Pfarrkirche Steinbach: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Pfarrkirche Steinbach, Säulen unter der Empore.jpg|Pfarrkirche Steinbach, Säulen unter der Empore
 
Datei:Pfarrkirche Steinbach, Säulen unter der Empore.jpg|Pfarrkirche Steinbach, Säulen unter der Empore

Aktuelle Version vom 8. August 2018, 20:41 Uhr

Pfarrkirche Steinbach
Altarseite in der Pfarrkirche Steinbach

Die Pfarrkirche Steinbach ist eine Kirche in der Gemeinde Steinbach am Attersee.

Inhaltsverzeichnis

Pfarrkirche zum Hl. Andreas

Urkundlich bezeugt seit dem Hochmittelalter, der Neubau der Kirche in gotischem Stil dürfte zu Beginn des 16. Jh. erfolgt sein, da ein Wappenfenster des Salzburger Erzbischofs Matthäus Lang die Jahreszahl 1516 trägt. Der zweischiffige Kirchenraum mit der Mittelsäule, eine Westempore mit gerauteten Säulen und einem feingliedrigen Netzrippengewölbe zählt zu dem Typus der sogenannten Einstützkirchen. Eine auffällige Tatsache ist, dass das ebenfalls gotische Presbyterium (Altarraum) höher als das Langhaus ist. Viele Details des Baus - inkl. des auf den Kopf gestellten Steinmetzzeichens Stephan Wultingers an der Emporenstütze - weisen auf seine Baukunst hin, auch wenn manche Details gegen Wultinger sprechen.

Die neugotischen Altäre wurden in den Jahren 1905 und 1911 aufgestellt und stammen von dem Linzer Bildhauer Ludwig Linzinger. Das ehemalige Hochaltarbild hängt heute an der linken Seitenwand.

Das Oratorium auf der rechten Seite des Altarraumes erhielt von der Bevölkerung die Bezeichnung "Jagastübl", da es für das Personal des Forstamtes Attergau reserviert war.

Im gotischen Turm, der über einer achteckigen Glockenstube 1858 die heutige "barocke Zwiebelhaube" erhielt, hängt noch ein Zügenglöcklein aus dem Spätmittelalter, welches von Experten auf die Zeit um 1410 datiert wurde. Es ist also anzunehmen, dass der Turm bereits damals an eine bestehende Kapelle angebaut wurde. Schon 1649 war die Kirche mit einer Orgel ausgestattet. Die neue Orgel wurde 2002 eingebaut.

Seit 1985 ist gleich neben dem Eingang die Binder-Krippe, ein Kleinod heimischer Schnitzkunst, ganzjährig ausgestellt.

Hl. Florian

Hl. Florian um 1460

In der Pfarrkirche Steinbach befand sich auch die gotische Figur des Hl. Florian, die jetzt in der Gotikabteilung im Schlossmuseum Linz besichtigt werden kann. Dazu lautet die Beschreibung wie folgt:

"Die Figur stammt aus der Kirche in Steinbach am Attersee, wo auf einem Glasfenster das Wappen des Kardinals Matthäus Lang zu sehen ist. Dieser war Autraggeber des Mauterndorfer Schlossaltärchens, wo die gerüstete Figur Kaiser Heinrich II. gut vergleichbar ist. Beide Male entspricht die Form der Rüstung weitgehend einem erhaltenen Harnisch der Zeit um 1455 im Historischen Museum in Bern."

Hinweis: Kaiser Heinrich II. hatte große Besitzungen im Attergau, wozu auch Steinbach am Attersee gehört, und schenkte 1007 diese Besitzungen dem von ihm gegründeten Bistum Bamberg.

Öffnungszeiten

ganzjährig geöffnet

Gottesdienste

Lageplan

Nord: +47° 49' 54.29" / Ost +13° 32' 55.91" Google Maps - Pfarrkirche Steinbach

Weblink

Bildergalerie

Quellen