Seewalchner Liad

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Auf der Original-Partitur steht die Widmung:
"Wir möchten das Seewalchner-Liad, das wir anläßlich der Markterhebung von Seewalchen geschrieben haben, der Gemeinde Seewalchen zur Erinnerung an den Seewalchner-Abend überreichen.
Alfred Wimmer Rudolf Hemetsberger
26. Mai 1978"

1978 komponierte Rudolf Hemetsberger zur Markterhebung von Seewalchen am Attersee das Seewalchner Lied. Der Text stammt von Alfred Wimmer.

Seewalchner Liad

Dös Land, Leut, in dem wir leb´m, is auf der Welt der schönste Fleck;
drum kann´s für mi dös oan nur gebn: i geh´ von da net weg!
Schaut´s abi auf´n Áttersee, schaut´s aufi auf die Gáhberghöh´,
geht` s umi übá d´Ágerbruck und machts an Blick vom Schloss dann z´ruck
I glaub, jetzt kinnt´s dös leicht verstehn,
warum´s da fort mechst´ nimmá geh!


Dö Berg, der See, dö Wies, der Wald, dö schöne Blütenpracht,
all´s dös, was halt den Menschen g´fallt, hat uns der Herrgott g´mocht.
D´rum Leut´l g´freu i mi á so, wanns wachst und wann all´s blüaht,
dös alles macht mi richtig froh und gern sing i mei Liad:
I glaub´, jetzt kinnts dös leicht versteh´n,
wárum i fort möcht nimma geh!


Seewalchen hoaßt der liabe Ort, der mia gefangen halt-
und bin i oanmoi länger furt, dann ziagt´s mit z´ruck mit G´walt!
Dann schau i auf mein Áttersee, schau aufi auf die Gahberghöh´,
geh´ umi üba d´Agerbruck und mach an Blick vom Schloss dann z´ruck
I glaub - jetzt kinnts dös leicht versteh´n,
warums i fort möcht nimmá geh´n!


Diese Aufnahme ist eine Live-Aufnahme aus dem Jahr 1985. Das Lied wird vom "Jakobus-Chor" Seewalchen (Kirchenchor) unter der Leitung des Komponisten Rudolf Hemetsberger gesungen.