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Fronleichnamsaltar von Meinrad Guggenbichler

Fronleichnamsaltar von Meinrad Guggenbichler

Am 26. Mai 2016 wurde wieder das Fronleichnamsfest gefeiert. Der Fronleichnamszug macht Halt bei bis zu vier Altären.

Zu den schönsten erhaltenen Beispielen eines Fronleichnamsaltars gehört der Meinrad Guggenbichler zugeschriebene Holz/Wachsaltar, der 1930 von einem Bürger aus St. Georgen im Attergau an das Schlossmuseum Linz verkauft wurde. Ursprünglich stammt der Altar aus Abtsdorf und wurde wohl zusammen mit der dortigen Kircheneinrichtung von Meinrad Guggenbichler geliefert.

Dieser Altar ist eines der 50 Werke, das bei der Sonderausstellung des Schlossmuseums Linz "50 Jahre - 50 Werke - 50 Geschichten" zu bewundern ist.

Während der Gekreuzigte hohl gegossen ist, bestehen bei den Begleitfiguren nur Köpfe, Hände und Füße aus Wachs. Für die Kleider wurde wachsgetränkter, feiner Stoff über ein Gerüst aus Werg und Draht drapiert. Der Altar hatte durch oftmaliges Auf- und Abbauen sowie Sonnenbestrahlung bereits ein stark beeinträchtigtes Aussehen, als er 1962/63 umfassend restauriert wurde.

Der Altar gilt als Werk Meinrad Guggenbichlers, der ab 1678 im Dienst des Klosters Mondsee stand und zwischen 1698 und 1701 die gesamte Ausstattung der Pfarrkirche Abtsdorf schuf. Auftraggeber war das Stift, dessen Äbte die Sommer im dortigen Pfarrhof verbrachten. Beim Wachsaltar arbeitete Guggenbichler gewiss mit einem erfahrenen Bossierer (einem Spezialisten für Wachsarbeiten) zusammen. In diesem Zeitraum (um 1700) dürfte auch der Altar entstanden sein.

Der Altar hat eine Höhe von 238 cm und eine Breite von 140 cm und ist jetzt Teil der Barocksammlung des Schlossmuseums Linz.

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