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	<title>Atterwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Pfarrkirche_Abtsdorf&amp;diff=94</id>
		<title>Pfarrkirche Abtsdorf</title>
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		<updated>2009-03-15T20:36:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bereits 1142 findet man in einer Urkunde von Pabst Innozenz II. einen Hinweis auf Abattesdorf als Mondseer Pfarre. Das Dorf war eine Mondseer Siedlung und dem Abt von Mondsee dienstpflichtig. Das Gotteshaus dürfte jedoch wesentlich älter und in dieser Zeit ein Holzbau gewesen sein. Bis zur Auflösung des Stiftes (1791) gab Mondsee etwa 30 Seelenhirten an die Pfarre Abtsdorf.&lt;br /&gt;
So ist die Kirche in Abtsdorf ein Denkmal früherer Zeit und liegt mitten im Friedhof, deren Mauer wie das Gotteshaus mit Holzschindeln gedeckt ist. &lt;br /&gt;
Die jetzige Kirche ist ein Bau aus der Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das Langschiff ist in der Art des großen Baumeister des Hausruckviertel, Stephan Wultinger gebaut. An der Südseite des Kirchenschiffes befand sich der ehemalige Kircheneingang. Ein zugemauertes verstäbtes gotisches Tor ist stummer Zeuge dieser Zeit. Der heutige Einganz zur Kirche liegt an der Westseite Eingang und Vorhalle, in der sich an der linken Seitenwand das Kriegerdenkmal befindet, stammt aus jüngerer Zeit und ist aus etwa um Mitte des 19. Jahrhundert. An Stelle eines Turmes ziert ein hölzener Dachreiter mit Zwiebelhelm und einer Glocke die mit 1442 datiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kircheninnere ist ein einschiffiges, dreijochiges Langhaus und einem ebenso hohen, einjochingen Presbyterium mit 5/8 Schluss in der Apsis, in beiden Teilen mit netzrippigen Gewölbe. In die südseitig liegende Sakristei führt eine gotische Tür in getünchten Kleeblattbogen. Hier werden prachtvolle alte Messgewänder aufbewahrt. &lt;br /&gt;
Das Kircheninnere wurde 1960 vom Meister Franz Danninger kunstgerecht restauriert. Die Rippen wurden vom hässlichen Verputz befreit und in der Naturfarne, das Presbyterium Tuff, das Langschiff gebrannte Ziegel, belassen. Die Orgelempore mit toskanischen Säulen stammt aus dem Barock.&lt;br /&gt;
Die charakteristische Note erhielt die Kirche durch die Arbeiten des Meister [[Meinrat Guggenbichler]], dem Künstler des Stiftes Mondsee.&lt;br /&gt;
Auf dem mächtigen Hochaltar aus den Jahren 1699-1701, stehen im Mittelstück in Lebensgröße der Kirchenpatron St. Laurentzius, flankiert von der Statuen des hl. Wolfgang und hl. Nikolaus. Die genannte Gruppierung der Statuen wird von einer Dreifaltigkeit Darstellung gekrönt. &lt;br /&gt;
Auf dem rechten Seitenaltar befindet sich im Mittelschrein ein Gemälde mit dem hl Josef, flankiert von Statuen des hl Joachim und der hl. Anna.&lt;br /&gt;
Das Gemälde im Mittelschrein des linken Seitenaltares zeigt Maria, die Mutter Jesu, mit Statuen der hl. Barbara und hl. Katharina. Beide Seitenaltäre tragen die Jahreszahl 1701-1703.&lt;br /&gt;
Unterhalb der besonders liebevoll gestalteten Kanzel aus dem Jahre 1703, befindet sich ein mächtiger gotischer Taufstein. Kostbare Klein-Statuetten welche die Kanzel umsäumten wurden bei einem Einbruch entwendet und sind jetzt durch sehr ansprechende Kopien ersetzt. Neu ist der im Barock Stil gehaltene Volksaltar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Pfarrhaus, wuchtig und breit, liegt in der Mitte des Ortes und war in früher Zeit ein Sommersitz der Mondseer Äbte.&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche in Abtsdorf ist neben der [[Pfarrkirche Attersee|Pfarrkirche in Attersee]] und der [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|Evangelischen Pfarrkirche in Attersee]] die dritte Pfarrkirche in der Gemeinde Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Pfarrkirche_Attersee&amp;diff=93</id>
		<title>Pfarrkirche Attersee</title>
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		<updated>2009-03-15T20:35:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die anfangs genannte Katholische Kirche auf dem Kirchenberg steht auf der Stelle der ehemaligen Burgkapelle der Königpfalz Atarhoven. Eine Marmortafel im Inneren des Gotteshauses besagt:&lt;br /&gt;
	„Diese Pfarrkirche Maria Attersee, um das Jahr 1010 von dem Fürstbischof Eberhard der Erste von [[Bistum Bamberg|Bamberg]] als Schlosskapelle gegründet, ist im 14. Jahrhundert neu erbaut. 1652 wurde mit der Übertragung eines Marienbildes (Gnadenbild) durch Pfarrer [[Anton Balster]] von Sankt Georgen im Attergau nach Attersee, die das Gotteshaus zu einen Wallfahrtsort für den ganzem Attergau. 1722 bis 1728 vom Patronatsherrn Franz Ferdinand Graf Khevenhüller umgebaut und mit dem Turme versehen und weitgehend barockisiert. Im Jahre 1910 wurde aus besonderer Verehrung für die Himmelskönigin von der Patronatsfrau Theodora Gräfin Kottolinsky geborene Freiin Mayr von Melnhof die Kirche vollkommen restauriert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz erhebt sich der mit einer Zwiebelhaube gekrönte Turm weit über den See blickend. Beiderseits des Kirchenportals sind zwei köstliche Weihbrunnschalen angebracht, von denen die rechte von einer verspielten Engelputte gestützt wird. &lt;br /&gt;
Erhebend wirkt die Harmonie des nun barocken Innenraumes in dem man noch die aufstrebende gotische Raumseele spürt. Wie auf der Marmortafel berichtet, wurde im 14. Jahrhundert über den Resten der ehemaligen Schlosskapelle eine gotische Kirche zu Ehren der Himmelfahrt Mariens gebaut. In diese gotische Kirche von der heute nur mehr der Innenraum besteht, übertrug Anton Balster, der Pfarrer von St. Georgen im Attergau, aus der dortigen Kirche das Muttergottesbild als Gnadenbild in die Kirche zu Attersee. (In den Kirchenbücher der Pfarre St. Georgen befindet sich eine Rechnung für die Restaurierung des Bildes:  „  ein einfach alt Gemälde aus den 15. Jhd. Maria in der Sonne.....“   Dieses Bild wurde Anlaß zu einer bald darauf einsetzenden Wallfahrtbewegung aus dem ganzen Attergau und darüber hinaus zur Muttergottes nach Attersee. &lt;br /&gt;
Als 19 Jahre später Pfarrer Balster starb, fand man in seinem Testament die Bitte, er möchte bei der Mutter Gottes zu Attersee begraben werden. An seiner Grabstätte, am linken Seiten Eingang, dem ehemaligen Haupteingang der Kirche, befindet sich eine Grabplatte und Büste von Pfarrer Anton Balster  in der Mauer eingelassen.&lt;br /&gt;
Der Zustrom der Wallfahrer machte bald eine Kirchenerweiterung notwendig und diese erfolgte 1722 – 1728 durch große seitliche Anbauten sowie durch die Erhöhung des Turmes und Barockisierung des Innenraumes. Im ebenfalls barockisierten Presbyterium wurde der jetzige barocke Hochaltar gestellt. Er mutet trotz reinstem Barock wie ein gotischer Flügelaltar, dessen Seitenbilder man sich als Flügel über Tabernakel und Marienbild denken könnte.&lt;br /&gt;
Das ehemalige Altarbild, eine barocke Dreifaltigkeit-Darstellung, welches 1896 sehr entstellend übermalt und 2002 restauriert wurde, hängt heute im Hauptschiff, rechts an der Wand. Es musste nach der Kirchen Restaurierung im Jahre 1910 einer gotischen Marienstatue, die vermutlich aus dem gotischen Hochaltar stammt, weichen. Sie wurde in Anpassung an den neuen Altar in eine barocke Umrahmung gestellt. Weitere Reste des gotischen Hochaltars sind zwei Stauen die 1910 dem Verfall entrissen wurde. Die eine stellt den Apostelfürsten Petrus, mit dem Himmelsschlüssel als Atribut, dar. Das zweite den Erstmärtyrer Stephanus, in der rechten Hand die Steine an seine Steinigung erinnernd. Beide stehen links und rechts im Presbyterium über der schönen, kraftvoll geschwungenen Kommunionbank. Diese sollte als der schöne, vom Atterseer Tischlermeister Robert Kollross angefertigte, Volksaltar aufgestellt wurde entfernt werden. Sie konnte jedoch nach zahlreichen Protesten und auf strickte Weigerung des damaligen Pfarrgemeinderates vor dem Abriß gerettet werden.&lt;br /&gt;
Doch wieder zurück zum Barock. Links vom Gnadenbild steht eine überlebensgroße Statue der hl. Anna, der Mutter Mariens. Das Flügelbild stellt Sankt Josef, den Bräutigam Mariens und Nährvater von Jesu, dar. Ihm zu Füßen das alte Zimmermannswerkzeug und in der Händen den Stab, aus der eine Lilie erblüht, bezugnehmend auf eine Legende dass Maria durch Gottesurteil der Bräutigam ausgewählt werden sollte.&lt;br /&gt;
Rechts vom Gnadenbild sind die Eltern des Vorläufer Jesu, Johannes des Täufers dargestellt. Seine Mutter Elisabeth und sein Vater, der Priester Zacharias, im Tempel bei der Offenbarung der Geburt Johannes. Die beiden goldenen Sanktusleuchter, bis zur letzten Restaurierung rechts und links des Hochaltars stehend, haben jetzt in der Vorsakristei beim den Aufgängen zur Obersakristei und dem Chor im linken Kirchenanbau, einen würdigen Platz gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Seitenaltäre sind sehr sinnvoll für einen Wallfahrtort gewählt. Das Altarbild des rechten Seitenaltares zeigt St. Judas Thaddeus, einen Verwandten Jesu und Helfer in allen verzweifelten Anliegen des Lebens. Als Begleitfiguren links der hl. Franziskus und rechts der hl. Antonius. Rechts und links des kleinen Alterschrankes befanden sich früher die drei lateinischen Kirchenlehrer Ambrosius, Augustinus und Hyronimus. Die Statuette des hl. Augustinus wurde einst von einen unredlichen, im Attersee Raum arbeitenden Restaurateur gestohlen und über verschlungene Wege im Dorotheum in Wien zur Versteigerung gebracht. Durch den Hinweiß eines Priesters, der die Statuette nur einmal im Leben gesehen hat und von ihrer kunstvollen Gestaltung sehr beeindruckt war, gelang es den damaligen Pfarrer Franz Lackner, im verein mit Spezialisten der Kriminalpolizei, die Statue vor der Versteigerung zu retten. Der Dieb bekam nicht seine erhofften Tausender, sondern leider nur drei Jahre gesiebte Luft. Die Statuetten werden jetzt in einen sicheren Raum aufbewahrt und sollen dem Vernähmen nach wieder an ihren alten Platz aufgestellt werden. Es ist zu befürchten daß die Befürworter dieses Vorhabens die Tragweite ihres  Entschlussen nicht ermessen können.&lt;br /&gt;
In der Weihnachtszeit steht auf den Judas Thaddeus Altar eine von den Gebrüder Osterrieder aus München geschaffene Krippe. (Ein Werk der Gebrüder Osterrieder ist auch die große Krippe im Linzer Dom.) An der Wand auf der linken Seite des Altares befindet sich ein alter, schwer mit Eisen bestückter Opferstock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Seitenaltar zeigt das Altarbild Maria Magdalena die sündige Büsserin, ermutigend den armen Sünder zu Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit. Als Begleitfiguren stehen hier die hl. Barbara, Schutzpatronin der Bergleute und Artilleristen. Sie ist die Fürbitterin um eine glückselige Sterbestunde. Als zweite Figur der hl. Johann von Nepomuk, Domherr von Prag und Märtyrer des Beichtgeheimnisses. Hier stand als kostbarer Rest des vom gotischen Hochaltar ein Hochrelief, die Anbetung der Weisen aus dem Morgenlande darstellend. Es ist jetzt wegen seiner Kostbarkeit und als Sicherung vor Diebstahl, durch ein hochwertiges und nur von Fachleuten erkennbares Duplikat ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Juwel, schon reines Biedermeier ist die Kanzel, die sich demütig zum Abschluß des Presbyteriums in den Kirchenraum einschmiegt. Auf dem Schalldeckel ist Moses aus dem Wolkendunkel des Berges Sinai kommend, mit den Gesetzestafeln dargestellt.&lt;br /&gt;
Am Rande drei verspielte Engelputten mit den Symbolen der drei göttlichen Tugenden: mit Euchristie-Kelch als Symbol des Glaubens, Anker für Hoffnung und das flammende Herz als Symbol der Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der Kanzel befindet sich ein Gemälde des hl. Martin, des Kirchenpatrons der ehemaligen Pfarrkirche des Ortes. Wie bereits oben berichtet, ist sie die jetzige [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|Pfarrkirche]] der evangelischen Gemeinde des Attergaues.&lt;br /&gt;
Der Orgelchor mit barocker Chorbrüstung birgt eine Wertvolle alte, leider schon etwas gebrechliche Orgel in einem leider unscheinbaren neugotischen Gehäuse. Diese ist zwar ein schwer zu spielendes Instrument entfaltet jedoch ein herrliches Klangvolumen wenn ein guter Pianist in ihre Tasten greift. Es ist daher ein Segen wenn man bisher verhindern konnte dieses Klangjuvel durch eine neue Orgel zu ersetzen. Die sehr ansprechenden barocken Kreuzweg Bilder haben durch ihre Restaurierung im Herbst 2002 bedeutend an Farbkraft gewonnen. So ist es bisher auch fast niemanden aufgefallen, dass eines von ihnen bei der Platzanordnung mit seinem Gegenüber nicht korrespondiert.&lt;br /&gt;
Im Besitze der Kirche befinden sich verschiedene wertvolle gottesdienstliche Geräte: So aus der Barockzeit einen vergoldeten Festtagkelch. Er trägt Wappen und Inschrift eines salzburgischen Bischofs namens Leopold. Dazu zwei aus Silber getriebene Kännchen für Wasser und Wein, sowie ein edelgeformtes , massiv versilbertes Weihrauchgefäß mit Schiffchen. Eine kleine alte Monstranz mit Kreuzreliquie, deren Siegel leider nicht mehr lesbar ist und eine weitere kleine lieblich wirkende Reliquienmonstranz welche auf etwa 300 Jahre geschätzt wird. Eine weitere eucharistische Segenmonstranz mit großer Sorgfalt und Liebe gestaltet, zeigt deutlich Anklänge an dem barocken Hochaltar. Denselben barocken Stil zeigen alte Matrikelbücher mit Datierung von 1701.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Turmvorhalle befindet sich links das in Marmor gestaltete Kriegerdenkmal für die gefallenen der beiden Weltkriege. &lt;br /&gt;
Die rechte Seite der Turmvorhalle gewährt einen eindrucksvollen Durchblick auf dem Buchberg und dem schön gestalteten Bergfriedhof mit vorwiegend prächtigen stilvollen geschmiedeten Eisen Kreuzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Atterwiki:Benutzer&amp;diff=92</id>
		<title>Atterwiki:Benutzer</title>
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		<updated>2009-03-15T20:33:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhb: Die Seite wurde neu angelegt: Als Benutzer werden im AtterWiki Personen bezeichnet, die berechtigt sind, Artikel zu ändern oder neu zu schreiben. AtterWiki läßt derzeit nur Benutzer zu, die sich ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Benutzer werden im AtterWiki Personen bezeichnet, die berechtigt sind, Artikel zu ändern oder neu zu schreiben.&lt;br /&gt;
AtterWiki läßt derzeit nur Benutzer zu, die sich registriert haben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhb</name></author>
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		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Evangelische_Pfarrkirche_Attersee&amp;diff=90</id>
		<title>Evangelische Pfarrkirche Attersee</title>
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		<updated>2009-03-15T17:34:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erreicht man von der Bezirkshauptstadt Vöcklabruck kommend bei Seewalchen die Gestaden des Attersees, sieht man auf der, dem Buchberg vorgelagerten felsspornartigen Anhöhe die [[Pfarrkirche Attersee|katholische Kirche]] von Attersee wie einen stillen Wächter, der wachehaltend fast den ganzen See überblickt. Wie unter seinen Schirm Schutz suchend, schmiegt sich der älteste  Teil des Ortes Attersee an die Lehne des Kirchenberges. Hier befindet sich die alte Martinskirche und jetzige Pfarrkirche der evangelischen Pfarrgemeinde des Attersee Gebietes. Sie wurde bereits 731 – 741 in der Chronik als Seelsorgekirche für den Herzoghof Atarhoven genannt. &lt;br /&gt;
Das Gotteshaus wurde 1813 von den Gläubigen der Evangelischen Glaubensgemeinschaft um 480 Gulden von der Katholischen Pfarrgemeinde Attersee angekauft. Pfarrer Johann Adam Leydel ist als erster Seelsorger der Evangelischen Pfarrgemeinde des Attergaus bekannt. &lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich ein kleiner Turm als Turmreiter auf der Westseite der Kirche. Der Turm in seiner jetzigen Form wurde 1854 durch Baumeister Lukas aus St. Georgen gebaut.&lt;br /&gt;
Ein Jahr darauf wurden die drei, in Bochum, Westfalen, gegossenen Glocken installiert.&lt;br /&gt;
Der Altar, eine Kopie eines spätgotischen Flügelaltars aus Kärnten, schmiegt sich harmonisch in den gotischen Raum ein. Archäologische Grabungen anlässlich der letzen Restaurierung der Kirche haben unter anderem ein Grab eines ehemaligen Seelsorgers und Reste einer Christophorus Freske an der Außenseite der ehemaligen, seeseitigen Kirchenmauer zu Tage gebracht. Der ehemalige Grundriss der Kirche wurde bei dieser Gelegenheit durch verschiedenfarbige Pflastersteine des Bodens sichtbar gemacht. Durch die Neugestaltung des Altarraumes kommt dies gut zur Geltung. Die an der Seeseite des Kirchenraumes befindliche Kanzel ist eine Kopie der Meister-Pilgram-Kanzel aus dem Wiener Stefansdom. Altar, Kanzel sowie Glasfenster sind eine Spende der Familie Schmidt, Seewalchen-Wien, die auch sehr mit der Pfahlbau–Forschung des Attersees verbunden war. Zwei der prächtigen Glasfenster sind spätgotisch und stammen vermutlich aus dem böhmischen Raum.&lt;br /&gt;
Etwas stöhrend, jedoch der Notwendigkeit entsprechend, war der Orgelchor mit einer sehr ansprechenden Chorbrüstung, die den Chorraum mit der alten Orgel zu sehr beherrschte.&lt;br /&gt;
Durch die neue, 1972 angekaufte Orgel wurde der Chorraum aufgegliedert und erscheint nun dem Kirchenraum gegenüber weniger dominierend. Ein neu restauriertes schönes Vortragekreuz ist eine Spende der Evangelischen Kirchengemeinde von Salzburg. Diese war bis 1863 eine Tochtergemeinde der Evangelischen Pfarrgemeinde von Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte [[Haus Fromminger|Fromminger Haus]], ehemaliges Mesnerhaus, ist das älteste, im Ort noch erhaltene Holzhaus. Es beinnhaltete einst die erste Greislerei des Ortes und steht heute unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhb</name></author>
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		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Evangelische_Pfarrkirche_Attersee&amp;diff=86</id>
		<title>Evangelische Pfarrkirche Attersee</title>
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		<updated>2009-03-15T17:18:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erreicht man von der Bezirkshauptstadt Vöcklabruck kommend bei Seewalchen die Gestaden des Attersees, sieht man auf der, dem Buchberg vorgelagerten felsspornartigen Anhöhe die [[Pfarrkirche Attersee|katholische Kirche]] von Attersee wie einen stillen Wächter, der wachehaltend fast den ganzen See überblickt. Wie unter seinen Schirm Schutz suchend, schmiegt sich der älteste  Teil des Ortes Attersee an die Lehne des Kirchenberges. Hier befindet sich die alte Martinskirche und jetzige Pfarrkirche der evangelischen Pfarrgemeinde des Attersee Gebietes. Sie wurde bereits 731 – 741 in der Chronik als Seelsorgekirche für den Herzoghof Atarhoven genannt. &lt;br /&gt;
Das Gotteshaus wurde 1813 von den Gläubigen der Evangelischen Glaubensgemeinschaft um 480 Gulden von der Katholischen Pfarrgemeinde Attersee angekauft. Pfarrer Johann Adam Leydel ist als erster Seelsorger der Evangelischen Pfarrgemeinde des Attergaus bekannt. &lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich ein kleiner Turm als Turmreiter auf der Westseite der Kirche. Der Turm in seiner jetzigen Form wurde 1854 durch Baumeister Lukas aus St. Georgen gebaut.&lt;br /&gt;
Ein Jahr darauf wurden die drei, in Bochum, Westfalen, gegossenen Glocken installiert.&lt;br /&gt;
Der Altar, eine Kopie eines spätgotischen Flügelaltars aus Kärnten, schmiegt sich harmonisch in den gotischen Raum ein. Archäologische Grabungen anlässlich der letzen Restaurierung der Kirche haben unter anderem ein Grab eines ehemaligen Seelsorgers und Reste einer Christophorus Freske an der Außenseite der ehemaligen, seeseitigen Kirchenmauer zu Tage gebracht. Der ehemalige Grundriss der Kirche wurde bei dieser Gelegenheit durch verschiedenfarbige Pflastersteine des Bodens sichtbar gemacht. Durch die Neugestaltung des Altarraumes kommt dies gut zur Geltung. Die an der Seeseite des Kirchenraumes befindliche Kanzel ist eine Kopie der Meister-Pilgram-Kanzel aus dem Wiener Stefansdom. Altar, Kanzel sowie Glasfenster sind eine Spende der Familie Schmidt, Seewalchen-Wien, die auch sehr mit der Pfahlbau–Forschung des Attersees verbunden war. Zwei der prächtigen Glasfenster sind spätgotisch und stammen vermutlich aus dem böhmischen Raum.&lt;br /&gt;
Etwas stöhrend, jedoch der Notwendigkeit entsprechend, war der Orgelchor mit einer sehr ansprechenden Chorbrüstung, die den Chorraum mit der alten Orgel zu sehr beherrschte.&lt;br /&gt;
Durch die neue, 1972 angekaufte Orgel wurde der Chorraum aufgegliedert und erscheint nun dem Kirchenraum gegenüber weniger dominierend. Ein neu restauriertes schönes Vortragekreuz ist eine Spende der Evangelischen Kirchengemeinde von Salzburg. Diese war bis 1863 eine Tochtergemeinde der Evangelischen Pfarrgemeinde von Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte [[Haus Fromminger|Fromminger Haus]], ehemaliges Mesnerhaus, ist das älteste, im Ort noch erhaltene Holzhaus. Es beinnhaltete einst die erste Greislerei des Ortes und steht heute unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Kirchen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhb</name></author>
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		<title>Evangelische Pfarrkirche Attersee</title>
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		<updated>2009-03-15T17:13:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erreicht man von der Bezirkshauptstadt Vöcklabruck kommend bei Seewalchen die Gestaden des Attersees, sieht man auf der, dem Buchberg vorgelagerten felsspornartigen Anhöhe die [[Pfarrkirche Attersee|katholische Kirche]] von Attersee wie einen stillen Wächter, der wachehaltend fast den ganzen See überblickt. Wie unter seinen Schirm Schutz suchend, schmiegt sich der älteste  Teil des Ortes Attersee an die Lehne des Kirchenberges. Hier befindet sich die alte Martinskirche und jetzige Pfarrkirche der evangelischen Pfarrgemeinde des Attersee Gebietes. Sie wurde bereits 731 – 741 in der Chronik als Seelsorgekirche für den Herzoghof Atarhoven genannt. &lt;br /&gt;
Das Gotteshaus wurde 1813 von den Gläubigen der Evangelischen Glaubensgemeinschaft um 480 Gulden von der Katholischen Pfarrgemeinde Attersee angekauft. Pfarrer Johann Adam Leydel ist als erster Seelsorger der Evangelischen Pfarrgemeinde des Attergaus bekannt. &lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich ein kleiner Turm als Turmreiter auf der Westseite der Kirche. Der Turm in seiner jetzigen Form wurde 1854 durch Baumeister Lukas aus St. Georgen gebaut.&lt;br /&gt;
Ein Jahr darauf wurden die drei, in Bochum, Westfalen, gegossenen Glocken installiert.&lt;br /&gt;
Der Altar, eine Kopie eines spätgotischen Flügelaltars aus Kärnten, schmiegt sich harmonisch in den gotischen Raum ein. Archäologische Grabungen anlässlich der letzen Restaurierung der Kirche haben unter anderem ein Grab eines ehemaligen Seelsorgers und Reste einer Christophorus Freske an der Außenseite der ehemaligen, seeseitigen Kirchenmauer zu Tage gebracht. Der ehemalige Grundriss der Kirche wurde bei dieser Gelegenheit durch verschiedenfarbige Pflastersteine des Bodens sichtbar gemacht. Durch die Neugestaltung des Altarraumes kommt dies gut zur Geltung. Die an der Seeseite des Kirchenraumes befindliche Kanzel ist eine Kopie der Meister-Pilgram-Kanzel aus dem Wiener Stefansdom. Altar, Kanzel sowie Glasfenster sind eine Spende der Familie Schmidt, Seewalchen-Wien, die auch sehr mit der Pfahlbau–Forschung des Attersees verbunden war. Zwei der prächtigen Glasfenster sind spätgotisch und stammen vermutlich aus dem böhmischen Raum.&lt;br /&gt;
Etwas stöhrend, jedoch der Notwendigkeit entsprechend, war der Orgelchor mit einer sehr ansprechenden Chorbrüstung, die den Chorraum mit der alten Orgel zu sehr beherrschte.&lt;br /&gt;
Durch die neue, 1972 angekaufte Orgel wurde der Chorraum aufgegliedert und erscheint nun dem Kirchenraum gegenüber weniger dominierend. Ein neu restauriertes schönes Vortragekreuz ist eine Spende der Evangelischen Kirchengemeinde von Salzburg. Diese war bis 1863 eine Tochtergemeinde der Evangelischen Pfarrgemeinde von Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte [[Haus Fromminger|Fromminger Haus]], ehemaliges Mesnerhaus, ist das älteste, im Ort noch erhaltene Holzhaus. Es beinnhaltete einst die erste Greislerei des Ortes und steht heute unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhb</name></author>
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		<title>Pfarrkirche Attersee</title>
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		<updated>2009-03-15T17:09:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die anfangs genannte Katholische Kirche auf dem Kirchenberg steht auf der Stelle der ehemaligen Burgkapelle der Königpfalz Atarhoven. Eine Marmortafel im Inneren des Gotteshauses besagt:&lt;br /&gt;
	„Diese Pfarrkirche Maria Attersee, um das Jahr 1010 von dem Fürstbischof Eberhard der Erste von [[Bistum Bamberg|Bamberg]] als Schlosskapelle gegründet, ist im 14. Jahrhundert neu erbaut. 1652 wurde mit der Übertragung eines Marienbildes (Gnadenbild) durch Pfarrer [[Anton Balster]] von Sankt Georgen im Attergau nach Attersee, die das Gotteshaus zu einen Wallfahrtsort für den ganzem Attergau. 1722 bis 1728 vom Patronatsherrn Franz Ferdinand Graf Khevenhüller umgebaut und mit dem Turme versehen und weitgehend barockisiert. Im Jahre 1910 wurde aus besonderer Verehrung für die Himmelskönigin von der Patronatsfrau Theodora Gräfin Kottolinsky geborene Freiin Mayr von Melnhof die Kirche vollkommen restauriert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz erhebt sich der mit einer Zwiebelhaube gekrönte Turm weit über den See blickend. Beiderseits des Kirchenportals sind zwei köstliche Weihbrunnschalen angebracht, von denen die rechte von einer verspielten Engelputte gestützt wird. &lt;br /&gt;
Erhebend wirkt die Harmonie des nun barocken Innenraumes in dem man noch die aufstrebende gotische Raumseele spürt. Wie auf der Marmortafel berichtet, wurde im 14. Jahrhundert über den Resten der ehemaligen Schlosskapelle eine gotische Kirche zu Ehren der Himmelfahrt Mariens gebaut. In diese gotische Kirche von der heute nur mehr der Innenraum besteht, übertrug Anton Balster, der Pfarrer von St. Georgen im Attergau, aus der dortigen Kirche das Muttergottesbild als Gnadenbild in die Kirche zu Attersee. (In den Kirchenbücher der Pfarre St. Georgen befindet sich eine Rechnung für die Restaurierung des Bildes:  „  ein einfach alt Gemälde aus den 15. Jhd. Maria in der Sonne.....“   Dieses Bild wurde Anlaß zu einer bald darauf einsetzenden Wallfahrtbewegung aus dem ganzen Attergau und darüber hinaus zur Muttergottes nach Attersee. &lt;br /&gt;
Als 19 Jahre später Pfarrer Balster starb, fand man in seinem Testament die Bitte, er möchte bei der Mutter Gottes zu Attersee begraben werden. An seiner Grabstätte, am linken Seiten Eingang, dem ehemaligen Haupteingang der Kirche, befindet sich eine Grabplatte und Büste von Pfarrer Anton Balster  in der Mauer eingelassen.&lt;br /&gt;
Der Zustrom der Wallfahrer machte bald eine Kirchenerweiterung notwendig und diese erfolgte 1722 – 1728 durch große seitliche Anbauten sowie durch die Erhöhung des Turmes und Barockisierung des Innenraumes. Im ebenfalls barockisierten Presbyterium wurde der jetzige barocke Hochaltar gestellt. Er mutet trotz reinstem Barock wie ein gotischer Flügelaltar, dessen Seitenbilder man sich als Flügel über Tabernakel und Marienbild denken könnte.&lt;br /&gt;
Das ehemalige Altarbild, eine barocke Dreifaltigkeit-Darstellung, welches 1896 sehr entstellend übermalt und 2002 restauriert wurde, hängt heute im Hauptschiff, rechts an der Wand. Es musste nach der Kirchen Restaurierung im Jahre 1910 einer gotischen Marienstatue, die vermutlich aus dem gotischen Hochaltar stammt, weichen. Sie wurde in Anpassung an den neuen Altar in eine barocke Umrahmung gestellt. Weitere Reste des gotischen Hochaltars sind zwei Stauen die 1910 dem Verfall entrissen wurde. Die eine stellt den Apostelfürsten Petrus, mit dem Himmelsschlüssel als Atribut, dar. Das zweite den Erstmärtyrer Stephanus, in der rechten Hand die Steine an seine Steinigung erinnernd. Beide stehen links und rechts im Presbyterium über der schönen, kraftvoll geschwungenen Kommunionbank. Diese sollte als der schöne, vom Atterseer Tischlermeister Robert Kollross angefertigte, Volksaltar aufgestellt wurde entfernt werden. Sie konnte jedoch nach zahlreichen Protesten und auf strickte Weigerung des damaligen Pfarrgemeinderates vor dem Abriß gerettet werden.&lt;br /&gt;
Doch wieder zurück zum Barock. Links vom Gnadenbild steht eine überlebensgroße Statue der hl. Anna, der Mutter Mariens. Das Flügelbild stellt Sankt Josef, den Bräutigam Mariens und Nährvater von Jesu, dar. Ihm zu Füßen das alte Zimmermannswerkzeug und in der Händen den Stab, aus der eine Lilie erblüht, bezugnehmend auf eine Legende dass Maria durch Gottesurteil der Bräutigam ausgewählt werden sollte.&lt;br /&gt;
Rechts vom Gnadenbild sind die Eltern des Vorläufer Jesu, Johannes des Täufers dargestellt. Seine Mutter Elisabeth und sein Vater, der Priester Zacharias, im Tempel bei der Offenbarung der Geburt Johannes. Die beiden goldenen Sanktusleuchter, bis zur letzten Restaurierung rechts und links des Hochaltars stehend, haben jetzt in der Vorsakristei beim den Aufgängen zur Obersakristei und dem Chor im linken Kirchenanbau, einen würdigen Platz gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Seitenaltäre sind sehr sinnvoll für einen Wallfahrtort gewählt. Das Altarbild des rechten Seitenaltares zeigt St. Judas Thaddeus, einen Verwandten Jesu und Helfer in allen verzweifelten Anliegen des Lebens. Als Begleitfiguren links der hl. Franziskus und rechts der hl. Antonius. Rechts und links des kleinen Alterschrankes befanden sich früher die drei lateinischen Kirchenlehrer Ambrosius, Augustinus und Hyronimus. Die Statuette des hl. Augustinus wurde einst von einen unredlichen, im Attersee Raum arbeitenden Restaurateur gestohlen und über verschlungene Wege im Dorotheum in Wien zur Versteigerung gebracht. Durch den Hinweiß eines Priesters, der die Statuette nur einmal im Leben gesehen hat und von ihrer kunstvollen Gestaltung sehr beeindruckt war, gelang es den damaligen Pfarrer Franz Lackner, im verein mit Spezialisten der Kriminalpolizei, die Statue vor der Versteigerung zu retten. Der Dieb bekam nicht seine erhofften Tausender, sondern leider nur drei Jahre gesiebte Luft. Die Statuetten werden jetzt in einen sicheren Raum aufbewahrt und sollen dem Vernähmen nach wieder an ihren alten Platz aufgestellt werden. Es ist zu befürchten daß die Befürworter dieses Vorhabens die Tragweite ihres  Entschlussen nicht ermessen können.&lt;br /&gt;
In der Weihnachtszeit steht auf den Judas Thaddeus Altar eine von den Gebrüder Osterrieder aus München geschaffene Krippe. (Ein Werk der Gebrüder Osterrieder ist auch die große Krippe im Linzer Dom.) An der Wand auf der linken Seite des Altares befindet sich ein alter, schwer mit Eisen bestückter Opferstock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Seitenaltar zeigt das Altarbild Maria Magdalena die sündige Büsserin, ermutigend den armen Sünder zu Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit. Als Begleitfiguren stehen hier die hl. Barbara, Schutzpatronin der Bergleute und Artilleristen. Sie ist die Fürbitterin um eine glückselige Sterbestunde. Als zweite Figur der hl. Johann von Nepomuk, Domherr von Prag und Märtyrer des Beichtgeheimnisses. Hier stand als kostbarer Rest des vom gotischen Hochaltar ein Hochrelief, die Anbetung der Weisen aus dem Morgenlande darstellend. Es ist jetzt wegen seiner Kostbarkeit und als Sicherung vor Diebstahl, durch ein hochwertiges und nur von Fachleuten erkennbares Duplikat ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Juwel, schon reines Biedermeier ist die Kanzel, die sich demütig zum Abschluß des Presbyteriums in den Kirchenraum einschmiegt. Auf dem Schalldeckel ist Moses aus dem Wolkendunkel des Berges Sinai kommend, mit den Gesetzestafeln dargestellt.&lt;br /&gt;
Am Rande drei verspielte Engelputten mit den Symbolen der drei göttlichen Tugenden: mit Euchristie-Kelch als Symbol des Glaubens, Anker für Hoffnung und das flammende Herz als Symbol der Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der Kanzel befindet sich ein Gemälde des hl. Martin, des Kirchenpatrons der ehemaligen Pfarrkirche des Ortes. Wie bereits oben berichtet, ist sie die jetzige [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|Pfarrkirche]] der evangelischen Gemeinde des Attergaues.&lt;br /&gt;
Der Orgelchor mit barocker Chorbrüstung birgt eine Wertvolle alte, leider schon etwas gebrechliche Orgel in einem leider unscheinbaren neugotischen Gehäuse. Diese ist zwar ein schwer zu spielendes Instrument entfaltet jedoch ein herrliches Klangvolumen wenn ein guter Pianist in ihre Tasten greift. Es ist daher ein Segen wenn man bisher verhindern konnte dieses Klangjuvel durch eine neue Orgel zu ersetzen. Die sehr ansprechenden barocken Kreuzweg Bilder haben durch ihre Restaurierung im Herbst 2002 bedeutend an Farbkraft gewonnen. So ist es bisher auch fast niemanden aufgefallen, dass eines von ihnen bei der Platzanordnung mit seinem Gegenüber nicht korrespondiert.&lt;br /&gt;
Im Besitze der Kirche befinden sich verschiedene wertvolle gottesdienstliche Geräte: So aus der Barockzeit einen vergoldeten Festtagkelch. Er trägt Wappen und Inschrift eines salzburgischen Bischofs namens Leopold. Dazu zwei aus Silber getriebene Kännchen für Wasser und Wein, sowie ein edelgeformtes , massiv versilbertes Weihrauchgefäß mit Schiffchen. Eine kleine alte Monstranz mit Kreuzreliquie, deren Siegel leider nicht mehr lesbar ist und eine weitere kleine lieblich wirkende Reliquienmonstranz welche auf etwa 300 Jahre geschätzt wird. Eine weitere eucharistische Segenmonstranz mit großer Sorgfalt und Liebe gestaltet, zeigt deutlich Anklänge an dem barocken Hochaltar. Denselben barocken Stil zeigen alte Matrikelbücher mit Datierung von 1701.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Turmvorhalle befindet sich links das in Marmor gestaltete Kriegerdenkmal für die gefallenen der beiden Weltkriege. &lt;br /&gt;
Die rechte Seite der Turmvorhalle gewährt einen eindrucksvollen Durchblick auf dem Buchberg und dem schön gestalteten Bergfriedhof mit vorwiegend prächtigen stilvollen geschmiedeten Eisen Kreuzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Pfarrkirche_Abtsdorf&amp;diff=82</id>
		<title>Pfarrkirche Abtsdorf</title>
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		<updated>2009-03-15T17:07:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bereits 1142 findet man in einer Urkunde von Pabst Innozenz II. einen Hinweis auf Abattesdorf als Mondseer Pfarre. Das Dorf war eine Mondseer Siedlung und dem Abt von Mondsee dienstpflichtig. Das Gotteshaus dürfte jedoch wesentlich älter und in dieser Zeit ein Holzbau gewesen sein. Bis zur Auflösung des Stiftes (1791) gab Mondsee etwa 30 Seelenhirten an die Pfarre Abtsdorf.&lt;br /&gt;
So ist die Kirche in Abtsdorf ein Denkmal früherer Zeit und liegt mitten im Friedhof, deren Mauer wie das Gotteshaus mit Holzschindeln gedeckt ist. &lt;br /&gt;
Die jetzige Kirche ist ein Bau aus der Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das Langschiff ist in der Art des großen Baumeister des Hausruckviertel, Stephan Wultinger gebaut. An der Südseite des Kirchenschiffes befand sich der ehemalige Kircheneingang. Ein zugemauertes verstäbtes gotisches Tor ist stummer Zeuge dieser Zeit. Der heutige Einganz zur Kirche liegt an der Westseite Eingang und Vorhalle, in der sich an der linken Seitenwand das Kriegerdenkmal befindet, stammt aus jüngerer Zeit und ist aus etwa um Mitte des 19. Jahrhundert. An Stelle eines Turmes ziert ein hölzener Dachreiter mit Zwiebelhelm und einer Glocke die mit 1442 datiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kircheninnere ist ein einschiffiges, dreijochiges Langhaus und einem ebenso hohen, einjochingen Presbyterium mit 5/8 Schluss in der Apsis, in beiden Teilen mit netzrippigen Gewölbe. In die südseitig liegende Sakristei führt eine gotische Tür in getünchten Kleeblattbogen. Hier werden prachtvolle alte Messgewänder aufbewahrt. &lt;br /&gt;
Das Kircheninnere wurde 1960 vom Meister Franz Danninger kunstgerecht restauriert. Die Rippen wurden vom hässlichen Verputz befreit und in der Naturfarne, das Presbyterium Tuff, das Langschiff gebrannte Ziegel, belassen. Die Orgelempore mit toskanischen Säulen stammt aus dem Barock.&lt;br /&gt;
Die charakteristische Note erhielt die Kirche durch die Arbeiten des Meister [[Meinrat Guggenbichler]], dem Künstler des Stiftes Mondsee.&lt;br /&gt;
Auf dem mächtigen Hochaltar aus den Jahren 1699-1701, stehen im Mittelstück in Lebensgröße der Kirchenpatron St. Laurentzius, flankiert von der Statuen des hl. Wolfgang und hl. Nikolaus. Die genannte Gruppierung der Statuen wird von einer Dreifaltigkeit Darstellung gekrönt. &lt;br /&gt;
Auf dem rechten Seitenaltar befindet sich im Mittelschrein ein Gemälde mit dem hl Josef, flankiert von Statuen des hl Joachim und der hl. Anna.&lt;br /&gt;
Das Gemälde im Mittelschrein des linken Seitenaltares zeigt Maria, die Mutter Jesu, mit Statuen der hl. Barbara und hl. Katharina. Beide Seitenaltäre tragen die Jahreszahl 1701-1703.&lt;br /&gt;
Unterhalb der besonders liebevoll gestalteten Kanzel aus dem Jahre 1703, befindet sich ein mächtiger gotischer Taufstein. Kostbare Klein-Statuetten welche die Kanzel umsäumten wurden bei einem Einbruch entwendet und sind jetzt durch sehr ansprechende Kopien ersetzt. Neu ist der im Barock Stil gehaltene Volksaltar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Pfarrhaus, wuchtig und breit, liegt in der Mitte des Ortes und war in früher Zeit ein Sommersitz der Mondseer Äbte.&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche in Abtsdorf ist neben der [[Pfarrkirche Attersee|Pfarrkirche in Attersee]] und der [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|Evangelischen Pfarrkirche in Attersee]] die dritte Pfarrkirche in der Gemeinde Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Attersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhb</name></author>
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		<title>Pfarrkirche Abtsdorf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bereits 1142 findet man in einer Urkunde von Pabst Innozenz II. einen Hinweis auf Abattesdorf als Mondseer Pfarre. Das Dorf war eine Mondseer Siedlung und dem Abt von Mondsee dienstpflichtig. Das Gotteshaus dürfte jedoch wesentlich älter und in dieser Zeit ein Holzbau gewesen sein. Bis zur Auflösung des Stiftes (1791) gab Mondsee etwa 30 Seelenhirten an die Pfarre Abtsdorf.&lt;br /&gt;
So ist die Kirche in Abtsdorf ein Denkmal früherer Zeit und liegt mitten im Friedhof, deren Mauer wie das Gotteshaus mit Holzschindeln gedeckt ist. &lt;br /&gt;
Die jetzige Kirche ist ein Bau aus der Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das Langschiff ist in der Art des großen Baumeister des Hausruckviertel, Stephan Wultinger gebaut. An der Südseite des Kirchenschiffes befand sich der ehemalige Kircheneingang. Ein zugemauertes verstäbtes gotisches Tor ist stummer Zeuge dieser Zeit. Der heutige Einganz zur Kirche liegt an der Westseite Eingang und Vorhalle, in der sich an der linken Seitenwand das Kriegerdenkmal befindet, stammt aus jüngerer Zeit und ist aus etwa um Mitte des 19. Jahrhundert. An Stelle eines Turmes ziert ein hölzener Dachreiter mit Zwiebelhelm und einer Glocke die mit 1442 datiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kircheninnere ist ein einschiffiges, dreijochiges Langhaus und einem ebenso hohen, einjochingen Presbyterium mit 5/8 Schluss in der Apsis, in beiden Teilen mit netzrippigen Gewölbe. In die südseitig liegende Sakristei führt eine gotische Tür in getünchten Kleeblattbogen. Hier werden prachtvolle alte Messgewänder aufbewahrt. &lt;br /&gt;
Das Kircheninnere wurde 1960 vom Meister Franz Danninger kunstgerecht restauriert. Die Rippen wurden vom hässlichen Verputz befreit und in der Naturfarne, das Presbyterium Tuff, das Langschiff gebrannte Ziegel, belassen. Die Orgelempore mit toskanischen Säulen stammt aus dem Barock.&lt;br /&gt;
Die charakteristische Note erhielt die Kirche durch die Arbeiten des Meister [[Meinrat Guggenbichler]], dem Künstler des Stiftes Mondsee.&lt;br /&gt;
Auf dem mächtigen Hochaltar aus den Jahren 1699-1701, stehen im Mittelstück in Lebensgröße der Kirchenpatron St. Laurentzius, flankiert von der Statuen des hl. Wolfgang und hl. Nikolaus. Die genannte Gruppierung der Statuen wird von einer Dreifaltigkeit Darstellung gekrönt. &lt;br /&gt;
Auf dem rechten Seitenaltar befindet sich im Mittelschrein ein Gemälde mit dem hl Josef, flankiert von Statuen des hl Joachim und der hl. Anna.&lt;br /&gt;
Das Gemälde im Mittelschrein des linken Seitenaltares zeigt Maria, die Mutter Jesu, mit Statuen der hl. Barbara und hl. Katharina. Beide Seitenaltäre tragen die Jahreszahl 1701-1703.&lt;br /&gt;
Unterhalb der besonders liebevoll gestalteten Kanzel aus dem Jahre 1703, befindet sich ein mächtiger gotischer Taufstein. Kostbare Klein-Statuetten welche die Kanzel umsäumten wurden bei einem Einbruch entwendet und sind jetzt durch sehr ansprechende Kopien ersetzt. Neu ist der im Barock Stil gehaltene Volksaltar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Pfarrhaus, wuchtig und breit, liegt in der Mitte des Ortes und war in früher Zeit ein Sommersitz der Mondseer Äbte.&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche in Abtsdorf ist neben der [[Pfarrkirche Attersee|Pfarrkirche in Attersee]] und der [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|Evangelischen Pfarrkirche in Attersee]] die dritte Pfarrkirche in der Gemeinde Attersee.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhb</name></author>
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		<title>Pfarrkirche Abtsdorf</title>
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		<updated>2009-03-15T17:01:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhb: Die Seite wurde neu angelegt: Bereits 1142 findet man in einer Urkunde von Pabst Innozenz II. einen Hinweis auf Abattesdorf als Mondseer Pfarre. Das Dorf war eine Mondseer Siedlung und dem Abt von M...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bereits 1142 findet man in einer Urkunde von Pabst Innozenz II. einen Hinweis auf Abattesdorf als Mondseer Pfarre. Das Dorf war eine Mondseer Siedlung und dem Abt von Mondsee dienstpflichtig. Das Gotteshaus dürfte jedoch wesentlich älter und in dieser Zeit ein Holzbau gewesen sein. Bis zur Auflösung des Stiftes (1791) gab Mondsee etwa 30 Seelenhirten an die Pfarre Abtsdorf.&lt;br /&gt;
So ist die Kirche in Abtsdorf ein Denkmal früherer Zeit und liegt mitten im Friedhof, deren Mauer wie das Gotteshaus mit Holzschindeln gedeckt ist. &lt;br /&gt;
Die jetzige Kirche ist ein Bau aus der Hälfte des 15. Jahrhunderts. Das Langschiff ist in der Art des großen Baumeister des Hausruckviertel, Stephan Wultinger gebaut. An der Südseite des Kirchenschiffes befand sich der ehemalige Kircheneingang. Ein zugemauertes verstäbtes gotisches Tor ist stummer Zeuge dieser Zeit. Der heutige Einganz zur Kirche liegt an der Westseite Eingang und Vorhalle, in der sich an der linken Seitenwand das Kriegerdenkmal befindet, stammt aus jüngerer Zeit und ist aus etwa um Mitte des 19. Jahrhundert. An Stelle eines Turmes ziert ein hölzener Dachreiter mit Zwiebelhelm und einer Glocke die mit 1442 datiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kircheninnere ist ein einschiffiges, dreijochiges Langhaus und einem ebenso hohen, einjochingen Presbyterium mit 5/8 Schluss in der Apsis, in beiden Teilen mit netzrippigen Gewölbe. In die südseitig liegende Sakristei führt eine gotische Tür in getünchten Kleeblattbogen. Hier werden prachtvolle alte Messgewänder aufbewahrt. &lt;br /&gt;
Das Kircheninnere wurde 1960 vom Meister Franz Danninger kunstgerecht restauriert. Die Rippen wurden vom hässlichen Verputz befreit und in der Naturfarne, das Presbyterium Tuff, das Langschiff gebrannte Ziegel, belassen. Die Orgelempore mit toskanischen Säulen stammt aus dem Barock.&lt;br /&gt;
Die charakteristische Note erhielt die Kirche durch die Arbeiten des Meister [[Meinrat Guggenbichler]], dem Künstler des Stiftes Mondsee.&lt;br /&gt;
Auf dem mächtigen Hochaltar aus den Jahren 1699-1701, stehen im Mittelstück in Lebensgröße der Kirchenpatron St. Laurentzius, flankiert von der Statuen des hl. Wolfgang und hl. Nikolaus. Die genannte Gruppierung der Statuen wird von einer Dreifaltigkeit Darstellung gekrönt. &lt;br /&gt;
Auf dem rechten Seitenaltar befindet sich im Mittelschrein ein Gemälde mit dem hl Josef, flankiert von Statuen des hl Joachim und der hl. Anna.&lt;br /&gt;
Das Gemälde im Mittelschrein des linken Seitenaltares zeigt Maria, die Mutter Jesu, mit Statuen der hl. Barbara und hl. Katharina. Beide Seitenaltäre tragen die Jahreszahl 1701-1703.&lt;br /&gt;
Unterhalb der besonders liebevoll gestalteten Kanzel aus dem Jahre 1703, befindet sich ein mächtiger gotischer Taufstein. Kostbare Klein-Statuetten welche die Kanzel umsäumten wurden bei einem Einbruch entwendet und sind jetzt durch sehr ansprechende Kopien ersetzt. Neu ist der im Barock Stil gehaltene Volksaltar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Pfarrhaus, wuchtig und breit, liegt in der Mitte des Ortes und war in früher Zeit ein Sommersitz der Mondseer Äbte.&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche in Abtsdorf ist neben der [[Pfarrkirche in Attersee]] und der [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|Evangelischen Pfarrkirche in Attersee]] die dritte Pfarrkirche in der Gemeinde Attersee.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhb</name></author>
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		<title>Pfarrkirche Attersee</title>
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		<updated>2009-03-15T16:53:39Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die anfangs genannte Katholische Kirche auf dem Kirchenberg steht auf der Stelle der ehemaligen Burgkapelle der Königpfalz Atarhoven. Eine Marmortafel im Inneren des Gotteshauses besagt:&lt;br /&gt;
	„Diese Pfarrkirche Maria Attersee, um das Jahr 1010 von dem Fürstbischof Eberhard der Erste von [[Bistum Bamberg|Bamberg]] als Schlosskapelle gegründet, ist im 14. Jahrhundert neu erbaut. 1652 wurde mit der Übertragung eines Marienbildes (Gnadenbild) durch Pfarrer [[Anton Balster]] von Sankt Georgen im Attergau nach Attersee, die das Gotteshaus zu einen Wallfahrtsort für den ganzem Attergau. 1722 bis 1728 vom Patronatsherrn Franz Ferdinand Graf Khevenhüller umgebaut und mit dem Turme versehen und weitgehend barockisiert. Im Jahre 1910 wurde aus besonderer Verehrung für die Himmelskönigin von der Patronatsfrau Theodora Gräfin Kottolinsky geborene Freiin Mayr von Melnhof die Kirche vollkommen restauriert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz erhebt sich der mit einer Zwiebelhaube gekrönte Turm weit über den See blickend. Beiderseits des Kirchenportals sind zwei köstliche Weihbrunnschalen angebracht, von denen die rechte von einer verspielten Engelputte gestützt wird. &lt;br /&gt;
Erhebend wirkt die Harmonie des nun barocken Innenraumes in dem man noch die aufstrebende gotische Raumseele spürt. Wie auf der Marmortafel berichtet, wurde im 14. Jahrhundert über den Resten der ehemaligen Schlosskapelle eine gotische Kirche zu Ehren der Himmelfahrt Mariens gebaut. In diese gotische Kirche von der heute nur mehr der Innenraum besteht, übertrug Anton Balster, der Pfarrer von St. Georgen im Attergau, aus der dortigen Kirche das Muttergottesbild als Gnadenbild in die Kirche zu Attersee. (In den Kirchenbücher der Pfarre St. Georgen befindet sich eine Rechnung für die Restaurierung des Bildes:  „  ein einfach alt Gemälde aus den 15. Jhd. Maria in der Sonne.....“   Dieses Bild wurde Anlaß zu einer bald darauf einsetzenden Wallfahrtbewegung aus dem ganzen Attergau und darüber hinaus zur Muttergottes nach Attersee. &lt;br /&gt;
Als 19 Jahre später Pfarrer Balster starb, fand man in seinem Testament die Bitte, er möchte bei der Mutter Gottes zu Attersee begraben werden. An seiner Grabstätte, am linken Seiten Eingang, dem ehemaligen Haupteingang der Kirche, befindet sich eine Grabplatte und Büste von Pfarrer Anton Balster  in der Mauer eingelassen.&lt;br /&gt;
Der Zustrom der Wallfahrer machte bald eine Kirchenerweiterung notwendig und diese erfolgte 1722 – 1728 durch große seitliche Anbauten sowie durch die Erhöhung des Turmes und Barockisierung des Innenraumes. Im ebenfalls barockisierten Presbyterium wurde der jetzige barocke Hochaltar gestellt. Er mutet trotz reinstem Barock wie ein gotischer Flügelaltar, dessen Seitenbilder man sich als Flügel über Tabernakel und Marienbild denken könnte.&lt;br /&gt;
Das ehemalige Altarbild, eine barocke Dreifaltigkeit-Darstellung, welches 1896 sehr entstellend übermalt und 2002 restauriert wurde, hängt heute im Hauptschiff, rechts an der Wand. Es musste nach der Kirchen Restaurierung im Jahre 1910 einer gotischen Marienstatue, die vermutlich aus dem gotischen Hochaltar stammt, weichen. Sie wurde in Anpassung an den neuen Altar in eine barocke Umrahmung gestellt. Weitere Reste des gotischen Hochaltars sind zwei Stauen die 1910 dem Verfall entrissen wurde. Die eine stellt den Apostelfürsten Petrus, mit dem Himmelsschlüssel als Atribut, dar. Das zweite den Erstmärtyrer Stephanus, in der rechten Hand die Steine an seine Steinigung erinnernd. Beide stehen links und rechts im Presbyterium über der schönen, kraftvoll geschwungenen Kommunionbank. Diese sollte als der schöne, vom Atterseer Tischlermeister Robert Kollross angefertigte, Volksaltar aufgestellt wurde entfernt werden. Sie konnte jedoch nach zahlreichen Protesten und auf strickte Weigerung des damaligen Pfarrgemeinderates vor dem Abriß gerettet werden.&lt;br /&gt;
Doch wieder zurück zum Barock. Links vom Gnadenbild steht eine überlebensgroße Statue der hl. Anna, der Mutter Mariens. Das Flügelbild stellt Sankt Josef, den Bräutigam Mariens und Nährvater von Jesu, dar. Ihm zu Füßen das alte Zimmermannswerkzeug und in der Händen den Stab, aus der eine Lilie erblüht, bezugnehmend auf eine Legende dass Maria durch Gottesurteil der Bräutigam ausgewählt werden sollte.&lt;br /&gt;
Rechts vom Gnadenbild sind die Eltern des Vorläufer Jesu, Johannes des Täufers dargestellt. Seine Mutter Elisabeth und sein Vater, der Priester Zacharias, im Tempel bei der Offenbarung der Geburt Johannes. Die beiden goldenen Sanktusleuchter, bis zur letzten Restaurierung rechts und links des Hochaltars stehend, haben jetzt in der Vorsakristei beim den Aufgängen zur Obersakristei und dem Chor im linken Kirchenanbau, einen würdigen Platz gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Seitenaltäre sind sehr sinnvoll für einen Wallfahrtort gewählt. Das Altarbild des rechten Seitenaltares zeigt St. Judas Thaddeus, einen Verwandten Jesu und Helfer in allen verzweifelten Anliegen des Lebens. Als Begleitfiguren links der hl. Franziskus und rechts der hl. Antonius. Rechts und links des kleinen Alterschrankes befanden sich früher die drei lateinischen Kirchenlehrer Ambrosius, Augustinus und Hyronimus. Die Statuette des hl. Augustinus wurde einst von einen unredlichen, im Attersee Raum arbeitenden Restaurateur gestohlen und über verschlungene Wege im Dorotheum in Wien zur Versteigerung gebracht. Durch den Hinweiß eines Priesters, der die Statuette nur einmal im Leben gesehen hat und von ihrer kunstvollen Gestaltung sehr beeindruckt war, gelang es den damaligen Pfarrer Franz Lackner, im verein mit Spezialisten der Kriminalpolizei, die Statue vor der Versteigerung zu retten. Der Dieb bekam nicht seine erhofften Tausender, sondern leider nur drei Jahre gesiebte Luft. Die Statuetten werden jetzt in einen sicheren Raum aufbewahrt und sollen dem Vernähmen nach wieder an ihren alten Platz aufgestellt werden. Es ist zu befürchten daß die Befürworter dieses Vorhabens die Tragweite ihres  Entschlussen nicht ermessen können.&lt;br /&gt;
In der Weihnachtszeit steht auf den Judas Thaddeus Altar eine von den Gebrüder Osterrieder aus München geschaffene Krippe. (Ein Werk der Gebrüder Osterrieder ist auch die große Krippe im Linzer Dom.) An der Wand auf der linken Seite des Altares befindet sich ein alter, schwer mit Eisen bestückter Opferstock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Seitenaltar zeigt das Altarbild Maria Magdalena die sündige Büsserin, ermutigend den armen Sünder zu Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit. Als Begleitfiguren stehen hier die hl. Barbara, Schutzpatronin der Bergleute und Artilleristen. Sie ist die Fürbitterin um eine glückselige Sterbestunde. Als zweite Figur der hl. Johann von Nepomuk, Domherr von Prag und Märtyrer des Beichtgeheimnisses. Hier stand als kostbarer Rest des vom gotischen Hochaltar ein Hochrelief, die Anbetung der Weisen aus dem Morgenlande darstellend. Es ist jetzt wegen seiner Kostbarkeit und als Sicherung vor Diebstahl, durch ein hochwertiges und nur von Fachleuten erkennbares Duplikat ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Juwel, schon reines Biedermeier ist die Kanzel, die sich demütig zum Abschluß des Presbyteriums in den Kirchenraum einschmiegt. Auf dem Schalldeckel ist Moses aus dem Wolkendunkel des Berges Sinai kommend, mit den Gesetzestafeln dargestellt.&lt;br /&gt;
Am Rande drei verspielte Engelputten mit den Symbolen der drei göttlichen Tugenden: mit Euchristie-Kelch als Symbol des Glaubens, Anker für Hoffnung und das flammende Herz als Symbol der Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der Kanzel befindet sich ein Gemälde des hl. Martin, des Kirchenpatrons der ehemaligen Pfarrkirche des Ortes. Wie bereits oben berichtet, ist sie die jetzige [[Evangelische Pfarrkirche Attersee|Pfarrkirche]] der evangelischen Gemeinde des Attergaues.&lt;br /&gt;
Der Orgelchor mit barocker Chorbrüstung birgt eine Wertvolle alte, leider schon etwas gebrechliche Orgel in einem leider unscheinbaren neugotischen Gehäuse. Diese ist zwar ein schwer zu spielendes Instrument entfaltet jedoch ein herrliches Klangvolumen wenn ein guter Pianist in ihre Tasten greift. Es ist daher ein Segen wenn man bisher verhindern konnte dieses Klangjuvel durch eine neue Orgel zu ersetzen. Die sehr ansprechenden barocken Kreuzweg Bilder haben durch ihre Restaurierung im Herbst 2002 bedeutend an Farbkraft gewonnen. So ist es bisher auch fast niemanden aufgefallen, dass eines von ihnen bei der Platzanordnung mit seinem Gegenüber nicht korrespondiert.&lt;br /&gt;
Im Besitze der Kirche befinden sich verschiedene wertvolle gottesdienstliche Geräte: So aus der Barockzeit einen vergoldeten Festtagkelch. Er trägt Wappen und Inschrift eines salzburgischen Bischofs namens Leopold. Dazu zwei aus Silber getriebene Kännchen für Wasser und Wein, sowie ein edelgeformtes , massiv versilbertes Weihrauchgefäß mit Schiffchen. Eine kleine alte Monstranz mit Kreuzreliquie, deren Siegel leider nicht mehr lesbar ist und eine weitere kleine lieblich wirkende Reliquienmonstranz welche auf etwa 300 Jahre geschätzt wird. Eine weitere eucharistische Segenmonstranz mit großer Sorgfalt und Liebe gestaltet, zeigt deutlich Anklänge an dem barocken Hochaltar. Denselben barocken Stil zeigen alte Matrikelbücher mit Datierung von 1701.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Turmvorhalle befindet sich links das in Marmor gestaltete Kriegerdenkmal für die gefallenen der beiden Weltkriege. &lt;br /&gt;
Die rechte Seite der Turmvorhalle gewährt einen eindrucksvollen Durchblick auf dem Buchberg und dem schön gestalteten Bergfriedhof mit vorwiegend prächtigen stilvollen geschmiedeten Eisen Kreuzen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhb</name></author>
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		<title>Evangelische Pfarrkirche Attersee</title>
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		<updated>2009-03-15T16:43:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erreicht man von der Bezirkshauptstadt Vöcklabruck kommend bei Seewalchen die Gestaden des Attersees, sieht man auf der, dem Buchberg vorgelagerten felsspornartigen Anhöhe die [[Pfarrkirche Attersee|katholische Kirche]] von Attersee wie einen stillen Wächter, der wachehaltend fast den ganzen See überblickt. Wie unter seinen Schirm Schutz suchend, schmiegt sich der älteste  Teil des Ortes Attersee an die Lehne des Kirchenberges. Hier befindet sich die alte Martinskirche und jetzige Pfarrkirche der evangelischen Pfarrgemeinde des Attersee Gebietes. Sie wurde bereits 731 – 741 in der Chronik als Seelsorgekirche für den Herzoghof Atarhoven genannt. &lt;br /&gt;
Das Gotteshaus wurde 1813 von den Gläubigen der Evangelischen Glaubensgemeinschaft um 480 Gulden von der Katholischen Pfarrgemeinde Attersee angekauft. Pfarrer Johann Adam Leydel ist als erster Seelsorger der Evangelischen Pfarrgemeinde des Attergaus bekannt. &lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich ein kleiner Turm als Turmreiter auf der Westseite der Kirche. Der Turm in seiner jetzigen Form wurde 1854 durch Baumeister Lukas aus St. Georgen gebaut.&lt;br /&gt;
Ein Jahr darauf wurden die drei, in Bochum, Westfalen, gegossenen Glocken installiert.&lt;br /&gt;
Der Altar, eine Kopie eines spätgotischen Flügelaltars aus Kärnten, schmiegt sich harmonisch in den gotischen Raum ein. Archäologische Grabungen anlässlich der letzen Restaurierung der Kirche haben unter anderem ein Grab eines ehemaligen Seelsorgers und Reste einer Christophorus Freske an der Außenseite der ehemaligen, seeseitigen Kirchenmauer zu Tage gebracht. Der ehemalige Grundriss der Kirche wurde bei dieser Gelegenheit durch verschiedenfarbige Pflastersteine des Bodens sichtbar gemacht. Durch die Neugestaltung des Altarraumes kommt dies gut zur Geltung. Die an der Seeseite des Kirchenraumes befindliche Kanzel ist eine Kopie der Meister-Pilgram-Kanzel aus dem Wiener Stefansdom. Altar, Kanzel sowie Glasfenster sind eine Spende der Familie Schmidt, Seewalchen-Wien, die auch sehr mit der Pfahlbau–Forschung des Attersees verbunden war. Zwei der prächtigen Glasfenster sind spätgotisch und stammen vermutlich aus dem böhmischen Raum.&lt;br /&gt;
Etwas stöhrend, jedoch der Notwendigkeit entsprechend, war der Orgelchor mit einer sehr ansprechenden Chorbrüstung, die den Chorraum mit der alten Orgel zu sehr beherrschte.&lt;br /&gt;
Durch die neue, 1972 angekaufte Orgel wurde der Chorraum aufgegliedert und erscheint nun dem Kirchenraum gegenüber weniger dominierend. Ein neu restauriertes schönes Vortragekreuz ist eine Spende der Evangelischen Kirchengemeinde von Salzburg. Diese war bis 1863 eine Tochtergemeinde der Evangelischen Pfarrgemeinde von Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte [[Haus Fromminger|Fromminger Haus]], ehemaliges Mesnerhaus, ist das älteste, im Ort noch erhaltene Holzhaus. Es beinnhaltete einst die erste Greislerei des Ortes und steht heute unter Denkmalschutz.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erreicht man von der Bezirkshauptstadt Vöcklabruck kommend bei Seewalchen die Gestaden des Attersees, sieht man auf der, dem Buchberg vorgelagerten felsspornartigen Anhöhe die katholische Kirche von Attersee wie einen stillen Wächter, der wachehaltend fast den ganzen See überblickt. Wie unter seinen Schirm Schutz suchend, schmiegt sich der älteste  Teil des Ortes Attersee an die Lehne des Kirchenberges. Hier befindet sich die alte Martinskirche und jetzige Pfarrkirche der evangelischen Pfarrgemeinde des Attersee Gebietes. Sie wurde bereits 731 – 741 in der Chronik als Seelsorgekirche für den Herzoghof Atarhoven genannt. &lt;br /&gt;
Das Gotteshaus wurde 1813 von den Gläubigen der Evangelischen Glaubensgemeinschaft um 480 Gulden von der Katholischen Pfarrgemeinde Attersee angekauft. Pfarrer Johann Adam Leydel ist als erster Seelsorger der Evangelischen Pfarrgemeinde des Attergaus bekannt. &lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich ein kleiner Turm als Turmreiter auf der Westseite der Kirche. Der Turm in seiner jetzigen Form wurde 1854 durch Baumeister Lukas aus St. Georgen gebaut.&lt;br /&gt;
Ein Jahr darauf wurden die drei, in Bochum, Westfalen, gegossenen Glocken installiert.&lt;br /&gt;
Der Altar, eine Kopie eines spätgotischen Flügelaltars aus Kärnten, schmiegt sich harmonisch in den gotischen Raum ein. Archäologische Grabungen anlässlich der letzen Restaurierung der Kirche haben unter anderem ein Grab eines ehemaligen Seelsorgers und Reste einer Christophorus Freske an der Außenseite der ehemaligen, seeseitigen Kirchenmauer zu Tage gebracht. Der ehemalige Grundriss der Kirche wurde bei dieser Gelegenheit durch verschiedenfarbige Pflastersteine des Bodens sichtbar gemacht. Durch die Neugestaltung des Altarraumes kommt dies gut zur Geltung. Die an der Seeseite des Kirchenraumes befindliche Kanzel ist eine Kopie der Meister-Pilgram-Kanzel aus dem Wiener Stefansdom. Altar, Kanzel sowie Glasfenster sind eine Spende der Familie Schmidt, Seewalchen-Wien, die auch sehr mit der Pfahlbau–Forschung des Attersees verbunden war. Zwei der prächtigen Glasfenster sind spätgotisch und stammen vermutlich aus dem böhmischen Raum.&lt;br /&gt;
Etwas stöhrend, jedoch der Notwendigkeit entsprechend, war der Orgelchor mit einer sehr ansprechenden Chorbrüstung, die den Chorraum mit der alten Orgel zu sehr beherrschte.&lt;br /&gt;
Durch die neue, 1972 angekaufte Orgel wurde der Chorraum aufgegliedert und erscheint nun dem Kirchenraum gegenüber weniger dominierend. Ein neu restauriertes schönes Vortragekreuz ist eine Spende der Evangelischen Kirchengemeinde von Salzburg. Diese war bis 1863 eine Tochtergemeinde der Evangelischen Pfarrgemeinde von Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Fromminger Haus, ehemaliges Kirchendienerhaus, ist das älteste, im Ort noch erhaltene Holzhaus. Es beinnhaltete einst die erste Greislerei des Ortes und steht heute unter Denkmalschutz.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Der AtterWiki-Sandkasten dient als Übungs- und Testplatz für Autoren im AtterWiki.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;==Impressum==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Verein AtterWiki&#039;&#039;&#039; - Verein zur Sammlung, Archivierung und Verbreitung von Wissen über die Region Attersee-Attergau&lt;br /&gt;
:Hauptstraße 17&lt;br /&gt;
:4863 Seewalchen am Attersee&lt;br /&gt;
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:atterwiki@regatta.co.at &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Vorstand des Vereins AtterWiki&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:*Obmann:  Ing. Franz Hauser&lt;br /&gt;
:*Obm-Stv: Mag. Stefanie Irrgeher&lt;br /&gt;
:*Schriftführer: Mag. Leo Gander&lt;br /&gt;
:*Kassier: Franz Spitzer&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;==Impressum==&lt;br /&gt;
===Verein AtterWiki=== - Verein zur Sammlung, Archivierung und Verbreitung von Wissen über die Region Attersee-Attergau&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
:===Vorstand des Vereins AtterWiki===&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;==Impressum==&lt;br /&gt;
===:Verein AtterWiki=== - Verein zur Sammlung, Archivierung und Verbreitung von Wissen über die Region Attersee-Attergau&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;==Impressum==&lt;br /&gt;
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*Obmann:  Ing. Franz Hauser&lt;br /&gt;
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:Verein AtterWiki - Verein zur Sammlung, Archivierung und Verbreitung von Wissen über die Region Attersee-Attergau&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Impressum==&lt;br /&gt;
:Verein AtterWiki - Verein für die Sammlung, Archivierung und Verbreitung von Wissen über die Region Attersee-Attergau&lt;br /&gt;
:Hauptstraße 17&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
:ZVR-Zahl: 825730546&lt;br /&gt;
:Obmann: Ing. Franz Hauser&lt;/div&gt;</summary>
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