Weißenkirchen im Attergau

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Weißenkirchen im Attergau
Altar weißenkirchen.jpg
Lage Wappen
MiniMapWeissenkirchen.png
WappenWeissenkirchen.jpg
Lage auf DORIS-Karte Gemeinde-Website
Gemeindedaten
Bezirk: Vöcklabruck (VB)
Bezirksgericht: Vöcklabruck (früher Frankenmarkt)
Katastralgemeinden: Freudenthal, Weißenkirchen
Fläche: 26,68 km2
Einwohner: 953 (2017)
Höhe: 652 m
Vorwahl: +437684
Postleitzahl: 4890
Koordinaten: 47° 56′ 52″ N, 13° 25′ 0″ O
Gemeindekennziffer: 41748
Amtliche Adresse: Weißenkirchen 13
4890 Weißenkirchen i. A.
Bürgermeister: Josef Meinhart (ÖVP)
Weitere statistische Daten


Die Gemeinde Weißenkirchen im Attergau liegt im nordwestlichen Teil des Attergaus.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Weißenkirchen befindet sich nordwestlich vom Attersee. Weithin sichtbar erhebt sich auf 653 m ü. A. die Pfarrkirche Weißenkirchen, von der aus sich ein herrlicher Rundblick auf die Landschaft des Attergaus bietet. Die Siedlungsstruktur ist nach wie vor von der Landwirtschaft geprägt.

Ortschaften

Das Gemeindegebiet umfasst 18 Ortschaften mit ca. 950 Einwohnern.

Ortschaften der Gemeinde Weißenkirchen
WappenWeissenkirchen.jpg
Brandstatt | Egg | Freudenthal | Geßlingen | Giga | Hölleiten | Haitigen | Pabigen | Röth | Reittern | Schwaigern | Stadln | Steinwand | Truchtlingen | Tuttingen | Weißenkirchen | Wieneröth | Ziegelstadl


Nachbargemeinden

Geschichte

Weißenkirchen-Panorama nach Norden
Das Gebiet um Weißenkirchen wurde im 6. Jahrhundert von den Baiern besiedelt. Sie rodeten die Wälder und machten das Land fruchtbar.

Mehrere echte "-ing"-Namen (Witzmaning, Hipping) in der Gegend nördlich von Weißenkirchen belegen, dass das Gemeindegebiet schon im Frühmittelalter besiedelt wurde. Weitere Ortsnamen (Röth, Reittern) weisen darauf hin, dass im Hochmittelalter (11./12. Jh.) der Siedlungsraum durch Rodungen erweitert wurde.

Ursprünglich hieß der Ort St. Margarethen am Walde. Erst im 15. Jahrhundert begegnen wir der heutigen Ortsbezeichnung Weißenkirchen, die darauf hinweist, dass man eine frühere Holzkirche durch einen Steinbau ersetzte.

Einer Sage nach sollte die Kirche ursprünglich auf einem anderen Platz in Tuttingen erbaut werden. Nachdem das Baumaterial aber zu wiederholtem Male auf wundersame Weise von dort auf die Bergeshöhe gebracht worden war, baute man die Kirche an der heutigen Stelle auf.

In der Barockzeit, als das Wallfahrtswesen im Zuge der Gegenreformation einen neuen Aufschwung erlebte, kam es auch in Weißenkirchen zu einer Wallfahrt zum hl. Leonhard, dem zweiten Kirchenpatron. 1711 wird zum Beispiel in einer Kirchenrechnung der Pfarre St. Georgen erwähnt, man habe zur Abwendung einer Viehseuche eine Prozession nach St. Margarethen abgehalten. Der sogenannte Leonhardi-Ritt entstand in dieser Zeit, wurde aber im Zuge des Wallfahrtsverbotes durch Joseph II. (1765-1790) eingestellt und erst 1924 wieder erneuert.

Die politische Gemeinde Weißenkirchen entstand 1851 und besteht aus den Katastralgemeinden Weißenkirchen und Freudenthal.

Wappen

Politik und Verwaltung

Gemeindeamt Weißenkirchen

Gemeindeorgane

Parteien

Partnerschaften

Feuerwehrhaus und Gemeindebauhof in Weißenkirchen

Verkehr und Versorgung

Kirche und Religion

Pfarrkirche Weißenkirchen im Attergau

1777 wurde Weißenkirchen mit der Loslösung von der Mutterpfarre St. Georgen eine eigene Pfarre.

Kunst und Kultur

Brauchtum

Museen

Museum Arbeiterhaus in Freudenthal
Kramerwirt in Weißenkirchen
Wirtshaus in Freudenthal
Geschlossenes Gasthaus Wendl in Weißenkirchen
Kriegerdenkmal bei der Kirche in Weißenkirchen im Attergau
Aussichtsplattform an der Westseite von Weißenkirchen
Wegweiser in Weißenkirchen
Was das Truchtinger Marterl erzählt

Kulturveranstaltungen

Tourismus und Wirtschaft

Hotels und Gastronomie

Unternehmen

Landwirtschaft

Sport und Freizeit

Jugend

Veranstaltungen

Vereine und Organisationen

Feuerwehren

Schule und Bildung

Bibliothek

Natur und Umwelt

Naturdenkmale

Gesundheit und Soziales

Persönlichkeiten

Von großer Bedeutung für die Erforschung der Geschichte des Attergaues ist der in Weißenkirchen geborene

Unter dem Pseudonym "Atergovius" veröffentlichte er 1913 "Die Pfarrkirche St. Georgen im Atergau. Blätter zur Geschichte des Atergaues". Nach einer Tätigkeit als Seelsorger in Unterach wurde er 1902 zum Rektor des Deutschen Nationalinstitutes Santa Maria dell'Anima in Rom ernannt. Seinen Lebensabend verbrachte er wiederum in Weißenkirchen, wo er sich in der Nähe seines Geburtshauses ein Landhaus nach dem Muster einer römischen Landvilla errichten ließ (Atriumshaus).

Weitere Persönlichkeiten:

Ehrenbürger

Sehenswertes

Architektur und Bauwerke

Webcams

Sonstiges

Auf dem Ortsplatz steht eine Jubiläumslinde, die 1908 zum 60-jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Joseph I. gepflanzt wurde,

Quellen

Weblinks

Gemeinden der Region Attersee-Attergau
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