Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879: Unterschied zwischen den Versionen

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==50-jähriges Gründungsfest 1930==
==50-jähriges Gründungsfest 1930==
In die Zwischenkriegszeit fällt das 50-jährige Gründungsfest im Jahr 1930 und wird mit einem Umzug gefeiert. In diese Zeit fällt auch der Bau des Kriegerdenkmals für die Opfer des ersten Weltkrieges. Der Entwurf stammt vom Wiener Künstler Siegmund Walter Hampel, der über viele Jahre seine Ferien in Nußdorf verbrachte. In den 1950er Jahren wurde das Kriegerdenkmal erweitert und mit den Namen der Opfer des 2. Weltkrieges versehen.
In die Zwischenkriegszeit fällt das 50-jährige Gründungsfest im Jahr 1930 und wird mit einem Umzug gefeiert. Im Jahr 1923 wird das Kriegerdenkmal für die Opfer des ersten Weltkrieges errichtet. Der Entwurf stammt vom Wiener Maler Siegmund Walter Hampel, der über viele Jahre seine Ferien in Nußdorf verbrachte. 1954 wurde das Kriegerdenkmal erweitert und mit den Namen der Opfer des 2. Weltkrieges versehen.
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Bild: VetVer50Ja1930.jpg|Festzug beim 50-jährigen Gründungsfest 1930
Bild: VetVer50Ja1930.jpg|Festzug beim 50-jährigen Gründungsfest 1930
Bild: Festfolge1930.jpg|Festfolge 1930
Bild: Festfolge1930.jpg|Festfolge 1930
Bild: KriegdenkModHampel.jpg|Modell des Kriegerdenkmals von Siegmund Walter Hampel
Bild: KriegdenkModHampel.jpg|Modell des Kriegerdenkmals von Siegmund Walter Hampel
Bild: KriegerdenkmNussd.jpg|Neu errichtetes Kriegerdenkmal in Nußdorf
Bild: KriegerdenkmNussd.jpg|Kriegerdenkmal in Nußdorf nach dem Bau 1923
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Version vom 12. Februar 2012, 12:19 Uhr

Nußdorfer Militärveteranen und Reservisten 1912

Die Tradition des Militärveteranen- und Reservistenvereins wird ab 1984 vom Kameradschaftsbund fortgeführt. Er sieht seine Aufgabe im Beitrag zur Erhaltung des Friedens, in dem er an das Leid und die Opfer der Kriege erinnert.


Geschichte

Der Militärveteranen- und Reservistenverein in Nußdorf wurde 1879 gegründet. Am 23. Juni 1912 wurde das 33-jährige Gründungsfest mit einer Fahnenweihe gefeiert. Aus dieser Zeit sind die ersten Fotografien und Aufschreibungen erhalten. Am 1. April 1984 wurde von den Heimkehrern der beiden Weltkriege und den Bundesheerabsolventen der Kameradschaftsbund Ortsgruppe Nußdorf ins Leben gerufen und führt die Tradition des Veteranenvereins fort. Ausrückungen finden alljährlich zu Allerheiligen und zu Fronleichnam und anlässlich von Begräbnissen von Mitgliedern statt.

33-jähriges Gründungsfest 1912

Das 33-jährige Gründungsfest wurde 1912 mit einer Fahnenweihe begangen. Zwei Jahre später bricht der 1. Weltkrieg aus und beendet die Habsburger Monarchie.

50-jähriges Gründungsfest 1930

In die Zwischenkriegszeit fällt das 50-jährige Gründungsfest im Jahr 1930 und wird mit einem Umzug gefeiert. Im Jahr 1923 wird das Kriegerdenkmal für die Opfer des ersten Weltkrieges errichtet. Der Entwurf stammt vom Wiener Maler Siegmund Walter Hampel, der über viele Jahre seine Ferien in Nußdorf verbrachte. 1954 wurde das Kriegerdenkmal erweitert und mit den Namen der Opfer des 2. Weltkrieges versehen.

Kyffhäuser Kameradschaftsbund 1938 - 1945

Von 1938 bis 1945 existiert der Kyffhäuser Kameradschaftsbund.

Schicksal der Kriegsgefangenschaft

Die Geschichte der Nußdorfer Eheleute Kornhuber wird in einem Zeitungsartikel beschrieben und schildert beispielhaft das Schicksal vieler Kriegsgefangener und ihrer Angehörigen in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg.

Gründung des Kameradschaftsbundes Ortsgruppe Nußdorf

Der Beitrag zur Friedenserhaltung durch die Erinnerung an das Leid der Kriege und an die gefallenen und vermissten Mitbürger konnte durch die Kriegsheimkehrer selbst immer weniger wahrgenommen werden. Diese gesellschaftliche Aufgabe soll von den Absolventen des Österreichischen Bundesheeres weitergetragen werden. Der Kameradschaftsbund Ortsgruppe Nußdorf wurde am 1. 4. 1984 im Gasthof Ragginger gegründet. Das Gründungsfest wurde 1988 mit einem großen Festakt und der Weihe der neuen Fahne begangen.

Quellen

  • Sammlung Walter Großpointner