [[Musikkapelle Nußdorf]] und auswärtiger Musikgruppen, Diverse Vernissagen, Ausstellungen, Lesungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] wird die Entwicklung des Fremdenverkehrs beschrieben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Jausenstation Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Gasthaus Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pension Rosenauer.jpg|thumb|Pension Rosenauer in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Hotels und Gastronomie ===&lt;br /&gt;
Bräugasthof Aichinger, Landgasthof Ragginger, 1er Beisl, [[Villa Ransonnet|Grafengut]], Restaurant Seecamping Wiesinger, Restaurant Seestern, Restaurant Achterdeck, Kleiner Lex am See, Dorfstube Großpointner, Cafe Alte Schmiede, Cafe Auinger, Axl’s Bar, Gasthaus Danter Aich, Gasthaus Fischerwirt – Erricher, Hotel Gasthaus Schönberger, Gasthaus Dachsteinblick, nicht vollständig&lt;br /&gt;
===Pensionen===&lt;br /&gt;
Pension Neubacher, Pension Rosenauer, (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
===Campingplätze===&lt;br /&gt;
Camping Wiesinger, Camping Graus, Camping Gruber, Camping Bruckbacher, Camping Hemetsberger,&lt;br /&gt;
[[Bild:NußdorfLuftbild2003.jpg|thumb|Nußdorfer Campingplätze um 2003]]&lt;br /&gt;
=== Beispiele einiger Gewerbebetriebe ===&lt;br /&gt;
[[Gerberei|Gerberei Kölblinger]], Haberltüren, Werke aus Holz - Norbert Haberl, Tischlerei Rebhan, Tischlerei Wiesner, Tischlerei Treml, Tischlerei KARL, Tischlerei Neubacher, [[Niedermayrsäge|Gewerbeimmobilie Attersee]], Bootslift - Schlosserei Fritz Wiesinger, Elektro – Kühlanlagen Rosenauer, Bäckerei Auinger, [[Holz als Energieträger|Nahwärme Heizwerk Ragginger]], Polar Instruments Reischer, Attersee Exclusiv Immobilien,  [[Raiffeisenbank Attersee-Süd|Pivat Banking und Raiffeisenbank Attersee Süd]], Gartenservice Adam, Gartenservice Enzlmüller, Buchhaltungen Wendl, Segelschule-Bootvermietung Koller, Dorfmarkt und Tankstelle Nußdorf, Kaufhaus Schönberger, Erdbau Holzer, Ofenbau - Fliesen Gebhart, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Von den zahlreichen Bauernhöfen in Nussdorf sind nur wenige Voll- und Nebenerwerbsbetriebe übrig geblieben. Die großen Hofgebäude und Seegrundstücke werden touristisch genützt. Es sind Pensionen, Fremdenzimmer, Ferienwohnungen und fünf Campingplätze entstanden. Die landwirtschaftlichen Flächen sind überwiegend verpachtet oder wurden als Wohngebiet umgewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Tennisplätze, Kinderspielplätze, Beachvolleyballplatz, [[Wildholzweg Nußdorf|Themenwege]], Wanderwege, [[Golfclub am Attersee|Golfplatz]], Turngruppen, Badeplätze, Segelschule, Bootvermietung, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Wandern in Nußdorf-Umgebung]] zeigt einen illustrierten Wanderführer durch die [[Wald|Bergwälder]] und zu den lohnendsten Aussichtsplätzen.  Entlang der Wanderwege zeugen Kleindenkmäler, wie die [[Holzknechtmarterl]] oder die wiedererrichtete [[Schindelbaumstube]], eine alte Holzknecht &amp;quot;Sölln&amp;quot; zwischen Nußdorf und Oberwang, für interessante Einblicke in die [[Holzfuhrwerk|Waldarbeit]] früherer Zeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Kirchliche Feste, [[Kirtage|Kirtag]], [[Musikkapelle Nußdorf|Konzerte der Musikkapelle]], Jazzkonzerte, Gartenfeste der Feuerwehren, [[OMG Nußdorf|Oldtimer Bergpreis]], Wertungsausfahrt und Teilemarkt, Radrennen zum Dachsteinblick, [[Wildholzweg Nußdorf|Feste am Wildholzweg]], (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Organisationen ==&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879|Militärveteranen Verein Nußdorf am Attersee]], gegründet: 01.01.1879 jetzt Kameradschaftsbund &lt;br /&gt;
*LosVerein Nußdorf am Attersee, gegründet: 09.12.1882 (Glücksspiel) - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870|Verschönerungsverein Nußdorf am Attersee, gegründet: 1886]]&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf a. Attersee, gegründet: 01.01.1890]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] - wird von Zeit zu Zeit aktiv&lt;br /&gt;
*Gewerbl. UV Selbsthilfe OÖ u.Sbg (OGr) Nußdorf, gegründet: 23.02.1904 &lt;br /&gt;
*Segler Verein Nußdorf, gegründet: 30.08.1907 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*Christlicher Arbeiter Verein Nußdorf Ugb., gegründet: 05.11.1907 - aufgelöst &lt;br /&gt;
*Politik: Südmark (OGr) Nußdorf a.A., gegründet: 14.01.1909 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich, gegründet: 05.07.1912]] &lt;br /&gt;
*[[Musikkapelle Nußdorf|Musikverein]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Goldhaubenfrauen|Goldhaubenfrauen]] &lt;br /&gt;
*Tennisclub &lt;br /&gt;
*[[Golfclub am Attersee]] &lt;br /&gt;
*[[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Feuerwehren ===&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf (Kommandant Martin Koblmüller)]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich (Kommandant Ernst Aigner)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserrettung===&lt;br /&gt;
In Nussdorf befindet sich ein Stützpunkt der O.Ö. Wasserrettung mit Einsatz- und Tauchstation sowie einem überregionalen Ausbildungszentrum. Die [[Nußdorfer Wasserrettung]] leistet permanente Ausbildungsarbeit für Schwimmer, Rettungsschwimmer und Taucher, insbesondere für Kinder und Jugendliche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Bildung ==&lt;br /&gt;
Kindergarten, Volksschule Nussdorf, Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Bibliothek ===&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.bvoe.at/willkommen Öffentliche Pfarrbibliothek in der Raiffeisenbank - 4865 Nußdorf am Attersee, Dorfstraße 50 - Mail: nussdorf@bibliotheken.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Umwelt ==&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
Zwei Naturdenkmale wurden in Nußdorf unter Schutz gestellt. Es sind dies die [[Weißpappel Nussdorf|Weißpappel an der Anlegestelle]] und der ehemalige [[Ahorn in Nußdorf|Ahorn beim Café Seestern]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Gesundheit und Soziales ==&lt;br /&gt;
Gemeindearzt Dr. Markus Wenger-Öhn mit Hausapotheke, Logopädie Renate Neubacher, (nicht vollständig) &lt;br /&gt;
*[[Rotes Kreuz Ortsstelle St. Georgen im Attergau]], der auch die Gemeinde Nußdorf zugeordnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Bürgermeister der Gemeinde Nußdorf a. A. ]]&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch|Bürgermeister der Gemeinde Lichtenbuch]], (&#039;&#039;&#039;Lichtenbuch&#039;&#039;&#039;, Gemeinde Nußdorf am Attersee, war von 1850 bis 1938 eine eigene Gemeinde).&lt;br /&gt;
*[[Ehrenbürger von Nußdorf|Ehrenbürger und Ehrenringträger von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Eugen Ransonnet]], Gründer des [[Union-Yacht-Club Attersee]] und des [[Tourismusverband Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Sigmund Walter Hampel]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Hubert Lechner]], Grafiker&lt;br /&gt;
*[[Ferdinand Matthias Zerlacher]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Alois Raimund Hein]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Johanna Raudaschl]], Nußdorfer Bäuerin, [https://www.oeaw.ac.at/acdh/oebl/biographien-des-monats/juli Biographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]&lt;br /&gt;
*[[Robert Eitzinger]], Unternehmer&lt;br /&gt;
*[[Joannes Karolus Schorn]], Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
*[[Ransonnet-Themenweg]]&lt;br /&gt;
*[[Wildholzweg Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Reiserbauer-Mühle]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Architektur und Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] wird die bauliche Entwicklung beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webcams ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aichereben.at Wetterstation Aichereben (Aktuelles Wetter - Webcam - Satellitenbild - Statistik)]&lt;br /&gt;
*[[Webcams]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie Nußdorf ==&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Bildergalerie Nußdorf|&#039;&#039;&#039;Bildergalerie Nußdorf&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee Wikipedia Nussdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.ooe.gv.at/system/web/default.aspx?menuonr=220257767 Homepage der Gemeinde Nussdorf]* &lt;br /&gt;
* [http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetgemeinden/Start.jsp?id%F6stat=41718 Land Oberösterreich]&lt;br /&gt;
* {{Kulturführer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und einige Nußdorfer Unternehmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.nussdorf.ooe.gv.at/ Gemeinde Nußdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [http://www.ooe.owr.at/nussdorf/ Wasserrettung Nußdorf]&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-nussdorf.at/MVN1/ Musikverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.wildholzweg.com/beschreibung/page0.html Wildholzweg]&lt;br /&gt;
* [http://www.omg-nussdorf.at/ OMG Oldtimer &amp;amp; Motosport Gemeinschaft]&lt;br /&gt;
* [https://www.golfamattersee.at/ Golfclub am Attersee]&lt;br /&gt;
* [https://www.raiffeisen.at/ooe/attersee-sued Raiffeisenbank Attersee Süd]&lt;br /&gt;
* [https://www.bootslift.at/ Friedrich Wiesinger - Schlosserei - Hebeanlagen für Boote]&lt;br /&gt;
* [https://www.polarinstruments.com/ Polar Instruments - International]&lt;br /&gt;
* [https://www.polarinstruments.eu/ Polar Instruments - Österreich-Deutschland-Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.amattersee.at/index.php Attersee Exclusiv Immobilien]&lt;br /&gt;
* [https://www.haberltueren.at/ Haberltüren]&lt;br /&gt;
* [https://www.werkeausholz.at/ Norbert Haberl - Werke aus Holz]&lt;br /&gt;
* [http://www.atterseewerkstaetten.at/ Attersee Werkstätten]&lt;br /&gt;
* [https://grafengut.com/ Seminarhotel Grafengut - Ransonnetvilla]&lt;br /&gt;
* [https://www.camping-bruckbacher.at/ Camping Bruckbacher]&lt;br /&gt;
* [https://www.gewerbeimmobilie-attersee.at/ Gewerbepark Nußdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [https://www.zimmerei-seiringer.at/ Zimmerei Seiringer]&lt;br /&gt;
* [https://www.kreativ-edel.at/ Der Messermacher Werner Pusterhofer]&lt;br /&gt;
* [http://www.handwerker-bb.at/ Belak Brothers - Handwerksbetrieb für Innen- und Außenarbeiten]&lt;br /&gt;
* [https://www.tischlerei-karl.at/ Tischlerei Samuel Karl]&lt;br /&gt;
* [https://www.tischlerei-tt.at/ Tischlerei Thomas Treml]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden der Region Attersee-Attergau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeämter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Politik und Verwaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf (Geografie und Natur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Joannes_Karolus_Schorn&amp;diff=66352</id>
		<title>Joannes Karolus Schorn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Joannes_Karolus_Schorn&amp;diff=66352"/>
		<updated>2026-01-07T09:30:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: Huszar Karoly 1910.jpg|thumb| Joannes Karolus Schorn alias Károly Huszár von Sárvár]] &lt;br /&gt;
[[Bild: Gemeindeamt1928.jpg|thumb| Das Geburtshaus von Joannes Karolus Schorn im Jahr 1928. Es diente als Gemeindeamt, Raiffeisenkasse, Gendarmerieposten und von 1894 bis 2009 auch als Post- und Telegraphenamt]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Das Kabinett Huszár.jpg|thumb|Das Kabinett Huszár 1919]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Joannes Karolus Schorn - Wie ein gebürtiger Nußdorfer ein Stück ungarische Geschichte mitbestimmte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Rehrlgut in [[Nußdorf am Attersee]] kam am 10. September 1882 Joannes Karolus Schorn zur Welt. Er wurde am 24. November 1919 als Károly Huszár von Sárvár zum Ministerpräsidenten Ungarns angelobt. Sein Vater, Karl Schorn, war Kurschmied (Tierarzt). Seine Mutter Karolina stammt vom Ederfritzen-Wirt in St. Georgen im Attergau ab. Im ehemaligen Rehrlgut war später das Gemeindeamt, die Raiffeisenkasse, der Gendarmerieposten und von 1894 - 2009 auch das Post- und Telegraphenamt untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszug aus dem Internetlexikon Wikipedia: ==&lt;br /&gt;
Károly Huszár von Sárvár (* 10. September 1882 in Nußdorf am Attersee; † 27. Oktober 1941 in Budapest, Ungarn) war ein ungarischer Politiker, der als Ministerpräsident und kommissarisches Staatsoberhaupt von Ungarn von November 1919 bis März 1920 diente. Seine Amtszeit fiel in eine Periode von Revolutionen und Interventionen in Ungarn (1918–1920) unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg, in einer Zeit, in der die Regierung häufig wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben ===&lt;br /&gt;
Huszár erhielt eine Ausbildung als Lehrer und engagierte sich ab 1903 bei der Christlich-Sozialistischen Partei (Keresztényszocialista Párt). Zwischen 1910 und 1918 war er Abgeordneter der Christlich Nationalen Partei (Keresztény Nemzeti Párt) im Ungarischen Parlament und Chefredakteur der Parteizeitung Néppart. Als Freiwilliger kämpfte er im Ersten Weltkrieg. Im Kabinett von János Hadik, dem letzten Kabinett des Königreich Ungarn, übernahm er kurzzeitig das Ministerium für Erziehung und Religion. Nach der Gründung der Ungarischen Räterepublik im März 1919 wurde er verhaftet, jedoch bald wieder entlassen und ging ins Exil nach Wien. Nach dem Ende der Räterepublik übernahm er nochmals das Ministerium für Erziehung und Religion in der Regierung von István Friedrich zwischen August und November 1919. Zu dieser Zeit war er einer der Führer der Christlichen Nationalen Unionspartei (Keresztény Nemzeti Egyesülés Pártja – KNEP), der wichtigsten regierenden Partei der 1920er Jahre in Ungarn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierung und Kabinettsbildung ===&lt;br /&gt;
Die kleine konterrevolutionäre Königlich Ungarische Armee unter Miklós Horthy marschierte zwei Tage nach dem Rückzug der rumänischen Armee am 14. November 1919 in Budapest ein. Aufgrund der Vermittlung des Gesandten der Entente, wurde am 23. November eine Koalitionsregierung mit Huszár als Ministerpräsident gebildet. Der frühere Ministerpräsident, István Friedrich, wurde aus dem Amt enthoben, auch weil seine Ambitionen mit denen von Horthy im Konflikt standen. Zudem hatte Horthy wenig Vertrauen zu ihm, weil er Mihály Károlyi nahestand. Die neue Regierung integrierte auch die Partei der Kleinbauern, die National-Demokraten (Liberale) und Sozial-Demokraten. Die Regierung sollte nur übergangsweise bis zur Ausrichtung von Neuwahlen bestehen. Für Neuwahlen sollte die Wahlberechtigung auf 39,2 % der Bevölkerung ausgeweitet werden und das erste Mal auch Frauen einschließen, sowie als Geheime Wahl stattfinden. Friedrich verblieb im Ministerrat und wurde der Verantwortliche für Verteidigung, eine Position die bedeutungslos war, weil die Armee Horthy gehorchte. Seine Partei, die KNEP, hielt jedoch die meisten und die wichtigsten Posten. Friedrich und die Unterstützer der KNEP (Hochadel des Nordens und Westens, Katholische Kirche) hätten die Macht durch Kontrolle des Kabinetts weiter fest in Händen gehabt, hätte Horthy nur sein Versprechen wahr gemacht, die Kontrolle vom Militär an die Regierung zu übertragen. Die Exekutive hatte aber nur wenig Einfluss auf die Banden, die kreuz und quer durch Ungarn zogen und überall Weißen Terror verbreiteten. Opfer waren oft auch Juden. Im Dezember setzte Huszár ein Gesetz in Kraft, wonach jede Person festgenommen werden konnte, die eine „Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellte“. Daraufhin wurden tausende Personen ohne Anklage festgenommen, inklusive der meisten Sozial-Demokraten, die sich noch im Land aufhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahlen und Regierung Horthy ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der Verfolgung und in Folge mangelnder Unterstützung auf dem Land entschieden die Sozial-Demokraten in der Wahl nicht anzutreten. Die progressiven Parteien siegten. Die Sozial-Demokraten waren überhaupt nur aufgrund der schwierigen Situation im Land an die Macht gekommen, mit dem Ziel, die konterrevolutionären Tendenzen moderat zu gestalten. Aber am 18. Dezember 1919 mussten sie ihre Minister aus dem Kabinett abziehen, was bis zum 15. Januar erfolgte. Danach kam es zu politischen Gerichtsverfahren, Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen und Angriffen auf die Presseorgane der Partei. Die Wahlen im Januar gaben der Partei der Kleinbauern eine kleine Mehrheit im Gegensatz zu den Habsburgern und gegen die Christlich-Nationale Einheitspartei, die monarchisch und dynastisch gesinnt war. Das Resultat nahm eine zukünftige Krise zwischen beiden Tendenzen vorweg, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung kein Interesse daran hatte, denn die politische Situation drohte sie in Armut zu führen. Am 1. März 1920 und nach einer politischen Kampagne für Horthy und der Einschüchterung des Parlaments, stimmten sie in überwältigender Mehrheit für Miklós Horthy als Kandidaten für den neuen Posten des Reichsverwesers von Ungarn (131 von 141 Stimmen). Truppen, die Horthy treu ergeben waren, umzingelten das Parlament während der Abstimmung. Huszár stellte sich auf die Seite von Horthy, gegen diejenigen, die das k.u.k.-Regime zurückhaben wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensvertrag ===&lt;br /&gt;
Die Regierung wurde eingeladen an der Pariser Friedenskonferenz 1919 teilzunehmen. Sowohl Horthy, als auch Huszár waren davon überzeugt, dass der Friedensvertrag notwendig sei, dessen Konditionen der Ungarischen Delegation am 16. Januar präsentiert wurden. Die Konferenz hatte die Bedingungen bereits etwa ein Jahr vorher festgelegt, auf der Basis des Selbstbestimmungsrechts der Völker, ungeachtet anderer Kriterien wie Geographie oder Wirtschaft. Die Regierung von Huszár dementierte, dass Minderheiten sich benachbarten Ländern anschließen wollten und behauptete, dass diese in bestimmten Gebieten, die ihnen zugeteilt würden, auch die Mehrheit stellen würden. Er beantragte die Durchführung von Plebisziten (Oktober–Februar 1920). Die Friedenskonferenz wies diese Behauptungen jedoch einen Monat später zurück und bestätigte am 6. März den Wortlaut des Vertrags. Am 14. März 1920 übernahm eine neue Koalitionsregierung der linken und rechten Kräfte unter Sándor Simonyi-Semadam die Amtsgeschäfte. Huszár trat an diesem Tag zurück, damit er die Verträge nicht unterzeichnen musste. Während der Regierungszeit von Simonyi-Semadam (Act I, 1920) blieb die Habsburger Monarchie in Ungarn abgeschafft, Ungarn wurde offiziell von der Ersten Österreichischen Republik getrennt und Staatsoberhaupt wurde Regent Miklós Horthy (ab 1. März 1920). Alle Gesetze, die während der Ungarischen Volksrepublik unter Mihály Károlyi, Gyula Peidl und während der Zeit der Ungarischen Sowjetrepublik erlassen worden waren, wurden widerrufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späteres Leben ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1920 und 1927 war Huszár Abgeordneter und Vizepräsident der Ungarischen Nationalversammlung. Danach war er bis 1934 als Präsident des Landessozialversicherungsinstituts (Országos Társadalombiztosító Intézet) Mitglied des Oberhauses. Er zog sich schrittweise aus der Politik zurück und starb am 27. Oktober 1941 in Budapest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
*Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen in Nußdorf|Joannes Karolus Schorn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Joannes_Karolus_Schorn&amp;diff=66340</id>
		<title>Joannes Karolus Schorn</title>
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		<updated>2026-01-07T09:19:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: Die Seite wurde neu angelegt: „ Joannes Karolus Schorn alias Károly Huszár von Sárvár   Das Geburtshaus von Joannes Karolus Schorn im Jahr 1928. Es diente als Gemeindeamt, Raiffeisenkasse, Gendarmerieposten und von 1894 bis 2009 auch als Post- und Telegraphenamt  Das Kabinett Huszár 1919  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joannes Karolus Schorn - Wie ein gebürtiger Nußdorfer ein Stück ungarisch…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: Huszar Karoly 1910.jpg|thumb| Joannes Karolus Schorn alias Károly Huszár von Sárvár]] &lt;br /&gt;
[[Bild: Gemeindeamt1928.jpg|thumb| Das Geburtshaus von Joannes Karolus Schorn im Jahr 1928. Es diente als Gemeindeamt, Raiffeisenkasse, Gendarmerieposten und von 1894 bis 2009 auch als Post- und Telegraphenamt]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Das Kabinett Huszár.jpg|thumb|Das Kabinett Huszár 1919]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Joannes Karolus Schorn - Wie ein gebürtiger Nußdorfer ein Stück ungarische Geschichte mitbestimmte.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Rehrlgut in Nußdorf am Attersee kam am 10. September 1882 Joannes Karolus Schorn zur Welt. Er wurde am 24. November 1919 als Károly Huszár von Sárvár zum Ministerpräsidenten Ungarns angelobt. Sein Vater, Karl Schorn, war Kurschmied (Tierarzt). Seine Mutter Karolina stammt vom Ederfritzen-Wirt in St. Georgen im Attergau ab. Im ehemaligen Rehrlgut war später das Gemeindeamt, die Raiffeisenkasse, der Gendarmerieposten und von 1894 - 2009 auch das Post- und Telegraphenamt untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszug aus dem Internetlexikon Wikipedia: ==&lt;br /&gt;
Károly Huszár von Sárvár (* 10. September 1882 in Nußdorf am Attersee; † 27. Oktober 1941 in Budapest, Ungarn) war ein ungarischer Politiker, der als Ministerpräsident und kommissarisches Staatsoberhaupt von Ungarn von November 1919 bis März 1920 diente. Seine Amtszeit fiel in eine Periode von Revolutionen und Interventionen in Ungarn (1918–1920) unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg, in einer Zeit, in der die Regierung häufig wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben ===&lt;br /&gt;
Huszár erhielt eine Ausbildung als Lehrer und engagierte sich ab 1903 bei der Christlich-Sozialistischen Partei (Keresztényszocialista Párt). Zwischen 1910 und 1918 war er Abgeordneter der Christlich Nationalen Partei (Keresztény Nemzeti Párt) im Ungarischen Parlament und Chefredakteur der Parteizeitung Néppart. Als Freiwilliger kämpfte er im Ersten Weltkrieg. Im Kabinett von János Hadik, dem letzten Kabinett des Königreich Ungarn, übernahm er kurzzeitig das Ministerium für Erziehung und Religion. Nach der Gründung der Ungarischen Räterepublik im März 1919 wurde er verhaftet, jedoch bald wieder entlassen und ging ins Exil nach Wien. Nach dem Ende der Räterepublik übernahm er nochmals das Ministerium für Erziehung und Religion in der Regierung von István Friedrich zwischen August und November 1919. Zu dieser Zeit war er einer der Führer der Christlichen Nationalen Unionspartei (Keresztény Nemzeti Egyesülés Pártja – KNEP), der wichtigsten regierenden Partei der 1920er Jahre in Ungarn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierung und Kabinettsbildung ===&lt;br /&gt;
Die kleine konterrevolutionäre Königlich Ungarische Armee unter Miklós Horthy marschierte zwei Tage nach dem Rückzug der rumänischen Armee am 14. November 1919 in Budapest ein. Aufgrund der Vermittlung des Gesandten der Entente, wurde am 23. November eine Koalitionsregierung mit Huszár als Ministerpräsident gebildet. Der frühere Ministerpräsident, István Friedrich, wurde aus dem Amt enthoben, auch weil seine Ambitionen mit denen von Horthy im Konflikt standen. Zudem hatte Horthy wenig Vertrauen zu ihm, weil er Mihály Károlyi nahestand. Die neue Regierung integrierte auch die Partei der Kleinbauern, die National-Demokraten (Liberale) und Sozial-Demokraten. Die Regierung sollte nur übergangsweise bis zur Ausrichtung von Neuwahlen bestehen. Für Neuwahlen sollte die Wahlberechtigung auf 39,2 % der Bevölkerung ausgeweitet werden und das erste Mal auch Frauen einschließen, sowie als Geheime Wahl stattfinden. Friedrich verblieb im Ministerrat und wurde der Verantwortliche für Verteidigung, eine Position die bedeutungslos war, weil die Armee Horthy gehorchte. Seine Partei, die KNEP, hielt jedoch die meisten und die wichtigsten Posten. Friedrich und die Unterstützer der KNEP (Hochadel des Nordens und Westens, Katholische Kirche) hätten die Macht durch Kontrolle des Kabinetts weiter fest in Händen gehabt, hätte Horthy nur sein Versprechen wahr gemacht, die Kontrolle vom Militär an die Regierung zu übertragen. Die Exekutive hatte aber nur wenig Einfluss auf die Banden, die kreuz und quer durch Ungarn zogen und überall Weißen Terror verbreiteten. Opfer waren oft auch Juden. Im Dezember setzte Huszár ein Gesetz in Kraft, wonach jede Person festgenommen werden konnte, die eine „Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellte“. Daraufhin wurden tausende Personen ohne Anklage festgenommen, inklusive der meisten Sozial-Demokraten, die sich noch im Land aufhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahlen und Regierung Horthy ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der Verfolgung und in Folge mangelnder Unterstützung auf dem Land entschieden die Sozial-Demokraten in der Wahl nicht anzutreten. Die progressiven Parteien siegten. Die Sozial-Demokraten waren überhaupt nur aufgrund der schwierigen Situation im Land an die Macht gekommen, mit dem Ziel, die konterrevolutionären Tendenzen moderat zu gestalten. Aber am 18. Dezember 1919 mussten sie ihre Minister aus dem Kabinett abziehen, was bis zum 15. Januar erfolgte. Danach kam es zu politischen Gerichtsverfahren, Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen und Angriffen auf die Presseorgane der Partei. Die Wahlen im Januar gaben der Partei der Kleinbauern eine kleine Mehrheit im Gegensatz zu den Habsburgern und gegen die Christlich-Nationale Einheitspartei, die monarchisch und dynastisch gesinnt war. Das Resultat nahm eine zukünftige Krise zwischen beiden Tendenzen vorweg, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung kein Interesse daran hatte, denn die politische Situation drohte sie in Armut zu führen. Am 1. März 1920 und nach einer politischen Kampagne für Horthy und der Einschüchterung des Parlaments, stimmten sie in überwältigender Mehrheit für Miklós Horthy als Kandidaten für den neuen Posten des Reichsverwesers von Ungarn (131 von 141 Stimmen). Truppen, die Horthy treu ergeben waren, umzingelten das Parlament während der Abstimmung. Huszár stellte sich auf die Seite von Horthy, gegen diejenigen, die das k.u.k.-Regime zurückhaben wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensvertrag ===&lt;br /&gt;
Die Regierung wurde eingeladen an der Pariser Friedenskonferenz 1919 teilzunehmen. Sowohl Horthy, als auch Huszár waren davon überzeugt, dass der Friedensvertrag notwendig sei, dessen Konditionen der Ungarischen Delegation am 16. Januar präsentiert wurden. Die Konferenz hatte die Bedingungen bereits etwa ein Jahr vorher festgelegt, auf der Basis des Selbstbestimmungsrechts der Völker, ungeachtet anderer Kriterien wie Geographie oder Wirtschaft. Die Regierung von Huszár dementierte, dass Minderheiten sich benachbarten Ländern anschließen wollten und behauptete, dass diese in bestimmten Gebieten, die ihnen zugeteilt würden, auch die Mehrheit stellen würden. Er beantragte die Durchführung von Plebisziten (Oktober–Februar 1920). Die Friedenskonferenz wies diese Behauptungen jedoch einen Monat später zurück und bestätigte am 6. März den Wortlaut des Vertrags. Am 14. März 1920 übernahm eine neue Koalitionsregierung der linken und rechten Kräfte unter Sándor Simonyi-Semadam die Amtsgeschäfte. Huszár trat an diesem Tag zurück, damit er die Verträge nicht unterzeichnen musste. Während der Regierungszeit von Simonyi-Semadam (Act I, 1920) blieb die Habsburger Monarchie in Ungarn abgeschafft, Ungarn wurde offiziell von der Ersten Österreichischen Republik getrennt und Staatsoberhaupt wurde Regent Miklós Horthy (ab 1. März 1920). Alle Gesetze, die während der Ungarischen Volksrepublik unter Mihály Károlyi, Gyula Peidl und während der Zeit der Ungarischen Sowjetrepublik erlassen worden waren, wurden widerrufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späteres Leben ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1920 und 1927 war Huszár Abgeordneter und Vizepräsident der Ungarischen Nationalversammlung. Danach war er bis 1934 als Präsident des Landessozialversicherungsinstituts (Országos Társadalombiztosító Intézet) Mitglied des Oberhauses. Er zog sich schrittweise aus der Politik zurück und starb am 27. Oktober 1941 in Budapest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
*Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen in Nußdorf|Joannes Karolus Schorn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Datei:Das_Kabinett_Husz%C3%A1r.jpg&amp;diff=66334</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: Das Kabinett Huszár&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Kabinett Huszár&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorfer_Heimatbuch_mit_Attergauer_Kulturf%C3%BChrer&amp;diff=60137</id>
		<title>Nußdorfer Heimatbuch mit Attergauer Kulturführer</title>
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		<updated>2025-12-05T22:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==[https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com Das digitale Heimatbuch über Nußdorf am Attersee]==&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Luftbild Nußdorf 1956.png|thumb|Nußdorf 1956]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses digitale Heimatbuch bietet eine heimatgeschichtlichen Orientierung und ergänzt diese mit aktuellen Informationen über Kultur, Veranstaltungen, Museen, Ausstellungen, Themenwegen und verschiedenen Sehenswürdigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen reichen von den Pfahlbauern über die Kelten, Römer, Baiern, das Habsburgerreich bis zu den gravierenden Veränderungen des 20. Jahrhunderts.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehr als eineinhalb Jahrhunderten Sommerfrische sind fundamentale Veränderungen in den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen, im Lebensstil der einheimischen Bevölkerung und auch im Orts- und Landschaftsbild einher gegangen. Ein Rückblick auf die touristische Entwicklung zeigt, wie Fremdes vertraut wurde und zugleich früher einmal Vertrautes wieder entfremdet.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibungen von Höfen, Häusern, Kirchen, Orts- und Landschaftsbildern lassen teilhaben am Wandel der Zeit. Manches hat Generationen überdauert und wurde so zum wertgeschätzten Bestandteil unserer Kultur und unserer Identität. Ein Rückblick auf 100 Jahre Nußdorfer Dorfleben von 1860-1960 lässt die Lebensumstände früherer Generationen im Attergau wieder aufleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auswahl von Biographien aus Nußdorf und dem Attergau erinnert an bemerkenswerte Personen die in Nußdorf und im Attergau gelebt und gewirkt haben.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einige Sehenswürdigkeiten im Attergau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aignerhaus.jpg|Museum Aignerhaus St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:HausderKultur.jpg|Haus der Kultur&lt;br /&gt;
Datei:Pfarrmuseum St. Georgen.jpg|Pfarrmuseum St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:DSCN5312.JPG|Klimtzentrum in Kammer am Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Pfahlbaugarten.jpg|Prähistorischer Garten in Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Pfahlbaupavillon Attersee.jpg|Pfahlbaupavillon in Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung2006.jpg|Einweihung Pavillon in Baum&lt;br /&gt;
Datei:Pavillons1.jpg|Informations-Pavillons im Attergau&lt;br /&gt;
Datei:Keltenplan.JPG|Keltenbaumweg auf den Koglberg in St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:WildWeg1.jpg|Wildholzweg Nußdorf am Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Attergauer Kultursommer Logo 18.jpg|Attergauer Kultursommer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*AtterWiki &lt;br /&gt;
*Manfred Hemetsberger, Nußdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Manfred_Hemetsberger&amp;diff=59594</id>
		<title>Manfred Hemetsberger</title>
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		<updated>2025-11-19T10:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:ManfredHolz Kopie.jpg|thumb|Manfred Hemetsberger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Manfred Hemetsberger&#039;&#039;&#039;, geb. 1943 lebt in [[Nußdorf am Attersee]], ist verheiratet, hat zwei Töchter und drei Enkelkinder. Nach seiner beruflichen Ausbildung in der Holzfachschule Kuchl und zwei Jahren Praxis in einem Sägewerk in Mauthausen übernahm er die elterliche [[Niedermayrsäge]]. Gemeinsam mit seiner Ehefrau gestaltete er den Betrieb zu einer Möbelproduktion und danach zu einem [http://www.gewerbeimmobilie-attersee.at Gewerbepark] um, den er nach wie vor betreut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Drei Perioden lang arbeitete er im Nußdorfer Gemeinderat für die ÖVP und den Wirtschaftsbund mit. Für den Verein, &amp;quot;[[Freunde der Archäologie]] - an den Seeufern des Attersees und seines Hinterlandes&amp;quot; und das „Museum ATARHOF“ erstellte und betreute er von der Gründung 2017 bis zur Auflösung 2024 den Internetauftritt. Für die regelmäßig erscheinenden Nußdorfer Gemeindenachrichten verfasst er die Chronikbeiträge, von denen bis 2025 fünfzig Artikel veröffentlicht wurden. Im Verein AtterWiki ist er seit der Gründung 2009 engagiert und behandelt Themen rund um Wald, Holz, Forstwirtschaft, Holzverarbeitung, Geschichtliches aus seiner Heimatgemeinde und weitere Aspekte. Bisherige Beiträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. [[Nußdorf am Attersee]] 2. [[Holz]] / 3. [[Wald]] / 4. [[Waldinventur]] / 5. [[Forstwirtschaft]] / 6. [[Holzverarbeitung]] / 7. [[Holzfuhrwerk]] / 8. [[Plätte]] / 9. [[Sägewerk]] / 10. [[Niedermayrsäge]] / 11. [[Tischlerei]] / 12. [[Gerberei]] / 13. [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] / 14. [[Radetzkys Lebensretter]] / 15. [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]] / 16. [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] / 17. [[Geologie des Attergaues]] / 18. [[Segeln]] / 19. [[Rosenwind]] / 20. [[Pfarrkirche Nußdorf]] / 21. [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] / 22. [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] / 23. [[Holzknechtmarterl]] / 24. [[Schindelbaumstube]] / 25. [[Wandern in Nußdorf-Umgebung]] / 26. [[Nußdorf im Ersten Weltkrieg]] / 27. [[Nußdorf im Zweiten Weltkrieg]] / 28. [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] / 29. [[Nußdorfer Turnverein 1926-38]] / 30. [[Musikkapelle Nußdorf]] / 31. [[Nußdorfer Feuerwehren]] / 32. [[Zimmerei]] / 33. [[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf]] / 34. [[Golf am Attersee]] / 35. [[Golfclub am Attersee]] / 36. [[Golfclub Weyregg am Attersee]] / 37. [[Nußdorfer Goldhaubenfrauen]] / 38. [[Eisarschregatta für Optimisten]] / 39. [[Maibaum]] / 40. [[Stimmungsbilder]] / 41. [[Holz als Energieträger]] / 42. [[Elektrifizierung im Attergau]] / 43. [[Holzdraht]] / 44. [[Sigmund Walter Hampel]] / 45. [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] / 46. [[Hubert Lechner]] / 47. [[Raiffeisen]] / 48. [[Naturpark Attersee-Traunsee]] / 49. [[Maria Jeritza]] / 50. [[Nußdorfer Wasserrettung]] / 51. [[Ferdinand Matthias Zerlacher]] / 52. [[Nußdorfer Bürger ab 1860]] / 53. [[Pflanzen der Steinzeit]] / 54. [[Nußdorfer Erbhöfe]] / 55. [[Brücken bauen]] / 56. [[Nußdorfer Bach]] / 57. [[Nußdorfer Heimatbuch mit Attergauer Kulturführer]] / 58. [[Robert Eitzinger]] /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitales Heimatbuch ==&lt;br /&gt;
Für seine Heimatgemeinde [[Nußdorf am Attersee]] verfasste er ein digitales [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com Heimatbuch]. Es verknüpft geschichtliche Themen mit aktuellen Informationen über kulturelle und touristische Angebote der Region und wird von ihm laufend erweitert und aktualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AtterwikiAutorenSeew.jpg|thumb|Besprechung der AtterWiki-Autoren im Hotel Häupl in Seewalchen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstbetrachtung als AtterWiki-Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein während des Zweiten Weltkrieges Geborener kann ich mich an die Jahrzehnte danach noch gut erinnern. Vieles, was unseren Kindern schon eine fremde Welt geworden ist, habe ich von meiner Eltern- und Großelterngeneration und aus eigenen Erlebnissen noch lebhaft mitbekommen. Alte Gepflogenheiten und Arbeitsweisen, wie auch notgedrungene Abhängigkeiten und dadurch bedingte Denk- und Verhaltensmuster waren noch selbstverständlicher Teil des Alltags. Die nächsten Generationen werden die Lebensbedingungen dieser Zeit, samt ihren möglichen Lehren für Gegenwart und Zukunft daraus, nicht mehr so authentisch wiedergeben können wie jemand in meinem Alter. Zugleich erlauben die modernen Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung geschichtliche Themen einfacher als früher zu sammeln, darzustellen, zu archivieren und einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Über das Internet erreicht Wissenswertes aus unserer Region einen grenzenlosen Kreis von Interessenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nußdorf am Attersee stehen weniger Dokumente aus der Vergangenheit zur Verfügung als anderswo, da beim Großbrand im Jahr 1857 das gesamte Pfarrarchiv vernichtet wurde. Eine geschichtliche Fundgrube hat Walter Großpointner mit seiner umfangreichen Sammlung von alten Fotografien und Zeitdokumenten über Nußdorf und Umgebung zusammengetragen. Diese reichen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurück und erlauben eine Vorstellung vom ländlichen Leben und die touristische Entwicklung am Attersee. Viele alte Fotografien stammen von Familien, die oft über Jahrzehnte ihre Sommerfrische am Attersee verbrachten und mit der einheimischen Bevölkerung sehr verbunden waren. Aufschlussreiche Überlieferungen aus der Zeit von 1830 bis 1895 sind im Tagebuch des Michael Wiesinger vom Kollerhof erhalten geblieben. Die Erbhofforschungen von Hans Plötzeneder in den Jahren 1980 bis 1990 geben viele Aufschlüsse über die Geschichte der bäuerlichen Anwesen und Höfe in Nußdorf bis in das 14. Jahrhundert zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Tätigkeit im Verein AtterWiki betrachte ich nicht als Heimatforschung im eigentlichen Sinn, ich versuche lediglich Zeitdokumente und Überlieferungen und damit vielleicht auch Lehren aus der Vergangenheit für jüngere Generationen möglichst interessant aufzubereiten. In der sinnstiftenden Überzeugung, „Zukunft braucht Wissen was war“, macht mir die Mitwirkung unter der überaus kompetenten und motivierenden Leitung unseres Vereinsobmannes Franz Hauser viel Freude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee|Hemetsberger, Manfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer|Hemetsberger, Manfred]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Manfred_Hemetsberger&amp;diff=59593</id>
		<title>Manfred Hemetsberger</title>
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		<updated>2025-11-19T10:36:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: Die Seite wurde neu angelegt: „Manfred Hemetsberger  == Leben == &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manfred Hemetsberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. 1943 lebt in Nußdorf am Attersee, ist verheiratet, hat zwei Töchter und drei Enkelkinder. Nach seiner beruflichen Ausbildung in der Holzfachschule Kuchl und zwei Jahren Praxis in einem Sägewerk in Mauthausen übernahm er die elterliche Niedermayrsäge. Gemeinsam mit seiner Ehefrau gestaltete er den Betrieb zu einer Möbelproduktion und danac…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:ManfredHolz Kopie.jpg|thumb|Manfred Hemetsberger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Manfred Hemetsberger&#039;&#039;&#039;, geb. 1943 lebt in [[Nußdorf am Attersee]], ist verheiratet, hat zwei Töchter und drei Enkelkinder. Nach seiner beruflichen Ausbildung in der Holzfachschule Kuchl und zwei Jahren Praxis in einem Sägewerk in Mauthausen übernahm er die elterliche [[Niedermayrsäge]]. Gemeinsam mit seiner Ehefrau gestaltete er den Betrieb zu einer Möbelproduktion und danach zu einem Gewerbepark um, den er nach wie vor betreut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Drei Perioden lang arbeitete er im Nußdorfer Gemeinderat für die ÖVP und den Wirtschaftsbund mit. Für den Verein, &amp;quot;[[Freunde der Archäologie]] - an den Seeufern des Attersees und seines Hinterlandes&amp;quot; und das „Museum ATARHOF“ erstellte und betreute er von der Gründung 2017 bis zur Auflösung 2024 den Internetauftritt. Für die regelmäßig erscheinenden Nußdorfer Gemeindenachrichten verfasst er die Chronikbeiträge, von denen bis 2025 fünfzig Artikel veröffentlicht wurden. Im Verein AtterWiki ist er seit der Gründung 2009 engagiert und behandelt Themen rund um Wald, Holz, Forstwirtschaft, Holzverarbeitung, Geschichtliches aus seiner Heimatgemeinde und weitere Aspekte. Bisherige Beiträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. [[Nußdorf am Attersee]] 2. [[Holz]] / 3. [[Wald]] / 4. [[Waldinventur]] / 5. [[Forstwirtschaft]] / 6. [[Holzverarbeitung]] / 7. [[Holzfuhrwerk]] / 8. [[Plätte]] / 9. [[Sägewerk]] / 10. [[Niedermayrsäge]] / 11. [[Tischlerei]] / 12. [[Gerberei]] / 13. [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] / 14. [[Radetzkys Lebensretter]] / 15. [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]] / 16. [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] / 17. [[Geologie des Attergaues]] / 18. [[Segeln]] / 19. [[Rosenwind]] / 20. [[Pfarrkirche Nußdorf]] / 21. [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] / 22. [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] / 23. [[Holzknechtmarterl]] / 24. [[Schindelbaumstube]] / 25. [[Wandern in Nußdorf-Umgebung]] / 26. [[Nußdorf im Ersten Weltkrieg]] / 27. [[Nußdorf im Zweiten Weltkrieg]] / 28. [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] / 29. [[Nußdorfer Turnverein 1926-38]] / 30. [[Musikkapelle Nußdorf]] / 31. [[Nußdorfer Feuerwehren]] / 32. [[Zimmerei]] / 33. [[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf]] / 34. [[Golf am Attersee]] / 35. [[Golfclub am Attersee]] / 36. [[Golfclub Weyregg am Attersee]] / 37. [[Nußdorfer Goldhaubenfrauen]] / 38. [[Eisarschregatta für Optimisten]] / 39. [[Maibaum]] / 40. [[Stimmungsbilder]] / 41. [[Holz als Energieträger]] / 42. [[Elektrifizierung im Attergau]] / 43. [[Holzdraht]] / 44. [[Sigmund Walter Hampel]] / 45. [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] / 46. [[Hubert Lechner]] / 47. [[Raiffeisen]] / 48. [[Naturpark Attersee-Traunsee]] / 49. [[Maria Jeritza]] / 50. [[Nußdorfer Wasserrettung]] / 51. [[Ferdinand Matthias Zerlacher]] / 52. [[Nußdorfer Bürger ab 1860]] / 53. [[Pflanzen der Steinzeit]] / 54. [[Nußdorfer Erbhöfe]] / 55. [[Brücken bauen]] / 56. [[Nußdorfer Bach]] / 57. [[Nußdorfer Heimatbuch mit Attergauer Kulturführer]] / 58. [[Robert Eitzinger]] /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitales Heimatbuch ==&lt;br /&gt;
Für seine Heimatgemeinde [[Nußdorf am Attersee]] verfasste er ein digitales [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com Heimatbuch]. Es verknüpft geschichtliche Themen mit aktuellen Informationen über kulturelle und touristische Angebote der Region und wird von ihm laufend erweitert und aktualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AtterwikiAutorenSeew.jpg|thumb|Besprechung der AtterWiki-Autoren im Hotel Häupl in Seewalchen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstbetrachtung als AtterWiki-Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein während des Zweiten Weltkrieges Geborener kann ich mich an die Jahrzehnte danach noch gut erinnern. Vieles, was unseren Kindern schon eine fremde Welt geworden ist, habe ich von meiner Eltern- und Großelterngeneration und aus eigenen Erlebnissen noch lebhaft mitbekommen. Alte Gepflogenheiten und Arbeitsweisen, wie auch notgedrungene Abhängigkeiten und dadurch bedingte Denk- und Verhaltensmuster waren noch selbstverständlicher Teil des Alltags. Die nächsten Generationen werden die Lebensbedingungen dieser Zeit, samt ihren möglichen Lehren für Gegenwart und Zukunft daraus, nicht mehr so authentisch wiedergeben können wie jemand in meinem Alter. Zugleich erlauben die modernen Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung geschichtliche Themen einfacher als früher zu sammeln, darzustellen, zu archivieren und einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Über das Internet erreicht Wissenswertes aus unserer Region einen grenzenlosen Kreis von Interessenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nußdorf am Attersee stehen weniger Dokumente aus der Vergangenheit zur Verfügung als anderswo, da beim Großbrand im Jahr 1857 das gesamte Pfarrarchiv vernichtet wurde. Eine geschichtliche Fundgrube hat Walter Großpointner mit seiner umfangreichen Sammlung von alten Fotografien und Zeitdokumenten über Nußdorf und Umgebung zusammengetragen. Diese reichen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurück und erlauben eine Vorstellung vom ländlichen Leben und die touristische Entwicklung am Attersee. Viele alte Fotografien stammen von Familien, die oft über Jahrzehnte ihre Sommerfrische am Attersee verbrachten und mit der einheimischen Bevölkerung sehr verbunden waren. Aufschlussreiche Überlieferungen aus der Zeit von 1830 bis 1895 sind im Tagebuch des Michael Wiesinger vom Kollerhof erhalten geblieben. Die Erbhofforschungen von Hans Plötzeneder in den Jahren 1980 bis 1990 geben viele Aufschlüsse über die Geschichte der bäuerlichen Anwesen und Höfe in Nußdorf bis in das 14. Jahrhundert zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Tätigkeit im Verein AtterWiki betrachte ich nicht als Heimatforschung im eigentlichen Sinn, ich versuche lediglich Zeitdokumente und Überlieferungen und damit vielleicht auch Lehren aus der Vergangenheit für jüngere Generationen möglichst interessant aufzubereiten. In der sinnstiftenden Überzeugung, „Zukunft braucht Wissen was war“, macht mir die Mitwirkung unter der überaus kompetenten und motivierenden Leitung unseres Vereinsobmannes Franz Hauser viel Freude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee|Hemetsberger, Manfred]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer|Hemetsberger, Manfred]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Benutzer:Manfred_Hemetsberger&amp;diff=59486</id>
		<title>Benutzer:Manfred Hemetsberger</title>
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		<updated>2025-10-26T09:00:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:ManfredHolz Kopie.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen über Wald, Holz, Forstwirtschaft, Ökosysteme, handwerkliche und industrielle Holzverarbeitung und weitere Belange mit Bezug zu den Attergauer Wäldern, soll Schwerpunkt meiner Beiträge zum AtterWiki-Projekt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch grundlegende Veränderungen in den letzten Jahrzehnten droht altes Fachwissen unwiederbringlich verloren zu gehen. Deshalb bitte ich insbesondere ältere Personen, die sich an Wissen und Gerätschaften von nicht mehr existierenden Gewerben erinnern bzw. alte Fotografien besitzen um Beiträge. Gleich ob erweiternd, vertiefend oder korrigierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht ein Gesprächstermin, ein mündlicher, telefonischer Hinweis oder ein Text. Ich bin gerne bereit an Ort und Stelle fotografische Aufnahmen zu machen und Schilderungen zu erfassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
4865 Nussdorf am Attersee&lt;br /&gt;
Seestrasse 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel: 0699 126 76 043 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[mailto:manfred@hemetsberger.at manfred(at)hemetsberger.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisherige Beiträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. [[Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
2. [[Holz]] /&lt;br /&gt;
3. [[Wald]] /&lt;br /&gt;
4. [[Waldinventur]] /&lt;br /&gt;
5. [[Forstwirtschaft]] /&lt;br /&gt;
6. [[Holzverarbeitung]] /&lt;br /&gt;
7. [[Holzfuhrwerk]] /&lt;br /&gt;
8. [[Plätte]] /&lt;br /&gt;
9. [[Sägewerk]] /&lt;br /&gt;
10. [[Niedermayrsäge]] /&lt;br /&gt;
11. [[Tischlerei]] /&lt;br /&gt;
12. [[Gerberei]] /&lt;br /&gt;
13. [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] /&lt;br /&gt;
14. [[Radetzkys Lebensretter]] /&lt;br /&gt;
15. [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]] /&lt;br /&gt;
16. [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] /&lt;br /&gt;
17. [[Geologie des Attergaues]] /&lt;br /&gt;
18. [[Segeln]] /&lt;br /&gt;
19. [[Rosenwind]] /&lt;br /&gt;
20. [[Pfarrkirche Nußdorf]] /&lt;br /&gt;
21. [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] /&lt;br /&gt;
22. [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] /&lt;br /&gt;
23. [[Holzknechtmarterl]] /&lt;br /&gt;
24. [[Schindelbaumstube]] /&lt;br /&gt;
25. [[Wandern in Nußdorf-Umgebung]] /&lt;br /&gt;
26. [[Nußdorf im Ersten Weltkrieg]] /&lt;br /&gt;
27. [[Nußdorf im Zweiten Weltkrieg]] /&lt;br /&gt;
28. [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] /&lt;br /&gt;
29. [[Nußdorfer Turnverein 1926-38]] /&lt;br /&gt;
30. [[Musikkapelle Nußdorf]] /&lt;br /&gt;
31. [[Nußdorfer Feuerwehren]] /&lt;br /&gt;
32. [[Zimmerei]] /&lt;br /&gt;
33. [[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf]] /&lt;br /&gt;
34. [[Golf am Attersee]] /&lt;br /&gt;
35. [[Golfclub am Attersee]] /&lt;br /&gt;
36. [[Golfclub Weyregg am Attersee]] /&lt;br /&gt;
37. [[Nußdorfer Goldhaubenfrauen]] /&lt;br /&gt;
38. [[Eisarschregatta für Optimisten]] /&lt;br /&gt;
39. [[Maibaum]] /&lt;br /&gt;
40. [[Stimmungsbilder]] /&lt;br /&gt;
41. [[Holz als Energieträger]] /&lt;br /&gt;
42. [[Elektrifizierung im Attergau]] /&lt;br /&gt;
43. [[Holzdraht]] /&lt;br /&gt;
44. [[Sigmund Walter Hampel]] /&lt;br /&gt;
45. [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] /&lt;br /&gt;
46. [[Hubert Lechner]] /&lt;br /&gt;
47. [[Raiffeisen]] /&lt;br /&gt;
48. [[Naturpark Attersee-Traunsee]] /&lt;br /&gt;
49. [[Maria Jeritza]] /&lt;br /&gt;
50. [[Nußdorfer Wasserrettung]] /&lt;br /&gt;
51. [[Ferdinand Matthias Zerlacher]] /&lt;br /&gt;
52. [[Nußdorfer Bürger ab 1860]] /&lt;br /&gt;
53. [[Pflanzen der Steinzeit]] /&lt;br /&gt;
54. [[Nußdorfer Erbhöfe]]/&lt;br /&gt;
55. [[Brücken bauen]]/&lt;br /&gt;
56. [[Nußdorfer Bach|Nußdorfer Bach/]]&lt;br /&gt;
57. [[Nußdorfer Heimatbuch mit Attergauer Kulturführer]]/&lt;br /&gt;
58. [[Robert Eitzinger]]/&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benutzer|Hemetsberger Manfred]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=S%C3%A4gewerk&amp;diff=59480</id>
		<title>Sägewerk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=S%C3%A4gewerk&amp;diff=59480"/>
		<updated>2025-10-25T15:48:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gatter Kopie.jpg|thumb|360px|Gattersäge Baujahr 1913]]&lt;br /&gt;
Durch den Waldreichtum des [[Attergau]]es befand sich in jeder Gemeinde eines oder mehrere &#039;&#039;&#039;Sägewerke&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die „Brettersägen“ lagen entlang von Wasserläufen und wurden mit Wasserkraft angetrieben. Zum Teil wurden auch die Baumstämme auf dem Wasser zur Säge transportiert und das gesägte Holz zu den Verbrauchern [[Flößer|geflößt]]. Bereits zu Zeiten Leonardo da Vincis im 15. Jahrhundert gab es automatische Sägemaschinen. Lange vor der allgemeinen Industrialisierung waren in Sägewerken maschinelle, arbeitsteilige Abläufe mit industriellen Merkmalen üblich. Selbst Kleinstsägewerke haben nach wie vor ihre Kammervertretung in der Sektion &amp;quot;Industrie&amp;quot;. Sägen, die im Attergau aktiv sind oder waren sind am Ende des Artikels angeführt. Ein Beispiel für das Werden und Vergehen einer &amp;quot;Brettersäge&amp;quot; im Attergau ist die [[Niedermayrsäge]] in Nußdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Sägetechnik ==&lt;br /&gt;
Das grundlegende Prinzip der spanabhebenden [[Holzverarbeitung|Holzbearbeitung]] ist seit Menschengedenken gleich geblieben. Die Technik entwickelte sich aber von der Bearbeitung mit scharfen Feuersteinabschlägen bis zu industrieellen Verarbeitungsformen im dritten Jahrtausend gravierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Formen der Holzbearbeitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Bildergalerie sehen Sie einen Auszug alter Holzbearbeitungsverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Feuersteinrevier am Mondsee====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuersteine sind den Siedlern in der Atterseeregion in ausreichender Menge zur Verfügung gestanden, liegt doch am nahen [[Mondsee (See)|Mondsee]] eines der größten Feuersteinvorkommen Europas. Nach neuesten Erkenntnissen aus den Jahren 2007 - 2009 lagern hier etwa 60 Millionen Kubikmeter qualitativ hochwertige Hornsteine und Radiolarite auf einer Fläche von 240 Quadratkilometern. Sie wurden bereits in der Mondseekultur von 3800 bis 3300 v. Chr. abgebaut und für steinzeitliche Werkzeuge und Waffen verwendet. Fundstücke in den nahen [[Pfahlbauten|Pfahlbausiedlungen]] des Mondsees und [[Attersee (See)|Attersees]] aber auch in anderen steinzeitlichen Siedlungsgebieten Mitteleuropas konnten zweifelsfrei der Mondseer Herkunft zugeordnet werden. Im Gegenzug wurden auch einzelne Feuersteine aus bayrischer und norditalienischer Provenienz am Mond- und Attersee nachgewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederentdeckt wurden diese Lagerstätten nach einem starken Windwurfereignis am Fuße des Schafberges bzw. der Eisenau am Mondsee.  Auf einem Schuttkegel wurde ein Großteil des Baumbestandes mitsamt der flachen Verwurzelung umgeworfen und legten das darunter liegende Felsgeröll frei. Forschungen des Geoarchäologen Alexander Binsteiner legen nahe, dass ein gigantischer Bergsturz an dieser Stelle um 3300 v. Chr. die Mondseekultur und mit ihr den Abbaubetrieb schlagartig beendete. Er begründet seine These in [https://www.archaeologie-online.de/artikel/2010/naturkatastrophe-in-den-alpen/ | ARCHAEOLOGIE-ONLINE.DE - Naturkatastrophe in den Alpen - Der Untergang der Mondseekultur]. Manche Wissenschaftler vertreten auch andere Thesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Salzkammergut]] und damit wohl auch im [[Attergau]] begann sich bereits um 4000 v. Chr. eine Hochkultur zu entwickeln. Grundlagen dafür waren die Salzlagerstätten in Hallstatt, die Feuersteinvorkommen am Mondsee und die großen Kupfervorkommen in der Grauwackenzone. Als Baustoff und Hilfsmittel für Bergbau und Transport hatte Holz bereits damals eine große Bedeutung. Die Seenplatte des Salzkammergutes war über [[Seeache]], [[Ager]] und Traun mit dem Donauraum verbunden und eröffnete entsprechende Absatzmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Feuersteinabschl.jpg|Feuersteinabschläge&lt;br /&gt;
Image:Treppe Hallstatt.jpg|Diese Treppe aus Tannenholz wurde 1000 Jahre vor Christus in Hallstatt gebaut und ist unversehrt erhalten&lt;br /&gt;
Image:RomSäge.jpg|Schon die Ägypter verwendeten in der Bronzezeit Bügelsägen aus Bronze - die Abbildung zeigt die Sägearbeit im alten Rom&lt;br /&gt;
Image:Slängsäge1.jpg|Slängsägen mit waagrechter Sägenführung&lt;br /&gt;
Image:Slängsäge2.jpg|Slängsäge&lt;br /&gt;
Image:ÄltestGatter1245.jpg|Aus dem Jahre 1245 stammt die älteste Darstellung einer Säge mit Wasserantrieb, eine Reiseskizze von Villard de Honnecourt&lt;br /&gt;
Image:SägeZeichn daVinci1480.jpg|Skizze eines Sägewerkes aus dem Jahre 1480 von Leonardo da Vinci&lt;br /&gt;
Image:Skizze Gattersäge DaVinci.JPG|Skizze eines Sägewerkes aus dem Da Vinci - Museum in Venedig&lt;br /&gt;
Image:Modell Gattersäge DaVinci Venedig.JPG|Modell einer Gattersäge aus dem Da Vinci - Museum in Venedig&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Venezianer- und Augsburger-Säge ===&lt;br /&gt;
[[Bild:VerbreitungAugsbVenezSäge.jpg|thumb|250px|Verbreitungsgebiete von Venezianersäge und Augsburgersäge]]&lt;br /&gt;
Die Venezianer-Säge und die Augsburger-Säge waren vereinzelt noch bis in die 1960er Jahre im [[Attergau]] in Betrieb. Sie repräsentierten etwa ein halbes Jahrtausend lang den Stand der Sägetechnik.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Grenze zwischen den Verbreitungsgebieten von Venezianer-Säge im Südosten und Augsburger-Säge im Nordwesten verlief in Atterseenähe. Damit entschieden in der Regel Standortfaktoren über den Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentlichen Unterschiede seien kurz dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Venezianer-Säge ====&lt;br /&gt;
Kleines unterschlächtiges Wasserrad (Waschel) mit 50-80 cm Durchmesser und einem Wirkungsgrad von etwa 25%. Es ist gut geeignet bei großer Wassermenge und geringem Gefälle, läuft mit relativ hoher Drehzahl und kommt daher ohne Übersetzungsgetriebe aus.&lt;br /&gt;
Der Spannwagen für die Holzstämme läuft auf breiten Holzwalzen am Sägeboden. Der Vorschub funktioniert meist über ein Hebelgestänge im Keller und zieht den Wagen über ein Seil oder eine Kette gegen die Säge. &lt;br /&gt;
Jedes Brett wird die ganze Länge durchgeschnitten und aus dem Wagen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Venezianersäge.jpg|Funktion Venezianersäge&lt;br /&gt;
Bild:VenezVorschub.jpg|Vorschub Venezianersäge&lt;br /&gt;
Bild:VenezianersägeFoto.jpg|Bild einer alten Venezianersäge&lt;br /&gt;
Bild:Venezianersäge1.jpg|Sägegebäude im Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach&lt;br /&gt;
Bild:Venezianersäge-2.jpg|Im Sägewagen wird das Bloch eingespannt und pro Schnitt um die Brettdicke verschoben&lt;br /&gt;
Bild:Venezianersäge-Vorschub.jpg|Mit jedem Sägenhub wird der Blochwagen gegen die Säge weiterbewegt&lt;br /&gt;
Bild:Venezianersäge-Keller.jpg|Sägekeller mit Kurbel- und Stelzenantrieb&lt;br /&gt;
Bild:Venezianersäge-Antrieb.jpg|Antriebswelle vom Waschl zum Kurbelantrieb mit der Stelze zum Sägerahmen&lt;br /&gt;
Bild:Venezianersäge-Waschl.jpg|Als Waschl wird eine kleines schnelllaufendes Wasserrad bezeichnet&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Augsburger-Säge ====&lt;br /&gt;
Großes oberschlächtiges Wasserrad (nur selten unterschlächtig) mit über 2,5 Meter Durchmesser und einem Wirkunsgrad von etwa 75%. Es ist auch bei wenig Wasserangebot geeignet, läuft mit geringer Drehzahl und benötigt daher ein Übersetzungsgetriebe auf etwa 150 Sägehübe pro Minute, was die Herstellungskosten um etwa 40% gegenüber der Venezianersäge erhöhte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wagen läuft auf eigenen Rädern und der Holzstamm wird nur einseitig befestigt. Die Bretter werden nur bis kurz vor das Stammende eingeschnitten. Durch einen zusätzlichen Querschnitt des Endstückes fallen die Bretter ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiebezeug für den Wagenvorschub liegt meist oberhalb des Spannwagens, der dann über eine Zahnwelle und eine lange Zahnstange unterhalb des Wagens angetrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:AugsbSägeGatt.jpg|Augsburgersäge&lt;br /&gt;
Bild:GetriebeAugsbSäge.jpg|Getriebe&lt;br /&gt;
Bild:AugsburgersägeZeichn.jpg|Funktion Augsburgersäge&lt;br /&gt;
Bild:AugsbVorschubZeichn.jpg|Vorschub Augsburgersäge&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Sägetypen musste nach jedem Brett der Stamm so weit seitlich verschoben werden, wie das nächste Brett dick sein sollte. Die unregelmäßigen Seitenränder der Bretter wurden anschließend bei Bedarf mit einer Kreissäge gerade geschnitten - „besäumt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiegewinnung und Kraftübertragung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kraftübertragung vom Wasserrad, meist an der Außenwand des Gebäudes, erfolgte in der Regel mit Wellen, Riemenscheiben und Lederriemen, einer sogenannten „Transmission“. Das Ein- und Ausschalten des Antriebes erfolgte bei den alten Sägen durch Umlenkung der Wasserrinne auf oder neben das Mühlrad. Später setzte sich der mechanische Schaltvorgang (Einrücken) mit einer sogenannten Vollscheibe und einer Leerscheibe durch, indem der Lederriemen seitlich von einer sich leer durchdrehenden Riemenscheibe auf eine mit der Maschine fest verbundenen Riemenscheibe verrückt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Leistungssteigerung wurden die alten Wasserräder durch Turbinenanlagen ersetzt. Mit dem Ausbau des öffentlichen Stromnetzes wurde die elektrische Energie Hauptträger der Energieversorgung. Auch mit Sägeabfällen beheizte Dampfmaschinen und Diesel-Stromaggregate kamen zum Einsatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sägewerk-Rosner.jpg|thumb|250px|Sägewerk Rosner in Gampern mit zwei Vollgattern für Alt und Jung]]&lt;br /&gt;
[[Bild:HorizontalgatterWeb.JPG|thumb|250px|Horizontalgatter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wander-Bandsäge.jpg|thumb|250px|Transportable Bandsäge bei einem Bauernhof in Brandham]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollgatter ===&lt;br /&gt;
Die nächste Sägengeneration, das sogenannte Vollgatter (siehe Titelbild) aus Gusseisen und Stahl gebaut, kam mit der Verfügbarkeit von mehr Energie und der Entwicklung im Maschinenbau etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Gebrauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bandsägen ===&lt;br /&gt;
Vertikal- und horizontal laufende Bandsägen werden in der Regel für das Zerteilen von ungewöhnlich großen Baumstämmen und für die Verarbeitung von Laubhölzern eingesetzt. Bei manchen Bauformen wird der Stamm auf einem Spannwagen gegen die fest montierte Bandsäge bewegt und bei anderen Bauformen bewegt sich die Bandsäge und der Baumstamm ist fixiert. Bei der Bandsägetechnik wird bei jedem Schnitt nur ein Brett nach dem anderen vom Stamm gesägt. Dadurch werden äusserlich nicht erkennbare Fehler im Inneren des Stammes nach jedem Schnitt sichtbar. Nach der Holzqualität richtet sich dann die jeweilige Holzdimension, die dem individuellen Verwendungszweck entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreissägen===&lt;br /&gt;
Kreissägen wurden vor allem zum &#039;&#039;Besäumen&#039;&#039; der gesägten Bretter verwendet, wobei die Ränder - die sogenannte Baumkanten - abgetrennt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seltene Sonderformen ===&lt;br /&gt;
Sonderformen von Gattersägen waren &#039;&#039;&#039;Horizontalgatter&#039;&#039;&#039; mit einem waagrecht bewegten Sägeblatt und &#039;&#039;&#039;Seitengatter&#039;&#039;&#039; zum Sägen besonders großer Baumstämme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wandersägen===&lt;br /&gt;
In bestimmten Fällen ist es sinnvoller, nicht das Holz zum Sägewerk zu bringen, sondern das Sägewerk zum Holz. Als in früheren Zeiten das [[Holzfuhrwerk]] noch sehr aufwändig und mühsam war, wurde insbesondere für große Dachstühle von Bauernhöfen das Holz vom eigenen Wald zur Baustelle gebracht. An Ort und Stelle wurde eine Wandersäge (Wandergatter) aufgebaut. Durch Nachbarschaftshilfe stehen günstige Arbeitskräfte bereit. Auch im 21. Jahrhundert gibt es Einsatzmöglichkeiten für Wandersägen bzw. transportable Bandsägewerke. In der Land- und Forstwirtschaft gebräuchliche Kräne und Hebezeuge erleichtern die Holzmaniplation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:WasserradOberschlächt.jpg|Wasserrad oberschlächtig&lt;br /&gt;
Bild:Raudschlmuele Foto Scan mit HOpa 2 800x.jpg|[[Raudaschlmühle]] - Wasser als Transportmittel und Kraftquelle&lt;br /&gt;
Bild:Raudaschlmuehle m Steg 800x 349.jpg|Bis in die 1970er Jahre wurden in der Raudaschlmühle die Baumstämme händisch mit langen Stangen von Stegen in der Ager aus nach Größe und Qualität sortiert&lt;br /&gt;
Bild:Gatter Kurbeltrieb.JPG|Kurbelantrieb mit Schwungscheiben und Stelzen zum Gatterrahmen im Sägekeller&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrielle Sägetechnik ===&lt;br /&gt;
Die Produktivität der Sägewerke vervielfachte sich innerhalb weniger Jahrzehnte, wie in anderen Bereichen der Wirtschaft auch. Die Arbeitsabläufe für Transport, Vermessung, Sortierung und die gesamte Logistik wurden mechanisiert und mit Hilfe elektronischer Steuerungen automatisiert. Hubstapler und Kräne übernahmen die schwergewichtigen innerbetrieblichen Transport- und Verladearbeiten. Holztrocknungs-, Hobel- und Holzverleimungsanlagen erweiterten die Holzverwertung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sägetechnik entwickelte sich mit immer leistungsfähigeren Gattermaschinen, Doppelbesäumern, Bandsägemaschinen und Profilzerspaner- und Kreissägeanlagen weiter. In großen industriellen Sägewerksanlagen hat sich die Profilzerspaner- und Kreissägetechnik durchgesetzt, weil sie die leistungsfähigste aller Sägetechniken ist. Die Entwicklung spezieller Kreissägeblätter hat die Sägegeschwindigkeiten vervielfacht. Die Holzmenge, die ein mittelgroßes Sägewerk in den 1950er Jahren in einem ganzen Jahr gesägt hat, verarbeiten moderne Sägewerke an einem Tag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Leistungssteigerung der Maschinen erhöhte sich auch die Belastung der Sägeblätter und Schneidewerkzeuge. Material und Konstruktion unterlagen einem permanenten Verbesserungsprozess. Für die hochbeanspruchten Sägeblätter kommen Chrom/Vanadium/Stahl-Legierungen und Sägezähne aus Hartmetall zum Einsatz. Das weich anmutende Naturmaterial Holz verschleißt bei seiner Bearbeitung auch hochfeste Materialien. Wurden früher die Sägezähne mit Steinen oder Feilen von Hand geschärft, so setzten sich später Schärfautomaten mit Schleifscheiben aus Korund für Gatter-, Kreis- und Bandsägeblätter durch. Moderne Hartmetallzähne werden mit Diamantwerkzeugen geschärft. Verschleißfreie Trenntechnologien wie etwa Laser, konnten sich bei Holz nicht durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfaches Handwerk musste industriellen Produktionsprozessen Platz machen. Das Zerteilen des Holzes mit einer scharfen Schneide ist gleich geblieben, geändert hat sich die Geschwindigkeit. Was einmal tagelange mühevolle Handarbeit beanspruchte, geschieht heute ohne Anstrengung in Sekunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:ModSpaneranlage.jpg|Profilzerspaner&lt;br /&gt;
Bild:ModSortAnlage.jpg|Sortieranlage&lt;br /&gt;
Bild:ModSchleifAut.jpg|Schärfautomat&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baumentrindung ===&lt;br /&gt;
Die Rinde der Bäume wurde noch vor einigen Jahrzehnten bereits im Wald entfernt. Die Stämme trockneten dadurch aus und erleichterten durch das geringere Gewicht und die glatte Oberfläche das Ziehen auf den Waldwegen. Die Rinde enthält den überwiegenden Teil an Nährstoffen im Baum. Ein Verbleib im Wald schont somit den Waldboden. Die Holzstämme sind im entrindeten Zustand nicht so anfällig gegen Holzschädlinge wie z.B. dem sogenannten Nutzholzbohrer. Nachteilig wirkt sich hingegen die verstärkte Rissbildung und Pilzbefall aus. Zu einem geringen Teil wurde Fichtenrinde ehemals wegen ihres Gerbstoffgehaltes an [[Gerberei]]en geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das händische Entrinden der Baumstämme erfolgte mit dem sogenannten &#039;&#039;&#039;Schöpser&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Schinder&#039;&#039;&#039;, einer querliegenden Messerschneide an einem langen Holzstiel. Diese zeitaufwändige und mühsame Arbeit verlagerte sich später zu den &#039;&#039;&#039;automatischen Entrindungsanlagen&#039;&#039;&#039; in den Sägewerken, wo die anfallende Rinde als Heizmaterial zur Beheizung von Holztrocknungsanlagen genützt werden kann. Zur Vermeidung von Schädlingsbefall werden zum Teil Spritzmittel oder Berieselungsanlagen eingesetzt mit denen die Holzlagerstätten permanent mit Wasser besprüht werden. Vollständig unter Wasser bleibt Holz unversehrt erhalten, was die Reste der jahrtausende alten Pfahlbauten im Attersee belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzvermarktung ==&lt;br /&gt;
Das Holz aus den Sägewerken um den Attersee fand seit jeher als Bauholz in [[Zimmerei]]en, als Möbelholz für [[Tischlerei]]en und für viele weitere Verwendungszwecke seine Abnehmer. Die Holzreste wurden früher vor Ort zu Holzkohle für die Huf- und Wagenschmieden gebrannt oder als Brennholz verwendet. Heute sind sie Rohstoff für die Papier-, Spanplatten und Holzwerkstoffindustrie sowie zur Pelletsherstellung. Baumrinde dient überwiegend als Heizmaterial für die Holztrocknung und für Rindenmulch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der Monarchie dehnte sich das Absatzgebiet mehr und mehr aus. Der Ausbau des Eisenbahnnetzes im 19. Jahrhundert eröffnete Absatzmärkte in ganz Europa. In heutiger Zeit des globalen Handels muss sich auch das Holz aus der Atterseeregion weltweit behaupten. Hauptabsatzmärkte liegen im europäischen und arabischen Raum, in den USA und Japan. Österreich ist insgesamt zu 47% mit Wald bedeckt – Tendenz steigend – und fünftgrößter Holzexporteur der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sägewerke in der Region Attersee-Attergau ==&lt;br /&gt;
In jeder Gemeinde der Region befand sich eines oder mehrere Sägewerke. Der Standort war an die Verfügbarkeit von Wasserkraft als Energiequelle gebunden. Die kleineren &#039;&#039;Brettersägen&#039;&#039; lagen entlang von [[Flüsse und Bäche|Wasserläufen]] und wurden mit Wasserrädern und später mit Turbinen angetrieben. Die [[Ager]] als wasserreicher [[Ager|Atterseeabfluß]] erlaubte größere Betriebe. Sie sind im Artikel [[Siebenmühlen]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Xaver Peyer und sein Sohn, der auch Reichsratsabgeordneter war, betrieben ein [[Häuplhof|Sägewerk in Attersee]] und Holzlagerplätze in Wien und Budapest. Von dort verkauften sie von Rundholz über Schnittholz und Brennholz alles was mit Holz zu tun hatte. Eines ihrer größten Geschäfte war lt. Familienchronik die Lieferung des Rüstholzes für den Bau der Kettenbrücke in Budapest. Auch für die Donaubrücke von Krems/Stein nach Mautern wurde Holz geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sägewerk samt dem dazugehörigen großen landwirtschaftlichen Anwesen in Attersee erwarb später die Familie Häupl, die es bis in die 1960er Jahre weiter betrieb. Zur Energieversorgung diente eine mit [[Holz als Energieträger|Holzabfällen]] beheizte Dampfmaschine, die eine deutliche Leistungssteigerung möglich machte. Aus dem großen Sägewerksgelände direkt am Attersee wurde ein Campingplatz und ein Yachthafen. Im großen Gebäude des Gutshofes wurden Ferienwohnungen eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfänge der [[Elektrifizierung im Attergau]], als zusätzlichem Energieträger, gingen auf die Firma [[Stern &amp;amp; Hafferl]] in Gmunden zurück. Sie errichtete 1901 ein Wasserkraftwerk am Traunfall bei Gmunden. Danach begann ein zügiger Ausbau der Wasserkraft und des Stromnetzes im Salzkammergut. Bereits 1914 wurden 82 Orte in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark mit Strom versorgt und damit auch der [[Attergau]]. Nach 1945 ermöglichte der Ausbau eines leistungsfähigen Stromnetzes durch die Österreichische Kraftwerke AG (ÖKA)]] - der Vorgängerin der heutigen Energie AG - eine deutliche Leistungssteigerung in der Holzverarbeitung. Der Standort und die verfügbare Wasserkraft hatte damit keine wesentliche Bedeutung mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sägewerke in Betrieb ===&lt;br /&gt;
*Riedl in Schörfling-Oberhehenfeld, &lt;br /&gt;
*Stallinger in Weyregg, &lt;br /&gt;
*Lux in Steinbach-Weissenbach, &lt;br /&gt;
*Mayr Melnhof zuvor Achleitner in Straß, Ortschaft Stampf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sägewerke nicht mehr in Betrieb ===&lt;br /&gt;
*[[Raudaschlmühle]] an der [[Ager]] in Schörfling (Holzindustrie Lenzing)&lt;br /&gt;
*[[Stinglmühle]] an der Ager in Lenzing&lt;br /&gt;
*[[Häuplhof|Häupl in Attersee]] &lt;br /&gt;
*Henkel in Unterach &lt;br /&gt;
*Schernthaner (Pfannermüller) in Unterach-Misling &lt;br /&gt;
*Astecker in Weyregg-Bach&lt;br /&gt;
*Sagmühle in Weyregg-Bach&lt;br /&gt;
*Häupl in Nußdorf-Stockwinkl &lt;br /&gt;
*Hemetsberger, Stampfmannsäge in Nußdorf-Zell &lt;br /&gt;
*Hemetsberger, [[Niedermayrsäge]] in Nußdorf &lt;br /&gt;
*Pichler, Dickaumühle in Nußdorf &lt;br /&gt;
*Meinhart-Rosenkranz (Mühle im Weidach) in St.Georgen, Dürre Ager&lt;br /&gt;
*Grubermühle in St.Georgen, Dürre Ager&lt;br /&gt;
*Mayr-Melnhof-Säge in St.Georgen-Thalham, Dürre Ager  &lt;br /&gt;
*Salfinger in St. Georgen&lt;br /&gt;
*Aumühle Kalleitner in Berg-Brandham, Dürre Ager&lt;br /&gt;
*Häupl in Straß-Stampf, Dürre Ager&lt;br /&gt;
*Rosner in Gampern-Witzling, [[Dürre Ager]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel Niedermayrsäge ===&lt;br /&gt;
Am Beispiel der [[Niedermayrsäge]] in Nußdorf kann man die Entwicklung eines Sägewerkes am [[Attersee (See)|Attersee]] nachvollziehen.&lt;br /&gt;
[[Bild:HemBetrLuftbild2000.jpg|thumb|center|200px|Ein alter Holzbearbeitungsbetrieb im touristischen Umfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
*[[Benutzer:Manfred Hemetsberger|Manfred Hemetsberger]], [[Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzverarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Robert_Eitzinger&amp;diff=59477</id>
		<title>Robert Eitzinger</title>
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		<updated>2025-10-19T08:59:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Robert Eitzinger.jpg|thumb|Robert Eitzinger]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Maria Eitzinger2.JPG|thumb|Maria Eitzinger Roberts Mutter]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Robrt Eitzinger Erstkommunion.JPG|thumb|Der kleine „Niedermoar Bertl“ bei der Erstkommunion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eitzinger Besuch 15072017.JPG|thumb| Johanna Wiesinger, Manfred Hemetsberger, Bertl &amp;amp; Gisela Eitzinger beim Besuch in Nußdorf am 15. Juli 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die ungewöhnliche Lebensgeschichte des gebürtigen Nußdorfers, Robert Eitzinger (* 20. Januar 1934 in [[Nußdorf am Attersee]]; † 20. August 2025 Marco Island, Florida) der in der Fremde sein Glück suchte und fand. &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Jänner 1934 wurde auf dem Niedermayrhof in Nußdorf am Attersee von der ledigen Bauerstochter Maria Hemetsberger, der Schwester des Hofbesitzers, ein Bub geboren und auf den Namen Robert getauft. Eine uneheliche Geburt war damals kein guter Start ins Leben und die allgemeinen Lebensbedingungen waren entbehrungsreich und schwierig. Der kleine „Niedermoar Bertl“ durchlebte seine Kindheit vor und im Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit der bäuerlichen Familie und den Dienstboten am Niedermayrhof. Bertls Mutter heiratete nach dem Krieg Josef Eitzinger und Robert wurde adoptiert. Gemeinsam baute die Familie am Fuß des Buchbergs in Attersee ein neues Haus und Robert bekam einen Bruder, der Josef getauft wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schule begann Robert eine Lehre bei der Schlosserei Rinner in Attersee und erlernte den Beruf des Drehers und Werkzeugmachers. Dabei zeigte sich schon seine technische Begabung. Er konnte aus dem Wenigen, das damals zur Verfügung stand, etwas Nützliches machen und so wurde er oft um Problemlösungen für allerlei Gerätschaften gebeten. Zu seiner Firmung war aus dem Kreis der Verwandtschaft Josef Bruckbacher, der Moar in Dexelbach, gerne bereit als Firmpate einzuspringen. Seine Jugendjahre waren von der Zeit der amerikanischen Besatzung geprägt. Die österreichische Bevölkerung bekam in der Nachkriegszeit viel Unterstützung und Hilfe aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Der amerikanische Marshallplan war die Basis für das sprichwörtliche Österreichische Wirtschaftswunder, das Aufstieg und Wohlstand brachte. Auch auf dem Niedermayrhof waren amerikanische Soldaten einquartiert und der Kommandant wohnte im benachbarten Forsthaus. Das Verhältnis war vorwiegend wohlwollend und entgegenkommend. Wenn Soldaten erkrankten, bekamen sie am Hof auch eine entsprechende Fürsorge bis sie sich wieder erholt haben. Dafür erhielten die Kinder Süßigkeiten und begehrte Kaugummis. Während der Besatzungszeit wurde in der Bauernstube des Niedermayrhofes der erste Nußdorfer Kindergarten eingerichtet. Die vielen positiven Erfahrungen mit den Amerikanern haben vermutlich auch den jungen Niedermoar Bertl von einer besseren Welt in Amerika träumen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswanderung aus Österreich nahm damals beachtliche Dimensionen an. Viele suchten den amerikanischen Traum, „vom Tellerwäscher zum Millionär“ zu verwirklichen. Wie zahlreiche andere, die ein besseres Leben suchten, stellte auch Bertl einen Visumsantrag in die Vereinigten Staaten. Für die Behördenverfahren musste man damals mit 10–12 Jahren rechnen. Diese Zeit nützte Bertl um sich zu orientieren und sich die Welt anzuschauen. Im Alter von 22 Jahren machte er sich 1956 mit Rucksack und einem kleinen Zelt auf den Weg. Zu Fuß, per Anhalter und auf Frachtschiffen zog er durch Italien, Griechenland, die Türkei, Syrien, den Libanon und dann wieder nordwärts bis nach Finnland. Wie er später einmal erzählte, wurde er in Süditalien sehr krank und fürchtete, wieder umkehren zu müssen. Doch er erholte sich schnell und schlug sich danach trotz aller Gefahren und Hindernisse während des &amp;quot;Kalten Krieges&amp;quot; bis nach Moskau durch. Zeitweise arbeitete er in verschiedenen Betrieben in Schweden, Dänemark und Deutschland. Bis Ende 1959 arbeitete Bertl mit einem kanadischen Visum in Windsor in Kanada. Hier konnte er sich sein erstes Auto kaufen. Kurz danach verunglückte sein Stiefvater mit dem Motorrad bei einer Kollision mit der Attergaubahn tödlich. Kurzerhand verkaufte Bertl sein Auto wieder und schickte das Geld seiner Mutter damit sie mit diesem tragischen Schicksal besser zurechtkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach beschloss er, sich durch Lateinamerika zu arbeiten. Er nahm Beschäftigungen in Mexiko, Venezuela, Honduras, Nicaragua, El Salvador und schließlich in Costa Rica an, wo er in San Jose drei Jahre lang eine Maschinenwerkstätte leitete. Während dieser Zeit wurden ihm auch verschiedene Fremdsprachen geläufig. Mit einem dauerhaften Stellenangebot in Stamford, Connecticut und mit Unterstützung einer Bekannten aus Österreich, deren Ehemann in der US-Armee diente, bekam Bertl 1963 sein US-Visum und seine Green Card. Damit hatte er die Berechtigung in den USA dauerhaft leben und arbeiten zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr noch fuhr Bertl nach Chicago wo er sich mit seinen Freunden Charly und Sepp traf, die er einige Jahre zuvor bei der Arbeit auf einer Werft im schwedischen Malmö kennengelernt hatte. Noch während er in einem Unternehmen für Formenbau arbeitete, gründeten er und sein Freund Charly gemeinsam eine Firma, die EM MOLD CO. Ein Jahr später stieg Robert aus dieser Firma aus und gründete seine eigene, die MID-WEST-AUTOMATION INC. In seinem neuen Unternehmen nahe Chicago entwickelte und produzierte er Maschinen und Anlagen, die zahlreiche Einzelteile vollautomatisch zu komplexen Produkten zusammenbauen konnten. Robert Eitzinger gehörte zu den Pionieren der modernen Automatisierungstechnik. In den folgenden 33 Jahren baute er seine Firma gemeinsam mit seiner Frau Gisela, deren Familie aus Deutschland in die USA eingewandert war, zu einem bedeutenden Unternehmen aus, das international tätige Konzerne in den USA belieferte. Wie es zur gesellschaftlichen Anerkennung unter wohlhabenden Amerikanern gehört, engagierte sich Bertl auch in Wohltätigkeitsorganisationen und sozialen Einrichtungen. Bertls unbändige Lebensenergie beschrieb seine Mutter einmal so: „Ich freue mich, wenn der Bertl heimkommt, aber wenn er wieder wegfährt bin ich auch erleichtert. Er feiert mit seinen Freunden bis in die späte Nacht hinein, ist aber in aller Herrgottsfrüh schon wieder auf den Beinen und braucht etwas zu tun. Das kann auch anstrengend sein.“ Den Kontakt zu seiner alten Heimat am Attersee und zu seinen Jugendfreunden hielt Bertl so gut es ging aufrecht. Manchmal waren auch Sterbefälle in der Familie Anlass für seine Besuche. Auch sein jüngerer Bruder Josef starb lange vor ihm. Der bodenständige Dialekt war ihm zeitlebens so geläufig als wäre er nie weg gewesen. Auch Gisela zeigte mit ihrem liebenswerten, leicht schwäbischen Akzent, wie es beiden gelungen ist, die alte und die neue Heimat mitsammen zu verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1968 bis 2015 lebte die Familie in Lincolnshire bei Chicago, wo im Jahr 1973 die Tochter Annette Stefanie zur Welt kam. Ein zweites Zuhause schuf sich die Familie in Boulder, Colorado, wo die Tochter mit ihrer Familie nach wie vor wohnt. Während ihrer 57-jährigen Ehe reisten Bertl und Gisela gerne und ausgiebig in aller Welt herum, oft gemeinsam mit ihrer Tochter und deren Familie. Als Bertl 2015 seinen Ruhestand antrat verkaufte er sein umfangreiches Lebenswerk. Die Freude daran, fremde Länder und Leute kennenzulernen, hielt auch nach dem Arbeitsleben an. Schließlich ließen sich beide in ihrem Altersdomizil, &amp;quot;Vera Cruz“ auf Marco Island in Florida nieder. Hier trat Bertl am 20. August 2025 seine letzte Reise an und nahm friedlich Abschied von der Welt. Seinem Wunsch und seiner weltoffenen Gesinnung entsprechend, wird seine Asche am Strand des Golfs von Mexiko den Wellen des Meeres übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Nachruf: „Seine Frau Gisela, Tochter Annette Stefanie, Enkelinnen Monika Stefanie und Anne Marie, Enkel Robert Josef und Schwiegersohn Kelly Richard Wilhelm sowie viele seiner langjährigen Freunde werden ihn sehr vermissen und die vielen Erinnerungen an seinen liebevollen und unternehmerischen Geist, seine Leistungen und seine Großzügigkeit für immer in ihren Herzen behalten. A LIFE WELL LIVED – ein gelungenes Leben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Niedermoar Bertl“ vom Attersee hat seine neue amerikanische Heimat als ungebetener Ausländer vorgefunden und als erfolgreicher Unternehmer, großzügiger Förderer gesellschaftlicher Anliegen, geschätzter Freund und verlässlicher Partner zurückgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee|Eitzinger, Robert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Robert_Eitzinger&amp;diff=59470</id>
		<title>Robert Eitzinger</title>
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		<updated>2025-10-15T07:05:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Robert Eitzinger.jpg|thumb|Robert Eitzinger]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Maria Eitzinger2.JPG|thumb|Maria Eitzinger Roberts Mutter]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Robrt Eitzinger Erstkommunion.JPG|thumb|Der kleine „Niedermoar Bertl“ bei der Erstkommunion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eitzinger Besuch 15072017.JPG|thumb| Johanna Wiesinger, Manfred Hemetsberger, Bertl &amp;amp; Gisela Eitzinger beim Besuch in Nußdorf am 15. Juli 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die ungewöhnliche Lebensgeschichte des gebürtigen Nußdorfers, Robert Eitzinger (* 20. Januar 1934 in [[Nußdorf am Attersee]]; † 20. August 2025 Marco Island, Florida) der in der Fremde sein Glück suchte und fand. &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Jänner 1934 wurde auf dem Niedermayrhof in Nußdorf am Attersee von der ledigen Bauerstochter Maria Hemetsberger, der Schwester des Hofbesitzers, ein Bub geboren und auf den Namen Robert getauft. Eine uneheliche Geburt war damals kein guter Start ins Leben und die allgemeinen Lebensbedingungen waren entbehrungsreich und schwierig. Der kleine „Niedermoar Bertl“ durchlebte seine Kindheit vor und im Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit der bäuerlichen Familie und den Dienstboten am Niedermayrhof. Bertls Mutter heiratete nach dem Krieg Josef Eitzinger und Robert wurde adoptiert. Gemeinsam baute die Familie am Fuß des Buchbergs in Attersee ein neues Haus und Robert bekam einen Bruder, der Josef getauft wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schule begann Robert eine Lehre bei der Schlosserei Rinner in Attersee und erlernte den Beruf des Drehers und Werkzeugmachers. Dabei zeigte sich schon seine technische Begabung. Er konnte aus dem Wenigen, das damals zur Verfügung stand, etwas Funktionierendes machen und so wurde er oft um Problemlösungen für allerlei Gerätschaften gebeten. Zu seiner Firmung war aus dem Kreis der Verwandtschaft der Moar in Dexelbach, Josef Bruckbacher, gerne bereit als Firmpate einzuspringen. Seine Jugendjahre waren von der Zeit der amerikanischen Besatzung geprägt. Die österreichische Bevölkerung bekam in der Nachkriegszeit viel Unterstützung und Hilfe aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Der amerikanische Marshallplan war die Basis für das sprichwörtliche Österreichische Wirtschaftswunder, das Aufstieg und Wohlstand brachte. Auch auf dem Niedermayrhof waren amerikanische Soldaten einquartiert und der Kommandant wohnte im benachbarten Forsthaus. Das Verhältnis war vorwiegend wohlwollend und entgegenkommend. Wenn Soldaten erkrankten, bekamen sie am Hof auch eine entsprechende Fürsorge bis sie sich wieder erholt haben. Dafür erhielten die Kinder begehrte Süßigkeiten und Kaugummi. Während der Besatzungszeit wurde in der Bauernstube des Niedermayrhofes der erste Nußdorfer Kindergarten eingerichtet. Die vielen positiven Erfahrungen mit den Amerikanern haben vermutlich auch den jungen Niedermoar Bertl von einer besseren Welt in Amerika träumen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswanderung aus Österreich nahm damals beachtliche Dimensionen an. Viele suchten den amerikanischen Traum, „vom Tellerwäscher zum Millionär“ zu verwirklichen. Wie zahlreiche andere, die ein besseres Leben suchten, stellte auch Bertl einen Visumsantrag in die Vereinigten Staaten. Für die Behördenverfahren musste man damals mit 10–12 Jahren rechnen. Diese Zeit nützte Bertl um sich zu orientieren und sich die Welt anzuschauen. Im Alter von 22 Jahren machte er sich 1956 mit Rucksack und einem kleinen Zelt auf den Weg. Zu Fuß, per Anhalter und auf Frachtschiffen zog er durch Italien, Griechenland, die Türkei, Syrien, den Libanon und dann wieder nordwärts bis nach Finnland. Wie er später einmal erzählte, wurde er in Süditalien sehr krank und fürchtete, wieder umkehren zu müssen. Doch er erholte sich schnell und schlug sich danach trotz aller Gefahren und Hindernisse während des &amp;quot;Kalten Krieges&amp;quot; bis nach Moskau durch. Zeitweise arbeitete er in verschiedenen Betrieben in Schweden, Dänemark und Deutschland. Bis Ende 1959 arbeitete Bertl mit einem kanadischen Visum in Windsor in Kanada. Hier konnte er sich sein erstes Auto kaufen. Kurz danach verunglückte sein Stiefvater mit dem Motorrad bei einer Kollision mit der Attergaubahn tödlich. Kurzerhand verkaufte Bertl sein Auto wieder und schickte das Geld seiner Mutter damit sie mit diesem tragischen Schicksal besser zurechtkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach beschloss er, sich durch Lateinamerika zu arbeiten. Er nahm Beschäftigungen in Mexiko, Venezuela, Honduras, Nicaragua, El Salvador und schließlich in San Jose in Costa Rica an, wo er drei Jahre lang eine Maschinenwerkstätte leitete. Während dieser Zeit wurden ihm auch verschiedene Fremdsprachen geläufig. Mit einem dauerhaften Stellenangebot in Stamford, Connecticut und mit Unterstützung einer Bekannten aus Österreich, deren Ehemann in der US-Armee diente, bekam Bertl 1963 sein US-Visum und seine Green Card. Damit hatte er die Berechtigung in den USA dauerhaft leben und arbeiten zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr noch fuhr Bertl nach Chicago wo er sich mit seinen Freunden Charly und Sepp traf, die er einige Jahre zuvor bei der Arbeit auf einer Werft im schwedischen Malmö kennengelernt hatte. Noch während er in einem Unternehmen für Formenbau arbeitete, gründeten er und sein Freund Charly gemeinsam eine Firma, die EM MOLD CO. Ein Jahr später stieg Robert aus dieser Firma aus und gründete seine eigene, die MID-WEST-AUTOMATION INC. In seinem neuen Unternehmen nahe Chicago entwickelte und produzierte er Maschinen und Anlagen, die zahlreiche Einzelteile vollautomatisch zu komplexen Produkten zusammenbauen konnten. Robert Eitzinger gehörte zu den Pionieren der modernen Automatisierungstechnik. In den folgenden 33 Jahren baute er seine Firma gemeinsam mit seiner Frau Gisela, deren Familie aus Deutschland in die USA eingewandert war, zu einem bedeutenden Unternehmen aus, das international tätige Konzerne in den USA belieferte. Wie es zur gesellschaftlichen Anerkennung unter wohlhabenden Amerikanern gehört, engagierte sich Bertl auch in Wohltätigkeitsorganisationen und sozialen Einrichtungen. Bertls unbändige Lebensenergie schilderte seine Mutter in Attersee einmal so: „Ich freue mich, wenn der Bertl heimkommt, aber wenn er wieder wegfährt bin ich auch erleichtert. Er feiert mit seinen Freunden bis in die späte Nacht hinein, ist aber in aller Herrgottsfrüh schon wieder auf den Beinen und braucht etwas zu tun. Das kann auch sehr anstrengend sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1968 bis 2015 lebte die Familie in Lincolnshire bei Chicago, wo im Jahr 1973 die Tochter Annette Stefanie zur Welt kam. Ein zweites Zuhause schuf sich die Familie in Boulder, Colorado, wo Tochter Annette mit ihrer Familie nach wie vor wohnt. Während ihrer 57-jährigen Ehe reisten Bertl und Gisela gerne und ausgiebig in aller Welt herum, oft gemeinsam mit ihrer Tochter und deren Familie. Als Bertl 2015 seinen Ruhestand antrat verkaufte er sein umfangreiches Lebenswerk. Die Freude daran, fremde Länder und Leute kennenzulernen, hielt auch nach dem Arbeitsleben an. Schließlich ließen sich beide in ihrem Altersdomizil, &amp;quot;Vera Cruz“ auf Marco Island in Florida nieder. Hier trat Bertl am 20. August 2025 seine letzte Reise an und nahm friedlich Abschied von der Welt. Seinem Wunsch und seiner weltoffenen Gesinnung entsprechend, wird seine Asche am Strand des Golfs von Mexiko den Wellen des Meeres übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Nachruf: „Seine Frau Gisela, Tochter Annette Stefanie, Enkelinnen Monika Stefanie und Anne Marie, Enkel Robert Josef und Schwiegersohn Kelly Richard Wilhelm sowie viele seiner langjährigen Freunde werden ihn sehr vermissen und die vielen Erinnerungen an seinen liebevollen und unternehmerischen Geist, seine Leistungen und seine Großzügigkeit für immer in ihren Herzen behalten. A LIFE WELL LIVED – ein gelungenes Leben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Niedermoar Bertl“ vom Attersee hat seine neue amerikanische Heimat als ungebetener Ausländer vorgefunden und als großzügiger Förderer gesellschaftlicher Anliegen, geschätzter Freund und verlässlicher Partner zurückgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee|Eitzinger, Robert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
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		<title>Robert Eitzinger</title>
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		<updated>2025-10-14T12:00:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Robert Eitzinger.jpg|thumb|Robert Eitzinger]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Maria Eitzinger2.JPG|thumb|Maria Eitzinger Roberts Mutter]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Robrt Eitzinger Erstkommunion.JPG|thumb|Der kleine „Niedermoar Bertl“ bei der Erstkommunion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eitzinger Besuch 15072017.JPG|thumb| Johanna Wiesinger, Manfred Hemetsberger, Bertl &amp;amp; Gisela Eitzinger beim Besuch in Nußdorf am 15. Juli 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die ungewöhnliche Lebensgeschichte des gebürtigen Nußdorfers, Robert Eitzinger (* 20. Januar 1934 in [[Nußdorf am Attersee]]; † 20. August 2025 Marco Island, Florida) der in der Fremde sein Glück suchte und fand. &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Jänner 1934 wurde auf dem Niedermayrhof in Nußdorf am Attersee von der ledigen Bauerstochter Maria Hemetsberger, der Schwester des Hofbesitzers, ein Bub geboren und auf den Namen Robert getauft. Eine uneheliche Geburt war damals kein guter Start ins Leben und die allgemeinen Lebensbedingungen waren entbehrungsreich und schwierig. Der kleine „Niedermoar Bertl“ durchlebte seine Kindheit vor und im Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit der bäuerlichen Familie und den Dienstboten am Niedermayrhof. Bertls Mutter heiratete nach dem Krieg Josef Eitzinger und Robert wurde adoptiert. Gemeinsam baute die Familie am Fuß des Buchbergs in Attersee ein neues Haus und Robert bekam einen Bruder, der Josef getauft wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schule begann Robert eine Lehre bei der Schlosserei Rinner in Attersee und erlernte den Beruf des Drehers und Werkzeugmachers. Dabei zeigte sich schon seine technische Begabung. Er konnte aus dem Wenigen, das damals zur Verfügung stand, etwas Funktionierendes machen und so wurde er oft um Problemlösungen für allerlei Gerätschaften gebeten. Zu seiner Firmung war aus dem Kreis der Verwandtschaft der Moar in Dexelbach, Josef Bruckbacher, gerne bereit als Firmpate einzuspringen. Seine Jugendjahre waren von der Zeit der amerikanischen Besatzung geprägt. Die österreichische Bevölkerung bekam in der Nachkriegszeit viel Unterstützung und Hilfe aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Der amerikanische Marshallplan war die Basis für das sprichwörtliche Österreichische Wirtschaftswunder, das Aufstieg und Wohlstand brachte. Auch auf dem Niedermayrhof waren amerikanische Soldaten einquartiert und der Kommandant wohnte im benachbarten Forsthaus. Das Verhältnis war vorwiegend wohlwollend und entgegenkommend. Wenn Soldaten erkrankten, bekamen sie am Hof auch eine entsprechende Fürsorge bis sie sich wieder erholt haben. Dafür erhielten die Kinder begehrte Süßigkeiten und Kaugummi. Während der Besatzungszeit wurde in der Bauernstube des Niedermayrhofes der erste Nußdorfer Kindergarten eingerichtet. Die vielen positiven Erfahrungen mit den Amerikanern haben vermutlich auch den jungen Niedermoar Bertl von einer besseren Welt in Amerika träumen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswanderung aus Österreich nahm damals beachtliche Dimensionen an. Viele suchten den amerikanischen Traum, „vom Tellerwäscher zum Millionär“ zu verwirklichen. Wie zahlreiche andere, die ein besseres Leben suchten, stellte auch Bertl einen Visumsantrag in die Vereinigten Staaten. Für die Behördenverfahren musste man damals mit 10–12 Jahren rechnen. Diese Zeit nützte Bertl um sich zu orientieren und sich die Welt anzuschauen. Im Alter von 22 Jahren machte er sich 1956 mit Rucksack und einem kleinen Zelt auf den Weg. Zu Fuß, per Anhalter und auf Frachtschiffen zog er durch Italien, Griechenland, die Türkei, Syrien, den Libanon und dann wieder nordwärts bis nach Finnland. Wie er später einmal erzählte, wurde er in Süditalien sehr krank und fürchtete, wieder umkehren zu müssen. Doch er erholte sich schnell und schlug sich danach trotz aller Gefahren und Hindernisse während des &amp;quot;Kalten Krieges&amp;quot; bis nach Moskau durch. Zeitweise arbeitete er in verschiedenen Betrieben in Schweden, Dänemark und Deutschland. Bis Ende 1959 arbeitete Bertl mit einem kanadischen Visum in Windsor in Kanada. Hier konnte er sich sein erstes Auto kaufen. Kurz danach verunglückte sein Stiefvater mit dem Motorrad bei einer Kollision mit der Attergaubahn tödlich. Kurzerhand verkaufte Bertl sein Auto wieder und schickte das Geld seiner Mutter damit sie mit diesem tragischen Schicksal besser zurechtkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach beschloss er, sich durch Lateinamerika zu arbeiten. Er nahm Beschäftigungen in Mexiko, Venezuela, Honduras, Nicaragua, El Salvador und schließlich in San Jose in Costa Rica an, wo er drei Jahre lang eine Maschinenwerkstätte leitete. Während dieser Zeit wurden ihm auch verschiedene Fremdsprachen geläufig. Mit einem dauerhaften Stellenangebot in Stamford, Connecticut und mit Unterstützung einer Bekannten aus Österreich, deren Ehemann in der US-Armee diente, bekam Bertl 1963 sein US-Visum und seine Green Card. Damit hatte er die Berechtigung in den USA dauerhaft leben und arbeiten zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr noch fuhr Bertl nach Chicago wo er sich mit seinen Freunden Charly und Sepp traf, die er einige Jahre zuvor bei der Arbeit auf einer Werft im schwedischen Malmö kennengelernt hatte. Noch während er in einem Unternehmen für Formenbau arbeitete, gründeten er und sein Freund Charly gemeinsam eine Firma, die EM MOLD CO. Ein Jahr später stieg Robert aus dieser Firma aus und gründete seine eigene, die MID-WEST-AUTOMATION INC. In seinem neuen Unternehmen nahe Chicago entwickelte und produzierte er Maschinen und Anlagen, die zahlreiche Einzelteile vollautomatisch zu komplexen Produkten zusammenbauen konnten. Robert Eitzinger gehörte zu den Pionieren der modernen Automatisierungstechnik. In den folgenden 33 Jahren baute er seine Firma gemeinsam mit seiner Frau Gisela, deren Familie aus Deutschland in die USA eingewandert war, zu einem bedeutenden Unternehmen aus, das weltbekannte Konzerne in den USA belieferte. Wie es zur gesellschaftlichen Anerkennung unter wohlhabenden Amerikanern gehört, engagierte sich Bertl auch in Wohltätigkeitsorganisationen und sozialen Einrichtungen. Bertls unbändige Lebensenergie schilderte seine Mutter in Attersee einmal so: „Ich freue mich, wenn der Bertl heimkommt, aber wenn er wieder wegfährt bin ich auch erleichtert. Er feiert mit seinen Freunden bis in die späte Nacht hinein, ist aber in aller Herrgottsfrüh schon wieder auf den Beinen und braucht etwas zu tun. Das kann auch sehr anstrengend sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1968 bis 2015 lebte die Familie in Lincolnshire bei Chicago, wo im Jahr 1973 die Tochter Annette Stefanie zur Welt kam. Ein zweites Zuhause schuf sich die Familie in Boulder, Colorado, wo Tochter Annette mit ihrer Familie nach wie vor wohnt. Während ihrer 57-jährigen Ehe reisten Bertl und Gisela gerne und ausgiebig in aller Welt herum, oft gemeinsam mit ihrer Tochter und deren Familie. Als Bertl 2015 seinen Ruhestand antrat verkaufte er sein umfangreiches Lebenswerk. Die Freude daran, fremde Länder und Leute kennenzulernen, hielt auch nach dem Arbeitsleben an. Schließlich ließen sich beide in ihrem Altersdomizil, &amp;quot;Vera Cruz“ auf Marco Island in Florida nieder. Hier trat Bertl am 20. August 2025 seine letzte Reise an und nahm friedlich Abschied von der Welt. Seinem Wunsch und seiner weltoffenen Gesinnung entsprechend, wird seine Asche am Strand des Golfs von Mexiko den Wellen des Meeres übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Nachruf: „Seine Frau Gisela, Tochter Annette Stefanie, Enkelinnen Monika Stefanie und Anne Marie, Enkel Robert Josef und Schwiegersohn Kelly Richard Wilhelm sowie viele seiner langjährigen Freunde werden ihn sehr vermissen und die vielen Erinnerungen an seinen liebevollen und unternehmerischen Geist, seine Leistungen und seine Großzügigkeit für immer in ihren Herzen behalten. A LIFE WELL LIVED – ein gelungenes Leben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vielen, denen er Freund, Mentor und großzügige Hilfe war, bleiben mit der Frage zurück: hat der „Niedermoar Bertl“ vom Attersee seine neue amerikanische Heimat nicht viel besser zurückgelassen als er sie als ungebetener Ausländer vorgefunden hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee|Eitzinger, Robert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
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		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Robert_Eitzinger&amp;diff=59463</id>
		<title>Robert Eitzinger</title>
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		<updated>2025-10-12T11:38:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Robert Eitzinger.jpg|thumb|Robert Eitzinger]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Maria Eitzinger2.JPG|thumb|Maria Eitzinger Roberts Mutter]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Robrt Eitzinger Erstkommunion.JPG|thumb|Der kleine „Niedermoar Bertl“ bei der Erstkommunion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eitzinger Besuch 15072017.JPG|thumb| Johanna Wiesinger, Manfred Hemetsberger, Bertl &amp;amp; Gisela Eitzinger beim Besuch in Nußdorf am 15. Juli 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die ungewöhnliche Lebensgeschichte des gebürtigen Nußdorfers, Robert Eitzinger (* 20. Januar 1934 in [[Nußdorf am Attersee]]; † 20. August 2025 Marco Island, Florida) der in der Fremde sein Glück suchte und fand. &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  20. Jänner, einem kalten Wintertag des Jahres 1934, wurde auf dem Niedermayrhof in Nußdorf am Attersee von der ledigen Bauerstochter Maria Hemetsberger, der Schwester des Hofbesitzers, ein Bub geboren und auf den Namen Robert getauft. Eine uneheliche Geburt war damals kein guter Start ins Leben und die allgemeinen Lebensbedingungen waren entbehrungsreich und schwierig. Der kleine „Niedermoar Bertl“ durchlebte seine Kindheit vor und im Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit der bäuerlichen Familie und den Dienstboten am Niedermayrhof. Bertls Mutter heiratete nach dem Krieg Josef Eitzinger und Robert wurde adoptiert. Gemeinsam baute die Familie am Fuß des Buchbergs in Attersee ein neues Haus und Robert bekam einen Bruder, der Josef getauft wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schule begann Robert eine Lehre bei der Schlosserei Rinner in Attersee und erlernte den Beruf des Drehers und Werkzeugmachers. Dort zeigte sich schon seine technische Begabung und er wurde oft um kostengünstige Problemlösungen für allerlei Gerätschaften gebeten. Zu seiner Firmung war aus dem Kreis der Verwandtschaft der Moar in Dexelbach, Josef Bruckbacher, gerne bereit als Firmpate einzuspringen. Seine Jugendjahre waren von der Zeit der amerikanischen Besatzung geprägt. Die österreichische Bevölkerung bekam in der Nachkriegszeit viel Unterstützung und Hilfe aus Amerika. Der amerikanische Marshallplan war die Basis für das sprichwörtliche Österreichische Wirtschaftswunder. Auch auf dem Niedermayrhof waren amerikanische Soldaten einquartiert und der Kommandant wohnte im benachbarten Forsthaus. Das Verhältnis war vorwiegend verständnisvoll und wohlwollend. Wenn Soldaten erkrankten, bekamen sie am Hof Fürsorge und Krankenkost bis sie sich wieder erholten. Dafür erhielten die Kinder begehrte Kaugummis und Süßigkeiten. Während der Besatzungszeit wurde in der Bauernstube des Niedermayrhofes der erste Kindergarten von Nußdorf eingerichtet. Die vielen positiven Erfahrungen mit den Amerikanern haben vermutlich auch den jungen Niedermoar Bertl von einer besseren Welt in Amerika träumen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswanderung aus Österreich nahm damals beachtliche Dimensionen an. Viele suchten den amerikanischen Traum, „vom Tellerwäscher zum Millionär“ zu verwirklichen. Wie zahlreiche andere, die ein besseres Leben suchten, stellte auch Bertl einen Visumsantrag in die Vereinigten Staaten. Die Behördenverfahren dauerten damals 10–12 Jahre. Diese Zeit nützte Bertl um sich die Welt anzuschauen und seine Orientierung zu finden. Im Alter von 22 Jahren machte er sich 1956 mit Rucksack und einem kleinen Zelt auf den Weg. Zu Fuß, per Anhalter und auf Frachtschiffen zog er durch Italien, Griechenland, die Türkei, Syrien, den Libanon und dann wieder nordwärts bis nach Finnland. Wie er später einmal erzählte, wurde er in Süditalien sehr krank und fürchtete, wieder umkehren zu müssen. Er erholte sich aber wieder schnell und schlug sich trotz aller Gefahren und Hindernisse während des &amp;quot;Kalten Krieges&amp;quot; sogar bis nach Moskau durch. Zeitweise arbeitete er in Schweden, Dänemark und Deutschland in verschiedenen Betrieben. Bis Ende 1959 arbeitete Bertl mit einem kanadischen Visum in Windsor in Kanada. Hier konnte er sich sein erstes Auto kaufen. Kurz danach verunglückte sein Stiefvater mit dem Motorrad bei einer Kollision mit der Attergaubahn tödlich. Kurzerhand verkaufte Bertl sein Auto wieder und schickte das Geld seiner Mutter damit sie mit diesem tragischen Schicksal besser zurechtkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach beschloss er, sich durch Lateinamerika zu arbeiten. Er nahm Beschäftigungen in Mexiko, Venezuela, Honduras, Nicaragua, El Salvador und schließlich in San Jose in Costa Rica an, wo er drei Jahre lang eine Maschinenwerkstätte leitete. Während dieser Zeit erlernte er auch einige Fremdsprachen. Schließlich bekam Bertl 1963 mit Unterstützung einer Bekannten aus Österreich, deren Ehemann in der US-Armee diente, zusammen mit einem dauerhaften Stellenangebot in Stamford, Connecticut, sein US-Visum und seine Green Card. Damit hatte er die Berechtigung in den USA dauerhaft leben und arbeiten zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr reiste Bertl noch nach Chicago wo er sich mit seinen Freunden Charly und Sepp traf, die er einige Jahre zuvor bei der Arbeit auf einer Werft im schwedischen Malmö kennengelernt hatte. Noch während er in einem Unternehmen zur Formenherstellung arbeitete, gründeten er und sein Freund Charly gemeinsam eine Firma, die EM Mold Co. Ein Jahr später stieg Robert aus dieser Firma aus und gründete sein eigenes Unternehmen, die MID-WEST AUTOMATION, Inc. In seinem neuen Unternehmen nahe Chicago entwickelte und produzierte er große Maschinen und Anlagen, die zahlreiche Einzelteile vollautomatisch zu komplexen Produkten zusammenbauen konnten. Robert Eitzinger gehörte zu den Pionieren der modernen Automatisierungstechnik. In den folgenden 33 Jahren baute er seine Firma gemeinsam mit seiner Frau Gisela, deren Familie aus Deutschland in die USA ausgewandert war, zu einem bedeutenden Unternehmen aus, das verschiedene Technologiekonzerne wie z.B. Texas Instruments und weitere weltbekannte Unternehmen in den USA belieferte. Wie es bei wohlhabenden Amerikanern zur gesellschaftlichen Anerkennung und Mitverantwortung gehört, engagierte sich Bertl auch in Wohltätigkeitsorganisationen und sozialen Einrichtungen. Bertls unbändige Lebensenergie schilderte seine Mutter in Attersee einmal so: „Ich freue mich schon, wenn der Bertl heimkommt, aber wenn er wieder wegfährt bin ich auch erleichtert. Er feiert mit seinen Freunden bis in die späte Nacht hinein, ist aber in aller Herrgottsfrüh schon wieder auf den Beinen und braucht etwas zu tun. Das kann sehr anstrengend sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er 2015 seinen Ruhestand antrat verkaufte Bertl sein umfangreiches Lebenswerk. Von 1968 bis 2015 lebte die Familie in Lincolnshire bei Chicago, wo im Jahr 1973 auch die Tochter Annette Stefanie zur Welt kam. Ein zweites Zuhause schuf sich die Familie in Boulder, Colorado, wo Annette mit ihrer Familie bis heute wohnt. Während ihrer 57-jährigen Ehe reisten Bertl und Gisela gerne und ausgiebig in der Welt herum, oft gemeinsam mit ihrer Tochter und deren Familie. Die Freude daran, Land und Leute in aller Welt kennenzulernen, hielt auch nach dem Arbeitsleben an. Schließlich ließen sich beide in ihrem Altersdomizil, &amp;quot;Vera Cruz“ auf Marco Island in Florida nieder. Hier trat Bertl am 20. August 2025 seine letzte Reise an und nahm friedlich Abschied von der Welt. Seinem Wunsch und seiner weltoffenen Gesinnung entsprechend, wird seine Asche den Wellen des Meeres am Strand des Golfs von Mexiko übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Parte stehen folgende Zeilen: „Seine Frau Gisela, Tochter Annette Stefanie, Enkelinnen Monika Stefanie und Anne Marie, Enkel Robert Josef und Schwiegersohn Kelly Richard Wilhelm sowie viele seiner langjährigen Freunde werden ihn sehr vermissen und die vielen Erinnerungen an seinen liebevollen und unternehmerischen Geist, seine Leistungen und seine Großzügigkeit für immer in ihren Herzen behalten - A LIFE WELL LIVED - .“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Eitzingers Lebensgeschichte kann als Beispiel dienen, wie trotz aller Ängste, Befürchtungen und Bedenken und trotz mancher Mühen und Enttäuschungen, das Einlassen auf Fremdes und Unbekanntes am Ende sehr bereichernd sein kann. Vielleicht ist es aber auch ein Versuch „Ausländer“ von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Der „Niedermoar Bertl“ vom Attersee hat seine neue amerikanische Heimat offenbar um vieles besser zurückgelassen als er sie als armer Einwanderer vorgefunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee|Eitzinger, Robert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
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		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Robert_Eitzinger&amp;diff=59462</id>
		<title>Robert Eitzinger</title>
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		<updated>2025-10-11T08:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Robert Eitzinger.jpg|thumb|Robert Eitzinger]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Maria Eitzinger2.JPG|thumb|Maria Eitzinger Roberts Mutter]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Robrt Eitzinger Erstkommunion.JPG|thumb|Der kleine „Niedermoar Bertl“ bei der Erstkommunion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eitzinger Besuch 15072017.JPG|thumb| Johanna Wiesinger, Manfred Hemetsberger, Bertl &amp;amp; Gisela Eitzinger beim Besuch in Nußdorf am 15. Juli 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die ungewöhnliche Lebensgeschichte des Nußdorfers, Robert Eitzinger (* 20. Januar 1934 in [[Nußdorf am Attersee]]; † 20. August 2025 Marco Island, Florida) der in der Fremde sein Glück suchte und fand. &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  20. Jänner, einem kalten Wintertag des Jahres 1934, wurde auf dem Niedermayrhof in Nußdorf am Attersee von der ledigen Bauerstochter Maria Hemetsberger, der Schwester des Hofbesitzers, ein Bub geboren und auf den Namen Robert getauft. Eine uneheliche Geburt war damals kein guter Start ins Leben und die allgemeinen Lebensbedingungen waren entbehrungsreich und schwierig. Der kleine „Niedermoar Bertl“ durchlebte seine Kindheit vor und im Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit der bäuerlichen Familie und den Dienstboten am Niedermayrhof. Bertls Mutter heiratete nach dem Krieg Josef Eitzinger und Robert wurde adoptiert. Gemeinsam baute die Familie am Fuß des Buchbergs in Attersee ein neues Haus und Robert bekam einen Bruder, der Josef getauft wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schule begann Robert eine Lehre bei der Schlosserei Rinner in Attersee und erlernte den Beruf des Drehers und Werkzeugmachers. Dort zeigte sich schon seine technische Begabung und er wurde oft um kostengünstige Problemlösungen für allerlei Gerätschaften gebeten. Zu seiner Firmung war aus dem Kreis der Verwandtschaft der Moar in Dexelbach, Josef Bruckbacher, gerne bereit als Firmpate einzuspringen. Seine Jugendjahre waren von der Zeit der amerikanischen Besatzung geprägt. Die österreichische Bevölkerung bekam in der Nachkriegszeit viel Unterstützung und Hilfe aus Amerika. Der amerikanische Marshallplan war die Basis für das sprichwörtliche Österreichische Wirtschaftswunder. Auch auf dem Niedermayrhof waren amerikanische Soldaten einquartiert und der Kommandant wohnte im benachbarten Forsthaus. Das Verhältnis war vorwiegend verständnisvoll und wohlwollend. Wenn Soldaten erkrankten, bekamen sie am Hof Fürsorge und Krankenkost bis sie sich wieder erholten. Dafür erhielten die Kinder begehrte Kaugummis und Süßigkeiten. Während der Besatzungszeit wurde in der Bauernstube des Niedermayrhofes der erste Kindergarten von Nußdorf eingerichtet. Die vielen positiven Erfahrungen mit den Amerikanern haben vermutlich auch den jungen Niedermoar Bertl von einer besseren Welt in Amerika träumen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswanderung aus Österreich nahm damals beachtliche Dimensionen an. Viele suchten den amerikanischen Traum, „vom Tellerwäscher zum Millionär“ zu verwirklichen. Wie zahlreiche andere, die ein besseres Leben suchten, stellte auch Bertl einen Visumsantrag in die Vereinigten Staaten. Die Behördenverfahren dauerten damals 10–12 Jahre. Diese Zeit nützte Bertl um sich die Welt anzuschauen und seine Orientierung zu finden. Im Alter von 22 Jahren machte er sich 1956 mit Rucksack und einem kleinen Zelt auf den Weg. Zu Fuß, per Anhalter und auf Frachtschiffen zog er durch Italien, Griechenland, die Türkei, Syrien, den Libanon und dann wieder nordwärts bis nach Finnland. Wie er später einmal erzählte, wurde er in Süditalien sehr krank und fürchtete, wieder umkehren zu müssen. Er erholte sich aber wieder schnell und schlug sich trotz aller Gefahren und Hindernisse während des &amp;quot;Kalten Krieges&amp;quot; sogar bis nach Moskau durch. Zeitweise arbeitete er in Schweden, Dänemark und Deutschland in verschiedenen Betrieben. Bis Ende 1959 arbeitete Bertl mit einem kanadischen Visum in Windsor in Kanada. Hier konnte er sich sein erstes Auto kaufen. Kurz danach verunglückte sein Stiefvater mit dem Motorrad bei einer Kollision mit der Attergaubahn tödlich. Kurzerhand verkaufte Bertl sein Auto wieder und schickte das Geld seiner Mutter damit sie mit diesem tragischen Schicksal besser zurechtkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach beschloss er, sich durch Lateinamerika zu arbeiten. Er nahm Beschäftigungen in Mexiko, Venezuela, Honduras, Nicaragua, El Salvador und schließlich in San Jose in Costa Rica an, wo er drei Jahre lang eine Maschinenwerkstätte leitete. Während dieser Zeit erlernte er auch einige Fremdsprachen. Schließlich bekam Bertl 1963 mit Unterstützung einer Bekannten aus Österreich, deren Ehemann in der US-Armee diente, zusammen mit einem dauerhaften Stellenangebot in Stamford, Connecticut, sein US-Visum und seine Green Card. Damit hatte er die Berechtigung in den USA dauerhaft leben und arbeiten zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr reiste Bertl noch nach Chicago wo er sich mit seinen Freunden Charly und Sepp traf, die er einige Jahre zuvor bei der Arbeit auf einer Werft im schwedischen Malmö kennengelernt hatte. Noch während er in einem Unternehmen zur Formenherstellung arbeitete, gründeten er und sein Freund Charly gemeinsam eine Firma, die EM Mold Co. Ein Jahr später stieg Robert aus dieser Firma aus und gründete sein eigenes Unternehmen, die MID-WEST AUTOMATION, Inc. In seinem neuen Unternehmen nahe Chicago entwickelte und produzierte er große Maschinen und Anlagen, die zahlreiche Einzelteile vollautomatisch zu komplexen Produkten zusammenbauen konnten. Robert Eitzinger gehörte zu den Pionieren der modernen Automatisierungstechnik. In den folgenden 33 Jahren baute er seine Firma gemeinsam mit seiner Frau Gisela, deren Familie aus Deutschland in die USA ausgewandert war, zu einem bedeutenden Unternehmen aus, das verschiedene Technologiekonzerne wie z.B. Texas Instruments und weitere weltbekannte Unternehmen in den USA belieferte. Wie es bei wohlhabenden Amerikanern zur gesellschaftlichen Anerkennung und Mitverantwortung gehört, engagierte sich Bertl auch in Wohltätigkeitsorganisationen und sozialen Einrichtungen. Bertls unbändige Lebensenergie schilderte seine Mutter in Attersee einmal so: „Ich freue mich schon, wenn der Bertl heimkommt, aber wenn er wieder wegfährt bin ich auch erleichtert. Er feiert mit seinen Freunden bis in die späte Nacht hinein und in der Herrgottsfrüh ist er schon wieder auf den Beinen und braucht etwas zu tun. Das kann sehr anstrengend sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er 2015 seinen Ruhestand antrat verkaufte Bertl sein umfangreiches Lebenswerk. Von 1968 bis 2015 lebte die Familie in Lincolnshire bei Chicago, wo im Jahr 1973 auch die Tochter Annette Stefanie zur Welt kam. Ein zweites Zuhause schuf sich die Familie in Boulder, Colorado, wo Annette mit ihrer Familie bis heute wohnt. Während ihrer 57-jährigen Ehe reisten Bertl und Gisela gerne und ausgiebig in der Welt herum, oft gemeinsam mit ihrer Tochter und deren Familie. Die Freude daran, Land und Leute in aller Welt kennenzulernen, hielt auch nach dem Arbeitsleben an. Schließlich ließen sich beide in ihrem Altersdomizil, &amp;quot;Vera Cruz“ auf Marco Island in Florida nieder. Hier nahm Bertl am 20. August 2025 friedlich Abschied von der Welt. Seinem Wunsch und seiner weltoffenen Gesinnung entsprechend, wird seine Asche den Wellen des Meeres am Strand des Golfs von Mexiko übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Parte stehen folgende Zeilen: „Seine Frau Gisela, Tochter Annette Stefanie, Enkelinnen Monika Stefanie und Anne Marie, Enkel Robert Josef und Schwiegersohn Kelly Richard Wilhelm sowie viele seiner langjährigen Freunde werden ihn sehr vermissen und die vielen Erinnerungen an seinen liebevollen und unternehmerischen Geist, seine Leistungen und seine Großzügigkeit für immer in ihren Herzen behalten - A LIFE WELL LIVED - .“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Eitzingers Lebensgeschichte kann als Beispiel dienen, wie trotz aller Ängste, Befürchtungen und Bedenken und trotz mancher Mühen und Enttäuschungen, das Einlassen auf Fremdes und Unbekanntes am Ende sehr bereichernd sein kann. Vielleicht aber auch ein Versuch „Ausländer“ von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Der „Niedermoar Bertl“ vom Attersee hat seine neue amerikanische Heimat offenbar um vieles besser zurückgelassen als er sie als armer Einwanderer vorgefunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee|Eitzinger, Robert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
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		<title>Robert Eitzinger</title>
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		<updated>2025-10-11T08:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: Die Seite wurde neu angelegt: „Robert Eitzinger  Maria Eitzinger Roberts Mutter  Der kleine „Niedermoar Bertl“ bei der Erstkommunion  Johanna Wiesinger, Manfred Hemetsberger, Bertl &amp;amp; Gisela Eitzinger beim Besuch in Nußdorf am 15. Juli 2017  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die ungewöhnliche Lebensgeschichte des Nußdorfers, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Eitzinger&amp;#039;…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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[[Bild:Maria Eitzinger2.JPG|thumb|Maria Eitzinger Roberts Mutter]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Robrt Eitzinger Erstkommunion.JPG|thumb|Der kleine „Niedermoar Bertl“ bei der Erstkommunion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eitzinger Besuch 15072017.JPG|thumb| Johanna Wiesinger, Manfred Hemetsberger, Bertl &amp;amp; Gisela Eitzinger beim Besuch in Nußdorf am 15. Juli 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die ungewöhnliche Lebensgeschichte des Nußdorfers, &#039;&#039;&#039;Robert Eitzinger&#039;&#039;&#039; (* 20. Januar 1934 in [[Nußdorf am Attersee]]; † 20. August 2025 Marco Island, Florida) der in der Fremde sein Glück suchte und fand. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Leben und Wirken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  20. Jänner, einem kalten Wintertag des Jahres 1934, wurde auf dem Niedermayrhof in Nußdorf am Attersee von der ledigen Bauerstochter Maria Hemetsberger, der Schwester des Hofbesitzers, ein Bub geboren und auf den Namen Robert getauft. Eine uneheliche Geburt war damals kein guter Start ins Leben und die allgemeinen Lebensbedingungen waren entbehrungsreich und schwierig. Der kleine „Niedermoar Bertl“ durchlebte seine Kindheit vor und im Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit der bäuerlichen Familie und den Dienstboten am Niedermayrhof. Bertls Mutter heiratete nach dem Krieg Josef Eitzinger und Robert wurde adoptiert. Gemeinsam baute die Familie am Fuß des Buchbergs in Attersee ein neues Haus und Robert bekam einen Bruder, der Josef getauft wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schule begann Robert eine Lehre bei der Schlosserei Rinner in Attersee und erlernte den Beruf des Drehers und Werkzeugmachers. Dort zeigte sich schon seine technische Begabung und er wurde oft um kostengünstige Problemlösungen für allerlei Gerätschaften gebeten. Zu seiner Firmung war aus dem Kreis der Verwandtschaft der Moar in Dexelbach, Josef Bruckbacher, gerne bereit als Firmpate einzuspringen. Seine Jugendjahre waren von der Zeit der amerikanischen Besatzung geprägt. Die österreichische Bevölkerung bekam in der Nachkriegszeit viel Unterstützung und Hilfe aus Amerika. Der amerikanische Marshallplan war die Basis für das sprichwörtliche Österreichische Wirtschaftswunder. Auch auf dem Niedermayrhof waren amerikanische Soldaten einquartiert und der Kommandant wohnte im benachbarten Forsthaus. Das Verhältnis war vorwiegend verständnisvoll und wohlwollend. Wenn Soldaten erkrankten, bekamen sie am Hof Fürsorge und Krankenkost bis sie sich wieder erholten. Dafür erhielten die Kinder begehrte Kaugummis und Süßigkeiten. Während der Besatzungszeit wurde in der Bauernstube des Niedermayrhofes der erste Kindergarten von Nußdorf eingerichtet. Die vielen positiven Erfahrungen mit den Amerikanern haben vermutlich auch den jungen Niedermoar Bertl von einer besseren Welt in Amerika träumen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswanderung aus Österreich nahm damals beachtliche Dimensionen an. Viele suchten den amerikanischen Traum, „vom Tellerwäscher zum Millionär“ zu verwirklichen. Wie zahlreiche andere, die ein besseres Leben suchten, stellte auch Bertl einen Visumsantrag in die Vereinigten Staaten. Die Behördenverfahren dauerten damals 10–12 Jahre. Diese Zeit nützte Bertl um sich die Welt anzuschauen und seine Orientierung zu finden. Im Alter von 22 Jahren machte er sich 1956 mit Rucksack und einem kleinen Zelt auf den Weg. Zu Fuß, per Anhalter und auf Frachtschiffen zog er durch Italien, Griechenland, die Türkei, Syrien, den Libanon und dann wieder nordwärts bis nach Finnland. Wie er später einmal erzählte, wurde er in Süditalien sehr krank und fürchtete, wieder umkehren zu müssen. Er erholte sich aber wieder schnell und schlug sich trotz aller Gefahren und Hindernisse während des &amp;quot;Kalten Krieges&amp;quot; sogar bis nach Moskau durch. Zeitweise arbeitete er in Schweden, Dänemark und Deutschland in verschiedenen Betrieben. Bis Ende 1959 arbeitete Bertl mit einem kanadischen Visum in Windsor in Kanada. Hier konnte er sich sein erstes Auto kaufen. Kurz danach verunglückte sein Stiefvater mit dem Motorrad bei einer Kollision mit der Attergaubahn tödlich. Kurzerhand verkaufte Bertl sein Auto wieder und schickte das Geld seiner Mutter damit sie mit diesem tragischen Schicksal besser zurechtkam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach beschloss er, sich durch Lateinamerika zu arbeiten. Er nahm Beschäftigungen in Mexiko, Venezuela, Honduras, Nicaragua, El Salvador und schließlich in San Jose in Costa Rica an, wo er drei Jahre lang eine Maschinenwerkstätte leitete. Während dieser Zeit erlernte er auch einige Fremdsprachen. Schließlich bekam Bertl 1963 mit Unterstützung einer Bekannten aus Österreich, deren Ehemann in der US-Armee diente, zusammen mit einem dauerhaften Stellenangebot in Stamford, Connecticut, sein US-Visum und seine Green Card. Damit hatte er die Berechtigung in den USA dauerhaft leben und arbeiten zu dürfen. &lt;br /&gt;
Im selben Jahr reiste Bertl noch nach Chicago wo er sich mit seinen Freunden Charly und Sepp traf, die er einige Jahre zuvor bei der Arbeit auf einer Werft im schwedischen Malmö kennengelernt hatte. Noch während er in einem Unternehmen zur Formenherstellung arbeitete, gründeten er und sein Freund Charly gemeinsam eine Firma, die EM Mold Co. Ein Jahr später stieg Robert aus dieser Firma aus und gründete sein eigenes Unternehmen, die MID-WEST AUTOMATION, Inc. In seinem neuen Unternehmen nahe Chicago entwickelte und produzierte er große Maschinen und Anlagen, die zahlreiche Einzelteile vollautomatisch zu komplexen Produkten zusammenbauen konnten. Robert Eitzinger gehörte zu den Pionieren der modernen Automatisierungstechnik. In den folgenden 33 Jahren baute er seine Firma gemeinsam mit seiner Frau Gisela, deren Familie aus Deutschland in die USA ausgewandert war, zu einem bedeutenden Unternehmen aus, das verschiedene Technologiekonzerne wie z.B. Texas Instruments und weitere weltbekannte Unternehmen in den USA belieferte. Wie es bei wohlhabenden Amerikanern zur gesellschaftlichen Anerkennung und Mitverantwortung gehört, engagierte sich Bertl auch in Wohltätigkeitsorganisationen und sozialen Einrichtungen. Bertls unbändige Lebensenergie schilderte seine Mutter in Attersee einmal so: „Ich freue mich schon, wenn der Bertl heimkommt, aber wenn er wieder wegfährt bin ich auch erleichtert. Er feiert mit seinen Freunden bis in die späte Nacht hinein und in der Herrgottsfrüh ist er schon wieder auf den Beinen und braucht etwas zu tun. Das kann sehr anstrengend sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er 2015 seinen Ruhestand antrat verkaufte Bertl sein umfangreiches Lebenswerk. Von 1968 bis 2015 lebte die Familie in Lincolnshire bei Chicago, wo im Jahr 1973 auch die Tochter Annette Stefanie zur Welt kam. Ein zweites Zuhause schuf sich die Familie in Boulder, Colorado, wo Annette mit ihrer Familie bis heute wohnt. Während ihrer 57-jährigen Ehe reisten Bertl und Gisela gerne und ausgiebig in der Welt herum, oft gemeinsam mit ihrer Tochter und deren Familie. Die Freude daran, Land und Leute in aller Welt kennenzulernen, hielt auch nach dem Arbeitsleben an. Schließlich ließen sich beide in ihrem Altersdomizil, &amp;quot;Vera Cruz“ auf Marco Island in Florida nieder. Hier nahm Bertl am 20. August 2025 friedlich Abschied von der Welt. Seinem Wunsch und seiner weltoffenen Gesinnung entsprechend, wird seine Asche den Wellen des Meeres am Strand des Golfs von Mexiko übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Parte stehen folgende Zeilen: „Seine Frau Gisela, Tochter Annette Stefanie, Enkelinnen Monika Stefanie und Anne Marie, Enkel Robert Josef und Schwiegersohn Kelly Richard Wilhelm sowie viele seiner langjährigen Freunde werden ihn sehr vermissen und die vielen Erinnerungen an seinen liebevollen und unternehmerischen Geist, seine Leistungen und seine Großzügigkeit für immer in ihren Herzen behalten - A LIFE WELL LIVED - .“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Eitzingers Lebensgeschichte kann als Beispiel dienen, wie trotz aller Ängste, Befürchtungen und Bedenken und trotz mancher Mühen und Enttäuschungen, das Einlassen auf Fremdes und Unbekanntes am Ende sehr bereichernd sein kann. Vielleicht aber auch ein Versuch „Ausländer“ von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Der „Niedermoar Bertl“ vom Attersee hat seine neue amerikanische Heimat offenbar um vieles besser zurückgelassen als er sie als armer Einwanderer vorgefunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee|Eitzinger, Robert]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hampel Nußdorf 1937.jpg|thumb|So sah [[Sigmund Walter Hampel]] Nußdorf und nannte das Bild: Jugendzeit, O Jugendzeit, wie rasch bis du entschwunden 1937]]&lt;br /&gt;
Dieser Artikel versucht den Alltag und das gesellschaftliche Leben in Nußdorf von 1860 bis 1960 anhand von Fotografien und Erinnerungen aus dieser Zeit zu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
[[Bild:Nußdorf1910.jpg|thumb|Ansicht von Nußdorf um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Frankhaus 1952.jpg|thumb|Nußdorf 1952 - Zeichnung von Benno Stoessler]]&lt;br /&gt;
[[Nussdorf am Attersee]] war bis ins 20. Jahrhundert vom bäuerlichen Alltag geprägt. Die Beschaffung der fundamentalen Lebensgrundlagen nahm den größten Teil der Zeit und der Arbeitskraft in Anspruch.  Die zum bescheidenen Leben nötigen Dinge wurden weitgehend im Ort selbst hergestellt. Die gegenseitige Abhängigkeit bewirkte einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, der in Nachbarschaftshilfe, sowie in Brauchtum und Festen seinen Ausdruck fand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870|Fremdenverkehrs]] im 19. Jahrhundert kam die Bevölkerung schon früh mit bis dahin Unbekanntem in Berührung und reagierte sehr aufgeschlossen. Im [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] steht vermerkt: &#039;&#039;„Welt Ausstellung in Wien war ich und der Gruber, Resch, Domibauer, Winterleittner in der Fronleichnams Wochen 1873“.&#039;&#039; Überregionaler Handel mit Produkten aus dem Dorf gehörte zur Normalität. Die Ursprünge einer heute noch bestehenden [[Gerberei]] am [[Nußdorfer Bach]] gehen vermutlich bis ins 13. Jahrhundert zurück. Gesägtes Holz wurde bis Wien und Budapest [[Flößer|geflößt]]. Johann Nußdorfer, der 1872 die [[Niedermayrsäge]] gründete, versuchte sich auch als Züchter von Seidenraupen. Dazu legte er einen Garten mit Maulbeerbäumen an. Dieser Versuch scheiterte aber an den klimatischen Bedingungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor 1900 mieteten sich während der Sommermonate erholungssuchende [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870 |„Sommerfrischler“]] in die [[Nußdorfer Häuser ab 1890|Bauernhäuser]] ein. Überwiegend gutsituierte Wiener Familien kamen mitsamt ihrem Bedienungspersonal nach Nussdorf. Darunter namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommerfrischlerfamilien waren fester Teil der Dorfgemeinschaft. Gemeinsam wurden Sommerfeste veranstaltet und von einer [[Plätte]] vor dem Nußdorfer Landungsplatz imposante Feuerwerke in den nächtlichen Atterseehimmel gezeichnet, die über dem ganzen See zu sehen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren nach 1945 erlangte der Fremdenverkehr eine über den ursprünglichen Sinn hinausgehende Bedeutung. Durch Kriegsschäden obdachlos gewordene Familien übersiedelten in ihre Ferienwohnungen. Für die Einheimischen wurden aus Sommerfrischlern Mitbürger. Dazu kamen Heimatvertriebene aus Ost- und Südeuropa, teils mitsamt ihren Pferdegespannen nach Nußdorf. Die Heuböden der Bauernhöfe und die Kammern der Knechte und Mägde dienten als Unterkünfte. In das Barackenlager für Kriegsgefangene unterhalb des Wieserbauernhofes zogen Flüchtlingsfamilien ein. Der Artikel [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] versucht, dieses ungewöhnliche Stück Zeitgeschichte nachzuvollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Großpointner, der mit seiner Frau Elisabeth das Gasthaus „Dorfstube“ in [[Nußdorf am Attersee]] betrieb, sammelte über Jahrzehnte alte Ansichten, Fotografien und Texte aus Nussdorf und Umgebung. Sie erlauben einen Einblick in das dörfliche Leben in der Zeit von etwa 1860 bis 1960. Die Fotografien sind nach Themen und nach dem Alter geordnet und erläutert. So werden bei einigen Aufnahmen auch die Veränderungen im Lauf der Zeit deutlich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Ansichten der [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] und ihre Veränderungen sind in einem eigenen Artikel behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rang &amp;amp; Namen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Attersee hat schon sehr früh eine Anziehungskraft auf Prominente ausgeübt. Fand sich die Aristokratie vornehmlich rund um die kaiserliche Sommerresidenz Bad Ischl zusammen, so errichtete sich der Geldadel seine Sommervillen häufig am Attersee. Mit ihnen trat auch die Kunst- und Kulturszene in Erscheinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf landwirtschaftlich minderwertig angesehenen Seeufergrundstücken wurden die ersten Ferienhäuser und [[Villa Ransonnet|Villen]] errichtet. Der kaiserliche Diplomat [[Eugen Ransonnet|Eugen Freiherr von Ransonnet-Villez]] (* 1838 Wien, † 1926 Nußdorf am Attersee) war ein Pionier des örtlichen Fremdenverkehrs. Er war der Gründer des [[Union-Yacht-Club Attersee]],&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://www.uycas.at Union Yachtclub Attersee]&amp;lt;/ref&amp;gt; des ältesten [[Segeln|Segelclubs]] Österreichs, und Initiator zahlreicher Tourismuseinrichtungen. Der [[Ransonnet-Themenweg]] in Nußdorf vermittelt einen Eindruck von seinem Leben und seinem vielseitigen Wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Armenarzt [[Victor Adler]], der am Parteitag vom 30. Dezember 1888 bis zum 1. Jänner 1889 im niederösterreichischen Hainfeld die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) gründete, verbrachte viele Sommerferien in Parschallen. Seine Frau Emma Adler (1858-1935) saß dem Maler Emanuel Oberhauser für ein Marienbild in der [[Pfarrkirche Nußdorf]] Modell. Dieses Bild wurde 1989 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der SPÖ in Wien ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1960er Jahren erlebte der [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870|Tourismus]] einen enormen Aufschwung und mit ihm kamen auch prominente Persönlichkeiten nach Nußdorf. Unter anderen erwarben der UNO-Generalsekretär, Aussenminister und Bundespräsident Dr. Kurt Waldheim und der erfolgreiche Zeitungsverleger Hans Dichand in Paschallen ihre Sommersitze direkt am See. Der &amp;quot;Kanzler der deutschen Einheit&amp;quot; Helmut Kohl und weitere Politiker aus aller Welt waren regelmäßige Besucher bei der Familie Waldheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Künstlern, die in Nußdorf gewohnt haben, sei stellvertretend erinnert an die Schauspielerin Lotte Medelsky, die Maler [[Sigmund Walter Hampel]], [[Ferdinand Matthias Zerlacher]] und [[Hubert Lechner]] sowie die Schriftsteller Dora Stockert-Meynert, Fritz Stüber-Gunther und Heinz Konsalik. Konsalik (* 28. Mai 1921 in Köln, † 2. Oktober 1999 in Salzburg) erwarb in Aichereben hoch über dem Attersee ein Haus. Er war mit 155 Romanen und einer Weltauflage von über 83 Millionen einer der kommerziell erfolgreichsten deutschen Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er und 1970er Jahren verbrachte der Eiskunstläufer Karl Schäfer die Sommerferien in seinem Haus in Parschallen. Er gewann von 1929 bis 1936 sieben Weltmeistertitel und acht Europameistertitel in Folge. Olympiasieger wurde Schäfer 1932 in Lake Placid und 1936 in Garmisch-Partenkirchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Ranson_Portrait.jpg‎|[[Eugen Ransonnet|Eugen Freiherr von Ransonnet-Villez]] (* 1838 in Wien, † 1926 in Nußdorf)&lt;br /&gt;
Datei:Hampel1933.jpg|[[Sigmund Walter Hampel]] (* 17. Juli 1867 in Wien/Reindorf; † 17. Jänner 1949 in Nußdorf)&lt;br /&gt;
Datei: Zerlacher Selbstbildnis 1906.jpg|[[ Ferdinand Matthias Zerlacher]]  (* 10. März1877 in Graz; † 2. Jänner 1923 in Salzburg)&lt;br /&gt;
Datei:Lechner01.jpg|[[Hubert Lechner]] (* 1903 in Wien; † 1990 in Nußdorf)&lt;br /&gt;
Bild:AdlerEhepaar.jpg|Das Ehepaar Emma und [[Victor Adler]] auf der Hochzeitsreise 1878&lt;br /&gt;
Bild:Marienbild.jpg|Marienbild in der [[Pfarrkirche Nußdorf]] von Emanuel Oberhauser, für das Emma Adler als Modell diente&lt;br /&gt;
Bild:ViktorAdler.jpg|Der Parteigründer der SPÖ, Victor Adler, erholte sich in Nußdorf&lt;br /&gt;
Bild:KurtWaldheim1973.jpg|Die Familie von Dr. Kurt Waldheim wählte Nußdorf zu ihrer zweiten Heimat&lt;br /&gt;
Bild:Hans Dichand.jpg|Der erfolgreiche Zeitungsherausgeber Hans Dichand verbrachte viele Sommerurlaube in Parschallen&lt;br /&gt;
Datei:Karl Schäfer 1972.jpg|Karl Schäfer läuft mit dem Olympischen Feuer für München 1972 durch Parschallen-im Hintergrund Dr. Kurt Waldheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dorfgemeinschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nußdorfer „Herrenbauern“ schafften in der Früh die Arbeit an und gingen dann zum Bürgertag ins Wirtshaus, zum Bräu oder zum Fleischhacker. So ist es überliefert und mag es wohl im 19. Jahrhundert gewesen sein. Insbesondere nach 1945 hat sich die Lage stark und schnell verändert. Die wenigen Dienstboten, die vom [[Nußdorf im 2. Weltkrieg|Krieg]] heimkamen orientierten sich neu und suchten ein besseres Leben als Arbeiter in den Industriebetrieben der Umgebung. Durch die Hochkonjunktur wurde die Arbeitskraft für Tätigkeiten in der Landwirtschaft nicht mehr leistbar. Der einzige Ausweg war die Anschaffung technischer Hilfsmittel und ein extrem hoher Arbeitseinsatz der Bauernfamilie. Die maschinelle Ausstattung war noch nicht und die Dienstboten nicht mehr da.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem aufblühenden Fremdenverkehr entstanden auf einigen Wiesen und Feldern am Seeufer große Campingplätze. Pensionen, Fremdenzimmer und Ferienwohnungen wurden gebaut, Hotels und Gasthöfe erweitert. Seit der Jahrtausendwende gibt es kaum mehr bewirtschaftete Bauernhöfe im Dorfgebiet von Nußdorf. Viele Grundstücke sind verpachtet oder wurden als Bauland für Ferienhäuser verkauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Golfclub am Attersee|18-Loch Golfplatz]] &amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://www.golfamattersee.at Golfplatz am Attersee Westufer]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist zwischen Nußdorf und Attersee entstanden und ermöglicht den Tourismusbetrieben eine Ausweitung der Saison und des Angebotes. Die Besitzer der stattlichen Höfe verdienen sich ihren Lebensunterhalt anderwärtig. Trotzdem ist ein gewisser gesellschaftlicher Zusammenhalt geblieben, wie die aktiven Vereine und die gemeinsamen Feste und Veranstaltungen zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Nußdorfer Bürger 1860.jpg|Nußdorfer Bürger um 1860&lt;br /&gt;
Bild:Nußdorfer Bürger 002a.jpg|Nußdorfer Bürger um 1875 - links außen sitzend: Michael Wiesinger, Verfasser des ([[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]])&lt;br /&gt;
Bild:Lexenhof 1893 Fam-Gesinde-Gäste.jpg|Lexenhof 1893 – Die Bauersfamilie mit ihren Dienstboten&lt;br /&gt;
Bild:Ledererhaus um 1900.jpg|[[Gerberei|Im Ledererhaus]] wird über acht Jahrhunderte bis heute Gerbergeschichte geschrieben, hier um 1900&lt;br /&gt;
Bild:VolksschuleNußdorf1909.jpg|Nußdorfer Volksschüler um 1909&lt;br /&gt;
Bild:Volksschule Nußdorf2Kl1932.jpg|Nußdorfer Volksschüler um 1932&lt;br /&gt;
Bild: Totenwache1930.jpg|Totenwache um 1934 - Mitglieder des [[Nußdorfer Turnverein 1926-38|Turnvereins]] geben einem, an Zuckerkrankheit verstorbenen, Kameraden die letzte Ehre &lt;br /&gt;
Bild:Kollerhof 1934.jpg|Kollerhof (Morizenbauer) Nußdorf 1934&lt;br /&gt;
Bild:FleichhackerKreuzKopftuch1939.jpg|Bergbäuerinnen mit Kopftüchern gehen von der Kirche heim - 1939 beim Fleischhacker Kreuz&lt;br /&gt;
Bild:Ober Schwarzenbacher.jpg|Die Familie Hemetsberger am Oberschwarzenbacher Hof in den 1930er Jahren&lt;br /&gt;
Bild:Johanna+Georg Hemetsberger 1956.JPG|Die Niedermoarleute Georg und [[Johanna Raudaschl|Johanna Hemetsberger]] mit einem Sommergast auf der allseits geliebten Hausbank&lt;br /&gt;
Bild:Niedermayrhof mit Leuten 1947.JPG| Niedermayrhof 1947 - gegenseitige Abhängigkeiten bestimmen das Leben auf dem Bauernhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bäuerliches Arbeitsleben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Im und ums Haus===&lt;br /&gt;
An jedem der Nußdorfer Bauernhöfe waren mehrere Dienstboten, Mägde und Knechte beschäftigt. Alljährlich zu Lichtmess, den 2. Februar, mussten sie vom Bauern „angehalten“, also zum Weiterverbleib im nächsten Jahr aufgefordert werden. Wurde ein Dienstbote an diesem Tag nicht angehalten, hatte er ohne weitere Aufforderung den Hof zu verlassen. Der Hausknecht oder „Hausl“ bei den Knechten und das &amp;quot;Hausmensch&amp;quot; bei den Mägden teilten die Arbeit ein. Sie waren die Vorarbeiter bzw. Vorarbeiterinnen. Im Haus war viel zu tun. Die Stall- und die Hausarbeiten mussten verrichtet und das Vieh versorgt werden. Gerätschaften und Werkzeug wurden großteils am Hof instand gehalten. Es wurde geschlachtet, das Fleisch aufgearbeitet, geselcht und konserviert, es gab weder Gefriertruhe noch Kühlschrank. Auf die Schlachtzeit freuten sich alle im Haus. Innereien, Blunzn (Blutwurst) und andere wenig haltbare Fleischteile wurden zu köstlichen Mahlzeiten verkocht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus überschüssigem Schweinsfett wurde mit Soda und Aschenlauge in flachen Pfannen Seife gesotten und dann in handliche Stücke geschnitten. Wäsche wurde in großen Wasserhäfen gekocht, eingeseift, auf der Waschrumpel oder einem Holztisch mit einer Reisbürste geschruppt und dann am Brunnentrog mit kaltem Wasser durchgespült. Im Artikel [[Waschtag]] wird diese Arbeit näher beschrieben. Die Holzböden wurden meist am Samstagvormittag kniend mit Aschenlauge gebürstet und aufgewischt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Milch wurde mit der &amp;quot;Milchmaschine&amp;quot; in Magermilch und Rahm geschleudert, zu Butter verarbeitet und die Magermilch an die Kälber verfüttert. Jeder Bauernhof hatte einige Milchkundschaften aus der Nachbarschaft, die täglich abends mit der „Milchpitschn“ die Milch holten. Überzählige Hühnereier wurden in eine Kalkbrühe eingelegt um die Zeiten zu überbrücken, in denen die Hühner keine Eier in ihre Nester legten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa alle zwei Wochen wurde Brot gebacken. Frisches Brot kam selten auf den Tisch um den Appetit in Grenzen zu halten. Die &amp;quot;Aschenzelten&amp;quot;, kleine Schwarzbrotfladen, die im auskühlenden Backofen halb durchgebacken und mit Butter und Salz gegessen wurden, waren ein Geschmackserlebnis. Obst und andere Früchte wurden in Gläsern konserviert (eingerext), zu Most gepresst, zu Schnaps gebrannt. Birnen und Zwetschken wurden im &amp;quot;Dörrhäusl&amp;quot; zu &amp;quot;Kletzen&amp;quot; und &amp;quot;Dierde Zwetschken&amp;quot; gedörrt. Kraut wurde gehobelt und zu Sauerkraut eingemacht. Aus den Bauerngärten kamen nicht nur die verschiedensten Gemüse und Gewürze, sondern nicht selten auch Heilkräuter und Blumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitstag begann um fünf Uhr früh, im Sommer manchmal schon früher, und endete mit der Stallarbeit um etwa sieben Uhr abends. Auf die Einhaltung der Mahlzeiten wurde großer Wert gelegt. Hat die Bäurin vergessen die Jause zur Waldarbeit mitzugeben, so wurde erzählt, sind die Dienstboten zwar ohne Jause fort gegangen, haben aber auf dem Weg gleich wieder umgedreht um zur Jausenzeit wieder daheim zu sein. Die ohnehin bescheidenen Gewohnheitsrechte sollten verständlicherweise nicht auch noch geschmälert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sieben Uhr früh gab es die sogenannte „Saure Suppen“ – eine Milchsuppe mit Brotschnitzeln, etwas Rahm und Kümmel. Um neun Uhr die sogenannte „Neinern“, mit geselchtem Fleisch, Brot, Butter, Bratlfett und Ähnlichem. Zum Mittagessen um elf Uhr wurde ausgiebiger gekocht. Abhängig von der Jahreszeit verschiedene Fleischspeisen, manchmal auch Mehlspeisen. Vielfalt und Qualität war von Haus zu Haus unterschiedlich, wobei sich die Kunst der Köchin schnell herumsprach. Um drei Uhr war die „Jausen“ angesagt, die mit der „Neinern“ vergleichbar war und abends zwischen fünf und sieben Uhr wurde wieder „gesüppelt“ wie in der Früh. Zum Trinken gab es meistens Most oder Milch, später auch Kakao und Feigenkaffee, meistens zu Rohrnudeln (Wuchteln) dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hatte seinen festen Platz am Tisch und sein eigenes Besteck. Messer, Gabel und Löffel wurden nicht gewaschen, sondern nur abgewischt und in eine Lederschlinge unter dem Tisch gesteckt. Vom mittäglichen Tischgebet blieb infolge der zahllosen Wiederholungen nur mehr ein unverständliches Gemurmel. Erst nach dem abschließenden „Vatersohnesheilingeistesamen“, während der Daumen zum Zeichen der Bekreuzigung eine Schlangenlinie von der Stirn über Nase und Kinn bis zur Brust beschrieb, durfte mit dem Essen begonnen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Land- und Forstwirtschaft musste die Bauernfamilie noch die Molkerei, Metzgerei, Bäckerei, Obstbau, Gartenbau, Schnapsbrennerei, Mostherstellung, das Obstdörren und alle möglichen Formen der Haltbarmachung von Lebensmitteln sowie die Groß- und Kleintierhaltung beherrschen und oft sogar den teuren Tierarzt ersetzen. Krankheiten wurden vorwiegend mit Hausmitteln behandelt. Dazu musste der Bauer auch noch ein guter Kaufmann und Menschenkenner sein, sich in Grundbuchs- und Rechtsfragen auskennen und seine Grundstücksgrenzen genau im Auge behalten. Die Herstellung und Instandhaltung vieler technischer Hilfsmittel erforderte Geschick und Einfallsreichtum. Um einen Bauernhof erfolgreich zu bewirtschaften, war ein enorm umfangreiches Fachwissen, ein vielschichtiges Verständnis und permanente Übung erforderlich. Diese Fähigkeiten wurden ohne viel Schulbildung von Generation zu Generation weitergegeben und von Kind auf praktiziert. Ein Bauernhof bildete einen komplexen, biologisch verträglichen Kreislauf, der sich über Jahrhunderte hinweg erhalten konnte ohne der Umwelt zu schaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßig kamen [[Handwerker auf dem Bauernhof|Handwerker auf die Ster (Stör)]]. Der Sattler reparierte das Rosszeug, der Fassbinder richtete die Fässer für den frischen Most, der Glaserer zerbrochene Fensterscheiben. Hin und wieder zogen Scherenschleifer, Häfenflicker und reisende Kaufleute durch. Legendär war der [[Adolf Kurz|&#039;&#039;Kurz Adi&#039;&#039;]], der in den Jahren nach dem [[Nußdorf im 2. Weltkrieg|2. Weltkrieg]] seinen kleinen Leiterwagen hinter sich her zog und allerhand Krimskrams, vom Nähzeug, über Süßigkeiten bis zum Zündholz verkaufte. Er konnte fürchterlich fluchen, wenn sich Kinder mit ihm Späße erlaubten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Niedermayrhof1916 Georg Hemetsb.JPG|Das Pferd wassern und einspannen konnten schon die Jungen – Georg Hemetsberger am [[Niedermayrsäge|Niedermoarhof]] 1916  im Alter von 13 Jahren&lt;br /&gt;
Bild:DomerlbauerPferd1920.JPG|Schöne Pferde waren der Stolz der Bauersleute&lt;br /&gt;
Bild:KalbFußlos1920.JPG|Ein Kalb, das ohne Vorderfüße zur Welt kam, sorgt für Staunen&lt;br /&gt;
Bild:Kochkurs1938.JPG|Junge Nußdorferinnen machen gemeinsam einen Kochkurs&lt;br /&gt;
Bild:Butterfaß 1940.jpg|Butterstößeln im Butterfaß 1940&lt;br /&gt;
Bild:Hausleute+Pferd1943.JPG|Der Umgang mit Pferden war Herausforderung wie Faszination und wurde von Generation zu Generation weitergereicht&lt;br /&gt;
Bild:KinderPferd1947-2.jpg|Auf dem Niedermoarhof – Manfred Hemetsberger mit dem goßen Bruder Karl beim Reitversuch 1947&lt;br /&gt;
Bild:Schafwolle Spinnen 1950.jpg|Spinnen von Schafwolle 1950&lt;br /&gt;
Bild:Sensen Dengeln 1950.jpg|Sensen Dengeln 1950 - die Arbeit für die Alten&lt;br /&gt;
Bild:Sensendengeln1953.JPG|Sensen Dengeln 1953 - Eine gute Schneide beschleunigte und erleichterte den Gras- und Kornschnitt wesentlich&lt;br /&gt;
Bild:Sensendengeln1956.JPG|Sensen Dengeln 1956 - Die Zeit des händischen Mähens geht ihrem Ende zu und wird von mechanischen Mähwerken verdrängt &lt;br /&gt;
Bild:Most Hauptgetränk.jpg|Der Most aus dem Keller, das erfrischende Getränk am Bauernhof&lt;br /&gt;
Bild:Adelführen 1957.JPG|Die Jauche wurde händisch aus der Grube in das Fass geschöpft. Die Bezeichnung „Adel“ kann als Andeutung verstanden werden, was man von der früher herrschenden Oberschicht hielt.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Most===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MostpressenBildWeb.JPG|thumb|Bild vom Mostmachen im Aignerhaus in St. Georgen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mostpresse Kibler1 Web.jpg|thumb|Mostpresse von 1864 mit Obstmühle vor dem Kiblerhaus in Stockwinkl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mostpresse Kibler Web.jpg|thumb|Alte Mostpressen sind bis heute Schmuckstücke die in Ehren gehalten werden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mostpresse Kibler Schrift Web.jpg|thumb|Die geschnitzte Inschrift zeigt die hohe Wertschätzung für den Most]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Erwachsenen auf jedem Bauernhof war der Most das allgegenwärtige Mittel gegen den Durst. Ein guter Most war der Stolz des Bauern. Bier gab es nur im Gasthaus und war vor allem den Sonn- und Feiertagen vorbehalten. Die Redewendung, &#039;&#039;ich zeig dir, wo der Barthel den Most holt&#039;&#039;, unterstreicht den Stellenwert im Alltag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] ist im Jahr 1848 vermerkt: &#039;&#039;Das Jahr 848 ist ein sehr gedeiliches Jahr Feldfrüchten und Obst besonders, wo wier bei 70 Eimer Mostmachen, wo zur selbigen zeit nie mehr als 10 Eimer gedengt&#039;&#039;. 70 Eimer waren etwa 4000 Liter Most, 10 Eimer immerhin noch fast 600 Liter. Das erlaubt einen Rückschluss auf den üblichen Jahresverbrauch. (Österreichisches Eimer-Volumenmaß (vor 1871): 1 Eimer = 40 Mass = 160 Seidel = 56,589 Liter). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon den Spätsommer über gingen die Fassbinder von Haus zu Haus und richteten die leeren Mostfässer wieder für die nächste Verwendung her. Zur Reinigung wurden die Fässer geschwefelt oder ausgebrannt. Dazu wurde auch der Fassboden geöffnet. Schadhafte Stellen wurden ausgebessert und mit Lärchen- oder Kiefernpech neu abgedichtet. Das Spundloch, in das beim Anzapfen die &#039;&#039;Mostpippe&#039;&#039; eingeschlagen wurde, musst von innen heraus mit einem Stoppel wieder verschlossen werden. Von Weitem konnte man das Hämmern hören, wie die eisernen Fassreifen aufgezogen wurden. Zwei Fassbinder gingen dabei im Gleichschritt und im gleichmäßigen Abstand rundum das Fass und schlugen im selben Takt mit einem Hammer auf den sogenannten &#039;&#039;Setzhammer&#039;&#039;, der auf den Fassreifen aufgesetzt und immer ein Stück weitergeschoben wurde. Holzfässer haben eine lange Tradition und werden schon den [[Kelten]] zugeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die beachtlichen Mengen an Obst zu bekommen hat jeder Bauernhof Obstgärten, Streuobstwiesen und ganze Alleen entlang von Wegen mit eigenen Mostbirnensorten angelegt. Darüber hinaus gab es auch einige Speiseobstsorten und nicht zu wenige Zwetschkenbäume zum Schnapsbrennen. Die besseren Birnen und Zwetschen wurden zu &#039;&#039;Kletzen&#039;&#039; und &#039;&#039;Diarde Zwetschken&#039;&#039; gedörrt. Daraus wurde für den Nikolaustag auch manchmal ein sogenannter &#039;&#039;Zwetschkenkrampus&#039;&#039; gebastelt. Das kleine gemauerte &#039;&#039;Dörrhäusl&#039;&#039; stand wegen der Brandgefahr wohlweislich mit etwas Abstand zum Bauernhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald im Herbst die Äpfel und Birnen reif wurden stand das &#039;&#039;Mostmachen&#039;&#039; im Mittelpunkt des Geschehens am Hof. Schließlich musste der Vorrat das ganz Jahr über für alle durstigen Kehlen im Haus und auch für die Gäste und Besucher reichen. Alle Dienstboten waren beteiligt. Mit langen Hakenstangen wurde das Obst von den Bäumen geschüttelt und zusammen geklaubt, zumeist Äpfel und Birnen durcheinander. Faules Obst blieb liegen. Das gute Obst wurde auf dem Hof sauber gewaschen und in der Obstmühle zerkleinert oder früher in einem &#039;&#039;Nursch&#039;&#039; zerstampft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geräte, das Pressen, die Abfüllung in Fässer und die Kellerlagerung gleicht bei der Mostherstellung dem Keltern des Weines. In einer in der Attergauregion gebräuchlichen, meist zwei- bis vierspindeligen Schraubenpresse wurden die runden oder eckigen Presskörbe mit Maische befüllt und mit einem starken Holzdeckel abgedeckt. Mehrere kräftige Leute drehten die Schraubspindeln mit Verlängerungsstangen nach unten und pressten so fest es ging den Saft aus der Maische. Der Rest wurde verfüttert oder landete auf dem Misthaufen. In den Meisten Höfen rann der süße Obstsaft direkt vom sogenannten &#039;&#039;Presshaus&#039;&#039; über Holzröhren in die Fässer im darunter liegenden Mostkeller. Zum Teil wurde auch Süßmost erhitzt und zum alkoholfreien Genuss in Flaschen gefüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den verschlossenen Fässern im Keller gärte und reifte der Most heran. Zur Abstimmung von Alkoholgehalt und Geschmack wurde Wasser zugesetzt. Der Geschmack des Mostes wird von der Qualität und Zusammensetzung des Obstes, der Sauberkeit bei der Arbeit und dem Gespür des Herstellers bestimmt. Wenn die richtige Gärung gelang, wurde aus übrig gebliebenem Most später auch ein guter Mostessig für die Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Schnaps===&lt;br /&gt;
Wenn auch die Mostherstellung heute kaum mehr Bedeutung hat, ist das Schnapsbrennen in vielen noch aktiven Bauernhöfen erhalten geblieben. Das Obst für das Schnapsbrennen wird in Maischefässern zum Gären gebracht. Es dauert meist bis zum Winter bis die Maische der richtige Alkoholgehalt erreicht ist. Die kalte Jahreszeit ist auch Schnapsbrennzeit. Das Brennen muss beim Zollamt für eine genau bestimmte Zeit angemeldet werden, in dieser wird dann Tag und Nacht ohne Unterbrechung die ganze Maische in einem Stück verarbeitet. Beim mit Holz beheizten Brennofen ist diese lange Arbeitszeit leichter auszuhalten. Die stichprobenweise Schnapsverkostung kann noch zusätzlich erwärmen. Auch Freunde helfen angeblich nicht ungerne aus um die Zeit zu verkürzen. Der Kupferkessel mit gewöhnlich etwa 100 Liter Volumen ist von einem Wasserbad umgeben um ein Anbrennen der Maische zu vermeiden. Ein Brennvorgang ergibt etwa drei Liter Obstler oder an die fünf Liter Zwetschkenschnaps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Destillieren von Alkohol wird schon seit dem Mittelalter von der Obrigkeit geregelt. Einerseits um den Missbrauch in Grenzen zu halten und andererseits als ergiebige Quelle für Steuereinnahmen. Manche verbriefte Rechte zum Schnapsbrennen auf Bauernhöfen reichen in die Zeit Maria Theresias im 18. Jahrhundert zurück. Mengen und Steuern unterliegen strengen Regeln, Kontrollen und Strafen. Sogenannte bäuerliche Abfindungsbrenner dürfen bis zu 200 Liter – manche sogar bis 400 Liter - Schnaps brennen, 15 Liter davon sind steuerfrei. Je nach Anzahl der Hausbewohner kann der Hausbrand bis 27 Liter steigen. Für den Rest gelten begünstigte Steuersätze. Die Steuer wird nicht von der Menge des erzeugten Schnapses sondern von der Menge der Maische berechnet und ist vor dem Brennen fällig. Abfindungsbrenner dürfen nur eigenes Obst verwenden, kein Obst zukaufen und nur an private Konsumenten und Wirtshäuser verkaufen. Mit dem starken Tourismus im Attergau kann das bäuerliche Schnapsbrennen auch zu einem kleinen Nebeneinkommen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird auf den Bauernhöfen Schnaps aus Birnen und Äpfeln zusammen und extra aus Zwetschken gebrannt. Es gibt den Obstler und den meist zum Genuss bevorzugten Zwetschkernen. Gewöhnlich werden wegen des höheren Zuckergehalts die reiferen Früchte für den Schnaps verwendet. Ist das Obst überreif und teilweise schon angefault, leidet die Qualität erheblich. Die Bekömmlichkeit als Genussmittel ist von der Erfahrung und Sorgfalt des Schnapsbrenners sowie der Abstimmung auf einen verträglichen Alkoholgehalt abhängig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher kommt auf einem Bauernhof dem selbstgebrannten Schnaps eine vielseitige Anwendung zu. Vom zumeist sparsamen Genuss in der Hausgemeinschaft, unter Freunden, zu freudigen aber auch betrüblichen Ereignissen, gegen manche Beschwerden vom Zahnweh, schlechtem Magen bis zum Schutz gegen Krankheitserreger. Auch zum Ansetzen von Nußschnaps wird er gebraucht. Ebenso zum Herstellen mancher Arzneien, wie Arnika für Wunden und zum Einreiben bei Verstauchungen und vieles mehr. Nicht nur für die Menschen sondern auch für die Tiere am Hof ist Schnaps ein gebräuchliches Hausmittel. Für die äußerliche Anwendung, zur Desinfektion und Reinigung von Gegenständen eignet sich auch der gifthaltige Vorlauf, der am Beginn der Destillation anfällt. Die körperlichen und geistigen Wirkungen sind ebenso vielfältig wie die mit dem Schnaps verbunden Meinungen, Mythen, Erwartungen und Befürchtungen. Jedenfalls ein unentbehrliches, hochgeschätztes Elixier des bäuerlichen Lebens und weit darüber hinaus. Nicht selten wurden die großen gläsernen Schnapsblutzer sicherheitshalber unter dem Bett des Bauern aufbewahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auf den Wiesen===&lt;br /&gt;
Ein üblicher Bauernhof in Nußdorf hatte etwa zwanzig Stück Rindvieh, zwei Pferde und zehn Schweine zu versorgen, die von Frühjahr bis Herbst mit Gras und im Winter mit Heu und Grummet gefüttert wurden. Die Pferde bekamen noch Haferschrot dazu und die Schweine gedämpfte Erdäpfel und Küchenabfälle, Schrot und warmem Wasser, dem sogenannten „Sautraung“. Zeitweise wurden zerschnitzelte Futterrüben (Runkel) dazu gemischt. Um das Heu im Frühsommer und das Grummet (Groamat) im Spätsommer als Wintervorrat auf den Heuboden zu bringen war mühsame Handarbeit erforderlich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Um im Herbst nach der Ernte des Grummets vor dem Wintereinbruch das letzte Gras zu nützen, das noch auf den Wiesen wuchs, wurden die Kühe auf die Weiden getrieben. Stiere und zu lebhaftes Jungvieh mussten daheim im Stall bleiben. Geleitet von den Stalldienstboten trotteten die Kühe im Gänsemarsch durch das Dorf auf die Wiesen hinaus und am Abend zum Melken wieder heim. Elektrische oder sonstige Zäune gab es nicht und so musste das Vieh gehütet werden damit es auf den eigenen Wiesen blieb und sich nicht mit den Tieren der anderen Bauern vermischte. Das war bevorzugte Aufgabe der Kinder nach der Schule. Sie konnten leichtfüßig jedem Tier nachlaufen und es mit einem dünnen Haselnussstock wieder zur Ordnung bringen. Diese „Kinderarbeit“ war begehrter als in der Schule zu sitzen. Es wurden Lagerfeuer gemacht, Kartoffel gebraten, Indianer gespielt und allerlei Späße getrieben. Wer je dabei war, denkt mit Wehmut an diese Zeit zurück. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Heuarbeit 1910.jpg|Heuarbeit 1910 – die Kinder mussten das Heu am Wagen richten und treten&lt;br /&gt;
Bild:Jausenzeit am See 1936.jpg|Jausenzeit am See 1936 – die Leute vom Roiderhof&lt;br /&gt;
Bild:Roider Grubmahd.JPG|Das Grubmahd ist eine Bergwiese hoch über Nußdorf und der Weg war weit&lt;br /&gt;
Bild:Heuernte 1940.JPG|Im [[Nußdorf im 2. Weltkrieg|Kriegsjahr]] 1940 wurde jede Hand dringend gebraucht&lt;br /&gt;
Bild:Heuernte 1941.JPG|Hauptsächlich Frauen und Kinder aber auch einige Kriegsgefangene, vor allem aus Russland trugen 1941 die Hauptlast der Arbeit&lt;br /&gt;
Bild:HeuarbeitHiaslbauer1952.JPG|Nach dem 2. Weltkrieg, hier 1952, wurde die Arbeit allmählich leichter&lt;br /&gt;
Bild:HeuarbeitStreit1952.JPG|Männer, die vom Krieg heim kamen, lieferten 1952 wieder vollen Einsatz bei der Ernte.&lt;br /&gt;
Bild:HeufuhreGummibereifung1952.JPG|Die alten Leiterwagen mit eisenbereiften Holzrädern wurden durch Wägen mit Gummibereifung, wie auf dem Bild von 1952, ersetzt. Der Wagner Sagerer in Altenberg war bekannt für raffinierte technische Lösungen zur Arbeitserleichterung. &lt;br /&gt;
Bild:Heuumkehren1952.JPG|Heuumkehren mit dem Rechen 1952 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auf den Feldern===&lt;br /&gt;
Bei der Getreideernte, dem Droadmahn, war die Arbeit meist so verteilt, dass die Männer mit der Sense das Korn mähten, die Frauen banden die Garben zusammen und die Kinder mussten beim Kornmandl aufstellen die Garben aufrecht halten. Nach einigen Wochen und schönem Wetter wurden die Getreidegarben heim auf den Troadboden gebracht, wo sie bis zum Dreschen lagerten.  &lt;br /&gt;
Auf die abgeernteten Felder wurde  Jauche und Mist ausgebracht (geadelt und mistgfiad), der Mist ausgebreitet (mistbroat), gepflügt (umgfahrn) und geeggt (brott). Im nächsten Frühjahr war wieder Zeit zum sähen. Neben Weizen, Roggen (Korn), Hafer, Gerste wurden auch Kartoffeln (Erdäpfel), Kraut und Futterrüben (Runkeln) angebaut. Für die Schulkinder rochen die umgefahrenen Felder nach Schulanfang.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Kornschnitt m Sichel 1920.jpg|Kornschnitt mit Sichel 1920&lt;br /&gt;
Bild:Pflügen 1920.jpg|Pflügen mit Pferden 1920&lt;br /&gt;
Bild:Korn einfahren m Ochsen 1929.JPG|Ochsen waren beliebte Zugtiere in den kleineren Bauernhöfen, hier beim Einfahren der Korngarben 1929&lt;br /&gt;
Bild:Pflügen 1940.JPG|Das Pflügen mit Pferden dauerte 1940 viele Wochen; 50 Jahre später mit Traktoren nur mehr wenige Stunden&lt;br /&gt;
Bild:Sähmaschine 1940.JPG|Eine Sähmaschine mit Pferdezug war 1940 eine bedeutende Errungenschaft&lt;br /&gt;
Bild:Kornschnitt 1941.JPG|Kornschnitt im [[Nußdorf im 2. Weltkrieg|Kriegsjahr]] 1941 – eine mühevolle Arbeit, bei der jede Hand gebraucht wurde&lt;br /&gt;
Bild:OchsenFeldarbeit1945.JPG| Im Vergleich zu Pferden waren Ochsen langsamer und oft schwer zu überzeugen was sie tun sollen&lt;br /&gt;
Bild:Feldarbeit1950.JPG|-1950- Wenn die Pferde vorne gut geführt wurden, konnte der Knecht auch einmal eine Pfeife rauchen&lt;br /&gt;
Bild:FleischhackerkreuzKornmandel1953.jpg|Kornmandeln beim Fleischhacker Kreuz 1953&lt;br /&gt;
Bild:Kornmandl 1957.JPG|Auch Sommergäste helfen beim Kornmandl aufstellen 1957. Mit dem Einzug der Mähdrescher in den 1960er Jahren war ihre Zeit vorbei&lt;br /&gt;
Bild:UnimogPflügen1955.jpg|Pflügen mit dem Unimog war schon 1955 kinderleicht&lt;br /&gt;
Bild:UnimogZerlegt1959.jpg|Im [[Niedermayrsäge|Niedermayrhof]] wird der Unimog 1959 in Eigenregie komplett zerlegt, repariert und wieder zusammengebaut &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dreschen===&lt;br /&gt;
Die Druschtage im Herbst waren eine Herausforderung für jeden Hof. Das Dreschen war nicht nur eine sehr staubige, sondern auch eine lustige Arbeit, bei der alle im Dorf zusammenhalfen. Der Antrieb der großen Dreschmaschine erfolgte mit einer Dampfmaschine über einen langen Lederriemen. Die Maschinen wurden mit Pferden von Hof zu Hof gezogen. Die jungen Mädchen waren stets Ziel von Späßen der Burschen. Alle Leute wurden verköstigt und am Abend wurde in der Stube musiziert, getanzt und gespielt. Der „Maschintanz“ wurde zur Tradition.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:DreschmaschMoarDexelbach1910.JPG|Der Moar in Dexelbach ist ein Bauernhof mit viel Wald, Wiesen und Feldern und war zugleich Wirtshaus. Beim Dreschen 1910 ging es hoch her. &lt;br /&gt;
Bild:DreschmaschRoider1912.JPG|Die Dreschmaschine am Roiderhof 1912 wurde von einer Dampfmaschine über einen langen Lederriemen angetrieben&lt;br /&gt;
Bild:DreschmaschSchmied1937.JPG|Dreschen beim Schmied 1937 mit der Dampfmaschine. Später gab es dafür einen fahrbaren Elektromotor. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wald- und Holzarbeit===&lt;br /&gt;
Der [[Wald]] war die Sparkasse der Bauern. In der Zeit des Wiederaufbaues nach dem 2. Weltkrieg war [[Holz]] sehr gefragt und erzielte in den sogenannten Wirtschaftswunderjahren gute Preise. Das erleichterte den Bauern die teuren Anschaffungen für landwirtschaftliche Maschinen und die Finanzierung  touristischer Einrichtungen. Die [[Forstwirtschaft|Wald- und Holzarbeit]] und das [[Holzfuhrwerk]] waren besonders bei Windwurfereignissen sehr gefahrvoll. Die [[Holzknechtmarterl]] für verunglückte Waldarbeiter in den Nußdorfer Wäldern geben Zeugnis davon. Die wiedererrichtete [[Schindelbaumstube]], eine alte Holzknecht &#039;&#039;Sölln&#039;&#039; in der früher die Forstarbeiter kochten und übernachteten, ist zu einem lohnenden [[Wandern in Nußdorf-Umgebung|Wanderziel]] geworden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Holzriese1900.jpg|Vom Reihergupf führte  um 1900 eine Holzriese bis zum See&lt;br /&gt;
Bild:Holzknecht Neuwegstübl um 1930.jpg|Holzknechte mit Oberförster Lemmerer beim Bau des Jagastübl im Lahgraben zwischen Nußdorf und Strass um 1930&lt;br /&gt;
Bild:Waldarbeit1930.jpg|Zugsäge,Hacke,Sappel,Beisser,Reibhaken waren die wichtigsten Werkzeuge&lt;br /&gt;
Bild:Waldarbeit 1930.jpg|Waldarbeit 1930 – im Sommer wurden die Bäume geschlägert und im Winter zu Tal gebracht&lt;br /&gt;
Bild:HolzbringungPferd1950.jpg|Holzbringung mit Pferden oder Ochsen um 1950&lt;br /&gt;
Bild:HolzbringungHornschlitt1950.jpg|Holzbringung mit dem Hornschlitten um 1950&lt;br /&gt;
Bild:HolzbringungHornaschl1950.jpg|Bei der Holzbringung wurde zusammengeholfen, um 1950&lt;br /&gt;
Bild:Fällung1950.jpg|Auch die größten Bäume wurden mit Hacke und Zugsäge gefällt&lt;br /&gt;
Bild:SchiffbauholzNußdorf1930.jpg|Schiffbauholz mit 30m Länge und 44cm Mindestdurchmesser waren eine Besonderheit der Nußdorfer Wälder&lt;br /&gt;
Bild:SchiffbauholzPferde1930.jpg|Schiffbauholz vierspännig auf dem Weg zum See um 1930&lt;br /&gt;
Bild:Holzfuhr Pferdezug 1937.jpg|[[Holzfuhrwerk]] mit Pferdezug 1937&lt;br /&gt;
Bild:Holzfuhrwerk1938.JPG|[[Holzfuhrwerk]] 1938&lt;br /&gt;
Bild:Marterl 1946.jpg|Bei der [[Schindelbaumstube]] zwischen Nußdorf und Oberwang errichten Arbeitskollegen ein [[Holzknechtmarterl]]&lt;br /&gt;
Bild:Marterl1994.jpg|Die Verunglückten sind auch 1994 noch unvergessen&lt;br /&gt;
Bild:Scheiter Ziehen 1946.jpg|Scheiterziehen 1949&lt;br /&gt;
Bild:Hörnerschlitten Scheiterziehen 1949.jpg|Der Hornschlitten diente 1949 zum [[Holzfuhrwerk|Abtransport]] von Brennholzscheitern und Schleifholz für die Papierfabriken über die steilen Hohlwege zum Attersee&lt;br /&gt;
Bild:Lohrinde fahren 1949.jpg|Die Lohrinde war 1949 noch ein wichtiger Rohstoff für die [[Gerberei|Lederherstellung]] und wurde in großen Mengen aus dem Wald gebracht&lt;br /&gt;
Bild:Windwurf1951.JPG|Das Aufarbeiten von Windwurfholz, hier 1951, war mit besonderen Gefahren verbunden. Die zersplitterten Baumstämme erlitten dazu eine starke Wertminderung&lt;br /&gt;
Bild:HolzknechtJausen1951.JPG|Die starke Arbeit im Wald – 1951 – erforderte eine entsprechende Ernährung. Getrunken wurde hauptsächlich Most aus eigener Herstellung&lt;br /&gt;
Bild:HolzknechtSchmarrn1950.JPG|Der Schmarrn mit Eiern, Mehl und viel Fett gehörte neben geselchtem Fleisch und Brot zu den täglichen Mahlzeiten&lt;br /&gt;
Bild:HolzbringHornerschlLimb1953.jpg|Holzbringung mit Hornschlitten beim Schmeißer in Limberg 1953&lt;br /&gt;
Bild:Waldarbeit1967.jpg|Waldarbeit in der vorderen Bäckerleiten 1967&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Auszug===&lt;br /&gt;
[[Datei:Altbauer.jpg|thumb|Altbauer mit Enkerl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altbäurin.jpg|thumb|Altbäurin im Sonntagsgewand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jung und Alt auf dem Hof.jpg|thumb|Bauersfamilie mit Jung und Alt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lexenfamilie 1879.jpg|thumb|Die Bauernfamilie am Lexenhof 1879]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Heirat des Hoferben zogen die Altbäuerin und der Altbauer in die Auszugwohnung oder in das Auszughäusl, das zumeist im Anschluss zum Hof lag. Im Übergabsvertrag wurde genau geregelt, was die jungen Hoferben im Gegenzug den Übergebern zu ihrem Lebensunterhalt zu leisten hatten. Dazu gehörten in der Regel, ein freies Wohnrecht auf Lebenszeit, die Alters- und Krankenpflege, die Versorgung mit Nahrung, Kleidung und Heizung sowie ein Taschengeld. Oft wurde auch ein Nutzungsrecht für ein Waldstück ausbedungen. Auch der Verkauf von Grundstücken wurden an die Einwilligung der Übergeber gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgeltung der Ansprüche der weichenden Erben, die Geschwister des Hoferben bzw. der Hoferbin, wurde entweder noch von den Übergebern oder auch von den Übernehmern geleistet. Zumeist übernahm das junge Ehepaar gemeinsam zu gleichen Teilen den Hof. Eine stattliche Mitgift des eingeheirateten Partners erleichterte die Hofübernahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für übliche Punkte eines Auszuges:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Freie Wohnung in einer Stube mit einem Kellerraum;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Mitbenützung von Küche, Bodenraum, Stall und Holzlagerraum;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Mitbenützung von Brunnen, Backofen und Abort;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Freien Umgang auf dem ganzen Grundstück auf dem Hof und im Garten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Folgende Naturalien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	täglich: 1 Liter frische Milch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	wöchentlich: 1 Kilogramm Butter und 8 Eier, letztere jedoch nur in der Zeit vom 1. März bis 30. September jeden Jahres;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	monatlich: 1 Kilogramm Kaffeebohnen und 1 Packung Kaffeeschrot, 1 Liter Petroleum, 25 Kilogramm Roggenmehl;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	jährlich: 250 Kilogramm gute Eßkartoffel, 10 Kilogramm Salz, 1 Schwein im Lebendgewicht von 200 Kilogramm, ferner vier Enten zu je 2,5 Kilogramm, im Oktober oder November lieferbar;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Die Hälfte des Ertrags an Bienenhonig und ¼ der Obsternte aus dem Garten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	Taschengeld im Wert von 10 Kilogamm Brot monatlich, im Voraus zahlbar;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	An Brennmaterial 8 Raummeter ofengerechtes Buchenholz;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.	Nutzung von 5 Quadratmetern Garten, das vom Übernehmer umzugraben und zu düngen ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	an Bekleidungsstücken und Wäsche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	jährlich: zwei Männer- und zwei Frauenhemden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	alle drei Jahre: je ein Paar Schuhe und ein Kleid für die Altsitzerin oder Stoff dazu;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	alle fünf Jahre: einen Anzug für den Altsitzer oder Stoff dazu, sowie komplette Bettwäsche für zwei Betten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	freie Wäsche oder Lieferung von Waschmitteln, solange die Altsitzer die Wäsche selbst besorgen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	freie Arzt- und Kurkosten und Pflege in Krankheitsfällen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.	freie Kirchfuhren, monatlich einmal;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.	freies standesgemäßes Begräbnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel arbeiten die Bauersleute im Auszug so gut und so lange sie konnten auf dem Bauernhof mit. Jede Hand wurde gebraucht. Die Alten besorgten die leichteren Hausarbeiten, die Aufsicht über die Enkelkinder und den Hof während die Jungen in den Ställen, auf den Wiesen, Feldern und im Wald arbeiteten. Eine gedeihliche Zusammenarbeit funktionierte allerdings nur dort, wo sich Jung und Alt gut verstanden und gegenseitig unterstützten. In vielen Bauernhöfen war das aber nicht der Fall. Eingeheiratete Partner waren den Schwiegereltern oft nicht sehr verbunden. Andererseits konnten es die Jungen mit neuen Ansichten den Alten oft nicht recht machen. Es wurde kritisiert und gestritten. So war es nicht verwunderlich, dass die alten Bauern oft aus Angst vor einer Abhängigkeit den Hof lange nicht übergeben haben. „Übergeben - nimmer leben“, war ein gängiges Sprichwort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dienstboten auf den Höfen wurde schon früher in eine Rentenversicherung eingezahlt. In Nußdorf konnten die Bauern jeden Sonntag vormittags nach der Kirchenzeit im Frank Kaufgeschäft die Sozialversicherungsbeiträge für ihre Dienstboten einzahlen. So war es nicht selten, dass es den Dienstboten in der Rente besser ging als den Bauern im Ausgedinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 18. Dezember 1957 wurde das Landwirtschaftliche Zuschussrenten-Versicherungsgesetz beschlossen, das erstmals eine Geldleistung für die Bauern, zusätzlich zum Ausgedinge brachte. Trotz der bekannten Problematik gab es in der Bauernschaft zuvor erhebliche Widerstände. Die Angst vor dem staatlichen Einfluss am Hof war jedoch ein Jahr nach der Einführung kein Thema mehr. Die staatliche Rente war vor allem für jene vielen kleinen Betriebe wichtig, die nur ein Natural-Ausgedinge und keine Geldleistung erbringen konnten. Im Jahr 1992 wurde auch die Bäuerinnen-Pensionsversicherung eingeführt, womit auch die Bäuerinnen nicht mehr vom Geld ihrer Ehemänner abhängig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integration der Bauernschaft in das Sozialsystem brachte mehr Selbständigkeit für beide Generationen und trug damit zu einem besseren familiären Klima auf dem Bauernhof bei. Die Übergeber konnten auf manche Sachleistung verzichten und auch finanziell manchen Beitrag für die Kinder und Enkelkinder leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsleben der Handwerker==&lt;br /&gt;
Neben den Bauernhöfen war das Handwerk, das oft gemeinsam mit kleinen Bauernsacherln betrieben wurde, ein wesentlicher Teil der Dorfgemeinschaft. Hier wurde hergestellt, was die Leute zum Leben brauchten. Die Müller, Bäcker, Schuster, Schneider, [[Tischlerei|Tischler]], [[Zimmerei|Bau- und Zimmerleute]], [[Gerberei|Lederer]], Schmiede, Wagner, [[Niedermayrsäge|Säger]], Köhler, Sattler, Schindelmacher und andere waren wichtige Handwerker. Die Kaufleute im Ort verkauften, was im Dorf selbst nicht hergestellt und oft über Bahn und Schiff herangeschafft wurde. Im [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] wird neben dem bäuerlichen auch das handwerkliche Leben in Nußdorf anschaulich beschrieben. Der Roman [[Nußdorf und Der Trafikant|&amp;quot;Der Trafikant&amp;quot;]] von Robert Seethaler beginnt auch in einem Fischerhäuschen in Nußdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Hausbau 1922.jpg|Hausbau 1922 - das Bäcker Häusl&lt;br /&gt;
Bild:Gerberei Frank 1930.jpg|Die [[Gerberei|Gerberarbeit]], hier 1930, wird am selben Standort in Nußdorf bereits acht Jahrhunderte lang bis heute betrieben&lt;br /&gt;
Bild:Hufbeschlagen1936.JPG|Das Beschlagen der Pferdehufe beim Schmied in Nußdorf war 1936 neben der Herstellung und dem Verkauf von Eisenwaren, Werkzeug und Beschlägen eine wichtige Tätigkeit.&lt;br /&gt;
Bild:BräuEismaschine1.jpg|Im Winter wird das Eis auf einer Eismaschine erzeugt&lt;br /&gt;
Bild:BräuEismaschine2.jpg|Auf ein Holzgestell wird Wasser geleitet, das zu langen Eiszapfen gefriert&lt;br /&gt;
Bild:BräuEiskeller.jpg|Die Eiszapfen kommen in den Eiskeller und sorgen beim Bräu für kühles Bier im Sommer&lt;br /&gt;
Bild:Schneiderwerkstätte1937.JPG|-1937- Der Schneider fertigte nicht nur das Sonntagsgewand, das man in der Regel zum Heiraten bekam und dann bis zum Sterben trug, sondern auch strapazfähige Arbeitskleidung. &lt;br /&gt;
Bild:SchusterBaumg1919.jpg|Schusterei 1919&lt;br /&gt;
Bild:Schusterwerkstätte1937.JPG|In der Gemeinde Nußdorf gab es 1937 sieben Schusterwerkstätten, die allesamt gut beschäftigt waren&lt;br /&gt;
Bild:Baumgartinger1927.jpg|Vor dem Baumgartinger-Schuster 1927 - in den 1950er-60er Jahren war hier der Kindergarten untergebracht&lt;br /&gt;
Bild:Schusterwerkstätte1956.JPG|1956 war der Niedergang der Schusterwerkstätten bereits erkennbar. In [[Seewalchen am Attersee|Seewalchen]] entstand die [[Schuhfabrik Kastinger]] und in Attersee die Schuhfabrik Oswald mit mehreren hundert Beschäftigten&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1920Schnitth.jpg|-1920- die [[Niedermayrsäge]] lieferte gesägtes Holz für den regionalen Verbrauch und ins Ausland. Bei späteren Grabungsarbeiten wurden Reste einer Köhlerei gefunden. &lt;br /&gt;
Bild:Zimmerleute Pilotieren 1950.jpg|[[Zimmerei|Zimmerleute]] beim Stegbau am See 1950&lt;br /&gt;
Bild:Zimmerleute beim Abbund 1951.jpg|[[Zimmerei|Zimmerleute]] beim Abbund 1951 – noch ohne Motorsäge&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum - Vereine - Geselligkeit==&lt;br /&gt;
Das Brauchtum hatte  auch in Nußdorf viele Erscheinungsformen, auf die im AtterWiki mit eigenen Artikeln eingegangen wird, wie [[Brauchtum im Jahreskreis]], [[Bräuche beim Hausbau]], [[Fronleichnamsfest]], [[Heiliges Grab]], [[Segenszeichen der Bauern]], [[Totenbräuche]], [[Hochzeitsbräuche im Attergau]]. Die religiösen Feste werden traditionell mit großer Anteilnahme der Bevölkerung begangen. Die [[Pfarrkirche Nußdorf]], die [[Musikkapelle Nußdorf]], das [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]], der [[Nußdorfer Turnverein 1926-38]], die [[Nußdorfer Feuerwehren]] sowie der [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] sind in eigenen Artikeln beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nußdorf kann auf eine lange Tradition der evangelischen Glaubensgemeinschaft zurückblicken. In der evangelischen Schule in Zell wurden von 1789 bis 1925 die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellige Treffpunkte waren die Gasthäuser in Nußdorf, Parschallen und Stockwinkel und die Kegelbahn beim Bräu. Im Winter wurden Eisbahnen zum Stockschießen hergerichtet. Der Fasching war Anlass für Bälle und Umzüge. Ebenso das [[Maibaum]]setzen alljährlich am Vorabend des 1. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gelegentlicher Anlass zum Feiern war auch das &#039;&#039;Rafenstehlen&#039;&#039; anlässlich des Dachstuhlsetzens beim Hausbau. Um den Dachstuhl fertig machen zu können, brauchte der Bauherr auch den letzten Sparren (Rafen). Er wurde ihm meist von den Nachbarn gestohlen und ins nächste Wirtshaus gebracht, wo ihn der Bauherr gegen „Trinkbares“ auslösen musste. Mädchen, die über den Weg liefen, wurden mit dem Kittel an den Rafen genagelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Kindergarten begann in der Bauernstube des Niedermayrhofes und übersiedelte dann in das Haus der Kindergartentante &#039;&#039;Berta&#039;&#039; Baumgartinger (Kralowetzhaus) in einen Raum neben der Schusterwerkstätte ihres Vaters, von den Kindern &#039;&#039;Onkel Bumm&#039;&#039; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren kam auch das Schifahren in Mode. Das Pfarrer Salettl, heute das Ziel des [[Wildholzweg Nußdorf|Wildholzweges]] war der Schihang der Nußdorfer Jugend in den 1950er Jahren. Auch eine Sprungschanze wurde gebaut auf der Sprünge von über 30 Meter möglich waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Dilletanten1931.jpg|Das [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902|Dilletantentheater]] Im Bräu-Saal 1931&lt;br /&gt;
Bild:Maibaum1948.JPG|Der Maibaum 1948 vor dem Niedermoarhof&lt;br /&gt;
Bild:MaibaumKinder1953-2.jpg|Auch die Kinder leisteten sich einen eigenen Maibaum 1953&lt;br /&gt;
Bild:Maibaum1954.JPG|Maibaumsetzen 1954 am Schmiedangerl&lt;br /&gt;
Bild:Rafenstehlen1959.JPG|Der Brauch des Rafen (Sparren) Stehlens wird nach wie vor gepflogen, hier 1959.&lt;br /&gt;
Bild:RafenAuslösen1959.JPG|Der Rafen muss vom Bauherrn ausgelöst werden &lt;br /&gt;
Bild:NußdAllerheiligen.jpg|Zu Allerseelen wird beim Kriegerdenkmal der gefallenen Mitbürger gedacht&lt;br /&gt;
Bild:Vetver33Ja1912.jpg|33-jähriges Gründungsfest des [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879|Veteranenvereins]] 1912&lt;br /&gt;
Bild:VetVer50Ja1930.jpg|50-jähriges Gründungsfest des Veteranenvereins 1930&lt;br /&gt;
Bild:NußTurner1930.jpg|Vor dem 2. Weltkrieg gab es in Nußdorf einen sehr aktiven [[Nußdorfer Turnverein 1926-38|Turnverein]]&lt;br /&gt;
Datei:Faschingszug 1926.jpg|Faschingszug von Zell nach Nußdorf 1926&lt;br /&gt;
Datei:Faschingszug 1926 Zell-Ndf.jpg|Faschingszug von Zell nach Nußdorf 1926&lt;br /&gt;
Datei:Eisstockschützen 1926.jpg|Eisstockschießen 1926 vor dem Roiderhaus&lt;br /&gt;
Datei:Bräu 1926.jpg|Eine gesellige Runde beim Bräu 1926&lt;br /&gt;
Datei:Bräu Kegeln 1930.jpg|Die Kegelrunde beim Bräu 1930&lt;br /&gt;
Datei:Gewerbefasching 1938 Bäu.jpg|Gewerbefasching beim Bräu 1938&lt;br /&gt;
Bild:NußdTurnfest1.jpg|Gau-Turnfest in Nußdorf&lt;br /&gt;
Bild:NußMusikOsterkonz1946.jpg|Die neu formierte Musikkapelle gibt 1946 ihr erstes Osterkonzert auf der Bräu-Terrasse&lt;br /&gt;
Bild:NußMusik1950.jpg|Die [[Musikkapelle Nußdorf]] um 1950&lt;br /&gt;
Bild:FeuerwehrballBräu1952.jpg|Feuerwehrball am Faschingmontag 1952 beim Bräu&lt;br /&gt;
Bild:Erstkommunion1950.jpg|Erstkommunion mit Frühstück im Pfarrhof 1950 mit Dechant Göschlberger&lt;br /&gt;
Bild:UmzugKindergarten.jpg|Kindergartenkinder mit Tante Berta beim Umzug 1952 (Musikfest)&lt;br /&gt;
Bild:Kindergarten1946.jpg|Kindergarten in den 1950er Jahren&lt;br /&gt;
Bild:Kinder am See1946.jpg|Kinder spielen am Seeufer - 1950er Jahre&lt;br /&gt;
Bild:PfarrerSalettl.jpg|Das Pfarrer Salettl, der Schihang der Nußdorfer Jugend in den 1950er Jahren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Lager==&lt;br /&gt;
Etwas vom vielzitierten „Geist der Lagerstraße“ war auch in Nußdorf spürbar. Das Lager war eine Barackensiedlung, die in der Zeit von 1938 bis 1950 unterhalb des Wieserbauern-Hofes stand. Errichtet wurde sie für den Bau der [[Autobahn|Reichsautobahn]], die ursprünglich entlang der Westseite des Attersees geplant war. Die Arbeiten begannen 1939 und wurden kriegsbedingt und wegen geologischer Probleme eingestellt. In der Folge diente das Lager für den Reichs-Arbeits-Dienst und als HJ-Lager zur Wehrertüchtigung.  Während des zweiten Weltkrieges wurden Kriegsgefangene untergebracht. Bis 1950 diente es als Flüchtlingslager, in dem etwa 500 Heimatvertriebene lebten. Heute erinnert nichts mehr an dieses bewegende Stück Nußdorfer Zeitgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Artikeln [[Nußdorf im 1. Weltkrieg]] und [[Nußdorf im 2. Weltkrieg]] wird versucht anhand alter Fotografien die Zeit um die beiden Weltkriege darzustellen. Der Artikel [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] schildert einen ungewöhnlichen Aspekt des Nußdorfer Fremdenverkehrs als die Ferienwohnungen und das Lager als Notquartiere dienen mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:ArbeiterReichsautobahn1939.JPG|Arbeiter für den Bau der Reichsautobahn 1939&lt;br /&gt;
Bild:Lager1938-1950-2.jpg|Das Lager beim Wieserbauer 1938 – 1950 &lt;br /&gt;
Bild:LagerNußdorf01.jpg|Das Barackenlager nach dem Krieg&lt;br /&gt;
Bild:LagerNußdorf03.jpg|Unterkunft für Heimatvertriebene 1945-1950&lt;br /&gt;
Bild:LagerNußdorf02.jpg|Flüchtlingskinder im Lager&lt;br /&gt;
Datei:Lager 1949.jpg|Flüchtlingslager im Attergau, Stand Ende 1948&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommunale Projekte==&lt;br /&gt;
Vom Ausbau des Nußdorfer Baches 1927, in der wirtschaftlich schwierigen Zeit nach dem [[Nußdorf im 1. Weltkrieg|1. Weltkrieg]] und vom späteren Bau der öffentlichen Wasserversorgung ab den 1960er Jahren sind Fotografien erhalten geblieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Projekt von bisher nicht gekannter Dimension war die zentrale Abwasserentsorgung. Dazu wurde von 12 Gemeinden der [[Reinhaltungsverband Attersee]] gegründet. Obmann und Nußdorfer Bürgermeister Anton Wiesinger lenkte maßgeblich dessen Entwicklung. Der Bau begann mit der Errichtung eines transportablen Extruders für die Herstellung endloser Kunststoffrohre auf dem Nußdorfer Badeplatz. Die norwegische Firma Gränges produzierte und verlegte hier in der Zeit vom März 1975 bis Juni 1976 Kunststoffrohre mit einer Länge von 28.000 Metern. Die Rohrdurchmesser betrugen 16 bis 63 cm, die größte Verlegetiefe im See liegt bei 145 Metern. 40 Pumpwerke transportieren die Abwässer zur Kläranlage in [[Lenzing]]. Dieses Projekt war international beispielgebend für ähnliche Projekte an anderen Seen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Bachausbau Nussdorf1927.JPG|Die Verbauung des Nußdorfer Baches 1927 im Oberdorf&lt;br /&gt;
Datei:Bachausbau 1927.jpg|Die Verbauung des Nußdorfer Baches 1927 an der Bachmündung in den Attersee&lt;br /&gt;
Bild:NotgeldNußdorf.jpg|Es gab auch Zeiten mit Arbeitslosigkeit und [[Notgeld Nußdorf|Notgeld]]&lt;br /&gt;
Bild:Quellenfassung1968.JPG|Arbeiten an der Ortswasserleitung in Nußdorf 1968&lt;br /&gt;
Bild:Quellfassung1968.JPG|Quellenfassung für die Ortswasserleitung 1968&lt;br /&gt;
Bild:Quellenfassg1968.JPG|Einheimische Arbeitskräfte bei Grabungsarbeiten für die Wasserleitung im Winter 1968&lt;br /&gt;
Bild:Kanalrohre4web.jpg|Tag und Nacht, 24 Stunden täglich kommen die Rohre aus dem Extruder&lt;br /&gt;
Bild:Kanalrohre2web.jpg|In bis zu 1000 m langen Schlangen werden die Rohre auf den See hinaus geschoben &lt;br /&gt;
Bild:Kanalrohre3web.jpg|Mit verschlossenen Enden konnten die Rohre im Wasser und am Land wie luftgefüllte Schläuche manipuliert werden&lt;br /&gt;
Bild:Kanalrohre1web.jpg|Die Rohre werden zur Stabilisierung mit schweren Betongewichten versehen.&lt;br /&gt;
Bild:Kanalrohreweb.jpg|Auf den Verlegestrecken werden die Rohre bis auf den Seegrund abgesenkt und an die Pumpwerke angeschlossen &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Post - das Tor zur Welt ==&lt;br /&gt;
Das Postamt in Nußdorf wurde 1894 eröffnet und 2010 geschlossen. In den 116 Jahren seines Bestehens haben sich fundamentale Veränderungen vollzogen. War zu Beginn das Postamt gleichsam das informative Tor zur Welt, wurde sie von den Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung im 21. Jahrhundert vom Markt verdrängt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=5&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Post1936.JPG|Voll gespannter Erwartung vor dem Postamt - 1936&lt;br /&gt;
Bild:WartenPostschiff1944.JPG|Postbeamte warten auf das Schiff - 1944&lt;br /&gt;
Bild:DampferLandungsplatz1935.jpg|Das Schaufelrad-Dampfschiff am Landungsplatz 1935&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transport – Verkehr – Motorisierung==&lt;br /&gt;
Wenige Errungenschaften haben das Leben der Menschen mehr verändert als die Motorisierung. Mit der Entwicklung vom Pferdefuhrwerk, zum Schiff, Motorrad, Automobil, Eisenbahn, bis zum Flugzeug wurde der erreichbare Horizont immer weiter. Nußdorfer kamen in die Welt hinaus, die Welt kam nach Nußdorf. Fremde Länder und Menschen wurden vertrauter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:GastRad1910.jpg|Vermutlich eine der Schwestern Gerl - Gönnerin des Malers [[Ferdinand Matthias Zerlacher]]&lt;br /&gt;
Bild:Laufwagen 1920.JPG|Der Landauer – das Fahrzeug der Herrenbauern – 1920&lt;br /&gt;
Bild:Luftschiff 1929.jpg|Ein Luftschiff über dem Attersee – bestaunte Sensation – 1929&lt;br /&gt;
Bild:Autobus1930.JPG|Der Autobus - die Alternative zum Schiff - 1930&lt;br /&gt;
Bild:Motorrad1930.JPG|Grenzenlose Freiheit auf dem [[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf|Motorrad]] - 1930&lt;br /&gt;
Bild:Motorräder1936.JPG|Unwiderstehlicher Jugendtraum – Motorradausflug 1936&lt;br /&gt;
Bild:Taxi1935.JPG|Das Taxi –individueller Luxus - 1935&lt;br /&gt;
Bild:Lastwagen1938.jpg|Lastwagen vor dem Transportunternehmen Holzbauer 1938&lt;br /&gt;
Bild:Auto1946.JPG|Das Privatauto des Tierarztes - der schnelle Helfer in der Not - 1946&lt;br /&gt;
Bild:Leiterwagen m Pferd u Ochs 1936.JPG|Pferd und Ochs zogen gemeinsam Lasten und Personen. Wer von beiden die leitende Funktion hatte, das Pferd oder der Ochs, ist nicht überliefert&lt;br /&gt;
Bild:Pferdefuhrwerk1950.JPG|Langsam aber sicher wurden Pferdefuhrwerke selten&lt;br /&gt;
Bild:Leiterwagen 1956.JPG| Der Leiterwagen war noch 1956 nicht nur für den Güter- sondern auch für den Personentransport im Einsatz&lt;br /&gt;
Bild:TraktorAmerika1947.JPG|Der erste Traktor kam nach dem zweiten Weltkrieg zum Rosenauer (Hauserbichler) nach Nußdorf, ein benzingetriebener Minneapolis-Moline aus Minnesota USA.&lt;br /&gt;
Datei:Holzvergaser DI Hans Kapretz 1950.jpg|Holzvergaserauto von Herrn Kapretz um 1950&lt;br /&gt;
Bild:TraktorMorizenbauer1955.JPG|1955 hatten die meisten Bauern bereits Traktoren&lt;br /&gt;
Bild:Unimog1955-2.jpg|Beim Getreidemähen mit dem Ableger-Mähwerk, mit welchem sich das Getreide garbenweise ablegen ließ, durften die Kinder den Unimog steuern – beim Niedermoar 1955&lt;br /&gt;
Bild:Traktor1956.JPG|Kinder waren von der neuen Technik besonders fasziniert - 1956&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Walter Großpointner, Nußdorf - Heimatgeschichtliche Sammlung &lt;br /&gt;
* Sammlung Aichinger, Nußdorf&lt;br /&gt;
* Sammlung Gebetsberger, Nußdorf&lt;br /&gt;
* Manfred Hemetsberger, Nußdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorfer_Dorfleben_1860-1960&amp;diff=58785</id>
		<title>Nußdorfer Dorfleben 1860-1960</title>
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		<updated>2025-04-07T19:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hampel Nußdorf 1937.jpg|thumb|So sah [[Sigmund Walter Hampel]] Nußdorf und nannte das Bild: Jugendzeit, O Jugendzeit, wie rasch bis du entschwunden 1937]]&lt;br /&gt;
Dieser Artikel versucht den Alltag und das gesellschaftliche Leben in Nußdorf von 1860 bis 1960 anhand von Fotografien und Erinnerungen aus dieser Zeit zu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
[[Bild:Nußdorf1910.jpg|thumb|Ansicht von Nußdorf um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Frankhaus 1952.jpg|thumb|Nußdorf 1952 - Zeichnung von Benno Stoessler]]&lt;br /&gt;
[[Nussdorf am Attersee]] war bis ins 20. Jahrhundert vom bäuerlichen Alltag geprägt. Die Beschaffung der fundamentalen Lebensgrundlagen nahm den größten Teil der Zeit und der Arbeitskraft in Anspruch.  Die zum bescheidenen Leben nötigen Dinge wurden weitgehend im Ort selbst hergestellt. Die gegenseitige Abhängigkeit bewirkte einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, der in Nachbarschaftshilfe, sowie in Brauchtum und Festen seinen Ausdruck fand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870|Fremdenverkehrs]] im 19. Jahrhundert kam die Bevölkerung schon früh mit bis dahin Unbekanntem in Berührung und reagierte sehr aufgeschlossen. Im [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] steht vermerkt: &#039;&#039;„Welt Ausstellung in Wien war ich und der Gruber, Resch, Domibauer, Winterleittner in der Fronleichnams Wochen 1873“.&#039;&#039; Überregionaler Handel mit Produkten aus dem Dorf gehörte zur Normalität. Die Ursprünge einer heute noch bestehenden [[Gerberei]] am [[Nußdorfer Bach]] gehen vermutlich bis ins 13. Jahrhundert zurück. Gesägtes Holz wurde bis Wien und Budapest [[Flößer|geflößt]]. Johann Nußdorfer, der 1872 die [[Niedermayrsäge]] gründete, versuchte sich auch als Züchter von Seidenraupen. Dazu legte er einen Garten mit Maulbeerbäumen an. Dieser Versuch scheiterte aber an den klimatischen Bedingungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor 1900 mieteten sich während der Sommermonate erholungssuchende [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870 |„Sommerfrischler“]] in die [[Nußdorfer Häuser ab 1890|Bauernhäuser]] ein. Überwiegend gutsituierte Wiener Familien kamen mitsamt ihrem Bedienungspersonal nach Nussdorf. Darunter namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommerfrischlerfamilien waren fester Teil der Dorfgemeinschaft. Gemeinsam wurden Sommerfeste veranstaltet und von einer [[Plätte]] vor dem Nußdorfer Landungsplatz imposante Feuerwerke in den nächtlichen Atterseehimmel gezeichnet, die über dem ganzen See zu sehen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren nach 1945 erlangte der Fremdenverkehr eine über den ursprünglichen Sinn hinausgehende Bedeutung. Durch Kriegsschäden obdachlos gewordene Familien übersiedelten in ihre Ferienwohnungen. Für die Einheimischen wurden aus Sommerfrischlern Mitbürger. Dazu kamen Heimatvertriebene aus Ost- und Südeuropa, teils mitsamt ihren Pferdegespannen nach Nußdorf. Die Heuböden der Bauernhöfe und die Kammern der Knechte und Mägde dienten als Unterkünfte. In das Barackenlager für Kriegsgefangene unterhalb des Wieserbauernhofes zogen Flüchtlingsfamilien ein. Der Artikel [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] versucht, dieses ungewöhnliche Stück Zeitgeschichte nachzuvollziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Großpointner, der mit seiner Frau Elisabeth das Gasthaus „Dorfstube“ in [[Nußdorf am Attersee]] betrieb, sammelte über Jahrzehnte alte Ansichten, Fotografien und Texte aus Nussdorf und Umgebung. Sie erlauben einen Einblick in das dörfliche Leben in der Zeit von etwa 1860 bis 1960. Die Fotografien sind nach Themen und nach dem Alter geordnet und erläutert. So werden bei einigen Aufnahmen auch die Veränderungen im Lauf der Zeit deutlich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Ansichten der [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] und ihre Veränderungen sind in einem eigenen Artikel behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rang &amp;amp; Namen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Attersee hat schon sehr früh eine Anziehungskraft auf Prominente ausgeübt. Fand sich die Aristokratie vornehmlich rund um die kaiserliche Sommerresidenz Bad Ischl zusammen, so errichtete sich der Geldadel seine Sommervillen häufig am Attersee. Mit ihnen trat auch die Kunst- und Kulturszene in Erscheinung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf landwirtschaftlich minderwertig angesehenen Seeufergrundstücken wurden die ersten Ferienhäuser und [[Villa Ransonnet|Villen]] errichtet. Der kaiserliche Diplomat [[Eugen Ransonnet|Eugen Freiherr von Ransonnet-Villez]] (* 1838 Wien, † 1926 Nußdorf am Attersee) war ein Pionier des örtlichen Fremdenverkehrs. Er war der Gründer des [[Union-Yacht-Club Attersee]],&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://www.uycas.at Union Yachtclub Attersee]&amp;lt;/ref&amp;gt; des ältesten [[Segeln|Segelclubs]] Österreichs, und Initiator zahlreicher Tourismuseinrichtungen. Der [[Ransonnet-Themenweg]] in Nußdorf vermittelt einen Eindruck von seinem Leben und seinem vielseitigen Wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Armenarzt [[Victor Adler]], der am Parteitag vom 30. Dezember 1888 bis zum 1. Jänner 1889 im niederösterreichischen Hainfeld die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) gründete, verbrachte viele Sommerferien in Parschallen. Seine Frau Emma Adler (1858-1935) saß dem Maler Emanuel Oberhauser für ein Marienbild in der [[Pfarrkirche Nußdorf]] Modell. Dieses Bild wurde 1989 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der SPÖ in Wien ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1960er Jahren erlebte der [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870|Tourismus]] einen enormen Aufschwung und mit ihm kamen auch prominente Persönlichkeiten nach Nußdorf. Unter anderen erwarben der UNO-Generalsekretär, Aussenminister und Bundespräsident Dr. Kurt Waldheim und der erfolgreiche Zeitungsverleger Hans Dichand in Paschallen ihre Sommersitze direkt am See. Der &amp;quot;Kanzler der deutschen Einheit&amp;quot; Helmut Kohl und weitere Politiker aus aller Welt waren regelmäßige Besucher bei der Familie Waldheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Künstlern, die in Nußdorf gewohnt haben, sei stellvertretend erinnert an die Schauspielerin Lotte Medelsky, die Maler [[Sigmund Walter Hampel]], [[Ferdinand Matthias Zerlacher]] und [[Hubert Lechner]] sowie die Schriftsteller Dora Stockert-Meynert, Fritz Stüber-Gunther und Heinz Konsalik. Konsalik (* 28. Mai 1921 in Köln, † 2. Oktober 1999 in Salzburg) erwarb in Aichereben hoch über dem Attersee ein Haus. Er war mit 155 Romanen und einer Weltauflage von über 83 Millionen einer der kommerziell erfolgreichsten deutschen Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er und 1970er Jahren verbrachte der Eiskunstläufer Karl Schäfer die Sommerferien in seinem Haus in Parschallen. Er gewann von 1929 bis 1936 sieben Weltmeistertitel und acht Europameistertitel in Folge. Olympiasieger wurde Schäfer 1932 in Lake Placid und 1936 in Garmisch-Partenkirchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Ranson_Portrait.jpg‎|[[Eugen Ransonnet|Eugen Freiherr von Ransonnet-Villez]] (* 1838 in Wien, † 1926 in Nußdorf)&lt;br /&gt;
Datei:Hampel1933.jpg|[[Sigmund Walter Hampel]] (* 17. Juli 1867 in Wien/Reindorf; † 17. Jänner 1949 in Nußdorf)&lt;br /&gt;
Datei: Zerlacher Selbstbildnis 1906.jpg|[[ Ferdinand Matthias Zerlacher]]  (* 10. März1877 in Graz; † 2. Jänner 1923 in Salzburg)&lt;br /&gt;
Datei:Lechner01.jpg|[[Hubert Lechner]] (* 1903 in Wien; † 1990 in Nußdorf)&lt;br /&gt;
Bild:AdlerEhepaar.jpg|Das Ehepaar Emma und [[Victor Adler]] auf der Hochzeitsreise 1878&lt;br /&gt;
Bild:Marienbild.jpg|Marienbild in der [[Pfarrkirche Nußdorf]] von Emanuel Oberhauser, für das Emma Adler als Modell diente&lt;br /&gt;
Bild:ViktorAdler.jpg|Der Parteigründer der SPÖ, Victor Adler, erholte sich in Nußdorf&lt;br /&gt;
Bild:KurtWaldheim1973.jpg|Die Familie von Dr. Kurt Waldheim wählte Nußdorf zu ihrer zweiten Heimat&lt;br /&gt;
Bild:Hans Dichand.jpg|Der erfolgreiche Zeitungsherausgeber Hans Dichand verbrachte viele Sommerurlaube in Parschallen&lt;br /&gt;
Datei:Karl Schäfer 1972.jpg|Karl Schäfer läuft mit dem Olympischen Feuer für München 1972 durch Parschallen-im Hintergrund Dr. Kurt Waldheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dorfgemeinschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nußdorfer „Herrenbauern“ schafften in der Früh die Arbeit an und gingen dann zum Bürgertag ins Wirtshaus, zum Bräu oder zum Fleischhacker. So ist es überliefert und mag es wohl im 19. Jahrhundert gewesen sein. Insbesondere nach 1945 hat sich die Lage stark und schnell verändert. Die wenigen Dienstboten, die vom [[Nußdorf im 2. Weltkrieg|Krieg]] heimkamen orientierten sich neu und suchten ein besseres Leben als Arbeiter in den Industriebetrieben der Umgebung. Durch die Hochkonjunktur wurde die Arbeitskraft für Tätigkeiten in der Landwirtschaft nicht mehr leistbar. Der einzige Ausweg war die Anschaffung technischer Hilfsmittel und ein extrem hoher Arbeitseinsatz der Bauernfamilie. Die maschinelle Ausstattung war noch nicht und die Dienstboten nicht mehr da.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem aufblühenden Fremdenverkehr entstanden auf einigen Wiesen und Feldern am Seeufer große Campingplätze. Pensionen, Fremdenzimmer und Ferienwohnungen wurden gebaut, Hotels und Gasthöfe erweitert. Seit der Jahrtausendwende gibt es kaum mehr bewirtschaftete Bauernhöfe im Dorfgebiet von Nußdorf. Viele Grundstücke sind verpachtet oder wurden als Bauland für Ferienhäuser verkauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Golfclub am Attersee|18-Loch Golfplatz]] &amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://www.golfamattersee.at Golfplatz am Attersee Westufer]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist zwischen Nußdorf und Attersee entstanden und ermöglicht den Tourismusbetrieben eine Ausweitung der Saison und des Angebotes. Die Besitzer der stattlichen Höfe verdienen sich ihren Lebensunterhalt anderwärtig. Trotzdem ist ein gewisser gesellschaftlicher Zusammenhalt geblieben, wie die aktiven Vereine und die gemeinsamen Feste und Veranstaltungen zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Nußdorfer Bürger 1860.jpg|Nußdorfer Bürger um 1860&lt;br /&gt;
Bild:Nußdorfer Bürger 002a.jpg|Nußdorfer Bürger um 1875 - links außen sitzend: Michael Wiesinger, Verfasser des ([[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]])&lt;br /&gt;
Bild:Lexenhof 1893 Fam-Gesinde-Gäste.jpg|Lexenhof 1893 – Die Bauersfamilie mit ihren Dienstboten&lt;br /&gt;
Bild:Ledererhaus um 1900.jpg|[[Gerberei|Im Ledererhaus]] wird über acht Jahrhunderte bis heute Gerbergeschichte geschrieben, hier um 1900&lt;br /&gt;
Bild:VolksschuleNußdorf1909.jpg|Nußdorfer Volksschüler um 1909&lt;br /&gt;
Bild:Volksschule Nußdorf2Kl1932.jpg|Nußdorfer Volksschüler um 1932&lt;br /&gt;
Bild: Totenwache1930.jpg|Totenwache um 1934 - Mitglieder des [[Nußdorfer Turnverein 1926-38|Turnvereins]] geben einem, an Zuckerkrankheit verstorbenen, Kameraden die letzte Ehre &lt;br /&gt;
Bild:Kollerhof 1934.jpg|Kollerhof (Morizenbauer) Nußdorf 1934&lt;br /&gt;
Bild:FleichhackerKreuzKopftuch1939.jpg|Bergbäuerinnen mit Kopftüchern gehen von der Kirche heim - 1939 beim Fleischhacker Kreuz&lt;br /&gt;
Bild:Ober Schwarzenbacher.jpg|Die Familie Hemetsberger am Oberschwarzenbacher Hof in den 1930er Jahren&lt;br /&gt;
Bild:Johanna+Georg Hemetsberger 1956.JPG|Die Niedermoarleute Georg und [[Johanna Raudaschl|Johanna Hemetsberger]] mit einem Sommergast auf der allseits geliebten Hausbank&lt;br /&gt;
Bild:Niedermayrhof mit Leuten 1947.JPG| Niedermayrhof 1947 - gegenseitige Abhängigkeiten bestimmen das Leben auf dem Bauernhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bäuerliches Arbeitsleben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Im und ums Haus===&lt;br /&gt;
An jedem der Nußdorfer Bauernhöfe waren mehrere Dienstboten, Mägde und Knechte beschäftigt. Alljährlich zu Lichtmess, den 2. Februar, mussten sie vom Bauern „angehalten“, also zum Weiterverbleib im nächsten Jahr aufgefordert werden. Wurde ein Dienstbote an diesem Tag nicht angehalten, hatte er ohne weitere Aufforderung den Hof zu verlassen. Der Hausknecht oder „Hausl“ bei den Knechten und das &amp;quot;Hausmensch&amp;quot; bei den Mägden teilten die Arbeit ein. Sie waren die Vorarbeiter bzw. Vorarbeiterinnen. Im Haus war viel zu tun. Die Stall- und die Hausarbeiten mussten verrichtet und das Vieh versorgt werden. Gerätschaften und Werkzeug wurden großteils am Hof instand gehalten. Es wurde geschlachtet, das Fleisch aufgearbeitet, geselcht und konserviert, es gab weder Gefriertruhe noch Kühlschrank. Auf die Schlachtzeit freuten sich alle im Haus. Innereien, Blunzn (Blutwurst) und andere wenig haltbare Fleischteile wurden zu köstlichen Mahlzeiten verkocht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus überschüssigem Schweinsfett wurde mit Soda und Aschenlauge in flachen Pfannen Seife gesotten und dann in handliche Stücke geschnitten. Wäsche wurde in großen Wasserhäfen gekocht, eingeseift, auf der Waschrumpel oder einem Holztisch mit einer Reisbürste geschruppt und dann am Brunnentrog mit kaltem Wasser durchgespült. Im Artikel [[Waschtag]] wird diese Arbeit näher beschrieben. Die Holzböden wurden meist am Samstagvormittag kniend mit Aschenlauge gebürstet und aufgewischt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Milch wurde mit der &amp;quot;Milchmaschine&amp;quot; in Magermilch und Rahm geschleudert, zu Butter verarbeitet und die Magermilch an die Kälber verfüttert. Jeder Bauernhof hatte einige Milchkundschaften aus der Nachbarschaft, die täglich abends mit der „Milchpitschn“ die Milch holten. Überzählige Hühnereier wurden in eine Kalkbrühe eingelegt um die Zeiten zu überbrücken, in denen die Hühner keine Eier in ihre Nester legten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa alle zwei Wochen wurde Brot gebacken. Frisches Brot kam selten auf den Tisch um den Appetit in Grenzen zu halten. Die &amp;quot;Aschenzelten&amp;quot;, kleine Schwarzbrotfladen, die im auskühlenden Backofen halb durchgebacken und mit Butter und Salz gegessen wurden, waren ein Geschmackserlebnis. Obst und andere Früchte wurden in Gläsern konserviert (eingerext), zu Most gepresst, zu Schnaps gebrannt. Birnen und Zwetschken wurden im &amp;quot;Dörrhäusl&amp;quot; zu &amp;quot;Kletzen&amp;quot; und &amp;quot;Dierde Zwetschken&amp;quot; gedörrt. Kraut wurde gehobelt und zu Sauerkraut eingemacht. Aus den Bauerngärten kamen nicht nur die verschiedensten Gemüse und Gewürze, sondern nicht selten auch Heilkräuter und Blumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitstag begann um fünf Uhr früh, im Sommer manchmal schon früher, und endete mit der Stallarbeit um etwa sieben Uhr abends. Auf die Einhaltung der Mahlzeiten wurde großer Wert gelegt. Hat die Bäurin vergessen die Jause zur Waldarbeit mitzugeben, so wurde erzählt, sind die Dienstboten zwar ohne Jause fort gegangen, haben aber auf dem Weg gleich wieder umgedreht um zur Jausenzeit wieder daheim zu sein. Die ohnehin bescheidenen Gewohnheitsrechte sollten verständlicherweise nicht auch noch geschmälert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sieben Uhr früh gab es die sogenannte „Saure Suppen“ – eine Milchsuppe mit Brotschnitzeln, etwas Rahm und Kümmel. Um neun Uhr die sogenannte „Neinern“, mit geselchtem Fleisch, Brot, Butter, Bratlfett und Ähnlichem. Zum Mittagessen um elf Uhr wurde ausgiebiger gekocht. Abhängig von der Jahreszeit verschiedene Fleischspeisen, manchmal auch Mehlspeisen. Vielfalt und Qualität war von Haus zu Haus unterschiedlich, wobei sich die Kunst der Köchin schnell herumsprach. Um drei Uhr war die „Jausen“ angesagt, die mit der „Neinern“ vergleichbar war und abends zwischen fünf und sieben Uhr wurde wieder „gesüppelt“ wie in der Früh. Zum Trinken gab es meistens Most oder Milch, später auch Kakao und Feigenkaffee, meistens zu Rohrnudeln (Wuchteln) dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder hatte seinen festen Platz am Tisch und sein eigenes Besteck. Messer, Gabel und Löffel wurden nicht gewaschen, sondern nur abgewischt und in eine Lederschlinge unter dem Tisch gesteckt. Vom mittäglichen Tischgebet blieb infolge der zahllosen Wiederholungen nur mehr ein unverständliches Gemurmel. Erst nach dem abschließenden „Vatersohnesheilingeistesamen“, während der Daumen zum Zeichen der Bekreuzigung eine Schlangenlinie von der Stirn über Nase und Kinn bis zur Brust beschrieb, durfte mit dem Essen begonnen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Land- und Forstwirtschaft musste die Bauernfamilie noch die Molkerei, Metzgerei, Bäckerei, Obstbau, Gartenbau, Schnapsbrennerei, Mostherstellung, das Obstdörren und alle möglichen Formen der Haltbarmachung von Lebensmitteln sowie die Groß- und Kleintierhaltung beherrschen und oft sogar den teuren Tierarzt ersetzen. Krankheiten wurden vorwiegend mit Hausmitteln behandelt. Dazu musste der Bauer auch noch ein guter Kaufmann und Menschenkenner sein, sich in Grundbuchs- und Rechtsfragen auskennen und seine Grundstücksgrenzen genau im Auge behalten. Die Herstellung und Instandhaltung vieler technischer Hilfsmittel erforderte Geschick und Einfallsreichtum. Um einen Bauernhof erfolgreich zu bewirtschaften, war ein enorm umfangreiches Fachwissen, ein vielschichtiges Verständnis und permanente Übung erforderlich. Diese Fähigkeiten wurden ohne viel Schulbildung von Generation zu Generation weitergegeben und von Kind auf praktiziert. Ein Bauernhof bildete einen komplexen, biologisch verträglichen Kreislauf, der sich über Jahrhunderte hinweg erhalten konnte ohne der Umwelt zu schaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßig kamen [[Handwerker auf dem Bauernhof|Handwerker auf die Ster (Stör)]]. Der Sattler reparierte das Rosszeug, der Fassbinder richtete die Fässer für den frischen Most, der Glaserer zerbrochene Fensterscheiben. Hin und wieder zogen Scherenschleifer, Häfenflicker und reisende Kaufleute durch. Legendär war der [[Adolf Kurz|&#039;&#039;Kurz Adi&#039;&#039;]], der in den Jahren nach dem [[Nußdorf im 2. Weltkrieg|2. Weltkrieg]] seinen kleinen Leiterwagen hinter sich her zog und allerhand Krimskrams, vom Nähzeug, über Süßigkeiten bis zum Zündholz verkaufte. Er konnte fürchterlich fluchen, wenn sich Kinder mit ihm Späße erlaubten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Niedermayrhof1916 Georg Hemetsb.JPG|Das Pferd wassern und einspannen konnten schon die Jungen – Georg Hemetsberger am [[Niedermayrsäge|Niedermoarhof]] 1916  im Alter von 13 Jahren&lt;br /&gt;
Bild:DomerlbauerPferd1920.JPG|Schöne Pferde waren der Stolz der Bauersleute&lt;br /&gt;
Bild:KalbFußlos1920.JPG|Ein Kalb, das ohne Vorderfüße zur Welt kam, sorgt für Staunen&lt;br /&gt;
Bild:Kochkurs1938.JPG|Junge Nußdorferinnen machen gemeinsam einen Kochkurs&lt;br /&gt;
Bild:Butterfaß 1940.jpg|Butterstößeln im Butterfaß 1940&lt;br /&gt;
Bild:Hausleute+Pferd1943.JPG|Der Umgang mit Pferden war Herausforderung wie Faszination und wurde von Generation zu Generation weitergereicht&lt;br /&gt;
Bild:KinderPferd1947-2.jpg|Auf dem Niedermoarhof – Manfred Hemetsberger mit dem goßen Bruder Karl beim Reitversuch 1947&lt;br /&gt;
Bild:Schafwolle Spinnen 1950.jpg|Spinnen von Schafwolle 1950&lt;br /&gt;
Bild:Sensen Dengeln 1950.jpg|Sensen Dengeln 1950 - die Arbeit für die Alten&lt;br /&gt;
Bild:Sensendengeln1953.JPG|Sensen Dengeln 1953 - Eine gute Schneide beschleunigte und erleichterte den Gras- und Kornschnitt wesentlich&lt;br /&gt;
Bild:Sensendengeln1956.JPG|Sensen Dengeln 1956 - Die Zeit des händischen Mähens geht ihrem Ende zu und wird von mechanischen Mähwerken verdrängt &lt;br /&gt;
Bild:Most Hauptgetränk.jpg|Der Most aus dem Keller, das erfrischende Getränk am Bauernhof&lt;br /&gt;
Bild:Adelführen 1957.JPG|Die Jauche wurde händisch aus der Grube in das Fass geschöpft. Die Bezeichnung „Adel“ kann als Andeutung verstanden werden, was man von der früher herrschenden Oberschicht hielt.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Most===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MostpressenBildWeb.JPG|thumb|Bild vom Mostmachen im Aignerhaus in St. Georgen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mostpresse Kibler1 Web.jpg|thumb|Mostpresse von 1864 mit Obstmühle vor dem Kiblerhaus in Stockwinkl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mostpresse Kibler Web.jpg|thumb|Alte Mostpressen sind bis heute Schmuckstücke die in Ehren gehalten werden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mostpresse Kibler Schrift Web.jpg|thumb|Die geschnitzte Inschrift zeigt die hohe Wertschätzung für den Most]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Erwachsenen auf jedem Bauernhof war der Most das allgegenwärtige Mittel gegen den Durst. Ein guter Most war der Stolz des Bauern. Bier gab es nur im Gasthaus und war vor allem den Sonn- und Feiertagen vorbehalten. Die Redewendung, &#039;&#039;ich zeig dir, wo der Barthel den Most holt&#039;&#039;, unterstreicht den Stellenwert im Alltag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] ist im Jahr 1848 vermerkt: &#039;&#039;Das Jahr 848 ist ein sehr gedeiliches Jahr Feldfrüchten und Obst besonders, wo wier bei 70 Eimer Mostmachen, wo zur selbigen zeit nie mehr als 10 Eimer gedengt&#039;&#039;. 70 Eimer waren etwa 4000 Liter Most, 10 Eimer immerhin noch fast 600 Liter. Das erlaubt einen Rückschluss auf den üblichen Jahresverbrauch. (Österreichisches Eimer-Volumenmaß (vor 1871): 1 Eimer = 40 Mass = 160 Seidel = 56,589 Liter). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon den Spätsommer über gingen die Fassbinder von Haus zu Haus und richteten die leeren Mostfässer wieder für die nächste Verwendung her. Zur Reinigung wurden die Fässer geschwefelt oder ausgebrannt. Dazu wurde auch der Fassboden geöffnet. Schadhafte Stellen wurden ausgebessert und mit Lärchen- oder Kiefernpech neu abgedichtet. Das Spundloch, in das beim Anzapfen die &#039;&#039;Mostpippe&#039;&#039; eingeschlagen wurde, musst von innen heraus mit einem Stoppel wieder verschlossen werden. Von Weitem konnte man das Hämmern hören, wie die eisernen Fassreifen aufgezogen wurden. Zwei Fassbinder gingen dabei im Gleichschritt und im gleichmäßigen Abstand rundum das Fass und schlugen im selben Takt mit einem Hammer auf den sogenannten &#039;&#039;Setzhammer&#039;&#039;, der auf den Fassreifen aufgesetzt und immer ein Stück weitergeschoben wurde. Holzfässer haben eine lange Tradition und werden schon den [[Kelten]] zugeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die beachtlichen Mengen an Obst zu bekommen hat jeder Bauernhof Obstgärten, Streuobstwiesen und ganze Alleen entlang von Wegen mit eigenen Mostbirnensorten angelegt. Darüber hinaus gab es auch einige Speiseobstsorten und nicht zu wenige Zwetschkenbäume zum Schnapsbrennen. Die besseren Birnen und Zwetschen wurden zu &#039;&#039;Kletzen&#039;&#039; und &#039;&#039;Diarde Zwetschken&#039;&#039; gedörrt. Daraus wurde für den Nikolaustag auch manchmal ein sogenannter &#039;&#039;Zwetschkenkrampus&#039;&#039; gebastelt. Das kleine gemauerte &#039;&#039;Dörrhäusl&#039;&#039; stand wegen der Brandgefahr wohlweislich mit etwas Abstand zum Bauernhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald im Herbst die Äpfel und Birnen reif wurden stand das &#039;&#039;Mostmachen&#039;&#039; im Mittelpunkt des Geschehens am Hof. Schließlich musste der Vorrat das ganz Jahr über für alle durstigen Kehlen im Haus und auch für die Gäste und Besucher reichen. Alle Dienstboten waren beteiligt. Mit langen Hakenstangen wurde das Obst von den Bäumen geschüttelt und zusammen geklaubt, zumeist Äpfel und Birnen durcheinander. Faules Obst blieb liegen. Das gute Obst wurde auf dem Hof sauber gewaschen und in der Obstmühle zerkleinert oder früher in einem &#039;&#039;Nursch&#039;&#039; zerstampft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geräte, das Pressen, die Abfüllung in Fässer und die Kellerlagerung gleicht bei der Mostherstellung dem Keltern des Weines. In einer in der Attergauregion gebräuchlichen, meist zwei- bis vierspindeligen Schraubenpresse wurden die runden oder eckigen Presskörbe mit Maische befüllt und mit einem starken Holzdeckel abgedeckt. Mehrere kräftige Leute drehten die Schraubspindeln mit Verlängerungsstangen nach unten und pressten so fest es ging den Saft aus der Maische. Der Rest wurde verfüttert oder landete auf dem Misthaufen. In den Meisten Höfen rann der süße Obstsaft direkt vom sogenannten &#039;&#039;Presshaus&#039;&#039; über Holzröhren in die Fässer im darunter liegenden Mostkeller. Zum Teil wurde auch Süßmost erhitzt und zum alkoholfreien Genuss in Flaschen gefüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den verschlossenen Fässern im Keller gärte und reifte der Most heran. Zur Abstimmung von Alkoholgehalt und Geschmack wurde Wasser zugesetzt. Der Geschmack des Mostes wird von der Qualität und Zusammensetzung des Obstes, der Sauberkeit bei der Arbeit und dem Gespür des Herstellers bestimmt. Wenn die richtige Gärung gelang, wurde aus übrig gebliebenem Most später auch ein guter Mostessig für die Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Schnaps===&lt;br /&gt;
Wenn auch die Mostherstellung heute kaum mehr Bedeutung hat, ist das Schnapsbrennen in vielen noch aktiven Bauernhöfen erhalten geblieben. Das Obst für das Schnapsbrennen wird in Maischefässern zum Gären gebracht. Es dauert meist bis zum Winter bis die Maische der richtige Alkoholgehalt erreicht ist. Die kalte Jahreszeit ist auch Schnapsbrennzeit. Das Brennen muss beim Zollamt für eine genau bestimmte Zeit angemeldet werden, in dieser wird dann Tag und Nacht ohne Unterbrechung die ganze Maische in einem Stück verarbeitet. Beim mit Holz beheizten Brennofen ist diese lange Arbeitszeit leichter auszuhalten. Die stichprobenweise Schnapsverkostung kann noch zusätzlich erwärmen. Auch Freunde helfen angeblich nicht ungerne aus um die Zeit zu verkürzen. Der Kupferkessel mit gewöhnlich etwa 100 Liter Volumen ist von einem Wasserbad umgeben um ein Anbrennen der Maische zu vermeiden. Ein Brennvorgang ergibt etwa drei Liter Obstler oder an die fünf Liter Zwetschkenschnaps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Destillieren von Alkohol wird schon seit dem Mittelalter von der Obrigkeit geregelt. Einerseits um den Missbrauch in Grenzen zu halten und andererseits als ergiebige Quelle für Steuereinnahmen. Manche verbriefte Rechte zum Schnapsbrennen auf Bauernhöfen reichen in die Zeit Maria Theresias im 18. Jahrhundert zurück. Mengen und Steuern unterliegen strengen Regeln, Kontrollen und Strafen. Sogenannte bäuerliche Abfindungsbrenner dürfen bis zu 200 Liter – manche sogar bis 400 Liter - Schnaps brennen, 15 Liter davon sind steuerfrei. Je nach Anzahl der Hausbewohner kann der Hausbrand bis 27 Liter steigen. Für den Rest gelten begünstigte Steuersätze. Die Steuer wird nicht von der Menge des erzeugten Schnapses sondern von der Menge der Maische berechnet und ist vor dem Brennen fällig. Abfindungsbrenner dürfen nur eigenes Obst verwenden, kein Obst zukaufen und nur an private Konsumenten und Wirtshäuser verkaufen. Mit dem starken Tourismus im Attergau kann das bäuerliche Schnapsbrennen auch zu einem kleinen Nebeneinkommen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird auf den Bauernhöfen Schnaps aus Birnen und Äpfeln zusammen und extra aus Zwetschken gebrannt. Es gibt den Obstler und den meist zum Genuss bevorzugten Zwetschkernen. Gewöhnlich werden wegen des höheren Zuckergehalts die reiferen Früchte für den Schnaps verwendet. Ist das Obst überreif und teilweise schon angefault, leidet die Qualität erheblich. Die Bekömmlichkeit als Genussmittel ist von der Erfahrung und Sorgfalt des Schnapsbrenners sowie der Abstimmung auf einen verträglichen Alkoholgehalt abhängig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher kommt auf einem Bauernhof dem selbstgebrannten Schnaps eine vielseitige Anwendung zu. Vom zumeist sparsamen Genuss in der Hausgemeinschaft, unter Freunden, zu freudigen aber auch betrüblichen Ereignissen, gegen manche Beschwerden vom Zahnweh, schlechtem Magen bis zum Schutz gegen Krankheitserreger. Auch zum Ansetzen von Nußschnaps wird er gebraucht. Ebenso zum Herstellen mancher Arzneien, wie Arnika für Wunden und zum Einreiben bei Verstauchungen und vieles mehr. Nicht nur für die Menschen sondern auch für die Tiere am Hof ist Schnaps ein gebräuchliches Hausmittel. Für die äußerliche Anwendung, zur Desinfektion und Reinigung von Gegenständen eignet sich auch der gifthaltige Vorlauf, der am Beginn der Destillation anfällt. Die körperlichen und geistigen Wirkungen sind ebenso vielfältig wie die mit dem Schnaps verbunden Meinungen, Mythen, Erwartungen und Befürchtungen. Jedenfalls ein unentbehrliches, hochgeschätztes Elixier des bäuerlichen Lebens und weit darüber hinaus. Nicht selten wurden die großen gläsernen Schnapsblutzer sicherheitshalber unter dem Bett des Bauern aufbewahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auf den Wiesen===&lt;br /&gt;
Ein üblicher Bauernhof in Nußdorf hatte etwa zwanzig Stück Rindvieh, zwei Pferde und zehn Schweine zu versorgen, die von Frühjahr bis Herbst mit Gras und im Winter mit Heu und Grummet gefüttert wurden. Die Pferde bekamen noch Haferschrot dazu und die Schweine gedämpfte Erdäpfel und Küchenabfälle, Schrot und warmem Wasser, dem sogenannten „Sautraung“. Zeitweise wurden zerschnitzelte Futterrüben (Runkel) dazu gemischt. Um das Heu im Frühsommer und das Grummet (Groamat) im Spätsommer als Wintervorrat auf den Heuboden zu bringen war mühsame Handarbeit erforderlich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Um im Herbst nach der Ernte des Grummets vor dem Wintereinbruch das letzte Gras zu nützen, das noch auf den Wiesen wuchs, wurden die Kühe auf die Weiden getrieben. Stiere und zu lebhaftes Jungvieh mussten daheim im Stall bleiben. Geleitet von den Stalldienstboten trotteten die Kühe im Gänsemarsch durch das Dorf auf die Wiesen hinaus und am Abend zum Melken wieder heim. Elektrische oder sonstige Zäune gab es nicht und so musste das Vieh gehütet werden damit es auf den eigenen Wiesen blieb und sich nicht mit den Tieren der anderen Bauern vermischte. Das war bevorzugte Aufgabe der Kinder nach der Schule. Sie konnten leichtfüßig jedem Tier nachlaufen und es mit einem dünnen Haselnussstock wieder zur Ordnung bringen. Diese „Kinderarbeit“ war begehrter als in der Schule zu sitzen. Es wurden Lagerfeuer gemacht, Kartoffel gebraten, Indianer gespielt und allerlei Späße getrieben. Wer je dabei war, denkt mit Wehmut an diese Zeit zurück. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Heuarbeit 1910.jpg|Heuarbeit 1910 – die Kinder mussten das Heu am Wagen richten und treten&lt;br /&gt;
Bild:Jausenzeit am See 1936.jpg|Jausenzeit am See 1936 – die Leute vom Roiderhof&lt;br /&gt;
Bild:Roider Grubmahd.JPG|Das Grubmahd ist eine Bergwiese hoch über Nußdorf und der Weg war weit&lt;br /&gt;
Bild:Heuernte 1940.JPG|Im [[Nußdorf im 2. Weltkrieg|Kriegsjahr]] 1940 wurde jede Hand dringend gebraucht&lt;br /&gt;
Bild:Heuernte 1941.JPG|Hauptsächlich Frauen und Kinder aber auch einige Kriegsgefangene, vor allem aus Russland trugen 1941 die Hauptlast der Arbeit&lt;br /&gt;
Bild:HeuarbeitHiaslbauer1952.JPG|Nach dem 2. Weltkrieg, hier 1952, wurde die Arbeit allmählich leichter&lt;br /&gt;
Bild:HeuarbeitStreit1952.JPG|Männer, die vom Krieg heim kamen, lieferten 1952 wieder vollen Einsatz bei der Ernte.&lt;br /&gt;
Bild:HeufuhreGummibereifung1952.JPG|Die alten Leiterwagen mit eisenbereiften Holzrädern wurden durch Wägen mit Gummibereifung, wie auf dem Bild von 1952, ersetzt. Der Wagner Sagerer in Altenberg war bekannt für raffinierte technische Lösungen zur Arbeitserleichterung. &lt;br /&gt;
Bild:Heuumkehren1952.JPG|Heuumkehren mit dem Rechen 1952 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auf den Feldern===&lt;br /&gt;
Bei der Getreideernte, dem Droadmahn, war die Arbeit meist so verteilt, dass die Männer mit der Sense das Korn mähten, die Frauen banden die Garben zusammen und die Kinder mussten beim Kornmandl aufstellen die Garben aufrecht halten. Nach einigen Wochen und schönem Wetter wurden die Getreidegarben heim auf den Troadboden gebracht, wo sie bis zum Dreschen lagerten.  &lt;br /&gt;
Auf die abgeernteten Felder wurde  Jauche und Mist ausgebracht (geadelt und mistgfiad), der Mist ausgebreitet (mistbroat), gepflügt (umgfahrn) und geeggt (brott). Im nächsten Frühjahr war wieder Zeit zum sähen. Neben Weizen, Roggen (Korn), Hafer, Gerste wurden auch Kartoffeln (Erdäpfel), Kraut und Futterrüben (Runkeln) angebaut. Für die Schulkinder rochen die umgefahrenen Felder nach Schulanfang.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Kornschnitt m Sichel 1920.jpg|Kornschnitt mit Sichel 1920&lt;br /&gt;
Bild:Pflügen 1920.jpg|Pflügen mit Pferden 1920&lt;br /&gt;
Bild:Korn einfahren m Ochsen 1929.JPG|Ochsen waren beliebte Zugtiere in den kleineren Bauernhöfen, hier beim Einfahren der Korngarben 1929&lt;br /&gt;
Bild:Pflügen 1940.JPG|Das Pflügen mit Pferden dauerte 1940 viele Wochen; 50 Jahre später mit Traktoren nur mehr wenige Stunden&lt;br /&gt;
Bild:Sähmaschine 1940.JPG|Eine Sähmaschine mit Pferdezug war 1940 eine bedeutende Errungenschaft&lt;br /&gt;
Bild:Kornschnitt 1941.JPG|Kornschnitt im [[Nußdorf im 2. Weltkrieg|Kriegsjahr]] 1941 – eine mühevolle Arbeit, bei der jede Hand gebraucht wurde&lt;br /&gt;
Bild:OchsenFeldarbeit1945.JPG| Im Vergleich zu Pferden waren Ochsen langsamer und oft schwer zu überzeugen was sie tun sollen&lt;br /&gt;
Bild:Feldarbeit1950.JPG|-1950- Wenn die Pferde vorne gut geführt wurden, konnte der Knecht auch einmal eine Pfeife rauchen&lt;br /&gt;
Bild:FleischhackerkreuzKornmandel1953.jpg|Kornmandeln beim Fleischhacker Kreuz 1953&lt;br /&gt;
Bild:Kornmandl 1957.JPG|Auch Sommergäste helfen beim Kornmandl aufstellen 1957. Mit dem Einzug der Mähdrescher in den 1960er Jahren war ihre Zeit vorbei&lt;br /&gt;
Bild:UnimogPflügen1955.jpg|Pflügen mit dem Unimog war schon 1955 kinderleicht&lt;br /&gt;
Bild:UnimogZerlegt1959.jpg|Im [[Niedermayrsäge|Niedermayrhof]] wird der Unimog 1959 in Eigenregie komplett zerlegt, repariert und wieder zusammengebaut &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dreschen===&lt;br /&gt;
Die Druschtage im Herbst waren eine Herausforderung für jeden Hof. Das Dreschen war nicht nur eine sehr staubige, sondern auch eine lustige Arbeit, bei der alle im Dorf zusammenhalfen. Der Antrieb der großen Dreschmaschine erfolgte mit einer Dampfmaschine über einen langen Lederriemen. Die Maschinen wurden mit Pferden von Hof zu Hof gezogen. Die jungen Mädchen waren stets Ziel von Späßen der Burschen. Alle Leute wurden verköstigt und am Abend wurde in der Stube musiziert, getanzt und gespielt. Der „Maschintanz“ wurde zur Tradition.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:DreschmaschMoarDexelbach1910.JPG|Der Moar in Dexelbach ist ein Bauernhof mit viel Wald, Wiesen und Feldern und war zugleich Wirtshaus. Beim Dreschen 1910 ging es hoch her. &lt;br /&gt;
Bild:DreschmaschRoider1912.JPG|Die Dreschmaschine am Roiderhof 1912 wurde von einer Dampfmaschine über einen langen Lederriemen angetrieben&lt;br /&gt;
Bild:DreschmaschSchmied1937.JPG|Dreschen beim Schmied 1937 mit der Dampfmaschine. Später gab es dafür einen fahrbaren Elektromotor. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wald- und Holzarbeit===&lt;br /&gt;
Der [[Wald]] war die Sparkasse der Bauern. In der Zeit des Wiederaufbaues nach dem 2. Weltkrieg war [[Holz]] sehr gefragt und erzielte in den sogenannten Wirtschaftswunderjahren gute Preise. Das erleichterte den Bauern die teuren Anschaffungen für landwirtschaftliche Maschinen und die Finanzierung  touristischer Einrichtungen. Die [[Forstwirtschaft|Wald- und Holzarbeit]] und das [[Holzfuhrwerk]] waren besonders bei Windwurfereignissen sehr gefahrvoll. Die [[Holzknechtmarterl]] für verunglückte Waldarbeiter in den Nußdorfer Wäldern geben Zeugnis davon. Die wiedererrichtete [[Schindelbaumstube]], eine alte Holzknecht &#039;&#039;Sölln&#039;&#039; in der früher die Forstarbeiter kochten und übernachteten, ist zu einem lohnenden [[Wandern in Nußdorf-Umgebung|Wanderziel]] geworden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Holzriese1900.jpg|Vom Reihergupf führte  um 1900 eine Holzriese bis zum See&lt;br /&gt;
Bild:Holzknecht Neuwegstübl um 1930.jpg|Holzknechte mit Oberförster Lemmerer beim Bau des Jagastübl im Lahgraben zwischen Nußdorf und Strass um 1930&lt;br /&gt;
Bild:Waldarbeit1930.jpg|Zugsäge,Hacke,Sappel,Beisser,Reibhaken waren die wichtigsten Werkzeuge&lt;br /&gt;
Bild:Waldarbeit 1930.jpg|Waldarbeit 1930 – im Sommer wurden die Bäume geschlägert und im Winter zu Tal gebracht&lt;br /&gt;
Bild:HolzbringungPferd1950.jpg|Holzbringung mit Pferden oder Ochsen um 1950&lt;br /&gt;
Bild:HolzbringungHornschlitt1950.jpg|Holzbringung mit dem Hornschlitten um 1950&lt;br /&gt;
Bild:HolzbringungHornaschl1950.jpg|Bei der Holzbringung wurde zusammengeholfen, um 1950&lt;br /&gt;
Bild:Fällung1950.jpg|Auch die größten Bäume wurden mit Hacke und Zugsäge gefällt&lt;br /&gt;
Bild:SchiffbauholzNußdorf1930.jpg|Schiffbauholz mit 30m Länge und 44cm Mindestdurchmesser waren eine Besonderheit der Nußdorfer Wälder&lt;br /&gt;
Bild:SchiffbauholzPferde1930.jpg|Schiffbauholz vierspännig auf dem Weg zum See um 1930&lt;br /&gt;
Bild:Holzfuhr Pferdezug 1937.jpg|[[Holzfuhrwerk]] mit Pferdezug 1937&lt;br /&gt;
Bild:Holzfuhrwerk1938.JPG|[[Holzfuhrwerk]] 1938&lt;br /&gt;
Bild:Marterl 1946.jpg|Bei der [[Schindelbaumstube]] zwischen Nußdorf und Oberwang errichten Arbeitskollegen ein [[Holzknechtmarterl]]&lt;br /&gt;
Bild:Marterl1994.jpg|Die Verunglückten sind auch 1994 noch unvergessen&lt;br /&gt;
Bild:Scheiter Ziehen 1946.jpg|Scheiterziehen 1949&lt;br /&gt;
Bild:Hörnerschlitten Scheiterziehen 1949.jpg|Der Hornschlitten diente 1949 zum [[Holzfuhrwerk|Abtransport]] von Brennholzscheitern und Schleifholz für die Papierfabriken über die steilen Hohlwege zum Attersee&lt;br /&gt;
Bild:Lohrinde fahren 1949.jpg|Die Lohrinde war 1949 noch ein wichtiger Rohstoff für die [[Gerberei|Lederherstellung]] und wurde in großen Mengen aus dem Wald gebracht&lt;br /&gt;
Bild:Windwurf1951.JPG|Das Aufarbeiten von Windwurfholz, hier 1951, war mit besonderen Gefahren verbunden. Die zersplitterten Baumstämme erlitten dazu eine starke Wertminderung&lt;br /&gt;
Bild:HolzknechtJausen1951.JPG|Die starke Arbeit im Wald – 1951 – erforderte eine entsprechende Ernährung. Getrunken wurde hauptsächlich Most aus eigener Herstellung&lt;br /&gt;
Bild:HolzknechtSchmarrn1950.JPG|Der Schmarrn mit Eiern, Mehl und viel Fett gehörte neben geselchtem Fleisch und Brot zu den täglichen Mahlzeiten&lt;br /&gt;
Bild:HolzbringHornerschlLimb1953.jpg|Holzbringung mit Hornschlitten beim Schmeißer in Limberg 1953&lt;br /&gt;
Bild:Waldarbeit1967.jpg|Waldarbeit in der vorderen Bäckerleiten 1967&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Auszug===&lt;br /&gt;
[[Datei:Altbauer.jpg|thumb|Altbauer mit Enkerl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altbäurin.jpg|thumb|Altbäurin im Sonntagsgewand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jung und Alt auf dem Hof.jpg|thumb|Bauersfamilie mit Jung und Alt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lexenfamilie 1879.jpg|thumb|Die Bauernfamilie am Lexenhof 1879]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Heirat des Hoferben zogen die Altbäuerin und der Altbauer in die Auszugwohnung oder in das Auszughäusl, das zumeist im Anschluss zum Hof lag. Im Übergabsvertrag wurde genau geregelt, was die jungen Hoferben im Gegenzug den Übergebern zu ihrem Lebensunterhalt zu leisten hatten. Dazu gehörten in der Regel, ein freies Wohnrecht auf Lebenszeit, die Alters- und Krankenpflege, die Versorgung mit Nahrung, Kleidung und Heizung sowie ein Taschengeld. Oft wurde auch ein Nutzungsrecht für ein Waldstück ausbedungen. Auch der Verkauf von Grundstücken wurden an die Einwilligung der Übergeber gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgeltung der Ansprüche der weichenden Erben, die Geschwister des Hoferben bzw. der Hoferbin, wurde entweder noch von den Übergebern oder auch von den Übernehmern geleistet. Zumeist übernahm das junge Ehepaar gemeinsam zu gleichen Teilen den Hof. Eine stattliche Mitgift des eingeheirateten Partners erleichterte die Hofübernahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für übliche Punkte eines Auszuges:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Freie Wohnung in einer Stube mit einem Kellerraum;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Mitbenützung von Küche, Bodenraum, Stall und Holzlagerraum;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Mitbenützung von Brunnen, Backofen und Abort;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Freien Umgang auf dem ganzen Grundstück auf dem Hof und im Garten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Folgende Naturalien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	täglich: 1 Liter frische Milch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	wöchentlich: 1 Kilogramm Butter und 8 Eier, letztere jedoch nur in der Zeit vom 1. März bis 30. September jeden Jahres;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	monatlich: 1 Kilogramm Kaffeebohnen und 1 Packung Kaffeeschrot, 1 Liter Petroleum, 25 Kilogramm Roggenmehl;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	jährlich: 250 Kilogramm gute Eßkartoffel, 10 Kilogramm Salz, 1 Schwein im Lebendgewicht von 200 Kilogramm, ferner vier Enten zu je 2,5 Kilogramm, im Oktober oder November lieferbar;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Die Hälfte des Ertrags an Bienenhonig und ¼ der Obsternte aus dem Garten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	Taschengeld im Wert von 10 Kilogamm Brot monatlich, im Voraus zahlbar;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	An Brennmaterial 8 Raummeter ofengerechtes Buchenholz;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.	Nutzung von 5 Quadratmetern Garten, das vom Übernehmer umzugraben und zu düngen ist;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	an Bekleidungsstücken und Wäsche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	jährlich: zwei Männer- und zwei Frauenhemden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	alle drei Jahre: je ein Paar Schuhe und ein Kleid für die Altsitzerin oder Stoff dazu;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	alle fünf Jahre: einen Anzug für den Altsitzer oder Stoff dazu, sowie komplette Bettwäsche für zwei Betten;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	freie Wäsche oder Lieferung von Waschmitteln, solange die Altsitzer die Wäsche selbst besorgen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	freie Arzt- und Kurkosten und Pflege in Krankheitsfällen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.	freie Kirchfuhren, monatlich einmal;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.	freies standesgemäßes Begräbnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel arbeiten die Bauersleute im Auszug so gut und so lange sie konnten auf dem Bauernhof mit. Jede Hand wurde gebraucht. Die Alten besorgten die leichteren Hausarbeiten, die Aufsicht über die Enkelkinder und den Hof während die Jungen in den Ställen, auf den Wiesen, Feldern und im Wald arbeiteten. Eine gedeihliche Zusammenarbeit funktionierte allerdings nur dort, wo sich Jung und Alt gut verstanden und gegenseitig unterstützten. In vielen Bauernhöfen war das aber nicht der Fall. Eingeheiratete Partner waren den Schwiegereltern oft nicht sehr verbunden. Andererseits konnten es die Jungen mit neuen Ansichten den Alten oft nicht recht machen. Es wurde kritisiert und gestritten. So war es nicht verwunderlich, dass die alten Bauern oft aus Angst vor einer Abhängigkeit den Hof lange nicht übergeben haben. „Übergeben - nimmer leben“, war ein gängiges Sprichwort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Dienstboten auf den Höfen wurde schon früher in eine Rentenversicherung eingezahlt. In Nußdorf konnten die Bauern jeden Sonntag vormittags nach der Kirchenzeit im Frank Kaufgeschäft die Sozialversicherungsbeiträge für ihre Dienstboten einzahlen. So war es nicht selten, dass es den Dienstboten in der Rente besser ging als den Bauern im Ausgedinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 18. Dezember 1957 wurde das Landwirtschaftliche Zuschussrenten-Versicherungsgesetz beschlossen, das erstmals eine Geldleistung für die Bauern, zusätzlich zum Ausgedinge brachte. Trotz der bekannten Problematik gab es in der Bauernschaft zuvor erhebliche Widerstände. Die Angst vor dem staatlichen Einfluss am Hof war jedoch ein Jahr nach der Einführung kein Thema mehr. Die staatliche Rente war vor allem für jene vielen kleinen Betriebe wichtig, die nur ein Natural-Ausgedinge und keine Geldleistung erbringen konnten. Im Jahr 1992 wurde auch die Bäuerinnen-Pensionsversicherung eingeführt, womit auch die Bäuerinnen nicht mehr vom Geld ihrer Ehemänner abhängig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Integration der Bauernschaft in das Sozialsystem brachte mehr Selbständigkeit für beide Generationen und trug damit zu einem besseren familiären Klima auf dem Bauernhof bei. Die Übergeber konnten auf manche Sachleistung verzichten und auch finanziell manchen Beitrag für die Kinder und Enkelkinder leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsleben der Handwerker==&lt;br /&gt;
Neben den Bauernhöfen war das Handwerk, das oft gemeinsam mit kleinen Bauernsacherln betrieben wurde, ein wesentlicher Teil der Dorfgemeinschaft. Hier wurde hergestellt, was die Leute zum Leben brauchten. Die Müller, Bäcker, Schuster, Schneider, [[Tischlerei|Tischler]], [[Zimmerei|Bau- und Zimmerleute]], [[Gerberei|Lederer]], Schmiede, Wagner, [[Niedermayrsäge|Säger]], Köhler, Sattler, Schindelmacher und andere waren wichtige Handwerker. Die Kaufleute im Ort verkauften, was im Dorf selbst nicht hergestellt und oft über Bahn und Schiff herangeschafft wurde. Im [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] wird neben dem bäuerlichen auch das handwerkliche Leben in Nußdorf anschaulich beschrieben. Der Roman [[Nußdorf und Der Trafikant|&amp;quot;Der Trafikant&amp;quot;]] von Robert Seethaler beginnt auch in einem Fischerhäuschen in Nußdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Hausbau 1922.jpg|Hausbau 1922 - das Bäcker Häusl&lt;br /&gt;
Bild:Gerberei Frank 1930.jpg|Die [[Gerberei|Gerberarbeit]], hier 1930, wird am selben Standort in Nußdorf bereits acht Jahrhunderte lang bis heute betrieben&lt;br /&gt;
Bild:Hufbeschlagen1936.JPG|Das Beschlagen der Pferdehufe beim Schmied in Nußdorf war 1936 neben der Herstellung und dem Verkauf von Eisenwaren, Werkzeug und Beschlägen eine wichtige Tätigkeit.&lt;br /&gt;
Bild:BräuEismaschine1.jpg|Im Winter wird das Eis auf einer Eismaschine erzeugt&lt;br /&gt;
Bild:BräuEismaschine2.jpg|Auf ein Holzgestell wird Wasser geleitet, das zu langen Eiszapfen gefriert&lt;br /&gt;
Bild:BräuEiskeller.jpg|Die Eiszapfen kommen in den Eiskeller und sorgen beim Bräu für kühles Bier im Sommer&lt;br /&gt;
Bild:Schneiderwerkstätte1937.JPG|-1937- Der Schneider fertigte nicht nur das Sonntagsgewand, das man in der Regel zum Heiraten bekam und dann bis zum Sterben trug, sondern auch strapazfähige Arbeitskleidung. &lt;br /&gt;
Bild:SchusterBaumg1919.jpg|Schusterei 1919&lt;br /&gt;
Bild:Schusterwerkstätte1937.JPG|In der Gemeinde Nußdorf gab es 1937 sieben Schusterwerkstätten, die allesamt gut beschäftigt waren&lt;br /&gt;
Bild:Baumgartinger1927.jpg|Vor dem Baumgartinger-Schuster 1927 - in den 1950er-60er Jahren war hier der Kindergarten untergebracht&lt;br /&gt;
Bild:Schusterwerkstätte1956.JPG|1956 war der Niedergang der Schusterwerkstätten bereits erkennbar. In [[Seewalchen am Attersee|Seewalchen]] entstand die [[Schuhfabrik Kastinger]] und in Attersee die Schuhfabrik Oswald mit mehreren hundert Beschäftigten&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1920Schnitth.jpg|-1920- die [[Niedermayrsäge]] lieferte gesägtes Holz für den regionalen Verbrauch und ins Ausland. Bei späteren Grabungsarbeiten wurden Reste einer Köhlerei gefunden. &lt;br /&gt;
Bild:Zimmerleute Pilotieren 1950.jpg|[[Zimmerei|Zimmerleute]] beim Stegbau am See 1950&lt;br /&gt;
Bild:Zimmerleute beim Abbund 1951.jpg|[[Zimmerei|Zimmerleute]] beim Abbund 1951 – noch ohne Motorsäge&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum - Vereine - Geselligkeit==&lt;br /&gt;
Das Brauchtum hatte  auch in Nußdorf viele Erscheinungsformen, auf die im AtterWiki mit eigenen Artikeln eingegangen wird, wie [[Brauchtum im Jahreskreis]], [[Bräuche beim Hausbau]], [[Fronleichnamsfest]], [[Heiliges Grab]], [[Segenszeichen der Bauern]], [[Totenbräuche]], [[Hochzeitsbräuche im Attergau]]. Die religiösen Feste werden traditionell mit großer Anteilnahme der Bevölkerung begangen. Die [[Pfarrkirche Nußdorf]], die [[Musikkapelle Nußdorf]], das [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]], der [[Nußdorfer Turnverein 1926-38]], die [[Nußdorfer Feuerwehren]] sowie der [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] sind in eigenen Artikeln beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nußdorf kann auf eine lange Tradition der evangelischen Glaubensgemeinschaft zurückblicken. In der evangelischen Schule in Zell wurden von 1789 bis 1925 die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellige Treffpunkte waren die Gasthäuser in Nußdorf, Parschallen und Stockwinkel und die Kegelbahn beim Bräu. Im Winter wurden Eisbahnen zum Stockschießen hergerichtet. Der Fasching war Anlass für Bälle und Umzüge. Ebenso das [[Maibaum]]setzen alljährlich am Vorabend des 1. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gelegentlicher Anlass zum Feiern war auch das &#039;&#039;Rafenstehlen&#039;&#039; anlässlich des Dachstuhlsetzens beim Hausbau. Um den Dachstuhl fertig machen zu können, brauchte der Bauherr auch den letzten Sparren (Rafen). Er wurde ihm meist von den Nachbarn gestohlen und ins nächste Wirtshaus gebracht, wo ihn der Bauherr gegen „Trinkbares“ auslösen musste. Mädchen, die über den Weg liefen, wurden mit dem Kittel an den Rafen genagelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Kindergarten begann in der Bauernstube des Niedermayrhofes und übersiedelte dann in das Haus der Kindergartentante &#039;&#039;Berta&#039;&#039; Baumgartinger (Kralowetzhaus) in einen Raum neben der Schusterwerkstätte ihres Vaters, von den Kindern &#039;&#039;Onkel Bumm&#039;&#039; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren kam auch das Schifahren in Mode. Das Pfarrer Salettl, heute das Ziel des [[Wildholzweg Nußdorf|Wildholzweges]] war der Schihang der Nußdorfer Jugend in den 1950er Jahren. Auch eine Sprungschanze wurde gebaut auf der Sprünge von über 30 Meter möglich waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Dilletanten1931.jpg|Das [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902|Dilletantentheater]] Im Bräu-Saal 1931&lt;br /&gt;
Bild:Maibaum1948.JPG|Der Maibaum 1948 vor dem Niedermoarhof&lt;br /&gt;
Bild:MaibaumKinder1953-2.jpg|Auch die Kinder leisteten sich einen eigenen Maibaum 1953&lt;br /&gt;
Bild:Maibaum1954.JPG|Maibaumsetzen 1954 am Schmiedangerl&lt;br /&gt;
Bild:Rafenstehlen1959.JPG|Der Brauch des Rafen (Sparren) Stehlens wird nach wie vor gepflogen, hier 1959.&lt;br /&gt;
Bild:RafenAuslösen1959.JPG|Der Rafen muss vom Bauherrn ausgelöst werden &lt;br /&gt;
Bild:NußdAllerheiligen.jpg|Zu Allerseelen wird beim Kriegerdenkmal der gefallenen Mitbürger gedacht&lt;br /&gt;
Bild:Vetver33Ja1912.jpg|33-jähriges Gründungsfest des [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879|Veteranenvereins]] 1912&lt;br /&gt;
Bild:VetVer50Ja1930.jpg|50-jähriges Gründungsfest des Veteranenvereins 1930&lt;br /&gt;
Bild:NußTurner1930.jpg|Vor dem 2. Weltkrieg gab es in Nußdorf einen sehr aktiven [[Nußdorfer Turnverein 1926-38|Turnverein]]&lt;br /&gt;
Datei:Faschingszug 1926.jpg|Faschingszug von Zell nach Nußdorf 1926&lt;br /&gt;
Datei:Faschingszug 1926 Zell-Ndf.jpg|Faschingszug von Zell nach Nußdorf 1926&lt;br /&gt;
Datei:Eisstockschützen 1926.jpg|Eisstockschießen 1926 vor dem Roiderhaus&lt;br /&gt;
Datei:Bräu 1926.jpg|Eine gesellige Runde beim Bräu 1926&lt;br /&gt;
Datei:Bräu Kegeln 1930.jpg|Die Kegelrunde beim Bräu 1930&lt;br /&gt;
Datei:Gewerbefasching 1938 Bäu.jpg|Gewerbefasching beim Bräu 1938&lt;br /&gt;
Bild:NußdTurnfest1.jpg|Gau-Turnfest in Nußdorf&lt;br /&gt;
Bild:NußMusikOsterkonz1946.jpg|Die neu formierte Musikkapelle gibt 1946 ihr erstes Osterkonzert auf der Bräu-Terrasse&lt;br /&gt;
Bild:NußMusik1950.jpg|Die [[Musikkapelle Nußdorf]] um 1950&lt;br /&gt;
Bild:FeuerwehrballBräu1952.jpg|Feuerwehrball am Faschingmontag 1952 beim Bräu&lt;br /&gt;
Bild:Erstkommunion1950.jpg|Erstkommunion mit Frühstück im Pfarrhof 1950 mit Dechant Göschlberger&lt;br /&gt;
Bild:UmzugKindergarten.jpg|Kindergartenkinder mit Tante Berta beim Umzug 1952 (Musikfest)&lt;br /&gt;
Bild:Kindergarten1946.jpg|Kindergarten in den 1950er Jahren&lt;br /&gt;
Bild:Kinder am See1946.jpg|Kinder spielen am Seeufer - 1950er Jahre&lt;br /&gt;
Bild:PfarrerSalettl.jpg|Das Pfarrer Salettl, der Schihang der Nußdorfer Jugend in den 1950er Jahren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Lager==&lt;br /&gt;
Etwas vom vielzitierten „Geist der Lagerstraße“ war auch in Nußdorf spürbar. Das Lager war eine Barackensiedlung, die in der Zeit von 1938 bis 1950 unterhalb des Wieserbauern-Hofes stand. Errichtet wurde sie für den Bau der [[Autobahn|Reichsautobahn]], die ursprünglich entlang der Westseite des Attersees geplant war. Die Arbeiten begannen 1939 und wurden kriegsbedingt und wegen geologischer Probleme eingestellt. In der Folge diente das Lager für den Reichs-Arbeits-Dienst und als HJ-Lager zur Wehrertüchtigung.  Während des zweiten Weltkrieges wurden Kriegsgefangene untergebracht. Bis 1950 diente es als Flüchtlingslager, in dem etwa 500 Heimatvertriebene lebten. Heute erinnert nichts mehr an dieses bewegende Stück Nußdorfer Zeitgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Artikeln [[Nußdorf im 1. Weltkrieg]] und [[Nußdorf im 2. Weltkrieg]] wird versucht anhand alter Fotografien die Zeit um die beiden Weltkriege darzustellen. Der Artikel [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] schildert einen ungewöhnlichen Aspekt des Nußdorfer Fremdenverkehrs als die Ferienwohnungen und das Lager als Notquartiere dienen mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:ArbeiterReichsautobahn1939.JPG|Arbeiter für den Bau der Reichsautobahn 1939&lt;br /&gt;
Bild:Lager1938-1950-2.jpg|Das Lager beim Wieserbauer 1938 – 1950 &lt;br /&gt;
Bild:LagerNußdorf01.jpg|Das Barackenlager nach dem Krieg&lt;br /&gt;
Bild:LagerNußdorf03.jpg|Unterkunft für Heimatvertriebene 1945-1950&lt;br /&gt;
Bild:LagerNußdorf02.jpg|Flüchtlingskinder im Lager&lt;br /&gt;
Datei:Lager 1949.jpg|Flüchtlingslager im Attergau, Stand Ende 1948&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommunale Projekte==&lt;br /&gt;
Vom Ausbau des Nußdorfer Baches 1927, in der wirtschaftlich schwierigen Zeit nach dem [[Nußdorf im 1. Weltkrieg|1. Weltkrieg]] und vom späteren Bau der öffentlichen Wasserversorgung ab den 1960er Jahren sind Fotografien erhalten geblieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Projekt von bisher nicht gekannter Dimension war die zentrale Abwasserentsorgung. Dazu wurde von 12 Gemeinden der [[Reinhaltungsverband Attersee]] gegründet. Obmann und Nußdorfer Bürgermeister Anton Wiesinger lenkte maßgeblich dessen Entwicklung. Der Bau begann mit der Errichtung eines transportablen Extruders für die Herstellung endloser Kunststoffrohre auf dem Nußdorfer Badeplatz. Die norwegische Firma Gränges produzierte und verlegte hier in der Zeit vom März 1975 bis Juni 1976 Kunststoffrohre mit einer Länge von 28.000 Metern. Die Rohrdurchmesser betrugen 16 bis 63 cm, die größte Verlegetiefe im See liegt bei 145 Metern. 40 Pumpwerke transportieren die Abwässer zur Kläranlage in [[Lenzing]]. Dieses Projekt war international beispielgebend für ähnliche Projekte an anderen Seen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Bachausbau Nussdorf1927.JPG|Die Verbauung des Nußdorfer Baches 1927 im Oberdorf&lt;br /&gt;
Datei:Bachausbau 1927.jpg|Die Verbauung des Nußdorfer Baches 1927 an der Bachmündungen in den See&lt;br /&gt;
Bild:NotgeldNußdorf.jpg|Es gab auch Zeiten mit Arbeitslosigkeit und [[Notgeld Nußdorf|Notgeld]]&lt;br /&gt;
Bild:Quellenfassung1968.JPG|Arbeiten an der Ortswasserleitung in Nußdorf 1968&lt;br /&gt;
Bild:Quellfassung1968.JPG|Quellenfassung für die Ortswasserleitung 1968&lt;br /&gt;
Bild:Quellenfassg1968.JPG|Einheimische Arbeitskräfte bei Grabungsarbeiten für die Wasserleitung im Winter 1968&lt;br /&gt;
Bild:Kanalrohre4web.jpg|Tag und Nacht, 24 Stunden täglich kommen die Rohre aus dem Extruder&lt;br /&gt;
Bild:Kanalrohre2web.jpg|In bis zu 1000 m langen Schlangen werden die Rohre auf den See hinaus geschoben &lt;br /&gt;
Bild:Kanalrohre3web.jpg|Mit verschlossenen Enden konnten die Rohre im Wasser und am Land wie luftgefüllte Schläuche manipuliert werden&lt;br /&gt;
Bild:Kanalrohre1web.jpg|Die Rohre werden zur Stabilisierung mit schweren Betongewichten versehen.&lt;br /&gt;
Bild:Kanalrohreweb.jpg|Auf den Verlegestrecken werden die Rohre bis auf den Seegrund abgesenkt und an die Pumpwerke angeschlossen &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Post - das Tor zur Welt ==&lt;br /&gt;
Das Postamt in Nußdorf wurde 1894 eröffnet und 2010 geschlossen. In den 116 Jahren seines Bestehens haben sich fundamentale Veränderungen vollzogen. War zu Beginn das Postamt gleichsam das informative Tor zur Welt, wurde sie von den Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung im 21. Jahrhundert vom Markt verdrängt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=5&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Post1936.JPG|Voll gespannter Erwartung vor dem Postamt - 1936&lt;br /&gt;
Bild:WartenPostschiff1944.JPG|Postbeamte warten auf das Schiff - 1944&lt;br /&gt;
Bild:DampferLandungsplatz1935.jpg|Das Schaufelrad-Dampfschiff am Landungsplatz 1935&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transport – Verkehr – Motorisierung==&lt;br /&gt;
Wenige Errungenschaften haben das Leben der Menschen mehr verändert als die Motorisierung. Mit der Entwicklung vom Pferdefuhrwerk, zum Schiff, Motorrad, Automobil, Eisenbahn, bis zum Flugzeug wurde der erreichbare Horizont immer weiter. Nußdorfer kamen in die Welt hinaus, die Welt kam nach Nußdorf. Fremde Länder und Menschen wurden vertrauter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:GastRad1910.jpg|Vermutlich eine der Schwestern Gerl - Gönnerin des Malers [[Ferdinand Matthias Zerlacher]]&lt;br /&gt;
Bild:Laufwagen 1920.JPG|Der Landauer – das Fahrzeug der Herrenbauern – 1920&lt;br /&gt;
Bild:Luftschiff 1929.jpg|Ein Luftschiff über dem Attersee – bestaunte Sensation – 1929&lt;br /&gt;
Bild:Autobus1930.JPG|Der Autobus - die Alternative zum Schiff - 1930&lt;br /&gt;
Bild:Motorrad1930.JPG|Grenzenlose Freiheit auf dem [[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf|Motorrad]] - 1930&lt;br /&gt;
Bild:Motorräder1936.JPG|Unwiderstehlicher Jugendtraum – Motorradausflug 1936&lt;br /&gt;
Bild:Taxi1935.JPG|Das Taxi –individueller Luxus - 1935&lt;br /&gt;
Bild:Lastwagen1938.jpg|Lastwagen vor dem Transportunternehmen Holzbauer 1938&lt;br /&gt;
Bild:Auto1946.JPG|Das Privatauto des Tierarztes - der schnelle Helfer in der Not - 1946&lt;br /&gt;
Bild:Leiterwagen m Pferd u Ochs 1936.JPG|Pferd und Ochs zogen gemeinsam Lasten und Personen. Wer von beiden die leitende Funktion hatte, das Pferd oder der Ochs, ist nicht überliefert&lt;br /&gt;
Bild:Pferdefuhrwerk1950.JPG|Langsam aber sicher wurden Pferdefuhrwerke selten&lt;br /&gt;
Bild:Leiterwagen 1956.JPG| Der Leiterwagen war noch 1956 nicht nur für den Güter- sondern auch für den Personentransport im Einsatz&lt;br /&gt;
Bild:TraktorAmerika1947.JPG|Der erste Traktor kam nach dem zweiten Weltkrieg zum Rosenauer (Hauserbichler) nach Nußdorf, ein benzingetriebener Minneapolis-Moline aus Minnesota USA.&lt;br /&gt;
Datei:Holzvergaser DI Hans Kapretz 1950.jpg|Holzvergaserauto von Herrn Kapretz um 1950&lt;br /&gt;
Bild:TraktorMorizenbauer1955.JPG|1955 hatten die meisten Bauern bereits Traktoren&lt;br /&gt;
Bild:Unimog1955-2.jpg|Beim Getreidemähen mit dem Ableger-Mähwerk, mit welchem sich das Getreide garbenweise ablegen ließ, durften die Kinder den Unimog steuern – beim Niedermoar 1955&lt;br /&gt;
Bild:Traktor1956.JPG|Kinder waren von der neuen Technik besonders fasziniert - 1956&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Walter Großpointner, Nußdorf - Heimatgeschichtliche Sammlung &lt;br /&gt;
* Sammlung Aichinger, Nußdorf&lt;br /&gt;
* Sammlung Gebetsberger, Nußdorf&lt;br /&gt;
* Manfred Hemetsberger, Nußdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorfer_Bach&amp;diff=58784</id>
		<title>Nußdorfer Bach</title>
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		<updated>2025-04-07T18:54:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Karte.jpg|thumb|Verlauf des Nußdorfer Baches in der Gemeinde [[Nußdorf am Attersee]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem kleinen Feuchtgebiet auf einer Höhe von etwa 730 Metern ü. A. an der Wasserscheide westlich des Neuwegstübl an der Straße von Nußdorf nach Wienerroith entspringen der nach Norden fließende Sagerer Bach und der nach Osten fließende &#039;&#039;&#039;Nußdorfer Bach&#039;&#039;&#039;. Er wird auch &#039;&#039;&#039;Nößlbach&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Nößltalbach&#039;&#039;&#039; genannt. Der Sagerer Bach mündet in den Aubach und später in die [[Dürre Ager]]. Der Nußdorfer Bach verläuft durch das Ortszentrum von Nußdorf und mündet direkt in den [[Attersee (See)|Attersee]], der auf einer Meereshöhe von 469 Metern ü. A. liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verlauf ==&lt;br /&gt;
Der Nußdorfer Bach überwindet auf einer Länge von nur vier Kilometern einen Höhenunterschied von etwa 260 Metern. Auf Grund des starken Gefälles wurde er schon Anfang des 19. Jahrhunderts zum Antrieb von Sägen und Mühlen genutzt.  Die Wassermenge variiert stark von einem kleinen Rinnsal in Trockenzeiten bis zur Hochwasserbedrohung für den Nußdorfer Ortskern bei Starkregen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Bachausbau Nussdorf1927.JPG|thumb|Ausbau des Nußdorfer Baches 1927]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bachausbau 1927.jpg|thumb|Ausbau des Nußdorfer Baches 1927]]&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren erfolgte zum Schutz des Ortes ein umfangreicher Bachausbau mit einer Reihe von Stauschwellen zur Wasserentnahme und zum Waschen vor anliegenden Häusern. Um das Wasserangebot in Trockenzeiten zu erhöhen, wurden mit künstlich angelegten Gräben quer zum Gelände mehrere kleine Wasserläufe zusammengefasst und in den Nußdorfer Bach umgeleitet. Dazu besteht auch ein Erhaltungsübereinkommen der Wasserberechtigten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Reiserbauernmuehle.jpg|thumb|Zur Veranschaulichung, wie auch die Nußdorfer Mühlen früher ausgesehen haben könnten, zeigen diese Bilder alte Mühlen in der Umgebung. Die [[Reiserbauer-Mühle]] ist die letzte alte Mühle in der Gemeinde Nußdorf und liegt in der Ortschaft Aichereben.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ObereSchwarzenbacherMühle1946.jpg|thumb|Alte Mühle in Oberschwarzenbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WirslbauernMühle1947.jpg|thumb|Alte Wirslbauernmühle in Lichtenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Wildbachverbauung wurde am Oberlauf des Baches eine Reihe von Geschiebesperren gegen Unwetterschäden errichtet. Der Bau von außerordentlich umfangreichen Hochwasserschutzprojekten erfolgte in den Jahren 2016-2017. Eine großzügige Totalsanierung des seinerzeit künstlich angelegten Sonnleitengrabens und die Neuerrichtung einer Hochwasserdosiersperre mit einem 16.000 m³ großen Rückhaltebecken am Oberlauf  des Nußdorfer Baches, nahe der Grubwiese. Die Rückhaltesperre ist 13 m hoch und 45 m breit. Es wurden etwa 1000 m³ Beton und 80 Tonnen Stahl verbaut sowie 15.000 m³ Erde und Steinwurf bewegt. Die Dosiersperre kann 18.000 m³ Wasser zurückhalten und reduziert den Einfluss in die Ablaufstrecke auf 4 m³ / Sekunde. Der Ausbau entspricht einem sogenannten 100-jährigen Hochwasserschutz. Nach mehreren Jahrzehnten erfolgte im Jahr 2025 wieder eine Sanierung des Bachbettes wobei auch die alten Stauschwellen entfernt wurden um jederzeit einen ungehinderten Abfluss zu sichern. Die Schäden am Mauerwerk wurden ausgebessert und die in der Sole des Bachbettes eingebauten Stufen geebnet. Diese Maßnahme steigert die Fließgeschwindigkeit des Wassers von 8 auf 10 m³ / Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalten Winterperioden hat der Bach im Unterlauf die Tendenz zur Vereisung. Das Oberflächenwasser erreicht Temperaturen um den Gefrierpunkt und baut eine dicke Eisschichte auf, die den Bach auch zum Überlaufen bringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nutzung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Standort der Tischlerei Haberl, deren Ursprünge bis 1850 zurückgehen, bestand das Tallnerhäusl mit einem Wasserrad. Darunter die Obermühle, die Moritzenbauernmühle, die [[Gerberei Kölblinger]] und die [[Niedermayrsäge]], welche mit eingetragenen Wasserrechten das Wasser nutzen durften. Die ursprünglichen Wasserräder wurden später in der Obermühle, der Moritzenbauernmühle und in der [[Niedermayrsäge]] durch Peltonturbinen ersetzt. Mit Ausnahme der Obermühle wurden später alle Turbinen mitsamt den Wasserrechten stillgelegt. Die Gerberei Kölblinger nützt noch ihr Wasserentnahmerecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Elektrifizierung im Attergau]] ist die Kleinwasserkraftanlage der Obermühle beschrieben. Sie besitzt das Wasserrecht am Nußdorfer Bach seit 1826. 110 Jahre lang trieb ein Wasserrad die Mühle an. Im Jahr 1936 wurde eine damals moderne Peltonturbine mit Generator, Drehzahlregler und einer 650 Meter langen Druckrohrleitung vom Wald bis zur Obermühle eingebaut. Das Wasserrecht der Tischlerei Haberl wurde gegen langjährige Stromlieferungen abgelöst. Im Wald über Nußdorf, beim Zusammenfluss des künstlich angelegten Mühlbaches mit dem Nußdorfer Bach, befindet sich der Einlauf des Wassers in die Druckrohrleitung. Ein Gitterrost über dem Einlaufschacht hält Laub, Geäst und sonstige Fremdkörper zurück und muss regelmäßig gereinigt werden. 1982 erfolgte eine Generalsanierung mit neuer Turbine, neuem Generator und direkter Kopplung mit dem öffentlichen Stromnetz. Seither wird neben dem Eigenverbrauch auch Strom in das Netz eingespeist. Der Mühlenbetrieb und die Bäckerei wurden aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Erzählungen ist überliefert, dass sich in früheren Zeiten die Wasserberechtigten von Strass im Attergau und Nußdorf gegenseitig manchmal das Wasser abgegraben haben sollen. Das war unauffällig und mit wenig Aufwand möglich, da die Ursprünge von Sagerer Bach und Nußdorfer Bach im Quellgebiet sehr nahe aneinander liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:ThallnerhäuslHaberlOberdorf1900.jpg|Das Tallnerhäusl, jetzt Tischlerei Haberl&lt;br /&gt;
Datei:Obermühle1950.jpg|Obermühle 1950&lt;br /&gt;
Datei:Obermühle-Wehr.jpg|Der Wassereinlauf für die Turbine der Obermühle&lt;br /&gt;
Datei:Obermühle-2.jpg|Die alte Peltonturbine der Obermühle&lt;br /&gt;
Datei:MoritzenMühle1963.jpg|Das Haus der Moritzenbauern-Mühle&lt;br /&gt;
Datei:Ledererhaus um 1900.jpg|Das Ledererhaus&lt;br /&gt;
Datei:NiedSäge1940Bach.jpg|Die Niedermayrsäge&lt;br /&gt;
Datei:NiedSäge1940Rundh.jpg|Die Niedermayrsäge mit dem alten Mühlengebäude&lt;br /&gt;
Datei:NußBach9.JPG|Quellbereich westlich des Neuwegstübel &lt;br /&gt;
Datei:NußBach7.JPG|Bachbett oberhalb von Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:NußBach1.JPG|Nußdorfer Bach am Westwanderweg&lt;br /&gt;
Datei:NußBach 8.JPG|Künstlich angelegtes Sonnleitenbacherl&lt;br /&gt;
Datei:NußBach6.JPG|Künstlich angelegtes Mühlbacherl entlang des [[Wandern in Nußdorf-Umgebung|Westwanderweges]]&lt;br /&gt;
Datei:NußBach4.JPG|Mühlbacherl vor der Mündung in den Nußdorfer Bach&lt;br /&gt;
Datei:NußBach12.JPG|Steilabfall des Mühlbacherls in den Nußdorfer Bach&lt;br /&gt;
Datei:NußBach11.JPG|Mündung in den Attersee nahe der Schiffsanlegestelle&lt;br /&gt;
Datei:NBachWeb7.JPG|Vereisung des Baches im Unterlauf&lt;br /&gt;
Datei:NBachWeb8.JPG|Vereisung im Brückenbereich&lt;br /&gt;
Datei:NBachWeb1.JPG|Die Baugrube der Dosiersperre Grubwiese&lt;br /&gt;
Datei:NBachWeb2.JPG|Die Baugrube des Rückhaltebeckens Grubwiese&lt;br /&gt;
Datei:NBachWeb3.JPG|Dosiersperre in Bau&lt;br /&gt;
Datei:NBachWeb5.JPG|Dosiersperre nach den Betonarbeiten&lt;br /&gt;
Datei:NBachWeb4.JPG|Dosiersperre bei der Fertigstellung&lt;br /&gt;
Datei:NBachWeb5.JPG|Rückhaltebecken im Endausbau&lt;br /&gt;
Datei:NußBach10.JPG|Rückhaltebecken nahe der Grubwiese&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
*Sammlung Großpointner&lt;br /&gt;
*Auinger Obermühle&lt;br /&gt;
*Manfred Hemetsberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: {{Bildbeschreibung|Bachausbau Nußdorf 1927|Gemeinde Nußdorf||}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung|Bachausbau Nußdorf 1927|Gemeinde Nußdorf||}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
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	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Zimmerei&amp;diff=58610</id>
		<title>Zimmerei</title>
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		<updated>2025-03-18T15:29:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Zimmerleute beim Abbund 1951.jpg|thumb|Die Zimmerleute Max und Fritz Wendl aus Nußdorf beim Abbund 1951]]&lt;br /&gt;
Der heilige Josef wird im kirchlichen Leben häufig als Zimmermann dargestellt. Das hat diesem Beruf eine große Bekanntheit verschafft. In Form von Pfahlbauresten reichen die Zeugnisse des Zimmererhandwerks im [[Attergau]] zwei Jahrtausende vor Christi Geburt zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artikel [[Holz]], [[Holzverarbeitung]], [[Tischlerei]], [[Forstwirtschaft]], [[Holzfuhrwerk]], [[Flößer]]ei und [[Sägewerk]] beschreiben Wissensgebiete, die mit der &#039;&#039;&#039;Zimmerei&#039;&#039;&#039; in Zusammenhang stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung==&lt;br /&gt;
[[Bild:PfahlbauUhldingen1.jpg|thumb|Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee]]&lt;br /&gt;
Anhand wissenschaftlicher Untersuchungen von [[Pfahlbauten|Pfahlbauresten]] (2000/2001) lässt sich das Bauen mit Holz im [[Attergau]] bis etwa 3770 v.Chr. zurückverfolgen. Eine vollständig erhaltene Tannenholztreppe in Hallstatt wird mit einer durchgehenden reinen Fichtenchronologie (Vergleich der Jahresringe verschiedener Funde) genau auf das Jahr 1344 v. Chr. datiert. &amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://www.hallstatt.net/ueber-hallstatt/geschichte/eine-stiege-schreibt-geschichte/ Tannenholztreppe in Hallstatt]&amp;lt;/ref&amp;gt;Alle Bäume für die Treppe wurden im selben Jahr gefällt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Treppe Hallstatt.jpg|thumb|Tannenholz-Stiege in Hallstatt aus dem Jahr 1344 vor Christus ist unversehrt erhalten]]&lt;br /&gt;
===Des Messers Schneide===&lt;br /&gt;
Um Schneidewerkzeuge herstellen zu können, verstanden es die Menschen schon in der Steinzeit, Feuersteine so zu zerschlagen, dass scharfe Schneidekanten entstanden. Die Feuersteinabschläge wurden für Messer, Pfeilspitzen und auch für Beile verwendet, mit denen Holz in eine brauchbare Form gebracht werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerstein Wikipedia Deutschland Feuerstein]&amp;lt;/ref&amp;gt; Feuersteine standen den Steinzeitsiedlern im [[Attergau]] in ausreichender Menge zur Verfügung, liegt doch am nahen [[Mondsee (See)|Mondsee]] eines der größten Feuersteinvorkommen Europas. Nach Erkenntnissen aus den Jahren 2008/2009 lagern hier etwa 60 Millionen Kubikmeter qualitativ hochwertige Hornsteine&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Hornstein_%28Gestein%29 Wikipedia Deutschland Hornstein]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Radiolarite&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Radiolarit Wikipedia Deutschland Radiolarit]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf einer Fläche von 240 Quadratkilometern. Sie wurden bereits in der  Mondseekultur&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Mondseekultur Wikipedia Deutschland Mondseekultur]&amp;lt;/ref&amp;gt; von 3800 bis 3300 v. Chr. abgebaut und für steinzeitliche Werkzeuge  und Waffen verwendet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundstücke in den nahen [[Pfahlbauten|Pfahlbausiedlungen]] des  [[Mondsee (See)|Mondsees]] und [[Attersee (See)|Attersees]], aber auch in anderen steinzeitlichen Siedlungsgebieten Mitteleuropas konnten zweifelsfrei der Mondseer Herkunft zugeordnet werden. Im Gegenzug wurden auch einzelne Feuersteine aus bayerischer und norditalienischer Provenienz am Mondsee und Attersee nachgewiesen. Sie waren bereits vor 5000 Jahren eine wertvolle und begehrte Handelsware in Europa. Der Feuersteindolch des Steinzeitmannes Ötzi&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Ötzi Wikipedia Deutschland Ötzi]&amp;lt;/ref&amp;gt;, der am Similaun-Gletscher gefunden wurde, stammt eindeutig aus den Monti Lessini am Gardasee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederentdeckt wurden die Lagerstätten am Fuße der Eisenau am Mondsee nach einem starken Windwurfereignis (Sturm „Emma“ vom 29. Februar bis 2. März 2008).  Auf einem Schuttkegel wurde ein Großteil des Baumbestandes mitsamt der flachen Verwurzelung umgeworfen und  dadurch das darunter liegende Felsgeröll freigelegt. Forschungen des Geoarchäologen Alexander Binsteiner legen nahe, dass ein gigantischer Bergsturz an dieser Stelle um 3300 v. Chr. die Mondseekultur und mit ihr den Abbaubetrieb schlagartig beendete. Er begründet seine These in [https://www.archaeologie-online.de/artikel/2010/naturkatastrophe-in-den-alpen/ | ARCHAEOLOGIE-ONLINE.DE - Naturkatastrophe in den Alpen - Der Untergang der Mondseekultur]. Diesbezüglich vertreten  Wissenschaftler unterschiedliche Thesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneidewerkzeuge für die Bearbeitung von Holz wurden in späterer Folge aus Bronze, Eisen, legierten Stählen und Hartmetall hergestellt. Das Bearbeiten und Zerteilen von Holz mit einer scharfen Schneide ist seit urgeschichtlichen Zeiten bis heute gleich geblieben, geändert hat sich die Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FachwerkVillaPaulik.jpg|thumb|Villa Paulick - Zimmermannsarbeit eines Kunsttischlers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vom Zimmermann zum Tischler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Zimmererhandwerk hat sich später der Beruf des Tischlers herausgebildet. Ist der Schwerpunkt der [[Tischlerei]] der Wohnbereich und die Feinarbeit, so liegt der Schwerpunkt in der Zimmerei im konstruktiven Holzbau. An der [[Villa Paulick]] in Seewalchen ist zu sehen wie ein Kunsttischler auch Zimmermannsarbeiten schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsweisen ==&lt;br /&gt;
Jahrtausende lang wurde das Zimmererhandwerk mit einfachen Handwerkzeugen wie Handsägen, Hacke, Stemmeisen, Reifmesser, Winkel, Zirkel, Maßstab, Lot, Wasserwaage etc. ausgeübt. Das konnte jeder Zimmermann mit sich tragen und sein Arbeitsplatz war die Baustelle. Holzhäuser die nach mehreren Jahrhunderten noch einwandfrei sind, lassen darauf schließen, dass die alten Zimmerleute über ein hohes Fachwissen verfügten. In Japan ist ein vollwertig erhaltenes Holzhaus mit einem  Alter von über 1400 Jahren bekannt. In Nordengland wurden Reste eines 11.000 Jahre alten Holzhauses gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts setzten sich auch in der Zimmerei automatisierte Arbeitsabläufe durch. Dachstühle und Holzbauteile werden auf dem Bildschirm geplant und in computergesteuerten Anlagen automatisch produziert. Auf der Baustelle  werden die Bauteile mit Kränen montiert. Nur mehr kleine Bauvorhaben werden in traditioneller Weise hergestellt. Aber auch hier haben sich die Arbeitsweisen, Werkzeuge und Hilfsmittel stark verändert. Was früher mit Holznägel verbunden wurde, wird heute verschraubt und maschinell vernagelt. Elektrische und pneumatische Handwerkzeuge erleichtern und beschleunigen die Arbeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Holzbau auf dem Wasser==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zimmerleute Pilotieren 1950.jpg|thumb|Zimmerleute beim Stegbau am Attersee 1950]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Wasserbau-3.jpg|thumb|Mit dem Baggerarm werden die Piloten punktgenau gesetzt]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stegbau2013-4.jpg|thumb|Stegbau mit Ponton und Bagger]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wasserbau&#039;&#039;&#039; hat seit jeher eine fundamentale Bedeutung für die Menschen, die am Attersee leben. Die [[Pfahlbauten]], welche 2011 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wurden, sowie die [[Die Römer in Weyregg|römischen Wasseranlagen in Weyregg]] geben Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Entwicklung des [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870|Tourismus im Attergau]] liegt der Schwerpunkt des Wasserbaues bei Schiffsanlegestellen, Bootshäusern, Badehütten, Bade- und Bootstegen, Uferbefestigungen und sonstigen Wasserbauten. Die bevorzugten Holzarten sind wie vor 6000 Jahren Lärchen- und Tannenholz aus den [[Wald|Wäldern]] der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsweisen beim Wasserbau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung von Wasserbauten war früher eine sehr schwere und nicht ungefährliche Arbeit. Von [[Flößer|Holzflößen]] oder [[Plätte|Plätten]] aus mussten die Piloten (Holzpfähle) mit Hilfe von Gerüsten und Hebezeugen in Handarbeit senkrecht aufgerichtet und in den Boden gerammt werden. Die Piloten werden am unteren (kleineren) Ende zugespitzt und am oberen (größeren) Ende wird in eine zentrale Längsbohrung eine Eisenstange aufgesteckt. Über diese Eisenstange wird der schwere Rammbock mit einer senkrechten Bohrung in der Mitte aufgesetzt. Dadurch hat der Rammbock eine vertikale Führung und kann nicht vom Piloten herunter und ins Wasser fallen. Außen rundum sind mehrere Handgriffe angebracht mit denen starke Männer den Rammbock hochheben und auf den Piloten niederfallen lassen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zimmerleute müssen dazu immer genau im Takt gleichzeitig und gemeinsam anheben. Um diesen Takt zu erleichtern ist das folgende Zimmermannslied überliefert: &#039;&#039;Hebts auf, (Schlag) und nu oan drauf, (Schlag) den dritten hoch, (Schlag) den viertn nach, (Schlag) er muas hinein, (Schlag) durch Sand und Stein, (Schlag) durch Stein und Sand, (Schlag) fürs Vaterland (Schlag), hebts auf, und nu oan dauf .... &#039;&#039; und so fort bis der Pilot die nötige Tiefe und Festigkeit erreicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rammbock, kann aus einem schweren Hartholzstamm bestehen, der an den Enden mit Eisenringen umreift ist oder zur Gänze aus Eisen. Weitere Werkzeuge sind Sappel, Hacken und Sägen. Die Einzelteile werden mit Klampfen (Eisenstäbe mit abgewinkelten Spitzen), Lochplatten, Lochbändern, Nägeln und Schrauben verbunden. Zur Manipulation der Holzpfähle auf dem Wasser dienen nach wie vor sogenannte Flößerhaken mit einer geraden und einer gebogenen Spitze an langen dünnen Holzstangen. Für ein Wasserbauwerk sind in der Regel viele Piloten notwendig, damit die Bauwerke auch starken Stürmen standhalten können. Durch die technische Entwicklung wurde ab den 1960er Jahren der Wasserbau wesentlich erleichtert und beschleunigt. Mithilfe von Baggern mit Schaufeln, Zangen und hydraulischen Schlagwerken können schnell und präzise alte Piloten entfernt, neue gesetzt und verschiedenste Wasserbauten sicher und schnell ausgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wasserbau gestern und heute==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:PfalbauRekonstruktion.jpg|Der Nachbau einer Pfahlbausiedlung stand von 1910 - 1922 in Kammer am Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Zimmerleute Pilotieren 1950.jpg|Zimmerleute - Fritz Wendl aus Parschallen - beim Stegbau am Attersee 1950&lt;br /&gt;
Bild:Stegbau2013-1.jpg|Lange schlanke Piloten (Pfähle) aus Lärchenholz lagern am Ufer &lt;br /&gt;
Bild:Stegbau2013-2.jpg|Moderner Stegbau mit einem Bagger auf einem Ponton (Schwimmkörper)&lt;br /&gt;
Bild:Stegbau2013-3.jpg|Stegbau für die [[Segelschulen|Segelschule]] Koller in Nußdorf am Attersee&lt;br /&gt;
Bild:Wasserbau-1.jpg|Das zweiteilige Ponton wird in das Wasser gehoben&lt;br /&gt;
Bild:Wasserbau-2.jpg|Ein hydraulisches Schlagwerk rammt die Piloten schnell und mühelos in den Seeboden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Holzleimbau und Holzwerkstoffe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Leimbinder.jpg|thumb|Leimbinderhalle - [[Niedermayrsäge]]]]&lt;br /&gt;
Nach 1945 hat sich der &#039;&#039;&#039;Holzleimbau&#039;&#039;&#039; stark entwickelt. Bei diesen &#039;&#039;Brettschichtholz&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Brettschichtholz Brettschichtholz]&amp;lt;/ref&amp;gt; genannten Bauteilen werden Holzbretter gehobelt und keilverzinkt zu endlosen Stangen aneinander geleimt. So werden sie auf eine beliebige Länge abgeschnitten und in mehreren Schichten, in gleicher Faserrichtung mitsammen verleimt. Diese Brettschichtpakete können gerade und gebogene Formen und beliebige Dimensionen haben und ermöglichen große Hallenbauten mit Spannweiten von weit über 100 Metern. Auf diese Weise werden auch Massivholzplatten in großen, flächigen Dimensionen für den Möbelbau und für Wände und Holzverkleidungen hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuppelsaal TUWien.jpg|thumb|Kuppelsaal der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hannover EXPO.jpg|thumb|Leimbinderhalle auf der EXPO 2000 Hannover - Foto Wikipedia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Weiterentwicklung ist das Brettsperrholz oder Kreuzlagenholz, das aus mehreren über Kreuz flach aufeinanderliegenden Brettlagen besteht. Dieses eignet sich in dünnen Holzstärken, von etwa 1 bis 4 cm für den Möbelbau, für Betonschalungstafeln und für die unterschiedlichsten Flächenverkleidungen.  Dicke Plattendimensionen bis etwa 40 cm und mehr ermöglichen den rationellen Bau von Wänden, Decken und Dächern für verschiedenste Bauwerke. Die Platten werden im Werk passgenau mit Öffnungen und Installationen vorproduziert und an der Baustelle mit Kränen binnen kürzester Zeit montiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Auswahl an industriell hergestellten Holzwerkstoffen &amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Holzwerkstoff Holzwerkstoffe]&amp;lt;/ref&amp;gt; wie Span- und Faserplatten, Holzwolle-Leichtbauplatten, Holzfaserdämmplatten, sowie thermoplastische Wood-Plastic-Composite &amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Wood-Plastic-Composite Wood-Plastic-Composite]&amp;lt;/ref&amp;gt; erweitern die Möglichkeiten der Zimmerei noch zusätzlich. Um die Jahrtausendwende wurden wasserfeste Grobspanplatten, auch OSB-Platten genannt , die aus langen, dünnen Spänen hergestellt werden, gebräuchlich. Sie waren ursprünglich ein Abfallprodukt der Furnier- und Sperrholzindustrie in den USA. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Möglichkeiten haben das Bauen mit Holz und die Arbeit des Zimmermanns revolutioniert. Er ist vom Handwerker zum Montagetechniker für industriell vorgefertigte Holzbauteile geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Arbeitsfelder der Zimmerei==&lt;br /&gt;
[[Bild:Holzdachrinne.jpg|thumb|Moderne Holzdachrinne vom Zimmermann]]&lt;br /&gt;
[[Bild:DexGroFichte.jpg|thumb|Große Fichte im Dexelbacher Plenterwald, links Vater und Sohn Bruckbacher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große &#039;&#039;&#039;Holztragwerke&#039;&#039;&#039;, wie z. B. der [[Attergauer Aussichtsturm]] auf dem Lichtenberg oder die Holzbrücke über die [[Ager]] in [[Seewalchen am Attersee]] sind Beispiele für den konstruktiven Holzbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wohnhäuser, Dachstühle und Wirtschaftsgebäude, Wintergärten, Pergolen, Überdachungen, Terrassenböden, Isolierungen, Fassadenverkleidungen, Zäune und Holzkonstruktionen verschiedenster Art&#039;&#039;&#039; gehören zum Arbeitsfeld der modernen Zimmerei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlegung von &#039;&#039;&#039;Holzschindeln&#039;&#039;&#039; für Dächer und Fassaden erlebte in den letzten Jahrzehnten eine Renaissance und ist für die Zimmerei ein weiterer Aufgabenbereich. Die Verwendung reicht von denkmalgeschützten Objekten über traditionelle Bauten im Alpenraum bis zu modernen Gebäuden in Verbindung mit Glas und Beton. Die Dauerhaftigkeit kann sich mit anderen Materialien durchaus messen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso erfreuen sich &#039;&#039;&#039;Holzdachrinnen&#039;&#039;&#039; wieder steigender Beliebtheit. Traditionell werden die Rinnen vom Zimmermann mit einem sogenannten &#039;&#039;Runddexel&#039;&#039; ausgehackt, einer Handhacke mit einer querliegenden, etwa 7 cm breiten, halbrunden Schneide. Heute werden sie auch aus brettschichtverleimten Holzprofilen maschinell gefräst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Dachrinnen wurden im [[Wald]] eigens schlanke, gerade Baumstämme, sogenannte &#039;&#039;Unterstandl&#039;&#039; von Tannen, Fichten und Lärchen ausgesucht. In den Zeiten der [[Flößer]] am Attersee gelangten diese mit sogenannten &#039;&#039;Pester-Flößen&#039;&#039; bis nach Budapest. &#039;&#039;Unterstandl&#039;&#039; wachsen in geschlossenen Baumbeständen aus natürlichem Samenanflug inmitten größerer Bäume sehr langsam nach. Sie bekommen nur wenig Sonnenlicht von oben und haben daher nur eine kleine Baumkrone an der Spitze und das Stammholz hat nur wenige kleine Äste. Der Holzzuwachs orientiert sich überwiegend nach oben zur Sonne hin und nur wenig in die Baumdicke. Die Jahresringe liegen eng aneinander und machen das Holz sehr dauerhaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche lange und dünne Bäume wachsen fast nur in sogenannten &#039;&#039;Plenterwäldern&#039;&#039; in denen kein Kahlschlag durchgeführt wird, sondern nur einzelne, ausgewählte Bäume entnommen werden. &#039;&#039;Plenterwälder&#039;&#039; sind selten geworden, weil sie eine mühevolle und sorgfältige [[Forstwirtschaft|Waldbewirtschaftung]] über Generationen hindurch erfordern. Ein Beispiel dafür ist im &#039;&#039;Dexelbacher Wald&#039;&#039; zu finden. Er gehört zum Moar-Hof der Familie Bruckbacher in Dexelbach, in der Gemeinde [[Nußdorf am Attersee]]. In diesem [[Wald]] stehen auch noch einige der größten Fichten- und Tannenbäume Oberösterreichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen &#039;&#039;Beyer-Holzschindeln&#039;&#039; in [[Weißenkirchen im Attergau]] spielt bei [http://www.holzschindel.at Holzschindeln und Holzdachrinnen] eine führende Rolle in Österreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: AttergauerAussichtsturm.JPG|&#039;&#039;&#039;Holzkonstruktion&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Der Aussichtsturm am Lichtenberg&lt;br /&gt;
Bild:AignerhausDach.jpg|[[Aignerhaus]] in St. Georgen mit &#039;&#039;&#039;Legschindeldach&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:BuchbacherAuszughaus.jpg|Altes Auszughaus vom Bruckbacher (Moar) in Dexelbach&lt;br /&gt;
Bild:HolzhausAlkersdorf.jpg|Altes Bauernhaus in Alkersdorf 2012&lt;br /&gt;
Bild:HolzhausAlkersd.jpg|Altes Bauernhaus in Alkersdorf 2012&lt;br /&gt;
Bild:WirtBaumDachstWeb.jpg‎|&#039;&#039;&#039;Liegender Dachstuhl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Walmdach, Baujahr 1840,&amp;lt;br&amp;gt;[[Wirtshaus in Baum]]&amp;lt;br&amp;gt; Dachbodenfläche uneingeschränkt nutzbar&lt;br /&gt;
Bild:SchindelhausWeyregg2.jpg|Modernes Haus mit &#039;&#039;&#039;Schindelfassade&#039;&#039;&#039; in Schörfling am Attersee&lt;br /&gt;
Bild:Agerbrücke1.jpg|Holzbrücke über die Ager&lt;br /&gt;
Bild:Agerbrücke.jpg|Holzbrücke für den Radweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Architektur mit Holz==&lt;br /&gt;
[[Bild:SchindelhausWeyregg.jpg|thumb|Aussergewöhnliche Architektur mit Schindelfassade in Kammerl, Schörfling am Attersee, Arch. DI. Walter Höller]]&lt;br /&gt;
[[Bild:LCTRhom.jpg|thumb|Der Life Cycle Tower - modulares Holz-Hybrid-Hochhaus in Passivhausbauweise]]&lt;br /&gt;
Der [[Architektur und Bauwerke|Architektur]] mit Holz sind kaum mehr Grenzen gesetzt. Da Holz im Verhältnis zu seinem Eigengewicht eine höhere Festigkeit haben kann als Stahl, sind die vielfältigsten Formen und Ausmaße möglich. Vom traditionellen Holzblockhaus bis zur modernen Architektur kann der Zimmermann im gesetzlichen Rahmen vielfältige Vorstellungen realisieren. Der Trend zu ökologischen und nachwachsenden Rohstoffen und die außergewöhnlichen Eigenschaften massiven Holzes versprechen eine große Zukunft. Holz isoliert, speichert und reguliert das Raumklima, die Wärme, die Feuchtigkeit, den Strahlenschutz, es ist CO2-neutral und schafft eine Wohnqualität, die in Summe viele andere Baustoffe übertrifft. Holzbauten müssen nicht als solche erkennbar sein, sondern können innen und außen mit anderen Oberflächenmaterialien verkleidet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel für die Möglichkeiten sei das erste modulare Holz-Hybrid-Hochhaus der Welt, der 27 Meter hohe &#039;&#039;Life Cycle Tower&#039;&#039; in Dornbirn, vom Bauunternehmen Rhomberg in Bregenz angeführt. Diese Bauart eignet sich für Hochhäuser bis 30 Stockwerke und eine Höhe von 100 Metern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
Die Bildergalerie zeigt Beispiele der Zimmerei im Lauf der Geschichte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Feuersteinabschl.jpg|Feuersteinabschläge&lt;br /&gt;
Bild:RomSäge.jpg|Zimmererarbeit im alten Rom&lt;br /&gt;
Bild: PfahlbauUhldingen2.jpg|So könnten auch die Pfahlbauten am Attersee ausgesehen haben – Pfahlbaumuseum Uhldingen&lt;br /&gt;
Bild:JapanHolzhaus.jpg|Über 1400 Jahre altes japanisches Holzhaus, Holzbaukunst die besteht&lt;br /&gt;
Bild:Wandschindeln.jpg|Abgewitterte Wandschindeln aus Holz&lt;br /&gt;
Bild:WastlTor.jpg|Scheunentor mit Holzgelenken und Joch&lt;br /&gt;
Bild:SchneiderbauerReith1920.jpg|Schneiderbauer in Reith um 1920&lt;br /&gt;
Bild:MoarDexAuszughaus1980.jpg|Auszughaus beim Bruckbacher in Dexelbach 1980&lt;br /&gt;
Bild:Hufnaglhaus1950.jpg|Vereinzelt gab es auch Fachwerkhäuser im Attergau - Hufnaglhaus 1950&lt;br /&gt;
Bild:WirtBaumDachstWeb.jpg|Liegender Walmdach-Dachstuhl 1840&amp;lt;br&amp;gt;[[Wirtshaus in Baum]]&lt;br /&gt;
Bild:DachstSchlossKammer.jpg|Der Dachstuhl des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]] am Attersee&lt;br /&gt;
Bild:Dachstuhl1.jpg|Dachstühle, eine typische Zimmermannsarbeit&lt;br /&gt;
Bild: TreppeVillaPaulik.jpg|Treppenaufgang [[Villa Paulick]]&lt;br /&gt;
Bild:SäulerundVillaPaulik.jpg|Runde Balkonsäule Villa Paulick&lt;br /&gt;
Bild:SäuleVillaPaulik.jpg|Geschnitzte Säule Villa Paulick&lt;br /&gt;
Datei:Schindelmacher.jpg|Schindelmacherwerkstätte [[Aignerhaus]] Heimatverein St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:Hoazelbank.jpg|Hoazlbank und Reifmesser zum Zurichten der Schindeln - [[Aignerhaus]]&lt;br /&gt;
Datei:Pilotenstössel.jpg|Rammbock oder Stössel zum Einschlagen von Piloten/Pfählen beim Wasserbau - [[Aignerhaus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorfer_Heimatbuch_mit_Attergauer_Kulturf%C3%BChrer&amp;diff=58516</id>
		<title>Nußdorfer Heimatbuch mit Attergauer Kulturführer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorfer_Heimatbuch_mit_Attergauer_Kulturf%C3%BChrer&amp;diff=58516"/>
		<updated>2025-03-07T23:15:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==[https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com Digitales Heimatbuch über Nußdorf am Attersee und den Attergau]==&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Luftbild Nußdorf 1956.png|thumb|Nußdorf 1956]]&lt;br /&gt;
Dieses digitale Heimatbuch beschreibt die faszinierende Geschichte der Region und kombiniert diese mit aktuellen Informationen über Veranstaltungen, Museen, Ausstellungen, Themenwegen sowie allerlei Sehenswertem, Erlebenswertem, Hörenswertem und Wissenswertem. So entsteht ein aktuelles Nachschlagewerk zur heimatgeschichtlichen Orientierung.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen reichen von den Pfahlbauern über die Kelten, Römer, Baiern, das Habsburgerreich bis zu den gravierenden Veränderungen des 20. Jahrhunderts.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an 100 Jahre Nußdorfer Dorfleben von 1860-1960 lassen eintauchen in die Lebensumstände früherer Generationen im Attergau.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rückblick auf die touristische Entwicklung zeigt, wie Fremdes vertraut wurde und zugleich früher einmal Vertrautes wieder entfremdet. Mit eineinhalb Jahrhunderten Sommerfrische sind fundamentale Veränderungen in den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen, im Lebensstil der einheimischen Bevölkerung und auch im Orts- und Landschaftsbild einher gegangen.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibungen von Höfen, Häusern, Kirchen, Orts- und Landschaftsbildern lassen teilhaben am Wandel der Zeit. Manches hat Generationen überdauert und wurde so zum wertgeschätzten Bestandteil unserer Kultur und unserer Identität.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auswahl von Biographien aus Nußdorf und dem Attergau erinnert an Personen die in Nußdorf und im Attergau gelebt und gewirkt haben.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Klick auf &amp;quot;HEIMATKUNDE KURZ GEFASST&amp;quot; führt zu einer Reihe kurzweiliger Geschichten aus dem Attergau.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einige Sehenswürdigkeiten im Attergau==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aignerhaus.jpg|Museum Aignerhaus St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:HausderKultur.jpg|Haus der Kultur&lt;br /&gt;
Datei:Pfarrmuseum St. Georgen.jpg|Pfarrmuseum St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:DSCN5312.JPG|Klimtzentrum in Kammer am Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Pfahlbaugarten.jpg|Prähistorischer Garten in Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Pfahlbaupavillon Attersee.jpg|Pfahlbaupavillon in Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung2006.jpg|Einweihung Pavillon in Baum&lt;br /&gt;
Datei:Pavillons1.jpg|Informations-Pavillons im Attergau&lt;br /&gt;
Datei:Keltenplan.JPG|Keltenbaumweg auf den Koglberg in St. Georgen&lt;br /&gt;
Datei:WildWeg1.jpg|Wildholzweg Nußdorf am Attersee&lt;br /&gt;
Datei:Attergauer Kultursommer Logo 18.jpg|Attergauer Kultursommer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*AtterWiki &lt;br /&gt;
*Manfred Hemetsberger, Nußdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee&amp;diff=56629</id>
		<title>Nußdorf am Attersee</title>
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		<updated>2024-10-11T16:57:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gemeindeübersicht|Nußdorf am Attersee|Nußdorf v ReithergupfWeb.jpg|MiniMapNussdorf.png|WappenNussdorf.jpg|www.nussdorf.ooe.gv.at|Vöcklabruck (VB)|Vöcklabruck (früher Frankenmarkt)|Lichtenbuch, Nußdorf|27,3|1130 (2022)|500|+437666|4865|47° 53′ 0″ N, 13° 31′ 29″ O|41718|Dorfstraße 33&amp;lt;br&amp;gt;4865 Nußdorf|Ing. Josef Mayrhauser (ÖVP)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Nußdorf am Attersee&#039;&#039;&#039; liegt am westlichen Ufer des [[Attersee (See)|Attersees]]. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,2 km, von West nach Ost 6,3 km.  44,3 % der Fläche sind bewaldet, 23,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
===Ortschaften ===&lt;br /&gt;
{{Ortschaften der Gemeinde Nußdorf}}&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
An die Gemeinde Nußdorf  grenzen die Gemeinden [[Attersee am Attersee]], [[Weyregg am Attersee|Weyregg]], [[Steinbach am Attersee|Steinbach]],  [[Unterach am Attersee|Unterach]],  [[Straß im Attergau|Straß]], und Oberwang. Die Grenzen zu Weyregg und Steinbach liegen in der Mitte des Attersees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NußdorfLuftbild2004Web.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf 2004]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nußdorf 1950-60.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf ca 1960]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PanoramaAichereben Web.JPG|thumb|Panorama von Aichereben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen datieren die ältesten Funde menschlicher Ansiedlungen am Attersee, von denen auch in Nußdorf Reste gefunden wurden, auf die Zeit um 3770 v.Chr. Die [[Pfahlbauten]] haben im Alpenbereich eine so hohe Bedeutung, dass sie im Juni 2011 in den Status eines UNESCO-Welterbes erhoben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit der Kelten ab etwa 600 bis 400 v.Chr. konnte durch Ausgrabungen im Attergau nachgewiesen werden. Um 180 v. Chr. gründeten mehrere Keltenstämme, mit ihnen auch die Alaunen und Saevaken, die im Gebiet um  Salzburg und Oberösterreich siedelten, das Königreich Noricum, das unter Kaiser Augustus (27 v. Chr. - 14 n. Chr.) von römischen Legionen besetzt wurde. Alte Mauerreste im Ortsteil Gmauredt, Schindergrube genannt, stammten vermutlich aus der Römerzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 375 setzte die Völkerwanderung ein, mit der es zur größten Umwälzung in Europa kam. Ab etwa 600 n. Chr. erfolgte die Besiedlung durch die Baiern. Ein in den 1950er Jahren in Nußdorf gefundenes Frauenskelett aus der Zeit der bairischen Besiedelung befindet sich heute im Stadtmuseum Wels. Dass das Gemeindegebiet schon bald nach der Völkerwanderung neu besiedelt war, bezeugt die frühe urkundliche Erwähnung der beiden Ortschaften Zell und Reith (&amp;quot;per fines riute et celle in aterse&amp;quot;, 748) in einem Mondseer Codex aus dem 12. Jahrhundert. Bei Reith handelt es sich um einen frühen Rodungsnamen, Zell bedeutet eine außerhalb der Klostergemeinschaft (in diesem Fall Mondsee) gelegene Mönchszelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer agilolfingischen Schenkungsurkunde aus dem 6. Jahrhundert wird die Hofmark Nußdorf erstmals erwähnt. Die Höfe gehörten schon vor der ersten Jahrtausendwende zum Benediktinerinnen-Kloster Nonnberg in Salzburg. Als in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts durch die Grafen von Raschenburg-Reichenhall das Frauenkloster Traunkirchen gegründet wurde, hatte dieses Kloster, neben dem [[Kloster Mondsee]], das schon im 10. Jahrhundert in Zell am Attersee – Zelle – mit Rodungstätigkeiten begonnen hatte, auch in der Nußdorfer Gegend Grundbesitz. Eine urkundliche Erwähnung von 1190 lautet auf  &amp;quot;Nisdorf&amp;quot;, alle späteren Belege verzeichnen jedoch die heutige Lautgestalt &amp;quot;Nußdorf&amp;quot;. Zins- und Robot-Leistungen waren lange Zeit an das Nonnenkloster Traunkirchen (1020 gegründet, 1573 aufgehoben) zu entrichten. Geringe Freiheiten hatten sich im 14. Jahrhundert vier Bauerngüter, der Nidernhof, der Kollerhof, der Seitlhof und der Mitterhof, erkämpft. Gegen Ende des Mittelalters, als der Siedlungsraum und die landwirtschaftlich nutzbare Fläche knapp wurden, entstanden durch Rodung neue Ortschaften im bergigen Hinterland (z.B. Wienerroith, urkundlich 1325 als &amp;quot;Winderreut&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarre Nußdorf geht mindestens in das 14. Jahrhundert zurück. In der Reformationszeit wird die Pfarre aufgelöst und später von den Jesuiten von Traunkirchen aus als Predigerkirche betreut. Über 200 Jahre war Nußdorf keine katholische Pfarre. Unter Joseph II. wurde Nußdorf 1783 wieder als Pfarre eingerichtet. Die Zahl der Protestanten war trotz Gegenreformation wegen der einschichtigen Lage sehr hoch und ist es mit etwa 12% auch heute noch (Österreichdurchschnitt 5,5%). Nach der Gewährung der Religionsfreiheit (Toleranzpatent 1781) bauten dreißig evangelische Familien eine eigene Schule in Zell am Attersee, die von 1789 bis 1925 bestand. In dieser &amp;quot;Konfessionsschule&amp;quot; wurden seinerzeit die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet. Sie gehörte damit zu den ältesten Privatschulen Oberösterreichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Gerberei]] am Nußdorferbach wurde bereits 1450 urkundlich erwähnt, dürfte aber vermutlich bereits seit etwa 1200 bestehen. Entlang der [[Nußdorfer Bach|Bachläufe]] entstanden einige Mühlen und [[Holzverarbeitung|Sägen]]. [[Wald]] und [[Holz]] hatten schon früh Bedeutung, insbesondere als [[Forstwirtschaft|Brennholzlieferant]] zur Salzversiedung im inneren Salzkammergut. Im 19. Jahrhundert wurde von den örtlichen [[Sägewerk|Sägen]] bereits Sägeholz auf dem Wasserweg bis Wien und Budapest geliefert. Ein Beispiel für das Werden und Vergehen einer &amp;quot;Brettersäge&amp;quot; ist die [[Niedermayrsäge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brandkatastrophe zerstörte 1857 im Ortskern von Nußdorf 14 Häuser. Auch der Pfarrhof und das wertvolle Pfarrarchiv wurden ein Raub der Flammen. Das im Privatbesitz des Kollerhofes erhalten gebliebene [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] ist eines der wenigen Zeitdokumente und gibt Aufschluss über das bäuerliche Leben dieser Zeit. Das [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]], die [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] und die [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] werden in eigenen AtterWiki-Beiträgen beschrieben. Die Grundlagen für diese Aufarbeitung hat der Nußdorfer Walter Großpointner mit seiner Sammlung alter Fotografien und Zeitdokumente geschaffen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Sommergäste nach Nußdorf, und in der Folgezeit entstanden einige Villenbauten am See. Zu erwähnen sind hier die Latzel-Villa, die bei einem späteren Umbau den klassizistischen Schlosscharakter erhielt, sowie die [[Villa Ransonnet|Ransonnet-Villa]], welche 1873 von [[Eugen Ransonnet|Eugen Freiherr von Ransonnet-Villez]] (1838–1926) erbaut wurde. Die Tochter des Freiherrn, Eugenie, vermachte den Besitz der Diözese Linz als Erholungsheim des Priesterseminars. Nach gründlichen Adaptierungen wird es als Seminarhotel &amp;quot;Grafengut&amp;quot; genützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Artikeln [[Nußdorf im 1. Weltkrieg]] und [[Nußdorf im 2. Weltkrieg]] wird versucht anhand alter Fotografien die Zeit um die beiden Weltkriege darzustellen. Der Artikel [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] schildert einen ungewöhnlichen Aspekt des Nußdorfer Fremdenverkehrs als die Ferienwohnungen und auch das Barackenlager unterhalb des Wieserbauernhofes als Notquartiere dienen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com/ digitalen Nußdorfer Heimatbuch] sind die verschiedenen Kapitel in PDF-Dateien gegliedert, welche einzeln aufgerufen, aus dem Internet geladen, gespeichert und auch ausgedruckt werden können. Die geschichtlichen Themen werden ergänzt mit aktuellen Hinweisen auf Museen, Ausstellungen, Pavillons, Themenwegen und vielen weiteren Zeugnissen aus der Vergangenheit, welche Einheimische und Gäste zum Besuch einladen. Darüber hinaus wird auf vielfältige Kulturveranstaltungen aufmerksam gemacht. Auf diese Weise dient das digitale Heimatbuch auch als Medium für Freizeitaktivitäten, als Kulturführer und als Marketinginstrument für den Tourismus. Mehrere Vereine mit vielen ehrenamtlichen Mitgliedern bemühen sich um die Aufbereitung und Wissensvermittlung der faszinierenden Geschichte des Attergaus. Die intensive Zusammenarbeit mit international renommierten Experten und universitären Einrichtungen garantiert höchstes wissenschaftliches Niveau. Dieses [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com/ „e &amp;gt;heimat&amp;lt; book] versucht diese Bemühungen zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Attergau]]&lt;br /&gt;
*[[Landgraben]]&lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch]]&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Nussdorf.jpg|thumb|Blick von der Sonnleithen über Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:Nußdorf v Reithergupf süd Web.jpg|thumb|Blick vom Reithergupf in Richtung Reith, Dexelbach, Parschallen&lt;br /&gt;
Datei:Atterseeblick v. Nußdorf PICT0009.jpg|thumb|Atterseeblick von Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:Panoramabild Nußdorf am Attersee.JPG|thumb|Panoramabild Nußdorf am Attersee (Ansicht von Südosten über den See hinweg)&lt;br /&gt;
Datei:Panoramabild Attersee Westuferseite.JPG|thumb|Gemeindegebiet von Nußdorf am Attersee, Ostansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:WappenNussdorf.jpg|thumb| Wappen]]&lt;br /&gt;
Die Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 23. März 1982 festgesetzten Gemeindefarben erfolgte durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 7. Juni 1982. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau eine erniedrigte, silberne Wellenleiste, darauf ein silbernes Segelboot mit goldenem Rumpf; im Schildfuß eine goldene, liegende Walnuß. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Blau. Segelboot und Welle charakterisieren die Lage und den Wassersport am Attersee, die Walnuss spielt auf den bereits um das Jahr 1190 nachweisbaren Ortsnamen an. - Entwurf des Wappens: Herbert Erich Baumert, Linz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindeorgane ===&lt;br /&gt;
Seit der Landtagswahl am 26.9.2021 ist die ÖVP mit 10 und die FPÖ mit 3 Mandataren im Gemeinderat vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindevorstand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mayrhauser Josef, Ing. (Bürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hammerl Herbert (Vizebürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Claudia Mag. (Gemeindevorstand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinderatsmitglieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kletzl Ingrid (Gemeindevorstand, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebetsberger Julia, Mag. (FH) (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wider Katharina (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häupl Heinrich, Mag. Dr. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Alexander (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperr Stefan (Gemeinderat, ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neubacher Franz, Ing. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reyer Alois (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roither Andreas (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendl Manfred (Gemeinderat, FPÖ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Nicht als offizielle Partnergemeinde, jedoch durch langjährige freundschaftlichen Beziehungen und gegenseitige Besuche der Musikkapellen, wird der Kontakt zu Nussdorf am Bodensee gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Versorgung ==&lt;br /&gt;
[[Autobahn]]:&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
* A 1 (Westautobahn) Wien – Salzburg. Anschlussstelle Exit 235: St. Georgen im Attergau, Entfernung 6 Kilometer &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesstraßen: &lt;br /&gt;
* B 151 Attersee Straße von Timelkam (B 1) über Seewalchen, Attersee und Unterach nach Mondsee.&lt;br /&gt;
Gemeindestraßen nach Oberwang, Limberg, Dachsteinblick, Reith, Aich, Aichereben, Wienerroith, Dickau&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ortschaftswege, Güterwege, Forststraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserversorgung===&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung erfolgt durch öffentliche  Trinkwasseranlagen der Gemeinde und durch eine Wassergenossenschaft in Stockwinkl. Daneben gibt es einige private Wasserversorgungseinrichtungen für Privathäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entsorgungseinrichtungen===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Nußdorf verfügt über ein öffentliches Kanalnetz. Bis auf wenige Einzelobjekte ist das gesamte Gemeindegebiet erschlossen. Die Abwässer werden in das Ringleitungssystem des Reinhaltungsverbandes Attersee, mit der Kläranlage in Lenzing, eingeleitet. Hausmüll, Altpapier und Kunststoffverpackungen können durch ein regelmäßiges Abholsystem entsorgt werden. An mehreren Stellen der Gemeinde befinden sich Altglascontainer. Am Bauhof der Gemeinde steht eine Entsorgungsmöglichkeit für Baum und Strauchschnitt, in Oberwang eine Kompostieranlage für Grünschnitt und in St. Georgen ein großes Abfallsammelzentrum zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wegekreuz in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|px300|Wegkreuz oberhalb von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail.jpg|thumb|Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Musikpavillon in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Musikpavillon in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Bevölkerung bekennt sich zur römisch-katholischen Religion. Die Pfarre wird gemeinsam mit anderen Pfarren seelsorglich betreut. Die religiösen Feste werden traditionell mit großer Anteilnahme der Bevölkerung begangen. Nußdorf kann auf eine lange Tradition der evangelischen Glaubensgemeinschaft zurückblicken. Sie ist überwiegend in der Ortschaft Zell beheimatet, wo in der evangelischen Schule von 1789 bis 1925 die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet wurden. Sie gehören zur [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|evangelischen Pfarrgemeinde und Kirche in Attersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[Pfarrkirche Nußdorf]] ist in einem eigenen Artikel beschrieben. Überregionale Bekanntheit hat das Marienbild des Malers Emanuel Oberhauser erlangt. Emma Adler, die Gattin von Victor Adler, dem Gründer der sozialdemokratischen Partei Österreichs, diente dafür als Modell. Das Bild war anlässlich des 100-jährigen Bestehens der SPÖ 1989 in Wien ausgestellt. Der belgische Orgelbauer Patrick Collon baute von 1995 bis 1998 in seiner Manufacture d’orgues de Bruxelles eine neue Orgel für die Nußdorfer Kirche. Sie ist nach dem Vorbild der alten spanischen Orgeln aufgebaut und gilt in seiner Art als einmalig im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
*[[Kleindenkmale in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Kapellen in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die [[Musikkapelle Nußdorf]] bietet sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch den Urlaubsgästen seit 1852 musikalische Unterhaltung und spielt eine tragende Rolle im kulturellen und öffentlichen Leben. &lt;br /&gt;
Das Spielen von Theaterstücken lebt in Nußdorf am Attersee in periodischen Abständen auf und wird im Artikel, [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] beschrieben.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von den Künstlern, die in der Vergangenheit in Nußdorf gewohnt haben, sei stellvertretend erinnert an die Schauspielerin Lotte Medelsky, die Maler [[Sigmund Walter Hampel]], [[Ferdinand Matthias Zerlacher]], [[Hubert Lechner]], die Schriftsteller Dora Stockert-Meynert, Fritz Stüber-Gunther und Heinz Konsalik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Holzknechtmarterl]] werden die Kleindenkmäler beschrieben, die entlang der Wanderwege in den Nußdorfer Wäldern an verunglückte Forstarbeiter erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 wird das Kriegerdenkmal für die Opfer des [[Erster Weltkrieg|ersten Weltkrieges]] errichtet. Der Entwurf stammt vom Wiener Künstler [[Sigmund Walter Hampel]], der seine Sommerfrischen und auch seinen Lebensabend in der [[Villa Ransonnet]] in Nußdorf verbrachte und auch in Nußdorf begraben ist. 1954 wurde das Kriegerdenkmal erweitert und mit den Namen der Opfer des [[Nußdorf im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Gegenwärtiges und vergangenes Brauchtum wird im Beitrag [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Nußdorfer Bürger ab 1860]] zeigt Fotografien von Nußdorfer Bürgern, die Nußdorf mitgeprägt und mitgestaltet haben, von der Mitte des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts alleine oder im Familienkreis, bei Festen, Feiern und besonderen Anlässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kameradschaftsbundes ist im Artikel [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] dargestellt. &lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
*Die [[Reiserbauer-Mühle]] ist ein Freilichtmuseum in der Gemeinde Nußdorf, die als letzte der einst zahlreichen kleinen Getreidemühlen von einer Schar Freiwilliger vor dem Verfall gerettet wurde. Im Sommer kann bei regelmäßigen Vorführungen beobachtet werden, wie mühsam früher für das tägliche Brot gearbeitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der [[Wildholzweg Nußdorf]] wurde 2009 als EU-Leaderprojekt angelegt, informiert anschaulich über die Themen Wald und Holz und führt zu einem &amp;quot;Kraftplatz&amp;quot;, dem &amp;quot;Pfarrer Salettl&amp;quot; oberhalb von Nussdorf der eine einzigartigen Rundblick, fast über den gesamten Attersee bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Dorfkrippe Nußdorf]] wird über Initiative der Goldhaubenfrauen seit 1998 alljährlich von Adventbeginn bis Mitte Jänner im Musikpavillon aufgestellt. Die lebensgroßen Figuren wurden von der Malerin und Bildhauerin Nora Brunnhofer geschaffen und deren Aussehen nach &amp;quot;echten&amp;quot; Personen (Wirtsleute, Bergbäurin etc.) aus Nussdorf geformt.&lt;br /&gt;
=== Kulturveranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Konzerte der [[Musikkapelle Nußdorf]] und auswärtiger Musikgruppen, Diverse Vernissagen, Ausstellungen, Lesungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] wird die Entwicklung des Fremdenverkehrs beschrieben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Jausenstation Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Gasthaus Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pension Rosenauer.jpg|thumb|Pension Rosenauer in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Hotels und Gastronomie ===&lt;br /&gt;
Bräugasthof Aichinger, Landgasthof Ragginger, 1er Beisl, [[Villa Ransonnet|Grafengut]], Restaurant Seecamping Wiesinger, Restaurant Seestern, Restaurant Achterdeck, Kleiner Lex am See, Dorfstube Großpointner, Cafe Alte Schmiede, Cafe Auinger, Axl’s Bar, Gasthaus Danter Aich, Gasthaus Fischerwirt – Erricher, Hotel Gasthaus Schönberger, Gasthaus Dachsteinblick, nicht vollständig&lt;br /&gt;
===Pensionen===&lt;br /&gt;
Pension Neubacher, Pension Rosenauer, (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
===Campingplätze===&lt;br /&gt;
Camping Wiesinger, Camping Graus, Camping Gruber, Camping Bruckbacher, Camping Hemetsberger,&lt;br /&gt;
[[Bild:NußdorfLuftbild2003.jpg|thumb|Nußdorfer Campingplätze um 2003]]&lt;br /&gt;
=== Beispiele einiger Gewerbebetriebe ===&lt;br /&gt;
[[Gerberei|Gerberei Kölblinger]], Haberltüren, Werke aus Holz - Norbert Haberl, Tischlerei Rebhan, Tischlerei Wiesner, Tischlerei Treml, Tischlerei KARL, Tischlerei Neubacher, [[Niedermayrsäge|Gewerbeimmobilie Attersee]], Bootslift - Schlosserei Fritz Wiesinger, Elektro – Kühlanlagen Rosenauer, Bäckerei Auinger, [[Holz als Energieträger|Nahwärme Heizwerk Ragginger]], Polar Instruments Reischer, Attersee Exclusiv Immobilien,  [[Raiffeisenbank Attersee-Süd|Pivat Banking und Raiffeisenbank Attersee Süd]], Gartenservice Adam, Gartenservice Enzlmüller, Buchhaltungen Wendl, Segelschule-Bootvermietung Koller, Dorfmarkt und Tankstelle Nußdorf, Kaufhaus Schönberger, Erdbau Holzer, Ofenbau - Fliesen Gebhart, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Von den zahlreichen Bauernhöfen in Nussdorf sind nur wenige Voll- und Nebenerwerbsbetriebe übrig geblieben. Die großen Hofgebäude und Seegrundstücke werden touristisch genützt. Es sind Pensionen, Fremdenzimmer, Ferienwohnungen und fünf Campingplätze entstanden. Die landwirtschaftlichen Flächen sind überwiegend verpachtet oder wurden als Wohngebiet umgewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Tennisplätze, Kinderspielplätze, Beachvolleyballplatz, [[Wildholzweg Nußdorf|Themenwege]], Wanderwege, [[Golfclub am Attersee|Golfplatz]], Turngruppen, Badeplätze, Segelschule, Bootvermietung, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Wandern in Nußdorf-Umgebung]] zeigt einen illustrierten Wanderführer durch die [[Wald|Bergwälder]] und zu den lohnendsten Aussichtsplätzen.  Entlang der Wanderwege zeugen Kleindenkmäler, wie die [[Holzknechtmarterl]] oder die wiedererrichtete [[Schindelbaumstube]], eine alte Holzknecht &amp;quot;Sölln&amp;quot; zwischen Nußdorf und Oberwang, für interessante Einblicke in die [[Holzfuhrwerk|Waldarbeit]] früherer Zeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Kirchliche Feste, [[Kirtage|Kirtag]], [[Musikkapelle Nußdorf|Konzerte der Musikkapelle]], Jazzkonzerte, Gartenfeste der Feuerwehren, [[OMG Nußdorf|Oldtimer Bergpreis]], Wertungsausfahrt und Teilemarkt, Radrennen zum Dachsteinblick, [[Wildholzweg Nußdorf|Feste am Wildholzweg]], (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Organisationen ==&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879|Militärveteranen Verein Nußdorf am Attersee]], gegründet: 01.01.1879 jetzt Kameradschaftsbund &lt;br /&gt;
*LosVerein Nußdorf am Attersee, gegründet: 09.12.1882 (Glücksspiel) - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870|Verschönerungsverein Nußdorf am Attersee, gegründet: 1886]]&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf a. Attersee, gegründet: 01.01.1890]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] - wird von Zeit zu Zeit aktiv&lt;br /&gt;
*Gewerbl. UV Selbsthilfe OÖ u.Sbg (OGr) Nußdorf, gegründet: 23.02.1904 &lt;br /&gt;
*Segler Verein Nußdorf, gegründet: 30.08.1907 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*Christlicher Arbeiter Verein Nußdorf Ugb., gegründet: 05.11.1907 - aufgelöst &lt;br /&gt;
*Politik: Südmark (OGr) Nußdorf a.A., gegründet: 14.01.1909 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich, gegründet: 05.07.1912]] &lt;br /&gt;
*[[Musikkapelle Nußdorf|Musikverein]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Goldhaubenfrauen|Goldhaubenfrauen]] &lt;br /&gt;
*Tennisclub &lt;br /&gt;
*[[Golfclub am Attersee]] &lt;br /&gt;
*[[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Feuerwehren ===&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf (Kommandant Martin Koblmüller)]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich (Kommandant Ernst Aigner)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserrettung===&lt;br /&gt;
In Nussdorf befindet sich ein Stützpunkt der O.Ö. Wasserrettung mit Einsatz- und Tauchstation sowie einem überregionalen Ausbildungszentrum. Die [[Nußdorfer Wasserrettung]] leistet permanente Ausbildungsarbeit für Schwimmer, Rettungsschwimmer und Taucher, insbesondere für Kinder und Jugendliche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Bildung ==&lt;br /&gt;
Kindergarten, Volksschule Nussdorf, Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Bibliothek ===&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.bvoe.at/willkommen Öffentliche Pfarrbibliothek in der Raiffeisenbank - 4865 Nußdorf am Attersee, Dorfstraße 50 - Mail: nussdorf@bibliotheken.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Umwelt ==&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
Zwei Naturdenkmale wurden in Nußdorf unter Schutz gestellt. Es sind dies die [[Weißpappel Nussdorf|Weißpappel an der Anlegestelle]] und der ehemalige [[Ahorn in Nußdorf|Ahorn beim Café Seestern]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Gesundheit und Soziales ==&lt;br /&gt;
Gemeindearzt Dr. Markus Wenger-Öhn mit Hausapotheke, Logopädie Renate Neubacher, (nicht vollständig) &lt;br /&gt;
*[[Rotes Kreuz Ortsstelle St. Georgen im Attergau]], der auch die Gemeinde Nußdorf zugeordnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Bürgermeister der Gemeinde Nußdorf a. A. ]]&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch|Bürgermeister der Gemeinde Lichtenbuch]], (&#039;&#039;&#039;Lichtenbuch&#039;&#039;&#039;, Gemeinde Nußdorf am Attersee, war von 1850 bis 1938 eine eigene Gemeinde).&lt;br /&gt;
*[[Ehrenbürger von Nußdorf|Ehrenbürger und Ehrenringträger von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Eugen Ransonnet]], Gründer des [[Union-Yacht-Club Attersee]] und des [[Tourismusverband Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Sigmund Walter Hampel]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Hubert Lechner]], Grafiker&lt;br /&gt;
*[[Ferdinand Matthias Zerlacher]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Alois Raimund Hein]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Johanna Raudaschl]], Nußdorfer Bäuerin, [https://www.oeaw.ac.at/acdh/oebl/biographien-des-monats/juli Biographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
*[[Ransonnet-Themenweg]]&lt;br /&gt;
*[[Wildholzweg Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Reiserbauer-Mühle]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Architektur und Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] wird die bauliche Entwicklung beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webcams ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aichereben.at Wetterstation Aichereben (Aktuelles Wetter - Webcam - Satellitenbild - Statistik)]&lt;br /&gt;
*[[Webcams]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie Nußdorf ==&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Bildergalerie Nußdorf|&#039;&#039;&#039;Bildergalerie Nußdorf&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee Wikipedia Nussdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.ooe.gv.at/system/web/default.aspx?menuonr=220257767 Homepage der Gemeinde Nussdorf]* &lt;br /&gt;
* [http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetgemeinden/Start.jsp?id%F6stat=41718 Land Oberösterreich]&lt;br /&gt;
* {{Kulturführer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und einige Nußdorfer Unternehmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.nussdorf.ooe.gv.at/ Gemeinde Nußdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [http://www.ooe.owr.at/nussdorf/ Wasserrettung Nußdorf]&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-nussdorf.at/MVN1/ Musikverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.wildholzweg.com/beschreibung/page0.html Wildholzweg]&lt;br /&gt;
* [http://www.omg-nussdorf.at/ OMG Oldtimer &amp;amp; Motosport Gemeinschaft]&lt;br /&gt;
* [https://www.golfamattersee.at/ Golfclub am Attersee]&lt;br /&gt;
* [https://www.raiffeisen.at/ooe/attersee-sued Raiffeisenbank Attersee Süd]&lt;br /&gt;
* [https://www.bootslift.at/ Friedrich Wiesinger - Schlosserei - Hebeanlagen für Boote]&lt;br /&gt;
* [https://www.polarinstruments.com/ Polar Instruments - International]&lt;br /&gt;
* [https://www.polarinstruments.eu/ Polar Instruments - Österreich-Deutschland-Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.amattersee.at/index.php Attersee Exclusiv Immobilien]&lt;br /&gt;
* [https://www.haberltueren.at/ Haberltüren]&lt;br /&gt;
* [https://www.werkeausholz.at/ Norbert Haberl - Werke aus Holz]&lt;br /&gt;
* [http://www.atterseewerkstaetten.at/ Attersee Werkstätten]&lt;br /&gt;
* [https://grafengut.com/ Seminarhotel Grafengut - Ransonnetvilla]&lt;br /&gt;
* [https://www.camping-bruckbacher.at/ Camping Bruckbacher]&lt;br /&gt;
* [https://www.gewerbeimmobilie-attersee.at/ Gewerbepark Nußdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [https://www.zimmerei-seiringer.at/ Zimmerei Seiringer]&lt;br /&gt;
* [https://www.kreativ-edel.at/ Der Messermacher Werner Pusterhofer]&lt;br /&gt;
* [http://www.handwerker-bb.at/ Belak Brothers - Handwerksbetrieb für Innen- und Außenarbeiten]&lt;br /&gt;
* [https://www.tischlerei-karl.at/ Tischlerei Samuel Karl]&lt;br /&gt;
* [https://www.tischlerei-tt.at/ Tischlerei Thomas Treml]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden der Region Attersee-Attergau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee| Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeämter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
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		<updated>2024-10-11T16:44:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: {{Bildbeschreibung|Nußdor ca 1950-60|||}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung|Nußdor ca 1950-60|||}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Pl%C3%A4tte&amp;diff=56623</id>
		<title>Plätte</title>
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		<updated>2024-10-11T16:34:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:PlätteHolzRuder1900.jpg|thumb|Plätte mit Holzladung und Ruderantrieb um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plätten&#039;&#039;&#039; sind flache und breite Transportschiffe mit denen früher vorwiegend Holz- und Schottertransporte auf dem [[Attersee (See)|Attersee]] durchgeführt wurden. Plätten wurden auch zum Schieben oder Ziehen von großen Holzflößen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Eine aus Holz gebaute Plätte wurde von den Familien Staufer und Lobe in Attersee betrieben. Die letzte Holzplätte der Familie Lobe wurde noch Mitte der 1960er Jahre neu gebaut. Die dafür nötigen, 26 Meter langen Fichtenstämme hatten einen Durchmesser von etwa 30 bis 80 cm und wurden vom [[Buchberg]] mit einem Sattellastwagen und einem lenkbaren Nachläufer-Anhänger zum Sägewerk Hemetsberger ([[Niedermayrsäge]]) nach [[Nußdorf am Attersee|Nussdorf]] gebracht. Die Sägewerkseinrichtung musste für diesen Spezialauftrag eigens adaptiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesägten, etwa 10 cm dicken Pfosten wurden zum naheliegenden See gestreift und von dort auf dem Wasserweg zum Schiffbauer Gebetsroither nach [[Buchberg (Ort)|Buchberg]] geflößt. Der Bau einer Plätte erforderte sehr viel überliefertes Fachwissen und monatelange Schwerarbeit. Die dicken Holzplanken mussten um die Spanten gebogen, angepasst und wasserdicht aneinander gefügt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausstattung der neuen Plätte gehörten ein Dieselantrieb und ein hydraulischer Bagger zum Be- und Entladen des Schotters aus der Weissenbachmündung. Früher musste der Schotter noch von Hand aus dem Wasser geschaufelt werden. Nach nur wenigen Jahren verdrängte der wesentlich günstigere Strassentransport die letzte Holzplätte vom [[Attersee (See)|Attersee]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fallweise wurden Plätten auch für Sonderfahrten angeheuert. Ein Bild aus dem Jahr 1932 zeigt die Überfuhr der [[Musikkapelle Nußdorf]] und des Veteranenvereins zu einem Gründungsfest nach [[Weyregg am Attersee|Weyregg]]. [[Katastrophen#23. September 1742: Der Untergang der Wallfahrer aus Weyregg|Das größte Unglück auf dem Attersee]] erlebten 1742 etwa 100 Wallfahrer aus Weyregg am Attersee, wobei 88 Wallfahrer beim Untergang der Plätte den Tod fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im den Jahren 2001-2004 bauten vier Schörflinger eine Plätte nach historischen Vorbildern nach. Dies ist jetzt die einzige Plätte am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Plätten in Seewalchen und Schörfling==&lt;br /&gt;
Der Transport von Gütern (z.B. [[Holzfuhrwerk|Holz]], Kies oder Kalk) aber auch Personen (z.B. bei Wallfahrten) wurde im 19. und 20. Jahrhundert mit [[Plätte|Plätten]] durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurden sie mit einem Segel, einem Ruder oder einer Stange angetrieben. Ihre Form war jeweils dem Transportgut und dem Transportweg angepasst. Motorisierte Plätten kamen erst gegen Ende der 1920er Jahre auf.&amp;lt;br /&amp;gt;Die Plätten blieben aber nicht nur am See. Als „Ǻfuhrzillen“ fuhren sie bis zur „Schinderlacke&amp;quot; nach Linz und weiter donauabwärts. Sie waren mit vielerlei Gütern beladen, diese wurden dann in Wien oder Pest verkauft und auch die Plätte selbst ließ sich als Brennholz zu Geld machen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Schörfling am Attersee|Schörfling]] war das Zentrum der Plätten am Attersee und führte auch die Verwaltung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]] stand ein großes Bootshaus, in dem mehrere Plätten untergebracht waren. Auf der [[Seewalchen am Attersee|Seewalchner]] Seite der [[Ager]] hatte die Familie Mittendorfer ihre Plätten. Um auch bei Niederwasser den Betrieb sicher zu stellen, wurde die Ager zwischen der Straßenbrücke in Kammer und dem Sägewerk im sogenannten „Plättenstrich“ ein wenig vertieft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der großen Rutschung in Kammerl 1959 wurde eine Zeit lang der Ersatz-Verkehr von Kammer nach Weyregg mit Plätten bewältigt. Dies war dann aber auch der letzte große „Auftritt“ der Plätten. Ende der 1960er Jahre verschwanden die Plätten am See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Plätte mit Rahsegel1900.jpg|Eine Plätte mit Rahsegel um 1900&lt;br /&gt;
Bild:MusikVeteranNuß1932.jpg|Musikkapelle und Veteranenverein Nußdorf auf Sonderfahrt nach Weyregg 1932&lt;br /&gt;
Datei:Plättenfahrt-Web.jpg|Ausfahrt mit der Plätte am Attersee&lt;br /&gt;
Bild:HäuplplätteLangholz1950.jpg|Die [[Häuplhof|Häupl]]-Plätte mit Langholz für den Schiffsbau um 1950&lt;br /&gt;
Datei:Plätte Hanösen beladenWeb.JPG|Plättentransport für verschiedenste Güter, Baustoffe, Sand, Holz  etc.&lt;br /&gt;
Bild:Traunerl mit HeuWeb.JPG|Leichtere Güter wurden auch mit Traunerl transportiert &lt;br /&gt;
Datei:Brusenbauch Yachtclub.jpg|Yachtclub Attersee, Stegbau mit der hölzernen Pfeifferplätte, Gemälde von [[Arthur Brusenbauch]]&lt;br /&gt;
Datei:Plätte Attersee Ansichten 2.jpg|Plätte beim Beladen mit Schotter an der Weißenbachmündung&lt;br /&gt;
Datei:Plätte Attersee Ansichten 1.jpg|Mehrere leere Plätten an der Ager zwischen Kammer und Siebenmühlen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Trajektverkehr mit der Häuplplätte==&lt;br /&gt;
[[Datei:1966 Trajektverkehr Häupl Web-2.jpg|thumb|Das Trajektschiff - &#039;&#039;Häuplplätte&#039;&#039; - bringt die beladenen Waggons zur Mole der [[Attergaubahn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1966 Trajektverkehr Häupl Web.jpg|thumb|Der elektrische Triebwagen zieht die Waggons bis nach Vöcklamarkt zur Westbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisenbahnfähren werden als &#039;&#039;Trajektschiffe&#039;&#039; bezeichnet. Das [[Häuplhof|Sägewerk Franz Häupl]] in [[Attersee am Attersee|Attersee]] erwarb 1942 von der Schiffswerft Linz ein solches motorbetriebenes Trajektschiff zum Transport von Holzlieferungen mit Güterwaggons vom Sägewerk zur Schmalspurbahn in Attersee. Auf dem Stahlplattendeck des Schiffes waren Geleise montiert, auf denen drei Waggons der Länge nach Platz fanden. Gewöhnlich wurde dieses Schiff &#039;&#039;Häuplplätte&#039;&#039; genannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schienenstrang der [[Attergaubahn]] wurde zu diesem Zweck vom Bahnhof Attersee bis zur Mole bei der Zentrale der [[Attersee-Schifffahrt]] verlängert. Der Gleisanschluß war mit Handwinden verstellbar um zwischen Schiff und Mole eine flexible Verbindung herzustellen. Die leeren Waggons wurden vom elektrischen Triebwagen mit einem leichten Zwischenwagen auf das Schiff geschoben und die beladenen Waggons mit einer Trosse vom Schiff über den steilen Anstieg vom See hinauf zum Bahnhof gezogen. Am Bahnhof Vöcklamarkt musste das Holz von den Schmalspurwaggons zum Weitertransport händisch in die Normalspurwaggons der Westbahn umgeladen werden. Auf Grund der Entwicklung im Straßenverkehr wurde der Trajektverkehr 1966 aufgelassen und die Mole 1972 abgetragen. An ihrer Stelle wurde ein Schrägaufzug errichtet um die Atterseeschiffe an Land ziehen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den in den 1950er Jahren obligaten Sommerfesten in [[Nußdorf am Attersee|Nussdorf]] wurden alljährlich von der &#039;&#039;Häuplplätte&#039;&#039; aus imposante Feuerwerke in den nächtlichen Atterseehimmel gezeichnet, die über dem ganzen See zu sehen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die neue Plätte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Plaette1.jpg |thumb|right|Die „neue“ Plätte am Attersee]]&lt;br /&gt;
Seit November 2004 gibt es einen &#039;&#039;&#039;Nachbau einer historischen [[Plätte]] am [[Attersee (See)|Attersee]]&#039;&#039;&#039;, der hier beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Idee ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Koestler_Ulmer_Schachtel1.jpg|thumb|Die Ulmer Schachtel beim Bootsbauer in Unterbuchberg]]&lt;br /&gt;
[[Bild: P1030981 hellas.JPG |thumb|Die EKHENOHA und der Kapitän „Hellas“ Riepl]]&lt;br /&gt;
Ganz am Anfang stand ein Gespräch zwischen Helmut Riepl und „Schåffer Hans“, dem Bootsbauer aus Unterbuchberg, der seinerzeit auch die [[Plätte|Plätten]] am [[Attersee (See)|Attersee]] und Traunsee baute. Er baute auch 1982 eine „Ulmer Schachtel“ &amp;lt;ref&amp;gt; siehe: [http://de.wikipedia.org/wiki/Ulmer_Schachtel Die Ulmer Schachtel in der Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Plätte für den Verkehr an der Donau von Ulm bis Pest, die heute noch in Betrieb ist. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden bedauerten, dass es am Attersee keine einzige Plätte mehr gäbe und damit auch die Erinnerung an diesen wichtigen Wirtschaftszweig abhanden gekommen sei. Die Kostenfrage ließ allfällige Pläne nicht aufkommen und es sollte noch Jahre dauern, bis es tatsächlich soweit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Umsetzung===&lt;br /&gt;
Schließlich haben sich im August 2000 vier Männer zusammen getan, die alle einen Bezug zu [[Flößer|Flößerei]] und Schiff-Fahrt haben. Sie wollten eine Plätte nach historischem Vorbild bauen. Dies waren Hans Hufnagl (sein Vater war noch Flößermeister, und Hans selber fuhr noch mit den alten motorisierten Plätten), der Bootsbauer Norbert Mayr, Ekkehard Dickinger, dessen Großvater auch noch als Flößermeister am Attersee unterwegs war, und der Boothändler und Seemann Helmut Riepl. Hans Hufnagl erstellte auch die Pläne für den Bau des Schiffes. &amp;lt;br /&amp;gt;Mit dem Schlagen der Lärchen im Marktwald im September 2000 wurde es ernst. Im Frühjahr 2001 wurden die „Kipfen“ und im Juni der Boden hergestellt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Holzschnitt erfolgte beim Riedl in Sicking und der Zusammenbau in der Garage beim Englbrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vielerlei technischen Problemen war es schließlich soweit: im September 2004 wurde sie zu Wasser gelassen, Wasser drang durch die Fugen ein. Das Holz quoll auf und dichtete dadurch ab – genauso, wie es bei den alten Vorbildern war. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 5. November 2004 konnte die erste Testfahrt durchgeführt werden. Das Schiff erhielt den Namen „EKHENOHA“ (die ersten Buchstaben der Vornamen der Schiffsbauer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plätte hat eine Länge von ca. 14 m und eine Breite von ca. 3 m. Sie wird von einem LKW-Dieselmotor betrieben und hat ein Gewicht von rund vier Tonnen. Die Kosten beliefen sich auf etwa 5000,- Euro, die von den vier Baumeistern privat getragen wurden. &amp;lt;br /&amp;gt;Im Sommer liegt die EKHENOHA in der [[Marina Schörfling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Anliegen war es, so erzählt Ekkehard Dickinger, wieder eine Plätte auf dem Attersee zu haben. Es gibt keine kommerziellen Interessen, das Schiff wird für private Feiern, als Vergnügungsausflugsschiff oder für Transporte usw. verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Sammlung Aichinger&lt;br /&gt;
* Sammlung Walter Großpointner&lt;br /&gt;
* Firmenarchiv Stern &amp;amp; Hafferl &lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Manfred Hemetsberger|Manfred Hemetsberger]], [[Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Quellen zur neuen Plätte:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Ekkekard Dickinger, Schörfling&lt;br /&gt;
* Helmut Riepl, Schörfling&lt;br /&gt;
* Zeitungsartikel in der Vöcklabrucker Rundschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr und Versorgung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Datei:Pl%C3%A4tte_Attersee_Ansichten_2.jpg&amp;diff=56622</id>
		<title>Datei:Plätte Attersee Ansichten 2.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: {{Bildbeschreibung|Plätte|||}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung|Plätte|||}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
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	<entry>
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		<updated>2024-10-11T16:19:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: {{Bildbeschreibung|Plätte|||}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung|Plätte|||}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
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	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Niedermayrs%C3%A4ge&amp;diff=56460</id>
		<title>Niedermayrsäge</title>
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		<updated>2024-08-26T12:44:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HemBetrLuftbild2000.jpg|thumb|Altes Holzhandwerk im touristischen Umfeld]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Niedermayrsäge&#039;&#039;&#039; in [[Nußdorf am Attersee]] wurde 1872 als &amp;quot;Brettersäge&amp;quot; gegründet und im Lauf der Jahrzehnte laufend modernisiert. Eine Alleinstellung in der Region erreichte die Niedermayrsäge 1954 mit der Anschaffung einer Gattersäge für besonders große Baumstämme bis 100 cm Durchmesser. Ab den 1980er Jahren entstand aus dem Sägewerk ein Produktionsbetrieb für Holzgartenmöbeln und Terrasseneinrichtungen, die europaweit verkauft wurden. Nach 2008 entwickelte die Familie Hemetsberger aus dem Betriebsobjekt einen [http://www.gewerbeimmobilie-attersee.at Gewerbepark] mit verschiedenen Produktions-, Ausstellungs- und Lagerräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte und Anfänge ==&lt;br /&gt;
[[Bild:GrabJohannNußdorfer.jpg|thumb|Grabinschrift Johann Nußdorfer]]&lt;br /&gt;
[[Bild:JohannaRaudaschlCooking.jpg|thumb|Johanna Raudaschl]]&lt;br /&gt;
Die Hoftafel, ausgearbeitet von Kons. Hans Plötzeneder, gibt Auskunft über die Geschichte des Niedermayrhofes aus Urbare, Theresianum, Protokollbücher, GHS Traunkirchen, Josefin. Lagebuch KG. Nußdorf/A., Grundbücher, Pfarrmatriken. Weitere Angaben sind im Artikel [[Nußdorfer Erbhöfe]] zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals 1347 als Nidernhof erwähnt, waren folgende Besitzer am Hof:&lt;br /&gt;
*1447 Ulrich Niedermayr&lt;br /&gt;
*1610 Georg Koller mit Barbara&lt;br /&gt;
*1646 Hans Koller mit Susanna&lt;br /&gt;
*1678 Christoph Zach mit Rosina&lt;br /&gt;
*1707 Johann Zach mit Maria&lt;br /&gt;
*1714 Wolfgang Lohninger mit Anna Maria&lt;br /&gt;
*1743 Zacharias Lohninger mit Katharina und in 2. Ehe mit Susanna&lt;br /&gt;
*1776 Mathias Lohninger mit Katharina Wendlin&lt;br /&gt;
*1812 Johann Nußdorfer mit Theresia (Lohninger) und in 2. Ehe mit Anna Maria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabinschrift: „&#039;&#039;Hier ruhet in Gott der allgemein geachtete Johann Nußdorfer gewesener Bauer auf dem Niedermeier Gute allhier No 35, welcher im Jahre 1809 in der großen Schlacht bei Aspern&amp;lt;ref&amp;gt; siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Aspern Schlacht bei Aspern in Wikipedia Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt; unter dem Schutze Gottes im heftigsten Kugelhagel gerettet und erst am 15. März 1858 im 73ten Lebensjahre in Gott selig verschieden ist&#039;&#039;.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war die erste Schlacht, die Napoleon verlor und mit ihr den Ruf der Unbesiegbarkeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Sohn, Johann Nußdorfer meldete am 25. März 1872 bei der K.k. Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck das Gewerbe einer „Brettersäge“ an. Das [[Sägewerk]] wurde am Unterlauf des [[Nußdorfer Bach|Nußdorfer Baches]] (auch Nößlbach oder Nößltalbach genannt) zwischen dem Ortszentrum und dem Attersee, neben einer bestehenden Hausmühle errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Johann Nussdorfer setzten sein Schwiegersohn Johann Georg Hemetsberger (von der Stampfmannsäge in Zell am Attersee) und ab 1933 dessen Sohn Georg Hemetsberger mit seiner Frau [[Johanna Raudaschl|Johanna, geb. Raudaschl,]] den Betrieb fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enkelin von Johanna Raudaschl, Irmgard Wöhrl, brachte 2007 das Buch &#039;&#039;The Sound of Cooking&#039;&#039; und 2010 in 2. Auflage mit geändertem Titel &#039;&#039;DAS TRAPPKOCHBUCH&#039;&#039; im Verlag Anton Pustet mit Rezepten und der Lebensgeschichte ihrer Großmutter - einer, mit den Worten Maria von Trapp&#039;s: gottbegnadeten Köchin - heraus. Noch im selben Jahr fand „Das Trappkochbuch“ internationale Anerkennung. Es wurde mit dem von Edouard Cointreau gegründeten „Gourmand World Cookbook Awards“ in Paris von 6000 Nominierungen aus 136 Ländern als bestes weibliches Kochbuch ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat den Lebenslauf von Johanna Raudaschl in ihrer [https://www.oeaw.ac.at/acdh/oebl/biographien-des-monats/juli Biographie des Monats Juli 2023]  veröffentlicht. Das Österreichische Biographische Lexikon erfasst Personen, die in der österreichisch-ungarischen Monarchie bzw. im jeweiligen österreichischen Staatsverband geboren wurden, gelebt oder gewirkt haben. Ausgewählt werden bewusst auch Lebensläufe, die gewöhnlich nicht im Vordergrund stehen aber frag- und denkwürdige Merkmale ihrer Zeit aufzeigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Biographie des Monats Juli 2023“ beginnt, wie Johanna Raudaschl am 26. August 1904 in Steinbach am Attersee zur Welt kam und als uneheliches Kind nicht willkommen war. Es war das Los Ihresgleichen, wie ein kirchliches Mahnmal der Sündhaftigkeit behandelt zu werden. Ihre Kindheit wird von der beschwerlichen Arbeit auf dem Bergbauernhof ihres Onkels, von den Entbehrungen durch den ersten Weltkrieg aber auch von der Fürsorge ihrer Großmutter geprägt. Mit Fleiß, Talent und etwas Glück findet Johanna trotz aller Demütigungen und gesellschaftlicher Ausgrenzung ihren Weg. Als Köchin der später weltweit bekannt gewordenen Trapp-Familie in Salzburg durfte sie ein wenig hinein schnuppern in das „Herrschaftliche Leben“ dieser Zeit. Am 24. November 2023 jährt sich Johannas Todestag zum 30. Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Der Standard&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; veröffentlichte die [https://www.derstandard.at/story/3000000178769/johanna-raudaschl-die-exzellente-koechin-der-familie-von-trapp?ref=rss Biographie von Johanna Raudaschl in seiner Ausgabe vom 21. Juli 2023]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 2007 leiteten deren Sohn Manfred Hemetsberger und seine Frau Anna die Geschicke der Niedermayrsäge und begannen in den 1980er Jahren mit der Produktion von Gartenmöbeln. Ab 2007 wird das [http://www.gewerbeimmobilie-attersee.at Betriebsobjekt] von der Familie Hemetsberger in Teilflächen an mehrere junge Unternehmer vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserkraft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser des [[Nußdorfer Bach|Nessel- oder Nußdorfer Baches]] wurde an einer Wehr gestaut, floss in Holzrinnen zuerst über das „oberschlächtige“ Wasserrad der Mühle und von dort auf das größere Wasserrad des [[Sägewerk]]es. Diese Leistung reichte gerade aus um ein sogenanntes [[Sägewerk|Augsburgergatter]] anzutreiben. Um das oft sehr spärlich zur Verfügung stehende Wasser zu nützen, wurde Tag und Nacht gesägt. Die „Sagknechte“ schliefen in einer Kammer im hölzernen Sägewerksgebäude und wechselten sich bei der Arbeit ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit um 1938, den Jahren einer weltweiten Wirtschaftskrise, errichtete der Enkel des Gründers, Georg Hemetsberger, eine Turbinenanlage um eine höhere Leistung zu erzielen. Es wurde 16 Höhenmeter oberhalb des Sägewerksgeländes ein betoniertes Staubecken mit 500 Kubikmeter Wasserinhalt errichtet. Von dort führte eine Druckrohrleitung bis zum [[Sägewerk]]. Das Rohr hatte einen Innendurchmesser von 30 cm und war etwa 300 Meter lang. Es war in einem Stück aus Lärchenholz, ähnlich wie ein Fass, gebaut, mit Eisendraht umreift und außen mit Bitumen gestrichen. Nach einer Lebensdauer von etwa 30 Jahren wurde es um 1960 durch Eternitrohre ersetzt. Die Peltonturbine lieferte bei einem Wasserdruck von 1,6 bar, einem Düsendurchmesser von 50 mm und einem Schaufelrad-Durchmesser von einem Meter eine Leistung von 10 PS. Bei wenig Wasserzufluss reichte der Teichinhalt für etwa zwei Stunden Vollbetrieb. Es dauerte oft einen halben Tag lang bis der Teich wieder mit Wasser voll war. Mit dieser Leistung wurde über Transmissionen mit langen Wellen und Lederriemen ein [[Sägewerk|Horizontalgatter]] und ein [[Sägewerk|Vollgatter]] angetrieben. Ab 1985 wurde die Turbinenanlage stillgelegt und durch ein Diesel-Stromaggregat mit 200 KVA Leistung ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau 1948 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Brandlegung durch zwei Jugendliche im Jahr 1948 wurde das [[Sägewerk]] neu errichtet. Die Versicherungssumme reichte gerade aus um einen Elektromotor mit 25 PS zu kaufen.  Die maschinelle Ausstattung waren ein Vollgatter mit 50 cm Stammdurchlass, ein [[Sägewerk|Seitengatter]], zwei Kreissägen und ein Sägenschärfautomat. 1954 wurde ein großes [[Sägewerk|Vollgatter]] angeschafft, mit dem Stämme bis zu einem Meter Durchmesser geschnitten werden konnten. Diese außergewöhnliche Maschine wurde 1913 von der Maschinenfabrik Esterer in Altötting in Bayern gebaut, arbeitete 40 Jahre lang in einem Sägewerk in Bruck-Fusch im Salzburger Pinzgau, weitere 30 Jahre in Nußdorf und tut später seinen Dienst, fast 100-jährig, in einem Sägewerk im Salzburger Tennengau.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzvermarktung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn hatte die Niedermayrsäge, wie viele andere eine sehr begrenzte regionale Bedeutung. Es wurde Bauholz für [[Zimmerei]]en und [[Tischlerei|Tischlerholz]] für Abnehmer in der Umgebung gesägt. Restholz wurde von einem Köhler zu Holzkohle für die örtlichen Schmieden gebrannt. Doch bereits vor 1900 wurde Schnittholz auf dem Wasserweg auf [[Flößerei|Flößen]] bis Wien und Budapest geliefert. Der Bahnausbau erlaubte später Geschäftsverbindungen nach Deutschland. Während des [[Nußdorf im 2. Weltkrieg|zweiten Weltkrieges]] musste viel Holz für Interessen der Reichsverwaltung geliefert werden. Der Wiederaufbau nach dem Krieg löste eine starke Nachfrage aus und das erzeugte Schnittholz wurde über Holzhändler in ganz Europa verschickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: Gatter Kopie.jpg|thumb|Einschnitt von 1 Meter dicken Stämmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lohnschnitt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Esterer-Vollgatter erlaubte das Sägen von Holzstämmen mit einem Durchmesser bis zu 1 Meter. Die üblichen Sägewerke der Umgebung waren auf kleinere Stammgrößen eingerichtet. Die Spezialisierung als Lohnschnittsägewerk für Starkholz war 30 Jahre lang von 1954 bis 1985 die wesentliche Existenzgrundlage der Niedermayrsäge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Rationalisierungsmaßnahmen und den Einbau leistungsfähiger Antriebsmotoren konnte die jährliche Einschnittmenge auf 3000 Festmeter mit nur einer Arbeitskraft (dem Inhaber Manfred Hemetsberger) gesteigert werden. Das war zu dieser Zeit die dreifache Leistung im Vergleich zu den damals modernsten Sägewerken Österreichs mit etwa 1000 fm Einschnitt pro Mitarbeiter und Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gartenmöbel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sägewerk wurde in den 1980er Jahren nach und nach auf die Herstellung von rustikalen Gartenmöbeln umgestellt. Tannenholz aus dem [[Salzkammergut]] ist wegen seiner vorteilhaften Eigenschaften im Außenbereich (leicht, harzfrei, dauerhaft) das bevorzugte Material für die Herstellung der Hemetsberger-Möbel. Die Abnehmer reichen von Nordeuropa bis Israel und vom Burgenland bis in die USA, von Privatkunden über die Gastronomie bis zu den führenden Möbelhandelsketten. Im Kundenkreis befinden sich prominente Namen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerbepark Nußdorf am Attersee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 wird die &#039;&#039;Niedermayrsäge&#039;&#039; als [https://www.gewerbeimmobilie-attersee.at Gewerbepark] in Teilflächen an innovative Unternehmer vermietet. Die derzeitigen Eigentümerinnen, Dr. Margit Hemetsberger und Dr. Ulrike Hemetsberger sind die Ur-ur-Enkelinnen des Gründers Johann Nußdorfer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit befinden sich im Gewerbepark [https://www.stilgrill.at die ST Outdoormöbel OG,] [https://www.tischlerei-tt.at die Tischlerei Thomas Treml,] [https://www.tischlerei-karl.at/ die Tischlerei KARL,] [https://ausgespielt.at/ &amp;gt;ausgespielt&amp;lt; Samuel KARL,] [https://kitchentokeep.com/ kitchen to keep - Küchen][https://www.kreativ-edel.at/ das Messerstudio Werner Pusterhofer,] [http://www.handwerker-bb.at/ der Bauhandwerksbetrieb Belak-Brothers] [https://slaterock.at/ Design mit Stein][https://www.haberltueren.at/ sowie Lagerflächen der Tischlerei Haberl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1920Schnitth.jpg|um 1920&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1940Bach.jpg|um 1930&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1940Rundh.jpg|um 1940&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1950Bach.jpg|um 1950&lt;br /&gt;
Bild:GeorgHemKlotzstämme.jpg|Georg Hemetsberger (links)&lt;br /&gt;
Bild: Gatter04.jpg|Starkholzeinschnitt&lt;br /&gt;
Bild: ManfredHolz Kopie.jpg|Mehrjährige Lufttrocknung&lt;br /&gt;
Bild:Jumbo_01.jpg|Holzlagerung und Manipulation&lt;br /&gt;
Bild:Holzstapel1.jpg|Tannenholz aus der Region&lt;br /&gt;
Bild:Holzstapel2.jpg|Trockenes Möbelholz&lt;br /&gt;
Bild: Werkstätte.jpg|Werkstätte für Gartenmöbel&lt;br /&gt;
Bild:CNC_01.jpg|CNC-Fertigung von Möbelteilen&lt;br /&gt;
Bild:Baumscheibe.jpg|Jeder Tisch erzählt aus Jahrhunderten&lt;br /&gt;
Bild:walgarnsee.jpg|Kollektion Waldheimat&lt;br /&gt;
Bild:Landhaus.jpg|Kollektion Landhaus&lt;br /&gt;
Bild:BaronGarnOrigMit.jpg|Kollektion Baron&lt;br /&gt;
Bild:Gastgarten.jpg|Gastgarten&lt;br /&gt;
Bild:Gaststube.jpg|Gaststube&lt;br /&gt;
Bild:abessogarn Kopie.jpg|Kollektion Abesso&lt;br /&gt;
Bild:margeriten.jpg|Kollektion Ransonnet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
*[http://maps.doris.at/?x=14558&amp;amp;y=304757&amp;amp;zoom=6&amp;amp;layer=ortho&amp;amp;marker_x=14533&amp;amp;marker_y=304823 Niedermayrsäge auf der DORIS-Landkarte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks und Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Manfred Hemetsberger|Manfred Hemetsberger]], Nußdorf am Attersee&lt;br /&gt;
* Konsulent Hans Plötzeneder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzverarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haustafeln in Nußdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorfer_H%C3%A4user_ab_1890&amp;diff=56280</id>
		<title>Nußdorfer Häuser ab 1890</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorfer_H%C3%A4user_ab_1890&amp;diff=56280"/>
		<updated>2024-06-21T13:57:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel versucht die Entwicklung des Ortsbildes von [[Nußdorf am Attersee]] seit dem 19. Jahrhundert nachzuvollziehen. Die ersten Fotografien stammen aus dem Jahr 1890. Aus einem kleinen Bauerndorf entstand eine Gemeinde mit vorwiegend Zweitwohnsitzen durchmischt mit kleinstrukturierten, mehrheitlich touristischen Gewerbebetrieben. Gegenüberstellungen alter und jüngerer Ansichten erlauben einen Eindruck von den gravierenden Veränderungen. Die drei großen Campingplätze auf den einst freien Wiesen und Feldern  zwischen Ort und See prägen das Gesamtbild. Trotz allem ist im Ortszentrum ein dörflicher Charakter mit alten, stattlichen Bauernhäusern und Gasthöfen erhalten geblieben. Ebenso in den Ortschaften rundherum mit aktiven landwirtschaftlichen Betrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Nußdorf1920.jpg|thumb|Ansicht von Nußdorf um 1920]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hampel Nußdorf 1937.jpg|thumb|So sah [[Sigmund Walter Hampel]] Nußdorf 1937]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Nußdorf Luftbild 1971-2.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf um 1971]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Nußdorf Luftbild 1971-1.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf um 1971]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Nußdorf Luftbild 1971-3.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf um 1971]]&lt;br /&gt;
[[Bild:NußdorfLuftbild2003.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf um 2003]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblick==&lt;br /&gt;
Die Ansichten zeigen, dass sich der Ortskern von Nußdorf zwischen 1920 und 1960 kaum verändert hat. Mit dem Tourismusboom ab 1960 begann eine starke Bautätigkeit. Auf freien Wiesen und Feldern entstanden Privathäuser, Pensionen, Ferienwohnungen und große Campingplätze. Aus dem ehemaligen Bauerndorf wurde eine Tourismusgemeinde mit allen Erfordernissen an die Infrastruktur. Straßen- und Wegenetze, Parkplätze, Kanal, Wasser-, Strom- und Lebensmittelversorgung sowie verschiedene Tourismuseinrichtungen wurden errichtet und erweitert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Nußdorf1927.jpg|Ansicht von Nußdorf um 1927&lt;br /&gt;
Bild:Nußdorf1930.jpg|Ansicht von Nußdorf um 1930&lt;br /&gt;
Bild:NUS 04 1935 VoH.jpg|Ansichtskarte - Nußdorf 1935&lt;br /&gt;
Bild:LuftbildNdf1950.jpg|Luftbild von Nußdorf um 1950&lt;br /&gt;
Bild:Nußdorf1955.jpg|Ansicht von Nußdorf um 1955&lt;br /&gt;
Bild:NußdorfLuft1956.jpg|Luftbild von Nußdorf um 1956&lt;br /&gt;
Bild:Nußdorf1960.jpg|Ansicht von Nußdorf um 1960&lt;br /&gt;
Bild:Breitenröth 1900.jpg|Blick über Breitenröth nach Attersee um 1900&lt;br /&gt;
Bild:Nussdorf 1952 Stoessler.jpg|Zeichnung Benno Stoessler Nußdorf 1952 (Sammlung: martin&amp;lt;punkt&amp;gt;roland&amp;lt;at&amp;gt;oeaw.ac.at)&lt;br /&gt;
Datei:Panoramabild Nußdorf am Attersee.JPG|Panoramabild von Osten 2017&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Vor dem großen Brandereignis von 1857, bei dem 14 Häuser ein Raub der Flammen wurden, waren die  Häuser fast ausnahmslos aus Holz gebaut und standen nahe aneinander. Im [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] ist dieses unselige Ereignis so vermerkt: &#039;&#039;Am Montage nach der Heilingdreifaltigkeit kam um 9.Uhr abens ein sehr starkes Gewitter, und der Blitz schälgt am Fleischakerhaus ein, wogleich das halbe Dorf in Feier stand. Wo auch unser neier Bau schon fast zu Brennen anfing aber zum klück hat sich doch der Wind geendert. der Becker durfte sich an seinen alten platz hier in dorfe nicht mehr aufbauen so gebe ich ihn von meinen Staller Feldland ein Virteljoch Grund wo das jetzige Bäckerhaus steht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Häuser in Nußdorf zuvor ausgesehen haben dürften, zeigen die  Ansichten vom Schneiderbauernhaus in Reith aus dem Jahr 1920 oder dem Leidnerhaus in Parschallen aus 1895. Mit dem Wiederaufbau hat sich Nußdorf stark verändert. Nicht nur das Bäckerhaus wurde an einer anderen Stelle neu aufgebaut, auch der Niedermayrhof stand zuvor an der Stelle wo später das Kaufgeschäft der Familien Berlinger, dann Dirnberger und zuletzt Strohmayer (Schönberger) steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Häuser wurden mit Steinen aufgemauert, die vom Gmauret, am nördlichen Ortsrand von Nußdorf, herangebracht wurden. Dort lagen alte Mauerreste und Fundamente, von denen man annimmt, dass sie aus der Römerzeit stammen. Diese Stelle wurde im Volksmund &#039;&#039;Schindergrube&#039;&#039; genannt und  in den 1950er und 1960er Jahren mit Unrat aus dem Dorf aufgefüllt. Später ist aus &#039;&#039;Gmauret&#039;&#039; ein Ortsteil von Nußdorf mit Einfamilien- und Ferienhäusern geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab damals den Beruf der &#039;&#039;Steinmaurer&#039;&#039;, die diese Bauform beherrschten. Für die aufwändigen Gewölbebauten der Ställe kamen auch italienische Maurer nach Nußdorf.  Der Stall des Niedermayrhofes maß etwa  12 x 12 Meter im Quadrat. Das zentrale Gewölbe mit etwa 4 x 4 Metern wurde von vier profilierten Steinsäulen getragen. Davon führten allseits weitere acht Rundbogengewölbe zu den Außenmauern. Sie waren mit Inschriften und Stuckprofilen verziert. Bei einem Brand im Jahre 1957 – also 100 Jahre später – stürzte das kunstvolle Gewölbe durch das Übergewicht des, mit Löschwasser durchtränkten Heustockes ein. Der damaligen Bedeutung angemessen, war der Kuhstall das aufwändigste Bauwerk des gesamten Bauernhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Ortszentrum, dem Schmiedanger, ausgehend werden die Nußdorfer Höfe und Häuser beschieben. Ursprünglich verlief die Hausnummerierung vom Pfarrhof mit der Nummer 1 beginnend, entlang der südlichen Bachseite aufwärts bis in die Wienerroith und an der nördlichen Bachseite wieder herunter. So hatte der Lexenhof die Nummer 3 und der Moritzenbauernhof auf der gegenüberliegenden Bachseite die Nummer 20. Später wurden die Häuser nach der Reihenfolge ihrer Entstehung nummeriert. Ab den 1970er Jahren wurden Namen für Straßen, Ortsteile und Siedlungen mit üblicher Nummerierung eingeführt um die Orientierung für Ortsfremde und insbesondere für Noteinsätze von Rettung, Feuerwehr und Polizei zu erleichtern. Bei der Namensgebung orientierte sich die Gemeinde weitgehend nach alten Flurbezeichnungen um diese im Sprachgebrauch zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Ortschaften, Gehöfte und Häuser werden anschließend beschrieben. Alte Hausmühlen und Hauskapellen ergänzen das Bild. Die Darstellung beschränkt sich auf jene Teilbereiche, von denen alte Ansichten zur Verfügung stehen. Viele alte Fotografien von Nußdorf sind in der Sammlung von Walter Großpointner erhalten geblieben. Die Gegenüberstellung alter Ansichten mit neueren Abbildungen macht die Entwicklung von Nußdorf im vergangenen Jahrhundert sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Nußdorfer Erbhöfe]] werden die Ergebnisse der Erbhofforschung in den Jahren 1987/88 geschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Orstkern von Nußdorf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Schmiedanger=== &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Am Anger)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schmiedanger, an dem vor 1857 das Bäckerhaus gestanden war, hat sich wegen seiner zentralen Lage zum Ortszentrum  entwickelt. Er liegt etwas abseits der Durchzugsstraße (ursprünglich führte hier die Hauptstraße durch) und eignet sich gut für Feste und Veranstaltungen. Von diesem Platz sind Fotos aus 1906, 1910 und 1960 erhalten, die die Veränderungen zeigen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Anger1906.jpg|Der Anger 1906&lt;br /&gt;
Bild:Anger1960.jpg|Der Anger 1960&lt;br /&gt;
Bild:Anger.jpg|Der Anger 2013&lt;br /&gt;
Bild:Baumgartinger1908.jpg|Blick vom Anger zum Kralowetzhaus 1908&lt;br /&gt;
Bild:Schmiedangerl1910.jpg|Blick vom Anger zum Kralowetzhaus 1910&lt;br /&gt;
Bild:AngerNord.jpg|Blick vom Anger zum Kralowetzhaus 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schmiedhaus===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Am Anger 2&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schmiedhaus hat eine zentrale Lage am Anger zwischen den Gasthäusern Bräu, später Aichinger und dem Fleischhacker, später  Ragginger.  Die südliche Haushälfte, in der früher die Schmiede, die Scheune und der Stall untergebracht waren, wurde abgetragen und ein Kaufgeschäft und in den Obergeschoßen Wohnräume errichtet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Schmiedhaus1890.jpg|Das Schmiedhaus 1890&lt;br /&gt;
Bild:Schmiedhaus1952.jpg|Das Schmiedhaus 1952&lt;br /&gt;
Bild:Hollerweger.jpg|Das Schmiedhaus 2013&lt;br /&gt;
Bild:StadlmannhausAbriss1971.jpg|Das Schmiedhaus von Westen, rechts das Stadlmannhaus beim Abriss 1971&lt;br /&gt;
Bild:HollerwegerRagginger.jpg|Das Kaufgeschäft-Hollerweger 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Lexenhof===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Am Anger 4)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angrenzend zum Anger liegt der Lexenhof, der später touristisch als Restaurant, Bar und Pension genützt wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Lexenhof 1893 Fam-Gesinde-Gäste.jpg|Der Lexenhof mit Hausleuten 1893&lt;br /&gt;
Bild:Lexnhof.jpg|Der Lexnhof 2013 mit 1er-Beisl und Axxl-Bar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Kollerhof oder Moritzenbauer===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Am Anger 6)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der ehemalige Besitzer des Kollerhofes und auch des Lexenhofes, Michael Wiesinger in seinem [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895|Tagebuch]] beschreibt, blieb der Kollerhof beim Brand von 1857 vom Feuer verschont. Das Haus wurde kurz zuvor neu errichtet. Zu diesem Hof gehört eine ehemalige Mühle, heute ein Wohnhaus und der Campingplatz Wiesinger. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Kollerhof 1934.jpg| Der Moritzenbauernhof 1934&lt;br /&gt;
Bild:Moritzenbauer.jpg|Der Moritzenbauernhof 2013 - Camping Wiesinger&lt;br /&gt;
Bild:Moritzenbauer 1952.jpg|Zeichnung von Benno Stoessler 1952 - vermutlich beim Morizenbauern&lt;br /&gt;
Bild:MoritzenMühle1963.jpg|Die Moritzenbauern-Mühle 1963&lt;br /&gt;
Bild:Moritzen Mühle.jpg|Die ehemalige Moritzenbauern-Mühle 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das  Kralowetzhaus===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Kapellenweg 1&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kralowetz-, später Baumgartingerhaus wurde eine Schusterwerkstätte betrieben und daneben nach dem 2. Weltkrieg bis zur Errichtung des Pfarrkindergartens von Frau Berta Baumgartinger (Tante Berta) ein Kindergarten. Nach ihrem Tod wurde das Haus 2011 von der Familie Aichinger (Bräugasthof) erworben. Der von aussen zugängliche Keller des Hauses wurde früher als Eiskeller zur Bierlagerung genützt und steht seit jeher schon im Eigentum des Bräugasthofes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Baumgartinger1900.jpg|Das Kralowetzhaus 1900&lt;br /&gt;
Bild:BaumgartingeKralowetz1908.jpg|Das Kralowetzhaus 1908&lt;br /&gt;
Datei:Kralowetzhaus 1952.jpg|Kralowetzhaus - Zeichnung von Benno Stoessler 1952&lt;br /&gt;
Datei:Baumgartingerhaus.jpg|Das Kralowetzhaus 2013 - später Baumgartinger - Aichinger&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Bräuhaus===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Am Anger 1)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bräu in Nußdorf besteht aus dem Hotelgebäude und dem „Haberlhaus“, das früher landwirtschaftlichen Zwecken diente und später die „American Bar“ und den „Weinkeller“ beherbergt. Auf einer der Seeliegenschaften steht das traditionelle „Cafehaus“ nahe der Schiffsanlegestelle.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:BräuNdf1900.jpg|Der Bräugasthof mit eigener Brauerei um 1900&lt;br /&gt;
Bild:HaberlhausBräu1900.jpg|Das Haberlhaus 1900 – war das Wirtschaftsgebäude des Bräugasthofes&lt;br /&gt;
Bild:BräuEiskeller.jpg|In den Kellern wurde im Winter das Eis zur Bierkühlung eingelagert&lt;br /&gt;
Bild:Haberlhaus Bräu.jpg|Das Haberlhaus 2013 - mit American-Bar und Weinkeller&lt;br /&gt;
Bild:AmericanBar.jpg|Das Haberlhaus am Kapellenweg 2013 von Norden &lt;br /&gt;
Bild:BräuNdf1959.jpg|Bräugasthof Aichinger vormals Wiesinger 1959&lt;br /&gt;
Bild:BräuNdf1960.jpg|Bräugasthof in den 1960er Jahren von Westen&lt;br /&gt;
Bild:BräuAichinger2000.jpg|Bräugasthof Aichinger um 2000 nach Umbau&lt;br /&gt;
Bild:Donnerhäusl1960.jpg|Das Donnerhäusl - Auszughaus vom Bräu um 1960&lt;br /&gt;
Bild:Donnerhäusl.jpg|Das Donnerhäusl mit Bräukapelle 2013&lt;br /&gt;
Bild:CafehausamSee1954.jpg|Cafehaus am See 1954 mit öffentlichem Badeplatz, der früher als kommunaler Holzlagerplatz für die Waldbesitzer diente&lt;br /&gt;
Bild:CafehausBräu1955.jpg|Cafehaus am See 1955&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Dommerlbauer oder Mitterhof===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Kapellenweg 2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Zentrums liegt der Mitterhof oder Dommerlbauer. In den 1960er Jahren setzten die Besitzer Maria und Josef Graus mit der Errichtung des ersten Campingplatzes in Nußdorf neue touristische Maßstäbe, die das Ortsbild nachhaltig veränderten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:DommerlbBräuEiskeller1918.jpg|Das Dommerlbauerhaus (rechts) 1918 - (links das Kralowetzhaus und der Bräu-Eiskeller)&lt;br /&gt;
Bild:Dommerlbauer1929.jpg|Das Dommerlbauerhaus 1929&lt;br /&gt;
Bild:Dommerlbauer.jpg|Das Dommerlbauerhaus 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brennervilla (Badervilla)===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Badergasse 1)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brennervilla hat ihren Namen vom ehemaligen Besitzer, Primarius Dr. Alexander Brenner, der erster oberösterreichischer Äztekammerpräsident, Pionier der Chirurgie in Oberösterreich und großer Förderer der Turnvereine in Linz und Nußdorf war. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:BaderVilla.jpg|Badervilla (oder Brennervilla) um 1960&lt;br /&gt;
Bild:Brennervilla.jpg|Die Brennervilla 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feuerwehrdepot und Musikheim===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Kapellenweg)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Feuerwehrhaus war nach dessen Erweiterung im Jahr 1968 auch das Musikheim untergebracht. Im Jahr 2019 wurde neben dem Gemeindeamt ein neues Gebäude für den [[Musikverein Nußdorf am Attersee|Nußdorfer Musikverein]] errichtet.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Feuerwehrdepot.jpg|Das Feuerwehrdepot und Musikheim 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Seitlhof oder Hiaslbauer ===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße 38)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seitlhof oder Hiaslbauer liegt östlich des Angers. Von ihm ist nur mehr das Wohnhaus erhalten geblieben. Das Wirtschaftsgebäude musste einer Erholungsanlage des Bräugasthofes weichen. Vom seinerzeitigen Besitzer, Ludwig Gruber, wurde der Campingplatz Gruber errichtet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Hiaslbauer1890.jpg|Das Hiaslbauerhaus 1890&lt;br /&gt;
Bild:Hiaslbauer1902.jpg|Das Hiaslbauerhaus 1902&lt;br /&gt;
Bild:Hiaslbauernhaus2013.jpg|Das Hiaslbauernhaus 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Strohmayerhaus===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße 34)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Standort des Strohmayerhauses befand sich vor dem Brand von 1857 der Niedermayrhof, der östlich davon neu aufgebaut wurde. Der Kaufmann Berlinger errichtete an der Brandstatt ein Haus, das später in das Eigentum der Familien Dirnberger und Strohmayer überging.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Strohmayrhaus2013.jpg|Das Kaufhaus und Wohnhaus Strohmayer 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Roiderhof===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße 39)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roiderhof liegt östlich an der Dorfstraße bzw. der Attersee-Bundesstraße, angrenzend zum Nußdorfer Bach. Im Bauernhaus sind Ferienwohnungen untergebracht. Große Seeufergrundstücke werden für Erholungszwecke vermietet. Zu diesem Gut gehört auch ein Nebenhaus, das Wohnzwecken der Familie dient und Ferienwohnungen beherbergt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Roiderhaus1925.jpg|Der Roiderhof 1925&lt;br /&gt;
Bild:Roiderhaus1930.jpg|Der Roiderhof 1930&lt;br /&gt;
Bild:Roiderhof2013.jpg|Der Roiderhof 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Stiglergut===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße 58)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauernhof der Familie Stigler steht zwischen dem Roidergut und dem Weslgut direkt an der Dorfstrasse bzw. der Attersee-Bundesstraße. Dieses Haus wurde am 17. Mai 1982 durch einen Brand zerstört. In der Folge wurden die Stallungen für das Vieh ausserhalb des Ortes, auf der Straße nach Reith neu errichtet. Im alten Bauernhof wurden Ferienwohnungen und eine Hofbäckerei eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stiglergut gehört die Stiglervilla, bergseitig gegenüber dem &#039;&#039;&#039;Bäckerhaus&#039;&#039;&#039;. Sie ist im typischen Villenstil der Jahrhundertwende um 1900 mit einer aufwändig verzierten Holzveranda und Giebelschnitzereien gestaltet und dient neben Wohnzwecken der Familie auch zur Zimmervermietung an Feriengäste.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:StiglerHaus1952.jpg|Der Stiglerhof 1952&lt;br /&gt;
Bild:StiglerHausBrand1982-2.jpg|Der Brand am 17. Mai 1982&lt;br /&gt;
Bild:StiglerHausBrand1982-1.jpg|Die Brandstatt des Stiglerhauses 1982&lt;br /&gt;
Bild:Stiglerhof2013.jpg|Der Stiglerhof 2013&lt;br /&gt;
Bild:StiglerVilla1955.jpg|Die Stiglervilla 1955&lt;br /&gt;
Bild:StiglerVilla1974.jpg|Die Stiglervilla 1975&lt;br /&gt;
Bild:StiglerVilla1975.jpg|Die Stiglervilla 1975&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Weslgut===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße 60)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weslgut der Familie Ablinger befindet sich an der Dorfstraße angrenzend an den Kirchenvorplatz. Zu diesem Gutsbesitz gehören ein Appartmenthaus am See neben der Latzlvilla und zwei weitere Wohnhäuser der Familie. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Weslhaus2013.jpg|Der Weslhof 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Frankhaus===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße 40)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Frankhaus fiel durch seine vorgebaute grüne Veranda auf, die mit aufwändigen Laubsägearbeiten verziert war. Die Familien Frank und später Wiesinger betrieben ein Kaufgeschäft und die erste Tankstelle im Ort. Das Haus wurde nach 2000 abgerissen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Frankhaus1925.jpg|Das Frankhaus 1925&lt;br /&gt;
Bild:Frankhaus 1952.jpg|Das Frankhaus - gezeichnet von Benno Stoessler August 1952&lt;br /&gt;
Bild:RaggingerFrank2013.jpg|Blick nach dem Abriss des Frankhauses 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fleischhacker===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße 42)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fleischhackerhaus hat als Gasthof eine lange Tradition. Die früheren Besitzer trugen den Namen Wiesinger und später Ragginger.  An der Stelle des dazugehörigen, ehemaligen Stadlmannhauses steht nun eine moderne Fleischhauerei mit Gästezimmern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:FleischhackerHaus1895.jpg|Das Fleischhackerhaus 1895&lt;br /&gt;
Bild:Fleischhacker1940.jpg|Das Fleischhackerhaus 1940&lt;br /&gt;
Bild:Fleischhacker1950.jpg|Das Fleischhackerhaus 1950&lt;br /&gt;
Bild:Ragginger2013.jpg|Das Fleischhackerhaus / Hotel Ragginger 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche und Pfarrhof===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[Pfarrkirche Nußdorf]] ist in einem eigenen Artikel beschrieben. Sie liegt etwas seeseitig von der Ortsmitte und ist vom Friedhof umgeben. Bergseits in westlicher Richtung erstreckt sich der Kirchen-Vorplatz und gegenüber der Bundesstrasse liegt der Pfarrhof.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:NußdorferKirche1940.jpg|Pfarrkirche 1940&lt;br /&gt;
Bild:Kirchenplatz2013.jpg|Kirche mit Kirchenplatz 2013&lt;br /&gt;
Bild:KircheNußdorf.jpg|Pfarrkirche mit Friedhof Ostansicht 2000&lt;br /&gt;
Bild:PfarrhofNußdorf1930.jpg|Pfarrhof 1930&lt;br /&gt;
Bild:PfarrhofNußdorf1946.jpg|Pfarrhof 1946&lt;br /&gt;
Bild:Pfarrhof2013.jpg|Pfarrhof 2013&lt;br /&gt;
Bild: Pfarrer Stadl.jpg|Der Pfarrer Stadl diente der Versorgung von Pfarrer und Haushälterin&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beim Staller oder Schuster===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Seestraße 1)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stallerhaus liegt im Anschluss an die Kirche, ihrem Vorplatz und den Friedhof an der Straße zum See. Später heißen die Besitzer  Schuster und Roither. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:StadlerhausRoither1900.jpg|Das Stallerhaus 1900&lt;br /&gt;
Bild:StadlerhausRoither1900-02.jpg|Das Stallerhaus 1900&lt;br /&gt;
Bild:StadlerhausGäste1902.jpg|Das Stallerhaus 1902&lt;br /&gt;
Bild:Stadlerhaus 1952.jpg|Zeichnung von Benno Stoessler 1952&lt;br /&gt;
Bild:Roither-Schuster2013.jpg|Das Stallerhaus - Roither 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Niedermayrhof===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße 29)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der nördlichen Ortseinfahrt liegt seeseitig der Niedermayrhof.  An den Außenmauern des Wohnstockes sind die Steine frei sichtbar und zeigen, wie die Häuser beim Wiederaufbau nach 1857 mit Steinen vom Gmauret gebaut wurden. Alle anderen Häuser wurden später verputzt&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Niedermayrhof1930.jpg|Niedermayrhof 1930&lt;br /&gt;
Bild:Niedermayrhof 1939.jpg|Niedermayrhof 1939 nach dem Brand von 1937&lt;br /&gt;
Bild:Niedermayr1950.jpg|Niedermayrhof 1950&lt;br /&gt;
Bild:Niedermayrhof mit Leuten 1947w.jpg|Niedermayrhof mit Nachbarn und Hausleuten 1947&lt;br /&gt;
Bild:Niedermayrhof2013-2.jpg|Niedermayrhof 2013&lt;br /&gt;
Bild:Niedermayrhof2013.jpg|Niedermayrhof 2013&lt;br /&gt;
Bild:NiedermayrHäusl2013.jpg|Niedermayr Auszughäusl 2013 - ehemalige Seidenraupenzucht - wurde 2013 abgerissen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Ledererhaus===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Bachgasse 4)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Ledererhaus ist die längste Tradition als Handwerksbetrieb in Nußdorf bekannt. Vermutlich wird bereits ab dem 13. Jahrhundert bis heute auf diesem Standort [[Gerberei|Leder]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Ledererhaus um 1900.jpg|Ledererhaus 1900&lt;br /&gt;
Bild:Gerberei Frank 1930.jpg|Gerberei Frank, später Kölblinger 1930&lt;br /&gt;
Bild:Ledererhaus2013.jpg|Das Ledererhaus 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schuster Justi Haus===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Bachgasse 2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Justihaus war ein altes Holzhaus zwischen Roiderhof und Ledererhaus. Nach dem 2. Weltkrieg war in diesem Haus einige Jahre lang die Schülerausspeisung für die auswärtigen Schüler untergebracht, die nicht zum Mittagessen heimgehen konnten. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:SchusterJustiHaus1900.jpg|Justi Haus 1900&lt;br /&gt;
Bild:Justihaus2013.jpg|Das Justi Haus - Haberl 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Wiesnerhaus===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße 35)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wiesnerhaus befindet sich eine Tischlerei, die in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals vergrößert wurde. Das Wiesnerhaus, das heutige Cafehaus, früher Kurschmied (Tierarzt) und das alte Gemeindehaus, welches 2009 abgerissen wurde, gehörten früher zum Rehrlgut des Karl Schorn. Seine interessante Geschichte siehe unter &amp;quot;Öffentliche Gebäude&amp;quot;. Nach dem Tod von Ludwig Gruber, dem Besitzer des Seitlhofes (Hiaslbauer) gingen auf dem Erbwege erhebliche Grundstücksflächen in den Besitz des Wiesnerhauses über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:WiesnerTischler1930.jpg|Wiesner-Tischler 1930&lt;br /&gt;
Bild:Wiesnerhaus2013.jpg|Wiesnerhaus mit Tischlerei 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Oberdorf===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Oberdorf mit Birkenweg und Steinweg)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Oberdorf wird der vom Schmiedanger bachaufwärts gelegene Teil des Ortes genannt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Nußdorf 1952.jpg|Bremhaus (Auinger/Elter) mit Auszughaus (Gabler), Zeichnung von Benno Stoessler 1952&lt;br /&gt;
Bild:Bremhaus.jpg|Das Bremhaus mit Haus Gabler 2013&lt;br /&gt;
Bild:Ablingerhaus.jpg|Das Ablinger-Schneider Haus 2013, später Schlipfinger, war eine Schneiderei&lt;br /&gt;
Bild:ObermühleLuft.jpg|Luftbild 1958: Haberlhaus, Watzingerhäusl, Weslhäusl, Obermühle, Ablinger-Schneider, dahinter Teil vom Bremhaus &lt;br /&gt;
Bild:Obermühle1950.jpg|Die Obermühle (Auinger), hier 1950, war eine gewerbliche Mühle und später eine Bäckerei&lt;br /&gt;
Bild:ObermühleWinter.jpg|Obermühle im Winter 1943&lt;br /&gt;
Bild:obermühle.jpg|Haus Obermühle Auinger 2013, mit der Wasserturbine für die ehemalige Mühle wird jetzt Strom erzeugt&lt;br /&gt;
Bild:OberdorfHaberl1954.jpg|Zum Haberlhaus, hier 1954, gehörte die weiter bergwärts liegende, 1850 gegründete Tischlerei Haberl&lt;br /&gt;
Bild:Oberdorf.jpg| Das Oberdorf mit dem Haberlhaus 2013&lt;br /&gt;
Bild:Watzinger Haberl.jpg|Watzingerhäusl 2013, dahinter das ehemalige Zimmermeisterhaus später Haberl&lt;br /&gt;
Bild:BaumannOberdorf1950.jpg|Das Baumannhaus 1950&lt;br /&gt;
Bild:Baumannhaus.jpg|Das ehemalige Baumannhaus 2013, später Koblmüller&lt;br /&gt;
Bild:ThallnerhäuslHaberlOberdorf1900.jpg|Das Tallnerhäusl 1900, später die Tischlerei Haberl&lt;br /&gt;
Bild:Haberlwerkstätte.jpg|Auf dem Platz vom ehemaligen Tallnerhäusl steht die Tischlerei Haberl, hier 2013&lt;br /&gt;
Bild:Kiabaumer1970.jpg|Das Kriabamerhaus 1970 – nach wie vor original erhalten, jedoch unbewohnt&lt;br /&gt;
Bild:Kriehbaumerhaus2013.jpg|Das Kriabamerhaus 2013 gehört zur Tischlerei Haberl&lt;br /&gt;
Bild:Heissl-Windhager2013.jpg|Heisslhaus (Nußdorfer)links und Windhagerhaus rechts 2013&lt;br /&gt;
Bild:HeisslWagner1900.jpg|Die Heissl-Werkstatt 1900 – eine Wagnerei in der Werkzeug, Schlitten, Wägen und vieles andere aus Holz hergestellt wurde&lt;br /&gt;
Bild:HeisslWerkstätte2013.jpg|Die Heissl Werkstatt 2013 &lt;br /&gt;
Bild:Hauserbichl2013.jpg|Zum Hauserbichlgut gehört die Pension Rosenauer, hier 2013 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Wastlgut in der Wienerroith===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wienerroith 7)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wienerroith ist ein altes Bauernhaus erhalten geblieben das in Nußdorf einzigartig ist. Die Eltern der derzeitigen Besitzer waren der langjährige Vizebürgermeister Anton Ablinger und seine Frau Oberschulrätin Elisabeth Ablinger. Sie hat Generationen von Nußdorfer Kindern unterrichtet, war jahrzehntelang Organistin und hat den Kirchenchor geleitet. Ihnen verdankt Nußdorf nicht nur viel öffentliches Engagement sondern auch die Erhaltung eines bäuerlichen Baujuwels.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Wastl3.jpg|Eine bäuerliches Baujuwel &lt;br /&gt;
Bild:Wastl1.jpg|Das Wastlhaus von Westen&lt;br /&gt;
Bild:Wastl2.jpg|Das Wastlhaus von Süden&lt;br /&gt;
Bild:WastlTor.jpg|Originales altes Scheunentor mit Holzgelenken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Bäckerhaus===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße 49)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bäckerhaus stand vor 1857 im Dorfzentrum. Seit Generationen wird hier von der Familie Auinger Brot gebacken. Früher wurde zugleich eine kleine Landwirtschaft betrieben. Heute gehört auch ein Kaffeehaus dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:BäckerhausKirche1900.jpg|Das Bäckerhaus 1900 mit der Kirche im Hintergrund&lt;br /&gt;
Bild:Bäckerhaus1906.jpg|Das Bäckerhaus 1906&lt;br /&gt;
Bild:Bäckerhaus1912.jpg|Das Bäckerhaus 1912&lt;br /&gt;
Bild:Bäckerhaus1940.jpg|Das Bäckerhaus 1940&lt;br /&gt;
Bild:Bäckerhaus2013.jpg|Das Bäckerhaus - Auinger 2013&lt;br /&gt;
Bild:Bäckerhaus2013-2.jpg|Das Bäckerhaus - Auinger 2013&lt;br /&gt;
Bild:Hausbau 1922.jpg|Bäckerhäusl beim Bau 1922, zunächst Auszughaus für die Alten, nach 1945 der Friseurladen von Julius Vermes, ein in Nußdorf gebliebener ungarischer Flüchtling  &lt;br /&gt;
Bild:Bäckerhäusl2013.jpg|Das Bäckerhäusl 2013 nach dem Neubau 2011&lt;br /&gt;
Bild:Bäckerbrunnen1936.jpg|Der Bäckerbrunnen 1936&lt;br /&gt;
Bild:Bäckerbrunnen2013.jpg|Der Bäckerbrunnen 2013, blieb als letzter Dorfbrunnen erhalten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Häuser im südlichen Ortsteil===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Schmiedgarten, Gartenweg, Waldweg, Risszaun, Limbergstraße, Am Reitherweg)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Raiffeisenbank2013.jpg|Die Raiffeisenbank Attersee Süd und Privat Banking Attersee 2013&lt;br /&gt;
Bild:Kathihaus2013.jpg|Namensgebend für das Kathihaus - hier 2013 - war die Lehrerin Katharina Roither, Tocher vom Hauserbichlergut &lt;br /&gt;
Bild:Großpointner1934.jpg|Im Großpointnerhaus, hier 1934, war eine Schneiderei, ein Lebensmittelgeschäft und später die Dorfstube Großpointner untergebracht. Walter Großpointner sammelte die Fotografien und Unterlagen für diesen und andere Artikel im AtterWiki&lt;br /&gt;
Bild:Großpointner2013.jpg|Das Großpointnerhaus 2013 - Gasthaus Dorfstube Großpointner&lt;br /&gt;
Bild:Rosenauerhaus2013.jpg|Das Rosenauerhaus 2013 - Wohnhaus und Elektro- und Kühlanlagen-Unternehmen&lt;br /&gt;
Bild:SusihäuslKölblinger1928.jpg|Das Susihäusl, hier 1928, gehörte damals zur Gerberei Kölblinger.&lt;br /&gt;
Bild:Susihäusl2013.jpg|Das Susihäusl 2013&lt;br /&gt;
Bild:Holzbauernhaus1975.jpg|Mit dem Holzbauerhaus, hier vor seinem Abriss 1975, verbinden die Nußdorfer das erste Autobus- und Transportunternehmen der Familie Holzbauer. Später Mikes, heute Haus Mairinger &lt;br /&gt;
Bild:Mairingerhaus2013.jpg|Das Mairingerhaus 2013 - Attersee Exclusiv Immobilienbüro&lt;br /&gt;
Bild:Pettighoferhaus2013.jpg|Das Pettighoferhaus 2013 - eine ehemalige Tischlerei&lt;br /&gt;
Bild:Hufnaglhaus1950.jpg|Das Hufnaglhaus, hier 1950, liegt am Weg nach Limberg und Lichtenbuch. &lt;br /&gt;
Bild:SchneiderRiesszaun1940.jpg|Vom Schneider in Riesszaun, Bild von 1940, ist überliefert, dass das Haus ehemals im Ortszentrum stand und die Familie wegen ihrer evangelischen Religion an den südöstlichen Ortsrand aussiedeln musste. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentliche Gebäude==  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Gemeindeamt Dorfstraße 33)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Huszar_Karoly 1910.jpg|thumb|Karoly Huszar um 1910]]&lt;br /&gt;
Im Haus Nr. 37, dem alten Gemeindeamt, das 2009 abgetragen wurde, kam am 10. September 1882 Joannes Karolus Schorn zur Welt. Sein Vater, Karl Schorn, war Kurschmied (Tierarzt) und besaß das Rehrlgut. Seine Mutter Karolina stammt vom [[Gasthof Maier|Ederfritzen-Wirt]] in [[St. Georgen im Attergau]]. Dieser Joannes Karolus Schorn wurde am 24. November 1919 als Kàroly Huszar zum Ministerpräsidenten von Ungarn angelobt. Er verstarb im Jahr 1941. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Gemeindeamt1928.jpg|Im alten Gemeindeamt, hier 1928, war von 1894 - 2009 auch das Post- und Telegraphenamt untergebracht. &lt;br /&gt;
Bild:GemeindehausAbriss.jpg|Gemeindehaus bei seinem Abriss 2009&lt;br /&gt;
Bild:Gemeindeamt 2013.jpg|Das Gemeindeamt 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Doktorhaus===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Seestraße 2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Doktorhaus war ursprünglich die Volksschule von Nußdorf. Seit 1911 wohnten und ordinierten dort die Nußdorfer Gemeindeärzte, Dr. Lechner, der Vater des akademischen Malers [[Hubert Lechner]], Dr. Resch, Dr. Granzner, Dr. Haase, Dr. Brenner, Dr. Steinhardt. Derzeit wird die Gemeindearztpraxis mit angeschlossener Hausapotheke von Dr. Markus Wenger-Öhn geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Geschichte wurde das Haus wiederholt renoviert und erweitet, in seinem äusseren Erscheinungsbild aber nur wenig verändert. So blieb der ursprüngliche Baustil im Wesentlichen erhalten.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Arzthaus_Volksschule1911.jpg|Bis 1911 Volksschule, danach Arzthaus&lt;br /&gt;
Bild:KriegerdenkmNussd.jpg|Das Doktorhaus von Süden gesehen um 1930&lt;br /&gt;
Bild:Doktorhaus1958.jpg|Das Doktorhaus 1958&lt;br /&gt;
Bild:Doktorhaus 2013.jpg|Das Doktorhaus 2013&lt;br /&gt;
Bild:Doktorhaus2013.jpg|Das Doktorhaus 2013&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Volksschule===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dorfstraße 61)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volksschule wurde 1911 eröffnet und später erweitert und renoviert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:VolksschuleNußdorf1926.jpg|Die Volksschule 1926&lt;br /&gt;
Bild:Volksschule2013.jpg|Volksschule Nußdorf 2013&lt;br /&gt;
Bild:Volksschule2013-2.jpg|Volksschule Nußdorf 2013 - 100 Jahr Jubiläum 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Isolierhäusl===  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Oberdorf)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Isolierhäusl&#039;&#039;&#039;, im Volksmund &#039;&#039;&#039;Krepierhäusl&#039;&#039;&#039; genannt, wurde in früheren Zeiten für die Unterbringung von Menschen mit ansteckenden Krankheiten benützt. Diese Bedauernswerten wurden von der übrigen Bevölkerung isoliert bis sie wieder gesund waren oder verstarben. Es liegt am Waldrand am Nußdorfer Bach und wurde später verkauft und als Wohnhaus genützt.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Isolierhäusl.jpg|Das Isolierhäusl 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kapellen==&lt;br /&gt;
Die Bräukapelle (Donnerkapelle), die Dommerlbauerkapelle, die Ledererkapelle, die Niedermayrkapelle und die Kapelle vom Müller z&#039; Dickau und auch das Fleischhacker Kreuz gehörten zu den jeweiligen Häusern. Sie waren Ziel der Fronleichnams- und Bittprozessionen wurden dazu festlich geschmückt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Bräukapelle1910.jpg|Die Bräukapelle 1910&lt;br /&gt;
Bild:BräuKapelleKinder1950.jpg|Kinder besuchen die Bräukapelle (Donnerkapelle) 1950&lt;br /&gt;
Bild:NiedermayrKapelle1930.jpg|Die Niedermayrkapelle 1930&lt;br /&gt;
Bild:Niedermayrkapelle2013.jpg|Die Niedermayrkapelle 2013&lt;br /&gt;
Bild:FleischhackerKreuz1940.jpg|Das Fleischhacker Kreuz am Weg nach Lichtenbuch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in der Wienerroith==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 wurde von der Goldhaubengruppe Nußdorf ein Bildstock gestiftet. Alljährlich wird dort eine Maiandacht gehalten. Er steht in der Wienerroith, einem Weiler oberhalb Nußdorfs mit einem Panoramaausblick über See und Gebirge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:BildstockGoldh.jpg|Der Bildstock lädt zur stillen Andacht ein&lt;br /&gt;
Bild:BildstockText.jpg|Gewidmet von der Goldhaubengruppe Nußdorf 1995&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Landungsplatz==  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Seestraße)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Landungsplatz kamen die Schiffe ans Ufer. Personen gingen an und von Bord. Die Brief- und Paketpost und andere Waren wurden verladen. Ein kleines Häuschen diente als Warteraum und Magazin. Bei den beliebten Sommerfesten wurden hier von den Bäuerinnen Krapfen gebacken. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:LandungsplatzSchiff1937.jpg|Schiffsanlegestelle 1937&lt;br /&gt;
Bild:Landungsplatz1938.jpg|Schiffsanlegestelle 1938&lt;br /&gt;
Bild:Landungsplatz1941.jpg|Schiffsanlegestelle 1941&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bauliche Gegensätze==&lt;br /&gt;
Mit der Villa von [[Eugen Ransonnet|Eugen Freiherr von Ransonnet]], verbinden die Nußdorfer die Erinnerung an einen Künstler, Denker, Gönner, einen visionären Geist, der die Entwicklung von Nußdorf im positivsten Sinne voraussah und mitbestimmte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Ransonnetvilla1925.jpg|Die [[Villa Ransonnet|Ransonnetvilla]] nach Brand und Wiederaufbau 1929 – im Park stehen Bäume und Pflanzen aus aller Welt &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lager unterhalb des Wieserbauern-Hofes wurde 1938 für den Bau der Reichsautobahn errichtet, diente später dem Reichsarbeitsdienst und der HJ-Wehrertüchtigung. Während des 2. Weltkrieges wurden Kriegsgefangene interniert. Von 1945 bis 1950 wurde es als Flüchtlingslager genützt, in dem bis zu 500 Heimatvertriebene lebten. Seit seinem Abriss 1950 erinnert an dieser Stelle nichts mehr an dieses Stück Nußdorfer Zeitgeschichte über Intoleranz, Rassenwahn, Krieg, Tod und Elend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Lager1938-50.jpg|Arbeiterbaracken 1938 für den Bau der Reichsautobahn&lt;br /&gt;
Bild:LagerNußdorf01.jpg|Flüchtlingslager 1945-1950&lt;br /&gt;
Bild:LagerNußdorf03.jpg|Unterkünfte für Heimatvertriebene&lt;br /&gt;
Bild:LagerNußdorf02.jpg|Flüchtlingskinder im Lager&lt;br /&gt;
Datei:Lager 1949.jpg|Flüchtlingslager im Attergau, Stand Ende 1948&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reith==  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Reith, Uferstraße, Seepoint)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Reith gibt dem Reithergupf seinen Namen, der sich westlich davon erhebt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:SchneiderbauerReith1920.jpg|Das Schneiderbauernhaus 1920, so könnten auch die Nußdorfer Häuser vor dem Brand von 1857 ausgesehen haben&lt;br /&gt;
Bild:SchneiderbauerReith1920-2.jpg|Das Schneiderbauernhaus 1920&lt;br /&gt;
Bild:SchusterReith1920.jpg| Der Hausname „Weber z&#039; Reith“ deutet auf eine Weberei hin, an die sich aber niemand mehr erinnern kann, wohl aber an eine Schusterwerkstätte und eine kleine Landwirtschaft, hier 1920 &lt;br /&gt;
Bild:Reith 1952.jpg|Zeichnung von Benno Stoessler 1952 - Ansicht in Reith&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zell==  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Zell, Feldstraße, Sichtenberg, Drift, Mitterweg)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der evangelischen Schule in Zell, die von 1789 bis 1925 bestand, wurden seinerzeit die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:EvangSchuleZell1920.jpg|Die evangelische Schule 1920&lt;br /&gt;
Bild:FranzlbauerZell1940.jpg|Das Franzlbauernhaus 1940&lt;br /&gt;
Bild:FranzlbauerZell1940-2.jpg|Das Franzlbauernhaus 1940&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die beiden Ortschaften Reith und Zell am Attersee sind in einem Mondseer Codex aus dem 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt: &amp;quot;per fines riute et celle in aterse, 748&amp;quot;. Damit wird bezeugt, dass dieses Gebiet schon bald nach der Völkerwanderung neu besiedelt war. Bei Reith handelt es sich um einen frühen Rodungsnamen, Zell bedeutet eine außerhalb der Klostergemeinschaft (in diesem Fall Mondsee) gelegene Mönchszelle. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dexelbach==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei stattliche Bauernhöfe, der Moar und der Lacher bilden den Ort Dexelbach. Dazu haben sich später einige Privathäuser und zwei Campingplätze gesellt&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:MoarhausDexelbach1920.jpg|Das Moarhaus 1920&lt;br /&gt;
Bild:MoarDexelbach1970.jpg|Das Moarhaus 1970 vor der Erweiterung&lt;br /&gt;
Bild:MoarDexAuszughaus1980.jpg|Das alte Moar-Auszughaus oder Permoserhäusl um 1980&lt;br /&gt;
Bild:LacherhäuslDexelbach1930.jpg|Das Lacherhäusl (Auszughaus) 1930&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Parschallen==  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Am Dachsberg, Ins Hochfeld, Auweg, Holzanger, Bergweg, Am Ufer)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Seeufer von Parschallen stehen eine Reihe von Ferienhäusern bekannter Familien. Unter anderem auch das von Kurt Waldheim und Hans Dichand&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:LeidnerhausParschallen1895.jpg|Der Leidnerhof in Parschallen 1895&lt;br /&gt;
Bild:MostkellerWendlParsch1896.jpg|Der Wendl-Mostkeller 1896&lt;br /&gt;
Bild:WendlParschallen1895.jpg|Wendlhaus 1895, hier urlaubte Viktor Adler und seine Familie &lt;br /&gt;
Bild:WendlhausParschallen1895.jpg|Wendlhaus 1895&lt;br /&gt;
Bild:WendlDroadkastenParsch1896.jpg|Der Wendl-Troadkasten 1896&lt;br /&gt;
Bild:WendlhausParschallen1926.jpg|Wendlhaus 1926, von hier aus machte der ehemalige UN-Generalsekretär und Bundespräsident Kurt Waldheim Nußdorf zu seiner Wahlheimat&lt;br /&gt;
Bild:WendlParschallen1926.jpg|Wendlhaus 1926&lt;br /&gt;
Bild:Hochleckenblick1943.jpg|Das Gasthaus Hochleckenblick 1943 – traditioneller gesellschaftlicher Mittelpunkt von Parschallen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aich==  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Weinbergstraße, Bachweg, Fahrnleiten, Am See, Stockwinkl, Wiedmais, Ramsau, Reiserbauer, Promberg, Aichereben)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Aich liegt bergseits vom See zwischen Parschallen und Stockwinkl und zieht sich über das Reiserbauerngut bis zur Aichereben hinauf. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:ReindlhausAich1922.jpg|Beim Reindl in Aich 1922&lt;br /&gt;
Bild:ReindlhausAich1940.jpg|Das Reindlhaus in Aich 1940&lt;br /&gt;
Bild:Reiserbauer1939.jpg|Zum Reiserbauernhof,hier 1939, zwischen Aich und Aichereben gehört die, später für touristische Zwecke neu renovierte [[Reiserbauer-Mühle]] und der Berimandlstoa. Die steingemauerte Fassade ist erhalten geblieben&lt;br /&gt;
Datei:Reiserbauer, Gemeinde Nußdorf.jpg|Reiserbauer, Gemeinde Nußdorf, Aufnahme 2017&lt;br /&gt;
Datei:IMG 6112 Villa nahe Stockwinkl.JPG| Villa in Stockwinkl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Limberg - Lichtenbuch==  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Dachsteinblick, Unterschwarzenbach, Oberschwarzenbach, Jagermoos, Streit, Geiselstatt)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den traumhaften Ausblick über den Attersee müssen sich die Bauern in Limberg und Schwarzenbach auf steilen Wiesen und Feldern hart verdienen. Lichtenbuch war früher eine eigene Gemeinde&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:SchmeisserLimberg1938.jpg|Beim Schmeißer in Limberg 1938, die Steinfassade ist erhalten geblieben&lt;br /&gt;
Bild:WeißLimberg1936.jpg|Das Weißhaus in Limberg 1936&lt;br /&gt;
Bild:UnterschwarzenbachAuszugh1940.jpg|Ein typisches altes Auszughaus für den Altenteil, hier beim Unterschwarzenbacher 1939 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausmühlen==&lt;br /&gt;
Zu vielen Bauernhöfen gehörten Hausmühlen, die mit einer Ausnahme alle verfielen. Die [[Reiserbauer-Mühle]] wurde von beherzten Freiwilligen unter der Leitung von Walter Großpointner liebevoll renoviert und ist ein beliebtes Wanderziel mit regelmäßigen Vorführungen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:SchwarzenbacherMühle1940.jpg|Die Schwarzenbacher Hausmühle 1940&lt;br /&gt;
Bild:ObereSchwarzenbacherMühle1946.jpg|Die Hausmühle vom Oberen Schwarzenbacher 1946&lt;br /&gt;
Bild:WirslbauernMühle1947.jpg|Die Wirslbauern Hausmühle in Lichtenbuch 1947&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Walter Großpointner, Nußdorf - Heimatgeschichtliche Sammlung &lt;br /&gt;
* Sammlung Gebetsberger, Nußdorf&lt;br /&gt;
* Manfred Hemetsberger, Nußdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernhöfe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Datei:Nu%C3%9Fdorf_Luftbild_1971-3.jpg&amp;diff=56279</id>
		<title>Datei:Nußdorf Luftbild 1971-3.jpg</title>
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		<updated>2024-06-21T13:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: {{Bildbeschreibung|Luftbild Nußdorf 1971|Sammlung Großpointner|}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung|Luftbild Nußdorf 1971|Sammlung Großpointner|}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Datei:Nu%C3%9Fdorf_Luftbild_1971-2.jpg&amp;diff=56278</id>
		<title>Datei:Nußdorf Luftbild 1971-2.jpg</title>
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		<updated>2024-06-21T13:47:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: {{Bildbeschreibung|Luftbild Nußdorf 1971|Sammlung Großpointner|}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung|Luftbild Nußdorf 1971|Sammlung Großpointner|}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Datei:Nu%C3%9Fdorf_Luftbild_1971-1.jpg&amp;diff=56277</id>
		<title>Datei:Nußdorf Luftbild 1971-1.jpg</title>
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		<updated>2024-06-21T13:46:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: {{Bildbeschreibung|Luftbild Nußdorf 1971|Sammlung Großpointner|}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung|Luftbild Nußdorf 1971|Sammlung Großpointner|}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Stimmungsbilder&amp;diff=56190</id>
		<title>Stimmungsbilder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Stimmungsbilder&amp;diff=56190"/>
		<updated>2024-05-30T14:04:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: /* Frühling und Sommer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Regenbogen.JPG|thumb|Regenbogen über dem Attersee im September 2015 von Unterach aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordlicht Nußdorf 10052024 22h30.jpg|mini|Nordlicht am 10.Mai 2024 um 22h39 Nußdorf Richtung Buchberg]]&lt;br /&gt;
Die abwechslungsreiche Landschaft des [[Attergau]]es, die sich von den nördlichen Kalkalpen bis in das Alpenvorland ausbreitet, bringt ungemein reizvolle &#039;&#039;&#039;Stimmungen&#039;&#039;&#039; hervor. Insbesondere das Farbenspiel des [[Attersee (See)|Attersee]]s hinterlässt faszinierende Eindrücke. Mit den folgenden Bildern sollen einige davon in Erinnerung bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich schlummern noch viele Schätze in den Fotoarchiven von AtterWiki-Interessierten. Weitere sehenswerte Perspektiven würden diese Sammlung bereichern und ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bildergalerie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frühling und Sommer==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DexelbSee.JPG|Abendstimmung über dem Attersee von Dexelbach aus&lt;br /&gt;
Datei:MorgenstimmungJuni2016web.jpg|Morgenstimmung über dem Höllengebirge von [[Nußdorf am Attersee|Nußdorf]] aus&lt;br /&gt;
Datei:Abend2015web.JPG|Abendstimmung über dem Schafberg von [[Nußdorf am Attersee|Nußdorf]] aus&lt;br /&gt;
Datei:Egelsee2015.JPG|Spiegelung am Egelsee in [[Unterach am Attersee|Unterach]]&lt;br /&gt;
Datei:StimmungUnterach.JPG|Stimmung über dem Höllengebirge von Unterach aus gesehen&lt;br /&gt;
Datei:Zimnitz-Vulkan.jpg|Die Zimnitz mutet an als würde sie Feuer speien - 18.6.2013/21h15 - Dieses Gewitter mit Murenabgang verwüstete Hallstatt&lt;br /&gt;
Datei:WaldPanorama1.jpg|Blick vom [[Attergauer Aussichtsturm|Aussichtsturm am Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
Datei:S-Kronberg.jpg|Blick von der [[Kronberg-Kapelle|Kronbergkirche]]&lt;br /&gt;
Datei:S-Kronberg2.jpg|Drei einsame Lärchen wachen über dem See&lt;br /&gt;
Datei:S-Pfarrersalettl.jpg|Blick vom Pfarrer Salettl, dem Ziel des [[Wildholzweg Nußdorf|Wildholzweg]]es in Nußdorf&lt;br /&gt;
Datei:SommerWiese.jpg|Eine Sommerwiese am [[Buchberg]]&lt;br /&gt;
Datei:S-Buchberg.JPG|Blick vom [[Buchberg]] nach [[Schörfling am Attersee]]&lt;br /&gt;
Datei:SommerWeg.jpg|Ein Feldweg führt zum See&lt;br /&gt;
Datei:SommerSee3.JPG|Der Attersee postkartenblau&lt;br /&gt;
Datei:WinterSee3.JPG|Farbenspiel im Wasser - eine Referenz an [[Gustav Klimt]]&lt;br /&gt;
Datei:SommerSee1.JPG|Blick nach Süden&lt;br /&gt;
Datei:SommerSee4.jpg|Der See vor der Kulisse des [[Höllengebirge]]s&lt;br /&gt;
Datei:SommerSee5.jpg|Symbiose von Wolken und Wasser&lt;br /&gt;
Datei:SommerSegelsch.JPG|Ein Schiff im Hafen&lt;br /&gt;
Datei:S-Yachtclub.JPG|Leben auf dem Wasser&lt;br /&gt;
Datei:S-AtterseePromenade.JPG|Uferpromenade in [[Attersee am Attersee]]&lt;br /&gt;
Datei:S-AtterseeKirche.jpg|[[Pfarrkirche Attersee|Wallfahrtskirche Maria Attersee]]&lt;br /&gt;
Datei:S-Frühnebel.jpg|Boote im Schatten der Bergkulissen&lt;br /&gt;
Datei:S-abendstimmung.JPG|Die Sonne verabschiedet sich hinter den Reithergupf&lt;br /&gt;
Datei:S-Eisenau.jpg|Am Weg von der Eisenau zum Mondsee&lt;br /&gt;
Datei:Schwan im See.JPG|Schwanensee&lt;br /&gt;
Datei:SchwäneSee2.jpg|alt=Wem schwant etwas ?|Wem schwant etwas ?&lt;br /&gt;
Datei:SchwäneSee.JPG|Schwanenfamilie auf hoher See&lt;br /&gt;
Datei:SchwäneWiese.JPG|Schwanenfamilie im Grünen&lt;br /&gt;
Datei:Regenbogen.JPG|Regenbogen von Unterach aus gesehen - September 2015&lt;br /&gt;
Datei:Regenb-SHollerw-Misling.JPG|Regenbogen von Miesling aus gesehen - Juni 2016&lt;br /&gt;
Datei:S-Regenbogen1.jpg|Ein Regenbogen steigt aus dem Attersee auf&lt;br /&gt;
Datei:S-Regenbogen2.jpg|Farbenspiel nach dem Gewitter&lt;br /&gt;
Datei:S-Regenbogen3.jpg|Ein Regenbogen taucht den [[Golf am Attersee|Golfplatz]] in sein gleißendes Licht&lt;br /&gt;
Datei:S-Regenbogen4.jpg|Regenbogen über dem See von Reith aus gesehen&lt;br /&gt;
Datei:S-Wolkenband.jpg|Der Föhn zieht ein Wolkenband vor das [[Höllengebirge]]&lt;br /&gt;
Datei:S-Höllengeb7.jpg|Brennende Wolken&lt;br /&gt;
Datei:S-Höllengeb8.jpg|Wolkenglühen&lt;br /&gt;
Datei:S-HöllengebRegenbog.jpg|[[Höllengebirge]] nach dem Gewitter&lt;br /&gt;
Datei:S-Höllengeb5.jpg|Abendrot&lt;br /&gt;
Datei:S-Höllengeb6.jpg|Das [[Höllengebirge]] leuchtet zum Abschied&lt;br /&gt;
Datei:Abendstimmung Höllengebirge 220524.jpg|[[Datei:Abendstimmung Höllengebirge 220524.jpg|mini]]Abendstimmung Höllengebirge 22052024&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herbst und Winter==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Höllengeb4.jpg|Herbstnebel&lt;br /&gt;
Datei:SegelnHerbstnebelWeb.jpg|Segeln im Herbstnebel&lt;br /&gt;
Bild:h-HerbstSee.jpg|Herbst am Strand&lt;br /&gt;
Bild:h-Tannenwald.jpg|Herbst im [[Wald|Tannenwald]]&lt;br /&gt;
Bild:h-Tannengipfel.jpg|Tannengipfel zeigen zum Himmel&lt;br /&gt;
Bild:Winterbaum.jpg| Vom Raureif verziert&lt;br /&gt;
Bild:Geiselstatt0219.JPG|Geiselstatt-Streit, Winter 2019 - über 2 Meter hoch Schnee&lt;br /&gt;
Bild:w-Höllengeb2.jpg| Eis und Schnee lassen grüßen&lt;br /&gt;
Bild:WinterSee.jpg|Winterstimmung am See&lt;br /&gt;
Bild:WinterSee2.JPG| Zeit für die Wintervögel&lt;br /&gt;
Bild:WinterSee5.jpg| Blau in Blau&lt;br /&gt;
Bild:Winter1.JPG|Blautöne&lt;br /&gt;
Bild:WinterSee4.jpg|Weg zum Schwänefüttern&lt;br /&gt;
Bild:Winterwald2.JPG|Winterwald Jänner 2017&lt;br /&gt;
Bild:Kristallwelten2017.JPG|Kristallwelten-Rauhreif am Kronberg Jänner 2017&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heimweh an den Attersee==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bild:Attersee-Cayman.jpg|Wegweiser nach [[Nußdorf am Attersee]] auf Cayman Brac (Cayman Islands)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Manfred Hemetsberger, Nußdorf am Attersee&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Geografie und Natur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Datei:Abendstimmung_H%C3%B6llengebirge_220524.jpg&amp;diff=56189</id>
		<title>Datei:Abendstimmung Höllengebirge 220524.jpg</title>
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		<updated>2024-05-30T13:59:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: {{Bildbeschreibung|Höllengebirge 22.05.2024|Anna Hemetsberger|Anna Hemetsberger|}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung|Höllengebirge 22.05.2024|Anna Hemetsberger|Anna Hemetsberger|}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
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		<title>Stimmungsbilder</title>
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		<updated>2024-05-30T13:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: Nordlicht am 10. Mai 2024 22h39 von Nußdorf Richtung Buchberg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Regenbogen.JPG|thumb|Regenbogen über dem Attersee im September 2015 von Unterach aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordlicht Nußdorf 10052024 22h30.jpg|mini|Nordlicht am 10.Mai 2024 um 22h39 Nußdorf Richtung Buchberg]]&lt;br /&gt;
Die abwechslungsreiche Landschaft des [[Attergau]]es, die sich von den nördlichen Kalkalpen bis in das Alpenvorland ausbreitet, bringt ungemein reizvolle &#039;&#039;&#039;Stimmungen&#039;&#039;&#039; hervor. Insbesondere das Farbenspiel des [[Attersee (See)|Attersee]]s hinterlässt faszinierende Eindrücke. Mit den folgenden Bildern sollen einige davon in Erinnerung bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich schlummern noch viele Schätze in den Fotoarchiven von AtterWiki-Interessierten. Weitere sehenswerte Perspektiven würden diese Sammlung bereichern und ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bildergalerie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frühling und Sommer==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:DexelbSee.JPG|Abendstimmung über dem Attersee von Dexelbach aus&lt;br /&gt;
Bild:MorgenstimmungJuni2016web.jpg|Morgenstimmung über dem Höllengebirge von [[Nußdorf am Attersee|Nußdorf]] aus&lt;br /&gt;
Bild:Abend2015web.JPG|Abendstimmung über dem Schafberg von [[Nußdorf am Attersee|Nußdorf]] aus&lt;br /&gt;
Bild:Egelsee2015.JPG|Spiegelung am Egelsee in [[Unterach am Attersee|Unterach]] &lt;br /&gt;
Bild:StimmungUnterach.JPG|Stimmung über dem Höllengebirge von Unterach aus gesehen&lt;br /&gt;
Bild:Zimnitz-Vulkan.jpg|Die Zimnitz mutet an als würde sie Feuer speien - 18.6.2013/21h15 - Dieses Gewitter mit Murenabgang verwüstete Hallstatt&lt;br /&gt;
Bild:WaldPanorama1.jpg| Blick vom [[Attergauer Aussichtsturm|Aussichtsturm am Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
Bild:s-Kronberg.jpg| Blick von der [[Kronberg-Kapelle|Kronbergkirche]]&lt;br /&gt;
Bild:s-Kronberg2.jpg| Drei einsame Lärchen wachen über dem See&lt;br /&gt;
Bild:s-Pfarrersalettl.jpg| Blick vom Pfarrer Salettl, dem Ziel des [[Wildholzweg Nußdorf|Wildholzweg]]es in Nußdorf&lt;br /&gt;
Bild:SommerWiese.jpg| Eine Sommerwiese am [[Buchberg]]&lt;br /&gt;
Bild:s-Buchberg.JPG| Blick vom [[Buchberg]] nach [[Schörfling am Attersee]]&lt;br /&gt;
Bild:SommerWeg.jpg| Ein Feldweg führt zum See&lt;br /&gt;
Bild:SommerSee3.JPG| Der Attersee postkartenblau&lt;br /&gt;
Bild:WinterSee3.JPG| Farbenspiel im Wasser - eine Referenz an [[Gustav Klimt]]&lt;br /&gt;
Bild:SommerSee1.JPG| Blick nach Süden&lt;br /&gt;
Bild:SommerSee4.jpg| Der See vor der Kulisse des [[Höllengebirge]]s&lt;br /&gt;
Bild:SommerSee5.jpg| Symbiose von Wolken und Wasser&lt;br /&gt;
Bild:SommerSegelsch.JPG| Ein Schiff im Hafen&lt;br /&gt;
Bild:s-Yachtclub.JPG| Leben auf dem Wasser&lt;br /&gt;
Bild:s-AtterseePromenade.JPG| Uferpromenade in [[Attersee am Attersee]]&lt;br /&gt;
Bild:s-AtterseeKirche.jpg| [[Pfarrkirche Attersee|Wallfahrtskirche Maria Attersee]]&lt;br /&gt;
Bild:s-Frühnebel.jpg| Boote im Schatten der Bergkulissen&lt;br /&gt;
Bild:s-abendstimmung.JPG| Die Sonne verabschiedet sich hinter den Reithergupf&lt;br /&gt;
Bild:s-Eisenau.jpg| Am Weg von der Eisenau zum Mondsee&lt;br /&gt;
Bild:Schwan im See.JPG| Schwanensee&lt;br /&gt;
Bild:SchwäneSee2.jpg| Wem schwant etwas ?&lt;br /&gt;
Bild:SchwäneSee.JPG| Schwanenfamilie auf hoher See&lt;br /&gt;
Bild:SchwäneWiese.JPG| Schwanenfamilie im Grünen&lt;br /&gt;
Bild:Regenbogen.JPG|Regenbogen von Unterach aus gesehen - September 2015&lt;br /&gt;
Bild:Regenb-SHollerw-Misling.JPG|Regenbogen von Miesling aus gesehen - Juni 2016&lt;br /&gt;
Bild:s-Regenbogen1.jpg| Ein Regenbogen steigt aus dem Attersee auf&lt;br /&gt;
Bild:s-Regenbogen2.jpg| Farbenspiel nach dem Gewitter&lt;br /&gt;
Bild:s-Regenbogen3.jpg| Ein Regenbogen taucht den [[Golf am Attersee|Golfplatz]] in sein gleißendes Licht&lt;br /&gt;
Bild:s-Regenbogen4.jpg| Regenbogen über dem See von Reith aus gesehen&lt;br /&gt;
Bild:s-Wolkenband.jpg| Der Föhn zieht ein Wolkenband vor das [[Höllengebirge]]&lt;br /&gt;
Bild:s-Höllengeb7.jpg| Brennende Wolken&lt;br /&gt;
Bild:s-Höllengeb8.jpg| Wolkenglühen&lt;br /&gt;
Bild:s-HöllengebRegenbog.jpg| [[Höllengebirge]] nach dem Gewitter&lt;br /&gt;
Bild:s-Höllengeb5.jpg| Abendrot&lt;br /&gt;
Bild:s-Höllengeb6.jpg|Das [[Höllengebirge]] leuchtet zum Abschied&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herbst und Winter==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Höllengeb4.jpg|Herbstnebel&lt;br /&gt;
Datei:SegelnHerbstnebelWeb.jpg|Segeln im Herbstnebel&lt;br /&gt;
Bild:h-HerbstSee.jpg|Herbst am Strand&lt;br /&gt;
Bild:h-Tannenwald.jpg|Herbst im [[Wald|Tannenwald]]&lt;br /&gt;
Bild:h-Tannengipfel.jpg|Tannengipfel zeigen zum Himmel&lt;br /&gt;
Bild:Winterbaum.jpg| Vom Raureif verziert&lt;br /&gt;
Bild:Geiselstatt0219.JPG|Geiselstatt-Streit, Winter 2019 - über 2 Meter hoch Schnee&lt;br /&gt;
Bild:w-Höllengeb2.jpg| Eis und Schnee lassen grüßen&lt;br /&gt;
Bild:WinterSee.jpg|Winterstimmung am See&lt;br /&gt;
Bild:WinterSee2.JPG| Zeit für die Wintervögel&lt;br /&gt;
Bild:WinterSee5.jpg| Blau in Blau&lt;br /&gt;
Bild:Winter1.JPG|Blautöne&lt;br /&gt;
Bild:WinterSee4.jpg|Weg zum Schwänefüttern&lt;br /&gt;
Bild:Winterwald2.JPG|Winterwald Jänner 2017&lt;br /&gt;
Bild:Kristallwelten2017.JPG|Kristallwelten-Rauhreif am Kronberg Jänner 2017&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heimweh an den Attersee==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bild:Attersee-Cayman.jpg|Wegweiser nach [[Nußdorf am Attersee]] auf Cayman Brac (Cayman Islands)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Manfred Hemetsberger, Nußdorf am Attersee&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Geografie und Natur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Datei:Nordlicht_Nu%C3%9Fdorf_10052024_22h30.jpg&amp;diff=56187</id>
		<title>Datei:Nordlicht Nußdorf 10052024 22h30.jpg</title>
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		<updated>2024-05-30T13:40:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: {{Bildbeschreibung|Nordlicht 10.05:2024|Anna Hemetsberger|Anna Hemetsberger|}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung|Nordlicht 10.05:2024|Anna Hemetsberger|Anna Hemetsberger|}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Niedermayrs%C3%A4ge&amp;diff=55041</id>
		<title>Niedermayrsäge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Niedermayrs%C3%A4ge&amp;diff=55041"/>
		<updated>2024-01-06T11:00:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HemBetrLuftbild2000.jpg|thumb|Altes Holzhandwerk im touristischen Umfeld]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Niedermayrsäge&#039;&#039;&#039; in [[Nußdorf am Attersee]] wurde 1872 als &amp;quot;Brettersäge&amp;quot; gegründet und im Lauf der Jahrzehnte laufend modernisiert. Eine Alleinstellung in der Region erreichte die Niedermayrsäge 1954 mit der Anschaffung einer Gattersäge für besonders große Baumstämme bis 100 cm Durchmesser. Ab den 1980er Jahren entstand aus dem Sägewerk ein Produktionsbetrieb für Holzgartenmöbeln und Terrasseneinrichtungen, die europaweit verkauft wurden. Nach 2008 entwickelte die Familie Hemetsberger aus dem Betriebsobjekt einen [http://www.gewerbeimmobilie-attersee.at Gewerbepark] mit verschiedenen Produktions-, Ausstellungs- und Lagerräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte und Anfänge ==&lt;br /&gt;
[[Bild:GrabJohannNußdorfer.jpg|thumb|Grabinschrift Johann Nußdorfer]]&lt;br /&gt;
[[Bild:JohannaRaudaschlCooking.jpg|thumb|Johanna Raudaschl]]&lt;br /&gt;
Die Hoftafel, ausgearbeitet von Kons. Hans Plötzeneder, gibt Auskunft über die Geschichte des Niedermayrhofes aus Urbare, Theresianum, Protokollbücher, GHS Traunkirchen, Josefin. Lagebuch KG. Nußdorf/A., Grundbücher, Pfarrmatriken. Weitere Angaben sind im Artikel [[Nußdorfer Erbhöfe]] zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals 1347 als Nidernhof erwähnt, waren folgende Besitzer am Hof:&lt;br /&gt;
*1447 Ulrich Niedermayr&lt;br /&gt;
*1610 Georg Koller mit Barbara&lt;br /&gt;
*1646 Hans Koller mit Susanna&lt;br /&gt;
*1678 Christoph Zach mit Rosina&lt;br /&gt;
*1707 Johann Zach mit Maria&lt;br /&gt;
*1714 Wolfgang Lohninger mit Anna Maria&lt;br /&gt;
*1743 Zacharias Lohninger mit Katharina und in 2. Ehe mit Susanna&lt;br /&gt;
*1776 Mathias Lohninger mit Katharina Wendlin&lt;br /&gt;
*1812 Johann Nußdorfer mit Theresia (Lohninger) und in 2. Ehe mit Anna Maria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabinschrift: „&#039;&#039;Hier ruhet in Gott der allgemein geachtete Johann Nußdorfer gewesener Bauer auf dem Niedermeier Gute allhier No 35, welcher im Jahre 1809 in der großen Schlacht bei Aspern&amp;lt;ref&amp;gt; siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Aspern Schlacht bei Aspern in Wikipedia Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt; unter dem Schutze Gottes im heftigsten Kugelhagel gerettet und erst am 15. März 1858 im 73ten Lebensjahre in Gott selig verschieden ist&#039;&#039;.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war die erste Schlacht, die Napoleon verlor und mit ihr den Ruf der Unbesiegbarkeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Sohn, Johann Nußdorfer meldete am 25. März 1872 bei der K.k. Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck das Gewerbe einer „Brettersäge“ an. Das [[Sägewerk]] wurde am Unterlauf des [[Nußdorfer Bach|Nußdorfer Baches]] (auch Nößlbach oder Nößltalbach genannt) zwischen dem Ortszentrum und dem Attersee, neben einer bestehenden Hausmühle errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Johann Nussdorfer setzten sein Schwiegersohn Johann Georg Hemetsberger (von der Stampfmannsäge in Zell am Attersee) und ab 1933 dessen Sohn Georg Hemetsberger mit seiner Frau [[Johanna Raudaschl|Johanna, geb. Raudaschl,]] den Betrieb fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das 2007 erschienene Buch, &amp;quot;The Sound of Cooking&amp;quot;, 2010 unter dem neuen Titel &amp;quot;DAS TRAPPKOCHBUCH&amp;quot; neu aufgelegt, verbindet die berührende Lebensgeschichte der [[Johanna Raudaschl]] und ihre Zeit als Köchin bei Baron von Trapp in Salzburg mit Kochrezepten von einer - mit den Worten Maria von Trapp&#039;s - gottbegnadeten Köchin. Die Lebensgeschichte der Trapp-Familie erlangte mit dem Film „The Sound of Music“&amp;lt;ref&amp;gt; siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/The_Sound_of_Music „The Sound of Music“ in der Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;  weltweite Bekanntheit und hat für Salzburg nach wie vor eine hohe touristische Bedeutung. Internationale Anerkennung fand &amp;quot;DAS TRAPPKOCHBUCH&amp;quot; beim &amp;quot;World Cookbooks Award 2011&amp;quot; in Paris, wo es von 6000 Nominierungen aus 136 Ländern den 4. Platz erreichte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 2007 leiteten deren Sohn Manfred Hemetsberger und seine Frau Anna die Geschicke der Niedermayrsäge und begannen in den 1980er Jahren mit der Produktion von Gartenmöbeln. Ab 2007 wird das [http://www.gewerbeimmobilie-attersee.at Betriebsobjekt] von der Familie Hemetsberger in Teilflächen an mehrere junge Unternehmer vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserkraft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser des [[Nußdorfer Bach|Nessel- oder Nußdorfer Baches]] wurde an einer Wehr gestaut, floss in Holzrinnen zuerst über das „oberschlächtige“ Wasserrad der Mühle und von dort auf das größere Wasserrad des [[Sägewerk]]es. Diese Leistung reichte gerade aus um ein sogenanntes [[Sägewerk|Augsburgergatter]] anzutreiben. Um das oft sehr spärlich zur Verfügung stehende Wasser zu nützen, wurde Tag und Nacht gesägt. Die „Sagknechte“ schliefen in einer Kammer im hölzernen Sägewerksgebäude und wechselten sich bei der Arbeit ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit um 1938, den Jahren einer weltweiten Wirtschaftskrise, errichtete der Enkel des Gründers, Georg Hemetsberger, eine Turbinenanlage um eine höhere Leistung zu erzielen. Es wurde 16 Höhenmeter oberhalb des Sägewerksgeländes ein betoniertes Staubecken mit 500 Kubikmeter Wasserinhalt errichtet. Von dort führte eine Druckrohrleitung bis zum [[Sägewerk]]. Das Rohr hatte einen Innendurchmesser von 30 cm und war etwa 300 Meter lang. Es war in einem Stück aus Lärchenholz, ähnlich wie ein Fass, gebaut, mit Eisendraht umreift und außen mit Bitumen gestrichen. Nach einer Lebensdauer von etwa 30 Jahren wurde es um 1960 durch Eternitrohre ersetzt. Die Peltonturbine lieferte bei einem Wasserdruck von 1,6 bar, einem Düsendurchmesser von 50 mm und einem Schaufelrad-Durchmesser von einem Meter eine Leistung von 10 PS. Bei wenig Wasserzufluss reichte der Teichinhalt für etwa zwei Stunden Vollbetrieb. Es dauerte oft einen halben Tag lang bis der Teich wieder mit Wasser voll war. Mit dieser Leistung wurde über Transmissionen mit langen Wellen und Lederriemen ein [[Sägewerk|Horizontalgatter]] und ein [[Sägewerk|Vollgatter]] angetrieben. Ab 1985 wurde die Turbinenanlage stillgelegt und durch ein Diesel-Stromaggregat mit 200 KVA Leistung ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau 1948 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Brandlegung durch zwei Jugendliche im Jahr 1948 wurde das [[Sägewerk]] neu errichtet. Die Versicherungssumme reichte gerade aus um einen Elektromotor mit 25 PS zu kaufen.  Die maschinelle Ausstattung waren ein Vollgatter mit 50 cm Stammdurchlass, ein [[Sägewerk|Seitengatter]], zwei Kreissägen und ein Sägenschärfautomat. 1954 wurde ein großes [[Sägewerk|Vollgatter]] angeschafft, mit dem Stämme bis zu einem Meter Durchmesser geschnitten werden konnten. Diese außergewöhnliche Maschine wurde 1913 von der Maschinenfabrik Esterer in Altötting in Bayern gebaut, arbeitete 40 Jahre lang in einem Sägewerk in Bruck-Fusch im Salzburger Pinzgau, weitere 30 Jahre in Nußdorf und tut später seinen Dienst, fast 100-jährig, in einem Sägewerk im Salzburger Tennengau.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzvermarktung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn hatte die Niedermayrsäge, wie viele andere eine sehr begrenzte regionale Bedeutung. Es wurde Bauholz für [[Zimmerei]]en und [[Tischlerei|Tischlerholz]] für Abnehmer in der Umgebung gesägt. Restholz wurde von einem Köhler zu Holzkohle für die örtlichen Schmieden gebrannt. Doch bereits vor 1900 wurde Schnittholz auf dem Wasserweg auf [[Flößerei|Flößen]] bis Wien und Budapest geliefert. Der Bahnausbau erlaubte später Geschäftsverbindungen nach Deutschland. Während des [[Nußdorf im 2. Weltkrieg|zweiten Weltkrieges]] musste viel Holz für Interessen der Reichsverwaltung geliefert werden. Der Wiederaufbau nach dem Krieg löste eine starke Nachfrage aus und das erzeugte Schnittholz wurde über Holzhändler in ganz Europa verschickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: Gatter Kopie.jpg|thumb|Einschnitt von 1 Meter dicken Stämmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lohnschnitt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Esterer-Vollgatter erlaubte das Sägen von Holzstämmen mit einem Durchmesser bis zu 1 Meter. Die üblichen Sägewerke der Umgebung waren auf kleinere Stammgrößen eingerichtet. Die Spezialisierung als Lohnschnittsägewerk für Starkholz war 30 Jahre lang von 1954 bis 1985 die wesentliche Existenzgrundlage der Niedermayrsäge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Rationalisierungsmaßnahmen und den Einbau leistungsfähiger Antriebsmotoren konnte die jährliche Einschnittmenge auf 3000 Festmeter mit nur einer Arbeitskraft (dem Inhaber Manfred Hemetsberger) gesteigert werden. Das war zu dieser Zeit die dreifache Leistung im Vergleich zu den damals modernsten Sägewerken Österreichs mit etwa 1000 fm Einschnitt pro Mitarbeiter und Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gartenmöbel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sägewerk wurde in den 1980er Jahren nach und nach auf die Herstellung von rustikalen Gartenmöbeln umgestellt. Tannenholz aus dem [[Salzkammergut]] ist wegen seiner vorteilhaften Eigenschaften im Außenbereich (leicht, harzfrei, dauerhaft) das bevorzugte Material für die Herstellung der Hemetsberger-Möbel. Die Abnehmer reichen von Nordeuropa bis Israel und vom Burgenland bis in die USA, von Privatkunden über die Gastronomie bis zu den führenden Möbelhandelsketten. Im Kundenkreis befinden sich prominente Namen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerbepark Nußdorf am Attersee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 wird die &#039;&#039;Niedermayrsäge&#039;&#039; als [https://www.gewerbeimmobilie-attersee.at Gewerbepark] in Teilflächen an innovative Unternehmer vermietet. Die derzeitigen Eigentümerinnen, Dr. Margit Hemetsberger und Dr. Ulrike Hemetsberger sind die Ur-ur-Enkelinnen des Gründers Johann Nußdorfer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit befinden sich im Gewerbepark [https://www.stilgrill.at die ST Outdoormöbel OG,] [https://www.tischlerei-tt.at die Tischlerei Thomas Treml,] [https://www.tischlerei-karl.at/ die Tischlerei KARL,] [https://ausgespielt.at/ &amp;gt;ausgespielt&amp;lt; Samuel KARL,] [https://kitchentokeep.com/ kitchen to keep - Küchen][https://www.kreativ-edel.at/ das Messerstudio Werner Pusterhofer,] [http://www.handwerker-bb.at/ der Bauhandwerksbetrieb Belak-Brothers] [https://slaterock.at/ Design mit Stein][https://www.haberltueren.at/ sowie Lagerflächen der Tischlerei Haberl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1920Schnitth.jpg|um 1920&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1940Bach.jpg|um 1930&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1940Rundh.jpg|um 1940&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1950Bach.jpg|um 1950&lt;br /&gt;
Bild:GeorgHemKlotzstämme.jpg|Georg Hemetsberger (links)&lt;br /&gt;
Bild: Gatter04.jpg|Starkholzeinschnitt&lt;br /&gt;
Bild: ManfredHolz Kopie.jpg|Mehrjährige Lufttrocknung&lt;br /&gt;
Bild:Jumbo_01.jpg|Holzlagerung und Manipulation&lt;br /&gt;
Bild:Holzstapel1.jpg|Tannenholz aus der Region&lt;br /&gt;
Bild:Holzstapel2.jpg|Trockenes Möbelholz&lt;br /&gt;
Bild: Werkstätte.jpg|Werkstätte für Gartenmöbel&lt;br /&gt;
Bild:CNC_01.jpg|CNC-Fertigung von Möbelteilen&lt;br /&gt;
Bild:Baumscheibe.jpg|Jeder Tisch erzählt aus Jahrhunderten&lt;br /&gt;
Bild:walgarnsee.jpg|Kollektion Waldheimat&lt;br /&gt;
Bild:Landhaus.jpg|Kollektion Landhaus&lt;br /&gt;
Bild:BaronGarnOrigMit.jpg|Kollektion Baron&lt;br /&gt;
Bild:Gastgarten.jpg|Gastgarten&lt;br /&gt;
Bild:Gaststube.jpg|Gaststube&lt;br /&gt;
Bild:abessogarn Kopie.jpg|Kollektion Abesso&lt;br /&gt;
Bild:margeriten.jpg|Kollektion Ransonnet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
*[http://maps.doris.at/?x=14558&amp;amp;y=304757&amp;amp;zoom=6&amp;amp;layer=ortho&amp;amp;marker_x=14533&amp;amp;marker_y=304823 Niedermayrsäge auf der DORIS-Landkarte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks und Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Manfred Hemetsberger|Manfred Hemetsberger]], Nußdorf am Attersee&lt;br /&gt;
* Konsulent Hans Plötzeneder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzverarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haustafeln in Nußdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Niedermayrs%C3%A4ge&amp;diff=55040</id>
		<title>Niedermayrsäge</title>
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		<updated>2024-01-06T10:43:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HemBetrLuftbild2000.jpg|thumb|Altes Holzhandwerk im touristischen Umfeld]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Niedermayrsäge&#039;&#039;&#039; in [[Nußdorf am Attersee]] wurde 1872 als &amp;quot;Brettersäge&amp;quot; gegründet und im Lauf der Jahrzehnte laufend modernisiert. Eine Alleinstellung in der Region erreichte die Niedermayrsäge 1954 mit der Anschaffung einer Gattersäge für besonders große Baumstämme bis 100 cm Durchmesser.   Ab den 1980er Jahren erfolgte eine Umstellung auf die Erzeugung von Holzgartenmöbeln. Nach 2008 wurde das Betriebsobjekt in Mietflächen aufgeteilt. Derzeit sind im [http://www.gewerbeimmobilie-attersee.at Gewerbepark] eine [http://www.zimmerei-seiringer.at Zimmerei] ein [http://www.handwerker-bb.at/ Bauhandwerksbetrieb], ein [https://www.kreativ-edel.at/ Messerstudio], eine [https://ausgespielt.at/ Tischlerei] und verschiedene Lagerräume eingemietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte und Anfänge ==&lt;br /&gt;
[[Bild:GrabJohannNußdorfer.jpg|thumb|Grabinschrift Johann Nußdorfer]]&lt;br /&gt;
[[Bild:JohannaRaudaschlCooking.jpg|thumb|Johanna Raudaschl]]&lt;br /&gt;
Die Hoftafel, ausgearbeitet von Kons. Hans Plötzeneder, gibt Auskunft über die Geschichte des Niedermayrhofes aus Urbare, Theresianum, Protokollbücher, GHS Traunkirchen, Josefin. Lagebuch KG. Nußdorf/A., Grundbücher, Pfarrmatriken. Weitere Angaben sind im Artikel [[Nußdorfer Erbhöfe]] zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals 1347 als Nidernhof erwähnt, waren folgende Besitzer am Hof:&lt;br /&gt;
*1447 Ulrich Niedermayr&lt;br /&gt;
*1610 Georg Koller mit Barbara&lt;br /&gt;
*1646 Hans Koller mit Susanna&lt;br /&gt;
*1678 Christoph Zach mit Rosina&lt;br /&gt;
*1707 Johann Zach mit Maria&lt;br /&gt;
*1714 Wolfgang Lohninger mit Anna Maria&lt;br /&gt;
*1743 Zacharias Lohninger mit Katharina und in 2. Ehe mit Susanna&lt;br /&gt;
*1776 Mathias Lohninger mit Katharina Wendlin&lt;br /&gt;
*1812 Johann Nußdorfer mit Theresia (Lohninger) und in 2. Ehe mit Anna Maria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabinschrift: „&#039;&#039;Hier ruhet in Gott der allgemein geachtete Johann Nußdorfer gewesener Bauer auf dem Niedermeier Gute allhier No 35, welcher im Jahre 1809 in der großen Schlacht bei Aspern&amp;lt;ref&amp;gt; siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Aspern Schlacht bei Aspern in Wikipedia Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt; unter dem Schutze Gottes im heftigsten Kugelhagel gerettet und erst am 15. März 1858 im 73ten Lebensjahre in Gott selig verschieden ist&#039;&#039;.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war die erste Schlacht, die Napoleon verlor und mit ihr den Ruf der Unbesiegbarkeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Sohn, Johann Nußdorfer meldete am 25. März 1872 bei der K.k. Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck das Gewerbe einer „Brettersäge“ an. Das [[Sägewerk]] wurde am Unterlauf des [[Nußdorfer Bach|Nußdorfer Baches]] (auch Nößlbach oder Nößltalbach genannt) zwischen dem Ortszentrum und dem Attersee, neben einer bestehenden Hausmühle errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Johann Nussdorfer setzten sein Schwiegersohn Johann Georg Hemetsberger (von der Stampfmannsäge in Zell am Attersee) und ab 1933 dessen Sohn Georg Hemetsberger mit seiner Frau [[Johanna Raudaschl|Johanna, geb. Raudaschl,]] den Betrieb fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das 2007 erschienene Buch, &amp;quot;The Sound of Cooking&amp;quot;, 2010 unter dem neuen Titel &amp;quot;DAS TRAPPKOCHBUCH&amp;quot; neu aufgelegt, verbindet die berührende Lebensgeschichte der [[Johanna Raudaschl]] und ihre Zeit als Köchin bei Baron von Trapp in Salzburg mit Kochrezepten von einer - mit den Worten Maria von Trapp&#039;s - gottbegnadeten Köchin. Die Lebensgeschichte der Trapp-Familie erlangte mit dem Film „The Sound of Music“&amp;lt;ref&amp;gt; siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/The_Sound_of_Music „The Sound of Music“ in der Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;  weltweite Bekanntheit und hat für Salzburg nach wie vor eine hohe touristische Bedeutung. Internationale Anerkennung fand &amp;quot;DAS TRAPPKOCHBUCH&amp;quot; beim &amp;quot;World Cookbooks Award 2011&amp;quot; in Paris, wo es von 6000 Nominierungen aus 136 Ländern den 4. Platz erreichte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 2007 leiteten deren Sohn Manfred Hemetsberger und seine Frau Anna die Geschicke der Niedermayrsäge und begannen in den 1980er Jahren mit der Produktion von Gartenmöbeln. Ab 2007 wird das [http://www.gewerbeimmobilie-attersee.at Betriebsobjekt] von der Familie Hemetsberger in Teilflächen an mehrere junge Unternehmer vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserkraft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser des [[Nußdorfer Bach|Nessel- oder Nußdorfer Baches]] wurde an einer Wehr gestaut, floss in Holzrinnen zuerst über das „oberschlächtige“ Wasserrad der Mühle und von dort auf das größere Wasserrad des [[Sägewerk]]es. Diese Leistung reichte gerade aus um ein sogenanntes [[Sägewerk|Augsburgergatter]] anzutreiben. Um das oft sehr spärlich zur Verfügung stehende Wasser zu nützen, wurde Tag und Nacht gesägt. Die „Sagknechte“ schliefen in einer Kammer im hölzernen Sägewerksgebäude und wechselten sich bei der Arbeit ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit um 1938, den Jahren einer weltweiten Wirtschaftskrise, errichtete der Enkel des Gründers, Georg Hemetsberger, eine Turbinenanlage um eine höhere Leistung zu erzielen. Es wurde 16 Höhenmeter oberhalb des Sägewerksgeländes ein betoniertes Staubecken mit 500 Kubikmeter Wasserinhalt errichtet. Von dort führte eine Druckrohrleitung bis zum [[Sägewerk]]. Das Rohr hatte einen Innendurchmesser von 30 cm und war etwa 300 Meter lang. Es war in einem Stück aus Lärchenholz, ähnlich wie ein Fass, gebaut, mit Eisendraht umreift und außen mit Bitumen gestrichen. Nach einer Lebensdauer von etwa 30 Jahren wurde es um 1960 durch Eternitrohre ersetzt. Die Peltonturbine lieferte bei einem Wasserdruck von 1,6 bar, einem Düsendurchmesser von 50 mm und einem Schaufelrad-Durchmesser von einem Meter eine Leistung von 10 PS. Bei wenig Wasserzufluss reichte der Teichinhalt für etwa zwei Stunden Vollbetrieb. Es dauerte oft einen halben Tag lang bis der Teich wieder mit Wasser voll war. Mit dieser Leistung wurde über Transmissionen mit langen Wellen und Lederriemen ein [[Sägewerk|Horizontalgatter]] und ein [[Sägewerk|Vollgatter]] angetrieben. Ab 1985 wurde die Turbinenanlage stillgelegt und durch ein Diesel-Stromaggregat mit 200 KVA Leistung ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau 1948 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Brandlegung durch zwei Jugendliche im Jahr 1948 wurde das [[Sägewerk]] neu errichtet. Die Versicherungssumme reichte gerade aus um einen Elektromotor mit 25 PS zu kaufen.  Die maschinelle Ausstattung waren ein Vollgatter mit 50 cm Stammdurchlass, ein [[Sägewerk|Seitengatter]], zwei Kreissägen und ein Sägenschärfautomat. 1954 wurde ein großes [[Sägewerk|Vollgatter]] angeschafft, mit dem Stämme bis zu einem Meter Durchmesser geschnitten werden konnten. Diese außergewöhnliche Maschine wurde 1913 von der Maschinenfabrik Esterer in Altötting in Bayern gebaut, arbeitete 40 Jahre lang in einem Sägewerk in Bruck-Fusch im Salzburger Pinzgau, weitere 30 Jahre in Nußdorf und tut später seinen Dienst, fast 100-jährig, in einem Sägewerk im Salzburger Tennengau.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzvermarktung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn hatte die Niedermayrsäge, wie viele andere eine sehr begrenzte regionale Bedeutung. Es wurde Bauholz für [[Zimmerei]]en und [[Tischlerei|Tischlerholz]] für Abnehmer in der Umgebung gesägt. Restholz wurde von einem Köhler zu Holzkohle für die örtlichen Schmieden gebrannt. Doch bereits vor 1900 wurde Schnittholz auf dem Wasserweg auf [[Flößerei|Flößen]] bis Wien und Budapest geliefert. Der Bahnausbau erlaubte später Geschäftsverbindungen nach Deutschland. Während des [[Nußdorf im 2. Weltkrieg|zweiten Weltkrieges]] musste viel Holz für Interessen der Reichsverwaltung geliefert werden. Der Wiederaufbau nach dem Krieg löste eine starke Nachfrage aus und das erzeugte Schnittholz wurde über Holzhändler in ganz Europa verschickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: Gatter Kopie.jpg|thumb|Einschnitt von 1 Meter dicken Stämmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lohnschnitt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Esterer-Vollgatter erlaubte das Sägen von Holzstämmen mit einem Durchmesser bis zu 1 Meter. Die üblichen Sägewerke der Umgebung waren auf kleinere Stammgrößen eingerichtet. Die Spezialisierung als Lohnschnittsägewerk für Starkholz war 30 Jahre lang von 1954 bis 1985 die wesentliche Existenzgrundlage der Niedermayrsäge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Rationalisierungsmaßnahmen und den Einbau leistungsfähiger Antriebsmotoren konnte die jährliche Einschnittmenge auf 3000 Festmeter mit nur einer Arbeitskraft (dem Inhaber Manfred Hemetsberger) gesteigert werden. Das war zu dieser Zeit die dreifache Leistung im Vergleich zu den damals modernsten Sägewerken Österreichs mit etwa 1000 fm Einschnitt pro Mitarbeiter und Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gartenmöbel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sägewerk wurde in den 1980er Jahren nach und nach auf die Herstellung von rustikalen Gartenmöbeln umgestellt. Tannenholz aus dem [[Salzkammergut]] ist wegen seiner vorteilhaften Eigenschaften im Außenbereich (leicht, harzfrei, dauerhaft) das bevorzugte Material für die Herstellung der Hemetsberger-Möbel. Die Abnehmer reichen von Nordeuropa bis Israel und vom Burgenland bis in die USA, von Privatkunden über die Gastronomie bis zu den führenden Möbelhandelsketten. Im Kundenkreis befinden sich prominente Namen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerbepark Nußdorf am Attersee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 wird die &#039;&#039;Niedermayrsäge&#039;&#039; als [https://www.gewerbeimmobilie-attersee.at Gewerbepark] in Teilflächen an innovative Unternehmer vermietet. Die derzeitigen Eigentümerinnen, Dr. Margit Hemetsberger und Dr. Ulrike Hemetsberger sind die Ur-ur-Enkelinnen des Gründers Johann Nußdorfer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit befinden sich im Gewerbepark [https://www.stilgrill.at die ST Outdoormöbel OG,] [https://www.tischlerei-tt.at die Tischlerei Thomas Treml,] [https://www.tischlerei-karl.at/ die Tischlerei KARL,] [https://ausgespielt.at/ &amp;gt;ausgespielt&amp;lt; Samuel KARL,] [https://kitchentokeep.com/ kitchen to keep - Küchen][https://www.kreativ-edel.at/ das Messerstudio Werner Pusterhofer,] [http://www.handwerker-bb.at/ der Bauhandwerksbetrieb Belak-Brothers] [https://slaterock.at/ Design mit Stein][https://www.haberltueren.at/ sowie Lagerflächen der Tischlerei Haberl].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1920Schnitth.jpg|um 1920&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1940Bach.jpg|um 1930&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1940Rundh.jpg|um 1940&lt;br /&gt;
Bild:NiedSäge1950Bach.jpg|um 1950&lt;br /&gt;
Bild:GeorgHemKlotzstämme.jpg|Georg Hemetsberger (links)&lt;br /&gt;
Bild: Gatter04.jpg|Starkholzeinschnitt&lt;br /&gt;
Bild: ManfredHolz Kopie.jpg|Mehrjährige Lufttrocknung&lt;br /&gt;
Bild:Jumbo_01.jpg|Holzlagerung und Manipulation&lt;br /&gt;
Bild:Holzstapel1.jpg|Tannenholz aus der Region&lt;br /&gt;
Bild:Holzstapel2.jpg|Trockenes Möbelholz&lt;br /&gt;
Bild: Werkstätte.jpg|Werkstätte für Gartenmöbel&lt;br /&gt;
Bild:CNC_01.jpg|CNC-Fertigung von Möbelteilen&lt;br /&gt;
Bild:Baumscheibe.jpg|Jeder Tisch erzählt aus Jahrhunderten&lt;br /&gt;
Bild:walgarnsee.jpg|Kollektion Waldheimat&lt;br /&gt;
Bild:Landhaus.jpg|Kollektion Landhaus&lt;br /&gt;
Bild:BaronGarnOrigMit.jpg|Kollektion Baron&lt;br /&gt;
Bild:Gastgarten.jpg|Gastgarten&lt;br /&gt;
Bild:Gaststube.jpg|Gaststube&lt;br /&gt;
Bild:abessogarn Kopie.jpg|Kollektion Abesso&lt;br /&gt;
Bild:margeriten.jpg|Kollektion Ransonnet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
*[http://maps.doris.at/?x=14558&amp;amp;y=304757&amp;amp;zoom=6&amp;amp;layer=ortho&amp;amp;marker_x=14533&amp;amp;marker_y=304823 Niedermayrsäge auf der DORIS-Landkarte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks und Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Manfred Hemetsberger|Manfred Hemetsberger]], Nußdorf am Attersee&lt;br /&gt;
* Konsulent Hans Plötzeneder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzverarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haustafeln in Nußdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee&amp;diff=55039</id>
		<title>Nußdorf am Attersee</title>
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		<updated>2024-01-06T10:10:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manfred Hemetsberger: /* Beispiele einiger Gewerbebetriebe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Gemeindeübersicht|Nußdorf am Attersee|Nußdorf v ReithergupfWeb.jpg|MiniMapNussdorf.png|WappenNussdorf.jpg|www.nussdorf.ooe.gv.at|Vöcklabruck (VB)|Vöcklabruck (früher Frankenmarkt)|Lichtenbuch, Nußdorf|27,3|1130 (2022)|500|+437666|4865|47° 53′ 0″ N, 13° 31′ 29″ O|41718|Dorfstraße 33&amp;lt;br&amp;gt;4865 Nußdorf|Ing. Josef Mayrhauser (ÖVP)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Gemeinde Nußdorf am Attersee&#039;&#039;&#039; liegt am westlichen Ufer des [[Attersee (See)|Attersees]]. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,2 km, von West nach Ost 6,3 km.  44,3 % der Fläche sind bewaldet, 23,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
===Ortschaften ===&lt;br /&gt;
{{Ortschaften der Gemeinde Nußdorf}}&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
An die Gemeinde Nußdorf  grenzen die Gemeinden [[Attersee am Attersee]], [[Weyregg am Attersee|Weyregg]], [[Steinbach am Attersee|Steinbach]],  [[Unterach am Attersee|Unterach]],  [[Straß im Attergau|Straß]], und Oberwang. Die Grenzen zu Weyregg und Steinbach liegen in der Mitte des Attersees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NußdorfLuftbild2004Web.jpg|thumb|Luftbild von Nußdorf 2004]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nussdorf.jpg|thumb|Blick von der Sonnleithen über Nußdorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nußdorf v Reithergupf süd Web.jpg|thumb|Blick vom Reithergupf in Richtung Reith, Dexelbach, Parschallen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Atterseeblick v. Nußdorf PICT0009.jpg|thumb|Atterseeblick von Nußdorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panoramabild Nußdorf am Attersee.JPG|thumb|Panoramabild Nußdorf am Attersee (Ansicht von Südosten über den See hinweg)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panoramabild Attersee Westuferseite.JPG|thumb|Gemeindegebiet von Nußdorf am Attersee, Ostansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PanoramaAichereben Web.JPG|thumb|Panorama von Aichereben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen datieren die ältesten Funde menschlicher Ansiedlungen am Attersee, von denen auch in Nußdorf Reste gefunden wurden, auf die Zeit um 3770 v.Chr. Die [[Pfahlbauten]] haben im Alpenbereich eine so hohe Bedeutung, dass sie im Juni 2011 in den Status eines UNESCO-Welterbes erhoben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit der Kelten ab etwa 600 bis 400 v.Chr. konnte durch Ausgrabungen im Attergau nachgewiesen werden. Um 180 v. Chr. gründeten mehrere Keltenstämme, mit ihnen auch die Alaunen und Saevaken, die im Gebiet um  Salzburg und Oberösterreich siedelten, das Königreich Noricum, das unter Kaiser Augustus (27 v. Chr. - 14 n. Chr.) von römischen Legionen besetzt wurde. Alte Mauerreste im Ortsteil Gmauredt, Schindergrube genannt, stammten vermutlich aus der Römerzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 375 setzte die Völkerwanderung ein, mit der es zur größten Umwälzung in Europa kam. Ab etwa 600 n. Chr. erfolgte die Besiedlung durch die Baiern. Ein in den 1950er Jahren in Nußdorf gefundenes Frauenskelett aus der Zeit der bairischen Besiedelung befindet sich heute im Stadtmuseum Wels. Dass das Gemeindegebiet schon bald nach der Völkerwanderung neu besiedelt war, bezeugt die frühe urkundliche Erwähnung der beiden Ortschaften Zell und Reith (&amp;quot;per fines riute et celle in aterse&amp;quot;, 748) in einem Mondseer Codex aus dem 12. Jahrhundert. Bei Reith handelt es sich um einen frühen Rodungsnamen, Zell bedeutet eine außerhalb der Klostergemeinschaft (in diesem Fall Mondsee) gelegene Mönchszelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer agilolfingischen Schenkungsurkunde aus dem 6. Jahrhundert wird die Hofmark Nußdorf erstmals erwähnt. Die Höfe gehörten schon vor der ersten Jahrtausendwende zum Benediktinerinnen-Kloster Nonnberg in Salzburg. Als in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts durch die Grafen von Raschenburg-Reichenhall das Frauenkloster Traunkirchen gegründet wurde, hatte dieses Kloster, neben dem [[Kloster Mondsee]], das schon im 10. Jahrhundert in Zell am Attersee – Zelle – mit Rodungstätigkeiten begonnen hatte, auch in der Nußdorfer Gegend Grundbesitz. Eine urkundliche Erwähnung von 1190 lautet auf  &amp;quot;Nisdorf&amp;quot;, alle späteren Belege verzeichnen jedoch die heutige Lautgestalt &amp;quot;Nußdorf&amp;quot;. Zins- und Robot-Leistungen waren lange Zeit an das Nonnenkloster Traunkirchen (1020 gegründet, 1573 aufgehoben) zu entrichten. Geringe Freiheiten hatten sich im 14. Jahrhundert vier Bauerngüter, der Nidernhof, der Kollerhof, der Seitlhof und der Mitterhof, erkämpft. Gegen Ende des Mittelalters, als der Siedlungsraum und die landwirtschaftlich nutzbare Fläche knapp wurden, entstanden durch Rodung neue Ortschaften im bergigen Hinterland (z.B. Wienerroith, urkundlich 1325 als &amp;quot;Winderreut&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarre Nußdorf geht mindestens in das 14. Jahrhundert zurück. In der Reformationszeit wird die Pfarre aufgelöst und später von den Jesuiten von Traunkirchen aus als Predigerkirche betreut. Über 200 Jahre war Nußdorf keine katholische Pfarre. Unter Joseph II. wurde Nußdorf 1783 wieder als Pfarre eingerichtet. Die Zahl der Protestanten war trotz Gegenreformation wegen der einschichtigen Lage sehr hoch und ist es mit etwa 12% auch heute noch (Österreichdurchschnitt 5,5%). Nach der Gewährung der Religionsfreiheit (Toleranzpatent 1781) bauten dreißig evangelische Familien eine eigene Schule in Zell am Attersee, die von 1789 bis 1925 bestand. In dieser &amp;quot;Konfessionsschule&amp;quot; wurden seinerzeit die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet. Sie gehörte damit zu den ältesten Privatschulen Oberösterreichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Gerberei]] am Nußdorferbach wurde bereits 1450 urkundlich erwähnt, dürfte aber vermutlich bereits seit etwa 1200 bestehen. Entlang der [[Nußdorfer Bach|Bachläufe]] entstanden einige Mühlen und [[Holzverarbeitung|Sägen]]. [[Wald]] und [[Holz]] hatten schon früh Bedeutung, insbesondere als [[Forstwirtschaft|Brennholzlieferant]] zur Salzversiedung im inneren Salzkammergut. Im 19. Jahrhundert wurde von den örtlichen [[Sägewerk|Sägen]] bereits Sägeholz auf dem Wasserweg bis Wien und Budapest geliefert. Ein Beispiel für das Werden und Vergehen einer &amp;quot;Brettersäge&amp;quot; ist die [[Niedermayrsäge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brandkatastrophe zerstörte 1857 im Ortskern von Nußdorf 14 Häuser. Auch der Pfarrhof und das wertvolle Pfarrarchiv wurden ein Raub der Flammen. Das im Privatbesitz des Kollerhofes erhalten gebliebene [[Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895]] ist eines der wenigen Zeitdokumente und gibt Aufschluss über das bäuerliche Leben dieser Zeit. Das [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]], die [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] und die [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] werden in eigenen AtterWiki-Beiträgen beschrieben. Die Grundlagen für diese Aufarbeitung hat der Nußdorfer Walter Großpointner mit seiner Sammlung alter Fotografien und Zeitdokumente geschaffen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Sommergäste nach Nußdorf, und in der Folgezeit entstanden einige Villenbauten am See. Zu erwähnen sind hier die Latzel-Villa, die bei einem späteren Umbau den klassizistischen Schlosscharakter erhielt, sowie die [[Villa Ransonnet|Ransonnet-Villa]], welche 1873 von [[Eugen Ransonnet|Eugen Freiherr von Ransonnet-Villez]] (1838–1926) erbaut wurde. Die Tochter des Freiherrn, Eugenie, vermachte den Besitz der Diözese Linz als Erholungsheim des Priesterseminars. Nach gründlichen Adaptierungen wird es als Seminarhotel &amp;quot;Grafengut&amp;quot; genützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Artikeln [[Nußdorf im 1. Weltkrieg]] und [[Nußdorf im 2. Weltkrieg]] wird versucht anhand alter Fotografien die Zeit um die beiden Weltkriege darzustellen. Der Artikel [[Nußdorf - Notquartier und Aufbruch]] schildert einen ungewöhnlichen Aspekt des Nußdorfer Fremdenverkehrs als die Ferienwohnungen und auch das Barackenlager unterhalb des Wieserbauernhofes als Notquartiere dienen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com/ digitalen Nußdorfer Heimatbuch] sind die verschiedenen Kapitel in PDF-Dateien gegliedert, welche einzeln aufgerufen, aus dem Internet geladen, gespeichert und auch ausgedruckt werden können. Die geschichtlichen Themen werden ergänzt mit aktuellen Hinweisen auf Museen, Ausstellungen, Pavillons, Themenwegen und vielen weiteren Zeugnissen aus der Vergangenheit, welche Einheimische und Gäste zum Besuch einladen. Darüber hinaus wird auf vielfältige Kulturveranstaltungen aufmerksam gemacht. Auf diese Weise dient das digitale Heimatbuch auch als Medium für Freizeitaktivitäten, als Kulturführer und als Marketinginstrument für den Tourismus. Mehrere Vereine mit vielen ehrenamtlichen Mitgliedern bemühen sich um die Aufbereitung und Wissensvermittlung der faszinierenden Geschichte des Attergaus. Die intensive Zusammenarbeit mit international renommierten Experten und universitären Einrichtungen garantiert höchstes wissenschaftliches Niveau. Dieses [https://heimatbuch-nussdorf.jimdofree.com/ „e &amp;gt;heimat&amp;lt; book] versucht diese Bemühungen zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Attergau]]&lt;br /&gt;
*[[Landgraben]]&lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:WappenNussdorf.jpg|thumb| Wappen]]&lt;br /&gt;
Die Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 23. März 1982 festgesetzten Gemeindefarben erfolgte durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 7. Juni 1982. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau eine erniedrigte, silberne Wellenleiste, darauf ein silbernes Segelboot mit goldenem Rumpf; im Schildfuß eine goldene, liegende Walnuß. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Blau. Segelboot und Welle charakterisieren die Lage und den Wassersport am Attersee, die Walnuss spielt auf den bereits um das Jahr 1190 nachweisbaren Ortsnamen an. - Entwurf des Wappens: Herbert Erich Baumert, Linz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindeorgane ===&lt;br /&gt;
Seit der Landtagswahl am 26.9.2021 ist die ÖVP mit 10 und die FPÖ mit 3 Mandataren im Gemeinderat vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindevorstand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mayrhauser Josef, Ing. (Bürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hammerl Herbert (Vizebürgermeister, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Claudia Mag. (Gemeindevorstand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinderatsmitglieder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kletzl Ingrid (Gemeindevorstand, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebetsberger Julia, Mag. (FH) (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wider Katharina (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häupl Heinrich, Mag. Dr. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesinger Alexander (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperr Stefan (Gemeinderat, ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neubacher Franz, Ing. (Gemeinderat, ÖVP) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reyer Alois (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roither Andreas (Gemeinderat FPÖ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendl Manfred (Gemeinderat, FPÖ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Nicht als offizielle Partnergemeinde, jedoch durch langjährige freundschaftlichen Beziehungen und gegenseitige Besuche der Musikkapellen, wird der Kontakt zu Nussdorf am Bodensee gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Versorgung ==&lt;br /&gt;
[[Autobahn]]:&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
* A 1 (Westautobahn) Wien – Salzburg. Anschlussstelle Exit 235: St. Georgen im Attergau, Entfernung 6 Kilometer &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesstraßen: &lt;br /&gt;
* B 151 Attersee Straße von Timelkam (B 1) über Seewalchen, Attersee und Unterach nach Mondsee.&lt;br /&gt;
Gemeindestraßen nach Oberwang, Limberg, Dachsteinblick, Reith, Aich, Aichereben, Wienerroith, Dickau&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ortschaftswege, Güterwege, Forststraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserversorgung===&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung erfolgt durch öffentliche  Trinkwasseranlagen der Gemeinde und durch eine Wassergenossenschaft in Stockwinkl. Daneben gibt es einige private Wasserversorgungseinrichtungen für Privathäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entsorgungseinrichtungen===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Nußdorf verfügt über ein öffentliches Kanalnetz. Bis auf wenige Einzelobjekte ist das gesamte Gemeindegebiet erschlossen. Die Abwässer werden in das Ringleitungssystem des Reinhaltungsverbandes Attersee, mit der Kläranlage in Lenzing, eingeleitet. Hausmüll, Altpapier und Kunststoffverpackungen können durch ein regelmäßiges Abholsystem entsorgt werden. An mehreren Stellen der Gemeinde befinden sich Altglascontainer. Am Bauhof der Gemeinde steht eine Entsorgungsmöglichkeit für Baum und Strauchschnitt, in Oberwang eine Kompostieranlage für Grünschnitt und in St. Georgen ein großes Abfallsammelzentrum zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wegekreuz in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|px300|Wegkreuz oberhalb von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail.jpg|thumb|Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Musikpavillon in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Musikpavillon in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Bevölkerung bekennt sich zur römisch-katholischen Religion. Die Pfarre wird gemeinsam mit anderen Pfarren seelsorglich betreut. Die religiösen Feste werden traditionell mit großer Anteilnahme der Bevölkerung begangen. Nußdorf kann auf eine lange Tradition der evangelischen Glaubensgemeinschaft zurückblicken. Sie ist überwiegend in der Ortschaft Zell beheimatet, wo in der evangelischen Schule von 1789 bis 1925 die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet wurden. Sie gehören zur [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|evangelischen Pfarrgemeinde und Kirche in Attersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[Pfarrkirche Nußdorf]] ist in einem eigenen Artikel beschrieben. Überregionale Bekanntheit hat das Marienbild des Malers Emanuel Oberhauser erlangt. Emma Adler, die Gattin von Victor Adler, dem Gründer der sozialdemokratischen Partei Österreichs, diente dafür als Modell. Das Bild war anlässlich des 100-jährigen Bestehens der SPÖ 1989 in Wien ausgestellt. Der belgische Orgelbauer Patrick Collon baute von 1995 bis 1998 in seiner Manufacture d’orgues de Bruxelles eine neue Orgel für die Nußdorfer Kirche. Sie ist nach dem Vorbild der alten spanischen Orgeln aufgebaut und gilt in seiner Art als einmalig im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
*[[Kleindenkmale in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Kapellen in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die [[Musikkapelle Nußdorf]] bietet sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch den Urlaubsgästen seit 1852 musikalische Unterhaltung und spielt eine tragende Rolle im kulturellen und öffentlichen Leben. &lt;br /&gt;
Das Spielen von Theaterstücken lebt in Nußdorf am Attersee in periodischen Abständen auf und wird im Artikel, [[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] beschrieben.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von den Künstlern, die in der Vergangenheit in Nußdorf gewohnt haben, sei stellvertretend erinnert an die Schauspielerin Lotte Medelsky, die Maler [[Sigmund Walter Hampel]], [[Ferdinand Matthias Zerlacher]], [[Hubert Lechner]], die Schriftsteller Dora Stockert-Meynert, Fritz Stüber-Gunther und Heinz Konsalik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Holzknechtmarterl]] werden die Kleindenkmäler beschrieben, die entlang der Wanderwege in den Nußdorfer Wäldern an verunglückte Forstarbeiter erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 wird das Kriegerdenkmal für die Opfer des [[Erster Weltkrieg|ersten Weltkrieges]] errichtet. Der Entwurf stammt vom Wiener Künstler [[Sigmund Walter Hampel]], der seine Sommerfrischen und auch seinen Lebensabend in der [[Villa Ransonnet]] in Nußdorf verbrachte und auch in Nußdorf begraben ist. 1954 wurde das Kriegerdenkmal erweitert und mit den Namen der Opfer des [[Nußdorf im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Gegenwärtiges und vergangenes Brauchtum wird im Beitrag [[Nußdorfer Dorfleben 1860-1960]] beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Nußdorfer Bürger ab 1860]] zeigt Fotografien von Nußdorfer Bürgern, die Nußdorf mitgeprägt und mitgestaltet haben, von der Mitte des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts alleine oder im Familienkreis, bei Festen, Feiern und besonderen Anlässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Kameradschaftsbundes ist im Artikel [[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879]] dargestellt. &lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
*Die [[Reiserbauer-Mühle]] ist ein Freilichtmuseum in der Gemeinde Nußdorf, die als letzte der einst zahlreichen kleinen Getreidemühlen von einer Schar Freiwilliger vor dem Verfall gerettet wurde. Im Sommer kann bei regelmäßigen Vorführungen beobachtet werden, wie mühsam früher für das tägliche Brot gearbeitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der [[Wildholzweg Nußdorf]] wurde 2009 als EU-Leaderprojekt angelegt, informiert anschaulich über die Themen Wald und Holz und führt zu einem &amp;quot;Kraftplatz&amp;quot;, dem &amp;quot;Pfarrer Salettl&amp;quot; oberhalb von Nussdorf der eine einzigartigen Rundblick, fast über den gesamten Attersee bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die [[Dorfkrippe Nußdorf]] wird über Initiative der Goldhaubenfrauen seit 1998 alljährlich von Adventbeginn bis Mitte Jänner im Musikpavillon aufgestellt. Die lebensgroßen Figuren wurden von der Malerin und Bildhauerin Nora Brunnhofer geschaffen und deren Aussehen nach &amp;quot;echten&amp;quot; Personen (Wirtsleute, Bergbäurin etc.) aus Nussdorf geformt.&lt;br /&gt;
=== Kulturveranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Konzerte der [[Musikkapelle Nußdorf]] und auswärtiger Musikgruppen, Diverse Vernissagen, Ausstellungen, Lesungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870]] wird die Entwicklung des Fremdenverkehrs beschrieben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Jausenstation Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Gasthaus Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pension Rosenauer.jpg|thumb|Pension Rosenauer in Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Hotels und Gastronomie ===&lt;br /&gt;
Bräugasthof Aichinger, Landgasthof Ragginger, 1er Beisl, [[Villa Ransonnet|Grafengut]], Restaurant Seecamping Wiesinger, Restaurant Seestern, Restaurant Achterdeck, Kleiner Lex am See, Dorfstube Großpointner, Cafe Alte Schmiede, Cafe Auinger, Axl’s Bar, Gasthaus Danter Aich, Gasthaus Fischerwirt – Erricher, Hotel Gasthaus Schönberger, Gasthaus Dachsteinblick, nicht vollständig&lt;br /&gt;
===Pensionen===&lt;br /&gt;
Pension Neubacher, Pension Rosenauer, (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
===Campingplätze===&lt;br /&gt;
Camping Wiesinger, Camping Graus, Camping Gruber, Camping Bruckbacher, Camping Hemetsberger,&lt;br /&gt;
[[Bild:NußdorfLuftbild2003.jpg|thumb|Nußdorfer Campingplätze um 2003]]&lt;br /&gt;
=== Beispiele einiger Gewerbebetriebe ===&lt;br /&gt;
[[Gerberei|Gerberei Kölblinger]], Haberltüren, Werke aus Holz - Norbert Haberl, Tischlerei Rebhan, Tischlerei Wiesner, Tischlerei Treml, Tischlerei KARL, Tischlerei Neubacher, [[Niedermayrsäge|Gewerbeimmobilie Attersee]], Bootslift - Schlosserei Fritz Wiesinger, Elektro – Kühlanlagen Rosenauer, Bäckerei Auinger, [[Holz als Energieträger|Nahwärme Heizwerk Ragginger]], Polar Instruments Reischer, Attersee Exclusiv Immobilien,  [[Raiffeisenbank Attersee-Süd|Pivat Banking und Raiffeisenbank Attersee Süd]], Gartenservice Adam, Gartenservice Enzlmüller, Buchhaltungen Wendl, Segelschule-Bootvermietung Koller, Dorfmarkt und Tankstelle Nußdorf, Kaufhaus Schönberger, Erdbau Holzer, Ofenbau - Fliesen Gebhart, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Von den zahlreichen Bauernhöfen in Nussdorf sind nur wenige Voll- und Nebenerwerbsbetriebe übrig geblieben. Die großen Hofgebäude und Seegrundstücke werden touristisch genützt. Es sind Pensionen, Fremdenzimmer, Ferienwohnungen und fünf Campingplätze entstanden. Die landwirtschaftlichen Flächen sind überwiegend verpachtet oder wurden als Wohngebiet umgewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee.jpg|thumb|Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
Tennisplätze, Kinderspielplätze, Beachvolleyballplatz, [[Wildholzweg Nußdorf|Themenwege]], Wanderwege, [[Golfclub am Attersee|Golfplatz]], Turngruppen, Badeplätze, Segelschule, Bootvermietung, nicht vollständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Wandern in Nußdorf-Umgebung]] zeigt einen illustrierten Wanderführer durch die [[Wald|Bergwälder]] und zu den lohnendsten Aussichtsplätzen.  Entlang der Wanderwege zeugen Kleindenkmäler, wie die [[Holzknechtmarterl]] oder die wiedererrichtete [[Schindelbaumstube]], eine alte Holzknecht &amp;quot;Sölln&amp;quot; zwischen Nußdorf und Oberwang, für interessante Einblicke in die [[Holzfuhrwerk|Waldarbeit]] früherer Zeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Kirchliche Feste, [[Kirtage|Kirtag]], [[Musikkapelle Nußdorf|Konzerte der Musikkapelle]], Jazzkonzerte, Gartenfeste der Feuerwehren, [[OMG Nußdorf|Oldtimer Bergpreis]], Wertungsausfahrt und Teilemarkt, Radrennen zum Dachsteinblick, [[Wildholzweg Nußdorf|Feste am Wildholzweg]], (keine vollständige Aufzählung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Organisationen ==&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879|Militärveteranen Verein Nußdorf am Attersee]], gegründet: 01.01.1879 jetzt Kameradschaftsbund &lt;br /&gt;
*LosVerein Nußdorf am Attersee, gegründet: 09.12.1882 (Glücksspiel) - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Sommerfrische ab 1870|Verschönerungsverein Nußdorf am Attersee, gegründet: 1886]]&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf a. Attersee, gegründet: 01.01.1890]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902]] - wird von Zeit zu Zeit aktiv&lt;br /&gt;
*Gewerbl. UV Selbsthilfe OÖ u.Sbg (OGr) Nußdorf, gegründet: 23.02.1904 &lt;br /&gt;
*Segler Verein Nußdorf, gegründet: 30.08.1907 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*Christlicher Arbeiter Verein Nußdorf Ugb., gegründet: 05.11.1907 - aufgelöst &lt;br /&gt;
*Politik: Südmark (OGr) Nußdorf a.A., gegründet: 14.01.1909 - aufgelöst&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich, gegründet: 05.07.1912]] &lt;br /&gt;
*[[Musikkapelle Nußdorf|Musikverein]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Goldhaubenfrauen|Goldhaubenfrauen]] &lt;br /&gt;
*Tennisclub &lt;br /&gt;
*[[Golfclub am Attersee]] &lt;br /&gt;
*[[Oldtimer- und Motorsport-Gemeinschaft Nußdorf]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Feuerwehren ===&lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Nußdorf (Kommandant Martin Koblmüller)]] &lt;br /&gt;
*[[Nußdorfer Feuerwehren|FF Parschallen-Aich (Kommandant Ernst Aigner)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserrettung===&lt;br /&gt;
In Nussdorf befindet sich ein Stützpunkt der O.Ö. Wasserrettung mit Einsatz- und Tauchstation sowie einem überregionalen Ausbildungszentrum. Die [[Nußdorfer Wasserrettung]] leistet permanente Ausbildungsarbeit für Schwimmer, Rettungsschwimmer und Taucher, insbesondere für Kinder und Jugendliche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule und Bildung ==&lt;br /&gt;
Kindergarten, Volksschule Nussdorf, Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Bibliothek ===&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.bvoe.at/willkommen Öffentliche Pfarrbibliothek in der Raiffeisenbank - 4865 Nußdorf am Attersee, Dorfstraße 50 - Mail: nussdorf@bibliotheken.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Umwelt ==&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
Zwei Naturdenkmale wurden in Nußdorf unter Schutz gestellt. Es sind dies die [[Weißpappel Nussdorf|Weißpappel an der Anlegestelle]] und der ehemalige [[Ahorn in Nußdorf|Ahorn beim Café Seestern]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Gesundheit und Soziales ==&lt;br /&gt;
Gemeindearzt Dr. Markus Wenger-Öhn mit Hausapotheke, Logopädie Renate Neubacher, (nicht vollständig) &lt;br /&gt;
*[[Rotes Kreuz Ortsstelle St. Georgen im Attergau]], der auch die Gemeinde Nußdorf zugeordnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Bürgermeister der Gemeinde Nußdorf a. A. ]]&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*[[Gemeinde Lichtenbuch|Bürgermeister der Gemeinde Lichtenbuch]], (&#039;&#039;&#039;Lichtenbuch&#039;&#039;&#039;, Gemeinde Nußdorf am Attersee, war von 1850 bis 1938 eine eigene Gemeinde).&lt;br /&gt;
*[[Ehrenbürger von Nußdorf|Ehrenbürger und Ehrenringträger von Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Eugen Ransonnet]], Gründer des [[Union-Yacht-Club Attersee]] und des [[Tourismusverband Attersee]]&lt;br /&gt;
*[[Sigmund Walter Hampel]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Hubert Lechner]], Grafiker&lt;br /&gt;
*[[Ferdinand Matthias Zerlacher]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Alois Raimund Hein]], Maler&lt;br /&gt;
*[[Johanna Raudaschl]], Nußdorfer Bäuerin, [https://www.oeaw.ac.at/acdh/oebl/biographien-des-monats/juli Biographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
*[[Ransonnet-Themenweg]]&lt;br /&gt;
*[[Wildholzweg Nußdorf]]&lt;br /&gt;
*[[Reiserbauer-Mühle]]&lt;br /&gt;
*[[Dorfkrippe Nußdorf]]&lt;br /&gt;
=== Architektur und Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Im Beitrag [[Nußdorfer Häuser ab 1890]] wird die bauliche Entwicklung beschrieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Webcams ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aichereben.at Wetterstation Aichereben (Aktuelles Wetter - Webcam - Satellitenbild - Statistik)]&lt;br /&gt;
*[[Webcams]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie Nußdorf ==&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Bildergalerie Nußdorf|&#039;&#039;&#039;Bildergalerie Nußdorf&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Nu%C3%9Fdorf_am_Attersee Wikipedia Nussdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf.ooe.gv.at/system/web/default.aspx?menuonr=220257767 Homepage der Gemeinde Nussdorf]* &lt;br /&gt;
* [http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetgemeinden/Start.jsp?id%F6stat=41718 Land Oberösterreich]&lt;br /&gt;
* {{Kulturführer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und einige Nußdorfer Unternehmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.nussdorf.ooe.gv.at/ Gemeinde Nußdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [http://www.ooe.owr.at/nussdorf/ Wasserrettung Nußdorf]&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-nussdorf.at/MVN1/ Musikverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.wildholzweg.com/beschreibung/page0.html Wildholzweg]&lt;br /&gt;
* [http://www.omg-nussdorf.at/ OMG Oldtimer &amp;amp; Motosport Gemeinschaft]&lt;br /&gt;
* [https://www.golfamattersee.at/ Golfclub am Attersee]&lt;br /&gt;
* [https://www.raiffeisen.at/ooe/attersee-sued Raiffeisenbank Attersee Süd]&lt;br /&gt;
* [https://www.bootslift.at/ Friedrich Wiesinger - Schlosserei - Hebeanlagen für Boote]&lt;br /&gt;
* [https://www.polarinstruments.com/ Polar Instruments - International]&lt;br /&gt;
* [https://www.polarinstruments.eu/ Polar Instruments - Österreich-Deutschland-Schweiz]&lt;br /&gt;
* [https://www.amattersee.at/index.php Attersee Exclusiv Immobilien]&lt;br /&gt;
* [https://www.haberltueren.at/ Haberltüren]&lt;br /&gt;
* [https://www.werkeausholz.at/ Norbert Haberl - Werke aus Holz]&lt;br /&gt;
* [http://www.atterseewerkstaetten.at/ Attersee Werkstätten]&lt;br /&gt;
* [https://grafengut.com/ Seminarhotel Grafengut - Ransonnetvilla]&lt;br /&gt;
* [https://www.camping-bruckbacher.at/ Camping Bruckbacher]&lt;br /&gt;
* [https://www.gewerbeimmobilie-attersee.at/ Gewerbepark Nußdorf am Attersee]&lt;br /&gt;
* [https://www.zimmerei-seiringer.at/ Zimmerei Seiringer]&lt;br /&gt;
* [https://www.kreativ-edel.at/ Der Messermacher Werner Pusterhofer]&lt;br /&gt;
* [http://www.handwerker-bb.at/ Belak Brothers - Handwerksbetrieb für Innen- und Außenarbeiten]&lt;br /&gt;
* [https://www.tischlerei-karl.at/ Tischlerei Samuel Karl]&lt;br /&gt;
* [https://www.tischlerei-tt.at/ Tischlerei Thomas Treml]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden der Region Attersee-Attergau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf am Attersee| Nußdorf am Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeämter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manfred Hemetsberger</name></author>
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