Pfarrhof St. Georgen

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Pfarrhof und Pfarrmuseum in St. Georgen

Der Pfarrhof in St. Georgen im Attergau, das sogenannte Ortlerhaus, Attergaustraße 20 (früher St. Georgen 3), war über Jahrhunderte das Haus von Lederern. Erst 1970 erwarb es die Pfarre, renovierte es und richtete den Pfarrhof ein.

Geschichte

Das bis heute als Ortlerhaus bekannte Haus war über mehrere Jahrhunderte das Haus von Lederern. 1916 erwarb Theodora Gräfin Kottulinsky das Haus. Nach ihrem Tod erbten die neun Kinder der Familie Mayr-Melnhof das Haus von ihrer kinderlosen Tante. 1970 erwarb die Pfarre St. Georgen das Haus, das in der Folge zum Pfarrhof ausgebaut wurde.

The house, known to this day as the Ortlerhaus, existed for several centuries as a leather workers' house. In 1916 Theodora Countess Kottulinsky purchased the house. After her death, the nine children of the Mayr-Melnhof family inherited the house from her childless aunt. In 1970 the parish of St. Georgen acquired the house, which was subsequently expanded into a rectory.

Chronik

  • 1632 Dachstuhl und Turm der Pfarrkirche sowie siebzehn Häuser im Umfeld der Kirche werden ein Raub der Flammen. Der Lederer Hans Nußdorfer und seine Frau Susanna besitzen zu dieser Zeit das Haus und bauen es neu auf.
  • 1659 Hans Perr heiratet die Nußdorfer-Tochter Elisabeth.
  • 1668 Nach seiner Auswanderung im Jahr 1668 übergibt er das Haus seinem Schwager Adam Schader.
  • 1803 Mitglieder der Familie Schader betreiben hier das Lederergewerbe bis 1803.
  • 1831 Christoph Leberbauer aus Schörfling heiratet die Schader-Tochter Susanna und nachdem sie Witwe wird, heiratet sie 1831 den Lederer Sebastian Ortler. Der Hausname Ortlerhaus ist bis heute üblich.
  • 1847 Die Familie Lex erwirbt das Haus, verkauft es aber schon 1852 an Franz und Maria Thesinger, Besitzer des Hauses 140 (Attergauhof), die hier das Lederergewerbe ausüben.
  • 1897 Franz Thesinger jun. ist von 1897 bis 1900 Bürgermeister der Marktgemeinde.
  • 1913 Die drei Thesinger-Kinder erben das Haus.
  • 1916 Theodora Gräfin Kottulinsky, geb. Freiin Mayr-Melnhof, erwirbt das Haus, lässt es umbauen und gibt es den Gräfinnen Kuenberg und der Oberstfamilie Kaufmann zur Wohnung.
  • 1941 Neun Mayr-Melnhof-Kinder erben das Haus von ihrer kinderlosen Tante, die 1936 verstorben ist.
  • 1970 Die Pfarre St. Georgen erwirbt das Haus und baut es in den folgenden Jahren zum Pfarrhof aus.

Lage

Quellen

  • Grundbuch und Matriken (Transkription Franz Hauser)
Haustafeln in St. Georgen im Attergau
WappenStGeorgen.jpg
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