Pfarrkirche Weißenkirchen

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Der neugotische Altar

Die Pfarrkirche zur hl. Margaretha in Weißenkirchen ist ein beeindruckender spätgotischer Bau von Stephan Wultinger.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Der überraschend große Chor (Altarraum) wurde 1512 vollendet, das zweischiffige Langhaus mit einer gerauteten Mittelsäule 1514. Interessant ist die unterschiedliche Konzeption und Raumwirkung dieser beiden Bauteile. Der neugotische Hochaltar stammt von dem Atterseer Bildhauer Josef Hochrainer (1890), dazu passen die beiden neugotischen Sitzbänke im Altarraum. Erwähnenswert sind auch die bildlichen Darstellungen auf der barocken Kanzel: vorne das Bild eines Sämannes in alter bäuerlicher Tracht des Attergaues, seitwärts der wunderbare Fischfang, altarseitig die Erscheinung des (hier jugendlich und bartlos gezeichneten) Auferstandenen vor den Jüngern in einer Landschaft, wie man sie hier im Attergau vor Augen hat. Beachtenswert ist das schöne gotische Eingangsportal (im oberen Teil durch den Vorbau teilweise vermauert). Die Westseite des Turmes ("Wetterseite") ist aufgrund der exponierten Lage der Kirche mit Eternittafeln verkleidet worden.

2005 wurde die alte Mayrhofer – Pfeifenorgel durch eine Digitalorgel der Marke „Prestige V“ ersetzt.

Jährlich wird der Leonhardi-Ritt zum hl. Leonhard bei der Pfarrkirche Weißenkirchen veranstaltet. Der hl. Leonhard ist der zweite Kirchenpatron der Pfarrkirche.

Lage

Bildergalerie

Quelle