Verein Klimt am Attersee

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Inhaltsverzeichnis

LEADER-Preis 2015

Preisverleihung im Linzer Landhaus
von links: Landesrat Max Hiegelsberger, Werner Arnitz, Obfrau Käthe Zwach, REGATTA-Obmann Bgm. Johann Reiter, Sandra Tretter, Leo Gander, Minister Andrä Rupprechter.

Am 3. Juli 2015 reiste eine Delegation bestehend aus den Bürgermeistern, der REGATTA, des Tourismus-Verbandes sowie des Klimt-Vereines mit Sandra Tretter nach Linz um den OÖ LEADER-Preis entgegen zu nehmen.
Den Hauptpreis in der Kategorie „Erhaltung des kulturellen Erbes und Schonung der natürlichen Ressourcen“ gewann der Verein Klimt am Attersee für die Errichtung des Gustav Klimt-Zentrums.
In der LEADER-Programm 2007-2013 haben sich 24 Leader-Regionen, darunter REGATTA beteiligt.
Insgesamt wurden 170 Projekte eingereicht, eine hochkarätig zusammengesetzte Jury hat die LEADER-Projekte bewertet und die Preisträger ausgewählt. Insgesamt wurden 12 Preise in 3 Kategorien vergeben. Voller Stolz nahm unser Delegation die Auszeichnung von Bundesminister DI Andrä Rupprechter und Landesrat Max Hiegelsberger entgegen.


Kulturfahrt nach Wien und Krems

Am 6. Juni 2015 veranstaltete der Verein eine Kulturfahrt in die Wiener Secession und nach Krems.
Bei bestem Sommerwetter nahmen 45 Personen an der heurigen Kulturfahrt des Vereins „Klimt am Attersee“ teil. Die von Elfriede Mandl und Heidi Egger bestens organisierte Fahrt hatte schöne Programmhöhepunkte.
Am Vormittag ging es in die Wiener Secession und zum Beethovenfries. Obwohl den meisten schon bekannt, fasziniert dieses Schlüsselwerk Gustav Klimts immer wieder die Besucher. Die Berichte um eine mögliche Restitution im heurigen Frühjahr weckte auch wieder unser Inter-esse an diesem Meisterwerk.
Das Jubiläum „150 Jahre Wiener Ringstraße“ war ein weiterer Programmpunkt. Hans Rauchenzauner erzählte Allgemeines, Ge-schichtliches und Anekdotisches über die berühmte Prachtstraße. Dem folgte eine Rund-fahrt mit Erläuterungen zu den bedeutendsten öffentlichen Bauten.
Der Nachmittag gehörte dem Karikaturmuseum in Krems an der Donau.
Mordillos meisterhafte Zeichnungen und Car-toons mit den Knollennasen-Figuren, ihren Situation und Geschichten, regten wie eh und je zum Lachen an. Bei vielen wurden Erinnerungen wach, wenn wieder die Kurzfilme liefen, die in den 1980er Jahren die Werbeblöcke im Fern-sehen unterbrachen.
Und auch die Dauerausstellung von Manfred Deix fand wieder großes Interesse. Sein typischer Umgang mit den österreichischen Politikern und Haltungen ist ja längst Kulturgut und hat in Krems seine Heimat gefunden.
Der letzte Programmpunkt war wieder ein Heurigenbesuch, diesmal in Emmerdorf in der Wachau, wo die Fahrt gemütlich ausklang.

Generalversammlung 2015

Am 23. Februar 2015 fand im Seeparksaal in Kammer die
Generalversammlung
des Vereines "Klimt am Attersee" statt.

Auf der Tagesordnung stand unter anderem

  • der Rechenschaftsbericht des Vorstandes
  • die Rechnungsabschlüsse für die Jahre 2013 und 2014
  • der Bericht des Finanzreferenten und der Rechnungsprüfer
  • die Beschlussfassung über das Budget 2015
  • die Änderung der Vereinsstatuten
  • die Jahresvorschau 2015 und Vorstellung Konzept der Klimt-Foundation durch Mag. Sandra Tretter und Mag. (FH) Christine Seitz
  • sowie Neuwahlen.

Vorstand des Vereines Klimt am Attersee
(gewählt am 23.2.2015)

  • Obfrau: Käthe Zwach
  • Obfrau-Stellvertreterin: Elfriede Mandl
  • Schriftführer: Mag. Leo Gander (Stellvertreter: Johann Rauchenzauner)
  • Kassier: Dipl. Ing. Werner Arnitz (Stellvertreterin Ingeborg Reischl)
  • Beirätin: Mag. (FH) Christine Seitz.

Kulturfahrt am 7. Juni 2014

Am 7. Juni 2014 veranstalte der Verein Klimt am Attersee und die REGATTA ihre Kulturfahrt. Auf dem Programm stand eine Auswahl hochinteressanter Themen:

  • Klimt-Villa in der Wiener Feldmühlgasse.
    Hier war Gustav Klimts letztes Atelier. Das Gebäude wurde in den letzten Jahren renoviert und beherbergt seit 30.9.2013 eine beachtenswerte permanente Ausstellung rund um Klimts Atelier – die einzige an einem seiner ehemaligen Wirkungsorte.
  • Klimt Foundation in der Breite Gasse
    2013 wurde die Stiftung Gustav Klimt|Wien 1900 (Klimt - Foundation) gegründet.
    Sandra Tretter und Peter Weinhäupl berichteten über die aktuellen Initiativen.
  • Besuch der Ausstellung „Trotzdem Kunst“ im Wiener Leopold Museum.
  • Besuch der Klimtgemälde und des Schauraumes im Wiener Burgtheater. Hier hat Klimt mit der Künstler-Compagnie die Gemälde auf den Feststiegen gestaltet.
  • Besuch des Essl-Museum in Klosterneuburg. Die Ausstellung „Made in Austria“ bot einen Querschnitt durch die österreichische Gegenwartskunst.

Traditionell schloss die Fahrt mit einem Heurigenbesuch – diesmal in Weißenkirchen in der Wachau – wo die gelungene Veranstaltung ihren gemütlichen Abschluss fand.

Bildergalerie

Änderungen im Vereinsvorstand

Nach dem Ausscheiden von Eva Knoll (Übernahme der Vorsitzenden des Tourismusverbandes) und Waltraud Ottet (geschäftliche Gründe) hat der Vorstand in seiner Sitzung am 3. April 2014 einige Nachbesetzungen vorgenommen.
Neu im Vereinsvorstand sind Burgi Brummayer (Schörfling) als Obfrau-Stellvertreterin und Johann Rauchenzauner, (Seewalchen) als Schriftführer-Stellvertreter.

Generalversammlung 2013 und Klimt-Card

Am 26. November 2013 fand im Seeparksaal in Kammer die Generalversammlung des Vereines statt.

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Obfrau Käthe Zwach konnte zahlreiche Besucher, darunter die Bürgermeister Gerhard Gründl (Schörfling) und Franz Kneißl (Steinbach), des weiteren die Vizebürgermeisterin Margit Spitzer und den Geschäftsführer der Ferienregion Christian Schirlbauer begrüßen.
In seiner kurzen Rede wies Bgm. Gründl auf den Bedeutung des Gustav Klimt-Zentrums für die Gemeinde Schörfling und die Attersee-Region hin. Durch die Bahnverlegung erhofft er sich neue Impulse für Kammer, kann aber noch nicht über Details berichten, da diese erst in Planung sind. Jedenfalls soll der Bahnhof bis Ende Juni 2014 bereits verlegt sein.
Schriftführer Leo Gander zeigte in einem Foto-Rückblick die Meilensteine der nun zweijährigen Tätigkeit des Vereines. Der Bogen spannte sich von den ersten Ideen und Baumaßnahmen 2011 über die Eröffnung am 14. Juli 2012 (150. Geburtstag Gustav Klimt) bis zu den letzten Highlights der abgelaufenen Saison.
Wie Leo Gander ausführte, wurde aus einem „Kleinprojekt“ ein vielbeachtetes „Großprojekt“. Auch das Kostenvolumen war aufgrund von ursprünglich nicht geplanten qualitätsverbessernden Maßnahmen deutlich höher als voranschlagt. Nun staunen manche, was aus dem Kleinprojekt geworden ist und sind von der Bedeutung dieses erfolgreichen und wichtigen Projektes begeistert und überzeugt.
Rund 28.000 Besucher in rund 1 ½ Jahren in einem vergleichsweise kleinen Klimt-Dokumentationszentrum sind sensationell, damit verbunden war aber viel Einsatz und Arbeit für alle, die sich so engagiert mit dem Projekt beschäftigt haben.
Christian Schirlbauer verwies auf das enge Zusammenwirken zwischen dieser Kulturinstitution und dem Tourismusverband der Ferienregion Attersee. Voller Stolz bemerkte er, dass das Gustav Klimt-Zentrum die erste derartige Einrichtung in Oberösterreich ist, die in der renommierten „The New York Times“ in einem fast einseitigen Artikel gewürdigt wurde.
Eine wichtige Aufgabe hatte in diesen Jahren Kassier Werner Arnitz. Sein Auftrag war es, die finanziellen Angelegenheiten so zu erledigen, dass die zugesagten Förderungen auch ausbezahlt wurden. „Es mussten Rechnungen in der Höhe von 359.000 Euro bearbeitet werden, um schließlich die zugesagten Förderungen in der Höhe von 210.000 Euro zu erhalten“, berichtete Werner Arnitz.
Schließlich wurde der Rechnungsabschluss 2012 beschlossen. Einnahmen in der Höhe von 173.000 stehen Ausgaben von 282.000 gegenüber. Der beachtliche Fehlbetrag entstand dadurch, dass der wesentliche Teil der Einkünfte erst 2013 von den Geldgebern auf das Vereinskonto überwiesen wurde. Im Budget 2013 sieht die Sache entscheidend anders aus. Der Vereinsvorstand ist sich sicher, dass der Abschluss 2013, der erst bei der nächsten Generalversammlung vorzulegen ist, positiv sein wird.
Mit dem Dank an alle Beteiligten, besonders an Werner Arnitz, beschloss Obfrau Käthe Zwach die Versammlung.

Klimt-Card

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Seit 26. November 2013 gibt es für die Vereinsmitglieder die neue „Klimt-Card“. Mit dieser Karte wird den Karteninhabern derzeit beim Eintritt in das Gustav Klimt-Zentrum der ermäßigte Tarif, beim Eintritt in das Wiener Leopoldmuseum eine 50%ige Ermäßigung sowie bei der Linienschifffahrt am Attersee ein Nachlass von 15 % gewährt.
Die Vereinsleitung ist bemüht, noch weitere Begünstigungen zu vereinbaren.
Jene Mitglieder, die diese Karte noch nicht erhalten haben, werden diese mit dem Protokoll der Generalversammlung und der Vorschreibung des Mitgliedsbeitrages 2014 postalisch zugesendet bekommen. Die Klimt-Card ist bis Ende 2016 gültig.

Vereinsgründung

Die Obfrau Käthe Zwach mit dem Vorstand des Vereins „Klimt am Attersee“

Am 9. November 2011 fand im Gasthaus Frickh in Schörfling die Gründungsversammlung des Vereines „Klimt am Attersee“ statt. Der Verein hat sich zur Aufgabe gestellt, das Schaffen Gustav Klimts, der mit seinen Landschaftsbildern untrennbar mit dem Attersee verbunden ist, zu präsentieren. Um dies zu erreichen, wird vom Verein das Gustav Klimt-Zentrum betrieben.
Der Verein wird von Käthe Zwach, der Besitzerin der gleichnamigen Galerie in Schörfling geleitet.
In der Gründungsversammlung wurden in den Vorstand gewählt:

Waltraud Ottet und Leopoldine Hummer als Obfrau-Stellvertreterinnen;
Mag. Leo Gander als Schriftführer und Eva Knoll als seine Stellvertreterin sowie
Dipl.-Ing. Werner Arnitz als Kassier und Ingeborg Reischl als seine Stellvertreterin.

Wie Käthe Zwach und der Besitzer des Gebäudes, Mag. Erich Kaniak, betonen, sollen die Initiativen des Vereines den Bezug zu Klimt mit seinen berühmten Bildern, die hier in der wunderschönen Gegend am Attersee entstanden sind, den Menschen näher bringen. Darüber hinaus soll das Gustav Klimt-Zentrum die Drehscheibe des (kultur-)touristischen Angebotes sein und ein Highlight der touristischen Initiativen in der Ferienregion Attersee werden.

  • Werden Sie Mitglied im Verein Klimt am Attersee!
    Mit einem Jahresbeitrag von € 20 können Sie durch ihre Mitgliedschaft die Erhaltung des Kulturgutes „Gustav Klimt“ in unserer Region unterstützen.
  • Werden Sie förderndes Mitglied im Verein Klimt am Attersee!
    Als förderndes Mitglied und Freund des Vereins ermöglichen Sie es uns, mit einem Jahresbeitrag von € 200 ein spannendes Gustav Klimt - Kulturprogramm anbieten zu können.
    Als Dankeschön genießen Sie besondere Vorteile!

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Download: Beitrittserklärung (Förderer)

  • Werden Sie Partner im Verein Klimt am Attersee!
    Wir bieten Ihnen als Partner ein individuelles und Ihren Wünschen entsprechendes Programm – z.B. eine exklusive Veranstaltung im Gustav Klimt-Zentrum für Ihre Gäste oder Kunden. Als Sponsor des Vereins Klimt am Attersee sind Sie ein wichtiger Teil unseres Erfolges und in allen Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen präsent.
  • Haben Sie Interesse? Wir freuen uns über Ihren Kontakt!

Gustav Klimt-Zentrum

Das neue Gustav Klimt-Zentrum in Kammer

In Kammer am Attersee ist das neue Gustav Klimt-Zentrum am 14. Juli 2012 eröffnet worden. Der Neubau - anschließend an die See-Apotheke Kammer – wurde von Architekt Dipl.-Ing. Günther Dollnig geplant. Der Platz in der Hauptstraße 30 könnte nicht besser sein, liegt er doch direkt am Eingang zur Allee des Schlosses, welches unter anderem von Klimt gemalt wurde, mit einem grandiosen Blick über den Segelhafen auf den See.
Das Gustav Klimt-Zentrum ist kein Museum, sondern ein Informationspunkt, ein Ort kleinerer Sonderausstellungen, ein Dokumentationszentrum für Klimt am Attersee und ein Ausgangspunkt für Klimt-Führungen (Kunstvermittlung, Audioguides).
Der wissenschaftliche Partner ist das Team um Mag. Peter Weinhäupl, dem Managing Direktor der Leopold Museum-Privatstiftung in Wien.
Die Ferienregion Attersee mit Christian Schirlbauer ist ein weiterer Kooperationspartner des Vereins.

Im Besucherzentrum sind folgende Inhalte vorgesehen:

  • Dauerpräsentationen (Klimt-Biografie, sämtliche Landschaftsgemälde, Fotodokumentationen)
  • der neue Klimt-Film „Sehnsucht 'nach dort'“
  • Aktivitäten zur Kunstvermittlung (Vorträge, Malkurse, Sommerakademie…)

Im Haus ist auch das Tourismusbüro und das Café Seepark mit rund 70 Sitzplätzen. Ein Shop rundet das Angebot ab.
In weiterer Folge ist an die Errichtung von Themengärten (in Anlehnung an Klimts Bildmotive) gedacht.
Der Spatenstich fand im Rahmen einer kleinen Feier am 20. Oktober 2011 statt. Das Gebäude wurde am 150. Geburtstag Gustav Klimts, am 14. Juli 2012, eröffnet.
Zur Eröffnung wurde ein umfangreiches Programm angeboten.

Lesen Sie mehr.

ORF-Bericht zu Klimt-Zentrum

Bildergalerie

Quelle und Weblinks