Nußdorf am Attersee

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Nußdorf am Attersee
Nussdorf.jpg
Lage Wappen
MiniMapNussdorf.png
WappenNussdorf.jpg
Lage auf DORIS-Karte Gemeinde-Website
Gemeindedaten
Bezirk: Vöcklabruck (VB)
Bezirksgericht: Vöcklabruck (früher Frankenmarkt)
Katastralgemeinden: Lichtenbuch, Nußdorf
Fläche: 27,3 km2
Einwohner: 1160 (1. Sep. 2014)
Höhe: 500 m
Vorwahl: +437666
Postleitzahl: 4865
Koordinaten: 47° 53′ 0″ N, 13° 31′ 29″ O
Gemeindekennziffer: 41718
Amtliche Adresse: Dorfstraße 33
4865 Nußdorf
Bürgermeister: Ing. Josef Mayrhauser (ÖVP)
Weitere statistische Daten


Die Gemeinde Nußdorf am Attersee liegt am westlichen Ufer des Attersees. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,2 km, von West nach Ost 6,3 km. 44,3 % der Fläche sind bewaldet, 23,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.


Inhaltsverzeichnis

Geografie

Ortschaften

Ortschaften der Gemeinde Nußdorf
WappenNussdorf.jpg
Aich | Aichereben | Dexelbach | Jagermoos | Lichtenbuch | Limberg | Nußdorf | Parschallen | Promberg | Reith | Streit | Stockwinkl | Schwarzenbach | Wienerroith | Zell

Nachbargemeinden

An die Gemeinde Nußdorf grenzen die Gemeinden Attersee am Attersee, Weyregg, Steinbach, Unterach, Straß, und Oberwang. Die Grenzen zu Weyregg und Steinbach liegen in der Mitte des Attersees.

Atterseeblick v. Nußdorf
Atterseepanorama von oberhalb Nußdorf
Panoramabild Nußdorf am Attersee (Ansicht von Südosten über den See hinweg)
Gemeindegebiet von Nußdorf am Attersee, Ostansicht

Geschichte

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen datieren die ältesten Funde menschlicher Ansiedlungen am Attersee, von denen auch in Nußdorf Reste gefunden wurden, auf die Zeit um 3770 v.Chr. Die Pfahlbauten haben im Alpenbereich eine so hohe Bedeutung, dass sie im Juni 2011 in den Status eines UNESCO-Welterbes erhoben wurden.

Die Anwesenheit der Kelten ab etwa 600 bis 400 v.Chr. konnte durch Ausgrabungen im Attergau nachgewiesen werden. Um 180 v. Chr. gründeten mehrere Keltenstämme, mit ihnen auch die Alaunen und Saevaken, die im Gebiet um Salzburg und Oberösterreich siedelten, das Königreich Noricum, das unter Kaiser Augustus (27 v. Chr. - 14 n. Chr.) von römischen Legionen besetzt wurde. Alte Mauerreste im Ortsteil Gmauredt, Schindergrube genannt, stammten vermutlich aus der Römerzeit.

Im Jahr 375 setzte die Völkerwanderung ein, mit der es zur größten Umwälzung in Europa kam. Ab etwa 600 n. Chr. erfolgte die Besiedlung durch die Baiern. Ein in den 1950er Jahren in Nußdorf gefundenes Frauenskelett aus der Zeit der bairischen Besiedelung befindet sich heute im Stadtmuseum Wels. Dass das Gemeindegebiet schon bald nach der Völkerwanderung neu besiedelt war, bezeugt die frühe urkundliche Erwähnung der beiden Ortschaften Zell und Reith ("per fines riute et celle in aterse", 748) in einem Mondseer Codex aus dem 12. Jahrhundert. Bei Reith handelt es sich um einen frühen Rodungsnamen, Zell bedeutet eine außerhalb der Klostergemeinschaft (in diesem Fall Mondsee) gelegene Mönchszelle.

In einer agilolfingischen Schenkungsurkunde aus dem 6. Jahrhundert wird die Hofmark Nußdorf erstmals erwähnt. Die Höfe gehörten schon vor der ersten Jahrtausendwende zum Benediktinerinnen-Kloster Nonnberg in Salzburg. Als in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts durch die Grafen von Raschenburg-Reichenhall das Frauenkloster Traunkirchen gegründet wurde, hatte dieses Kloster, neben dem Kloster Mondsee, das schon im 10. Jahrhundert in Zell am Attersee – Zelle – mit Rodungstätigkeiten begonnen hatte, auch in der Nußdorfer Gegend Grundbesitz. Eine urkundliche Erwähnung von 1190 lautet auf "Nisdorf", alle späteren Belege verzeichnen jedoch die heutige Lautgestalt "Nußdorf". Zins- und Robot-Leistungen waren lange Zeit an das Nonnenkloster Traunkirchen (1020 gegründet, 1573 aufgehoben) zu entrichten. Geringe Freiheiten hatten sich im 14. Jahrhundert vier Bauerngüter, der Nidernhof, der Kollerhof, der Seitlhof und der Mitterhof, erkämpft. Gegen Ende des Mittelalters, als der Siedlungsraum und die landwirtschaftlich nutzbare Fläche knapp wurden, entstanden durch Rodung neue Ortschaften im bergigen Hinterland (z.B. Wienerroith, urkundlich 1325 als "Winderreut").

Die Pfarre Nußdorf geht mindestens in das 14. Jahrhundert zurück. In der Reformationszeit wird die Pfarre aufgelöst und später von den Jesuiten von Traunkirchen aus als Predigerkirche betreut. Über 200 Jahre war Nußdorf keine katholische Pfarre. Unter Joseph II. wurde Nußdorf 1783 wieder als Pfarre eingerichtet. Die Zahl der Protestanten war trotz Gegenreformation wegen der einschichtigen Lage sehr hoch und ist es mit etwa 12% auch heute noch (Österreichdurchschnitt 5,5%). Nach der Gewährung der Religionsfreiheit (Toleranzpatent 1781) bauten dreißig evangelische Familien eine eigene Schule in Zell am Attersee, die von 1789 bis 1925 bestand. In dieser "Konfessionsschule" wurden seinerzeit die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet. Sie gehörte damit zu den ältesten Privatschulen Oberösterreichs.

Eine Gerberei am Nußdorferbach wurde bereits 1450 urkundlich erwähnt, dürfte aber vermutlich bereits seit etwa 1200 bestehen. Entlang der Bachläufe entstanden einige Mühlen und Sägen. Wald und Holz hatten schon früh Bedeutung, insbesondere als Brennholzlieferant zur Salzversiedung im inneren Salzkammergut. Im 19. Jahrhundert wurde von den örtlichen Sägen bereits Sägeholz auf dem Wasserweg bis Wien und Budapest geliefert. Ein Beispiel für das Werden und Vergehen einer "Brettersäge" ist die Niedermayrsäge.

Eine Brandkatastrophe zerstörte 1857 im Ortskern von Nußdorf 14 Häuser. Auch der Pfarrhof und das wertvolle Pfarrarchiv wurden ein Raub der Flammen. Das im Privatbesitz des Kollerhofes erhalten gebliebene Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895 ist eines der wenigen Zeitdokumente und gibt Aufschluss über das bäuerliche Leben dieser Zeit. Das Nußdorfer Dorfleben 1860-1960, die Nußdorfer Häuser ab 1890 und die Nußdorfer Sommerfrische ab 1870 werden in eigenen AtterWiki-Beiträgen beschrieben. Die Grundlagen für diese Aufarbeitung hat der Nußdorfer Walter Großpointner mit seiner Sammlung alter Fotografien und Zeitdokumente geschaffen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Sommergäste nach Nußdorf, und in der Folgezeit entstanden einige Villenbauten am See. Zu erwähnen sind hier die Latzel-Villa, die bei einem späteren Umbau den klassizistischen Schlosscharakter erhielt, sowie die Ransonnet-Villa, welche 1873 von Eugen Freiherr von Ransonnet-Villez (1838–1926) erbaut wurde. Die Tochter des Freiherrn, Eugenie, vermachte den Besitz der Diözese Linz als Erholungsheim des Priesterseminars. Nach gründlichen Adaptierungen wird es als Seminarhotel "Grafengut" genützt.

In den Artikeln Nußdorf im 1. Weltkrieg und Nußdorf im 2. Weltkrieg wird versucht anhand alter Fotografien die Zeit um die beiden Weltkriege darzustellen. Der Artikel Nußdorf - Notquartier und Aufbruch schildert einen ungewöhnlichen Aspekt des Nußdorfer Fremdenverkehrs als die Ferienwohnungen und auch das Barackenlager unterhalb des Wieserbauernhofes als Notquartiere dienen mussten.

Wappen

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 23. März 1982 festgesetzten Gemeindefarben erfolgte durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 7. Juni 1982.

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau eine erniedrigte, silberne Wellenleiste, darauf ein silbernes Segelboot mit goldenem Rumpf; im Schildfuß eine goldene, liegende Walnuß. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Blau. Segelboot und Welle charakterisieren die Lage und den Wassersport am Attersee, die Walnuss spielt auf den bereits um das Jahr 1190 nachweisbaren Ortsnamen an. - Entwurf des Wappens: Herbert Erich Baumert, Linz

Politik und Verwaltung

Gemeindeorgane

Im Gemeindevorstand sind 5 Mitglieder vertreten:

Mayrhauser Josef, Ing. (Bürgermeister, ÖVP)
Hammerl Herbert (Vizebürgermeister, ÖVP)
Roither Andreas (Gemeindevorstand, Fraktionsvorsitzender, FPÖ)
Kletzl Ingrid (Gemeindevorstand, ÖVP)
Rosenauer Gottfried, Dipl.Ing. (Gemeindevorstand, ÖVP)

Parteien

Im Gemeinderat ist die ÖVP mit 13 Gemeinderäten und die FPÖ mit 6 Gemeinderäten vertreten.

Mitglieder des Gemeinderates seit der Landtagswahl am 27.09.2015:

Mayrhauser Josef, Ing. (Bürgermeister, ÖVP)
Hammerl Herbert (Vizebürgermeister, ÖVP)
Häupl Heinrich, Mag.Dr. (Gemeinderat, ÖVP)
Kletzl Ingrid (Gemeindevorstand, ÖVP)
Neubacher Franz, Ing. (Gemeinderat, ÖVP)
Rosenauer Gottfried, Dipl.Ing. (Gemeindevorstand, ÖVP)
Schütz Christa (Gemeinderat, ÖVP)
Roither Andreas (Gemeindevorstand, Fraktionsvorsitzender, FPÖ)
Wendl Manfred (Gemeinderat, FPÖ)
Danter Gerhard (Gemeinderat, ÖVP)
Kölblinger Gregor (Gemeinderat, FPÖ)
Neubacher Johann (Gemeinderat, FPÖ)
Nini Hermann (Gemeinderat, ÖVP)
Schiwitz Ingrid (Gemeinderat, ÖVP)
Wendl Maximilian (Gemeinderat, FPÖ)
Wider Katharina (Gemeinderat, ÖVP)
Wiesinger Alexander (Gemeinderat, ÖVP)
Wiesinger Johannes (Gemeinderat, ÖVP)
Wiesner Elisabeth (Gemeinderat, FPÖ)

Partnerschaften

Nicht als offizielle Partnergemeinde, jedoch durch langjährige freundschaftlichen Beziehungen und gegenseitige Besuche der Musikkapellen, wird der Kontakt zu Nussdorf am Bodensee gepflegt.

Verkehr und Versorgung

Autobahn:

  • A 1 (Westautobahn) Wien – Salzburg. Anschlussstelle Exit 235: St. Georgen im Attergau, Entfernung 6 Kilometer

Bundesstraßen:

  • B 151 Attersee Straße von Timelkam (B 1) über Seewalchen, Attersee und Unterach nach Mondsee.

Gemeindestraßen nach Oberwang, Limberg, Dachsteinblick, Reith, Aich, Aichereben, Wienerroith, Dickau
Ortschaftswege, Güterwege, Forststraßen

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung erfolgt durch öffentliche Trinkwasseranlagen der Gemeinde und durch eine Wassergenossenschaft in Stockwinkl. Daneben gibt es einige private Wasserversorgungseinrichtungen für Privathäuser.

Entsorgungseinrichtungen

Die Gemeinde Nußdorf verfügt über ein öffentliches Kanalnetz. Bis auf wenige Einzelobjekte ist das gesamte Gemeindegebiet erschlossen. Die Abwässer werden in das Ringleitungssystem des Reinhaltungsverbandes Attersee, mit der Kläranlage in Lenzing, eingeleitet. Hausmüll, Altpapier und Kunststoffverpackungen können durch ein regelmäßiges Abholsystem entsorgt werden. An mehreren Stellen der Gemeinde befinden sich Altglascontainer. Am Bauhof der Gemeinde steht eine Entsorgungsmöglichkeit für Baum und Strauchschnitt, in Oberwang eine Kompostieranlage für Grünschnitt und in St. Georgen ein großes Abfallsammelzentrum zur Verfügung.

Kirche und Religion

Wegkreuz oberhalb von Nußdorf am Attersee
Kriegerdenkmal in Nußdorf, Detail
Musikpavillon in Nußdorf am Attersee

Der überwiegende Teil der Bevölkerung bekennt sich zur römisch-katholischen Religion. Die Pfarre wird gemeinsam mit anderen Pfarren seelsorglich betreut. Die religiösen Feste werden traditionell mit großer Anteilnahme der Bevölkerung begangen. Nußdorf kann auf eine lange Tradition der evangelischen Glaubensgemeinschaft zurückblicken. Sie ist überwiegend in der Ortschaft Zell beheimatet, wo in der evangelischen Schule von 1789 bis 1925 die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet wurden. Sie gehören zur evangelischen Pfarrgemeinde und Kirche in Attersee.

Die katholische Pfarrkirche Nußdorf ist in einem eigenen Artikel beschrieben. Überregionale Bekanntheit hat das Marienbild des Malers Emanuel Oberhauser erlangt. Emma Adler, die Gattin von Victor Adler, dem Gründer der sozialdemokratischen Partei Österreichs, diente dafür als Modell. Das Bild war anlässlich des 100-jährigen Bestehens der SPÖ 1989 in Wien ausgestellt. Der belgische Orgelbauer Patrick Collon baute von 1995 bis 1998 in seiner Manufacture d’orgues de Bruxelles eine neue Orgel für die Nußdorfer Kirche. Sie ist nach dem Vorbild der alten spanischen Orgeln aufgebaut und gilt in seiner Art als einmalig im deutschsprachigen Raum.

Kunst und Kultur

Die Musikkapelle Nußdorf bietet sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch den Urlaubsgästen seit 1852 musikalische Unterhaltung und spielt eine tragende Rolle im kulturellen und öffentlichen Leben. Das Spielen von Theaterstücken lebt in Nußdorf am Attersee in periodischen Abständen auf und wird im Artikel, Nußdorfer Dilettanten-Theater ab 1902 beschrieben.

Von den Künstlern, die in der Vergangenheit in Nußdorf gewohnt haben, sei stellvertretend erinnert an die Schauspielerin Lotte Medelsky, die Maler Sigmund Walter Hampel, Ferdinand Matthias Zerlacher, Hubert Lechner, die Schriftsteller Dora Stockert-Meynert, Fritz Stüber-Gunther und Heinz Konsalik.

Im Artikel Holzknechtmarterl werden die Kleindenkmäler beschrieben, die entlang der Wanderwege in den Nußdorfer Wäldern an verunglückte Forstarbeiter erinnern.

Im Jahr 1923 wird das Kriegerdenkmal für die Opfer des ersten Weltkrieges errichtet. Der Entwurf stammt vom Wiener Künstler Sigmund Walter Hampel, der seine Sommerfrischen und auch seinen Lebensabend in der Villa Ransonnet in Nußdorf verbrachte und auch in Nußdorf begraben ist. 1954 wurde das Kriegerdenkmal erweitert und mit den Namen der Opfer des Zweiten Weltkrieges versehen.

Brauchtum

Gegenwärtiges und vergangenes Brauchtum wird im Beitrag Nußdorfer Dorfleben 1860-1960 beschrieben.

Der Artikel Nußdorfer Bürger ab 1860 zeigt Fotografien von Nußdorfer Bürgern, die Nußdorf mitgeprägt und mitgestaltet haben, von der Mitte des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts alleine oder im Familienkreis, bei Festen, Feiern und besonderen Anlässen.

Die Geschichte des Kameradschaftsbundes ist im Artikel Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879 dargestellt.

Museen

  • Die Reiserbauer-Mühle ist ein Freilichtmuseum in der Gemeinde Nußdorf, die als letzte der einst zahlreichen kleinen Getreidemühlen von einer Schar Freiwilliger vor dem Verfall gerettet wurde. Im Sommer kann bei regelmäßigen Vorführungen beobachtet werden, wie mühsam früher für das tägliche Brot gearbeitet wurde.
  • Der Wildholzweg Nußdorf wurde 2009 als EU-Leaderprojekt angelegt, informiert anschaulich über die Themen Wald und Holz und führt zu einem "Kraftplatz", dem "Pfarrer Salettl" oberhalb von Nussdorf der eine einzigartigen Rundblick, fast über den gesamten Attersee bietet.
  • Die Dorfkrippe Nußdorf wird über Initiative der Goldhaubenfrauen seit 1998 alljährlich von Adventbeginn bis Mitte Jänner im Musikpavillon aufgestellt. Die lebensgroßen Figuren wurden von der Malerin und Bildhauerin Nora Brunnhofer geschaffen und deren Aussehen nach "echten" Personen (Wirtsleute, Bergbäurin etc.) aus Nussdorf geformt.

Kulturveranstaltungen

Konzerte der Musikkapelle Nußdorf und auswärtiger Musikgruppen, Diverse Vernissagen, Ausstellungen, Lesungen

Tourismus und Wirtschaft

Im Beitrag Nußdorfer Sommerfrische ab 1870 wird die Entwicklung des Fremdenverkehrs beschrieben.

Hotels und Gastronomie

Bräugasthof Aichinger, Landgasthof Ragginger, 1er Beisl, Grafengut, Restaurant Seecamping Wiesinger, Restaurant Seestern, Restaurant Strandkorb, Kleiner Lex am See, Dorfstube Großpointner, Cafe Alte Schmiede, Cafe Auinger, Axl’s Bar, American Bar, Gasthaus Danter Aich, Gasthaus Hochleckenblick, Gasthaus Fischerwirt – Erricher, Gasthaus Schönberger, Gasthaus Dachsteinblick, nicht vollständig

Gasthaus Dachsteinblick in Nußdorf am Attersee
Pension Rosenauer in Nußdorf

Pensionen

Pension Neubacher, Pension Rosenauer, (keine vollständige Aufzählung)

Campingplätze

Camping Wiesinger, Camping Graus, Camping Gruber, Camping Bruckbacher, Camping Hemetsberger,

Unternehmen

Gerberei Kölblinger, Haberltüren, Werke aus Holz - Norbert Haberl, Tischlerei Rebhan, Tischlerei Wiesner, Tischlerei Wendl, Tischlerei Neubacher, Gewerbeimmobilie Attersee, Zimmerei Seiringer, Bootslift - Schlosserei Fritz Wiesinger, Elektro – Kühlanlagen Rosenauer, Bäckerei Auinger, Fleischhauerei Ragginger, Nahwärme Heizwerk Ragginger, Polar Instruments Reischer, Attersee Exclusiv Immobilien, Pivat Banking und Raiffeisenbank Attersee Süd, Gartenservice Adam, Gartenservice Enzlmüller, Buchhaltungen Wendl, Segelschule-Bootvermietung Koller, Tankstelle Hollerweger, Kaufhaus Schönberger, Erdbau Holzer, Dachdeckerei Wendl, Ofenbau - Fliesen Gebhart, nicht vollständig

Landwirtschaft

Von den zahlreichen Bauernhöfen in Nussdorf sind nur wenige Voll- und Nebenerwerbsbetriebe übrig geblieben. Die großen Hofgebäude und Seegrundstücke werden touristisch genützt. Es sind Pensionen, Fremdenzimmer, Ferienwohnungen und fünf Campingplätze entstanden. Die landwirtschaftlichen Flächen sind überwiegend verpachtet oder wurden als Wohngebiet umgewidmet.

Sport und Freizeit

Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee
Panorama vom Badeplatz Zell in Nußdorf am Attersee

Tennisplätze, Kinderspielplätze, Skaterplatz, Beachvolleyballplatz, Themenwege, Wanderwege, Golfplatz, Bauchtanz, Gymnastik, Turngruppen, Badeplätze, Segelschule, Bootvermietung, nicht vollständig

Der Artikel Wandern in Nußdorf-Umgebung zeigt einen illustrierten Wanderführer durch die Bergwälder und zu den lohnendsten Aussichtsplätzen. Entlang der Wanderwege zeugen Kleindenkmäler, wie die Holzknechtmarterl oder die wiedererrichtete Schindelbaumstube, eine alte Holzknecht "Sölln" zwischen Nußdorf und Oberwang, für interessante Einblicke in die Waldarbeit früherer Zeiten.

Jugend

Kindergarten, Spielgruppe, nicht vollständig

Veranstaltungen

Kirchliche Feste, Kirtag, Konzerte der Musikkapelle, Jazzkonzerte, Gartenfeste der Feuerwehren, Oldtimer Bergpreis, Wertungsausfahrt und Teilemarkt, Radrennen zum Dachsteinblick, Feste am Wildholzweg, (keine vollständige Aufzählung)

Vereine und Organisationen

Feuerwehren

Wasserrettung

In Nussdorf befindet sich ein Stützpunkt der O.Ö. Wasserrettung mit Einsatz- und Tauchstation sowie einem überregionalen Ausbildungszentrum. Die Nußdorfer Wasserrettung leistet permanente Ausbildungsarbeit für Schwimmer, Rettungsschwimmer und Taucher, insbesondere für Kinder und Jugendliche.

Schule und Bildung

Volksschule Nussdorf

Bibliothek

Natur und Umwelt

Naturdenkmale

Zwei Naturdenkmale wurden in Nußdorf unter Schutz gestellt. Es sind dies die Weißpappel an der Anlegestelle und der Ahorn beim Café Seestern

Gesundheit und Soziales

Gemeindearzt Dr. Markus Wenger-Öhn mit Hausapotheke, Vitalhaus Prof. Hoffmann, Ernährungsberatung Johanna Mairinger, Klangmassage Elfriede Wachter, Logopädie Renate Neubacher, Focusing-Begleiter Monika und Paulus Ploier, (nicht vollständig)

Persönlichkeiten

Bürgermeister von Nußdorf:

Bürgermeister der Gemeinde Nußdorf a. A. hier klicken

Bürgermeister der Gemeinde Lichtenbuch hier klicken
Lichtenbuch, Gemeinde Nußdorf am Attersee, war von 1850 bis 1938 eine eigene Gemeinde.

Ehrenbürger:

Altbgm. Johann Gebetsberger - 13.9.2011
Altbgm. Anton Wiesinger – 5.5.92
Kons.Rat Pfarrer Johann Hauser – Okt. 79 †
UN-Generalsekretär, Bundespräsident Dr.Kurt Waldheim – Aug. 72 †
OSR Friedrich Oberleitner – 31.5.71 †
Altbgm. Matthäus Hollerweger – 31.5.71 †
Kons.Rat Karl Göschlberger – 24.4.53 †
Dr. Josef Lechner Gemeindearzt - 1946 †
Johann Speigner – 12.5.37 †
Roither Matthias – 18.9.22 †
Dr.Alexander Brenner - 25.8.1909 †
Josef Dümler – 25.8.1909 †
Eduard Springer – 22.01.1906 †
Eugen von Ransonnet - † 1926

Ehrenringträger:

Walter Großpointner – 24.6.2004
Friedrich Haberl – 24.6.2004
Wilhelm Nußdorfer – 24.6.2004
Hans Neubacher – 21.6.94 †
Max Maringer – 21.6.94
OSR Elisabeth Ablinger – 29.11.83 †
Med.Rat Dr.Günther Brenner – 4.12.90 †
FF Ehrenkomm. Adolf Koblmüller – Mai 78 †
Vet.Rat Dr.Friedrich Prodinger – 3.5.75 †
GS Josef Gebetsroither – 26.6.72 †
OF Richard Schendl – 31.5.71 †

Sehenswertes

Ransonnet-Themenweg, Wildholzweg Nußdorf, Reiserbauer-Mühle, Dorfkrippe Nußdorf, siehe Museen

Architektur und Bauwerke

Im Beitrag Nußdorfer Häuser ab 1890 wird die bauliche Entwicklung beschrieben

Webcams

Sonstiges

Quellen


Weblinks

Gemeinden der Region Attersee-Attergau
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